Das 5. Jahr "Heisse Luft" und Eindrücke vom Autosalon

Das Finanzblog hat Geburtstag - vier volle Jahre online und zum 5. mal berichte vom Genfer Autosalon. Von der Börsenseite her sehr interessant, weil gut jeder zehnte Franken in die Mobilität gesteckt wird. Nehmen wir das Resultat gleich vorne weg - es gibt noch kein echtes ökologisches Auto zu einem vernünftigen Preis. Aber es gibt von Jahr zu Jahr mehr Anbieter, die sich zumindest dem Verkauf fördernden Werbeeffekt der Worte "Ökologie, Bio, Co2 usw. " bewusst sind. Und es gibt doch einiges zu beobachten.

Mein erster Beitrag war der Haftungsausschluss. Lesen sie diesen einmal durch und schauen sie, ob sie selbst danach gehandelt haben. Wenn ja, wirkt dieser Beitrag in Zeiten der Finanzkrise wie Balsam auf der Zunge - aber die meisten hatten eher Watte in den Ohren.

Aber schauen wir, was es am 79. Autosalon so alles zu sehen gab ... - zuerst einen Blick nach Asien ...

Nano von Tata

... soll ja keiner mehr sagen, der Nano sei klein ... und schon gar nicht Tata. Mehr über die Philosophie von Ratan Tata (ab Seite 11). Wie vor einem Jahr vermutet fahre ich nun ein Auto eines indischen Fahrzeugproduzenten ...

HSBC und Jaguar

... "HSBC, der Absturz eines Idols" ist seit letzter Woche vielleicht nicht mehr das grösste Unternehmen der Welt. Auch Jaguar ist jetzt an zweiter Stelle ...

Jaguar und der Kleine

... aber als Idol immer beliebter und am Grand Prix Suisse Bern vom 21. bis 23. August 2009 am Bremgartenrennen der einzige Automobilhersteller ist, der mit Fahrzeugen teilnimmt, die nach dem letzten Memorial 1982 gebaut wurden...

Jaguar und die Besucher

... der britische Touch, die Verarbeitung und die umfangreiche Technik ohne viele Aufpreise zieht pro Ausstellungs-Quadratmeter wesentlich mehr Besucher an, als bei der deutschen Konkurrenz. Es muss an den Autos liegen, nicht am Mineralwasser das gratis bei Merzedes verteilt wird - letztes Jahr gab es immerhin noch Kaffee. Aber wenn man den bayrischen Mini anschaut, da gibt es nach mehreren Jahren nicht mal mehr Wasser. Werbung und Kosten sparen, das ist ein Kapital mit sieben Siegeln für sich ...

Fort Werbegeschenk

... Ford hat hier wieder für Beachtung gesorgt und Skoda scheint es jetzt mit den wieder vertertbaren Taschen nach zu ahmen. Bentley verschenkt nur die CD, die Taschen von Dunhill , die entsprechend dem Preis doch schon einige Kisten Genuss bei einem anderen Tabakwarengeschäft in Genf versprechen. Mein Begleiter hat eine Rue du Rive 2 am Abend dann in übervollen Zügen genossen. Nicht genau gleich wie am Morgen in der SBB. Ob er wohl an der Cigarre von Zino Davidoff mehr Spass hatte als ...

Grossrat Mehmed Turan und Miss Suisse Christa Rigozzi

... an der ehemaligen Miss Suisse Christa Rigozzi und dem Mister Suisse Stephan Weiler, weiss ich nicht. Im Bild sehen sie übrigens nicht den Mister Suisse, aber es ist ja nicht das erste mal, dass ich mit einem Kollegen solche "Schönheiten" treffe. Sprachgewandt sind auch andere ...

Nissan und das rote Beret

... Grazien und mit den schönsten Berets die ich je gesehen habe. Nicht aus Frankreich, sondern bei Nissan ... von roten Berets oder genauer genommen, als Beret verstehe ich wirklich etwas. Meines hat einen goldenen Verbindungszirkel aufgestickt ...

Fiat 500

... andere zieren sich mit kompliziert genähten Stoffen. Die Attraktion beim Fiat 500 steht zwar etwas im Halbschatten, aber damit kann nicht auf Abzahlen geschlossen werden ...

Dame bei Lanca

... wohl aber auf die stark zugenommene Tendenz, dass mann wieder vermehrt Autos mit Hilfe von Showgirls zu verkaufen sucht ...

frauenreize

... Reize haben vor Jahren schon viele am Autosalon gereizt und wegen "Frauenfeindlichkeit" war dieses Thema seit Jahren tabu. Mann soll neutral verkaufen und nicht das männliche Geschlecht irritieren ...

jede auf ihre Art

... wobei dies auch bei nicht erreichten Zuschauerrekord doch mannchmal geschehen dürfte. Von Konjunktureinbruch ist in Genf nicht das Geringste zu spüren ... aber das heisst nicht dass alle Besucher einen neuen Wagen kaufen ... obschon einige an Abwrackprämien denken ...

... und wer es nicht glaubt, eine Tube Senf wird bewusster eingekauft als ein Auto ...



Die Beiträge über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog - übrigens am Geburtstag vom Freitag den 13. mit noch aufreizenderen Damen



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
3 Jahre Jubiläum und Dollar unter 1 CHF?

Vor zwei Jahren erschienen:
Aston Marti'n und andere Träume und Schäume - damals mit meiner sprachgewandten Dame unterwegs

Vor drei Jahren erschienen:
Migros oder Coop - ist der Umsatz wichtig?

Vor vier Jahren erschienen:
Swiss oder Swissair - die Einen gehen, die Andern kommen - übrigens, Swissair war mein erster Börsengewinn




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Wasser geht vor dem Öl aus ...

predigt vor allem Peter Brabeck-Lemathe ...

... auch zu Recht, denn sauberes Wasser ist ein Luxusgut. Nur bis auf einige militärische Waffen und vielleicht mal durch High-Tech-Energie-Produktion kann man Wasser vernichten. Aber verschmutzen kann man es und auf lange Zeit versickern lassen. Es liegt immer in den vier Aggregatszuständen - gefroren - flüssig - gasförmig - vor. Der letzte Zustand ist die Holländische Treibhaus-Tomate und die Gurke. Diese verbraucht mehr Kalorien beim Verzehr, als sie selbst abgibt. Ein negatives Lebensmittel, so zu sagen.

Lassen sie sich aber nicht immer von den genannten Zahlen aufs Glatteis führen. In der (nur) Printausgabe von "Das Magazin & The Economist" steht: "Um eine Kalorie aus Saaten zu produzieren, braucht es ungefähr einen Liter Wasser ... um die täglichen Nahrungsmittel eines Kaliforniers zu produzieren, sind etwa 6000 Liter Wasser nötig."

Das eine stimmt, das andere ist 1000 mal daneben. Drei Monate während meiner Ausbildung habe ich mich mit Kalorien und gesunder Ernährung aus einander gesetzt - bei der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Damals hiess sie noch Vereinigung, aber der Kalorienrechner gibt Auskunft. Nur der Bedarf an Gurken pro Tag kann er nicht rechnen.

Und übrigens, eine Tasse Kaffee braucht 145 Liter Wasser - der Wasser-Fussabdruck zeigt es auf. Und Néstle hinterlässt auch Fussspuren. Eine Tasse Néspresso, auf die normale Menge hochgerechnet, dürfte wesentlich mehr Wasser verbrauchen und die Geschichte mit Perrier kennen wir ja auch. Die produzieren dort auch guten Wein und selbigen kann man ja auch predigen.

Bern Schwellenmätteli

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
17. Januar 2008
«Der Gesang der Rohstoffe» - 8-tung auf die Sirenen


Vor zwei Jahren erschienen:
In Immobilien investieren und die richtige Richtung einschlagen.

Vor drei Jahren erschienen:
Tiermehl wird bald zu Diesel




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Formel 1 wird ökologisch(er)

Das Reglement der FIA Féderation Internationale de l'Automobil unterlag in ihrer 104-jährigen Geschichte vielen Änderungen. Ab 2009 soll die Ökologie, ja schreiben wir doch sicherheitshalber besser, etwas "mehr Vernunft", Einzug halten.

Die neuen Änderungen werden längerfrisitig Einfluss auf die Technologie bei der Produktion von Serienautos haben. Von der Aktienseite her ist interessant, wer am meisten profitieren wird. Und noch eine kleine, aber extrem wichtige Bemerkung. Mercedes, Renault und Toyota sind gegen das neue FIA-Reglement ... weil die anderen Automobilfirmen jetzt auch zum Handeln gezwungen werden.

"Grüne Rennwagen: Formel 1 ab 2009 mit Hybridantrieb

Der Klimawandel und die Energiekrise gehen auch an der Formel 1 nicht spurlos vorbei: Ab 2009 sollen die Rennwagen mit Hybridantrieb auf die Piste gehen. Der Motorsport wird wieder zum Schrittmacher für die Serie ... weiter bei wiwo.de ... "

Bremgartenring Formel 1

...Erinnerungsrennen am Bremgartenring in Bern vor der Eymattkurve. Weitere Bilder von mir bei Visipix. In meiner Jugendzeit gab es hier auf dieser sonst öffentlichen Strasse einen tödlichen Unfall. Ein Porsche lag auf dem Dach ... der Überrollbügel kam erst später aus der Entwicklung der Motorsporttechnik.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Raketen, Rütli-Wiesen und Murdoch

Vor zwei Jahren erschienen:
Architektur: Raum für Ideen

Vor drei Jahren erschienen:
Adidas als Schnäppchen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Dow Jones rauf, Erde runter

Von h. odermatt personalblog in der Balance

"(...) Viele Zivilisationen sind untergegangen, weil Menschen ihre natürlichen Lebensgrundlagen zerstörten"

Mehr in "Das weisse Pferd" ...Es ist zu spät". Was können wir jetzt noch tun?...

"Es ist zu spät, 30 Jahre verloren, auf die Technik hoffen..." . Das ist die Meinung des Umweltwissenschaftlers Dennis Meadows (siehe in ETHlife: ...Die Grenzen des Wachstums...)

So sicher wie das Amen in der Kirche, treten auch sofort Kritiker auf den Plan: siehe Arnold Eichmann/bzw.Paul Erbrich: ... Grenzen des Wachstums im Widerstreit der Meinungen...

So gesehen kommt es auf ein paar Zigaretten mehr oder weniger nicht mehr an. Da gebe ich Carolus Magnus, Sackstark recht. Wenn schon, möchte ich den "Rest" ungestört von Qualm und Rauch geniessen... 26'000 Dollar würde ich ihm für sein Blog nicht bezahlen. Die Probleme liegen ganz wo anders.

Eine Nachhaltige Lebensweise, verkoppelt mit dem Gewissen, müsste nun in alle Gehirne der Menschen implementiert werden. Freilich, schlechtes Gewissen kann man verdrängen. Für den Einzelnen bedeutet dies, dass es irgend wann zu einem Knall kommt - nach aussen durch Gewaltsausbrüche mit Schädigung anderer (Explosion), nach innen durch Verzweiflung, in der letzten Konsequenz mit Suizid (Implosion).

„Jeder will heute zurück zur Natur. Darum ist sie so gefährdet.“ Marc Twain

Schwimmendes Solarkraftwerk

[ Umwelt ]
Von hodermatt, target="_blank">personalblog in der Balance

Es gibt sie doch, die grünen Innovationen! Diese wurden bisher in der deutschsprachigen Schweiz kaum wahr genommen!

"(...) Mit dem Projekt für ein im Meer schwimmendes Solarkraftwerk hat das CSEM Aufsehen erregt. In der Deutschschweiz ist das Zentrum, das Auftragsforschung durchführt, aber kaum bekannt."

(...) Inseln als Kraftwerke
Das spektakulärste Projekt des Centre Suisse d'Electronique et Microtechnique (CSME) sind derzeit die schwimmenden photovoltaischen oder thermosolaren Kraftwerke, die für Ras al-Khaimah, eines der Vereinigten Arabischen Emirate, entwickelt werden. Die CSEM-Tochterfirma Nolaris ist dabei, einen Prototypen – vorläufig in einem grossen Bassin – zu bauen. Ziel ist es, vor der Küste des Emirats auf mehreren mit Solaranlagen bestückten Inseln Strom für das Land zu produzieren. Bewährt sich diese Technik, könnte sie an vielen Küsten angewandt werden. "

Ob sich die Solar-Inseln erfolgreich als Konkurrenz zu den Windkraftanlagen (wikipedia) durchsetzen oder ergänzen werden, soll sich in absehbarer Zeit zeigen.

Windkraftanlagen bergen auch Gefahren in sich. Mehr dazu in "Klimawandel" ...Dänemark: Diskussion über Sicherheit von Windturbinen-Unfall Windturbine Video...

Lesenswert Sehenswert:
Solar Islands in TV magazine "Nouvo" 29.11.2007

The Swiss TV channel TSR1 showed in the "Nouvo" magazine a clip on the Solar Islands project. The video clip is now online at nouvo.ch (watch out for more bonus videos on lower right side) and also on Youtube

* Tagesanzeiger: ...Weltneuheit für die Hightech-Industrie...

* CSEM: siehe da: ...solar islands...

* CSEM: ...Nolaris, das CSEM Start-up der Solarenergie-Inseln...


%%%%%

Diskret /vertraulich

Dipl. Pflegefachpersonen wie anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege, auch mit Zusatzausbildung (OP, Anästhesie, Notfall, Intensivpflege) für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen..., oder Sie sind in der "alten EU" tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79, FAX 0041 41 661 17 00, Mail: cho-consulting@bluewin.ch, Web: http://personalblog.kaywa.com/

Gründung Grünliberale Partei Aargau

Dem Zeitgeist entsprechend wurde eine neue Kantonalsektion der Grünliberalen Partei gegründet.

Für den Aargau – grün und liberal

Am 27. Juni 2008 hat sich die Grünliberale Partei Aargau (glp Aargau) konstituiert. Michael Zeugin überbrachte den etwa 20 anwesenden Gründungsmitgliedern die Grussbotschaft der Schweizer Mutterpartei.

Der Kanton Aargau erhält gesunden Zuwachs in der Parteilandschaft. Vorbei an eingefahrenen Rechts-Links-Schemata will die Grünliberale Partei Aargau Sachpolitik betreiben – griffig und verständlich, aber ohne Propaganda zu betreiben. Sie soll all jenen ein politisches Zuhause bieten, die glauben, dass eine moderne Marktwirtschaft in der gleichen Wirklichkeit und Zukunft liegt, wie die ökologischen und sozialen Herausforderungen. Die Grünliberale Partei Aargau setzt sich ein für eine nachhaltige Entwicklung im ganzen Kanton – wirtschaftlich, ökologisch und sozial – heute und morgen.


Das ist uns wichtig

Wir sehen die Politik als umfassenden Ansatz zur Gestaltung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Grünliberalen streben stets den Ausgleich zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen an. Da wir auch in Zukunft auf eine intakte Umwelt und gesunde Finanzen angewiesen sind, dürfen wir in keinem Bereich auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Der Staat hat die Voraussetzungen für dieses Ziel zu schaffen, damit auch spätere Generationen leben können, ohne die Hypotheken aus unserer Zeit abtragen zu müssen. Dazu wollen wir vor allem mit marktwirtschaftlichen Instrumenten und Lenkungsabgaben arbeiten. Verbote und Gebote sollen erst in zweiter Linie eingesetzt werden. Unsere Ziele verfolgen wir mit einem auf gegenseitigem Respekt beruhenden Umgang untereinander. Die Grünliberalen politisieren sachbezogen.


Co-Präsidium und Vorstand der glp Aargau

Die glp Aargau wird von einem Co-Präsidium geführt: Ursula Fahrländer-Hutter aus Aarburg, Felix Jenni aus Oberwil-Lieli und Andreas Mahler aus Fislisbach werden in der Aufbauarbeit durch viele weitere Vorstandsmitglieder aus allen Regionen des Kantons Aargau unterstützt. Weitere Angaben zu den Personen im Vorstand – zu ihrem Werdegang und ihren Ansichten – finden sich auf unserer Homepage (www.ag.grunliberale.ch).

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Danke an Nikon und Foto Erhardt

Vor zwei Jahren erschienen:
150 Jahre Credit Suisse Group

Vor drei Jahren erschienen:
Mit Ökotickets in die Ferien fliegen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

«Stoppt den Agrarenergie-Wahn»

Grain hat eine interessante Zusammenfassung über Agrotreibstoffe verfasst.

«Man kann heute kaum eine Zeitung aufschlagen, ohne den Versprechungen einer neuen, der Menschheit bevorstehenden Ära voll von grüner Energie ausgesetzt zu werden. Obwohl die Erdölfirmen noch für eine lange Zeit weiter Erdöl pumpen werden, wächst die allgemeine Übereinstimmung, dass es höchste Zeit ist, das Verbrennen von Erdöl zu reduzieren, weil es eine der Hauptursachen von Klimawandel, Luftverschmutzung und anderen Umweltkatastrophen ist. Nun wird behauptet, die Lösung sei die Verwendung von biologischem Material zur Produktion von Treibstoffenergie: Feldfrüchte wie Mais und Zuckerrohr, zu Alkohol destilliert, und Ölfrüchte wie Soja, Ölpalmen und Canola, umgewandelt in Biodiesel. Und uns wird gesagt, dass in einem späteren Stadium, wenn die Biotechnologie Einzug gehalten hat, potenziell jegliche Biomasse in Treibstoff umgewandelt werden könnte: Unkräuter, Bäume, das Öl, das wir zum Kochen benutzt haben ... lesen sie weiter bei swissaid ... »


Ganz wird selten jemand den ganzen Text lesen. Was farblich hervorgehoben ist, darf aber ruhig überflogen werden. Es hat einige interessante Feststellungen.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«An der Hand meiner Schwester» Der Erfolgsrenner einer guten Bekannten. Und was sammelt diese Dame. Blaues Geschirr, blaue Teller. Über diese Bemerkung wird meine Lektorin jetzt herzlich lachen. Ein herzliches Dankeschön. Nur Jens hat einen Fundus weniger.

Vor zwei Jahren erschienen:
Solarenergie - zwei Welten herrschen

Vor drei Jahren erschienen:
Touareg und Skoda - Volkswagen in Tschechien


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Marihuana - Rohstoff der nachdenklich stimmt

«Marihuana Handel drei Mal größer als Weizen» ...

... und in Afghanistan wurden zudem 236 Tonnen Marihuana gefunden. Ja, Sackstark, nicht der Handel an sich, aber Carolus Magnus schreibt in seinem Blog mehr zu diesem Thema.

Die ethische Seite müsste man betrachten. Nicht die finanzielle. Oder doch. Ist es nicht wie beim Aktienhandel? Einer verkauft und der andere kauft. Erstaunlich sind aber die Dimensionen im Rauschgiftmarkt.

Über alle anderen Rohstoffe können sie mich jederzeit fragen, aber nicht über Marihuana, das in Kanada Pot genannt wird und identisch mit Cannabis oder Hanf sein dürfte. Eine Pflanze, aus der man die unterschiedlichsten Produkte herstellen kann. Eine markante Pflanze und doch unscheinbar. Gegenüber meiner bevorzugten Holzofen-Bäckerei wächst eine. Zumindest Kilo mässig liegt der Weizen für Brot, Teigwaren und Tierfutter vorne.

Mais

... Mais als grösste Getreideart liegt vor dem Weizen. Auf dem dritten Platz folgt Reis, dann weit abgeschlagen Hirse ... diese Entwicklung stimmt auch nachdenklich. Vor 25 Jahren wurde in China mehr Hirse als Reis angepflanzt. Alles verschiebt sich in der Richtung, wo Gewinne locken. Rauschgift, Treibstoff ...

Langfristig ist im weltweiten Landwirtschaftsbereich und Rohstoffmarkt alles grossen Änderungen unterworfen. Als ich 1955 auf die Welt kam kostete ein Kilo Brot und ein Liter Benzin 58 Rappen. Heute kostet «es Haubs dunkus längs» im Discounter etwa gleich viel. Der Brotpreis ist heute doppelt so hoch und unser tägliches Brot meist ein Mehrfaches gegenüber dem Benzinpreis (gefunden im Saldo). Interessant ist zudem, wie lange wir heute für ein Kilo Brot arbeiten müssen.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Nach Heiligendamm warten auf Tōyako, Hokkaidō

Vor zwei Jahren erschienen:
Flyer - Persönlich & Vertraulich:

Vor drei Jahren erschienen:
Bier- und Bank-Fusionen - bis nur ein Grosser übrigbleibt!


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Goldgräberstimmung - einmal ganz echt

Über Gold habe ich schon einige Male berichtet und bisher hat es bei mir und meinen Kunden einen ganz schönen Glanz gehabt - zumindest das erfolgreiche Lächeln im Gesicht. Aber es war auch schon anders ...

... als Goldgräber und Goldwascher hatte ich bisher nie Erfolg. Aber ich habe ja auch nur in unserer Umgebung, im Emmental gebuddelt. Nach einer halben Stunde war meine Begeisterung im kalten Wasser dahin.

Ich kenne auch niemanden, der damit wirklich das grosse Geld gemacht hat. Vermutlich auch Daniel Gerber nicht, der es professionell macht. Ein Berner in Neuseeland. Den ersten Goldschmied in der Schweiz habe ich ihm vermittelt. Dieser stellt aus den Nuggets Schmuckstücke her. Die meisten denken jetzt an einen Retrovertrag. Das gab es früher unter Kollegen nie. Dafür wird er wohl mal einen Vortrag in einer Schmiede als Goldsucher halten, wenn er wieder in der Schweiz ist.



Good luck. Aber zuerst etwas sparen. Die Reise dürfte teurer zu stehen kommen, als der Ertrag als Goldwascher.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

40 und 60 Jahre - Israel und Marshallplan

Vor zwei Jahren erschienen:

Meinungsvielfalt? Meinungswirrwarr!

Vor drei Jahren erschienen:

Im falschen Film? Under Construction! - und er wird demnächst wieder neu kommen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

«Amerikaner lassen ihre Autos stehen»

Drei Ökonomen/Volkswirte N. Gregory Mankiw, Lutz Kilian und Paul Edelstein zeigen auf, dass die Amerikaner immer weniger Autofahren. Der Finanzblogger erläutert, wieso das in den USA besser funktioniert als in Europa.

«Sie fahren die dicksten Autos und verbrauchen am meisten Benzin: Doch jetzt zu Beginn der Driving Season schränken sich die Amerikaner ein. Viele bleiben wegen der hohen Spritpreise über den Sommer zuhause. Und die Landwirtschaft entdeckt das Maultier wieder ... weiter bei FINANCIAL TIMES Deutschland ...»
Druckversion (Teil 1 und 2)

Was sind die Hintergründe, dass die Amerikaner heute weniger autofahren? Wissen sie wie viel ein Liter Benzin in den USA kostet? Je nach Gegend zwischen einem Franken und CHF 1.40. Billiger als in der Schweiz. Die EU-Ländern haben noch bedeutend höhere Preise. Üblicherweise verdient der Handel in Europa mehr, denn ein grosser Teil der verschiedensten Produkte ist in den USA meist günstiger als bei uns. Beim Treibstoff ist der Unterschied aber nicht auf die Handelsmarge, sondern hauptsächlich auf die Steuerbelastung zurück zu führen.

Wenn der Benzinpreis täglichen Schwankungen unterliegt, ist der Ölpreis schuld. Ein Aufschlag macht in den USA und Europa auf den Liter gleich viel aus. Aber prozentual ist dieser bei einem bisher günstigen Preis wesentlich höher und schmerzt mehr. Der Treibstoff hat sich in den USA innert weniger Jahre rund verdoppelt. In der Schweiz macht die prozentuale Teuerung nicht einmal die Hälfte aus und in den EU-Ländern ist es noch entsprechend weniger. Zudem fahren die Amerikaner im Schnitt deutlich mehr Kilometer als wir.

Die weltschlechteste Ökoeffizienz bei Fahrzeugen haben zudem immer noch die Amerikaner. Dies ist übrigens ein Hauptpunkt den Al Gore im Film «eine unbequeme Wahrheit» seinen Landsleuten vorwirft. Diesen Nachteil werden die Amerikaner garantiert über wenige Jahre stark senken müssen. Die amerikanische Automobilindustrie denkt zwar, dass sie in einigen Jahren die Effizienz erreichen, welche die Chinesen heute schon haben. Der Senat wird aber garantiert in kürze ein Machtwort sprechen und Änderungen einleiten.

Die grösseren Distanzen werden die Amerikaner gegenüber den Europäern vermutlich mit ihrer Fahrweise wettmachen. Diese ist wesentlich angenehmer, ruhiger und ökologischer. Die Amerikaner werden uns im Treibstoff-Verbrauch unterbieten, wenn wir unseren recht aggressiven Fahrstil nicht ändern. Ohne diesen liesse sich sehr viel Treibstoff einsparen.

Autobahn

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Schweizer Immobilienbrief Nr. 29 - neu mit Börsenkursen

Vor zwei Jahren erschienen:

Überall Rauch

Vor drei Jahren erschienen:

Aufatmen für Deutschland? Tief durchatmen erstmals!


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig
Beiträge 11 - 20 / 138