Boe wird 80 - herzliche Gratulation an Prof. Dr. Max Boemle

Mein wichtigster Lehrmeister wird achtzig Jahre alt: Professor Dr. Max Boemle ... da darf man schon mal einiges persönlich Erlebtes aus dem "Kabarett Max" erwähnen ...


Prof Dr Max Boemle Cartoon

... so wie er leibt und lebt. Ich gönne ihm noch einmal 80 Jahre, wobei er hier vermutlich eine Kennzahl preisgeben würde, die diese Wahrscheinlichkeit widerlegt. Wir Normalsterblichen würden aber auch mit diesem Alter nicht seine Weisheit und Treffsicherheit erlangen, geschweige denn seinen jugendlichen Blick voll Schalk und sein stetiges Lächeln im Gesicht.

Ja seine allbekannten Kennzahlen. Ich habe bei der Abschlussprüfung in Betriebswirtschaft zur lösenden Fallstudie keine einzige ausgerechnet. Mein Kommentar: dieses Unternehmen lässt sich nicht mit Kennzahlen durchleuchten. Es gab eine Note im obersten Bereich der Skala und Boe - so haben wir ihn immer liebevoll genannt - meinte nur ganz trocken: «Das ist schon extrem frech, aber recht haben sie.»

Zwei andere Episoden, wie ich den Geheimnissen der Betriebswirtschaft näher auf die Spur kam, vergesse ich nie mehr. E ist viel wichtiger was hängen bleibt als der Umsatz. Und die Investitionsrechnung ist eine reine Zukunftsrechnung. Falls sie jemals eine Aktie kaufen, denken sie an diese beiden Sätze. Vermutlich werden die meisten, die in letzter Zeit Aktien panikartig verkauft haben, diese beiden Sätze nie ernst nehmen.

«Autoritär schreibt man ohne th und wieso haben sie bei der einer Aufstellung keine Quelle angegeben!» Das Boemles Kommentar zu meiner Diplomarbeit. «Beim ersten oder beim zweiten t? So meine Gegenfrage. Ich weiss jetzt, dass man nicht authorithär schreibt. Und die Aufstellung habe ich selbst erarbeitet und für Prof. Silvio Borner und seinen verstorbenen Bruder erstellt. «Ja die ist so gut, da müssen sie dazu schreiben, dass das von ihnen stammt!» Die Note war auch gut, obschon das Thema eher ein Abfall-Produkt wurde. So «nebenbei» ist ein Vorschlag zur Neuausrichtung eines Industrie-Unternehmens entstanden.

So war er, der Boe. Seine Vorlesungen, bei uns als «Cabaret Max» betitelt, waren mehr als Kabarett - extrem lehrreich, witzig und manchmal hatte auch der eine oder andere etwas Angst vor seinen Fragen. «Ja, was meint der Laie Kläntschi dazu?» Zum Glück war dieser schlagfertig: «Ich habe mit Marti die Prüfungen vorbereitet ...». «Dann ist das nicht interessant.» Es gab fünf ausführliche Fallstudien zum Durcharbeiten vor den Examen. Bei einer hat sich die Lösung schon beim ersten Durchlesen aufgedrängt. Das war die einzige, die wir total durchgearbeitet haben. Mit dem Resultat: «Wir haben 33 Punkte gefunden, die gegen eine Investion sprechen und 3 Punkte, die für eine Investition sprechen. Wir investieren!» Boemle: «Etwas kurze Begründung, aber sie trifft voll zu. Wer mehr wissen will, soll Marti fragen.»

Mein bester Lehrmeister und fragen dürfen sie mich immer noch ... einer weiss es aber mit Garantie besser und der wird heute 80 Jahre alt. Danke, vielen Dank für all Ihr Wissen und die Tipps, die Sie mir und vielen anderen Studenten auf den Lebensweg gaben. Übrigens, der «Laie», heute Unternehmer, hat nur sein letzes Jahr mit uns verbracht und im Finanz- und Rechnungsesen entsprechend aufholen und leiden müssen.

Etwas andere, vielleicht wissenschafltichere oder doch zumindest honorigere Texte, dürften im Verlaufe des Tages zu hören sein und ich werde mich mal darum tun, ob man und/oder frau was Digitales zur Verfügung stellen

Max Boemle Cartoon

Wer diese beiden Cartoons gezeichnet hat, weiss ich nicht (mehr), aber ich denke diese müssten einmal veröffentlicht werden. Vermutlich ist der Zeichner aus den Reihen der Oeconomia Bernensis zu suchen. Von Dänu stammen sie meines Wissens nicht.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ökologisches 68-er Blut in Frankreich - manchmal geht es langsam

Vor zwei Jahren erschienen:
Historische Wertpapiere - historischer Wertkarton - Boemle und Schönig haben beide einen WertKarton geschenkt erhalten, aber diese Wertpapier-Kenner müssten sich wirklich einmal kennen lernen

Vor drei Jahren erschienen:
27. Oktober 2005
«Ich bin doch nicht blöd» - zwei neue Einkaufsmöglichkeiten





Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Ausblick aus dem Büro

Zufälle soll es nicht geben ...

... eben überlegte ich mir, was ich in eine Beileidskarte schreiben will. Er war städtischer Wildhüter und hat mir vor allem in der Kindheit die Tierwelt näher gebracht. Rehe haben wir uns oft angeschaut. Auch solche, die von Fahrzeugen erfasst wurden, welche damals ein letztes mal in der Speisekarte von Restaurants erwähnt wurden. In einem haben wir einige Male Wild geniessen dürfen und es erübrigt sich fast zu schreiben, dass ich nach etlichen Jahren diese Woche dort vorbei gefahren bin ...

... zum Ablenken dann ein Telefonat über die Produktion von Oekopellets mit einem Förster und man nimmt sich die Zeit aus dem Fenster zu schauen ...

Büro und Rehe
Büroausblick Rehe

... zuvor ein Telefon mit jemandem, die von ihrem Büro aus nur graue Mauern sieht. "Der Mensch lebt nicht vom Geld allein" ... steht auf einem gerahmten Poster einer Grossbank in meinem Büro.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der etwas andere Genussschein ...

Vor zwei Jahren erschienen:
Wind für Flügel und Segel

Vor drei Jahren erschienen:
Aktienführer - ein Kommen und Gehen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

In eigener Sache - Telefon läuft wieder ...

... dank dem Elektro-Blitz. Benutzt bitte in Zukunft nur noch die Geschäftsnummer:

0041 (0)62 923 923 0 Merci.

Der künftige Kunde V - Vermögensverwalter im Vergleich

Alle Jahre einmal werden 300 Kundendepots verglichen und die besten Vermögensverwalter in der Wirtschaftswoche veröffentlicht ...

... und wenn sie eines dieser Depots haben, kann man ihnen und diesen Vermögensverwaltern gratulieren. «Gegen den Strom» (zwei Teile oder Druckversion) schwimmen ist nicht einfach. Aber es ist machbar und etwas ist ihnen meist gemeinsam:

«Die besten Geldmanager des Jahres kommen aus der Provinz.»

Marti+Partner kommt auch aus der Provinz und ich scheue mich überhaupt nicht, meine Konkurrenz in obigem Link vorzustellen - ich kann mithalten. Das ist nicht Arroganz. Um Anlageentscheide treffen zu können, brauchen sie nicht 100 Bildschirme und 40 Personen um sich herum. Ein Bildschirm und keine weitere Person, dafür ein Ausblick auf eine grüne Rasenfläche genügen. Auch wenn sie wie jetzt gerade mal weiss wird. Zu viele Informationen sind nur schädlich. Heute «spinnen» wieder alle, weil das Gold auf dem Höchst ist - und es fehlen immer noch mehr als 15 Prozent. Es hat mal wieder 50 Dollar je Unze zugelegt - aber der Dollar ist auf dem Tiefstand von 1.0397 - seit einigen Minuten das erste mal unter 1.04 und wir werden vermutlich noch an knapp 1 Franken kommen. Das würde mich nicht erstaunen, magische Grenzen werden immer wieder «getestet».

Wenn sie einen neuen Vermögensverwalter suchen nehmen sie sich doch einen der die 10 Tipps in der Wirtschaftswoche (Nr. 7 vom 11.2.08, S. 119-124) nicht belächelt, sondern danach lebt. Mal etwas mehr, mal etwas weniger - jeder hat nicht das gleiche Rezept. Und nicht alle Tipps darf man gleichzeitig in den gleichen Depots anwenden.

«Kaufen sie Qualität, die an schwachen Tagen mit in den Strudel gerät.

Trennen sie sich auch mal von einem Favoriten.

Nutzen sie den starken Euro (Anm.: oder den CHF).

Wappnen sie sich gegen die Inflation.

Verluste schnell begrenzen (Anm.: oder langfristig laufen lassen).

Nicht alles was ausgebombt wurde, ist billig.

Keep it simple - lieber einfach!

Ob die USA in die Rezession fallen, ist nicht entscheidend.

Banken und Fondsgesellschaften sind keine Wohlfahrtsverbände.

Sie brauchen keinen Dax-Fonds, das können sie selber.»

Übrigens, die durchschnittliche Performance der gemessen Depots war 3,6%. Da bin ich mit meinen Zahlen eigentlich ganz stolz - privat waren es 40%. Aber Achtung - es darf nicht einfach einmal in zehn Jahren ein gutes Ergebnis sein und so gesehen, fühle ich mich eigentlich ganz pudelwohl - und die Kunden wohl auch. Und zudem sparen diese EUR 1190 - so viel kostete die Teilnahme an diesem Vergleich. Sie brauchen nur die Resultate und müssen die mit den eigenen vergleichen.



Vor einem Jahr erschienen: Geben oder nehmen Autos Gas oder Gaz - Autosalon 2008

Vor zwei Jahren erschienen: Unterschied zwischen Auto- und Senf-Einkauf - die meisten kauf Senf bewusster ein - vermutlich auch sie!

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Sorry, meine Homepage geht zur Zeit nicht - da scheint einer auf dem Draht zu stehen oder Sturmschaden? - dafür hier die Kontaktmöglichkeiten.

Der zukünftige Kunde IV - Vertrauen, Ethik und einen Contrarian

Lieber Leser, nicht nur sie haben in der letzten Zeit mit der Finanzbranche Mühe - auch ich. Aber es gibt einige, die sich nicht schämen müssen. Bei denen sie gut aufgehoben wären. Aber zur Zeit laufen die Kunden von der einen Bank zur andern - vom Regen in die Trauffe.

Ich nenne keine Banken beim Namen, da können sie zurückblättern und lesen. Jede hat Fehler, jede hat gute Seiten. Das ist wie mit den Menschen. Jeder hat sie - die schlechten Seiten. Aber schauen sie auf die guten. Wir von Marti+Partner können ihnen zwar nicht garantieren, dass wir auch dieses Jahr eine bessere Performance, als die meisten andern erreichen. Wir geben uns Mühe. Wir handeln anders, wir denken quer.

«Querdenker», auf Deutsch ein scheusslicher Ausdruck - auf Englisch eine Auszeichnung: Contrarian. Ich bin mit absoluter Sicherheit ein Contrarian und es ist ein Ziel, neue Partner auch in dieser Sichtweise aus zu bilden.


Und wenn sie einen Querdenken brauchen, ab einer Viertelmillion sprechen wir gerne darüber. Auch wenn ich Leute schätze, die weniger habe, aber ich möchte mir das nicht zur Gewohnheit machen. Meine Kunden zahlen mich für das Denken und nicht für geleistete Administration - aus diesem Grunde arbeite ich mit leistungsfähigen Banken - egal, wie man zur Zeit über welche nachdenkt. Sie, der Kunde, sagt bei welcher Bank er sein Depot haben will. Anlaufstelle bin immer ich.

Ich habe keine Budgetvorgaben, kein Chef, der von mir mehr Umsatz will. Ich habe meine eigene Meinung und in der heutigen Zeit darf man dazu stehen, dass Ethik etwas ganz Wichtiges ist. Ethik gibt Kraft und vermutlich wird die nächste grosse Anlagewelle die Ehtik sein. Sie müssen einfach immer einige Jahre früher sein - wir helfen ihnen dabei.

Bankberater packen aus (gefunden in der Wiwo) - amüsieren sie sich bitte, es ist die Wahrheit und diese wiederholt sich immer wieder. Und der eine oder andere, der dieses Spiel nicht mag, wird dann unabhängiger Vermögensverwalter ...

martisches 6-Eck


Vor einem Jahr erschienen: Satirisches tierisch Ernst - vier Mahnung hat die Steuerverwaltung promt erlassen, dass die Firma dazu gehört, schnallt sie nicht - sorry, es gibt im Kanton Bern auch solche, die wirklich gut arbeiten

Vor zwei Jahren erschienen: Kaffee ist nicht gleich Kaffee, geschweige denn Kaffe - ob es am Kanton liegt - einige sehen vermutlich wirklich nur noch rot

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

So zum Spass ... als Wiederholung



Welches unsere Kunden sind, die das Finanzblog angeklickt haben sagen wir nicht - aber sie sind nicht nur Treffer in Europa zu finden.

Gefunden beim Cigar Blog.

Vor einem Jahr erschienen: Überproduktion in Europa

Vor zwei Jahren erschienen: Kaffee ist nicht gleich Kaffee, geschweige denn Kaffe - Die Berner Zeitung (Datenlieferant) hat die Angaben korrigiert! Aber jetzt ist der Preis 100 mal zu billig!! - ich zitiere: «USCent/100lb 149.85». Der Umgang mit Zahlen scheint tatsächlich eine Glückssache zu sein.

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig - aber nicht ganz in allen Rohstoffen 100%ig sattelfest, aber einigen schon - ich mache mir jetzt ein Perlbohnen-Kaffee - 1 Kilo zu CHF 17.80 - übrigens beim Cigar-Blog gibt es auch ein Kaffee Blog und einige noch edlere Sorten

Der zukünftige Kunde III: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Sie müssen nicht die Bank wechseln, sondern ihre Wertschriften durch jemand anderes betreuen lassen - aber das theoretische Restrisiko schauen wir heute auch noch an. Und was man (ich) im Jahre 2007 an Renditen erwirtschaftet hat.

Wir können auch nicht hexen, aber dafür langfristig denken und etwas ist in diesem Geschäft unheimlich wichtig:

Wir haben eine eigene Meinung. Keine Manager über uns, die uns vorschreiben, was wir an die Kunden zu verkaufen haben.

Wir haben das gleiche Ziel wie die Kunden. Eine gute Performance, Gewinn machen. Der grösste Teil bleibt beim Kunden einen kleinen Bruchteil wollen wir. Das ist fair und es zahlt sich für beide Parteien aus.

Im 1. Beitrag stand mehr darüber. Einer meiner Kunden hat im 2007 nur 0,88 Prozent zugelegt. Bei einem Beratungsauftrag muss der Kunde einwilligen, Aktien zu verkaufen. Im Sommer hat er gesagt, wir warten bis ich aus meinem längeren Urlaub zurück bin. Die Preise sind um 50 Prozent gesunken und er hatte viele so genannte Blue Chip aus der Schweizer Finanzbranche. Sch ... das nervt, nicht weil ich weniger verdiene, aber man hat ja seinen Stolz - und seine Freude, dass man richtig lag.

Einer meiner Amerikaner hat 6,66 Prozent zugelegt - viele wären stolz auf dieses Ergebnis. Es gehört effektiv nicht zu meinen besten. Er rechnet aber in USD und da hat er doch schon 10,5 Prozent vorwärts gemacht. Im 2007 hat nicht ganz jeder ein positives Ergebnis erreicht. Sein Handycap das für mich nicht ganz einfach zu handhaben ist, dass er im 2006 den grössten Teil seines Vermögens abzog um eine Investition zu tätigen. Und wenn sie auf langfristige Anlagen aus sind, so haben sie oft danach oder bei Neukunden zwei drei Jahre, die nicht perfekt laufen. Wieso? Ganz einfach, wir kaufen Substanztitel und das dauert eine Zeitlang, bis die andern diese auch entdecken und die Titel zu steigen beginnen. Der Value Investor kann damit leben.

Und ich musste gestern, zu Beginn des Jahres der Ratte, jemandem erklären, wenn jemand in Privat Equity, Venture Capital etc. investiert muss er zwingend mit (einigen) Totelverlusten rechnen - wichtig ist, dass unter dem Strich alles schwarz bleibt. Aber um das zu begreifen, braucht es Bauernschläue oder gutes betriebswirtschaftliches Verständnis. Und besonders Ratten und anderes Ungeziefer wissen immer, was man hätte kaufen müssen - aber leider erst im Nach hinein. Die Performance wird aber im voraus aufgegleist - im Schnitt liegt bei mir die Rendite für 2007 zwischen 17,46 Prozent und 22,69 Prozent.

Das freut mich nicht nur für die Kunden - darauf bin ich stolz. Stockpicking war zumindest 2007 besser als den Strukies und Fondies nach zu hedgen oder zu rennen.

Eine Dame hat gemäss der Bank 50,75 Prozent Rendite erreicht - Durchschnitt von kapitalgewichteter (MWR) und zeitgewichteter (TWR) Methode. Klasse - aber achtung, hier muss ich von Hand nachrechnen, da ist ein nicht börsenkotiertes Unternehmen an einem grossen Schweizer Unternehmen beteiligt - mehrheitlich versteht sich. Ach manchmal hasse ich die mathematischen Methoden, die bei Ausnahmen immer Probleme und vor allem falsche Resultate ergeben. Der Kunde erhält ein Resultat, das er nachvollziehen kann - manchmal kostet es einige Nerven. Der Sinn dahinter - das gibt eine eigene Story.

Warum fällt jeder gleich in Lethargie, wenn einmal die Börse nach unten saust - das sind Kaufgelegenheiten (aber vielleicht noch mal zwei drei Wochen warten). Ich habe Öko-Aktien gezeichnet - das Produktionsverfahren ist einmalig. Wer einsteigen will, soll sich bei mir melden - solche Investitionen mache ich nur mit Kunden. Aber vielleicht suchen sie ja einen neuen, anders denkenden Vermögensverwalter.

Übrigens, meine eigene Performance lag über dem Schnitt der Kunden - für die sind wir etwas vorsichtiger. Und immer dran denken; nur ganz wenige Börsengeschäfte pro Jahr und nie auf Kredit - legal Steuern sparen ist erlaubt.

Wenn sie selbst oder mit einem Vermögensverwalter zusammenarbeiten, ist die Bank eigentlich nebensächlich - extrem viel wichtiger sind die Menschen, die auf der Bank als Anlaufstelle dienen.

Meine Anlaufstellen auf der Bank, das sind meine Kollegen. Meist nicht von Anfang an, man/frau muss sich antasten, Eigenheiten herausfinden, Spezialwünsche akzeptieren und erfüllen. Vielleicht darf ich sie demnächst über eine ganz neue Art informieren. Nur so viel:
Retro ist in aller Munde - ich werde sie informieren. Details etc. aber nur mit Kunden und zukünftige, die auch davon profitieren dürfen.

Hoffentlich mache ich jetzt nicht meinen oben erwähnten Kollegen Ärger, denn sie haben eine harte Nuss zu knacken. Und hier noch der letzte Tipp, falls sie wirklich Angst um die Zukunft ihrer Bank haben, oder einfach mal vorsichtig sein wollen. Statt das Geld auf dem Konto oder in ein Festgeld ihrer Bank an zu legen, können sie auch eine fiduziarische Anlage abschliessen. Das Geld erhält ein anderes Institut und ihre Bank kann ganz seelenruhig Konkurs machen, ohne dass sie einen Verlust erleiden. Aber ich denke nicht, dass wir zur Zeit so über Grossbanken denken müssen. Im schlimmsten Fall sind ja immer noch die im Osten bereit, Geld ein zu werfen - verzinst mit 10 Prozent. Und das stört nicht nur einen Biedermann. Das macht manche gute Beziehung kaputt.

Ich arbeite nicht nur mit Grossbanken zusammen. Auch mit anderen. Aber eine (inklusiv angeschlossene Privatbanken) muss ich jetzt dann aufklären, wie das mit der Haltedauer von Aktien in den USA ist. Ähnliche Probleme kenne ich mit meinem früheren Arb... aber das gehört in eine andere Sendung über professionelle Banker und andere.

Renditen

... Spitzenrenditen nach oben und unten sind meist zu hinterfragen ...

Vor einem Jahr erschienen: Unterschiede in Frankreich - Frankreich wurde fast zum Tagesgespräch

Vor zwei Jahren erschienen: Feinstaub führt zu Rückenschmerzen?- bis am Montag haben sie zumindest Ruhe mit Feinstaub

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Der zukünftige Kunde II: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Mit dem richtigen unabhängigen Vermögensverwalter zusammen arbeiten ist billiger, als viele andere Lösungen - das haben wir das letzte Mal angeschaut. Aber welche Bank soll es dann wirklich sein, wo man sein Vermögen im Depot hat?

Der unabhängige, langfristige und vor allem eigenständig denkende Vermögensverwalter wird keinen Umsatz mit teuren Fonds und dervativen Produkten bolzen. Er geht heuer auch nicht an die Fondsmesse, denn diese ist langsam aber sicher abgedroschen und dass Hochglanzfolien kein Garant sind, hat die letzte Zeit ganz eindrücklich bewiesen. Stockpicking ist angesagt - nur, dazu braucht man ein etwas fundierteres, breiteres, ein Generalisten-Wissen und das ist in unserer Zunkt je längers je weniger an zu treffen.

Wenn sie selbst oder mit einem Vermögensverwalter zusammenarbeiten, ist die Bank eigentlich nebensächlich - extrem viel wichtiger sind die Menschen, die auf der Bank als Anlaufstelle dienen.

Bei Xing bin ich in einer neuen Gruppe - Kabarett, Ironie, Sarkasmus - und etwas Besseres für das Gemüt gibt es dieser Tage nicht. Zumindest was das tägliche Börsenleben anbelangt. Und da antwortet mir doch gestern eine Dame ... und ich zurück:
«... ach Gott, Heilpraktikerin! So was könnte ich jetzt gebrauchen. Auf der einen Seite Husten, Halsweh, Schnupfen und als Folge davon Magenverstimmung durch Hustentee, -bonbons ... und auf der andern Seite, zeigt sich die Schweiz heute von ihrer schönsten Seite - ubs, habe ich jetzt zu viel er-zählt. Muss heute eh mal dort anrufen. Die haben nebst einigen, die anderswo schon längst von der Gehaltsliste gestrichen worden wären, nämlich einige zehntausend Mitarbeiter, die ihre Arbeit gut verrichten. Und hier mal kein Sarkasmus - ich habe als unabhängiger selbständiger Vermögensverwalter bei der UBS ein Serviceteam zur Verfügung, von dem andere (Banken und vielleicht auch Vermögensveralter) nur träumen können.»
Wenn sie jetzt die Bank wechseln wollen, dann kommen sie zu einem unabhängigen Vermögensverwalter und arbeiten vielleicht gar mit der Bank zusammen, die in den letzten Tagen mit etwas abgesägten Hosen dasteht. Der Blick in die Sterne zeigt, dass vielleicht einer weniger herumospeln Wird. Schiro wird herumgeboten.

Wenn ich mich 36 Jahre zurück erinnere, dann habe ich in meinem Leben am meisten eigentlich Schiro-Konten eröffnet. Rund 200 waren es bei der Institution, die heute auch wieder mal einen Personalwechsel ankündigt - altershalber wohlverstanden. Mit diesem Christoph habe ich noch Fussball gespielt - nicht EURO 08, Firmenfussball. Und wo hat man die Girokonten eröffnet - bei der PTT, der «DIE POST» bei der PostFinance.

Dort hat man auch nur Leute und zumindest im Geldverkehr sind sie heute wesentlich besser ausgebildet als noch vor einigen Jahren. Ich denke, die PostFinance dürfte sich zur Zeit einen relativ grossen Kuchen von flüssigen Mitteln von anderen Banken ein verleiben. Vor allem bei Leuten, die mit dem Internet arbeiten. Die Zinse sind wesentlich attraktiver als bei den meisten andern Banken. Und eben hat man sich mir gegenüber kulant erwiesen. Ich weiss jetzt, dass entgegen einer lange zurückliegenden Erklärung, sie keinen ZAZ, sondern einfach einen reduzierten Zins hätten, falsch ist - und vermutlich wissen jetzt einige mehr, was ein ZAZ ist - oder für Banker der «Zinsabzug». Danke dem Verkaufssupport.

Hardcopy

... dieser Skysraper war eben auf dem Finanzblog zu finden. Sie können sogar billiger fahren, wenn sie ab und zu mal Werbung anklicken - ich denke, die Auswahl ist nicht schlecht getroffen. «Ein unabhängiger Vermögensverwalter darf keine Werbung schalten!» Aber ich denke, wenn man zur FDP gehört (Ruedi auf dem Bild ist übrigens der Ortspräsident), beim Gewerbeverein bin und für eine offene Marktwirtschaft einstehe, darf auch Werbung sein.

Vor einem Jahr erschienen: Alpha - alle werden in einen Topf geschmissen! - passend zum heutigen Tag

Vor zwei Jahren erschienen: Zum 1., zum 2. ... zum 14., zum Letzten - sarkastisch - die Zeit hat mir Recht gegeben - die Patina von Grünspan hat nicht gewirkt - es/er war halt doch giftig!

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Der zukünftige Kunde I: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Unzufriedenheit macht sich breit bei vielen Anlegern. Sie sind mit ihrer Bank nicht mehr glücklich. Sie wollen die Bank wechseln. Wieso nicht zu einem unabhängigen Vermögensverwalter gehen - unter dem Strich gibt es einige, die mit Sicherheit günstiger zu stehen kommen und auf ihre Wünsche eingehen. Das ist unser tägliches Leben.

Wenn es gut läuft, bleibt man bei der Bank. In Zeiten, wie dieser mit kleinem Crash, Unsicherheit, schlechter Rendite und all die anderen kleinen Unzufriedenheiten, die sich angehäuft haben, denkt man an den unabhängigen Vermögensverwalter.

Um Geld richtig an zu legen braucht es keine direkte Betreuung einer grosse Institution. Diese muss bezahlt werden. Und ohne es zu wissen - einige vermuten es aber - bezahlen die Kunden die Gewinne, Boni und die meist hohen Gehälter.

Ich muss kein Budget erfüllen und auf Umsatz bolzen. Jeder Handel kostet meist zweimal - verkaufen und dann kaufen. 1 - 2 % kostet das. Ihre Rendite schmälert sich und der Ertrag der Bank steigt.

Wir können auch nicht hexen, aber dafür langfristig denken und etwas ist in diesem Geschäft unheimlich wichtig:

Wir haben eine eigene Meinung. Keine Manager über uns, die uns vorschreiben, was wir zu verkaufen haben.

Wir haben das gleiche Ziel wie die Kunden. Eine gute Performance, Gewinn machen. Der grösste Teil bleibt beim Kunden einen kleinen Bruchteil wollen wir. Das ist fair und es zahlt sich für beide Parteien aus.

Ein unverbindliches Gespräch - +41 62 923 923 0 - ist meist der Anfang einer langfristigen Vermögensvermehrung.

Privat Banking ganz privat

... bei der Marti + Partner - unabhängige Vermögensverwaltung.

Lesen sie im CASH daily vom 22.01.2008 «Gewusst wie» auf Seite 17 zusammengefasst, was schon öfters im Finanzblog zu lesen war.

Ranking / Prozente - Suche von Schuldigen und ihre Tiere

«Hei, du hast PageRank 6, genau gleich hoch wie der Blick - geil» und das sagt kein Geringerer als der Aficionado. Ein Kenner der Internet- und Medienszene und auf die wir heute einen tierischen Blick auf drei Kommastellen genau werfen ...

PageRanking 6

... dass der Blick auch PageRanking 6 hat, freut mich aber an den Genen kann es nicht liegen. Es liegt keine Blutsverwandtschaft vor. Über meine 6 hab ich eine S...-Freude, so sind wir Berner nun halt mal. Da liegt halt auch mal ein Kraftausdruck drin. Wie sieht es in Spanien aus - das nimmt mich wunder. Da ist ja auch «nur» noch 50 Prozent Blut vorhanden und das aus dem Nachbarkanton dürfte dann eine 4 geben. Übrigens, 50 Prozent ist das Maximum. Höher geht es nicht. Und schon sind wir in den Prozentzahlen drin ...

Spinne

... aber zuerst noch die Spinne. Ja manchmal spinnen die Blogger und Journalisten ein wenig, aber viel wichtiger scheint mir ihr Produkt zu sein. Und das Netz-Werk. Zahlen werden manchmal auf Kommastellen genau interpretiert und ich kenne echte Beispiele aus der Marktfoschung, wo man weit über 50 Prozent daneben lag. Das geht leider, hier gibt es keine Limite, man liegt oft um Faktoren daneben. Und nur weil einer mal wieder im Prozentbereich diskutiert, geschrieben hat, spinnen einige aus dem Netz, wollen ihn auf den Mond schiessen. Er wollte immer auf den Mond. Heute begnügt er sich als Stadtwanderer. Und manchmal schlägt er sich mit Wahlprognosen herum und hat gar keine Zeit, bei den Kollegen von swissblogpress Politik zu machen. Er entschuldigt sich (einer der wenigen) und dabei hätte ich ihn gerne einmal persönlich kennen gelernt und über «Heikle Analysen im Kommabereich» gesprochen ...

Velo und enten

... 20 Jahre ist Claude Longchamp gut gewesen und jetzt will man weg werfen. Das Nachwahlsyndrom - man sucht die Schuldigen. Jetzt (endlich) kommt die Wissenschaft und Armin Walpen, die angreifen. Der Welpenschutz hilft nicht mehr. Vermutlich wird er bleiben, nicht wie die Enten ins Schwimmen kommen. Für mich ist nachvollziehbar, dass man in der heutigen Zeit Zahlen in der Art liefert, wie es die Auftraggeber gerne ihren eigenen Kunden verkaufen werden. Auf Kommastellen genau, darüber habe ich schon mehrmals geschrieben. Ja, der dort erwähnte Kaffeepreis ist auch heute noch auf der Börsenseite 100 fach zu hoch angegeben. Die gleiche Zeitung, die über Claude schreibt. Die Leute wollen das hören oder zumindest die SRG und die Medien suggerieren dies. Die Finanzbranche ist ja heute im gleichen Spittel krank. Vernünftig, anständig ist nicht mehr gefragt. Man will Show haben. Oder weshalb erlauben sich dann die Oberen der SRG dass eine Dame wie eine Giftspritze, Ursula Wyss von der SP interviewt, traktiert. Die Rundschau sollte ein Mindestniveau erfüllen, was ihr heute, wie dieser Link ironischer weise nach doppelt, nicht so ganz zu gelingen scheint ...


Schaf

... man sollte politisch etwas höflicher sein, durchmischt vielleicht. Schön wenn jeder fair bleibt oder schreibt man besser Fehr bleibt. Sicherheit schaffen. Sonst werden weitere Schafe geklaut. 90 waren es. Wir möchten jetzt aber wissen, ob gefleckte, schwarze, weisse oder gar ...

Elfaron

... braun wie Elfaron Ibn Zarif. Der wird einmal ein bekannter Blogger, denn von seiner Mutter - sorry, der Besitzerin mit pep - bin ich gratis schlauer geworden. Pedigree ist die Ahnentafel, für Tiere der Stammbaum. Nur Hunde sehen das etwas anders, beim Stammbaum praktischer weise zumindest die Rüden. Bei den Menschen können die andern andern manchmal auch zu den Rüden gezählt werden. Das Hundefutter Pedigree stammt von(m) Mars, das früher PAL wie die Panzerabwehrlenkwaffe hiess. Letztere wäre aber zu klein um lästige Erdenbürger auf den Mars zu schiessen. Nicht weil er aus nahe liegenden Gründen mein Lieblingsplanet ist, sondern weil man hier noch keinen zurück holen konnte. Vom Mond geht das schon und wenn der Vollmond schon fast sichtbar ist, dann wird gehext und gezaubert. Harry Potter wird dann in Angriff genommen, ein Ausländer ...

brauner Schimmel

... und vor allem eins sollten die Politiker aus der Baurenpartei doch noch wissen. Welches ist die Mutter von diesem dunklen Araber, den ich liebevoll nur «11» (elf oder eleven) nenne? Welches der Vater? Welche Farbe wird 11 ohne gesetzliche Grundlagen zur Schau stellen?. So einfach könnte das in der Politik sein, aber man lässt einiges anschimmeln. Der Braune ist ein Schimmelfohlen, wird nie ein Amtsschimmel, lebt in Region Oberaargau und später vielleicht einmal in der Region Langenthal. Was er für ein Ranking erhalten wird, wissen wir noch nicht, vermutlich mehr als ein 6, das kommt halt davon, wenn man meist der Zeit etwas voraus ist oder über «Schnee von Gestern» schreiben muss, weil dieser in den Medien eben erst wahrgenommen wird. Halten wir uns also an die Spinnen.
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