Energie-Experten-Krise - Teil II

Das älteste deutschsprachige Finanzblog wird heute 6 Jahre alt und sagt es ganz unverblümt. Energie-Experte sind genauso schlecht wie Finanzexperten. Die Finanzkrise lässt grüssen. In der Energie-Krise sind wir mittendrin. JEDES 30. KERNKRAFTWERK HAT ERFAHRUNG MIT GESCHMOLZENER KERNMASSE. Das ist leider knallharte Wirklichkeit. Das Land der strahlenden Morgenröte sollte zum Umdenken zwingen. I Automobilbereich scheint dies bereits Tatsache zu sein.


Horror, wie sich Land auf, Land ab, Experten über Energie äussern. Liebe Experten, stellt die Diskussion ein, ihr macht euch nur noch lächerlicher. Höhepunkt war am Anfang der Japankrise das hohe Tier, dass sich im Deutschen Fernsehen äusserte: "Eine Explosion ist unmöglich." Es ist eigentlich ganz traurig sagen zu müssen, dass die besten Informationen meist von Greepeace kamen. Mutmassungen nützen nichts mehr ... hoffen bringt vielleicht noch etwas.

Zur Kernkraft nur folgende Überlegung. Kommastellenfanatiker sind keine gefragt.

212 verschiedene Kernkraftwerke gibt es weltweit mit 442 aktuellen und 125 eingestellten Blöcken. 212 Expertenteams werden noch durch einige stillgelegte Versuchkraftwerke ergänzt. 65 Blöcke sind im Bau und weit über 100 in verschiedenen Phasen der Planung.

212 Orte auf der Welt und an mindestens 7 ist schon Kernmasse geschmolzen. Ein nicht mehr beherrschbarer Atomunfall. Jedes 30. Kernkraftwerk weltweit ist im Durchschnitt betroffen - UND ÜBERALL SPRICHT MAN VON HOCHSICHERHEITS-TECHNIK.

Wenn sie Fukushima - Teil 1 - dazu zählen, dürften demnächst die gleichen Verhältniszahlen nicht nur für Kernkraftwerke sondern auch für Kernkraftwerksblöcke gelten. Traurige Aussichten.

EIN UMDENKEN IST DRINGEND ANGESAGT - ABER VERMUTLICH WIRD ES POLITISCH SO HERAUSKOMMEN, WIE MIT DEN FINANZEXPERTEN.

ES SIND GENAU DIE GLEICHEN, DIE WEITER WURSTELN
.

Atomkraft nein danke

Entschuldigen sie meine harten Worte, aber wir unterhalten uns gerne darüber wenn das Finanzblog 10 jährig wird. Am 11.2.11 hätte ich mir auch nicht denken lassen, dass der von Greenpeace erhaltene Kleber so schnell extrem aktuell wird. Schauen wir jetzt mal an den Autosalon in Genf, welche Begeisterung dort vor einer Woche herrschte.

Die gut gemachte Sonderausstellung über die Elektrofahrzeuge dürfte im Nachhinein unter Beachtung der Geschehnissen in Japan eher ins Gebiet der Utopie, denn morgiger Zukunft zu betrachten sein. Wer heute vom Vorbild Toyota Prius sprechen möchte, muss vermutlich über einen immensen ethischen Graben springen, wie dies bei meinem Rundgang in Genf wohl noch niemand ahnte. Die Diskussion um Elektrofahrzeuge dürfte vorderhand einen riesigen Rückschritt machen. Schlimm ist dies nicht, denn die Fahrzeuge sind allesamt viel zu teuer und zu schwerfällig. Es braucht dringend noch Fortschritt, bis sich hier beachtliche Käufe einstellen werden.

Zuerst einmal für mich das schönste, echt elektrisierende Erlebnis:

Jaguar-Display

Elektronische Kontroll-Zentrale, ja hier lässt sich "arbeiten" und geniessen ...

Stromlinien


... so schön können Stromlinien sein.

Vom gleichen Konzern wird der Tata mit Dauermagnetmotor angeboten. Der Aufpreis zum günstigsten Jaguar ist so gering, dass Tata vermutlich nur wenige Fahrzeuge absetzen wird, die mit verstellbarer Lordosenstütze versehen sind. Der Tata bietet mit seinem Preisleistungs-Verhältnis wesentlich mehr, als die meisten anderen Konkurrenten. Rückenschmerzen bekommen sie weniger vom Fahren, als vom Warten fürs aufstromen.

Hier sind sich fast alle Fahrzeuge ähnlich. Reichweite rund 160 Kilometer. Dann acht Stunden nachladen. Wenn sie zum Beispiel nach Sète in Südfrankreich in die Ferien möchten, brauchen sie fünf Reisetage aus der Deutschschweiz. Am Morgen früh starten und kurz vor Lausanne laden. Am späten Nachmittag weiter in die Savoyen und am nächsten Tag schauen sie sich Valence an und übernachten in Nîmes. Mit herkömmlichen Fahrzeugen schaffen sie diese Strecke ausgeruht in einem Tag. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der sich ein Elektrofahrzeug mit solchen Nachteilen zulegen würde. Das sind Autos für Grossstädte, wie wir sie in der Schweiz nicht kennen.

Die Ladezeit ist kein Preisproblem. Ein technisches. Der Rolls Royce, den Prototyp haben sie nach dem Pressetag nach Hause verfrachtet, hat die gleichen Nachteile, nur dass er rund 12 mal teurer als der heutige Inder ist.

e-Mini Steckdose

Beim britischen Bayern ist keine Mini-Steckdose vorhanden, sondern ein Deckel der um etliches grösser ist als bei seinen Erdölbrüdern. Mit brachialer Gewalt bringt die Dame vom Stand das Kabel zur Dose heraus ...

Mini-Stecker korrodiert

.... die Dose ist schon korrodiert ...

Kabel im Mini

... aber im Gegensatz zu japanischen Kernkraftanlagen ist mit deutscher Gründlichkeit das entsprechende Kabel hinter dem Rücksitz verstaut ...

Stecker 1

... normales Ladekabel (8 Stunden für eine Ladung)

Stecker 2

... Schnellladekabel von ABB - ca. 20 Minuten um von 20 auf 80 Prozent zu laden ... es gäbe Alternativen, aber die Autokonzerne können sich nicht einigen ... "Schwachstrom"-Experten ...

Stecker 3

... eigentlich ginge es mit einem normalen 3-Pol-Stecker (siehe Kreis), aber auch hier kann sich Europa nicht einigen - wie soll dann dies auf dem Autosektor geschehen oder gar dem Kernkraftwerksmarkt ...

Kabel

... zu Hause Normalstecker mit dünnen Kabeln und unterwegs das dicke Schnellladekabel. Technisch müsste dies lösbar sein. Aber hier will keiner eine Lösung anbieten. Schiffbruch ist vorausgesagt. Wie lange diskutiert man schon an 48 Volt in der Automobiltechnik. Heute fahren alle Personenwagen mit 12 Volt. Wer jemals im Winter 6-, 12- und 24-Volt-Jeeps gefahren hat, der kennt die Vor- und Nachteile der Spannung ...

Hüttlin Kugelmotor

... hat da ein Hüttlin-Kugelmotor von innomot ....

niama-reisser

... oder der nr-nr1 von Niama-Reisser mit seinem reissercycle eine Zukunftschance? Hoffentlich.

Aston Martin

Neue Motorentechnik und Kleinwagen werden selten bestaunt. An diesen Ständen kann man herrlich diskutieren. Hier findet Automobilgeschichte statt. Der junge Boss findet Spass an diesem Wagen. Ob der nächste James Bond wirklich mit diesem Aston Marti-n herumfahren wird?

Kohlenstoffkarosserie

... Kohlestofffasern aus dem Volkswagen Konzern - Lamborghini Aventator - Bauteile können nicht ausgebeult werden, fünfzig mal teurer als Stahlblech


VW Amarok

... am meisten Leute hatte es um den VW-Amok, sorry Amarok, den Wolf. Bei meinem Geschmack ist dieses Fahrzeug an Hässlichkeit kaum mehr zu überbieten. Der heutige Trend ist für Hobbie-Lastwagenfahrer gedacht, nicht aber für wirklich Ökologie Interessierte. Es wird wohl niemand erstaunen, dass Volkswagen den amerikanischen Passat nicht ausgestellt hat. Der ist in den USA runde EUR 10 000 billiger als in Deutschland. In den USA auf Angriff gehen und in den heimischen Märkten die Konsumenten aussaugen. "Nur wenn der Durchbruch des Werks in Chattonooga gelingt, kann VW wie geplant bis 2018 weltweit die Nummer eins werden.


Ich hab es schon einige Male geschrieben. Kaufen sie nicht die Automarke von der sie Aktien besitzen sollten. Die Automobilbranche wird interessant bleiben. Längerfristig dürften sich zwischen Japan, den USA und Deutschland markante Änderungen ergeben.


Aktuell beim befreundeten Personalblog: "Murpy in Japan"
... übrigens in Genf gab es nur denn Jazz, der an Teddy Wilson erinnert. Rock ist nicht allgegenwärtig, auch wenn du in meinem Beitrag den Teddybär von Polo Hofer vermisst hast. Dafür gibt es aber zu seinem 50-jährigen Geburtstag in Genf etwas Besseres: einen Kiosk


Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Vom Kreditrechner bis zum Kohlendioxidrechner"

Vor 2 Jahren erschienen:
Das 5. Jahr "Heisse Luft" und Eindrücke vom Autosalon

Vor 3 Jahren erschienen:
3 Jahre Jubiläum und Dollar unter 1 CHF?

Vor 4 Jahren erschienen:
Sauber und Albert ... - ein Besuch bei BMW Sauber

Vor 5 Jahren erschienen:
Menschenrechtsrat beschlossen

Vor 6 Jahren erschienen:
Swiss oder Swissair - die Einen gehen, die Andern kommen


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Zweierlei Schwachstrom-Experten - Teil I

Strom, Elektrizität ist rund um uns. Am Autosalon ein sogenanntes Highlight. Wirklich? Stromexperten hüben und drüben. Beim 7. (siebten) Kernkraftwerk-Unfall mit einer zumindest partiellen Kernschmelze haben Kabel für Stromreaktore gefehlt.


Im letzten Beitrag hab ich versprochen mit einem für mich eindrücklichsten Erlebnis rund um die Technik zu beginnen. Solar Impulse. Hier sind echte (Schwachstrom)-Experten am Werk.

Solar Impulse

... 63,4 Meter Spannweite, gösser als bis zur Boeing 747-300, Startgewicht entsprechend einem Volkswagen Golf, von der Sonne getrieben, ohne Kernkraftwerke, ohne Erdöl. Meine Schätzung und die des Solarflugzeug Experten, wann diese Technik wirtschaftlich sein wird, sind identisch. 50 Jahre.

Verrückte Schätzung? Elektrizität ist nicht einfach in den Griff zu kriegen, dem Menschen Untertan zu machen. Vor knapp 60 Jahren gab es die erste ernste Kernschmelze in Chalk River. Dann kommen Idaho Falls, Santa Susanna, Monroe und dann 20 km vom Flugplatz Payeren, wo der Solar Impulse im Hangar steht, Lucens ...

Lucens Kulturgüterschutz

... heute beherrbergen die Anlagen sinnigerweise den Kulturgüterschutz. Dann folgen Three Mile Island und der schlimmste Meltdown - Tschernobyl.

Die Information der Bevölkerung war immer extrem schlecht. Dank dem Internet kommen wir heute zu Informationen, die aktueller sind, als es die TV-Sender oder Radio-Stationen leider immer noch nicht sind. Sie haben Angst, Falschinformationen zu verbreiten. Deutsche Experten verkünden heute am Fernsehen, dass im Fukushima Nuklear Power Plant weder eine Explosion noch eine Kernschmelze unmöglich sei. Die Angaben sind widersprüchlich, wir müssen abwarten. Zumindest die Aussenhülle ist explodiert. Was aber erstaunt, dass über einen möglichen GAU heute in einem hochzivilisierten und -technologisierten Land diskutiert werden muss. Evakuiert wurden 50 000 Menschen - Fukushima hat sechs mal soviele Einwohner.


Einige Bilder der Verwüstung durch den Tsunami nach dem Sendai-Erdbeben. Die Japaner rufen erstmals in der Geschichte den atomaren Notstand aus. Und das anscheind, wegen fehlender Stromkabel zur Notstromversorgung. Das scheint eher die zweite Art der "Schwachstrom"-Experten zu sein.

Auf der einen Seite traurig, dass sowas im 21. Jahrhundert geschieht. Und auf der anderen Seite sehr stark beängstigend. Nur Strom-Experten aus der Praxis und keine Chaos-Theoretiker ... vermutlich müssen wir an der Welt noch extrem viel ändern. Und vielleicht wäre es jetzt wirklich Zeit, über Kernenergie und ihre Sicherheitstheoretiker zu diskutieren. Es bräuchte ein wirkliches Netzwerk und vor allem die richtige Kabel zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Im Teil zwei schauen wir mal den Kabelsalat am Autosalon Genf an. Und ich nehme nicht an, dass bis dahin die Meldung von den fehlenden Kabeln in Japan zurückgenommen wurde.



Aktuell beim befreundeten Personalblog: "Ausländer, Achtung vor der Falle der Altersarmut!"


Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Ökologische Autos - eindeutig viel zu teuer"

Vor 2 Jahren erschienen:
alle, jeder, keiner, niemand und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte

Vor 3 Jahren erschienen:
Autosalon 2. Teil: Ökologie ist (nur) ein Modewort

Vor 4 Jahren erschienen:
Kernenergie ist «in» ...

Vor 5 Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes - nicht festgelegt

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125 Jahre Automobil - oder fast 250 Jahre?

"Am 29. Januar 1886 meldet Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ zum Patent an. Die Patentschrift DRP 37435 gilt somit als die Geburtsurkunde des Automobils."

Radnaben

So zumindest steht es bei Daimler geschrieben und auch die Welt berichtet. Gratulieren wir den Herren Gottlieb Daimler und Carl Benz. Ja vielleicht müsste man gerechter weise auch die beiden Techniker Rudolf Diesel und Wilhelm Maybach erwähnen und an Dr. h.c. Nicolaus August Otto denken. 125 Jahre Geschichte. Das fasziniert fast alle. Mindestens jeder 10. heute ausgegebene Schweizerfranken oder in Deutschland der Euro, hat mit den Folgen dieser Geschichte zu tun.

Dreirad

... dreirädriges „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ - das erste "moderne" Automobil ...


Gedanken dazu finden sie zuhauf im Finanzblog und in obigen Links. Nehmen sie den morgigen Sonntag dazu, alles über Daimler und Benz zu lesen. Nicht zu vergessen, den Versicherungskaufmann Jelinek mit dem Pseudonym Mércèdes. Ja, da gab es doch bis vor kurzem auch eine Liaison mit Chrysler. Falls sie wirklich Spass an der Automobilgeschichte haben, dann versuchen sie doch herauszufinden, ob nicht die Franzosen 1769 das erste Automobil, der Dampfkesselwagen Fardier von Nicholas Joseph Cugnot erfunden haben.


Das erste Automobil mit einem Verbrennungsmotor wurde 1798 vom Schweizer Isaac de Rivaz erfunden - es fuhr mit einem Wasserstoffmotor, 26 Meter weit und drei (3) Stundenkilometern.

Sollte es Kilometerstunden heissen. Es gibt selten so viel in Frage zu stellen, wie rund ums Automobil. Das erste wirklich brauchbare Automobil, das Hippomobil, wurde 1863 von Etienne Lenoir, einem Franzosen gebaut. Vor über 125 Jahren, war da noch Siegfried Marcus, in einem ihm gewidmeten Literaturstück "Spinnerich" benannt.

Kaiser Wilhelm

... wir wollen unsren alten Kaiser Wilhelm wieder haben. Mit Schnauz und Bart ... nein Danke. Stellen sie sich die Welt ohne Auto vor.


Und was haben wir nun den Deutschen, Daimler zu verdanken - das moderne Auto. Heute einer der führenden Automobilkonzerne. Von der Technik und der Forschung her gesehen, würde ich Daimler als weltweit führend bezeichnen. Sie haben ja auch genügend Grund, zum Beispiel über Verkehrsleitsysteme zu sinnieren. Sie kennen Stuttgart nicht. Das müssen sie echt erfahren haben. Man findet sich erstaunlich gut zurecht, fährt vermutlich jedes Mal an einem andern Ort durch, braucht GPS, Karte, Stadtleitsystem, Verkehrstafeln und fährt dann am besten nach Gefühl zum Mercedes-Benz-Museum
- mindestens einmal im Leben ein "Muss" mit viel Weniger- oder Unbekanntem.

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merz 15 Papamobil

... für einen Safarieausflug? Nein, das Papamobil. Ein bekannter Deutscher fährt heute im Vatikan einen G500 - von Merz natürlich ...

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... und der Finanzblogger würde gerne einen solchen bei der Fahrt ausprobieren (Foto: MG).


Wie sie eben sahen hat Daimler Fahrzeuge entwickelt, die nicht immer ein echter Renner wurden. Ein Auf und Ab, das nicht immer ganz einfach ein zu schätzen ist. Das war kein PR-Auftrag - einfach Faszination - und schliesslich fahre ich einen indischen Wagen, die Stuttgarter sprechen gerne von Kleinwagen ... und trotzdem wird dieser besser wahrgenommen als ein Merz ... die gehören eh zum Stadtbild.

Meine Katze



Aktuell bei libref. - liberal reformiert: prix libref 2011 - Gewinnsumme CHF 5000

Aktuell beim befreundeten Personalblog: Vom Sparen II



Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Schwierige Zeiten für technischen Durchblick"

Vor 2 Jahren erschienen:
Topsong der Bänker: «My Boni Are Over the Ocean»

Vor 3 Jahren erschienen:
Wer wird Recht erhalten: Stiglitz oder Soros
- Sorros behielt leider Recht!

Vor 4 Jahren erschienen:
Hedge-Funds - über alle Zweifel erhaben?

Vor 5 Jahren erschienen:
Convenience Food

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Der Booboo-Crash auf den besten Finanzblogs

 

Der nächste Crash folgt 2015 - habe ich Ende 2008 geschrieben. Gestern gab es in New York eine Hauptprobe mit einem Rückgang von 9 Prozent. Und man weiss nicht, ob es wegen Griechenland oder eines Tippfehlers ist. Irrwitzig und so etwas im 3. Jahrtausend.

Die Börse läuft Amok. Heute fallen die Kurse rund um den Globus - nur der Euro bleibt stabil. Fallen, das bedeutet meistens geschockte, frustrierte Gesichter.


maoxian480
Quelle: maoxian.com - siehe unten



Fallen kann aber auch Lachen bedeuten - über ein Wahrzeichen von Bern. Nicht selbst gefilmt, aber heute ganz einfach der ganzen Welt kund zu tun. Es lebe die IT - die Information Technology. Nur, diese sollte beherrscht werden. Danke einer der grössten Schweizer Banken, dass diese gestern eine Softwareänderung vorgenommen hat. Jetzt kann ich den Postenauszug als PDF-File ausdrucken. Nur eben, im Normalfall sollte nicht der Vermögensverwalter der IT-Hotline sagen müssen, dass sie eine bewährte Routine einsetzen sollen. Als Kunde sollte ich von fertigen Produkten profitieren können und nicht Gratisberatung anbieten, damit diese ihre Software auf Vordermann bringen kann.

Wenn erstaunt es, der neue Stick der als Zugang zur Banken-Datenbank gebraucht wird, meldet sich nicht korrekt ab. Dafür gibt es technische Spielereien, die garantiert nichts mit Sicherheit zu tun haben und besser weggelassen würden. Nun weiss ich auch, wieso es ein so schönes violettes Kabel dazu gibt. Der UBS-Stick ist zu breit - er braucht mehr Platz, als in einem Hub zur Verfügung stehen.

Da ist auch ein Börsen-Crash wegen eines Tippfehlers nicht ausgeschlossen. Für einzelne Titel habe ich dies auch schon erlebt, aber für einen ganzen Markt, der zusammenbricht, ist das schon etwas starker Tabak. Einer Lehrtochter (Azubi) habe ich vor Jahren ein spekulatives Spieldepot zusammengestellt. Unser Ziel war, gewinnen oder in der Masse untergehen. Optionen und die ASHA Corp - das leichteste Zwischengetriebe (900 gr.) das bei McLaren in der Formel 1 eingesetzt wurde. Die Aktie ist mittlerweile in der Amerikanischen Automobilwelt integriert und schlummert den Produktschlaf. Der Schluss-Kurs war aber während der Spielzeit einmal 100-fach zu hoch. Sofort verkaufen und das Spiel gewinnen. Der Spielleiter hat dann die Regeln eingeschränkt - keine Optionen und nur Titel vom damaligen Haupttableau.

Die echt aufgegebenen limitierten Kurse wurden nachträglich storniert. Wenn dies heute der Fall wäre, müsste man die Börse New York wohl eine Woche sperren. Wenn sie obigen Chart anschauen, deutet rein nichts auf eine IT-Panne hin. Da haben einige mal wirklich ganz kalte Füsse bekommen. Lassen wir uns in nächster Zeit überraschen.

Eigentlich ein Tatbestand, der Angst machen kann. Lesen sie, was die 20 besten oder einflussreichsten englischsprachigen Finanzblogs dazu schreiben.

Wieder einmal war Aficionado der Schnellste - merci. Hier sein Blog von Rolotec.

1. Dealbreaker

2. InfectiousGreed

3. Angry Bear

4. The Big Picture

5. Seeking Alpha

6. Calculated Risk

7. Econbrowser

8. Carl Futia

9. 10 Q DETECTIVE

10. Maoxian

11. Zero Hedge

12. TraderFeed

13. A VC

14. Think B.I.G. (Bespoke Investment Group)

15. Cara Community

16. MISH's Global Economic Trend Analysis

17. VentureBeat Interpreting Inovation

18. Business Insider

19. Stocktwits ABNORMAL RETURNS

20. Hedgeye


Mehr zu den einzelnen Blogs auf 24/7 Wall Street. Übrigens, langfristige Anleger sind gut beraten, wenn sie nicht zu häufig amerikanische Finanzblogs anschauen. Die meisten sind sehr, sehr kurzfristig am Markt orientiert. Wir andern können jetzt trotzdem das Wochenende geniessen oder uns über die Boni der Chefs ärgern (Bobo) oder über booboos (Bobochen/Wehwehchen) lachen.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Nehmen Bullen und Schweine Abschied?

Vor zwei Jahren erschienen:
60. Geburtstag - Gelobtes Land oder böses Israel?

Vor drei Jahren erschienen:
«Dreckiges Geschäft - moralisch umstrittene Aktien» - 1. Teil

Vor vier Jahren erschienen:
Richtung der Wall Street

Vor fünf Jahren erschienen:
Spargel bildet - habemus Asparagus und Der oder die Spargel ist schuld



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Ökologische Autos - eindeutig viel zu teuer

Gegen achtzig ökologische Autos sind am 80. Automobilsalon in Genf ausgestellt. Der Umweltschutz scheint auf den ersten Blick zum Thema Nummer 1 erkoren worden zu sein ...


... aber nur zwei sind unter CHF 30 000 resp. EUR 20 000 erhältlich, neun zusätzliche unter CHF 50' und sieben über CHF 100' - für über 50 Fahrzeuge, den weitaus grössten Teil, gibt es keine Preisangaben. Das bedeutet nichts anderes, dass diese Fahrzeuge nicht lieferbar sind und es sich bei den meisten um Prototippen handelt. Mein Fazit. Wenn ich heute einen neuen Wagen kaufen müsste, wäre es aus ökologischen und ökonomischen Gründen ein herkömmlich angetriebenes Modell, das sparsam mit dem Spritverbrauch ist - und deren gibt es heutzutage schon viele.

Bei mehreren Edelkarossen ist auch zu lesen, dass diese mit drei bis vier Litern "Equivalent" Benzin auskommen. Soll es glauben, wer es will. Auch die Bezeichnung Co2-frei stimmt nie. Es scheidet beim Fahren vielleicht kein Kohlenstoff-Dioxid aus, aber wenn auch die Herstellung angeschaut wird, ist diese Werbeaussage schlichtweg falsch.

Alles Lug und Trug? Sicher nicht. Die Automobilbranche hat die Problematik erkannt. Es wird mehr denn je auf die Umwelt aufmerksam gemacht, aber es ist kein eindeutiger Trend aus zu machen, welche Antriebstechniken in Zukunft überwiegen werden. Acht verschiedene Antriebsarten, vier davon mit mehr als einer Energieart, werden ausgestellt. Die unterschiedlichen technischen Details will ich gar nicht erwähnen. Die Vormachtstellung übernehmen die kombinierten Systeme mit Benzin-Elektro-Antrieb, gefolgt von den reinen Elektrofahrzeugen. Mindestens elf Autokonzerne sind mit ihren ausgestellten Modellen mit alternativem Antrieb so im Klintsch, auf welches System sie in Zukunft setzen wollen, dass sie gleich mindestens zwei Grund verschiedene Antriebsarten anbieten. Dies wird sich langfristig gesehen vermutlich kein Autobauer leisten können.

Dass die Gasfahrzeuge Probleme haben, liegt schon nur an der Gasqualität. Die Bezeichnung "Erdgas" ist nicht korrekt, denn sonst müssten wir die herkömmlichen Verbrennungsmotoren als Erdölmotoren bezeichnen und nicht mit Benzin oder Diesel. Das in Deutschland, der Schweiz und Italien verwendete Erdgas würde man dem zu Folge gescheiter mit Methan oder HPG (High Pressure Gas) bezeichnen. Nur diese Abkürzung gibt es nicht, sie ist unter anderem für eine kurdische Untergrundbewegung vorenthalten. Low Pressure Gas (LPG) - Butan und Propan, umgangssprachlich als Campinggaz bezeichnet - wird in anderen Ländern gebraucht. Nur auf Benzin kann meines Wissens kein Gasfahrzeug verzichten, da dieses zumindest beim Starten und Anfahren in steilem Gelände benötigt wird.

Die ausgestellten Brennstoffzellen-Fahrzeuge sind gegenüber den Vorjahren stark zurückgekommen. Eine Hand voll reicht mehr als nur genug aus, um diese Prototypen auf zu zählen. Eine Antriebssart ist nicht einmal in den offiziellen Führern aufgezählt ...

Morgan

... der "Morgan-Trapp-mein-Sohn"

Am Jubiläumssalon fällt auf, dass viele Automarken einen anderen Standort aufweisen. Dies hängt mit den wirtschaftlichen Begebenheiten im vergangenen Jahr in der Automobilbranche zusammen. Na ja, vielleicht wird Jaguar nächstes Jahr auch neben Tata zu finden sein und wenn ich Glück habe, wird die versprochene Eintrittskarte für den Salon doch noch eintreffen - gültig wird sie nicht mehr sein - Berner scheinen doch langsam zu sein. Danke dem Unbekannten im Zug für die beiden Eintritte - einer ist von Motorex und da kann ich mich vermutlich im Verlauf des Jahres persönlich bedanken. Und da ich aus Safenwil einen Geburtstagsgruss erhalten habe konnte meine "persönliche Fotoassistentin" (... und Vieles mehr ...) mit mir auch ohne grosse Überredungskünste ...

Jaguar

... in einer schönen Wildkatze Platz nehmen und andere träumen eher vom XJ oder gar von einem Studentenfahrzeug ...

Gasal-1 der King Saud University

... dem Gazal-1 der King Saud University von Riad. Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass ich meine Schulen am falschen Ort besucht habe. Ich wünsche der Gazelle mehr Erfolg als der Automarke, die ursprünglich diesen Ausstellungsplatz gebucht hat ... der Hummer oder Adler, wie er in der Schweizer Armee heisst ... ist endgültig ausgestorben ...

ELMAR

... ELMAR wurde von Studenten der DHBW gebaut. Vermutlich das Fahrzeug in Genf mit den futurististen technischen Gedankenspielen. Wie manche andere Idee, sollte man diese im Auge behalten ...

Detroit Electric Car

... der Detroit Electric Car von 1916. Die Firma wurde vor dem zweiten Weltkrieg aufgelöst und der Name vor zwei Jahren nach China verkauft ...

Detroit Gaspedal

... interessieren dürften sich bei diesem Vexierbild aber eher die Japaner. Wo ist das Gaspedal ... und weiss jemand, wieso muss kurz vor dem fast vollständigen Durchdrücken des Gaspedalsbei einigen Fahrzeugen von Toyota ein recht grosser Wiederstand überwunden werden?

Hispano Suiza

... obschon Hispana-Suiza (liebe Schweizer das ist ein spanisches Unternehmen) einen der ersten Hybriedantrieb der Welt baute, sind seine Wagen, die seit 2000 in Genf gezeigt wurden, in der Energieeffizienz-Tabelle vermutlich nach "G" angesiedelt ...

... und nun einige Bilder von "umweltbewussten Fahrzeugen". Jeder Leser soll sich selbst einen fehlenden Kommentar zusammen reimen ...

Lampo

... Lampo, der Blitz von Protoscar aus dem Tessin

Kamoo

... der Kamoo ist ein echtes Schweizer Fahrzeug - auch wenn es vielleicht nicht danach tönt. Doppelt genäht scheint besser zu halten ... die Erklärung, warum eine zusätzliche normale Autobatterie eingebaut ist, war etwas mager ausgefallen. Einges dürfte in Zukunft noch anders gebaut werden ...

SAM

... und neugierige Blicke gibt es auch beim SAM der Berner Fachhochschule Technik und Informatik Biel, das mit einem Brennstoffzellensystem aufgebaut ist. Na ja, da bleibt für mich nur die Frage, wer alles hinter SAM steckt ... Kamoo oder friends of S.A.M. oder die Cree . Da ist fast nebensächlich, ob das oder die Fahrzeuge in der Schweiz oder Polen produziert werden ...

der Gelbe

der Gruene

der wirklich Gruene

der Rote

der Blaue

der Ueberlange von ICARE

... der Überlange von ICARE - wieder einem reinem Schweizer ...

Mercedes S 400

... und der Mercedes S 400 - vermutlich der am meisten beachtete ... aber bitte nicht mit am meisten verkauft gleichsetzen.

Die Gesetzmässigkeiten der Fahrzeuge und speziell der ökologischen sind nicht einfach zu durchschauen, aber in der heutigen Umbruchphase höchst interessant.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Das 5. Jahr "Heisse Luft" und Eindrücke vom Autosalon

Vor zwei Jahren erschienen:
Autosalon 2. Teil: Ökologie ist (nur) ein Modewort

Vor drei Jahren erschienen:
Aston Marti'n und andere Träume und Schäume

Vor vier Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes - nicht festgelegt

Vor fünf Jahren erschienen:
Freiheit für Offroader


© Fotos: Monika Geiser (MG) - danke, dass ich mich meinen beiden Krücken widmen konnte. Text: Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg und möglicherweise als mein zukünftiger Kunde, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.


Härkingen - die grösste Schweizerstadt

Logistik hat meist etwas mit Immobilien, Anlagenbau, Verkehrsaufkommen und Software zu tun ... und vielen Vor- und ab und zu auch Nachteilen ... zumindest langfristig betrachtet. Und langfristig scheint Härkingen zum grössten, zumindest bekannntesten Ort der Schweiz zu werden.

Sie kennen Härkingen nicht? Jeder der schon einmal nach der HaFraBa durch den Belchentunnel den Jura durchquert hat, kommt bei der Autobahnverzweigung A1/A2 resp. international gesehen der E35/E25 bei Härkingen und dem Nachbardorf Egerkingen vorbei. Am eindrücklichsten ist die Anfahrt den Jurasüdhang hinunter ins Schweizer Mittelland in den frühen Abendstunden. Ein Lichtermeer einer Grossstadt entsprechend. Ob Hochkonjunktur oder Flaute, hier herrscht seit Jahrzehnten immer ein reger Baubetrieb.

Die Lage ist verkehrstechnisch ideal und deshalb siedeln sich hier Transportfirmen, Grossverteiler mit ihren Verteilzentren und viele andere an. Auch DiePost ist dabei, mit dem Verteilzentrum Härkingen. Was hier automatisch läuft, habe ich zu meiner Studienzeit noch als Zusatzverdienst mit Handarbeit verrichtet. Je nach Postleitzahl wurden andere Transportwagen beladen, die dann von Bern und vielen anderen einigen anderen Orten in der Schweiz an ihren Bestimmungsort gelangten.

Damals wurde noch nicht zwischen A- und B-Post unterschieden. Damals gab es die normale Post und Express ... und letzterer blieb meist unerschwinglich teuer. Heute gibt man sich bei der damaligen PTT (Post Telefon Telegraf) globaler. Den Brief den ich gestern erhalten habe ist "Priority, Stand 1, P.P. Postage Paid, Swiss Post" und erstaunlich ist, dass zur Zeit der Olympischen Spiele, wo man mit Hundertstel-Sekunden rechnet, hier nur im Minutentakt angegeben wird wann der Brief aufgegeben wurde: 10:33. Und er hat verkehrslogistisch eine weite Reise hinter sich: Bern - Südfrankreich und dann in die Schweiz umgeleitet, bis in eine Nachbargmeinde von Bern. Sie brauchen nicht mit Stunden und Minuten zu rechnen. Aufgabedatum war der 18.1.10 - grob gesagt ein Monat Reisezeit.

Die Franzosen könnten ja schuld sein? Aber es gibt noch andere Beispiele. Aufgegeben am 29. Januar in Bern - angekommen am 11. Februar in Bern. Oder aufgegeben am 28. Januar in Bern - angekommen am 12. Februar in Bern. Hier rechnen wir nur mit Wochen ... die schnelle Pferdepost lässt grüssen. Wenn sie den Namen Bern auf dem Poststempel suchen, dann liegen sie falsch. Alles mit Härkingen abgestempelt - 23 Uhr, kurz vor Mitternacht. Philatelisten wundern sich heute schon, wie gross Härkingen sein muss. Vermutlich werden alle Briefe die in einem Briefkasten aufgegeben werden, zentral im Verteilzentrum gestempelt. Wen erstaunt es, dass ich einen Brief bisher bis um 8 Uhr Morgens zweihundert Meter von meinem Wohnhaus einwerfen konnte (sprich musste) ... und dass der Briefkasten seit einiger Zeit aufgehoben wurde. Das nannte man einmal Public Service ... aber heute ist DiePost ein echter "Gemischtwarenladen". Spätestens, wenn sie den Standort "Die Schweizerische Post Informationstechnologie" via Google betrachten, wird ihnen Einiges klar. Sie dürfen ruhig ein wenig Schmunzeln. Vielleicht werden sie dann die Datenbank der Postleitzahlen - die PTT hat diese erfunden - sogar auf einen korrekten Stand bringen. Der "ue" wird heute bei postalischen Umleitungen auf "ü" gesetzt. Herzlichen dank für die philatelistischen Leckerbissen für meine Sammlung mit dem Umleitungs-Aufdruck "Schmiedrüd" - dort wo zumindest ein Briefkasten. weniger ist.

Einige Politiker möchten DiePost an die Börse bringen. Da bleibt nur zu hoffen, dass sie bis dahin die Dänische Krankheit durchlaufen haben und die Briefpost mit dem DE-Mail ersetzt haben.

Na ja, Technik und die Software dazu haben manchmal so ihre Tücken. Da dürften doch einige der über 55 Millionen bisher in diesem Jahrtausend zurückgerufener Wagen Härkingen gekreuzt haben. Das sind deutlich mehr als 20 000 Wagen die täglich weltweit wegen Konstruktionsfehlern zurück zum Verkäufer müssen. Übrigens, das Gaspedal im japanischen Toyota wird von einer amerikanischen Firma in den USA gebaut. Die Standardisierung und Beschränkung auf einen oder wenige Lieferanten könnte für einige Fahrzeugproduzenten noch einmal ganz verhängnisvoll werden.

Es ist erstaunlich, wie oft heute Technik versagt. Zum Beispiel der Fahrstuhl, unser Lift, im Burj Chalifa in Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt. Nein, Schindler ist es diesmal nicht. Dieser Konzern wäre rund eine halbe Autofahrstunde weiter südlich an zu treffen ... vorausgesetzt, es gibt keinen der unseltenen Staus. Wenn verwunderts, der Schuldige ist wieder in den USA zu suchen - bei Otis. Dem Internet und seinen Suchmaschinen sei Dank.

Technik zum Schmunzeln auch mit dem rumänischen Sattelschlepper, der mit Hilfe des Navigationsgerätes fast in den Rhein fuhr - dort wo die Fähre ist. Übrigens PW-Fahrer aufgepasst, die Fähre fährt nur tagsüber und ist nicht immer zum verladen bereit. Da wäre doch der Amphibien-Bus von Vorteil. Angeblich soll der erste Bus letzten September in Budapest baden gegangen sein ...

Amphibien Bus 1

Amphibien Bus

... seien sie in Sachen Technik manchmal auf der Hut und glauben sie nicht alles, was heutzutage alles geschriebenn wird ... diese beiden Aufnahmen habe ich um die Jahrtausendwende in London geschossen.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Erfolgreiche Anlagen in einer Weltwirtschaftskrise

Vor zwei Jahren erschienen:
Subventionen oder Steuern - pro Fahrzeug oder pro Liter Erdöl?

Vor drei Jahren erschienen:
Überproduktion in Europa

Vor vier Jahren erschienen:
Kaffee ist nicht gleich Kaffee, geschweige denn Kaffe




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Schwierige Zeiten für technischen Durchblick

Technik hat mich immer schon begeistert, aber es gilt, einige Tücken zu beachten.

Fangen wir mit einem relativ einfachen Beispiel an. Der Jaguar X-Type ist technisch ein gelungenes Fahrzeug das von der vor allem deutschen Konkurrenz preislich nie unterboten werden konnte. Es passte aber nicht in die Firmenphilosophie und so konnten in 8 Jahren ingesamt nur rund 350 000 Fahrzeuge abgesetzt werden - geplant waren pro Jahr mehr als 400 000. Die Rechnung, das Auto kaufen aber ja nicht die Aktie, ist wieder einmal aufgegangen.

Nun schauen wir aber ja in die Zukunft. Welche Flugzeuge werden zu den Gewinnern gehören? Airbus vielleicht? "Der Flugzeugbauer könnte in Existenznot geraten." Dabei hat Airbus gerade das 6000. Flugzeug ausgeliefert. Alleine 2000 in den letzten zwei Jahren. Ob die das wohl verkraften? Übrigens, die "schönste" Auslieferung fand schon 2007 statt. Haben sie jemals etwas über den Unfall des A360-600 der Abu Dhabi Aircraft Technologies (ADAT) gelesen?

Möchten sie noch ein grosstechniches Problemkind mitverfolgen? Die Off-Shore-Windpark-Vernetzung als weiteres Beispiel. Ob die bisherigen Vorschusslorbeeren wohl halten, was sie versprochen haben?

Stapelbare Seifenblasen gibt es in der Nano-Technologie und da bleibt schon ein diffuses Unbehagen. Und wem dies noch zu wenig für den zukünftigen technischen Durchblick ist, dem wünsche ich für die nächste Mahlzeit guten Appetit.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
"Schliesslich sind wir Amerikaner!"

Vor zwei Jahren erschienen:
40 Jahre Rückblick - WEF und «wir 68er» - «I Can’t Get No Satisfaction»

Vor drei Jahren erschienen:
Krieg mit China

Vor vier Jahren erschienen:
Chirac - Vasella - Marti - Neue Wege. Jetzt!?




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Alle 3 Sekunden 4 neue Autos ...

... das mal grob gesagt, die Weltproduktion. Ob mit oder ohne ökologische Fahrzeuge spielt hier keine Rolle - der ökologische Anteil ist noch viel zu gering. Einige Bilder vom 79. Auto-Salon in Genf.

Das 5. Jahr "Heisse Luft" und Eindrücke vom Autosalon hat schon Einiges aufgezeigt. Die Autowelt scheint sich doch langsam zu ändern. Nicht die abgebildeten Kinder, Frauen und meine Lieblings-Katzen wollen wir noch einmal aufwärmen. Die Ökologie in Genf ist aber aufgewärmt. Eigentlich sogar kalter Kaffee und schätzungsweise dürfte das noch weitere fünf Jahre so bleiben, bis wirklich brauchbare, bezahlbare - sprich Massen taugliche - und vernünftigen Treibstoff brauchende Fahrzeuge zur Verfügung stehen werden.

Aber die Thematik Ökologie ist erkannt, die meisten Hersteller haben irgend etwas an zu bieten und sei es auch nur das Cockpit mit FSC-zertifiziertem Holz. Ich liefere einmal einige Bilder, die eigene Gedanken hervorrufen sollen und der Personalblogger, technisch versiert, wird vielleicht wieder die Tippenbezeichnung bei den Bildern anbringen..

BlueTDI von Volkswagen

... Blue Planet hat eigentlich mit Wasser etwas zu tun ... Bleu Pétrole erinnert an Alain Bashung, der am gleichen Tag starb, als diese Fotos geschossen wurden, wird viel länger in Erinnerung bleiben ... eindrücklich für alle die, welche Taratata von F2 gesehen haben ...

Hybrid von Giugiaro

... ein Hybrider ... etwas Gekreuztes ...

Bio Power von Saab

... Bio Power und bei dieser Schwedischen Automarke sehen einige eher rot ...

echt Biopower von Saab

... rot kann ganz schön sein und echt Biopower ...

Autogas von Irmscher

... ob der Aufpreis mit dem günstigeren Treibstoff amortisiert werden kann, ist zumindest ökologisch-finanziell fraglich ...

Greenline oder Marroni

... Mr. Marroni hat an diesem Tag noch einmal einheizen müssen ... der Winter war halt extrem lang ... aber sorry Jürg, das Druckluft-Fahrzeug haben wir übersehen ...

Bleu Centenaire

... zumindest die Bezeichnung dürfte ökologisch und sinnvoll sein ...

Commarth

... mir kommt eben Hans Christian Andersen in den Sinn ...

Teslar Roadster

... mit Hand Wound Stator ... ökologisch fragt sich nur, wie der elektrische Strom gewonnen wird ...

Toyota Printplatine

... hoffentlich funktioniert das Fahrzeug besser, als dies das eletronische Schaltschema verspricht ...

Volvo mit Snowbard Heckscheibe

... ob die Heckscheibe mit Snowboard-Film ein Verkaufsschlager wird und die Konzernbilanz aufwerten wird ...

Citroen total bullish

... zumindest ist man bei Citroen Total bullish - RedBull und GreenBull ergeben YellowBull . Fast zu viel des hybrieden Spiels ...

Peugeot

... auch die Konzernmutter setzt auf seine Art hybried ...

Dodge Circuit EV

... der elektrische Verkaufsschlager aus dem Hause Dodge. Seit über 80 Jahren gehört diese Automarke zu Chrysler ... ob sie es wohl noch einmal so lange "mitmachen"?


Die Beiträge über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Auch Affen können an der Börse erfolgreich sein!

Vor zwei Jahren erschienen:
Geldwäscherei - durchwegs positive Bilanz

Vor drei Jahren erschienen:
Indien handelt seit gestern mit Kokosnüssen an der Börse.

Vor vier Jahren erschienen:
Magisches Dreieck - Martisches 6-Eck - Magie?




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Neue Verkehrssituation am Lopper


Von H. Odermatt, Personalblog

Adventskalender

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Eröffnung der Nordröhre des Kirchenwaldtunnels und des Verbindungstunnels A2 / A8

Am 18. Dezember 2008 um die Mittagszeit wird es so weit sein. Dann gibt es eine neue unterirdische Verbindung zwischen Ob- und Nidwalden, mehr noch, den direkten Anschluss von der A2 zur A8. Ein Weihnachtsgeschenk, so zu sagen!


Skizze: Obwalden A8, Bau- und Raumentwicklungsdepartement Obwalden


"(...) A2/A8 Kirchenwaldtunnel, Verbindungstunnel: Die Arbeiten, die im Kanton Nidwalden (A2) 1998 und im Kanton Obwalden (A8, Portal Z’Matt) 2002 gestartet wurden, können 2008 programmgemäss abgeschlossen werden. Mit der im Juni 2006 eröffneten Südröhre der A2 konnte auch der 3 Jahre geschlossene Abzweigtunnel vom Lopper in die A2 (Richtung Gotthard) wieder in Betrieb genommen werden. Die Sanierung des Loppertunnels wurde im Frühling 2006 abgeschlossen. Der Rohbau (Ausbruch, Betonarbeiten) des 2 km langen Verbindungstunnels A2/A8 ist abgeschlossen; bis Ende 2008 erfolgt die Ausrüstung mit den Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen sowie diverse Ausbauarbeiten (Beläge etc.). Bereits vor der Eröffnung des Verbindungstunnels Ende 2008 konnte Mitte 2007 der 4spur Bereich der A8 zwischen Tunnelportal Z’Matt und Alpnachstad zusammen mit der Autobahneinfahrt Z’Matt wieder in Betrieb genommen werden. Die Eröffnung der Nordröhre der A2 und der Verbindungstunnel A2/A8: 18. Dezember 2008. Quelle: OW A8

Die offene Lopperstrecke der A2 wurde wegen grosser Steinschlag- und Felssturzgefähr- dung in den Berg verlegt. Verkehrsentlastungen werden in Kerns und in Stansstad (Achse Gotthard-Brünig) erwartet werden. Somit wird auch die Verkehrssicherheit positiv beurteilt. Die Dauer der Bauerei dauerte 10 Jahre.


Der Loppertunnel zwischen Hergiswil und Alpnach ist bereits über 20 Jahre im Betrieb. Die Tagesfrequenz beträgt im Durchschnitt ca. 20'000 Fahrzeuge oder gar mehr. Damit liegt man in der Nähe der Frequenz des Gotthartunnels. Inzwischen wurden die Sicherheitseinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht.


Der Lopper ist nicht nur bequeme Verbindung zwischen A2 und A8, sondern auch eine gut ausgebaute "Fiskaltankstelle"


Mehr Infos:








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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

"Neuer Hybridmotor mit Druckluftspeicher"

Ein Verbrennungsmotor mit Druckluftspeicher könnte den Spritverbrauch von Autos drastisch senken. Tests des neuen Hybridantriebs starten noch 2008 ....


... weiter in der Wirtschaftswoche ... "

... Technik hat die Welt immer wieder verändert verändert ...

Kugelmotor

... aber manchmal dauert es lange bis Veränderungen in der Massenproduktion verwirklicht werden. Hier ein Kugelkopfmotor der Peraves aus Winterthur.


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