Nach- und querdenken: feel free

Free.fr hätte den Preis für "Das dämlichste Unternehmen 2012" verdient, falls ich diesen wirklich verleihen würde. Es gibt noch einige Philosophien aus Wirtschaft und Politik, die es im neuen Jahr zu überdenken gilt.


Der Staatspräsident François Hollande will Frankreich modernisieren. Modernisieren? Das geht ja fast nicht mehr. Aber vernünftiger machen, das könnte man. Free.fr gibt es jetzt im 13. Jahr in Frankreich und auch ich feiere das 13. in dieser Republik. Bisher hat das Internet immer funktioniert, bis zum Wechsel auf das neue Modem und vor allem, was im Hintergrund, besser müsste man eigentlich sagen, im Untergrund, alles abläuft. Das Modem muss umgetauscht werden, altes gegen neues. Das alte lief, das neue empfängt keine digitalen Signale. Sofort die Hotline anrufen. Hier meldet sich der Computer ... bitte drücken Sie ... das kennen wir ja zu genüge. Aber free.fr schiesst den Vogel ab, dreht sich im Kreis ... rufen Sie 3244 an. Zurückgerufen wird nie. Die Nummer wurde einige Male eingetippt.

Die vielen Mails kann man auch nicht beantworten - Empfänger unbekannt. Zwei Schreiben nach Paris. Es folgt jeweils ein E-Mail, das natürlich nicht beantwortbar ist und die Aufforderung, doch 3244 anzurufen. Liebe Free.fr, wenn Sie mir eine Telefonnummer angeben, wo ein ganz normaler Mensch erreichbar ist, dann sehen wir vielleicht weiter. Monsieur Hollande wird es in Frankreich nicht einfach haben, zu modernisieren. Moderner geht nicht, aber vielleicht halt doch vernünftiger.

Vielleicht müsste auch die Schweiz ein wenig nachdenken. Die Geldmenge, zumindest die Erhöhung scheint mir auf einem beängstigenden Niveau anbelangt zu sein. Nur so zum Vergleich. Gemäss IWF, Thomson Reuters, UBS sind wir auf dem Indexstand (Jan. 2007 = 1) von über 7 (sieben!), England auf 4, die USA auf gut 3 und die EZB auf gut 2. Hoffen wir nur, dass die SNB und die Schweizer Politiker gut spekulieren. Für die Schweiz sehe ich nicht gerade knallschwarz, aber etwas mulmig ist mir schon dabei.

Seien sie versichert, es kommt gut. Sie müssen nur (richtig) investiert sein ... und Schulden haben. Entschulden kann man am besten, wenn die Zinse tief sind und die Inflation hoch. Ein Widerspruch. Vermutlich nicht, denn es deutet auf lange Frist alles darauf hin, dass uns dies erwarten dürfte. Die einzige Möglichkeit, die Staatschulden runter zu bringen, inflationsbereinigt. Oder sollte man einen Schuldenschnitt machen, zum Beispiel in Griechenland. So wie in Argentinien? Da würden ja vor allem die Geldgeber darunter leiden. Da wird wohl das Naheliegenste sein, dass Griechenland im Euro-Pakt bleibt. Oder nicht?

Gespannt bin ich auch, was die Politik 2013 im Finanzsektor bringt. Hier müsste die Schweiz modernisieren. Vorbild sein. Wir haben viele gut ausgebildete Finanzfachleute, die auch in Zukunft in dieser Branche Geld verdienen möchten. Vernünftig, nicht nur abzockend. "Habgier - eine Todsünde wurde zur Wirtschaftstugend", betrifft nicht ganz alle. Vermutlich mehr Manager, als Untergebene. Hoffen wir, dass der Tagi mit seinem Ausspruch über die Netzwerke des Bundesrates zur Hochfinanz Recht behalten wird.

2013 verspricht ein spannendes Jahr zu werden ... und mit etwas Aberglauben, freuen sie sich erst recht auf 2017 - wieder eine Primzahl. Vergessen sie die guten Vorsätze, begeistern sie sich für Visionen.

Aktuell bei libref. - liberal reformiert: "Kleiner Vorrat an Publikationen"

Aktuell beim befreundeten Personalblog: ""Inconvenient Truth" - "unbequeme Wahrheit""



Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Volkswirtschaft = Volk mit/gegen Wirtschaft?"

Vor 2 Jahren erschienen:
De10ium: auf zum wilden Westen - Teil 3

Vor 3 Jahren erschienen:
Blasen im 2010?

Vor 4 Jahren erschienen:
Prognosen - man kann alles ins Lächerliche ziehen

Vor 5 Jahren erschienen:
Ausblick - beim Investieren zählt die Vergangenheit nicht!

Vor 6 Jahren erschienen:
Die Welt dreht weiter ...

Vor 7 Jahren erschienen:
Was bringt 20060103 - das Jahr der Bequemlichkeit?



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La Cucaracha - die Kakerlaken-Theorie

Kennst du die Kakerlaken-Theorie wie sie in 20-Minuten beschrieben ist?

Die Frage war auch an mich gerichtet. Also geht man auf die Suche nach der nicht ganz wissenschaltlichen Kakerlaken-Theorie oder der Cockroach-Theory wie sie auf Englisch heisst.
Sobald man eine Kakerlake sieht, hat es schon extrem viele die im Versteckten sind.

Dann gibt es noch die zweite Theorie, die besagt, dass diese uralten Viecher - 300 Millionen Jahre - als einzige einen Atomkrieg überleben können.

Dies wird wohl auch der Grund sein, weshalb sich die Amerikaner über die Kakerlake oder die Küchenschabe nur zurückhaltend äussern dürfen. Am bekanntesten dürfte dieses Insekt wohl in Latin American und Spanisch sein - la Cucaracha. Aber zurück zu den Amerikanern. Bill Haley and the Comets brauche ich wohl nicht zu erklären. Aber versuchen sie mal eine Lyrics von ihrem Song "La Cucaracha" zu finden. Genau gleich geht es mit dem wohl bekanntesten Interpreten, mit Louis Armstrong. Immerhin können wir den Text von Satchmo hören - ... it badeludu dubadu dedella dudu oh ... (oder zumindest ähnlich) :



Viele Text-Varianten sind angriffiger und im vermuteten Originaltext dürfte wohl über das fehlende "Marihuana pa' fumar" gesungen worden sein. Das folgende Video erinnert etwas an unsere heutige Zeit:



... also bleibt uns doch die Freude über die Melodie und das Nichtahnen der noch versteckten Kakerlaken.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Unterschied der Börse zum Adventskalender

Vor zwei Jahren erschienen:
Assessment-Center - gut oder schlecht für die Börse?

Vor drei Jahren erschienen:
Ethische Investments haben Hochkonjunktur

Vor vier Jahren erschienen:
Trauriges Jubiläum - Todesstrafe in der USA

Babylonien : Dubai - aktueller Spielstand 1 : 1

Vor zwei Jahren habe ich den Beitrag «Dubai-City» will hoch hinauf - Babylon lässt grüssen geschrieben. Nicht weil ich die Bibel besonders gut kenne, sondern weil ich mich von Grössenwahn nicht immer anstecken lasse.


"Dubai drängt auf Kreditaufschub

Die Finanzkrise hat das Emirat Dubai hart getroffen: Jetzt kann das Land Kredite nicht rechtzeitig zurückzahlen und löst damit Angst aus ... lesen sie weiter bei ZEIT ONLINE ..."

Es kommt darauf an, ob man auf Fels oder Sand baut. Übrigens, die Rendite des DFM Index lässt sich heute immer noch sehen - in drei Jahren seit Beginn hat er sich verdoppelt.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Uferlos mit 20% - für einen Vogel der (nach) Salz roch ... und von Sand berichtet

Vor zwei Jahren erschienen:
Abfallentsorung und Recycling müsste man vermindern (können)

Vor drei Jahren erschienen:
In Kunst oder Wein anlegen

Vor vier Jahren erschienen:
«Geld wie Heu» - «Time is Money»




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"Meine Aktienstrategie"

"Seine Aktienstrategie" würde manchem nicht schaden, wenn er zumindest Einiges davon beherzigen würde.

Eine Generalanleitung, wie man an der Börsearbeiten muss wird es nie geben. Wenn sie sich aber durch diese 60 Seiten durchlesen - es ist keine Qual - merken sie vielleicht, wieso einige Anleger regelmässig an der Börse Erfolg haben und die grosse Menge, inkl. viele Fachleute meist den Durchschnitt, den Index, nicht erreichen. Es braucht System.

An einem einzigen Wort bin ich immer wieder hängen geblieben - an der Spekulation. Ich denke, dass man mit genügend intensivem Fachwissen die Spekulation umgehen kann.

Viel Spass beim lesen und auf der Internetseite "meine Aktienstrategie" finden sie jede Menge von weiteren Finanzinformationen und Finanzlinks.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Das Albedonische Wertpapier XI.08 - 43 Prozent

Vor zwei Jahren erschienen:
Lieber Bundesrat (Sch)-Merz - statt Wein, Raps und Schnaps

Vor drei Jahren erschienen:
Prosecco in der Dose ... einfach irre!

Vor vier Jahren erschienen:
Fusionen - welches Baugeschäft, welche Bank wählen?




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"Das Phänomen der Blase ...

Spekulative Blasen sind eigentlich trivial: Es müssen sich nur immer wieder Anleger finden, die davon ausgehen, dass ein anderer ihnen morgen mehr bezahlt ...

... lesen sie weiter in WELT ONLINE ... "

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
China schiesst mit Raketen: Künstlicher Regen

Vor zwei Jahren erschienen:
Nach Heiligendamm warten auf Tōyako, Hokkaidō

Vor drei Jahren erschienen:
Generalversammlung

Vor vier Jahren erschienen:
Gold und der 8-Jahres-Zyklus




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Nehmen Bullen und Schweine Abschied?

Der Name Schweinegrippe wollen Schweinezüchter gerichtlich verbieten. Das arme Sus scrofa domestica lenkt von der Finanzkrise ab und vielleicht sind es die Bären, die davon profitieren.

Liebe Schweine, ich möchte mich bei euch ganz herzlich entschuldigen, dass ich das Wort Schweinegrippe verwendet habe statt A(H1N1). Schon wieder Panne, Panne, Panne. Eure Besitzergewerkschaft, die swissporcs (auf Deutsch in etwa Schweizer Schweine) mögen das nicht. Ihr könnt aber getrost sein, ihr steht auch heute Mittag auf meinem Speisezettel.

Manchmal bin auch ich ein Schwein, so beim Schreiben zum Beispiel, wenn die ironische Art durchschlägt. Aber wenn ich ein echtes Schwein wäre würde ich es bevorzugen, wenn sich jemand einsetzen, dass ich nicht gefressen werde. Ihr Schweine seid schon zu Milliarden von Menschen hingerafft worden. Aber bitte übt nicht absichtlich Gegenrecht, das wäre unethisch. Ich wünsche euch alles Gute, dass ihr die Schweineinfluenza , die H1N1 Flu (Swine Flu) nicht bekommt.

Das Wort Schweinegrippe wird halt landläufig gebraucht, weil wir Laien dann wenigstens wissen, was wir ungefähr meinen, denn es gibt noch andere Ausdrücke dafür: A/H1N1, AH1N1 und dann die Varianten mit den Kleinbuchstaben. Genau genommen gibt es für nicht Immunologen oder wie die heissen mehr Verwirrung als Klarheit. Die erste Frau meines Grossvaters mütterlicherseits ist an diesem Virus gestorben. 1918, an der spanischen Grippe, dann gab es noch die Russische Grippe und andere gleichlautende Viren, die sich mit einem Zusatz unterscheiden ... den habe ich noch nicht herausgefunden. Für die Grippe, die sich sichbar weltweit verbreitet gibt es noch andere Namen: Mexikanische Grippe, Nordamerikanische Grippe, Neue Grippe, Neue Influenza, Neue A/H1N1 oder auch Grunzgrippe.

Schwein gehabt wer das wirklich versteht. Die ganze Angelegenheit ist komplizierter als das der sterbende Bullenmarkt der sich auch diesmal als Bear Market Ralley enlarven dürfte. Der Trend zeigt vermutlich immer noch nach unten.

" ... Leerverkäufe von Aktien der US-Banken erreichen neue Höchststände

Ein Anzeichen für ein mögliches Ende der seit rund zwei Monaten andauernden Bear Market Ralley an den weltweiten Aktienmärkten könnte, der derzeit erreichte Höchstsand an Leerverkäufen von US-Bankaktien sein, die gerade dem Stresstest unterzogen worden sind ... lesen sie weiter bei Readers Edition ... "

Arme Bullen und arme Schweine ...

Schweine

... es gibt sie noch die glücklichen Schweine, sorry, die potenziellen negativen animalischen H1N1-Träger.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Wir haben es geschafft, ab in die nächste Finanzkrise!

Vor zwei Jahren erschienen:
Einfach vergessen: Aktientipps per E-Mail

Vor drei Jahren erschienen:
SNB - zwischen den Zeilen lesen?

Vor vier Jahren erschienen:
Feiern und Entlassungen über Auffahrt




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" Minskys Theorie der Finanzkrisen hat wieder Konjunktur"

"Hyman Minsky sah schon früh die große Krise voraus. Seine Überzeugung: Die Finanzbranche sorgt im Aufschwung für Schuldenblasen – zwangsläufig ...

... lesen sie weiter in der Wiwo ... "


""Der Garten Eden ist nicht genug

Die Schlange gehört zum Paradies dazu: Weil Hyman Minsky das sinngemäß beständig behauptete und gegen alle Widerstände verteidigte, ist der 1996 verstorbene Finanzmarktforscher zurzeit gefragt. Er ist der Ökonom, in dessen Büchern und Aufsätzen Angehörige seiner Zunft, aber auch Politiker und Politikberater stöbern - auf der Suche nach einer Lösung dieser so elementar erschütternden Krise. Er ist der Ökonom, der den intelligentesten Plan unter allen verfügbaren vorgelegt hat für das, was sich im Moment an den Kapitalmärkten abspielt oder eben nicht. Die Krise verliert deshalb nichts vom Weltbildzerstörungspotential, das ihr innewohnt - aber sie wird begreifbar ... lesen sie weiter bei der FAZ ... "


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Topmanager erwarten das Ende der Baisse» - ein Aprilscherz?

Vor zwei Jahren erschienen:
Haben Immobilien-Beteiligungen eher Aktien- oder Immobilien-Charakter?

Vor drei Jahren erschienen:
Apple und Äpfel - sie kommen und gehen

Vor vier Jahren erschienen:
1. April und Börsengerüchte




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Die Aggressivität von Verkäufern wird immer ausfälliger

"In der Not frisst der Teufel Fliegen". Heute sind extrem viele Finanzprodukte-Verkäufer in einer ganz misslichen Lage und sie müssen trotz Finanzkrise ihre Umsatzziele erreichen.

Fast täglich meldet sich jemand bei mir, der sein sensationelles Finanzprodukt verkaufen will. Fonds, Derivative, Venture Capital, Privat Equity - alles Produkte die garantiert eine super Performance erzielen werden. Mag sein, aber wieso war das bis jetzt nicht der Fall.

Die Dreistesten machen Produkte schmackhaft, die auf mich wie alter, abgestandener Kaffee wirken. Man(n) sei speziell ausgewählt worden, dieses Produkt zu kaufen. Ein absoluter Renner, ohne Risiko. Man solle doch nur eine kleine Tranche von einigen 10'000 Franken ordern. Weit über 90 Prozent dieser Produkte fallen bei mir nach der ersten Durchsicht gleich aus dem Rennen. Klumpfüsse noch und nöcher, einige sind wirklich sprichwörtlich vom Teufel geritten worden. Verkäufer sind heute zum Teil agressiver, als mancher Marktschreier, der die zwanzig Jahre alte Gemüseraffel immer noch verkaufen will.

Businesspläne werden zugestellt, meist solche, die der Bedeutung des Wortes nicht gerecht werden. Diese sollten unter Verkaufsprospekt vermarktet werden. Es brauche nur noch eine kleine Finanzspritze und irgendwo steht, wie viele Milliarden Umsatz man in wenigen Jahren bolzen will. Wie so haben die nicht schon längst alles verkaufen können? Sehr oft fehlen ganz wichtige Informationen, wie teuer ist eine Aktie, welchen Nominalwert hat diese, wie viel Agio (Aufpreis) bezahlten die bisherigen Besitzer. Höchst selten ist einfach heraus zu finden, ob die alten Aktionäre, meist die Gründer, Aktien aus ihrem Besitz abgeben oder ob sie bei einer Kapitalerhöhung auch weiter in ihr Untenehmen investieren.

Es geht nur um eines - um Prämien oder Rückvergütungen. Schliesslich wurden die Verkäufer bisher mit Boni bezahlt. Und 2009 möchte man auf einen ählich hohen Lohn kommen. Und die Finanzpresse hilft kräftig mit. Nicht immer sind die Beiträge als "Publireportage", als kostenpflichtige Art von Werbung, gekennzeichnet. Zudem erschien Schlagzeilen wie "Das Erfolgsgeheimnis von ETF" oder "Indexfonds setzen ihren Siegeszug fort" zu Hauf. Ja, sogar die Postfinance will auf Indexfonds setzen, weil der Markt bekannt schlecht zu schlagen sei. Möglichst einfach, ohne grossen Personalaufwand Geld verdienen, nenne ich das.

Waren sie in der Schule mit der Note 3 1/2 zufrieden? Das ist der Durchschnitt aller möglichen Noten zwischen 1 und 6. Statistisch gesehen ist ein Index nur höher, wenn die Börse gestiegen ist. Aber auch dann werden sie nur irgendwo zwischen 4 und 4 1/2 sein - genügend, Durchschnitt eben.

Die Produkte, die zurzeit verkauft werden, zielen vor allem auf eines - Gebühren generieren. Im Saldo ist ein interessanter Beitrag: "Hohe Gebühren finanzieren heimliche Vergütungen." Wer den Saldo nicht abonniert hat, bezahlt drei Franken. Spot billlig, wenn man weiss, wie viel man einsparen kann. Es gibt sie immer noch, die Vermögensverwalter und Anlageberater, die keine solch hohen Gebühren haben. Vielleicht muss man sie heute suchen. Ganz gratis arbeite auch ich nicht, aber sicherlich nicht mit den erwähnten Ansätzen. Zudem sind "Kickbacks", sofern die nicht direkt dem Kunden gut geschrieben werden, auf meiner Rechnung ersichtlich. Ziel ist, dass der Kunde diese direkt erhält, indem er weniger Bankspesen bezahlen muss. Bei den Banken ist aber mit diesem Modell auf keine Begeisterung zu stossen.

Also Augen auf, wenn jemand unbedingt einen Highflyer verkaufen will. Zum Voraus kann keine Garantie abgegeben werden, das sollte nach dem Finanzcrash eigentlich nun jedem bekannt sein. Gesunder Menschenverstand und den aggressiven Verkaufsschnuri links liegen lassen. Erst recht, wenn einer sagt, dem Kunden fehlen halt die Fachkenntnisse. Hier ist eine Portion GMV gefragt - gesunder Menschen-Verstand.


Die Beiträge über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der zukünftige Kunde III: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Vor zwei Jahren erschienen:
Unterschiede in Frankreich und Unterschiede zu Frankreich - übrigens, nicht der Sieger ist das Idol, sondern der ewige Zweite, weil der im Durchschnitt halt doch besser war - Poulidor

Vor drei Jahren erschienen:
Gloom, boom, doom - soon this noon? - in der letzten Zeit hat es hier über Marc Faber ganz bissige Kommentare gegeben




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Kaufen, verkaufen oder halten?

In der Printausgabe steht: „Aktien kaufen – jetzt erst recht“ und auf der entsprechenden Onlineplattform „Soll man jetzt Aktien kaufen?“ Die Antwort scheint doch nicht so einfach zu sein, wie das die Berner Zeitung darstellt:

Der tiefe Fall der Aktienkurse beschert manchem Investor schlaflose Nächte. Gerade deshalb bietet die Krise die die Chance, zu günstigen Kursen Aktien zu kaufen.

von Claude Chatelain

Das Ritual wiederholt sich in hartnäckiger Regelmässigkeit: Aktienkurse steigen und steigen, nur um irgendwann in die Tiefe zu fallen, ehe sie wieder zum Steigflug ansetzen. Anleger scheinen aus diesem Auf und Ab keine Lehren zu ziehen, obwohl das Phänomen der schwankenden Börsenkurse so alt ist wie die Börsen selbst. Die meisten Anleger kaufen, wenn die Börse boomt, und sie verkaufen, wenn die Kurse im Keller sind. Dabei sagt doch eine altbekannte Börsenregel: Kaufe in der Baisse – verkaufe in der Hausse … weiterlesen bei der Bernerzeitung …

Der Artikel ist sehr gut. Wenn jeder sich danach hält, so erzielt er zumindest durchschnittliche Erträge, da er gemäss Vorschlag in ETF investiert ist. Meine Meinung über Exchange Traded Funds wurde schon kund getan. Wenn sie langfristig den Durchschnitt schlagen wollen, dann ist Stockpicking angesagt. Und je tiefer das Börsenniveau ist, desto höher können auch diese Titel steigen. Es sei denn, man verlasse sich auf einen Kommentar des obigen Berichts. Gemäss dem Kondratieff- resp. Kondratjew-Zyklus sollen erst im Jahre 2060 die Aktien-Indices neue Höchststände im sogenannten Herbst-Zyklus (professionelle Ansicht) erreichen. Ähnliches wird für die Immobilienpreise prognostiziert.

Soviel Pessimismus kann ich nicht an den Tag legen. Aber es ist so, wenn einer eine Aktie kauft so verkauft ein anderer die gleiche Aktie. Immer sind zwei gegensätzliche Meinungen vorhanden. Ich stehe eher auf der Käuferseite, obschon wirklich noch Rückschläge mehr als nur möglich sind. Schlechte Geschäftsabschlüsse. Vermutlich werden das nicht die letzten sein.

Gemäss Zeitungsartikel soll man in der Baisse kaufen. Schauen sie einmal die Grafik des SMI an. Wo ist die Baisse? Rund sechs verschiedene Punkte stehen zur Verfügung. Im Nachhinein wissen wir immer wo die Baisse wirklich am tiefsten war. Und interessant ist auch, dass zurzeit eher gewiefte Anleger kaufen, die auch das Risiko nicht all zu sehr streuen. Schon gar nicht mit Indexfonds.

Wenn sie mehr wissen wollen, rufen sie unverbindlich an. Wenn jeder so (häufig) wie ich handeln würde, wäre das Bild in obigem Bericht schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden. Zwei Drittel der Arbeitslätze sind nicht besetzt. Dreischicht-Betrieb vermuten sie. Deshalb vielleicht die sichtbaren Champagner- und Bierflaschen.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Kann man wirklich Geld vernichten?

Vor zwei Jahren erschienen:
Die Bank - die rote Bank und der Tod

Vor drei Jahren erschienen:
SNB, EZB - bemerkenswert stabil




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Forex Handel mit dem Metatrader

Es brauchen nicht immer Aktien zu sein, in die man investiert. Auch Devisen reizen. Haben sie zum Beispiel das Englische Pfund in den letzten Jahren verfolgt? Eine Währung, die langfristig echt Spass macht, vorausgesetzt man liegt auf der richtigen Seite ... kurzfristig würde ich eine einfachere Währung nehmen um Geld zu verdienen. Wie? Mit dem Metatrader!

Viele Trader kennen ihn und für viele gehört der Metatrader, das Programm aus Russland, zu einem Grund für ihre Gewinne und sie würden ihn nicht als weniger bezeichnen. Somit wurde er in den letzten Jahren auch praktisch zum Standard, dass der Großteil aller Forex Broker den Metatrader anbietet. Um einen kleinen Ausflug in den Bereich Marketing zu machen, könnte man sagen, aus einem „Added Feature“, sprich einem zusätzlichen Verkaufsargument, ein „Expected Feature“, also ein Teil des Angebots wurde, den die Forex Trader als selbstverständlich ansehen. Doch was kann dieses so offensichtlich wertvolle Werkzeug und was macht es so wichtig?

Die Antwort klingt im ersten Moment so unglaublich, dass man sie noch genauer erklären muss: der MetaTrader kann praktisch alles – und das ganz alleine!

Der MetaTrader ist nämlich nicht nur ein sehr übersichtliches Programm und stellt das Tor zu den Forex Märkten dar. Der Meta Trader ist ein Partner im Forex Handel, der langsam lernen kann, wenn man ihn richtig einsetzt.

Dieses progressive Lernen basiert auf einer Scriptsprache (MQL4), die einen Expert Advisor schaffen kann, die dabei helfen kann, objektiv zu entscheiden und die den automatisierten Handel ermöglicht.

Man stelle sich zum Beispiel vor, man handelt jetzt bereits seit 2 Monaten am Devisenmarkt und hat schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Über eine leicht verständliche Oberfläche ist es nun möglich dem Metatrader seine Erfahrungen mitzuteilen. Diese werden gespeichert, aber nicht einfach als eine reine Notiz, sondern als mitdenkendes Programm, welches einen in ähnlichen Situationen wieder auf die alten Schlüsse aufmerksam macht. Der Metatrader ist in dieser Beziehung das gute Gewissen des Forex Händlers.

Jetzt könnte man sich auch vorstellen, dass man schon seit einem Jahr am Forex-Markt tätig ist und viele Dinge einfach schon ohne wirklich nachzudenken entscheidet. Man atmet ja auch, ohne daran zu denken. Doch der Metatrader bringt einen noch viel weiter. Man muss nämlich nicht mal mehr atmen um Gewinne zu erzielen. Denn wenn man dem Metatrader den automatisierten Handel erlaubt und ihn mit den eigenen Erfahrungen füttert, dann wird er ganz alleine agieren und für den Trader einen Gewinn nach dem anderen einstreichen, egal ob dieser den Markt gerade beobachtet oder mit der eigenen Familie schöne Stunden verbringt.

Und ganz genau das ist der Alleskönner, der einem hilft den komplizierten und vor allem sehr schnellen Forex Markt zu bewältigen. Er ist vielleicht objektiv betrachtet kein Garant für Gewinne, aber wer einmal die ganzen Funktionen optimal nutzt und auf diese Weise sein implizites Wissen in explizites Wissen verwandelt, der wird ihn vielleicht sogar irgendwann als Garant für Gewinne sehen, sofern das eigene Wissen ausreicht.

Forex

Hier noch die Grundlagen zu FOREX und den Handelssystemen.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Im selben Boot - globable Giganten»

Vor zwei Jahren erschienen:
Krieg mit China

Vor drei Jahren erschienen:
Bravo, WEF - die gleichen Gäste




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