Nehmen Bullen und Schweine Abschied?

Der Name Schweinegrippe wollen Schweinezüchter gerichtlich verbieten. Das arme Sus scrofa domestica lenkt von der Finanzkrise ab und vielleicht sind es die Bären, die davon profitieren.

Liebe Schweine, ich möchte mich bei euch ganz herzlich entschuldigen, dass ich das Wort Schweinegrippe verwendet habe statt A(H1N1). Schon wieder Panne, Panne, Panne. Eure Besitzergewerkschaft, die swissporcs (auf Deutsch in etwa Schweizer Schweine) mögen das nicht. Ihr könnt aber getrost sein, ihr steht auch heute Mittag auf meinem Speisezettel.

Manchmal bin auch ich ein Schwein, so beim Schreiben zum Beispiel, wenn die ironische Art durchschlägt. Aber wenn ich ein echtes Schwein wäre würde ich es bevorzugen, wenn sich jemand einsetzen, dass ich nicht gefressen werde. Ihr Schweine seid schon zu Milliarden von Menschen hingerafft worden. Aber bitte übt nicht absichtlich Gegenrecht, das wäre unethisch. Ich wünsche euch alles Gute, dass ihr die Schweineinfluenza , die H1N1 Flu (Swine Flu) nicht bekommt.

Das Wort Schweinegrippe wird halt landläufig gebraucht, weil wir Laien dann wenigstens wissen, was wir ungefähr meinen, denn es gibt noch andere Ausdrücke dafür: A/H1N1, AH1N1 und dann die Varianten mit den Kleinbuchstaben. Genau genommen gibt es für nicht Immunologen oder wie die heissen mehr Verwirrung als Klarheit. Die erste Frau meines Grossvaters mütterlicherseits ist an diesem Virus gestorben. 1918, an der spanischen Grippe, dann gab es noch die Russische Grippe und andere gleichlautende Viren, die sich mit einem Zusatz unterscheiden ... den habe ich noch nicht herausgefunden. Für die Grippe, die sich sichbar weltweit verbreitet gibt es noch andere Namen: Mexikanische Grippe, Nordamerikanische Grippe, Neue Grippe, Neue Influenza, Neue A/H1N1 oder auch Grunzgrippe.

Schwein gehabt wer das wirklich versteht. Die ganze Angelegenheit ist komplizierter als das der sterbende Bullenmarkt der sich auch diesmal als Bear Market Ralley enlarven dürfte. Der Trend zeigt vermutlich immer noch nach unten.

" ... Leerverkäufe von Aktien der US-Banken erreichen neue Höchststände

Ein Anzeichen für ein mögliches Ende der seit rund zwei Monaten andauernden Bear Market Ralley an den weltweiten Aktienmärkten könnte, der derzeit erreichte Höchstsand an Leerverkäufen von US-Bankaktien sein, die gerade dem Stresstest unterzogen worden sind ... lesen sie weiter bei Readers Edition ... "

Arme Bullen und arme Schweine ...

Schweine

... es gibt sie noch die glücklichen Schweine, sorry, die potenziellen negativen animalischen H1N1-Träger.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Wir haben es geschafft, ab in die nächste Finanzkrise!

Vor zwei Jahren erschienen:
Einfach vergessen: Aktientipps per E-Mail

Vor drei Jahren erschienen:
SNB - zwischen den Zeilen lesen?

Vor vier Jahren erschienen:
Feiern und Entlassungen über Auffahrt




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

" Minskys Theorie der Finanzkrisen hat wieder Konjunktur"

"Hyman Minsky sah schon früh die große Krise voraus. Seine Überzeugung: Die Finanzbranche sorgt im Aufschwung für Schuldenblasen – zwangsläufig ...

... lesen sie weiter in der Wiwo ... "


""Der Garten Eden ist nicht genug

Die Schlange gehört zum Paradies dazu: Weil Hyman Minsky das sinngemäß beständig behauptete und gegen alle Widerstände verteidigte, ist der 1996 verstorbene Finanzmarktforscher zurzeit gefragt. Er ist der Ökonom, in dessen Büchern und Aufsätzen Angehörige seiner Zunft, aber auch Politiker und Politikberater stöbern - auf der Suche nach einer Lösung dieser so elementar erschütternden Krise. Er ist der Ökonom, der den intelligentesten Plan unter allen verfügbaren vorgelegt hat für das, was sich im Moment an den Kapitalmärkten abspielt oder eben nicht. Die Krise verliert deshalb nichts vom Weltbildzerstörungspotential, das ihr innewohnt - aber sie wird begreifbar ... lesen sie weiter bei der FAZ ... "


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Topmanager erwarten das Ende der Baisse» - ein Aprilscherz?

Vor zwei Jahren erschienen:
Haben Immobilien-Beteiligungen eher Aktien- oder Immobilien-Charakter?

Vor drei Jahren erschienen:
Apple und Äpfel - sie kommen und gehen

Vor vier Jahren erschienen:
1. April und Börsengerüchte




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Die Aggressivität von Verkäufern wird immer ausfälliger

"In der Not frisst der Teufel Fliegen". Heute sind extrem viele Finanzprodukte-Verkäufer in einer ganz misslichen Lage und sie müssen trotz Finanzkrise ihre Umsatzziele erreichen.

Fast täglich meldet sich jemand bei mir, der sein sensationelles Finanzprodukt verkaufen will. Fonds, Derivative, Venture Capital, Privat Equity - alles Produkte die garantiert eine super Performance erzielen werden. Mag sein, aber wieso war das bis jetzt nicht der Fall.

Die Dreistesten machen Produkte schmackhaft, die auf mich wie alter, abgestandener Kaffee wirken. Man(n) sei speziell ausgewählt worden, dieses Produkt zu kaufen. Ein absoluter Renner, ohne Risiko. Man solle doch nur eine kleine Tranche von einigen 10'000 Franken ordern. Weit über 90 Prozent dieser Produkte fallen bei mir nach der ersten Durchsicht gleich aus dem Rennen. Klumpfüsse noch und nöcher, einige sind wirklich sprichwörtlich vom Teufel geritten worden. Verkäufer sind heute zum Teil agressiver, als mancher Marktschreier, der die zwanzig Jahre alte Gemüseraffel immer noch verkaufen will.

Businesspläne werden zugestellt, meist solche, die der Bedeutung des Wortes nicht gerecht werden. Diese sollten unter Verkaufsprospekt vermarktet werden. Es brauche nur noch eine kleine Finanzspritze und irgendwo steht, wie viele Milliarden Umsatz man in wenigen Jahren bolzen will. Wie so haben die nicht schon längst alles verkaufen können? Sehr oft fehlen ganz wichtige Informationen, wie teuer ist eine Aktie, welchen Nominalwert hat diese, wie viel Agio (Aufpreis) bezahlten die bisherigen Besitzer. Höchst selten ist einfach heraus zu finden, ob die alten Aktionäre, meist die Gründer, Aktien aus ihrem Besitz abgeben oder ob sie bei einer Kapitalerhöhung auch weiter in ihr Untenehmen investieren.

Es geht nur um eines - um Prämien oder Rückvergütungen. Schliesslich wurden die Verkäufer bisher mit Boni bezahlt. Und 2009 möchte man auf einen ählich hohen Lohn kommen. Und die Finanzpresse hilft kräftig mit. Nicht immer sind die Beiträge als "Publireportage", als kostenpflichtige Art von Werbung, gekennzeichnet. Zudem erschien Schlagzeilen wie "Das Erfolgsgeheimnis von ETF" oder "Indexfonds setzen ihren Siegeszug fort" zu Hauf. Ja, sogar die Postfinance will auf Indexfonds setzen, weil der Markt bekannt schlecht zu schlagen sei. Möglichst einfach, ohne grossen Personalaufwand Geld verdienen, nenne ich das.

Waren sie in der Schule mit der Note 3 1/2 zufrieden? Das ist der Durchschnitt aller möglichen Noten zwischen 1 und 6. Statistisch gesehen ist ein Index nur höher, wenn die Börse gestiegen ist. Aber auch dann werden sie nur irgendwo zwischen 4 und 4 1/2 sein - genügend, Durchschnitt eben.

Die Produkte, die zurzeit verkauft werden, zielen vor allem auf eines - Gebühren generieren. Im Saldo ist ein interessanter Beitrag: "Hohe Gebühren finanzieren heimliche Vergütungen." Wer den Saldo nicht abonniert hat, bezahlt drei Franken. Spot billlig, wenn man weiss, wie viel man einsparen kann. Es gibt sie immer noch, die Vermögensverwalter und Anlageberater, die keine solch hohen Gebühren haben. Vielleicht muss man sie heute suchen. Ganz gratis arbeite auch ich nicht, aber sicherlich nicht mit den erwähnten Ansätzen. Zudem sind "Kickbacks", sofern die nicht direkt dem Kunden gut geschrieben werden, auf meiner Rechnung ersichtlich. Ziel ist, dass der Kunde diese direkt erhält, indem er weniger Bankspesen bezahlen muss. Bei den Banken ist aber mit diesem Modell auf keine Begeisterung zu stossen.

Also Augen auf, wenn jemand unbedingt einen Highflyer verkaufen will. Zum Voraus kann keine Garantie abgegeben werden, das sollte nach dem Finanzcrash eigentlich nun jedem bekannt sein. Gesunder Menschenverstand und den aggressiven Verkaufsschnuri links liegen lassen. Erst recht, wenn einer sagt, dem Kunden fehlen halt die Fachkenntnisse. Hier ist eine Portion GMV gefragt - gesunder Menschen-Verstand.


Die Beiträge über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der zukünftige Kunde III: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Vor zwei Jahren erschienen:
Unterschiede in Frankreich und Unterschiede zu Frankreich - übrigens, nicht der Sieger ist das Idol, sondern der ewige Zweite, weil der im Durchschnitt halt doch besser war - Poulidor

Vor drei Jahren erschienen:
Gloom, boom, doom - soon this noon? - in der letzten Zeit hat es hier über Marc Faber ganz bissige Kommentare gegeben




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Kaufen, verkaufen oder halten?

In der Printausgabe steht: „Aktien kaufen – jetzt erst recht“ und auf der entsprechenden Onlineplattform „Soll man jetzt Aktien kaufen?“ Die Antwort scheint doch nicht so einfach zu sein, wie das die Berner Zeitung darstellt:

Der tiefe Fall der Aktienkurse beschert manchem Investor schlaflose Nächte. Gerade deshalb bietet die Krise die die Chance, zu günstigen Kursen Aktien zu kaufen.

von Claude Chatelain

Das Ritual wiederholt sich in hartnäckiger Regelmässigkeit: Aktienkurse steigen und steigen, nur um irgendwann in die Tiefe zu fallen, ehe sie wieder zum Steigflug ansetzen. Anleger scheinen aus diesem Auf und Ab keine Lehren zu ziehen, obwohl das Phänomen der schwankenden Börsenkurse so alt ist wie die Börsen selbst. Die meisten Anleger kaufen, wenn die Börse boomt, und sie verkaufen, wenn die Kurse im Keller sind. Dabei sagt doch eine altbekannte Börsenregel: Kaufe in der Baisse – verkaufe in der Hausse … weiterlesen bei der Bernerzeitung …

Der Artikel ist sehr gut. Wenn jeder sich danach hält, so erzielt er zumindest durchschnittliche Erträge, da er gemäss Vorschlag in ETF investiert ist. Meine Meinung über Exchange Traded Funds wurde schon kund getan. Wenn sie langfristig den Durchschnitt schlagen wollen, dann ist Stockpicking angesagt. Und je tiefer das Börsenniveau ist, desto höher können auch diese Titel steigen. Es sei denn, man verlasse sich auf einen Kommentar des obigen Berichts. Gemäss dem Kondratieff- resp. Kondratjew-Zyklus sollen erst im Jahre 2060 die Aktien-Indices neue Höchststände im sogenannten Herbst-Zyklus (professionelle Ansicht) erreichen. Ähnliches wird für die Immobilienpreise prognostiziert.

Soviel Pessimismus kann ich nicht an den Tag legen. Aber es ist so, wenn einer eine Aktie kauft so verkauft ein anderer die gleiche Aktie. Immer sind zwei gegensätzliche Meinungen vorhanden. Ich stehe eher auf der Käuferseite, obschon wirklich noch Rückschläge mehr als nur möglich sind. Schlechte Geschäftsabschlüsse. Vermutlich werden das nicht die letzten sein.

Gemäss Zeitungsartikel soll man in der Baisse kaufen. Schauen sie einmal die Grafik des SMI an. Wo ist die Baisse? Rund sechs verschiedene Punkte stehen zur Verfügung. Im Nachhinein wissen wir immer wo die Baisse wirklich am tiefsten war. Und interessant ist auch, dass zurzeit eher gewiefte Anleger kaufen, die auch das Risiko nicht all zu sehr streuen. Schon gar nicht mit Indexfonds.

Wenn sie mehr wissen wollen, rufen sie unverbindlich an. Wenn jeder so (häufig) wie ich handeln würde, wäre das Bild in obigem Bericht schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden. Zwei Drittel der Arbeitslätze sind nicht besetzt. Dreischicht-Betrieb vermuten sie. Deshalb vielleicht die sichtbaren Champagner- und Bierflaschen.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Kann man wirklich Geld vernichten?

Vor zwei Jahren erschienen:
Die Bank - die rote Bank und der Tod

Vor drei Jahren erschienen:
SNB, EZB - bemerkenswert stabil




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Forex Handel mit dem Metatrader

Es brauchen nicht immer Aktien zu sein, in die man investiert. Auch Devisen reizen. Haben sie zum Beispiel das Englische Pfund in den letzten Jahren verfolgt? Eine Währung, die langfristig echt Spass macht, vorausgesetzt man liegt auf der richtigen Seite ... kurzfristig würde ich eine einfachere Währung nehmen um Geld zu verdienen. Wie? Mit dem Metatrader!

Viele Trader kennen ihn und für viele gehört der Metatrader, das Programm aus Russland, zu einem Grund für ihre Gewinne und sie würden ihn nicht als weniger bezeichnen. Somit wurde er in den letzten Jahren auch praktisch zum Standard, dass der Großteil aller Forex Broker den Metatrader anbietet. Um einen kleinen Ausflug in den Bereich Marketing zu machen, könnte man sagen, aus einem „Added Feature“, sprich einem zusätzlichen Verkaufsargument, ein „Expected Feature“, also ein Teil des Angebots wurde, den die Forex Trader als selbstverständlich ansehen. Doch was kann dieses so offensichtlich wertvolle Werkzeug und was macht es so wichtig?

Die Antwort klingt im ersten Moment so unglaublich, dass man sie noch genauer erklären muss: der MetaTrader kann praktisch alles – und das ganz alleine!

Der MetaTrader ist nämlich nicht nur ein sehr übersichtliches Programm und stellt das Tor zu den Forex Märkten dar. Der Meta Trader ist ein Partner im Forex Handel, der langsam lernen kann, wenn man ihn richtig einsetzt.

Dieses progressive Lernen basiert auf einer Scriptsprache (MQL4), die einen Expert Advisor schaffen kann, die dabei helfen kann, objektiv zu entscheiden und die den automatisierten Handel ermöglicht.

Man stelle sich zum Beispiel vor, man handelt jetzt bereits seit 2 Monaten am Devisenmarkt und hat schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Über eine leicht verständliche Oberfläche ist es nun möglich dem Metatrader seine Erfahrungen mitzuteilen. Diese werden gespeichert, aber nicht einfach als eine reine Notiz, sondern als mitdenkendes Programm, welches einen in ähnlichen Situationen wieder auf die alten Schlüsse aufmerksam macht. Der Metatrader ist in dieser Beziehung das gute Gewissen des Forex Händlers.

Jetzt könnte man sich auch vorstellen, dass man schon seit einem Jahr am Forex-Markt tätig ist und viele Dinge einfach schon ohne wirklich nachzudenken entscheidet. Man atmet ja auch, ohne daran zu denken. Doch der Metatrader bringt einen noch viel weiter. Man muss nämlich nicht mal mehr atmen um Gewinne zu erzielen. Denn wenn man dem Metatrader den automatisierten Handel erlaubt und ihn mit den eigenen Erfahrungen füttert, dann wird er ganz alleine agieren und für den Trader einen Gewinn nach dem anderen einstreichen, egal ob dieser den Markt gerade beobachtet oder mit der eigenen Familie schöne Stunden verbringt.

Und ganz genau das ist der Alleskönner, der einem hilft den komplizierten und vor allem sehr schnellen Forex Markt zu bewältigen. Er ist vielleicht objektiv betrachtet kein Garant für Gewinne, aber wer einmal die ganzen Funktionen optimal nutzt und auf diese Weise sein implizites Wissen in explizites Wissen verwandelt, der wird ihn vielleicht sogar irgendwann als Garant für Gewinne sehen, sofern das eigene Wissen ausreicht.

Forex

Hier noch die Grundlagen zu FOREX und den Handelssystemen.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Im selben Boot - globable Giganten»

Vor zwei Jahren erschienen:
Krieg mit China

Vor drei Jahren erschienen:
Bravo, WEF - die gleichen Gäste




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Kurzfristige Wetten oder Anlageideen für 2035

Wetten sie lieber auf die krachende Weltwirtschaft oder liegen ihnen Anlageideen besser, die in gut 25 Jahren zu tragen kommen?

Bei den nachstehenden Wettideen ist jeder selbst verantwortlich, ob er hier mitmachen will ... ich lasse es bleiben, denn es gibt auch bessere Anlagemöglichkeiten in sogenannt schlechten Zeiten.

"Das sind die ausgeflipptesten Finanz-Prognosen

Die russische Wirtschaft kracht zusammen, und die USA werden in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft: Bei fast jedem Finanz-Szenario können Anleger Geld machen. Sie müssen nur auf die richtigen Produkte setzen. WELT ONLINE zeigt abseitige Investmentideen, bei denen mutige Börsianer abkassieren können ... schmunzeln sie über die Tipps bei WELT ONLINE ... "

Viel Spass auch beim Lesen, was in einigen Jahrzehnten sein könnte. Und falls sie den Mut haben, lesen sie auch die verlinkten Beiträge. Prost Mahlzeit kann ich da nur sagen. Sie können sich aber auch behelfen, indem sie den Orangensaft jetzt schon selbst machen. Aus richtigen Orangen. Zugesetzte Nano-Partikel enthalten diese noch nicht ... vielleicht sind sie aber gen-manipuliert.

"Im Jahr 2035

Hologramme, Helikopter, Haushaltsroboter: Aufgrund von heutigen Trends und Technologien lässt sich ein Bild von der Zukunft zeichnen. Was uns erwarten könnte ... lesen sie weiter im Beobachter ... "



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Listel: Wandplättli, Walfisch, Sand, Salz, CHF und der Vranken

Vor zwei Jahren erschienen:
Nur ein T-Shirt, Nicki oder Nikki?

Vor drei Jahren erschienen:
Bewertungen von Immobilien: Ein Buch mit sieben Siegeln?




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

" So wird die Finanzwelt der Zukunft aussehen

Immer neue Finanzlöcher bei Banken, Autohersteller vor dem Aus, hitzige Debatten um Konjunkturpakete – die Finanzkrise hat sich zur Krise der ganzen Wirtschaft ausgeweitet. Keith Wade, Chefökonom bei der britischen Fondsgesellschaft Schroders, wagt einen Blick in die Zukunft der Finanzwelt.

... weiter in Welt Online ... "


... ja, da wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Einiges ändern. Aber nicht verzweifeln, wir haben alles schon einmal erlebt ... danke an Aficionado für den Link und viel Vergnügen bei der morgigen Tenuänderung.



Weiter zum Adventskalender

Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen haben, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Die Zukunft des Kapitalismus

"Die Finanzkrise stürzt die Weltwirtschaft in eine existenzielle Krise und stellt infrage, was diese Jahrzehnte geprägt hat: freie Märkte, Globalisierung und Demokratisierung. WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy mit 10 Thesen zum Beginn einer Serie über Ursachen und Folgen ...

... weiter in der WirtschaftsWoche ..."

... nehmen sie sich die Zeit, diese zwei Seiten aus der WIWO zu lesen. Falls sie heute keine Zeit haben, dann drucken sie den Artikel aus (der Link führt direkt in die Druckversion).



Weiter zum Adventskalender

Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen helfen, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Unterschied der Börse zum Adventskalender

Es gibt nur einen kleinen Unterschied zwischen der Börse und einem Adventskalender ...

... der Adventskalender wartet mit weniger Überraschungen auf. Es wäre ja schön, wenn sich dies wieder einmal ändern würde, aber darauf warten wir diesen Dezember vergeblich. Die Börse ist zu wild. Hoch, runter, runter, hoch und das tagtäglich meist mit mehreren Prozenten. Die Zocker-, Spieler-Mentalität an der Börse ist geblieben, sie wurde trotz der Erkenntnisse aus dem Finanzcrash noch stärker. Ich denke, die Meisten die an der Börse tätig sind, haben gar nichts gelernt. Man bleibt beim Trading, beim ganz kurzfristigen Denken ...

... und da hat doch so ein Adventskalender wirklich einen Vorteil. Wer hat als Kind nicht mal versucht, ins Fenster Nummer 24 hinein zu glüsselen, den Gwunder zu stillen. Ich habe es für sie gemacht. Sie können jetzt die Aktionen von Migros und dem Perry Markt analysieren und auf den Tag genau planen, wann sie Rollschinkli und dürre Bohnen einkaufen gehen. Immer 50 Prozent, halber Preis ... nur bei den Spielsachen ist der Rabatt-Satz auf 20 Prozent beschränkt, dafür ist das Türchen früh im Dezember. Das nennt man dann nicht Börsenpsychologie, sondern Verkaufspsychologie. Und vermutlich werden die Kinder das Zweite schneller begreifen, als die Börsianer ersteres ... schliesslich werden Kinder schnell erwachsen, in wenigen Jahren ... und bis dahin, ist in Sachen Börse garantiert schon lange alles vergessen. Es wäre ja schliesslich nicht das erste mal.

geöffneter Adventskalender

... damit doch noch etwas Spass bleibt, das Bild nur in einer Auflösung, die zu wenig Details des Detailhandels zeigt ...



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Profit und Gier - über randständige Reiche und randständige Arme


Vor zwei Jahren erschienen:
Ethische Investments haben Hochkonjunktur


Vor drei Jahren erschienen:
Merkel ist «First Lady» - Köhler verlangt Reformen


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Lichtblick oder Fatamorgana am Finanzhorizont?

Von H. Odermatt, personalblog in der Balance

Wer jetzt die Übersicht hat, oder sich diese verschafft, kann etwas für die guten Gefühle und für's Portfeulle tun!

(...)" Der Ölpreis scheint zu wackeln: Binnen zwei Handelstagen ist er um mehr als 10 $ auf rund 135 $ je Fass gefallen. Dies könnte Aktienanlegern über die kommenden Wochen durchaus etwas Luft zum Durchatmen geben. Hoffen wir's.

Wer die Jahre nach der Jahrtausendwende an den Finanzmärkten hautnah miterlebt hat, kann nur die Daumen drücken, dass jetzt kommt, auf was alle hoffen: ein schneller und spürbarer Rückgang des Ölpreises. Wegen der sich zuspitzenden konjunkturellen Lage in weiten Teilen der Welt scheint der Ölpreis tatsächlich zu wackeln; so ist er binnen zwei Handelstagen um mehr als 10 $ auf rund 135 $ je Fass gefallen. Recht und weiter so, denn sonst werden sich alle am Aktienmarkt weiter bestehenden Hoffnungen schnell verflüchtigen. (...)"

Mehr in FINANCIALTIMES DEUTSCHLAND : ...Erholung? Wenn, dann nur kurz...
Es mutet komisch an: Die Nachfrage nach Öl ist gross. der Preis ist hoch. Nachfrage und Angebot sind offenbar nicht von einander abhängig. Es kann Gründe dafür geben:

* Die Nachfrage kann nicht genügend befriedigt werden, dann bekommen wir in absehbarer Zeit Probleme

* Die Nachfrage wird bewusst nicht voll befriedigt. Damit wird der Preis bewusst in die Höhe getrieben. Die Fördderländer lassen sich so von den Verbrauchern die Zukunft sichern. Das Spiel wird bis zur Schmerzgrenze getrieben. Ist dies überschritten, könnten Interventionen getroffen werden - dann "kaufe wenn die Kanonen donnern!" Diese Schmergenze zu erkennen mag durchaus seine Rieze haben, sie zu überschreiten wird sich jedoch kaum jemand leisten.

"(...) Für die Kursentwicklung istes nicht wichtig, was heute geschieht, sondern was sich morgen und übermorgen ereigen wird. Denn was heute geschieht, ist inden Kursen bereits enthalten (...)" (André Kostolany; 9. Februar 1906 in Budapest; † 14. September 1999 in Paris
Beiträge 1 - 10 / 105