«Britische Notenbank gibt Entwarnung»

Beim tiefsten Punkt kaufen, beim höchsten verkaufen. Das trifft meist keiner. Umgekehrt gibt es viele, welche die Spitzen exakt aber falsch erwischen, in Panik handeln. Ob die Notenbank recht hat, wissen wir nicht ...


... aber es ist zumindest eine Meinung. Und mit verschiedenen Meinungen müssen wir uns einen Konsens bilden. Übertrieben wird jeweils in beiden Richtungen - nach unten und nach oben. Es ist wie beim Wetter. Wir müssen noch etwas auf der Hut sein, denn die Eisheiligen sind noch nicht vorbei und wenn man es genau nimmt, finden die nicht Mitte Mai statt, sondern später. Das hat mit dem Gregorianischen Kalender zu tun. An vieles wird gedacht, aber einiges wird oft vergessen. Vielleicht ist die Börse halt auch etwas später dran, als die Briten denken.

Die britische Notenbank hat Hoffnungen auf einen Wendepunkt in der Finanzkrise geweckt. In ihrem halbjährlichen Stabilitätsbericht schrieb die Bank of England, die Korrektur an den Finanzmärkten sei womöglich zu weit gegangen ... lesen sie weiter bei FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND ... »

Vor einem Jahr erschienen: Microsoft schielt wieder auf Yahoo! - zugegeben, in der heutigen Zeit wirkt dies etwas verwirrlich

Vor zwei Jahren erschienen: Ölpreise und Aktienkurse im Gleichschritt

Vor drei Jahren erschienen: Feiern und Entlassungen über Auffahrt - update nennt man heute die Streichung von 5500 Stellen


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«Soros sieht das Schlimmste noch kommen»

Die Meinung von Soros sollte bachtet werden und zudem ist zu bemerken, dass nach meiner Meinung vom Januar der Frühling noch mehr als zwei Monate andauert.

Übrigens, gekauft haben wir damals Öko-Pellets-Aktien die noch nicht kotiert sind. Über diesen Titel werde ich im Verlaufe des Jahres mehr berichten. Zum Artikel von Soros gibt es vielleicht noch an zu fügen, dass eine Finanzbranche in den USA vermutlich noch in die Bedrouille kommt - die Leasingfirmen. Und es gilt weiter zu beachten, dass hier auch Schweizer Banken tätig sind. Nur dürfte das Ausmass hier kleiner als in der Subprime-Branche sein.

«Für den Starinvestor haben die Aufsichtsbehörden auf ganzer Linie versagt: Der unregulierte Handel mit Kreditderivaten habe die Krise herbeigeführt, wettert er. Und: Die Folgen werden nicht so schnell überwunden sein, wie es Regierungen und Zentralbanken gerne hätten ... lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland ... »


Vor einem Jahr erschienen: Demografie - globale Stagnation

Vor zwei Jahren erschienen: Boîte noire in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Tabak - Ökologie oder Ethik

«So schlecht beraten Banken in der Finanzkrise»

Haben sie denn vor der Finanzkrise gut beraten? Mit Krisen müssen wir immer rechnen. Jeden Tag. Und da sollte ein Depot so aufgebaut sein, dass sie auch Krisen überstehen können.

«Guter Rat ist für Bankunden in Krisenzeiten schwer zu bekommen. Was soll man angesichts der Zitterbörsen tun? Sein Erspartes in Aktien stecken oder lieber auf dem Festgoldkonto parken? Auch Kundenberater sind derzeit verunsichert. WELT ONLINE hat sich Bankfilialen umgehört ... weiterlesen bei Welt online ...

Ein Wertschriftenportfeuille sollte eigentlich immer langfristig aufgebaut sein und das bedingt, dass man die Wünsche und Ideen seiner Kunden kennt. Ein Kurssturz ist immer unangenehm, aber am besten fährt, wer warten kann. Das ist nicht immer einfach. Man willl zum Beispiel ein Haus kaufen. Dann muss man halt liquide Mittel schlecht verzinst liegen lassen. Und vielleicht werden ja sogar die Immobilien noch etwas billiger oder es hat zumindest bei einem einzelnen Haus weniger Interessenten. Meine Banken fragen oft, wieso ich so viel Liquidität bei den Kunden habe - eben deshalb. Die langfristige Performance wird besser sein, wenn man nicht Notverkäufe tätigen muss.

Es gibt aber Situationen, da ist sogar der abgebrüteste Vermögensverwalter meist etwas ratlos. Bei Scheidungsfällen zum Beispiel, die Hals über Kopf durchgeführt werden müssen. Man sagt ja, dass die Frauen sehr oft das bessere Anlageverhalten als Männer haben, aber in solchen Krisensituationen scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Im Kundenkreis erlebt man in den Jahrzehnten doch die eine oder andere Situation kennen und die Reaktionen waren meist die falschen - Schluss endlich für beide Seiten. Schuld daran ist ausschliesslich die reine Geldgier und in solchen Fällen kommt auch Toleranz nicht mehr zum Tragen.

Seien sie mit ihrem Bankberater etwas tolerant und vielleicht nicht gleich über alle Massen kauffreudig. Je mehr Crashs er schon erlebt hat und vor allem, wie er sie überlebt hat, desto gelassener ist er. Aber die meisten haben noch keinen Crash erlebt oder erinnern sich nicht mehr an die Symptome zu Beginn der Jahrtausendwende, im 1989 oder gar an den Oktober 1987.


Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser und seine Qualen - Teil 2

Vor zwei Jahren erschienen: Friedensmarsch

Vor drei Jahren erschienen: Citron - end of pipe

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig - auch in Krisensituationen ist fragen erlaubt!

«Topmanager erwarten das Ende der Baisse» - ein Aprilscherz?

Ist das nun die Wahrheit, der Wunsch einiger Manager, nichts als eine Hoffnung, ein Hirngespinst oder einfach ein Aprilscherz?


«Deutschlands Führungskräfte kaufen so viele Aktien der eigenen Unternehmen wie nie zuvor. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie nach den sinkenden Kursen der vergangenen Wochen mit einer Erholung rechnen ... weiter bei Financial Times Deutschland ... »
Ein Aprilscherz ist es nicht - da gibt es andere, die richtig Spass machen - aber nicht echt weiterhelfen. Obiger Artikel bezieht sich nicht auf die Welt, sondern auf Deutschland. Und da sollten sie hellhörig werden. Deutschland kann die Börse weltweit noch nicht so beeinflussen, wie sie die vermutlich in einigen Jahren wird. Aber ob heute schon der Tag ist, um in die Börse ein zu steigen, wage ich zu bezweifeln. Die Börse weltweit, wohlverstanden. Auch Deutschland kann sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen, aber ich denke, dass sie für die Zukunft recht gute Chancen hat - Stockpicking vorausgesetzt. Es, das Deutschland, tönt zwar kommisch, aber wenn sie den fernen Osten anschauen, geht hier der Zug ab. Nicht so in München, wo der Transrapidl endgültig begraben wurde. Um das Ausland begreiffen zu können, brauchen sie nicht extrem viele Sprachkenntnisse, aber Verständnis für die Gesellschaft. Und da denke ich, dass Deutschland und die Schweiz praktisch gleich laufen. Diese Länder nehmen auch am Wachstum vom fernen Osten teil. Wieso dort investiert sein, wenn wir das zu Hause können.

Aber die Topmanager von Deutschland sind werder die Welt noch sind sie fehlerfrei. Die Bankenresultate beider Länder lassen ganz herzlich grüssen. Da gab es einige Flopmanager die auch Topmanager sind - und wenn wir Deutschland und die Schweiz anschauen, immer noch sind - und vermutlich auch bleiben werden. Die Angelsachsen sind in dieser Beziehung konsequenter.

Mein Tipp: Kommt Zeit, kommt Rat. Nichts überstürzen - allenfalls Teilkäufe machen. Aber vermutlich werden die Resultate vom 1. Semester im Finanzsektor nicht überwältigend sein. Aber zum Glück gibt es noch gesunde Branchen.


Vor einem Jahr erschienen: Immobilienbrief - einige dürften zumindest schmunzeln

Vor zwei Jahren erschienen: Trading Methoden - vermutlich ist auch hier Schmunzeln angesagt

Vor drei Jahren erschienen: 1. April und Börsengerüchte

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«Nur keine Panik»

«Die Börsen fahren Achterbahn, der Welt droht eine globale Finanzkrise. Fünf Gründe, warum man als Anleger trotzdem gelassen bleiben sollte.

Börsencrashs sind nichts für schwache Nerven. Niemand verliert gerne Geld. Zumal nicht so viel wie derzeit ... lesen sie weiter bei die Zeit ... »
Vor einem Jahr erschienen: 50 Jahre - 1 Jahr und einen Tag - 19016 Tage

Vor zwei Jahren erschienen: Bild der Wissenschaft

Vor drei Jahren erschienen: Hansestadt Zürich - Kranich und Nachtigal

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Finanzkrise - Dollar-Sturz und Pleiten

« Geld-Guru Jim Rogers sagt Dollar-Sturz und Pleiten voraus

Jim Rogers ist eine Legende unter Investmentbankern. Als einer der wenigen redet er Tacheles über die Finanzkrise. Im Interview mit WELT ONLINE attackiert Rogers US-Notenbank-Chef Bernanke für dessen Zinspolitik. Und der Experte erläutert, womit Anleger heute überhaupt noch Geld verdienen können ... lesen sie weiter bei WELT ONLINE ...»


Vor einem Jahr erschienen: Starbucks und World Water Day - Getränk - oder Aktiengenuss?

Vor zwei Jahren erschienen: Schindler - Im Aufzug hoch

Vor drei Jahren erschienen: Morgenberichte

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Massenflucht aus den Märkten?

Alles ist in irgend einer Art schon einmal da gewesen. Alte Haudegen lassen sich vermutlich weniger beeindrucken, als die Masse an jungen Finanzleuten, die solche Turbulenzen an der Börse noch nie erlebt hat.

Neu kommt aber eine Gruppe hinzu, die es bis data viel weniger gegeben hat. Die Provisions-Geister - Umsatz bolzen und dann Boni abkassieren. Egal ob einige auch Bonusse sagen, diese verkaufen jetzt blind, was sie früher blind gekauft haben. Und genau da liegt im Titel «Massenflucht aus den Märkten» eine Fehlüberlegung. Alles was man verkauft, wird von einem anderen gekauft. Es gibt keine Flucht - nur tiefere Preise

«Massenflucht aus den Märkten

von Doris Grass, Mark Böschen (Frankfurt) und Mark Schrörs (Wien)

Investoren haben ihre Panikverkäufe auf bislang als sicher geltende Anlageklassen ausgedehnt. Erstmals stießen die Anleger auch massiv Rohstoffe ab, die wegen ihrer Knappheit bei gleichzeitig steigender Nachfrage aus den Schwellenländern als vergleichsweise stabil galten ... lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland ... »

Spannend aber mit Logik hat das zum Teil gar nichts mehr zu tun - wieso sein Geld nicht in eine Liegenschaft anlegen - mit Blick auf das Paradies ...

Vor einem Jahr erschienen: Hedge-Fonds übernehmen kriselnde US-Immobilien - auch wegen diesen spielt jetzt die Börse verrückt

Vor zwei Jahren erschienen: 75 Jahre elektrische Rasur

Vor drei Jahren erschienen: Freiheit für Offroader

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Key Business Highlights und 9,8 Mia Verlust - Merrill Lynched

«Highest full-year and quarterly Net New Money since 2000», das ein Highlight von Merrill Lynch. 9,8 Milliarden USD Verlust ... aber das ist ja fast schon an der Tagesordnung.

- Merrill Lynch meldet 10 Mia. Verlust - lesen sie im Manager-Magazin.de

- Merrill Lynch schreibt weitere 14,1 Mia. ab - lesen sie in der NZZ

- Rekordverlust - drei mal soviel wie Experten vermutet haben - lesen sie im Spiegel

Wenn sie weiter nach unten scrollen haben wir gestern von Ballonen gesprochen, aber es kann ja auch einfach ein Ball sein, dem die Luft ausgegangen ist. Mit Luft aufpumpen nützt nichts. In den USA pumpen Japaner - mit Geld. Die Saudis haben in der Schweiz, macht es Indien tatatsächlich in England für die USA und dann bleibt eigentlich nur noch die Frage, wo sich die Chinesen demnächst beteiligen ...

darf es etwas mehr sein

... irgendwie wird alles immer grösser ... und viel mehr Experde ...

Es gibt Meinungen über die Börse, die sie lesen sollten

Es gibt tausende, zig-tausende Meinungen nur über die Schweizer-Börse. Auf alle sollten sie weder hören, geschweige denn ihre langfristigen Anlageentscheide danauch ausrichten. Ich erfinde beleibe nicht immer alles neu, aber es ist eine Bestätigung, wenn sie einen Bericht finden, wo sie die gleiche oder zumindest eine ähnliche Meinung haben. Man stösst nicht täglich auf solche Zusammenfassungen - aber man stösst immer wieder auf die gleichen «Köpfe» - heute Prof. Dr. Franz Jaeger.

«"HerrJaeger, kaufen Sie jetzt Aktien?"

Die USA schlittern nicht in eine Rezession. Und die Schweizer Wirtschaft wird bereits 2009 wieder gegen drei Prozent wachsen. Diese Prognosen wagt Wirtschaftsprofessor Franz Jaeger ... weiter im Interview bei stocks ...»

Ob jemand in unserem Metier recht hat, zeigt immer die Zukunft. Im Nachhinein sind wir alle klüger. Und wer früher klüger ist, fährt meist besser. Wenn sie Fragen haben, nehmen sie doch mit mir Kontakt auf.

«Wie sich Fondsgesellschaften eine gute Presse kaufen»

Kommentare in Blogs haben die Eigenheit, dass sie nicht immer gelesen werden. Manchmal werden diese sogar gelöscht und beim zweiten Versuch bleiben sie dann drin. Nicht einfach kopiert, sondern im Handelsblatt noch etwas ausführlicher gefunden.

«US-Anlegermagazine schreiben wichtigen Anzeigenkunden nach dem Mund, das zeigt zumindest eine Studie von zwei amerikanischen Ökonomen. Fondsgesellschaften, die viel Werbung schalten, bekommen im redaktionellen Teil offenbar eine Vorzugsbehandlung.

Gerd Bucerius reagierte brüsk: „In Ihrem Hause ist es nicht ganz klar, dass Redaktion und Anzeigenabteilung einer Zeitung scharf getrennt sind“, schrieb der Gründer der „Zeit“ 1953 an eine Versicherung, die angeboten hatte, sich für positive Berichte mit Anzeigen zu bedanken. „Damit sich solche Missverständnisse nicht wieder ereignen, habe ich die Anzeigenabteilung der ,Zeit’ angewiesen, Anzeigen Ihres Hauses nicht mehr entgegenzunehmen.“

Die klare Trennung zwischen Redaktion und Anzeigen ist ehernes Gesetz des Qualitätsjournalismus. Aber wird es in der Wirklichkeit auch beachtet? Die US-Ökonomen Jonathan Reuter (University of Oregon) und Eric Zitzewitz (Stanford University) haben dies in einer aufwändigen empirischen Studie untersucht. Die Untersuchung ist in der Februar-Ausgabe des „Quarterly Journal of Economics“ erschienen, einer der weltweit angesehensten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Die Studie zeichnet ein zwielichtiges Bild der amerikanischen Medien: Teile der US-Presse scheinen wichtigen Anzeigenkunden nach dem Mund zu schreiben ... weiter im Handelsblatt ... geschrieben von Olaf Storbeck»

Viel «Spass» beim lesen dieses nicht mehr ganz taufrischen Artikels. Die Frage ist, ob sich in der Zwischenzeit alles geändert hat und ob dies in andern Ländern auch vorkommen könnte und ob dies womöglich für andere Produkte als Fonds, vielleicht eben Cigarren, auch gemacht wird?
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