19. April 2005
Gen-«Ethik» ethisch betrachtet
Aus ethischen Gründen sollte die Gen-Forschung nicht immer verurteilt werden. Wer an heute unheilbaren Krankheiten leidet hofft auf positive Ergebnisse aus der Wissenschaft.
Mit der allseitigen Verdammung der Gen-Forschung habe ich Mühe. Ich für mich muss dieses Thema differenzierter angehen und verschiedene Gegebenheit unterscheiden.
Aids ist eine fürchterliche Krankheit. Es wird vermutlich mehrere Lösungswege geben, um gegen diesen Virus anzukämpfen. Die Fragen sind nur, wann gelingt dies und zu welchen Kosten.Mit der allseitigen Verdammung der Gen-Forschung habe ich Mühe. Ich für mich muss dieses Thema differenzierter angehen und verschiedene Gegebenheit unterscheiden.
Etwas Grundsätzliches: Forschung kann man nicht verbieten. Irgendwo auf der Welt wird es immer ein Schlupfloch geben. Daher ist es besser, Forschung zu kontrollieren und in Schranken zu weisen, als generell zu verbieten.
Vielleicht kann die Genforschung helfen. Britische Forscher des National Institute for Medical Research in London haben herausgefunden, dass ein Rhesusaffen-Gen Aids verhindert. Wenn sie dieser Artikel interessiert können sie diesen ab Ende Juni in Bild der Wissenschaft nachlesen oder sich Heft 4|2005 besorgen.
Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus der Genetik. Aber da es hier Chancen gibt, sollte man aus ethischen Gründen nicht generell gegen die Genforschung sein.




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