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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>finanzblog</big><br/>Finanzen, Verm&#xF6;gen, Geld, Beratung<br/></p><p><small>11.10.2008,&#xA0;13:45</small><br/><b><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/21-geld-und-finanzen-leicht-erklaert/zur-lage-der-nation-2-der-vater-eines-bankers-berichtet.html">"Zur Lage der Nation" - 2 - der Vater eines Bankers berichtet</a></b></p><p>Lieber Finanzblogleser<br/>
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was du mir schreibst ist supergut. Nur an einem Ort gebe ich dir nicht Recht. Es sind nicht die 100 die das System zum Fallen gebracht haben. Diese 100 haben Mist gebaut und andere 100 000-&#x201E;Ende&#x201C; haben jetzt Angst und drehen im roten Bereich. Zuvor haben diese meistens versucht derivative Produkte zu verkaufen. Das ist der Bummerang und du kannst selbst im Finanzblog lesen, wie oft ich mich gegen derivative Instumente eingesetzt habe. Mein Problem ist, dass ich viel zu viel von der Materie verstehe und Generalist und Querdenker bin. Derivative Produkte an sich sind gut, wenn man sie zur Absicherung einsetzt, aber vermutlich mehr als 95 Prozent wurden immer spekulativ eingesetzt.<br/>
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Viele Finanzfachleute sind heute hoch ausgebildet, total auf eine spezielle Spezialit&#xE4;t spezialisiert und sehen nicht einmal mehr einen Tunnelblick, denn meisten ist die gegen&#xFC;berliegende Seite des Tunnels zugemauert. Das ist aber bei weitem nicht nur in der Finanzbranche so, sondern ein Ph&#xE4;nomem der Zeit. In unserer Branche kann man "nur" Geld verlieren ... in anderen das Leben. Demn&#xE4;chst mehr dazu &#x2013; ein weiteres Mail wartet. Beiden Branchen ist gleich, dass sich extrem viele Scharlatane herumtummeln. Die Anrufe aus den USA, Grossbritanien, Frankreich, Deutschland und vor allem aus dem Raum Z&#xFC;rich sind nicht zur&#xFC;ckgegangen. Nur wollen diese nichts mehr verkaufen, sondern wissen, was ich zur Zeit mache. Weiterhin den Spreu vom Weizen zu trennen versuchen und meine Linie behalten und versuchen, nicht zu flippen ... jetzt zitieree ich den Finanzblogleser der einen Banker als Sohn hat und dazwischen meine Bemerkungen.<br/>
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Hallo Stephan<br/>
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Mein Sohn ist, was seinen Job betrifft, autonom. Er hat den Weg gew&#xE4;hlt und er muss dort seinen Job tun und dabei Befriedigung finden. Seine Meinung: Man soll einen Job so tun, dass man dazu stehen kann und man soll den Job gut machen. Selber soll man soviel Geld ausgeben, wie man es sich leisten kann. Dass ein paar hundert H&#xE4;ndler eine ganze Branche in Verruf und Verderb bringen kann, ist auch ihm ein Greuel. &#xDC;brigens: Er wird in etwa einer halben Stunde mit seiner Familie in Singapur ankommen. Am Dienstag ist Start im neuen Job. Er wird HR-Verantwortlicher f&#xFC;r Singapur, Hongkong, Indien und Dubai. Sein Haus scheint verkauft zu werden. Wenn alles klappt hat er in 10 Jahren etwa 100 Riesen damit verdient. Das w&#xE4;re ja auch eine gute Rendite.
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Wenn er urspr&#xFC;nglich 100&#x2019; bezahlt hat, betr&#xE4;gt die Rendite 7,18%. Das ist sch&#xF6;n und das Geld scheint er ja am Trockenen zu haben. Falls er 200&#x2019; bezahlte, betr&#xE4;gt die Rendite 4,14%, bei 300&#x2019; 2,92%, bei 400&#x2019; 2,26% und bei 500&#x2019; mickrige 1,84 und bei 600&#x2019; lausige 1,55% - aber immerhin, kein Verlust.<br/>
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Nur weil mein Sohn bei der Bank ist, heisst das noch lange nicht, dass ich keine eigene Meinung haben kann und sie auch &#xE4;ussere. Wenn ich gegen die Banken wettere, dann ist es mir bewusst, dass es die Banken braucht und dass es dort eine Menge Leute gibt, die ihren Job seri&#xF6;s und verantwortungsvoll erledigen. Der Ganze Finanzskandal ist wohl fatal genug. Und das was die Politik jetzt draus macht grad auch noch!<br/>
Ja, wenn es schlecht l&#xE4;uft, soll sich wieder die Politik, sprich die Steuerzahler, einschalten. Sonst ist man immer auf absolute Marktwirtschaft ausgerichtet. Nur eines muss man immer bedenken, die Finanzbranche ist zu 10 Prozent Marktwirtschaft und zu 90 Prozent Spekulationsproduzent.<br/>
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Du weisst es besser als ich: Man ksnn bei einer Bank einen guten Job tun und aus volkst&#xFC;mlicher Sicht einen angesehenen Posten haben. Trotzdem: Was hat man zum Gesamtgeschehen zu sagen? Nichts, ausser was direkt den Job betrifft und dann nur, wenn man "vorw&#xE4;rts" machst! W&#xE4;re es anders, Der Finanzblogger w&#xE4;re vielleicht noch ein Banker.
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Ich denke, dass ich einen guten Job gemacht habe, nur begann damals das Pr&#xE4;mienkarussell der Banken zu drehen. Rund CHF 2000 (zweitausend) habe ich erhalten. Mein Chef ein zig-Faches dank meiner Abteilung. F&#xFC;r diese Information w&#xE4;re damals der entsprechende &#x201E;Personaltiger&#x201C; fristlos entlassen worden. Heute sind das &#x201E;Kleinigkeiten&#x201C; ... vielleicht &#xE4;ndert es sich wieder, was zu hoffen w&#xE4;re.<br/>
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Ab wann wird im Finanzwesen "business as usual" sein?<br/>
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Ich stimme dir zu, wie du einen guten Finanzberater beschreibst. Ich meine auch: Der Finanzer soll beraten und das Produkt, was er verkauft erkl&#xE4;ren. H&#xE4;tte ich auf meine Beraterin auf der Bank geh&#xF6;rt, h&#xE4;tte ich mich vielleicht auch verrannt! Immerhin war sie nie direktiv. Die Kunden sollten eben ihre Verantwortung auch wahrnehmen. Man kann sich ja informieren. Jeder der f&#xFC;r den t&#xE4;glichen Gebrauch einkauft, schaut sich die Preise an und vergleicht. Aber wenn die Summen eine gewisse Gr&#xF6;sse annehmen verlieren sie die &#xDC;bersicht. Wenn ein Dummkopf Geld verliert, dann ist er meist zum gr&#xF6;ssten Teil selber schuld, ausser er wurde mit fiesen Tricks geleimt. Die Stimmung kann man nachlesen:<br/>
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<a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wie-weiter-Was-ist-passiert-Die-10-wichtigsten-Fragen-zur-Finanzkrise/story/25782908">Wie weiter? Was ist passiert? Die 10 wichtigsten Fragen zur Finanzkrise</a><br/>
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"(...) Stiglitz: Die Banken m&#xFC;ssen dergestalt rekapitalisiert werden, dass die Steuerzahler durch Staatsanteile an den Banken profitieren, wenn es diesen wieder besser geht. Das &#xF6;konomische System verliert Blut und wir verpassen ihm eine Transfusion. Aber wir tun nichts gegen das tats&#xE4;chliche Problem &#x2013; die klaffende Wunde, sprich: Die ausfallenden Hypotheken. Wir m&#xFC;ssen den Amerikanern helfen, in ihren H&#xE4;usern zu bleiben. Das Rettungspaket hilft hier nur wenig und ist deshalb ungen&#xFC;gend. ...)"<br/>
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"(...) Hayek: Nicht nur die Banken, sondern auch die Unternehmen sollen sich an der Reform der Finanzm&#xE4;rkte stark und parit&#xE4;tisch beteiligen. Angesetzt werden m&#xFC;sste aber nicht nur beim Kauf von Aktienpaketen, sondern auch bei der Publikation von Daten, die mehr den Konkurrenten als dem Aktion&#xE4;r dienen, oder bei der Kompetenz jener Analysten, deren Treffsicherheit weniger gut ist als ein Blick in die Kristallkugel. ...<br/>
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...Hayek: Ein Banker schlug eine Roadshow vor. Ich sollte also, anstatt die Firma zu f&#xFC;hren, in London, New York oder Timbuktu die Leute &#xFC;berzeugen, dass meine Aktien mehr wert sind. Auf meine knappe Antwort, dass ich Uhren, nicht Aktien verkaufe, war er sprachlos und schaute mich an, als h&#xE4;tte ich den Verstand verloren....)"<br/>
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Mehr: <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.handelszeitung.ch/dossiers/dossier_396975.html">Handelszeitung Dossiers Experten</a>
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Ein Beitrag &#xFC;ber &#xAB;Geld und Finanzen - leicht erkl&#xE4;rt&#xBB; - einer Idee von <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.bloggerin.com//">Tari Eledhwen aus Solothurn</a>. Er wird auch im <a href="http://personalblog.kaywa.com/mobile">Personalblog</a> aufgeschaltet.<br/>
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Da die <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.cash.ch/news/story/450/617014/6/6">B&#xF6;rse im Sturzflug</a> ist, wird dieses Beitrag statt am Montag den 13. Oktober schon heute aufgeschaltet.<br/>
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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:<br/> <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/20070411">Die Schweiz - vom Ausland gesehen</a> - der 13.10.2007 war (m)ein spezieller Crash und ein Jahr sp&#xE4;ter geht alles viel besser, die Indices stehen h&#xF6;her. Die "Umschichtungen" verlaufen erfolgreich und ein ganz herzliches Dankesch&#xF6;n den Namen, die blieben, sich sogar gefestigt haben.<br/>
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Vor zwei Jahren erschienen:<br/> <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/20061013">Neues Land und rarer Wein aus dem Angelpunkt der Welt</a><br/>
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Vor drei Jahren erschienen:<br/> <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/20050413">Goldigen Zeiten entgegen!?</a> - schmunzeln ist erlaubt und lesen sie auch <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/20051011">Altbekannte K&#xF6;pfe in B&#xF6;rse und Politik - langfristige Denker?</a><br/>
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<a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/exturl/http/www.martipartner.com">Verm&#xF6;gensverwaltung von MARTI+PARTNER</a> - unabh&#xE4;ngig, langfristig, gewinnorientiert<br/>&#xA0;</p><p><small><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/21-geld-und-finanzen-leicht-erklaert/zur-lage-der-nation-2-der-vater-eines-bankers-berichtet.html">Kommentare</a>&#xA0;(1)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/21-geld-und-finanzen-leicht-erklaert">21 Geld und Finanzen - leicht erkl&#xE4;rt</a><br/></small></p><p><a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/p1031.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/p1029.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTARE -</p><p><b>Pilgerfritz</b><br/>12.10.2008, 20:11<br/>A propos "Spezialistentum":<br/>
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"Alles Gute und Nachhaltige ist Einfach - Das Komplizierte dient nur den Machtinteressen der Spezialisten!" (Ramtha - www.ramtha.com)<br/><br/></p><p>1-1&#xA0;/&#xA0;
			  1<br/></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://finanzblog.kaywa.com/mobile/21-geld-und-finanzen-leicht-erklaert/zur-lage-der-nation-2-der-vater-eines-bankers-berichtet.html" method="post"><postfield name="ID" value="1030"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>
