Noch nie hereingefallen am 1, April? An ein peinliches Treffen, wo die Fotografen auf die 1.-April-Opfer warten, hat's mich noch nie verschlagen. Aber vermutlich habe ich schon Artikel überflogen, bei denen ich die Zeitungsente als solche nicht bemerkt habe.

Es gibt auch das Gegenteil, man liest einen Artikel und meint, dies sei eine Ente. So heute geschehen mit einem Bekannten, der an einem von mir organisierten Konzert mit «Stiller Has» mitgeholfen hat und nicht glauben kann, dass Nils Balts aufhören will. Das ist keine Ente, kein Gerücht. Und die Investition in eine CD ist viel billiger, als wenn auf ein Börsengerücht investiert hat.


Quelle
Kurz und gut, Zeitungsenten gibt es immer wieder und Börsengerüchte mehrmals täglich. Damit muss man leben lernen. Rein statistisch gesehen ist es vermutlich besser, Börsengerüchte links liegen zu lassen, denn die Gesamtperformance dürfte negativ sein. Folgen sie dem Rat von Kostolany: "Wenn es sich um ein Börsengerücht handelt, darf ein Börsianer nicht einmal seinem eigenen Vater trauen." Dazu noch einige andere Ratschläge über Börsengurus.

Sind die folgenden Meldungen nun Zeitungsenten? Muri/BE als erste Gemeinde rauchfrei. Über das Thema der Sucht- kontra Genussraucher werde ich einmal unter «Gegensätze in der Ethik» schreiben. Als Allergiker und trotzdem Geniesser von guten Zigarren (oder Cigarren), darf ich mich an dieses Thema wagen. Das ist keine Zeitungs- oder Internetente im Gegensatz zum reformierten Bischof der Schweiz.

Ich wünsche einen spassigen Tag.