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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>finanzblog</big><br/>Finanzen, Verm&#xF6;gen, Geld, Beratung<br/></p><p><small>26.4.2006,&#xA0;07:54</small><br/><b><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/berichteanalysen/tschernobil---einige-nicht-ganz-quere-gedanken.html">Tschernobyl - einige nicht ganz quere Gedanken</a></b></p><p>Vor 20 Jahren geschah die Katastrophe von Tschernobyl - hat die Menschheit aus diesem Ungl&#xFC;ck etwas gelernt?<br/>
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Wie wird die Bev&#xF6;lkerung informiert. W&#xE4;hrend dem <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/Kalter_Krieg">&#xAB;kalten Krieg&#xBB;</a> wurde bekanntlich langsam und schlecht informiert, bei Tschernobyl eher nur reagiert, denn meinem Ged&#xE4;chtnis entsprechend hat ein Kernkraftwerk in Schweden drei Tage nach dem Ungl&#xFC;ck auf die angestiegene Radioaktivit&#xE4;t aufmerksam gemacht. Die Schweiz ging eh nie mit gutem Beispiel voran. 1969 hatten wir in <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/Lucens">Lucens</a> den ersten grossen (offiziell je erw&#xE4;hnten) Reaktorunfall der Welt. Die ganze Geschichte wurde praktisch tot geschwiegen und verharmlost. Und trotzdem hat die Schweizer Wirtschaft und Wissenschaft viel davon gelernt. Um Lucens, an der alten &#xAB;Bern-Lausanne-Strecke&#xBB; bei den <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/map.search.ch/treize-cantons">13 Kantonen</a> (einmal vergr&#xF6;ssern) braucht es keine Sperrzone, die Gegend ist sauber. Keiner hat Bedenken ein <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.henniez.com/qsPortal/Home.asp">Henniez</a> aus der Nachbarortschaft zu trinken. Ob heute besser informiert wird oder w&#xFC;rde soll jeder selbst entscheiden.<br/>
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Wird die Bev&#xF6;lkerung heute besser gesch&#xFC;tzt? Pl&#xE4;ne gibt es. Aber die Logistik in Krisensituationen l&#xE4;sst meist zu w&#xFC;nschen &#xFC;brig. Die Sicherheitsinformationen von Kraftwerken sind bei uns bedenklich. Alle produzierende Schweizer Kernkraftwerk oder Forschungsreaktoren sind innerhalb von rund 50 km Luftlinie zu unserem Wohnort - G&#xF6;sgen die H&#xE4;lfte. Wir haben eine 20 j&#xE4;hrige Instruktion im Luftschutzkeller und da steht nur: 2 min&#xFC;tiger unterbrochener an- und abschwellender Signalton. H&#xE4;tten sie es noch gewusst? Die Information beim BAG, dem <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.bag.admin.ch/index.html?lang=de">Bundesamt f&#xFC;r Gesundheit</a> ist gelinde gesagt katastrophal - 171 Eintr&#xE4;ge &#xFC;ber Strahlenschutz. Beim deutschen <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.bfs.de">Bundesamt f&#xFC;r Strahlenschutz</a> sieht es nicht besser aus.<br/>
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Entschuldigen sie bitte, wenn ich so kritisch bin. Aber hier kann es um Menschenleben gehen. Und genau solche Beispiele sind es, die das Unbehagen um Atomkraft sch&#xFC;ren. Kernkraft kann technisch gesehen gut im Griff gehalten werden, wenn die Menschen mitspielen. Noch vor Jahren hiess es, den GAU, der <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/GAU">Gr&#xF6;sste Anzunehmende Unfall</a> ist ausgeschlossen. Tschernobyl hat leider das Gegenteil bewiesen. &#xAB;Heute ist ein GAU ausgeschlossen, denn wir haben ein doppeltes und dreifaches Sicherheitssystem!&#xBB; So ein Deutscher Kernkraftwerks-Sprecher. In Tschernobyl haben sie vier Fehler gemacht. Nur ein einziger, egal welcher Fehler, der nicht gemacht worden w&#xE4;re, h&#xE4;tte den Unfall vermieden.<br/>
Statistisch gesehen m&#xF6;gen sie ja Recht haben, aber <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Law">Murphys Law</a> lautet:<br/>
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&#x201E;Wenn es zwei oder mehrere Arten gibt, etwas zu erledigen, und eine davon kann in einer Katastrophe enden, so wird jemand diese Art w&#xE4;hlen.&#x201C;<br/>
Wie sollen schon Statistiken glaubw&#xFC;rdig sein, wenn es keine brauchbaren Grundlagen-Daten gibt. Bei den Opfern wird zwischen rund 50 und mehreren 100'000 Toten gesprochen. Das oben besprochene BAG geht von 200 zus&#xE4;tzlichen Krebstodesf&#xE4;llen in der Schweiz aus. Und das Verr&#xFC;ckte ist, dass es bei einem nicht zu hoffenden Ungl&#xFC;ck weitere Tote geben wird, weil viel zu wenig wissen, wie man sich sch&#xFC;tzen muss.<br/>
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Dem Thema sollte etwas Beachtung geschenkt werden, denn die Atomkraft ist je l&#xE4;nger je mehr ein aktuelles Thema. Energiekrise und keiner weiss wie die zu bew&#xE4;ltigen ist, denn die alternativen Energien werden vermutlich in den n&#xE4;chsten Jahren und Jahrzehnten noch zu wenig forciert. Die Sonnenenergie ist die beste, denn hier wird auf die Welt eingestrahlte Energie benutzt. Die Kernenergie hat nebst der Strahlung einen weiteren Nachteil, sie wandelt ruhende Energie in W&#xE4;rme um. Pro und Contra muss jeder f&#xFC;r sich abw&#xE4;gen und hoffen, dass es nie mehr ein zweites Tschernobyl gibt.&#xA0;</p><p><small><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/berichteanalysen/tschernobil---einige-nicht-ganz-quere-gedanken.html">Kommentare</a>&#xA0;(0)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/berichteanalysen">03 &#xD6;kologie &#x2013; Energie &#x2013; Rohstoffe</a><br/></small></p><p><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/p305.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
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