" So wird die Finanzwelt der Zukunft aussehen

Immer neue Finanzlöcher bei Banken, Autohersteller vor dem Aus, hitzige Debatten um Konjunkturpakete – die Finanzkrise hat sich zur Krise der ganzen Wirtschaft ausgeweitet. Keith Wade, Chefökonom bei der britischen Fondsgesellschaft Schroders, wagt einen Blick in die Zukunft der Finanzwelt.

... weiter in Welt Online ... "


... ja, da wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Einiges ändern. Aber nicht verzweifeln, wir haben alles schon einmal erlebt ... danke an Aficionado für den Link und viel Vergnügen bei der morgigen Tenuänderung.



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Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Die Zukunft des Kapitalismus

"Die Finanzkrise stürzt die Weltwirtschaft in eine existenzielle Krise und stellt infrage, was diese Jahrzehnte geprägt hat: freie Märkte, Globalisierung und Demokratisierung. WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy mit 10 Thesen zum Beginn einer Serie über Ursachen und Folgen ...

... weiter in der WirtschaftsWoche ..."

... nehmen sie sich die Zeit, diese zwei Seiten aus der WIWO zu lesen. Falls sie heute keine Zeit haben, dann drucken sie den Artikel aus (der Link führt direkt in die Druckversion).



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Unterschied der Börse zum Adventskalender

Es gibt nur einen kleinen Unterschied zwischen der Börse und einem Adventskalender ...

... der Adventskalender wartet mit weniger Überraschungen auf. Es wäre ja schön, wenn sich dies wieder einmal ändern würde, aber darauf warten wir diesen Dezember vergeblich. Die Börse ist zu wild. Hoch, runter, runter, hoch und das tagtäglich meist mit mehreren Prozenten. Die Zocker-, Spieler-Mentalität an der Börse ist geblieben, sie wurde trotz der Erkenntnisse aus dem Finanzcrash noch stärker. Ich denke, die Meisten die an der Börse tätig sind, haben gar nichts gelernt. Man bleibt beim Trading, beim ganz kurzfristigen Denken ...

... und da hat doch so ein Adventskalender wirklich einen Vorteil. Wer hat als Kind nicht mal versucht, ins Fenster Nummer 24 hinein zu glüsselen, den Gwunder zu stillen. Ich habe es für sie gemacht. Sie können jetzt die Aktionen von Migros und dem Perry Markt analysieren und auf den Tag genau planen, wann sie Rollschinkli und dürre Bohnen einkaufen gehen. Immer 50 Prozent, halber Preis ... nur bei den Spielsachen ist der Rabatt-Satz auf 20 Prozent beschränkt, dafür ist das Türchen früh im Dezember. Das nennt man dann nicht Börsenpsychologie, sondern Verkaufspsychologie. Und vermutlich werden die Kinder das Zweite schneller begreifen, als die Börsianer ersteres ... schliesslich werden Kinder schnell erwachsen, in wenigen Jahren ... und bis dahin, ist in Sachen Börse garantiert schon lange alles vergessen. Es wäre ja schliesslich nicht das erste mal.

geöffneter Adventskalender

... damit doch noch etwas Spass bleibt, das Bild nur in einer Auflösung, die zu wenig Details des Detailhandels zeigt ...



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Profit und Gier - über randständige Reiche und randständige Arme


Vor zwei Jahren erschienen:
Ethische Investments haben Hochkonjunktur


Vor drei Jahren erschienen:
Merkel ist «First Lady» - Köhler verlangt Reformen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Lichtblick oder Fatamorgana am Finanzhorizont?

Von H. Odermatt, personalblog in der Balance

Wer jetzt die Übersicht hat, oder sich diese verschafft, kann etwas für die guten Gefühle und für's Portfeulle tun!

(...)" Der Ölpreis scheint zu wackeln: Binnen zwei Handelstagen ist er um mehr als 10 $ auf rund 135 $ je Fass gefallen. Dies könnte Aktienanlegern über die kommenden Wochen durchaus etwas Luft zum Durchatmen geben. Hoffen wir's.

Wer die Jahre nach der Jahrtausendwende an den Finanzmärkten hautnah miterlebt hat, kann nur die Daumen drücken, dass jetzt kommt, auf was alle hoffen: ein schneller und spürbarer Rückgang des Ölpreises. Wegen der sich zuspitzenden konjunkturellen Lage in weiten Teilen der Welt scheint der Ölpreis tatsächlich zu wackeln; so ist er binnen zwei Handelstagen um mehr als 10 $ auf rund 135 $ je Fass gefallen. Recht und weiter so, denn sonst werden sich alle am Aktienmarkt weiter bestehenden Hoffnungen schnell verflüchtigen. (...)"

Mehr in FINANCIALTIMES DEUTSCHLAND : ...Erholung? Wenn, dann nur kurz...
Es mutet komisch an: Die Nachfrage nach Öl ist gross. der Preis ist hoch. Nachfrage und Angebot sind offenbar nicht von einander abhängig. Es kann Gründe dafür geben:

* Die Nachfrage kann nicht genügend befriedigt werden, dann bekommen wir in absehbarer Zeit Probleme

* Die Nachfrage wird bewusst nicht voll befriedigt. Damit wird der Preis bewusst in die Höhe getrieben. Die Fördderländer lassen sich so von den Verbrauchern die Zukunft sichern. Das Spiel wird bis zur Schmerzgrenze getrieben. Ist dies überschritten, könnten Interventionen getroffen werden - dann "kaufe wenn die Kanonen donnern!" Diese Schmergenze zu erkennen mag durchaus seine Rieze haben, sie zu überschreiten wird sich jedoch kaum jemand leisten.

"(...) Für die Kursentwicklung istes nicht wichtig, was heute geschieht, sondern was sich morgen und übermorgen ereigen wird. Denn was heute geschieht, ist inden Kursen bereits enthalten (...)" (André Kostolany; 9. Februar 1906 in Budapest; † 14. September 1999 in Paris

Dow Jones, die Richtung des Opel Blitz und der Siebenschläfertag

Der Dow Jones, heute eher Jon Downes, zeigt in die Richtung des Blitzes. Nach unten.

Ein grosser Anteil am Absturz hatte gestern General Motors. Die Aktie sank auf ein Tiefst seit 53 Jahren. Mitte der 50iger Jahre verbuchte vor allem der Opel Blitz grosse Erfolge. Im Lieferwagen- und Kleinlastwagen-Bereich war der Blitz Marktführer. Schnell wie der Blitz. Und jetzt stimmt auch die Richtung des Blitzes. Sie zeigt nach unten.

«Indizes an der Wall Street knicken ein

von Ning Wang

Angesichts schlechter Wirtschaftsnachrichten ist der New Yorker Aktienmarkt eingebrochen. Besonders schlimm erwischte es General Motors - die Aktie stürzte auf den tiefsten Stand seit 53 Jahren ... lesen sie weiter FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ... »

Heute morgen, noch so halb dusselig vor Schlaf, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass wir den Siebenschläfertag haben. Das Wetter und vielleicht auch das Börsenwetter sollen sieben Wochen lang so bleiben, wie es heute ist. Sonnig, warm und leicht bewölkt. Die Börse eher trüb, vielleicht sogar aufziehender Sturm? Wir wissen es nicht und können uns nur auf das Bauchgefühl verlassen. So betrachtet, dürfte diese Bauernregel mit grosser Wahrscheinlichkeit zutreffen.

Aber aufgepasst. Das wirkliche Datum ist erst am 7. Juli, weil die Regel vor dem «gregorianischer Kalender» aufgestellt wurde. Dieser Link führt auf meinen 1000. Blogbeitrag. Am Stephanstag. Zufall soll es nicht geben und vielleicht fährt jetzt ein Opel wie der Blitz auf der erwähnten Autobahn - 18. Spur vermutlich. Die Börse richtig zu interpretieren ist noch schwieriger als das Wetter oder ... zu begreifen.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ethik - haben sie die Note 2 oder 5,5 verdient?

Vor zwei Jahren erschienen:
Bier oder Wein in Deutschland - nächste Woche das Gleiche aus den Niederlanden

Vor drei Jahren erschienen:
Sonnenwärme contra Sonnenstrom


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«Britische Notenbank gibt Entwarnung»

Beim tiefsten Punkt kaufen, beim höchsten verkaufen. Das trifft meist keiner. Umgekehrt gibt es viele, welche die Spitzen exakt aber falsch erwischen, in Panik handeln. Ob die Notenbank recht hat, wissen wir nicht ...


... aber es ist zumindest eine Meinung. Und mit verschiedenen Meinungen müssen wir uns einen Konsens bilden. Übertrieben wird jeweils in beiden Richtungen - nach unten und nach oben. Es ist wie beim Wetter. Wir müssen noch etwas auf der Hut sein, denn die Eisheiligen sind noch nicht vorbei und wenn man es genau nimmt, finden die nicht Mitte Mai statt, sondern später. Das hat mit dem Gregorianischen Kalender zu tun. An vieles wird gedacht, aber einiges wird oft vergessen. Vielleicht ist die Börse halt auch etwas später dran, als die Briten denken.

Die britische Notenbank hat Hoffnungen auf einen Wendepunkt in der Finanzkrise geweckt. In ihrem halbjährlichen Stabilitätsbericht schrieb die Bank of England, die Korrektur an den Finanzmärkten sei womöglich zu weit gegangen ... lesen sie weiter bei FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ... »

Vor einem Jahr erschienen: Microsoft schielt wieder auf Yahoo! - zugegeben, in der heutigen Zeit wirkt dies etwas verwirrlich

Vor zwei Jahren erschienen: Ölpreise und Aktienkurse im Gleichschritt

Vor drei Jahren erschienen: Feiern und Entlassungen über Auffahrt - update nennt man heute die Streichung von 5500 Stellen


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«Soros sieht das Schlimmste noch kommen»

Die Meinung von Soros sollte bachtet werden und zudem ist zu bemerken, dass nach meiner Meinung vom Januar der Frühling noch mehr als zwei Monate andauert.

Übrigens, gekauft haben wir damals Öko-Pellets-Aktien die noch nicht kotiert sind. Über diesen Titel werde ich im Verlaufe des Jahres mehr berichten. Zum Artikel von Soros gibt es vielleicht noch an zu fügen, dass eine Finanzbranche in den USA vermutlich noch in die Bedrouille kommt - die Leasingfirmen. Und es gilt weiter zu beachten, dass hier auch Schweizer Banken tätig sind. Nur dürfte das Ausmass hier kleiner als in der Subprime-Branche sein.

«Für den Starinvestor haben die Aufsichtsbehörden auf ganzer Linie versagt: Der unregulierte Handel mit Kreditderivaten habe die Krise herbeigeführt, wettert er. Und: Die Folgen werden nicht so schnell überwunden sein, wie es Regierungen und Zentralbanken gerne hätten ... lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland ... »


Vor einem Jahr erschienen: Demografie - globale Stagnation

Vor zwei Jahren erschienen: Boîte noire in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Tabak - Ökologie oder Ethik

«So schlecht beraten Banken in der Finanzkrise»

Haben sie denn vor der Finanzkrise gut beraten? Mit Krisen müssen wir immer rechnen. Jeden Tag. Und da sollte ein Depot so aufgebaut sein, dass sie auch Krisen überstehen können.

«Guter Rat ist für Bankunden in Krisenzeiten schwer zu bekommen. Was soll man angesichts der Zitterbörsen tun? Sein Erspartes in Aktien stecken oder lieber auf dem Festgoldkonto parken? Auch Kundenberater sind derzeit verunsichert. WELT ONLINE hat sich Bankfilialen umgehört ... weiterlesen bei Welt online ...

Ein Wertschriftenportfeuille sollte eigentlich immer langfristig aufgebaut sein und das bedingt, dass man die Wünsche und Ideen seiner Kunden kennt. Ein Kurssturz ist immer unangenehm, aber am besten fährt, wer warten kann. Das ist nicht immer einfach. Man willl zum Beispiel ein Haus kaufen. Dann muss man halt liquide Mittel schlecht verzinst liegen lassen. Und vielleicht werden ja sogar die Immobilien noch etwas billiger oder es hat zumindest bei einem einzelnen Haus weniger Interessenten. Meine Banken fragen oft, wieso ich so viel Liquidität bei den Kunden habe - eben deshalb. Die langfristige Performance wird besser sein, wenn man nicht Notverkäufe tätigen muss.

Es gibt aber Situationen, da ist sogar der abgebrüteste Vermögensverwalter meist etwas ratlos. Bei Scheidungsfällen zum Beispiel, die Hals über Kopf durchgeführt werden müssen. Man sagt ja, dass die Frauen sehr oft das bessere Anlageverhalten als Männer haben, aber in solchen Krisensituationen scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Im Kundenkreis erlebt man in den Jahrzehnten doch die eine oder andere Situation kennen und die Reaktionen waren meist die falschen - Schluss endlich für beide Seiten. Schuld daran ist ausschliesslich die reine Geldgier und in solchen Fällen kommt auch Toleranz nicht mehr zum Tragen.

Seien sie mit ihrem Bankberater etwas tolerant und vielleicht nicht gleich über alle Massen kauffreudig. Je mehr Crashs er schon erlebt hat und vor allem, wie er sie überlebt hat, desto gelassener ist er. Aber die meisten haben noch keinen Crash erlebt oder erinnern sich nicht mehr an die Symptome zu Beginn der Jahrtausendwende, im 1989 oder gar an den Oktober 1987.


Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser und seine Qualen - Teil 2

Vor zwei Jahren erschienen: Friedensmarsch

Vor drei Jahren erschienen: Citron - end of pipe

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig - auch in Krisensituationen ist fragen erlaubt!

«Topmanager erwarten das Ende der Baisse» - ein Aprilscherz?

Ist das nun die Wahrheit, der Wunsch einiger Manager, nichts als eine Hoffnung, ein Hirngespinst oder einfach ein Aprilscherz?


«Deutschlands Führungskräfte kaufen so viele Aktien der eigenen Unternehmen wie nie zuvor. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie nach den sinkenden Kursen der vergangenen Wochen mit einer Erholung rechnen ... weiter bei Financial Times Deutschland ... »
Ein Aprilscherz ist es nicht - da gibt es andere, die richtig Spass machen - aber nicht echt weiterhelfen. Obiger Artikel bezieht sich nicht auf die Welt, sondern auf Deutschland. Und da sollten sie hellhörig werden. Deutschland kann die Börse weltweit noch nicht so beeinflussen, wie sie die vermutlich in einigen Jahren wird. Aber ob heute schon der Tag ist, um in die Börse ein zu steigen, wage ich zu bezweifeln. Die Börse weltweit, wohlverstanden. Auch Deutschland kann sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen, aber ich denke, dass sie für die Zukunft recht gute Chancen hat - Stockpicking vorausgesetzt. Es, das Deutschland, tönt zwar kommisch, aber wenn sie den fernen Osten anschauen, geht hier der Zug ab. Nicht so in München, wo der Transrapidl endgültig begraben wurde. Um das Ausland begreiffen zu können, brauchen sie nicht extrem viele Sprachkenntnisse, aber Verständnis für die Gesellschaft. Und da denke ich, dass Deutschland und die Schweiz praktisch gleich laufen. Diese Länder nehmen auch am Wachstum vom fernen Osten teil. Wieso dort investiert sein, wenn wir das zu Hause können.

Aber die Topmanager von Deutschland sind werder die Welt noch sind sie fehlerfrei. Die Bankenresultate beider Länder lassen ganz herzlich grüssen. Da gab es einige Flopmanager die auch Topmanager sind - und wenn wir Deutschland und die Schweiz anschauen, immer noch sind - und vermutlich auch bleiben werden. Die Angelsachsen sind in dieser Beziehung konsequenter.

Mein Tipp: Kommt Zeit, kommt Rat. Nichts überstürzen - allenfalls Teilkäufe machen. Aber vermutlich werden die Resultate vom 1. Semester im Finanzsektor nicht überwältigend sein. Aber zum Glück gibt es noch gesunde Branchen.


Vor einem Jahr erschienen: Immobilienbrief - einige dürften zumindest schmunzeln

Vor zwei Jahren erschienen: Trading Methoden - vermutlich ist auch hier Schmunzeln angesagt

Vor drei Jahren erschienen: 1. April und Börsengerüchte

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«Nur keine Panik»

«Die Börsen fahren Achterbahn, der Welt droht eine globale Finanzkrise. Fünf Gründe, warum man als Anleger trotzdem gelassen bleiben sollte.

Börsencrashs sind nichts für schwache Nerven. Niemand verliert gerne Geld. Zumal nicht so viel wie derzeit ... lesen sie weiter bei die Zeit ... »
Vor einem Jahr erschienen: 50 Jahre - 1 Jahr und einen Tag - 19016 Tage

Vor zwei Jahren erschienen: Bild der Wissenschaft

Vor drei Jahren erschienen: Hansestadt Zürich - Kranich und Nachtigal

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