"Web 3.0 - Die Rückkehr der Vorzimmerdame"

50 Mails, 80 Spams im separaten Ordner, 5 Mitteilungen von Xing und vier davon, die man eigentlich gar nicht braucht und die letzte wäre viel bequemer, wenn man die als normales E-Mail empfangen hat. Wer schlägt sich nicht tagtäglich mehrmals mit den Nachteilen von Web 2.0 herum.

"Beim Web 3.0 übernimmt der Nutzer wieder die Kontrolle. Denn Offenheit ist nicht überall gefragt, wie Steve Wozniak, Legende des Computerzeitalters, leidvoll erfahren musste ... lesen sie weiter bei wiwo.de ... "


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Nur wer Fehler macht bewegt etwas... - Gedanken des Personalbloggers

Vor zwei Jahren erschienen:
Schreib mobil - das "Chäslichrut" hat bisher nichts geschrieben, wir versuchen es in den nächsten Tagen mit "Rosen"

Vor drei Jahren erschienen:
Solarzellenhersteller - Japan und Ölförderer vor Deutschland


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

«Businessfrauen: "Erfolg nur mit ohne Bart"»

Das Investmagazin Punkt widmet sich dem Thema «Businessfrauen».

Frauen sind ruhigere Anleger

Ferner: Männer schichten ihre Portfolios öfters um als Frauen. «Wir Frauen sind vorsichtiger und zurückhaltender», sagt die Vermögensverwalterin Edit Höller Zen Ruffinen
und weiter: «Männer haben die Tendenz, nervös zu werden und fangen dann schnell an,
wild zu traden.» Das Gros der Frauen ist laut Höller Zen Ruffinen bezüglich Anlageentscheidungen extrem stabil. Wenn eine Frau sich einmal für eine Strategie entschieden habe, bleibe sie konsequent dabei ... lesen sie weiter im Punktmagazin ... » (Ausschnitt von Seite 23)

Leider stimmt diese Betrachtungsweise grösstenteils. Aber nicht alle Männer sind die schlechteren Anleger als Frauen. Aus langjähriger Erfahrung kenne ich einige Ausnahmen. Vermutlich haben diese auch einige weibliche Hormone mehr als die Mitbewerber. Und manchmal tragen sie auch einen Bart.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Polo-Turnier

Vor zwei Jahren erschienen:
Nächsten Montag ist die WM 06 Geschichte

Vor drei Jahren erschienen:
Tuareg - Nomadenschulen, sinnvoll oder nutzlos?


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Pakistan - Gesundheitsförderung für Frauen

Ein Projekt von Studentinnen der FHS St. Gallen und LivingEducation

Infoabend und Lesungen über Frauen in Pakistan

Gäste: Susanne Preisig (Amnesty International),(z.B.: "Kopfgeld für "Terror- verdächtige", Yahya Bajwa (Living education)


2. März 2008, 17:00, Café Bar Stickerei, Oberer Graben 44, St. Gallen


Gehen Sie hin - hören Sie was berichtet wird - und verhelfen Sie der Atommacht Pakistan zu einem neuen Gesicht! Sie hat es nötig, die "Atommacht Pakistan - zwischen Demokratie, Militär und Islam" mehr: ...weltpolitik.net...).

Was gut gemeint ist kann auch bewirken, was man nicht beabsichtigt. Hilfe und Entwicklungshilfe entlastet den betroffenen Staat. Er hat somit mehr Mittel, um Kanonenfutter herzustellen...


*****


... der Einfachheit halber beim Personalblog kopiert ...

CHO Consulting Herbert Odermatt, Stellenvermittlung, CH 6072 Sachseln - Schwerpunkt Gesundheitswesen - Sie suchen die Herausforderung, wir drücken Ihnen die Türklinke dafür! Mehr: ...Stellenangebote... siehe auch ...Stellenvermittlung...

Der Vermögensverwalter und Frauengeschichten

Danke den zwei Bloggern, mit denen ich heute sprechen konnte. Es waren aufstellende Gespräche. Sie als Leser werden davon profitieren. Es wird in Zukunft einiges anders sein im Finanzblog. Aber eine Zeit lang werden auch meine sozialen und politischen Gedanken ohne die neue Idee einfach fortlaufende Beiträge sein. Hier ein Beitrag aus dem Land mit der 6. grössten Weltbevölkerung - Pakistan.

Eine pakistanische Geschichte der jungen Mutter S*.

Islamabad, 20.1.2007 - *Alle Namen wurden aus Sicherheitsgründen geändert.

Dast-e-Shafqat (Schützende Hand) / Menschenrechtsbüro für Frauen in Islamabad - eine Unterorganisation von LivingEducation Trust / Pakistan. Ich war 22 Tage alt, als meine Mutter geschieden wurde und ich der Stiftante übergeben wurde. Meine Mutter heiratete wieder und hat eigene Kinder. Meine Stiftante ist inzwischen verstorben.

Ich wurde das erste Mal verheiratet, als ich etwa 12 oder 13 Jahre alt war. Nach einem Jahr kam zu meinem Unglück meine Tochter zur Welt, die nach einem Monat verstarb. Weil ich eine Tochter und nicht einen Sohn gebar, wollte mich niemand mehr behalten. Mein Ehemann gab dann die Scheidung ein. Ich musste weitere zwei Jahren dort bleiben und wurde auch gequält und benutzt. Die zweite Tochter kam zur Welt und heisst Laila. Dies geschah während der Zeit, als ich gar nicht mehr verheiratet war. Sie wurde mir weggenommen.

Nach der Scheidung lebte ich zwei Jahre im Haus meines Stiefbruders. Dort war ich ohne Rechte und war nur geduldet. Dies war für mich eine enorme psychische Belastung. Dann wurde ich mit meinen jetzigen Ehemann verheiratet. Diese Ehe wurde durch Leute im Quartier vermittelt. Er war verwitwet und hat drei Kinder im Alter bis 11 Jahre. Seine Kinder haben mich als einen Feind wahrgenommen und wegen jeder Kleinigkeit wurde ich von ihm misshandelt. Seit der Geburt meiner Tochter Hodah hat sich die Situation weiter verschlechtert, so dass mein Ehemann mir ständige drohte und mich aufforderte wegzugehen. Zu letzt drohte er mir, mich vor der Tür meines Stiefbruders zu werfen. Ich war dieser Qual und Gewalt ausgesetzt, weil ich niemanden hatte, wo ich hätte hingehen können. Nach der Geburt meiner Tochter Hodah wurde ich sehr oft geschlagen und mein Mann fing an, mich zu hassen.

Eine Freundin erwähnte den Namen Dast-e-Shafqat und sagte mir, ich
solle mich an diese Organisation wenden. Ich wollte nicht zurück zu
meinem Stiefbruder und wollte auch nicht mehr zuhause geschlagen
werden. Jetzt muss ich fürchten, dass mein Mann, als auch mein
Stiefbruder mich wegen ihrer verletzten Ehre umbringen werden. Ich habe
aus dem Grund gebeten, dass man mich für einige Zeit hier aufnimmt.

Dies ist mein Abschlusstext. Ich werde mich erst wieder im Februar
melden, wenn die Wahlen losgehen...


Dr. Yahya Hassan Bajwa

Frauen-, Blog- und Technologie-Emanzipation

Alice Schwarzer - ist ihnen das ein Begriff? Kennen sie Yoda der grösser als 66 cm ist und gleich zum Krieg der Blog-Sterne abrät? Und wenn sie wissen was die magnetische Hysterese ist und wie man damit heizen kann, dann brauchen sie wohl in Zukunft keine Blogbeiträge mehr zu lesen ...

Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen und Kritik am politischen Islamismus sind Themen, die nicht erst in den letzten zwei drei Jahren richtig aktuell wurden. Alice Schwarzer hat vor über dreissig Jahren die Zeitschrift Emma gegründet. Aufmüpfig wie heute manche Bloggs, hat sie in der Gesellschaft doch vieles erreicht. Trotzdem ist Emma klein geblieben - vielleicht mal 2 Mio EUR Umsatz von den Abonnenten. Verglichen mit denen, die heute über sie schreiben, ist das ein fast löcherlicher Betrag. Meine Tageszeitung druckt den SDA-Text von vielleicht 200 Zeichen ab. Aber es gibt im 10-Minuten-Takt mehr Material: «Kurzbio«, «Schwarzer gibt Chefredaktion von "Emma" ab» und der heute leicht verschmierte Spiegel schreibt beim Foto «auch blond und taff». Die Welt online schreibt am meisten und gratuliert auch Uli Wickert zum Geburtstag. Ob die beiden schnell vergessen werden? Es braucht weiterhin solche Frauen, meint der Feingeist.

Recht hat er und wie sieht es heute bei den Bloggern aus, sind da Wunder zu erwarten? Es betrachtet nach innen und aussen - Yoda:

Die Wunden der Blogger

Wer ein eigens Blog betreibt, kann sich glücklich schätzen. Denn dadurch darf man sich in den Rollen des Chefredaktors, des Redaktors, der Reporters, des Journalisten, des PR- und Werbechefs, des Publizisten, des Lektors, des Inhabers, der Geschäftsleitung und derjenigen des Patron wiederkennen. Die Freiheit ist fast grenzenlos, bloss äussere exogene Faktoren bilden allenfalls Grenzen oder Hindernisse. Der Blogger entscheidet, welche Inhalte zu welchem Thema in welcher Konstanz in welcher Form publiziert werden, behält die Oberhand des Konzepts und darf sich auch in allen andern Entscheidung völlig frei bewegen. Und doch scheinen so wenige von und aus ihrem Blog etwas zu zimmern, das nachhaltig einen Mehrwert bietet und vielleicht sogar wirtschaftliche Unabhängigkeit verspricht.

Anlässlich des Barcamps Rhein-Neckar zu Mannheim habe ich mit Robert Basic innerhalb einer Session über dieses Thema gesprochen. Mit seinem Blog verdient Robert mittlerweile knapp Viertausend Euro, ausschliesslich über Werbeformen. Damit liesse es sich hier in der Schweiz leben, mindestens als Single. Wenn man Roberts Blog studiert, merkt man schnell, dass er zu gut zwei Drittel aus Beiträgen besteht, die sich aus maximal drei oder vier Sätzen zusammensetzen. Die Qualität der Beiträge ist nicht immer optimal, obschon es einige gibt, die recht tief reichen und einiges an den Tag bringen.

„Das Problem besteht dort, wo sich Blogger nicht mehr weiter entwickeln, weil sie denken, sie wären an einer Grenze angekommen, die sich nicht überwinden können. Meistens fehlt die Zeit, mehr für das Blog zu tun oder sich wirklich damit zu beschäftigen, Tiefe im besetzten Thema zu bekommen, Netzwerke aufzubauen und einen Businessplan umzusetzen. Wer jene Grenze nicht überwindet, scheitert.“

Nicht genau in diesem Wortlaut, aber sinngemäss hat Robert damals in Mannheim über seine Erfahrungen gesprochen. Und ich denke, dass er recht nahe an die Wahrheit kommt. Seine Aussage entstand in einer Session, in der es um die Kommerzialisierung von Blogs ging. Wir sprachen also nicht über jene Blogs, die aus rein privaten Interessen angetrieben werden, deren Inhaber wohl nie an eine Kommerz-Absicht denken.

Mit Blogs tun wir ja nichts weiter, als Informationen zu verbreiten. Informationen, die allerdings etwas speziell, manchmal auch eigenartig gefärbt sind. Denn oft steht nicht das Ereignis oder die Person, die Sache oder das Produkt im Vordergrund, sondern die Haltung oder Meinung des Bloggers im Kontext zum Aufhänger des Artikels. Und genau dort liegt wohl auch das Interessante an den Inhalten: Die Menschen möchten nicht von den Hochglanz-Prospekten der Herstellen hinter das Licht geführt werden, sie möchten Informationen nicht aus einer befangenem Mund hören, sie möchten die Menschen von der Basis lesen, die aber immerhin ein wenig schreiben können und ihre Meinung zu artikulieren wissen; möglichst leicht und einfach. Und dabei darf eine Meinung durchaus auch etwas einseitig oder gar exponiert sein; Hauptsache sie stammt aus den Reihen der Konsumenten.

Ich denke, dass dort das Potenzial des Bloggens liegt. Verfolgen wir jene Absicht konsequent, bauen unsere Netzwerke auf, machen unser Blog bekannt in unserer Szene und da draussen in der Welt, dann meine ich, haben auch wir Blogger eine realistische Chance, eines Tages ein Auskommen generieren zu können.

Aber im Moment sind wir noch immer damit beschäftigt, die Pubertät zu durchwandern, um vielleicht langsam in das Erwachsenenalter zu wechseln. Die Diskussionen rund um den Kommerz mit Blogs sind teilweise recht abartig und kindlich gestaltet. Eifersucht, Neid, Missverständnisse und fehlende Toleranz bieten eine ungesunde Basis für eine vergiftete Diskussion um die Philosophie der Bloggerei. Derweil ist unsre Blogosphäre gross genug, so alle neben- oder gar miteinander Platz finden, an dem sie sich behaupten können. Ich habe durchaus Verständnis für Bloggende, die aus privaten Gründen schreiben und ihr Blog werbefrei und möglichst unabhängig bewirtschaften wollen. Das ist absolut legitim. Aber oft fehlt gerade bei jenen Menschen die Toleranz gegenüber den Bloggern, die Kommerz betreiben.

Deswegen plädiere ich dafür, dass wir uns nicht unsere selbst zugefügten Wunden lecken, sondern Toleranz leben und - für die, die es möchten - professioneller werden. Als selbstverliebte und zerstrittene Gemeinschaft, die sich gegenseitig beschimpft, werden wir jenseits vom Jordan nicht wahrgenommen. Das interessiert - äxgüsi für diesen Ausdruck - wirklich keine Sau. Was dort aber auf Interesse stossen wird, sind Informationen aus erster Hand, gesichtet und erlebt als Du und ich. Wir haben eine Chance - packen wir sie!


Yodas Blog

Beschleunigung des Technologie-Tansfer, Massnahme Nr. 7 (pdf-Datei - gleiches Fenster) wird vermutlich nicht so einfach sein. Es gilt die Romandie und die Deutschweiz zusammen zu bringen. Zum Glück können die meisten im Notfall Englisch. Im Artikel Chauffer avec des aimants bin ich auf «magnétocalorique» gestossen - hier die deutsche Übersetzung (Heizen mit Magneten / Neuartige Wärmepumpe). Emil Warburg entdeckte und deute die theoretisch die magnetischen Hysterese . Verstehen sie nur Bahnhof? Dann sind sie vermutlich nicht alleine. Ob sie jetzt lieber Literatur von Emil oder von Emma lesen, überlasse ich ihnen.

Aber gestatten sie mir eine ketzerische Frage zur Emanzipation des Technologie-Transfers. Ab 2009 will man den gemäss Aktionsplan in Angriff nehmen. Wie lange wird es dauern, bis Heizung und Kühlung mit Emils Idee industriell produziert werden und jeder Heizungstechniker und Bauherr oder eben Baufrau weiss, wie die Hysteris funktioniert? Beinahe hätte ich es vergessen, dieser physikalische Effekt ist seit über 125 Jahren bekannt.

Römer in Langenthal

... in der Zeit als das Finanzblog das Licht der Welt erblickte, fand man heraus, dass die Römer in unserer Nachbarschaft eine Esse betrieben haben ...

Adventskalender

Weiter zum Adventskalender 07...

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 07 (HTML)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Die Männer - in Zukunft das schwache Geschlecht

Das wissen die Frauen längstens, dass die Männer das schwache Geschlecht sind. Nur die Wissenschaft rätselt noch, warum der Geburtenanteil bei Jungen zurückgeht.

«Ist der Mann dem Untergang geweiht?

Seit Jahren werden immer weniger Jungen geboren: Das vermeintlich starke Geschlecht stirbt langsam aus. Der biologische Abstieg des Mannes manifestiert sich in den Geburtenzahlen: Seit 50 Jahren verschiebt sich die Geburtenrate zu Gunsten der Mädchen. Weltweit rätseln Forscher über die Ursachen ... lesen sie weiter bei WELT ONLINE ... »

Aber bitte nicht gleich in Panik verfallen, das männliche Geschlecht ist heute noch mit ca. 3,5 Millarden Menschen vertreten. Wie die Intelligenz verteilt ist, das geben sie in obigem Link nicht an. Dafür können sie dort gleich selbst einen Intelligenz-Test machen - in der rechten Spalte - Zeitaufwand 45 Minuten. Ich denke, Leser des Finanzblogs schaffen die 100-er Hürde spielend. Über Hochbegabte gab es schon einen Beitrag - mit einem ähnlichen Test. Viel Spass.

Übrigens, ganz ganz langfristig gesehen, wird sich dies positiven auf die Börse auswirken. Das wissen wir seit einigen Jahren. Männer hätten jetzt die Möglichkeit Bier zu trinken, denn dieses enthält Österogen und führt zur Verweiblichung. Aber bitte nicht zu viel und ob es sich auf die weibliche Denkfähigkeit auswirkt, wage ich zu bezweifeln. «3 bis 6 Bier pro Woche steigern den Östrogenspiegel der Frau um bis zu 20 % und beugen so altersbedingter Osteoporose (Knochenbrüchigkeit ) vor.» Wer mehr über Osteoporose wissen will, der kann sich auch über meine Büropflanze von Herbonis schlau machen. Sie wurde vor kurzem von der Terasse an die Wärme gezügelt und gedeiht prächtig - über 1.80 hoch. Hoffen wir, dass es dem dahinter stehenden Venture Capital gleich ergehen möge.

Der Unterschied zwischen Amerikanern und Bernern

51 - das ist einen Ausflug wert und Mann hat sogar die Musse Frau zu studieren und das ist zwischen den USA und Europa nicht alleine die Art der Stippvisite auf das Jungfraujoch. Für die einen über den «grosse Teich» ...

... der auch zum Thema am Mittagessen mit den Nachbarn entsteht. Mann und sogar Frau spricht über Kabel (beruflich) und Segeln - was liegt da näher, als ein Jahr zurück zu denken. Das erste Bild in obigem Link ist im Peter Café Sport in Horta auf Faial geschossen worden, der Wal auch nur mit dem Fotoapparat. Hier oben auf 3454 m hat es nur Dohlen. Das erklärt Frau dem Amerikaner Ehepaar und zwei Minuten später spricht man über die Börse. Heute ist nicht Wetter zum Segeln, auch nicht Segelfliegen - zu wenig Wind. Und Peter himself nimmt von den Azoren auch nicht das Segelschiff um nach Lissabon zu gelangen, sondern wie wir das Flugzeug - eine Reihe vor uns und auf dem Flugplatz war noch einmal Zeit über die Cigarren dort zu diskutieren. Er hat den am einfachsten zu findenden Cigarren-Shop auf den Azoren. Heute ist die Bahn angesagt. Knappe 75 km Luftline dauern etwas mehr als 4 1/4 Stunden. Segeln ist etwa gleich schnell - die Bahn gewinnt aber 3000 Meter an Höhe.

Das Tempo ist das grösste Problem für die Amerikanerin. Dank Thanksgiving dankt man nicht der Ernte, sonder hat einen Tag mehr Zeit durch Europa zu zischen. Milano, Susten geschlossen, halt via Luzern, dann exakt 20 Minuten auf dem Jungfraujoch (that's enough, we saw a lot), kann dadurch als gesehen abgehakt werden. Über Grindelwald nach Interlaken, wo vor einem Jahr der Mistery-Park geschlossen hat - «der Parkwächter ist geblieben». Keinen Stutz haben wir verloren. Und die beiden Amerikanerinnen fahren dann nicht via Bern, Fribourg, Vevey, Martigny nach Brig, sondern ich schlage das nächste Tal vor - Kandersteg und Lötschbergtunnel. Verlieren weniger Zeit, um gleichentags nach Mailand zurück zu kommen und haben in Brig vielleicht noch Zeit am Bahnhof eine Flasche Schweizer Wein ein zu kaufen. Sorry, auswendig weiss ich nicht, wo ich vor dem Simplon einen 7/11 empfehlen kann. Und heute Montag geht es nach Amsterdam. Dann noch Zürich. Und Bern? Is there anything? Immerhin UNESCO Weltkulturerbe.

Frau: Und aufgerissene Strassen! An der EURO 08 nicht mehr und ich spiele auf dem Jungfrau Fussball. Auch wenn die Dame seit heute mit Grösse 51 über Bern lästert. Fussballspielen können wir ...

EURO 08 Jungraujoch

... den Ball im mittleren Loch aus dieser Distanz beim ersten mal versenkt. Meine erste Aktie war ja auch Young Boys. Mysteriös, die habe ich zur Hälfte ersenkt - und dann habe ich beschlossen, das Metier seriös zu lernen. Die Amerikaner haben gar keine Zeit zu lernen, die drehen zu schnell - viel zu schnell - himmelhochjauchzend zu Tode betrübt ...

Berner Mittelland

... hier oben hat man einen schönen Ausblick über das Land von Dezennium. Wir Berner hatten mehr Schulden pro Kopf als die Amerikaner - wir haben es überlebt. Die Amerikaner und viele Börsen-Youngster sind daran, das mit dem Schwarzen Freitag von 1929 zu vergleichen und panikartig zu handeln. Sagen wir es mal ganz deutlich. Wenn die Masse spinnt, dann spinnt sie und alles dreht im Roten, auch wenn die Lage längst unter Kontrolle hätte gebracht werden können ...

Amerikaner auf Glatteis

... aber viele gehen mit der falschen Ausrüstung auf das Glatteis. Dieses Parkett, wie die Börse, braucht etwas mehr Vernunft, etwas mehr Durchblick und Weitsicht. Das ist vielleicht der Grund, wieso ich einige Amerikaner in der Schweiz betreue. Man kann auf dem Jungfrau auch mit Japanern Kontakt aufnehmen. Vermutlich haben die Damen schon gestern gewusst, dass heute der Welttag der Toilette ist. Die sind so unkompliziert, dass man, sorry Frau, die Herrentoilette benützt. Umgekehrt ich einmal in China: Massentoilette, Dame an Dame, schallendes Gelächter, ich habe dann einige chinesische Schriftzeichen gelernt und zuvor die Gesichtsfarbe der Ureinwohner der Amerikaner angenommen ...

Wasserwagen

... der grössere Teil des Wassers muss hinauf gefahren werden. Es gibt auch noch andere Unterschiede zwischen New York und Jungfraujoch. Wasser siedet hier mit 88-89 Grad, deshalb braucht auch die Küche etwas höhere Anforderungen, denen sie absolut gerecht wird. An einen Kochkurs hat die Chefin noch nicht gedacht, aber das wäre vielleicht was für den neuen Marketing-Chef der Jungfraubahnen - «Krisen sind immer auch Chancen» - hier zumindest bis die BZ den Layout-Fehler korrigiert, ganz sprichwörtlich genommen. Danke auch dem Japaner, der seit mehreren Jahren dort oben serviert, mein Berndeutsch versteht und der Gebäude Versicherung Bern, die zum Jubiläum von 200 Jahren einen Ausflug für CHF 40 ermöglicht. Aber zum Auslesen einen solchen Top-Tages Top of Europe braucht es manchmal gleichviel Glück, wie an der amerikanschen Börse ... vor exakt zwei Jahren haben wir über die Wallstreet zwischen Mönch und Jungfrau berichtet. Hier im Berner Oberland diskutiert man, meist sogar Englisch. Auch der Bergbauer, der im Winter einen Zusatzverdienst im Tourismusgeschäft erzielt. Der kann auch Fremdsprachen, wie die fernen Asiaten. Andere können das nicht, das ist auch ein Unterschied ...

Weniger ist mehr - SP, FDP und CVP, EVP

Eigentlich zähle ich ja nicht zu den Blicklesern, aber ein Gratisabonnement über vier Wochen lässt trotzdem einiges erahnen ...

... Frank A. Meyer denkt über die FDP nach. Das schadet sicherlich nicht. Zum Glück (für die FDP) finde ich den Beitrag von Seite 22 nicht im Internet. Das ist doch das Schöne. Blogger können einige super gute Ideen geheim behalten - zumindest bis ein technisch versierter den richtigen Link findet. Nur so einige abgeschriebene Zeilen - rechtlich gesehen heisst dies «Zitat»:

«PASCAL COUCHEPIN provozierte jüngst den Vorschlag, FDP und CVP sollten zur grossen Mitte-Partei fusionieren. Bald gibt es vom Freisinn nichts mehr zu fusionieren, nur noch zu liquidieren: die rechten in SVP-Kröpfchen, die letzten Bürgerlich-Lberalen ins CVP-Töpfchen.»

Mein Kommentar: Couchepin, der einzige, der eigentlich seine Meinung sagt, hat es als Wallisser einfacher in die CVP zu gehen. Es ist denkbar, dass er von der Religion her keine Probleme hat. Bei einer Fusion komme ich mit und sonst werde ich wieder politisch neutral. Das will heissen, ich spare mir den Parteibeitrag, feststellen, analysieren werde ich weiterhin. Es gilt doch fest zu stellen, welche Branchen in der Schweiz eine gute Zukunft haben.Meistens diejenigen, die viel Subventionen erhalten ... und falls es dabei börsenkotierte gibt, ist dies meist nicht zu ihrem Schaden ... und meiner Performance.

Wahlen, Qualen, die EVP hat mit drei Listen im Kanton Bern, wurde Walter Donzé in den Nationalrat gewählt. Schauen sie sich einmal den Internetauftritt nur in Bezug auf modernes Erscheinen an. Letter Gothic vermutlich - Smith die Schreibmaschine lässt grüssen.Die FDP hat es etwas besser gemacht. Es dürften mehr sein. Drei genau genommen. Schneider, Wasserfallen und Triponez. Nicht ganz dem Alfabeth nach, aber vom letzteren habe ich einmal ein ABS-Kabel ausleihen können, weil mein Wagen zwei Tage früher im Service war. So lässt sich ein Gespräch gut beginnen: «Sind sie auch zufrieden mit dem gleichen Wagen, den auch ich fahre?. Auch wenn sie FDP-Menschen nicht mögen und falls sie den gleichen Wagen fahren, er wird ihnen gleich viel sympathischer sein. Politik sagt man dem. Poli heisst auf lateinisch «viel», sofern ich mich richtig erinnere und einen Tic hat jeder.

Nur, es kann sich nicht jeder seinen Tic patentieren lassen, weil es zu wenig tickt. Aber der Wagen, damit ist er zufrieden. Und von der CVP, die man im Kanton Bern noch fast gar nicht zur Kenntnis genommen hat, ist Norbert Hochreutener im Nationalrat. Er ist so irgendwo zwischen meinem ehemaligen Arbeitgeber (vor einem Dutzend Jahren habe ich beschlossen, meine eigene Meinung «durch zu ziehen») und meinem «Hobby». Ach ja, der Kanton Bern hat nur knapp eine Million Einwohner - da begegnet man sich demnächst sicher einmal. Und vielleicht auch einmal der Partie radical die es auch in unserem Kanton gibt. Suchen sie mal die Wahlstimmen von Annoni im Internet und dann begreifen sie, warum ich gleich einen neuen Abschnitt beginne .. zweimal tap, tab.

Liebe Damen, bitteschön, bis jetzt hat Mann nur vom männlichen Geschlecht gesprochen. Von den Grünen und der SVP habe ich «vermutlich» schon geschrieben, aber da wäre noch die SP, die das grössere Problem hat, als die meisten andern Parteien. Ja der Bodenmann sieht das ähnlich, da hat kein Mann mehr Boden, da müsste man die Frau fragen. Und die jüngeren. Und diejenigen aus dem Kanton Bern ...

... und wenn sie jetzt denken, ich habe eine Dame vergessen, dann irren sie sich. Diejenige, die mir gesinnungsmässig am nächsten steht, wohnt in der einzigen Stadt zwischen meinem Wohnort und unserer Hauptstadt. Übrigens, ihr Vorname ist Christa und sie bloggt zu den Wahlen, zur USA, der AHV, Pelli, der Comparis ... Mann hat da so seine Ideen ... in vier Jahren ist es wieder soweit. Und garantiert noch spannender.

Nicht Alles immer so ernst nehmen, das Ranking sollte uns eigentlich kühl lassen, rauchen sollten wir nicht wegen der Politik, des Wahlkanmpfes. Dieser Link wurde von Aficionado gesandt und der raucht bekanntlich zum Genuss und nicht aus Sucht ...

Polo - viel Technik und viel $$$

Polo - das letzte mal haben wir über etwas Technik und etwas $$$. Heute haben wir «viel» dazu gesetzt ...


... aber viel ist ja bekanntlich relativ. Wenn sie in Gstaad, genau genommen auf dem Flugplatz Saanen, das nächste mal auch zuschauen wollen - der Eintritt ist gratis. Die Bühne kostet - danke der HSBC Guyerzeller für das Bändeli - und wenn sie etwas grösser sind, als meine Durchschnittskunden, dann sind sie vielleicht mal im VIP-Zelt dabei. Das Essen mag wohl gut sein und vielleicht dass der Sponsor Intertabak dort auch irgendwo an zu treffen wäre. So raucht man halt ein Konkurrenz-Kraut - Torpedos bei Denner. Danke MF, eine deiner Wohnortfilialen habe ich gleich leergekauft. Andere bekommen zu diesem Preis nur ein 5-er-Päckli. Aber es ist halt alles rund ums Geld und den Genuss relativ. Und dann steht da noch «Rauchen ist tödlich. Rauchen in der Schwangerschaft schadet Ihrem Kind.» Man bleibt anständig, denn «Ihrem» ist gross geschrieben. Der Umgang mit dem Tod kann auch relativ sein. Das weiss keiner besser als Steve Walker und die beiden Heiniger Brothers.

Wer es noch nicht gemerkt hat, dies ist die letzte Schleichwerbung für Bivio (für CHF 150 ein spannendes Wochenende - ohne Reise und Mittagessen am Samstag) - morgen mit Dr. Dr. h.c. Gret Haller und zwei Filmen die relativ spannend und vor allem humorvoll mit dem Tod umgehen. Absolut perfekt. Nicht nur Preis verdächtig, sie sind beide Preis gekrönt.

Alles ist relativ, aber relativ gut gefallen haben mir ...

alernative Polo-Spieler

... die alternativen Polo-Spieler ...

Fortbewegungsmittel

... die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel ...

Ofenrohr

... das etwas grössere Objektiv - bitte Bandenwerbung nicht beachten, die waren nicht vor Ort ... denn an der Börse kaufen wir Firmen mit Produkten oder Dienstleistungen, die wir gerne testen sollten ... Spass beiseite, ich schaue heute noch bei Chriggu vorbei und entschuldige mich für die Einladung zum Davidoff Genusstag ... die Pyramidos sind empfehlenswert ...

U1 TV

... Spanisch muss auch der Kameramann von U1 TV können, wenn er den Kommentar der Spieler verstehen will - aber den geben wir hier lieber nicht wieder, der ist nämlich des öftern bösartiger, als derjenige von Mike Shiva auf diesem Sender. Der kann mehr als ich, der kann in die Zukunft schauen ... und der Kameramann schaut nur relativ nach oben ...

Santiago

... trotzdem alle Füsse in der Luft sind - Santiago Chavanne - Technik pur - Handycap 8, demnächst 9 und vermutlich einmal 10. Wenn Chavanne börsenkotiert ist, setzen sie darauf, den Tipp darf ich guten Gewissens weitergeben. Andrew Hine hat «nur» 7, aber noch etwas mehr Punkte. Aber schauen sie mal, wie viele Europäer die sie finden, die ein besseres Handycap haben. Dafür finden sie im Finanzblog mehr als ein Bild von Andrew ...

Chavanne Santiago

... schauen sie mal, wie der Argentinier Chavanne im Sattel sitzt (Nr. 3, Team Land Rover) neben

Polo Pferd

... sein preisgekröntes Pferd ...

Ball im Flug

... beim Polo braucht es seit Jahrtausenden immer zwei, damit man einen Ball im Flug trifft ...

zwei Polo-Frauen

... in Gstaad auch mit zwei Frauen ...

Dame

... und mindestens einer Dame. Beachten sie bitte die Handtasche auf dem Tisch - aus Bambus. Schade dass beim Zwischenbericht von Schindler die Bilder fehlen. Das International Commerce Center ICC in Hongkong wird mit Bambusgerüsten gebaut - Höhe 490 Meter ...

GoldenPass

... Chavanne geht, der GoldenPass geht und der GoldCup ist zu Ende. Vielleicht das nächste mal wieder.

Alle Fotos von Stephan Marti-Landolt - nur die Dame wurde von einer Dame geschossen ...


Luxus - Teil 2 - was «frau und man» darunter versteht

Zeit und Leben ist Luxus, aber an der Börse gilt anderes als Luxus - von der etwas klirrenden HiFi-Anlage bis zum blubbernden Töffmotor ...

... zugegeben, ich bin auch nicht derjenige der konsequent Luxus abgeneigt wäre - dafür geniesse ich das Leben zu sehr. Luxus ist schon, wenn man an der Arbeit Freude hat und wenn man es richtig macht, ergibt sich eigentlich aus dem einen das andere. Kaufen wir die richtigen Papiere an der Börse und gehören dann auch einmal zu den HNWI's - zu den High Net Worth Individuals. Die Definition ist einfach - 1 Million US Dollars oder mehr und bewohntes Eigentum, denn das «first piece of real estate» wird nicht dazu gezählt. Alles klar?

Punkt - hier können sie mehr darüber lesen, auf die Kommastelle genau. Zählt in den Statistiken eine fünfköpfige Familie mit eigenem Haus und einer Million weiterer USD als keine, eine oder fünf HNWI's? Und sind es eine oder zwei, wenn ein Ehepaar ein Haus, eine Ferienhaus und noch über 2 Mio USD haben. So wie ich die Steuerverwaltungen kenne und diese verfügen doch am ersten über einigermassen brauchbare Zahlen, denke ich, dass die Anzahl der in Frage kommender Steuererklärungen zusammen zählen können, nicht aber die Anzahl Individuals. Die Zahlen über Luxus und HNWI sind immer nur geschätzte Zahlen.

Bei der Definition von Luxus-Gütern hat auch nicht jedes Individum die gleiche Meinung. Das Wall Street Journal - oder ihr Blog - rechnet Uhren ab 10'000 USD dazu. Zu den Indeces - auf Seite 33 des Punkt-Magazins - zählt zum Beispiel auch Swatch dazu. In der Luxuxgüter-Industrie stecken mehrheitlich Konsumgüter, meistens Massengüter. Ihnen ist nicht einmal eigen, dass viel viel mehr als andere Produkte kosten oder zumindest die grössere Marge hätten. Luxus im Börsenbereich ist nichts als Ansichtssache.

Die Unternehmen der drei erwähnten Indexe sind zum Beispiel Apple oder Bang & Olufsen. Chic und In müssen die Güter sein, die Qualität ist eher nebensächlich. Bei beiden kommt mir Copland in den Sinn. Ersteres Produkt kenne ich zuwenig und beim zweiten haben ich das dänische High End Produkt von Copland vorgezogen. Des Klirrfaktors wegen, der bei einer zumindest Luft gekühlten Harley Davidson, auch ein luxusmässig gelistetes Unternehmen, doch noch etwas grösser ist, aber schon als herrlich tönendes Blubbern an zu hören ist. Audi, BMW und Daimler gehören auch dazu. Porsche überzeugt in Sachen Luxus schon eher. Und dem Besitzer dieses Porsche-Diesels will ich noch eine Flasche Wein bringen. Er hat sich die Zeit genommen, uns durch sein Museum zu führen - das ist Luxus wie ich ihn verstehe. Zeit für einen Pastis von Pernod-Ricard.

Sogar Julius-Bär ist in einem Luxus-Index vertreten. Die Aktie hat sich ganz stolz entwickelt, vielleicht müsste man sie aber jetzt abstossen? Die einzige Gemeinsamkeit bei Luxus, die ich heraus gefunden haben, ist das fehlende Indiz von «preiswert». Es scheint mir für Anleger fast interessanter, sich die Taschen mit dem Wertanstieg von Luxus-Aktien zu stopfen, als Luxux-Taschen zu kaufen. Das Modeheft neben mir sagt, dass die Jeanne (die weibliche Ausgabe von Hans) aus dem Hause Dior bis zu 14'500 kostet - Euro, versteht sich. Nehmen sie mir meine Ironie nicht übel, aber nichts zeigt so sehr wie Luxus, dass es schwierig ist, solchen manchmal zu erkennen - aber Eines ist sicher - Luxe oblige

Taschen

... ab 13.50 Euro sind sie dabei (1000 mal weniger) - übrigens, auf dem Flohmarkt und in Brockenstuben sind heute Taschen zu Spotpreisen erhältlich, wenn sie nicht schon von Studentinnen und anderen Damen gekauft wurden. So ändern die Zeiten. Wie viele als fürchterlich aus zu sehend empfundener Damenhandtaschen von Müttern und Grossmüttern haben wir vor Jahrzehnten weggeworfen ...

... es ist eine Glaubenssache, welche Marken man anbetet. Im erwähnten Punktmagazin auf Seite 23 (rechts) vergleicht man Luxus mit Religion: «Haben Luxus und Religion am Ende
gemeinsam, dass Konsum Suche nach Erlösung ist?» Ich denke, es ist nicht Sache der Religion, sondern des Glaubens. Meine Religion ist das Christentum und mein Glaube ist liberal. Wie Links und Rechts, gibt es auch innerhalb der Religionen verschiedene Arten zu glauben, zu denken. Den Liberalen entgegen gesetzt sind die Evangelikalen und noch weiter entfernt die Sekten. Eher auf dieser Seite ist das «Spirituelle», sind die «religiösen Markenfetischisten» zu suchen. Was die erwähnten Stichworte «Zeit und Stille» anbelangt, werden die oft im Buddhismus gesucht. Einzig die «Besinnung» kann überall gesucht und überall anders gefunden werden. Es ist wie beim Luxus. Nicht jeder glaubt das Gleiche.
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