"Superreiche im Abwärtsstrudel der Finanzkrise"

"Platz 1 auf der Forbes-Liste: Börsen-Guru Warren Buffett (77). Der US-Investor vermehrt sein Vermögen auf 62 Mrd. US-Dollar und ist nun reichster Mann der Welt."

Neidisch? Es wäre jetzt fehl am Platz mit einem klaren Nein zu antworten. Buffet hat im Krisenjahr sein Vermögen vermehrt. Das ist mir nicht gelungen. Im Gegensatz zu mir hat er eine enorme "Marktkraft" und beeinflusst die Börse. Wenn man einige Monate später rausfindet, was er gekauft hat, wird das unbeschauen nachgekauft.

Wenn sie an der Börse Erfolg haben wollen, dann beachten sie die Ratschläge von Buffet, aber versuchen sie ihm nicht unbedingt nach zu fiebern. Vermutlich sind viele seiner Investments gar nicht an der Börse gelistet und die börsenkotierten angestiegen. Buffet sagt auch, springe nie auf einen fahrenden Zug auf. Man muss selbst die richtigen Titel finden.

Und die anderen, allesamt halt doch schon "kleineren Superreichen", muss man die bedauern. Sicher nicht! Wenn ein Milliardär 99 Prozent seines Vermögens verliert, hat er immer noch etwa 100 mal mehr Vermögen, als ein Durchschnitts-Schweizer.

Geld zu besitzen und an zu häufen ist ja nicht verboten, nicht mal schlecht. Die Frage ist immer die, wie wurde es ursprünglich verdient.

"Verlorenes Vermögen

Wer viel hat, kann viel verlieren. Die Erfahrung machen derzeit viele Wohlhabende. Tragisches Beispiel: der deutsche Milliardär Merckle, der angesichts der Schieflage seiner Firma Selbstmord beging. In den USA hat mehr als ein Drittel aller Millionäre mindestens 30 Prozent des Vermögens verloren ... lesen sie weiter in WELT ONLINE ... "

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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Key Business Highlights und 9,8 Mia Verlust - Merrill Lynched

Vor zwei Jahren erschienen:
Unfiltriert - non filtré

Vor drei Jahren erschienen:
Chart Lehrgang (1) - der Punkt


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2009 - Neugestaltung des globalen Finanzsystems?

Fast jeder Grossbanken-CEO und Verwaltungsratspräsident einer Bank sieht im Jahre 2009 eine Neugestaltung des globalen Finanzsystems. Wird dies wirklich eintreffen?

Ich denke "nein"! Obschon jede Zeitschrift und die meisten Tageszeitungen einen ähnlichen Artikel in den letzten Tagen erscheinen liessen. Und wieso wird sich nicht viel ändern falls nicht die Politik/Regierung andere Massstäbe setzt?

Ganz einfach. Die meisten Führungsleute bleiben auf ihren alten Posten oder steigen auf und werden sich nicht den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Sie wollen die Verdienstmaschinerie ihres Unternehmens nicht einstellen.Im Grunde genommen hat eine Bank zwei Aufgaben. Gelder von Kunden annehmen und diese anderen als Kredit zur Verfügung stellen. Dann kommt das lukrativere Kundengeschäft dazu. Zum Beispiel Vermögen verwalten.

Denken sie an vergangene Zeiten zurück, da gab es kurzfristige Geldanlagen, Obligationen und Aktien. Das würde auch heute noch ausreichen. Vielleicht einige Fonds, die das Risiko für Kleinanleger streuen könn(t)en. Die Fonds müssten die Wertpapiere ihrer Fondspositionen echt gekauft und hinterlegt haben. Keine Hebelprodukte, keine Derivativ-Produkte, nur das was ein sogenannt konservativer Vermögensverwalter seinen Kunden kauft.

Die Banken werden aber weiterhin mit Hedge-Produkten und Derivativen, also künstlichen Produkten, handeln. Wetten! Wenn sie jetzt nicht selbst auf die Idee kommen, welche Finanzprodukte am Finanzcrash schuld sind, dann sollten sie nie auf die Idee kommen, ihr Vermögen selbst zu verwalten. Nur mal so eine kleine Auffrischung. Wissen sie noch, was "Scoach", der Name der Derivativ-Börse heisst? «Stehlen mit grösster Heimlichkeit»! Das ist keine Schadenfreude, denn den Schaden haben auch die konservativen Anleger mit zu tragen. Es scheint nur eine Zeiterscheinung zu sein und die ist garantiert 2009 nicht zu Ende. Wetten?


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Vor einem Jahr erschienen:
Demokratieverständnis in Pakistan


Vor zwei Jahren im Finanzblog erschienen:
Der Rohstoff «Zahlen»

Vor drei Jahren erschienen:
2006 - das Jahr der Buchstabenakrobatik

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Änderungen oder Veränderungen - beim Adventskalender sind Sie gefragt!

2008 war für die Meisten ein nicht ganz einfaches Jahr. Vieles hat sich verändert ... und vielleicht möchten sie das selbst aus ihrer Sicht einer grösseren Leserschaft kundtun.

Auch dieses Jahr wird es wieder einen Adventskalender geben. Bereits zum vierten mal. Aufgeschaltet auf mehreren Blogs. Wer selbst ein Blog führt, kann sich wie im letzten Jahr bedienen. Schön wäre es, wenn gleich einer oder mehrere Artikel geschrieben werden. Aber wir suchen noch andere Schreiber ...

... jederman(n), jedefrau, ob Kind, Jungendlicher oder Junggebliebene dürfen Artikel schreiben. Aus der Erfahrung vermuten wir, dass wir nicht total überschwemmt werden, obschon das diesjährige Thema

Änderungen resp. Veränderungen

mehr als nur brisant ist.

Frech, witzig, ironisch, sachlich, angriffig ... aber bitte nicht beleidigend ... . Wer unsere Blogs liest, weiss etwa was wir tolerieren ... viel und hoffentlich wie früher ausnahmslos alles.

Wer einen Text hat, sendet diesen bitte an "marti at martischweiz dot ch" und sicherheitshalber eine Kopie an "herbie-odermatt at bluwin dot ch" - am liebsten gleich mit zwei Bildern damit nicht nur im jeweiligen Fenster sondern auch auf dem Adventskalender etwas Abwechslung herrscht.

Wer einen Wunschtermin hat, der meldet dies gleich im E-Mail. Wir geben uns Mühe, eure Wünsche um zu setzten. Bisher fest vergeben sind:

01. Dezember Pressemitteilung: prix libref. und Weiterbestand von libref. - von libref.

02. Dezember: Die Zukunft des Kapitalismus - vom Finanzblog

03. Dezember: Kein Essen für Dicke in der Öffentlichkeit - von Sackstark

04. Dezember: Nichts Neues unter der Sonne - vom Personalblog

05. Dezember: "Neuer Hybridmotor mit Druckluftspeicher" - vom Finanzblog

06. Dezember: veränderter Arbeitsmarkt - vom Personalblog

07. Dezember: Fosiles, abiotisches und Bratöl ... Irrtum ausgeschlossen? - vom Finanzblog

08. Dezember: Wo ist das Geld geblieben? - vom Personalblog

09.12.2008: Europas zwanghafte Paragraphenreiterei - von Sackstark

10.12.2008: "Kirchgemeinderäte erhalten mehr Gewicht - vom Kirchgemeindeverband Bern

11.12.2008: Das Finanzblog ist am Finanzcrash schuld - q.e.d. - vom Finanzblog

12.12.2008: "So wird die Finanzwelt der Zukunft aussehen - vom Finanzblog

13.12.2008: Der nächste Crash folgt 2015 - der Entitäten-Crash - vom Finanzblog

14.12.2008: Abstinenzlerschutz vor Passivtrinken - von Sackstark

15.12.2008: Das postamerikanische Zeitalter - vom Personalblog

16.12.2008: Burnout - Männer trifft es stärker - vom Finanzblog

17.12.2008: Neue Verkehrssituation am Lopper - vom Personalblog

18.12.2008: die bloggerin
- von der Bloggerin Tari Eledhwen

19.12.2008: Aus Schulden werden Wertpapiere, CDO hoch drei - vom Personalblog

20.12.2008: Die Zukunft des Kapitalismus (2. Teil) - vom Finanzblog

21.12.2008: Der innere Teufel - Lust oder Macht - von Sackstark

22.12.2008: Schräge Welten - 2008, das Jahr der Änderungen - vom Finanzblogger

23.12.2008: Unterschiede zwischen Pakistan und der Schweiz - Gespräch zwischen Dr. Yahya Hassan Bajwa und Stephan Marti

24.12.2008: Bürgermeister besucht in Pakistan christliche Kirche - von Dr. Yahya Hassan Bajwa und Stephan Marti

25.12.2008: MENSCHEN BRAUCHEN MENSCHEN und KEINE z a h l e n . . . direkt aus Mainhatten von einem, der zwei Jahre in Kuba gearbeitet und gelebt hat - von Klaus Riegelhuth, unserem Ricci


aktuelle, nachgetragene Liste (Stand 24.12. - 00.15) - die Beiträge werden erst am entsprechenden Tag freigeschaltet

Daneben haben wir noch einige andere Artikel zugesagt und Ideen am Lager. Aber je mehr sie lieber Leser schreiben, um so weniger melden wir uns zu Wort. Viel Spass und danke an all diejenigen die mithelfen ... bis jetzt sind es einige aus der Schweiz, Deutschland und Pakistan.

Vielleicht finden wir auch ein "technisches Genie", das den eigentlichen Kalender mit einer kleineren Dateigrösse erstellen kann ohne dass die Bildqualität gross darunter leidet.

ehemalige Adventskalender:

Dezember 2007 - auf mehreren Blogs
Dezember 2006 - bisher nur im Finanzblog
Dezember 2005 - bisher nur im Finanzblog


"Zur Lage der Nation" - 2 - der Vater eines Bankers berichtet

Lieber Finanzblogleser

was du mir schreibst ist supergut. Nur an einem Ort gebe ich dir nicht Recht. Es sind nicht die 100 die das System zum Fallen gebracht haben. Diese 100 haben Mist gebaut und andere 100 000-„Ende“ haben jetzt Angst und drehen im roten Bereich. Zuvor haben diese meistens versucht derivative Produkte zu verkaufen. Das ist der Bummerang und du kannst selbst im Finanzblog lesen, wie oft ich mich gegen derivative Instumente eingesetzt habe. Mein Problem ist, dass ich viel zu viel von der Materie verstehe und Generalist und Querdenker bin. Derivative Produkte an sich sind gut, wenn man sie zur Absicherung einsetzt, aber vermutlich mehr als 95 Prozent wurden immer spekulativ eingesetzt.


Viele Finanzfachleute sind heute hoch ausgebildet, total auf eine spezielle Spezialität spezialisiert und sehen nicht einmal mehr einen Tunnelblick, denn meisten ist die gegenüberliegende Seite des Tunnels zugemauert. Das ist aber bei weitem nicht nur in der Finanzbranche so, sondern ein Phänomem der Zeit. In unserer Branche kann man "nur" Geld verlieren ... in anderen das Leben. Demnächst mehr dazu – ein weiteres Mail wartet. Beiden Branchen ist gleich, dass sich extrem viele Scharlatane herumtummeln. Die Anrufe aus den USA, Grossbritanien, Frankreich, Deutschland und vor allem aus dem Raum Zürich sind nicht zurückgegangen. Nur wollen diese nichts mehr verkaufen, sondern wissen, was ich zur Zeit mache. Weiterhin den Spreu vom Weizen zu trennen versuchen und meine Linie behalten und versuchen, nicht zu flippen ... jetzt zitieree ich den Finanzblogleser der einen Banker als Sohn hat und dazwischen meine Bemerkungen.

Hallo Stephan

Mein Sohn ist, was seinen Job betrifft, autonom. Er hat den Weg gewählt und er muss dort seinen Job tun und dabei Befriedigung finden. Seine Meinung: Man soll einen Job so tun, dass man dazu stehen kann und man soll den Job gut machen. Selber soll man soviel Geld ausgeben, wie man es sich leisten kann. Dass ein paar hundert Händler eine ganze Branche in Verruf und Verderb bringen kann, ist auch ihm ein Greuel. Übrigens: Er wird in etwa einer halben Stunde mit seiner Familie in Singapur ankommen. Am Dienstag ist Start im neuen Job. Er wird HR-Verantwortlicher für Singapur, Hongkong, Indien und Dubai. Sein Haus scheint verkauft zu werden. Wenn alles klappt hat er in 10 Jahren etwa 100 Riesen damit verdient. Das wäre ja auch eine gute Rendite.

Wenn er ursprünglich 100’ bezahlt hat, beträgt die Rendite 7,18%. Das ist schön und das Geld scheint er ja am Trockenen zu haben. Falls er 200’ bezahlte, beträgt die Rendite 4,14%, bei 300’ 2,92%, bei 400’ 2,26% und bei 500’ mickrige 1,84 und bei 600’ lausige 1,55% - aber immerhin, kein Verlust.

Nur weil mein Sohn bei der Bank ist, heisst das noch lange nicht, dass ich keine eigene Meinung haben kann und sie auch äussere. Wenn ich gegen die Banken wettere, dann ist es mir bewusst, dass es die Banken braucht und dass es dort eine Menge Leute gibt, die ihren Job seriös und verantwortungsvoll erledigen. Der Ganze Finanzskandal ist wohl fatal genug. Und das was die Politik jetzt draus macht grad auch noch!
Ja, wenn es schlecht läuft, soll sich wieder die Politik, sprich die Steuerzahler, einschalten. Sonst ist man immer auf absolute Marktwirtschaft ausgerichtet. Nur eines muss man immer bedenken, die Finanzbranche ist zu 10 Prozent Marktwirtschaft und zu 90 Prozent Spekulationsproduzent.

Du weisst es besser als ich: Man ksnn bei einer Bank einen guten Job tun und aus volkstümlicher Sicht einen angesehenen Posten haben. Trotzdem: Was hat man zum Gesamtgeschehen zu sagen? Nichts, ausser was direkt den Job betrifft und dann nur, wenn man "vorwärts" machst! Wäre es anders, Der Finanzblogger wäre vielleicht noch ein Banker.

Ich denke, dass ich einen guten Job gemacht habe, nur begann damals das Prämienkarussell der Banken zu drehen. Rund CHF 2000 (zweitausend) habe ich erhalten. Mein Chef ein zig-Faches dank meiner Abteilung. Für diese Information wäre damals der entsprechende „Personaltiger“ fristlos entlassen worden. Heute sind das „Kleinigkeiten“ ... vielleicht ändert es sich wieder, was zu hoffen wäre.

Ab wann wird im Finanzwesen "business as usual" sein?

Ich stimme dir zu, wie du einen guten Finanzberater beschreibst. Ich meine auch: Der Finanzer soll beraten und das Produkt, was er verkauft erklären. Hätte ich auf meine Beraterin auf der Bank gehört, hätte ich mich vielleicht auch verrannt! Immerhin war sie nie direktiv. Die Kunden sollten eben ihre Verantwortung auch wahrnehmen. Man kann sich ja informieren. Jeder der für den täglichen Gebrauch einkauft, schaut sich die Preise an und vergleicht. Aber wenn die Summen eine gewisse Grösse annehmen verlieren sie die Übersicht. Wenn ein Dummkopf Geld verliert, dann ist er meist zum grössten Teil selber schuld, ausser er wurde mit fiesen Tricks geleimt. Die Stimmung kann man nachlesen:

Wie weiter? Was ist passiert? Die 10 wichtigsten Fragen zur Finanzkrise

"(...) Stiglitz: Die Banken müssen dergestalt rekapitalisiert werden, dass die Steuerzahler durch Staatsanteile an den Banken profitieren, wenn es diesen wieder besser geht. Das ökonomische System verliert Blut und wir verpassen ihm eine Transfusion. Aber wir tun nichts gegen das tatsächliche Problem – die klaffende Wunde, sprich: Die ausfallenden Hypotheken. Wir müssen den Amerikanern helfen, in ihren Häusern zu bleiben. Das Rettungspaket hilft hier nur wenig und ist deshalb ungenügend. ...)"

"(...) Hayek: Nicht nur die Banken, sondern auch die Unternehmen sollen sich an der Reform der Finanzmärkte stark und paritätisch beteiligen. Angesetzt werden müsste aber nicht nur beim Kauf von Aktienpaketen, sondern auch bei der Publikation von Daten, die mehr den Konkurrenten als dem Aktionär dienen, oder bei der Kompetenz jener Analysten, deren Treffsicherheit weniger gut ist als ein Blick in die Kristallkugel. ...

...Hayek: Ein Banker schlug eine Roadshow vor. Ich sollte also, anstatt die Firma zu führen, in London, New York oder Timbuktu die Leute überzeugen, dass meine Aktien mehr wert sind. Auf meine knappe Antwort, dass ich Uhren, nicht Aktien verkaufe, war er sprachlos und schaute mich an, als hätte ich den Verstand verloren....)"

Mehr: Handelszeitung Dossiers Experten


Ein Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog aufgeschaltet.


Da die Börse im Sturzflug ist, wird dieses Beitrag statt am Montag den 13. Oktober schon heute aufgeschaltet.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Die Schweiz - vom Ausland gesehen - der 13.10.2007 war (m)ein spezieller Crash und ein Jahr später geht alles viel besser, die Indices stehen höher. Die "Umschichtungen" verlaufen erfolgreich und ein ganz herzliches Dankeschön den Namen, die blieben, sich sogar gefestigt haben.

Vor zwei Jahren erschienen:
Neues Land und rarer Wein aus dem Angelpunkt der Welt

Vor drei Jahren erschienen:
Goldigen Zeiten entgegen!? - schmunzeln ist erlaubt und lesen sie auch Altbekannte Köpfe in Börse und Politik - langfristige Denker?




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Eigene Ideen ... und Geld verdienen

1000 Ideen und erst die letzte lässt die Kasse klingeln. Eine eigene Meinung zu haben ist gar nicht so einfach ...

... aber die Zeitungen der letzten Tage, bieten eine Fülle von Möglichkeiten wie man Geld verdienen kann - oder zumindest, wie man weniger verliert:

- Marc Faber: "Wir stehen am Beginn einer Weltrezession!" Ob er Recht hat, wird die Zukunft zeigen. Aber falls er Recht bekommen sollte, wird sich auch hier Geld verdienen lassen. Hören sie nicht nur auf die Masse.

- "Credit Suisse hat an Lehman-Papieren gut verdient!" Wer unter einer halben Million Depotwert bei der CS hatte und mehr davon als die Hälfte in Lehmann Papieren, wird entschädigt. Im Grunde genommen, ist dies eine Verlustminderung ... und vermutlich müssten genau diese Personen, weil sie gar keine Ideen hatten, einen neuen Vermögensverwalter suchen

- "Kommt es jetzt zum Schlimmsten?" Die mögliche Werkschliessung von Borregaard bringt Möglichkeiten für Neues. Wer das Finanzblog regelmässig liest, weiss vermutlich wieso. Mein Kopf läuft auf Hochtouren und wenn sich einige Investoren melden, so könnte ab 2010 ...

- "Bewusst leben! Trotz Osteoporose voll Lebensfreude! Danke für die PR - unser Solanum Gloaucophyllum lässt grüssen" und wer mehr wissen oder investieren will, muss anrufen.

- "Wer ist schuld an der Finanzkrise?" Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt kontra Weltwoche Chefredaktor Roger Köppel, der die Schuld dem spekulativen Kleinanleger oder -hypothekarnehmer in die Schuhe schiebt. Sorry liebe Leser, jede Woche lese ich nicht jede Zeitung dieser Welt - weil ich eine eigene Meinung habe - und die Berner Zeitung wird vermutlich weniger erwähnt, weil ich bei espace.ch nicht mehr alle Artikel verlinken kann. Heute eine eigene Meinung zu haben, wird immer schwieriger.

- "Die FDP will Zwangsfusionen" von Gemeinden. Sorry, wäre ein toller Artikel, aber ist nicht in Schnelle auf dem Netz zu finden. Weder die Zeitung, die den Artikel bringt, noch die FDP Schweiz verweisen darauf. Die Idee ist alles andere als neu. Oberaargattraktiv präsentierte sie vor über 100 Gemeindevertretern. Geld für die Bürger wäre allemal ein zu sparen. Ideen in der Politik brauchen deutllich länger, als in der Wirtschaft. Aber es braucht Geduld, viel Geduld.

Ddie Zeit heute ist toll. Alle bauen ab. Also kann der andere mit neuen Ideen aufbauen - und Geld verdienen. Aber wie gesagt, 1000 Ideen muss man haben, bis eine die Kasse klingeln lässt. Eine eigene Meinung, bedachtes Risiko und etwas Glück braucht es dazu. Im Privatleben höchstens ein, zwei oder drei Versuche ... dann sollte eine Idee (sprich Partnerschaft) klappen ... zwei Sachen braucht es im Geschäft und im Privtleben: Vertauen und vor allem Ehrlichkeit ... und wenn sie keine Gewinnsucht haben, dann klappt es.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Burma, Pakistan, Thailand und Griechenland haben eine Gemeinsamkeit ...

Vor zwei Jahren erschienen:
Schocks in Schwellenländern-Märkten nehmen zu

Vor drei Jahren erschienen:
Alte oder Junge - hat dies auf die Börse einen Einfluss




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Supercalifragilisticexpialidocious - Bank- und Wirtschaftskrisen

Vermutlich wäre es an der Zeit, wieder einmal den Film Mary Poppins an zu schauen oder zumindest nach zu lesen wie Michael eine Wirtschaftskrise auslöst ...


... denn hier kennt man die genaue Ursache. Im Gegensatz zur Wirtschaftskrise 1929 wo man noch heute über mögliche Ursachen streitet. Aber seien sie nicht besorgt, Otto Normalverbraucher kennt die Ursachen haargenau, es sind meist nur Nobelpreisträger, die uneins sind.

Oder anders gesagt, ich kann die Situation heute nicht abschliessend beurteilen, habe einfach meine eigene Meinung. Es kommt auf die Menschenmasse an, ob sie weiterhin verrückt spielt und zuerst produziert und konsumiert auf Teufel komm raus und das möglichst noch auf Kredit. Wenn man dann nicht mehr klar sieht, läuft man sofort amok. Die UBS-Aktie ist letzte Woche an einem einzigen Tag um 36 Prozent gestiegen. Und die UBS ist bei Leibe kein Small Caps. Mit Logik und Vernunft ist dies nicht mehr erklärbar.

"Zeitenwende in der Wirtschaft ... lesen sie weiter in WELT ONLINE ... "

... und denken an einige Berufskollegen, die in den letzten Wochen mehr als in ihrem bisherigen Leben durchgemacht haben ... die meisten haben mich belächelt und heute lächle ich ... eher konservativer Anlagestil, Stockpicking, Derivative äusserst selten, Fonds wenn es nicht anders geht, nie auf Kredit kaufen.

Und noch eines. Geld vernichtet hat man keines. Nur umgeschichtet. Viele besitze heute Geld durch Bankerträge, Boni, konnten Häuser und Aktien viel zu teuer verkaufen und müssen allenfalls nicht realisierte Gewinne vergessen. Aber es wurde kein einziger Franken, noch US Dollar vernichtet ... so einfach geht das nicht, auch wenn es Heerscharen von TV- und Radio-Moderatoren und Journalisten anders sehen.

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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Finanzwelt flippt und die Kuh sieht keinen roten Heller mehr

Vor zwei Jahren erschienen:
Dow Jones auf Höchststand

Vor drei Jahren erschienen:
Der Rohstoffkrise getrotzt - 1,5-Liter-Auto


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Ethik und ein Hinweis über eine Pellet-Aktie

Mit dem Martischen 6-Eck kann ich jeden Kunden in seinen wichtigsten Anlagebedürfnissen einschätzen. Die Ethik ist am schwierigsten zu beurteilen. jeder versteht darunter etwas anderes. Machen sie einen Selbsttest ...

... aber ich habe eine kleine Bitte. Falls ihnen die beiden Artikel aus "das Magazin" im sprichwörtlichen Sinn "an die Nieren gehen", dann hören sie mit lesen auf. Keine Angst, ich lache sie nicht aus, ich weiss dann, dass sie über eine "gute Ethik" verfügen ohne jedes Detail kennen zu müssen. Aber zuerst noch etwas in ganz eigener Sache:

Zur Zeit herrscht bei uns ein recht mildes Winterklima. Der Winter 2008/2009 wird garantiert kalt und lang. Ich denke, dass es etwelche Anzeichen dafür in der Natur gibt, die wir seit Jahrzehnten nicht mehr beobachten konnten.

Kalte Winter bedeutet heizen. Die Energiepreise sind hoch. Aus gut unterrichteter Quelle habe ich am Sonntagabend erfahren, dass bei einer Kapitalerhöhung in der Pelletsbranche noch eine kleine Tranche frei ist. Dies ist keine Aktienempfehlung, aber Interessierte können mit mir Kontakt aufnehmen. Das gilt auch für schweizerische Brancheninsider die Einges über die Pelletsproduktion erfahren möchten, das sie noch in keiner Schweizer Zeitung lesen konnten.

Wer das Finanzblog regelmässig liest, weiss, dass solche Beiträge äusserst selten sind und ich mich mich nur für neue, herausragende Techniken zu Wort melde - grenzüberschreitend, wohl wissend, dass in einem Nachbardorf das modernste Pellets-Werk der Schweiz kurz vor der Vollendung steht (mehr darüber ein ander mal).

Zurück zu Ethik, zum organisierten und reglementierten Organhandel im Iran:

"Wirtschaftswunder: Organhandel

Der Markt kennt keine Moral, heisst es. Der Iran zeigt, wie moralisch der Verkauf einer Niere sein kann ... lesen sie weiter in das Magazin ... "

Je nach der eigenen Bandbreite des Empfindens für Ethik geht ihen dieser Artikel wirklich an die Nieren. Der folgende Artikel ist noch wesentlich krasser. Wenn sie diesen nicht ganz zu Ende lesen können, ergeht es ihnen wie mir. Aber ich werde dies in Südfrankreich nachholen und diesen in ein Ausbildungsprogramm integrieren, denn wer ethische Vermögensverwaltung lernen will, muss sich auch mit den schlimmsten Schatttenseiten unserer Gesellschaft auseinander setzen.

Dem "Magazin"-Redaktor Rico Czerwinski und dem Fotografen Andri Pol kann ich zu diesem Artikel nur gratulieren. Extrem mutig und ich zweifle keinen Moment am Wahrheitsgehalt.

"Die Gejagten

In Tansania werden Albinos wie Tiere verfolgt und zu Medizin verarbeitet ... lesen sie weiter in das Magazin ... "

Umba umba sassa, umba eh oh jemineh ... wem fällt jetzt nicht das Lumpeliedli aus dem Pfadigesangsbuch oder der Pagina loch loch eines Verbindungsprügels ein. Die andere Seite der Ethik.

1. Negeraufstand ist in Kuba,
Schüsse peitschen durch die Nacht,
auf den Strassen liegen Leichen
mit den aufgeschlitzten Bäuchen

|: Umba umba sassa, umba umba sassa,
umba eh, oh jemineh, oh jemineh.

2. Vor dem Tor, da steht ein Neger,
in der Hand hält er 'nen Schläger,
und er wartet auf sein Opfer,
das er tötet mit dem Klopfer.

3. Durch die Straßen fließt der Eiter,
der Verkehr geht nicht mehr weiter.
An der Ecke steh'n zwei Knaben,
die sich an dem Eiter laben.

4. Vor dem Zelte sitzt ein Häuptling,
lutscht vergnügt an einem Säugling.
Und von dessen letzten Knochen
läßt er sich ein Süppchen kochen.

5. Auf der Straße nach Malaya
liegt 'ne Kiste fauler Eier.
Und die Leute werd'n gebeten,
auf die Eier nicht zu treten.

6. In der großen Badewanne
sucht ein Weib nach ihrem Manne,
doch sie fand nur ein paar Knochen,
die so lieblich nach ihm rochen.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der hybride Kunde - Teil 1 - ethische Discountwolke

Vor zwei Jahren erschienen:
9/11 - Terror und Börse

Vor drei Jahren erschienen:
Neue US-Einsatzdoktrin für Atomwaffen-Erstschlag


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Friedhöfe - Ethik oder Ökologie?

Über Friedhöfe zu schlendern ist nicht jeder-manns und jeder-fraus Sache. Auf der einen Seite ist die Ruhe, die Körper durchdringende schüttelnde Stille, auf der andern Seite ist die Unruhe, die den Atem anhalten, die Worte fehlen, Angst vor der Zukunft aufkommen lässt.

Jede Art von Friedhöfen schaue ich mir gerne an. Am meisten schlendere ich zur Zeit durch Zahlenfriedhöfe. Es sind nicht die Zahlen, die schuld sind, es sind die Menschen, die nicht mit diesen umgehen konnten. Der Grössenwahn ist meist schuld. Nicht die einzelne Flocke, der Schwarm, the Flock. Lesen sie doch einmal ganz genüsslich auf Stockflock. Friedhofstimmung an der Börse. Bei jedem Artikel ist es schön sagen zu können, auf welcher Seite man sich befindet - Leiche oder stiller Friedhofgänger.
Ethische Überlegungen werden an der Börse zunehmen. Zwangsläufig, denn Geld verdienen ist nichts Schlechtes und weniger verlieren schon gar nicht.

Über normale Friedhöfe mag ich zur Zeit nicht schreiben. Das hängt vermutlich mit den kurzfristigen Termineinträgen zusammen, die man liebend gerne um Jahre, ja Jahrzehnte hinausschieben würde. Aber da gibt es noch den Autofriedhof, bei dem sich vor allem die ökologischen Geister scheiden. Die Ökologie schlägt höhere Wellen, als die Kunst die von den meisten Besuchern nicht verstanden wird. Wenn sie einen Friedhof anschauen wollen, der seit Jahren mit Kunst umgeht, schauen sie einmal Schang Hutter in Bümpliz an.

Schauen sie Kaufdorf im Hinblick auf die Ökologie an. Ein Autofriedhof mitten im Gürbetal. Altöl kann auslaufen! Aber das meiste dürfte schon versickert sein. Seit Jahrzehnten. Wenn es ein Gesetz gegen das Liegenlassen von Autos auf ungesichertem Grund gibt, dann haben die Behörden versagt. Seit Jahrzehnten. Das soll keine Empfehlung sein, den alten Wagen jetzt irgendwo einfach ab zu stellen. So wie es auf tausenden von Bauernhöfen geschieht. Zusammen gerechnet ergibt sich ein Vielfaches an dem, was bei Franz Messerli herum steht. Und vermutlich ist in den ganz wilden Einzeldeponien das Motorenöl noch drin. Ob sich das Getriebe- und Differentialöl auch so schnell in der Natur abbaut, wie das Erdöl im Irak-Krieg? Das hat keiner vermutet ...

... die Ökologie reagiert manchmal anders, als die Menschen annehmen. Vielleicht bleibt der Autofriedhof stehen, wie die Konkurrenz in einigen hundert Meter Entfernung. Wieso? Weil vielleicht Pflanzen gefunden werden die nur dort vorkommen. Oder weil man den natürlichen Abbau von Farben und Lacken wissenschaftlich untersuchen kann. So zu sagen archäologische Ausgrabungen der Neuzeit.

Wenn sie jetzt lachen wollen, ist das ihr Recht. Aber meist behält das Finanzblog recht. Beobachten und zuhören. Gehen sie selbst schauen. Dank der Kunst zieht es Menschen an, die die Natur und/oder alte Autos mögen ...


Jaguar am Friedhofeingang

... spezielle Begrüssung am Friedhofeingang - es ist ein Jaguar, kein Daimler - Röschu zeigte uns das Innen-"Leben" ...

füfdezi

... Füfdezi und heute der Zwöufdezi ...

Morris bullish

... bullish auch der Morris, kommt ja schliesslich von Oxfort - meiner MG (Morris Garage) gefällt dies - wem es zu kompliziert wird, soll vorsichtig sein ...

Polizei - rühr mich nicht an

... "Rühr-mich-nicht-an" - das Springkraut ist schwach giftig, auch wenn dies hier ein Totengräber seit 28 Jahren isst - die Ökologie ist erstaunlich ...

Schwankende Polizeiwagen

... und auch diese sollte man nicht berühren ... aber noch stehen sie aufgestappelt ...

autofahren

... bis sie zum Einsatz müssen: "Das Autofahren hat zum Zwecke, dass die Menschheit schnell verrecke!" Nicht nach Willhelm Busch, sondern Reto Leibundgut. Um hier die Kunst zu erkennen, müssen sie sich länger mit dieser aus einander setzen, als mit den Wagenleichen. Reservieren sie sich mindestens zwei Stunden, dann sehen sie die Details ...

... heute und morgen sogar als Spezialanlass - aber das ist nun wirklich Zufall ... und den soll es nicht geben. Es gibt Einiges, das wir noch lernen müssen.

Traktor

... und wer sich für Traktoren und den Porsche Diesel interessiert oder andere Autofriedhöfe - alles schon mal im Finanzblog gestanden (Bild anklicken und vergrössern) ...


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Discountwolke von Scoach - Börse für strukturierte Produkte - HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst ... «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)

Vor zwei Jahren erschienen:
Brot, Wein und Bier - und Guiness-Rekord

Vor drei Jahren erschienen:
18. September - Merkel oder Schröder?


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Wie Deutschland an Schwarzgeld in der Schweiz profitiert

Meine Einstellung zu Schwarzgeld sollte bekannt sein. Es ist absolut möglich, auf legale Art das Wertschriftendepot zu optimieren. Was aber die Wenigsten wissen, an Schwarzgeld verdient die EU mit ...

... und nicht nur, wenn sie einen Steuerflüchtling ausfindig gemacht haben.

"Zahlstellensteuer: EU hält sich nicht an Vertrag

Von Nationalrat Hans Kaufmann, Wirtschaftsberater, Wettswil

Warum kann man in der Schweiz Steuern hinterziehen und wer profitiert davon? Steuerhinterziehung ist nur deshalb möglich, weil vor allem die EU quellensteuerbefreite Anlagemöglichkeiten zur Verfügung stellt ... lesen sie weiter in private.ag ... "

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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Ich klaue nur bei Kollegen - und Pensionskassen?

Vor zwei Jahren erschienen:
No future?

Vor drei Jahren erschienen:
24. August 2005
Wasser - baulicher Schutz oder Versicherung - 1. Teil



Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Steigt nun der Ölpreis oder sinkt er?

Beides stimmt. Das Sinken ist aber kurzfristig und das Steigen langfristig gesehen. Ich behaupte sogar, dass in den nächsten mindestens 20 Jahren alle Energiepreise ansteigen werden ...

... die einen mehr, die anderen etwas weniger. Wenn die Menschheit es schafft, keinen dritten Weltkrieg zu entfachen, wird der Wohlstand der Menschen weiter ansteigen - und dazu braucht es eine grosse Menge zusätzlicher Energie. Die Zunahme und die Preise werden nicht linear steigen. Es wird noch viel grössere Schwankungen als in den letzten Wochen geben. Böse gesagt ist dies nur ein mathematisches, statistisches Problem. Starke Schwankungen gab es immer und meistens schauen wir uns diese in Franken oder Cents an und nicht in Prozenten. Am Aussage kräftigsten sind eigentlich logarithmische Charts. Nur sehen wir solche selten in der Betriebs- und Volkswirtschaft. Die meisten «verstehehen nur noch Bahnhof», wenn es um Logarithmen geht. Das scheint auch der Grund zu sein, dass bei der Exponentialfunktion das Thema Wirtschaft nur mit dem Zinseszinseffekt erwähnt ist.

Naturwissenschaftler dürften es an der Börse einfacher haben. Zumindest sollten ihnen extreme Kursstürze vertraut vorkommen. Es ist etwa der gleiche Mechanismus, wie beim natürlichen Wachstum. Auch Bäume wachsen nicht in den Himmel und fallen einmal um. Wenn man sie lange genug unter bestimmten Bedingungen liegen lässt, entsteht daraus Erdöl - aber das ist dann extrem langfristig. Lesen sie der Einfachheit halber, was mit dem Erdöl kurzfristig passiert ist:

«Der grosse Rutsch ... lesen sie in der ZEIT ONLINE ... »

«Verfrühte Euphorie bei den Ölpreisen ... lesen sie in der Wirtschaftswoche ... »

In der Printausgabe der WIWO finden sie zum letzten Link noch einige schöne Statistiken. Und Schätzungen über den Erölpreis im kommenden Jahr. Dieser geht von 50$ der Weltbank bis zu 500$ von M. Ali Khatibi, einem iranischen Erdöl-Diplomaten. Nun verstehen sie vermutlich, weshalb ich nicht zu den Tradern gehöre.

Ein Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog aufgeschaltet.

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Über Fonds, Kannibalen und der Crash der Computerfonds

Vor zwei Jahren erschienen:
Dynamische harte Männer ... - vielleicht ist es jetzt an der Zeit, das neue Projekt von Reto Hartmann wieder einmal näher an zu schauen

Vor drei Jahren erschienen:
Frankreich und Windenergie - die Zunahme in den vergangenen drei Jahren ist beachtlich, löst aber die kommende Energieknappheit bei weitem nicht


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig
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