Stickermania - Umweltverständnis auf die andere Art

Umweltschutz wird in Zukunft noch viel mehr mit der Börse zu tun haben. Vielleicht wird es sogar der nächste Hype sein.

Sammeln führt meistens zu mehr Wissen. Auf eine interessante Sammelaktion möchte ich aufmerksam machen - Stickermania der Migros. Über einige Sammelbilder wird man/frau sogar streiten können. "Für mich ist der schwarze Panther die schönste Raubkatze." Ich selbst war für den Jaguar ... Kunststück! Tja, frau/man lernt nie aus.

Dieses Beispiel ist nicht börsenrelevant, aber wenn Kinder, Jugendliche und vermutlich auch viele Erwachsene von der Umwelt mehr wissen, wird dies mit der Zeit Einfluss auf nachhaltige Aktien haben. Nicht dass ich jetzt alle zu Migros-Konsumenten machen möchte, aber die Idee ist gut. Vermutlich werde ich sogar einige Karten erhalten ... und weiter verschenken.

Mehr lesen sie dazu im Migros-Magazin 21 vom 18. Mai 2009 unter dem Stichwort "Stickermania"


Das Migros-Magazin hat sich mit dieser Ausgabe gewandelt. Nicht so augenfällig wie vor fünf Jahren, als es noch "Brückenbauer" hiess. Migroszeitung wird es nur im Volksmund genannt ... hier verlinke ich nicht, das müssen sie selbst machen!


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Gorilla oder Guerilla? Weblogs vs Journalismus!

Vor zwei Jahren erschienen:
Souverän durch den Stau - Bern rollt - bitte lachen sie nicht nur über die Amerikaner

Vor drei Jahren erschienen:
Eurovision, Columbus und Börse - wer hat eigentlich Amerika entdeckt?

Vor vier Jahren erschienen:
Merkel dir einen ökologischen Wechsel




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Abwrackprämie und andere fragwürdige Konjunkturprogramme

"Gut erhaltene Autos werden in die Presse geschoben. Kleinen Werkstätten gehen Aufträge flöten ... "

"Wünsch dir was - die Milliardenverschwendung

Wie Geld aus den Konjunkturprogrammen versicherkt ... lesen sie weiter in der wiwi.de ... "

Die Seite 5 dürfte die interessanteste sein, denn die Abwrackprämie wird in vielen Staaten programmiert. Hier handelt es sich eingentlich nur um die Vernichtung von Volksvermögen.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Börsenrätsel von Simbabwe» und «Leitfaden für Diktatoren»

Vor zwei Jahren erschienen:
Vier Jahre Bullenmarkt - naht das Ende?

Vor drei Jahren erschienen:
Tschernobyl - einige nicht ganz quere Gedanken

Vor vier Jahren erschienen:
Unterschied zwischen Börse und Gemüsemarkt




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Bankenkrieg vor Alpenkulisse

Stephan hat den Zug verpasst. Oder er ist im Rhonetal Richtung Norden unterwegs. Daher springe ich in die Lücke. Die Staaten brauchen mehr Geld als sie haben - war doch schon immer so - nur hat sich diese Art der Blasenerhaltung wie eine Seuche ausgebreitet. Die Notendruckereien haben Hochkonjunktur! deren Chefs werden angesichts der Wichtigkeit ihrer Arbeit massiv Personal aufstocken wollen und sie werden auch höhere Saläre monieren, denn das gehört zum guten Ton. Das läuft sogar in der kleinen Schweiz nicht anders.

Die Finanzaufsicht Finma will mehr Personal (BAZ: ...Haltiner verschafft sich Luft...) und sie will sich dem Pribvatrecht unterwerfen, um die Löhne nach ihrem Gusto zu gestalten (Haltiner: ...Mehr Lohn und dicke Boni...)

Die neue Weltordnung hat versagt, bevor sie richtig getartet ist.

Mit fragwürdigen Methoden werben Banken in Deutschland und Österreich um Kunden auf der anderen Seite der Grenze. Jetzt wird eine Staatsaffäre daraus. Christian Höller schreibt in der FINANCIAL TIMES Deutschland, FTD über aggressiven Kunden Fang. ...Lesen Sie hier weiter...

Es passt:

"(...) «Da haben wir ein Problem. Und das soll ich höflich und diplomatisch weglächeln?», fragt Steinbrück. Basierend auf «teilweise anonymen» Berichten aus der Schweiz geht der deutsche Finanzminister davon aus, dass «etwa 200 Milliarden Euro deutscher Bürger auf Schweizer Konten angelegt» sein dürften. Bei vier Prozent Verzinsung «wären das acht Milliarden Euro Kapitaleinkünfte». Die Quellensteuer auf diesen Geldern würde dann zwei Mrd. Euro betragen. 20 Minuten: ...Steinbrück will Geld sehen...

Hatten wir doch schon, fremde Vögte, die Steuerne eingezogen haben! Daher werden wohl auch die Wegelagerer wieder Auferstehung feiern.



Vogt "Stonebridge"

Auch die Bloggerin wird nicht vergessen:

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Vermögensangelegenheiten: wenden Sie sich an:

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CHO Consulting Herbert Odermatt, Flüelistrasse 25, CH 6072 Sachseln
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Hat Protektionismus wirklich nur Gutes?

Es ist eigentlich erstaunlich, die Menschen fangen an viel mehr zu lesen, sich um ökonomische Probleme, volkswirtschaftlicher wie betriebswirtschaftlicher Natur, zu interessieren. Braucht es dazu wirklich zuerst eine Finanzkrise?

Ja und Nein. Nein, solche Artikel wie der folgende, die mir in letzter Zeit wesentlich häufiger zugestellt werden, sind nicht neu, die gab es schon immer. Nur war die Brisanz nicht da, dass Leute aus allen Bereichen die lesen wollten. Und dies ist die Antwort auf "Ja". Toll, wenn sich die Leute über zwei relativ verwandte Gebiete Gedanken machen. Über zwei Themenkreise, die Betriebswirtschaft und die Volkswirtschaft, die immer verschieden interpretiert werden können. Und immer bedeutet, dass dies auch nicht in 10, 20 oder 100 Jahren ändert - diese beiden *Wissenschaften* werden immer "unexakt" bleiben.

Boemle erwähnte letzten August, dass heute viel mehr Mathematik voraus gesetzt wird, als dies vor Jahrzehnten in der Ausbildung nötig war. Wir Älteren hätten jetzt Mühe mit zu kommen. Da hat er Recht. Aber er gab mir auch Recht, dass heute viel weniger Auszubildende Zusammenhänge sehen. Spezialistentum nennt man das ... oder wäre Spezialistendumm nicht doch manchmal treffender.

Mathematik hin oder her. Es bleibt immer die Frage nach dem Huhn oder dem Ei. An der Finanzkrise seien die Mathematiker schuld die derivative Produkte kreiert haben. Oder sind es diejenigen die damit Geld gerafft haben? Versuchen sie nach Möglichkeit immer, zwei Seiten zu sehen. Egal wo sie entscheiden müssen, was hindert sie daran, 10 gute und 10 schlechte Gründe auf zu schreiben und so den Entscheid zu erleichtern?

Der folgende Artikel liesst sich süffig und verständlich ...

"Wieso Protektionismus sein Gutes hat

Banken werden verstaatlicht, Managerboni begrenzt, Billionen an Staatsschulden angehäuft - westliche Regierungschefs werfen derzeit fast jeden Glaubenssatz der vergangenen Jahre um. Nur am Freihandel halten sie unbeirrt fest. Ein Fehler, findet Globalisierungskritikerin Noreena Hertz ... lesen sie weiter in SPIEGEL ONLINE ... "


... aber er ist gelinde gesagt, etwas gar einseitig, hat viele unbeleuchtete Schattenseiten. Pflücken wir uns doch im wahrsten Sinne des Wortes zwei Nachtschattengewächse heraus. Die Kartoffel und der Tabak. Nicht richtig genossen können beide zum Tode führen. Alle Pflanzen dieser Gattung sind giftig ... und deshalb vielleicht auch der Genuss. Beide Pflanzen sind, waren oder können mit Schutzzöllen belegt werden damit die Einfuhr für den Händler teurer wird. Bei der Kartoffel kann nun der geschützte inländische Bauer vielleicht kostenmässig mit dem ausländischen Produkt Schritt halten. Ganz anders beim Tabak, hier schützt man die Bevölkerung.

Sie können sämtliche Produkte nehmen, die mit Schutzzöllen belastet sind. Das obige System ist immer gleich. Entweder profitieren eine relativ kleine Anzahl von Leuten daran. Bei der Kartoffel sind es die Bauern. Oder es profitiert eine im Verhältnis grosse Bevölkerungsschicht wie im Beispiel an den Tabaksteuern.

Hand aufs Hertz der Autorin und auch bei der Kartoffel und dem Tabak. Einer ist immer auf der Verliererseite - immer der Konsument oder Investor. Der bezahlt immer was dem anderen zu Gute kommt.

Protektionismus, Lobbyiesmus, nennen sie wie sie es wollen ... und es brauchen nicht alle in den SPIEGEL zu schauen - es misst ja eh fast jeder nur an seinem Vorteil.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Wasser bewegt Börse weltweit» - ein Gespräch mit einer Journalistin

Vor zwei Jahren erschienen:
Wo Berge sich erheben - etwas über Müll

Vor drei Jahren erschienen:
1 : 0 für die Hühner - das unbekannteste Nachtschattengewächs

Vor vier Jahren erschienen:
Berna Biotech hat Grippe ...




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Kapitalismus, Zins und Religion

"Calvins Untergang. Die Kapitalwirtschaft wurde quasi in der Schweiz erfunden ...
... Doch unser Geschäftsmodell hat sich überlebt ... lesen sie weiter in das Magazin von Daniel Binswanger ... "

Mir gefällt dieser Artikel. Aber hat Binswanger wirklich recht? Darüber dürfte im Calvin-Jahr noch einiges zu erfahren sein. Vielleicht ist es sogar angebracht zu schreiben wer als Calvin nicht gemeint ist. Unbestritten Calvin Klein hat auch herr-liche Sachen und dürfte weltweit der bekannteste Calvin sein. Calvin Russell ist auch nicht gemeint - aber ein Geheimtipp. Sein Name erinnert an Gérard Roussel und dieser ist "schuld", dass aus dem Rechtsgelehrten Jean Cauvin der Reformator Johannes Calvin wurde.

Wer hat nun den Kapitalismus erfunden. Wirklich wir Schweizer, wie das Ricola? Sicher nicht. Der Kapitalismus ist nicht erfunden worden, das ist eher eine Zeiterscheinung die sich an vielen Orten auf der Welt heraus kristalisiert hat. Lesen sie in das Magazin die erste Reaktion von Fritz Wegelin. Ob er verwandt ist mit Wegelin der ältesten Bank der Schweiz? Ich denke, dass er zumindest in der Partnerstadt des ehemals kommunistischen Dobrusch wohnt. Einer Stadt, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und ich auf chinesisch "huáixiāng". Es schätze, dass es sich um den liberalen Synodalen des Kantons Bern handelt.

Über Kirche, Religion und Kapital liesse sich viel schreiben. Trennen können wir es nicht. Den Artikel 100 des Code of Hammurabi will ich noch erwähnen. Er steht in einen Stein gemeisselt der im Louvre in Paris zu sehen ist. Der Codex Hammurapi hat anscheinend vor 3800 Jahren festgelegt, was Zinswucher ist - in § 89 ist ein maximaler Zinssatz von 20% für Silberkredite und 33 1/3% für Gerstenkredite festgelegt. Nun soll mich aber niemand fragen, wo der fehlende Artikel denn zu suchen sei ... Finanzen waren schon immer undurchsichtig.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Finanzkrise - Dollar-Sturz und Pleiten

Vor zwei Jahren erschienen:
Hedge-Fonds übernehmen kriselnde US-Immobilien und Zwillingsintiative im Immobilienbereich geplant.

Vor drei Jahren erschienen:
NEUE WEGE. JETZT. - 10.19.7

Vor vier Jahren erschienen:
Hansestadt Zürich - Kranich und Nachtigal




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Braucht der Mensch eine Kreditkarte ...

... zumindest eine wenn sie ein Auto mieten wollen und keine wenn sie Kredit brauchen.

In Fort Lauderdale, Florida, dort wo das amerikanische Offshore Geschäft blüht, war ich schon vor über dreissig Jahren froh, dass dem Autovermieter eine Kreditkarte als Sicherheit überreicht werden konnte und er eine Formular-Garnitur durch die "Rätschmaschine" ziehen konnte. Es gibt sie noch, diesen Krachmacher. Habe eben erst seit langen wieder einen gesehen. Zurück zur USA. Es war nicht meine Kreditkarte sondern die meiner Gastgeberin. Das hat aber den Vermieter nicht interessiert. Karte ist Karte.

Nicht so für diejenigen, die eine Karte brauchen. Einige gibt es gratis und andere kosten eine ansehnliche Summe. Man ist dann Member von irgend etwas, das Normalsterbliche selten bis nie brauchen. Und wenn sie mal in eine Flughafenlounge wollen ist die garantiert ob Zürich oder London im anderen Terminal. Ganz praktisch so eine Lounge, wenn sie einige Stunden auf eine Verbindung warten müssen.

Nur Meilen können sie keine verbuchen. Ein fantastisches Gefühl aber wenn sie mit der Migroskarte bei Coop tanken und Superpunkte und Cumulus-Punkte gleichzeitig ansammeln. Es ist eine Wissenschaft, die geeignete Karte zu finden. Aber wie wollen sie denn etwas via Internet kaufen, da bracht man doch Plastikgeld - immerhin Zahlungsmittel Nr. 1.

Über Kreditkarten habe ich schon einiges geschrieben. In einem Beitrag wurde auch Usama Bin Laden erwähnt. Ob der wohl auch eine Karte hat. Auf alle Fälle erlebe ich eine Story, die dort hätte geschehen können. Aber sie stammt nicht aus dem Land von Usama sondern aus dem von Obama. Zumindest so der Eindruck der Homepage. Software gegen Viren besorgen und schon hat man einen geladen. Einer der die Tastaturanschläge mitschreibt. Bravo, geschieht dir Recht, solltest besser aufpassen. Keine Sorge, das Problem ist längst gelöst. Vor Weihnachten, so als praktischer Anhaltspunkt an alte Vergangenheiten, wo man sich genau erinnern sollte, was denn nun abgelaufen ist.

Fazit ist, dass ich keine Software erhalten habe, aber einen Virus und eine Belastung. Und wenn sie nun denken, ich könnte ja sofort alle Details herausfinden, so irren sie sich gewaltig. Ein Rechnungsbetrag wurde abgebucht und dann auf der Homepage noch einmal ersichtlich, dass die Aktion so an die 20 USD günstiger wäre ... aber vermutlich in meinem Fall auch nicht geliefert worden wäre, sei dies jetzt weil die nicht wollen oder wegen eines anderen Virus nicht mehr können. Erheiternd ist dann der Sitz derjenigen Firma, die mich belastet ... Moskau ...

... und aus Glattbrugg, dem Fort Knox der Kredikarten in der Schweiz, erhalte ich als Antwort auf mein Schreiben vom Head Customer Care Managment, Herrn Cer ... und vom Head Team Chargeback, Herrn Cec ... . 6 (sechs) Seiten Papier mit dem Vermerk, diesen Brief schreibt ihnen: Frau Caf ... wer's glaubt. Vermutlich war es der Com ... der den Serien-Printer gefüttert hat.

Frage 7 muss ich beantworten. "Zwingend erforderliche Beilagen: schriftliche Kontaktaufnahme mit dem Händler (wenn zutreffen). Die Frage ist nun, meinen die "zu treffen" oder "zutreffend"? Ich denke, wenn die Kartenorganisationen etwas vernünftiger organisiert wären, würde das einigen nicht ganz sauber arbeitenden Internetanbieter die Arbeit erschweren.

Und wie ist das nun schon mal. Muss ich beweisen, dass ich etwas nicht erhalten habe oder muss der andere beweisen, dass ich etwas erhalten habe? Da dürfte ein Unternehmen, das den Schweizer Banken gehört vielleicht auch mal über die Bücher. Aber was soll es, den administrativen Aufwand mit der Viseca bin ich mir als Vermögensverwalter längst gewöhnt. Und via Internet wird es vermehrt Belastungen geben die ungerechtfertigt sind, aber sich für den (angeblichen) Käufer wegen der Höhe des Betrages nicht lohnen, den Betrag zurück zu erkämpfen. Derjenige in Moskau lacht sich ins Fäustchen ... der macht das garantiert mit vielen Kunden so.

Jeder überlegt sich selbst ob er eine Kreditkarte braucht ... und dann noch eine in EUR, damit man viel schneller bei der französischen Autobahn bezahlen kann ...

Segelschiffunfall

... aber wie geschrieben, Kreditkarten haben auch Nachteile.



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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Flugzeugentführer und Entführte

Vor zwei Jahren erschienen:
Pius der Siebte - Michail Gorbatschow - Uschi Glas - Rory Gallagher - der Finanzblogger - Jon Bon Jovi und Daniel Craig (007

Vor drei Jahren erschienen:
Angela Merkel ist 100 Tage im Amt




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Bankgeheimnis - auch versteuerte Anlagen sind in der Schweiz möglich

Keiner spricht davon, aber ich betreue sogar Kunden aus den USA, die ihr Vermögen in der Schweiz ganz normal auf der Steuererklärung deklariert haben ...

... und es wird sogar die überwiegende Mehrheit sein, denn diese wollen von der Qualität der Schweizer Vermögensverwalter profitieren. Es gibt sie, die sauber arbeitende Finanzbranche, nur wird sie zur Zeit ganz stark von einigen wenigen strapaziert.

Steuerformulare ausfüllen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber das zählt zum Kundenservice. Eigentlich bekommt man von allen Kunden irgendeinmal die Steuererklärung zur Ansicht. Es gibt immer welche Fragen, die man anhand dieser Papiere am einfachsten beantworten kann. Wenn ich aber Steuerformulare für die USA ausfülle, heisst dies noch lange nicht, dass der Kunde diese auch weiterleitet. Aber spätestens wenn die Eidgenössische Steuerverwaltung die zurückbehaltene Verrechnungssteuer auf das Kundenkonto überweist, ist man sicher, dass die Formulare ganz offiziell den Weg über die Steuerbehörden der USA zurück ihn die Schweiz gefunden haben. So einfach ist das.

Ich bedauere es sehr, dass viele Kunden unter der heutigen Situation leiden. Ganz zu schweigen, von den Teilnehmern unserer Gilde die alle Kunden anhalten, das Geld zu versteuern. Es gibt genügend legale Möglichkeiten die Steuern zu optimieren. Wer unversteuertes Geld in der Schweiz hatte, wird dies wohl schon lange auf Filialen von Schweizer Banken in Offshore Ländern überwiesen haben. Es gibt genügend Schweizer Banker, die in Offshore Ländern tätig sind. Dies ist zumindest vom Schweizer und den Offshore Ländern ihrem Recht legal ... aber mit der Ethik hapert es hier ganz hart.

Es liegt nicht an mir, das ganze Bankgeheimnis abzuwandeln, aber ich denke, dass zumindest unversteuerte Gelder eher zur auslaufenden Schweizer Finanzpraxis zählen dürften. Spätestens beim Erben wird es dann zum Teil recht kompliziert und da fliegen einige "Fälle" auf.

Vielleicht schreibt sogar jemand einmal ein Buch über dieses interessante, hoch brisante Thema. Für mich sind Tageszeitungen zurzeit fast viel spannender zu Lesen, als ein Krimi. Die Lager sind total geteilt und dabei gibt es für jede Seite Pro und Kontras. Mehr über das Schweizer Bankgheimnis tausendfach in den Medien.

Unser Bier USB

... schauen sie sicherheitshalber immer zwei mal hin ...


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Bankberater packen aus: Täglicher Horror»

Vor zwei Jahren erschienen:
Elefanten im Bierladen

Vor drei Jahren erschienen:
Chart Lehrgang (3) - die nicht existierende Gerade




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Erfolgreiche Anlagen in einer Weltwirtschaftskrise

Gold, Immobilien und falls die Währung in welche investiert wurde nicht abgewertet wird auch Aktien ...

... hier werden einige Branchen besser, die anderen schlechter abschneiden. Weniger Erfolg ist den Zinspapieren in allen Formen beschieden.

"Was droht in einer Weltwirtschaftskrise?

Das Undenkbare denken: Was wäre, wenn das Finanzdesaster doch noch zur Weltwirtschaftskrise wird, vergleichbar mit den schweren Krisen des 20. Jahrhunderts? Welche Anlagen haben Bestand, welche werden untergehen? Eine Analyse der Vergangenheit – und ein Ausblick auf ein mögliches Szenario ... lesen sie weiter in der Wirtschaftswoche ... " - 5 Seiten!

Es gibt nur zwei Sachen auf die man unbedingt schauen muss. Erstens wissen wir nicht ob wir in einer Weltwirtschaftskrise sind und zweitens könnte sich eine solche allenfalls ganz anders als die bisherigen entwickeln. Gold, Immobilien, Aktien und viele andere Sachwerte werden aber langfristig fast immer besser aus einer Krise kommen.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Subventionen oder Steuern - pro Fahrzeug oder pro Liter Erdöl?

Vor zwei Jahren erschienen:
Überproduktion in Europa

Vor drei Jahren erschienen:
Bernanke - müssen wir umdenken

Hier wieder einmal die überarbeitete Version von whos.amung.us:





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Spekulationsverbot - Blumiges seit Jahrhunderten

Das wohl älteste Spekulationsverbot dürfte in der Finanzwelt beim Islamic Banking oder im Tulpenhandel zu suchen sein.

Am World Economic Forum WEF sagte George Soros. "Die Finanzkrise ist schlimmer als 1930." Auch er ist über das Ausmass überrascht worden. Soros, vom Britischen Pfund her selbst als grosser Spekulant bekannt, forderte vor rund einem Jahr ein Spekulationsverbot für Rohstoffe. Zumindest für amerikanische Pensionskassen, weil diese in grossem Umfang mit Nahrungsmitteln die für die Ölproduktion bestimmt waren spekulierten.

Über den Sinn oder die Probleme solcher Bestimmungen brauchen wir nicht zu diskutieren. Sie werden ohne unser Dazutun eingeführt - oder weitere Spekulationen zugelassen. Die ersten derivativen Produkte sind vermutlich in der Produktion und beim Handel von Olivenöl erfunden worden. Der Produzent wollte sicher sein, dass er bei der nächsten Ernte einen Verkaufserlös erzielt - er wusste nicht wie die Ernte ausfallen wird. Und der Händler wollte sich möglichst günstige Einkaufspreise sichern. Im Grunde genommen, eine vernünftige Angelegenheit.

Auch 4000 Jahre später kann mit Olivenöl spekuliert werden. Bei weniger Ernteertrag werden die Preise steigen und der Konsument steigt vermutlich auf Raps-Öl um. Die Auswirkungen eines Spekulationsverbots sind nicht einfach voraus zu sagen.

Trotzdem die Niederlande vor 400 Jahren ein Spekulationsverbot für den Handel mit Tulpenzwiebeln erliess, gibt es einen im wahrsten Sinn des Wortes immer noch einen "blühenden" Handel mit Blumen. Jeder zehnte Quadratmeter der Landwirtschaftsfläche wird für Schnittblumen verwendet. Zumindest dürfte heute keine Tulpenzwiebel für EUR 87'000 mehr zu kaufen sein.

Versuchen sie auch nicht mit Blumen zu spekulieren. Orchideen zum Beispiel. Die waren vor Jahrzehnten wesentlich teurer als heute. Und es gibt immer noch wunderschöne Exemplare, die einen vierstelligen Frankenbetrag kosten. Auf der anderen Seite, werden heute Orchideen aus Holland mit vier Rispen unter zehn Franken im Endverkauf angeboten. Wooningorchids müsste man einmal besuchen ... aber wieso nicht gleich in der Nähe bleiben. Einige Bilder aus dem Luzerner-Garten in Ebikon. Mit den Buchstaben ORCH-Ideen sollte es jedem Banker möglich sein, ein spekulatives derivatives Produkt zu kreieren. Aber bitte, nicht spekulieren! Erfreuen sie sich an den herrlichen Pflanzen aus Asien und Südamerika.


Orchidee
Orchidee
Orchidee
Orchidee
Orchidee
Orchidee
Orchidee

Vielleicht finden sie sogar einige Orchideen in der Schweiz. Es braucht nur den speziellen Blick dazu. Gesehen beim Parkplatz von Ringier Print, der den Besuchern der Orchideen-Ausstellung zur Verfügung stand. Da hat eine Orc-Idee zugeschlagen. Banker + Gangster = Bankster

Bankster


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der zukünftige Kunde II: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Vor zwei Jahren erschienen:
Brandneu: Mein Europa Blog - www.mein-eu-blog.de

Vor drei Jahren erschienen:
Zum 1., zum 2. ... zum 14., zum Letzten - einer der ersten bissigen Kommentare über Greenspan, aber die Geschichte gab mir Recht




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Timing

Vor einer Woche haben wir gesehen, dass Superreiche mit Stockpicking auch in schlechten Zeiten Geld verdienen können. Manchmal ist auch nur der Zeitpunkt eines Investments wichtig.

"Grosse Vermögen in der Krise

In der Finanzkrise aber haben sich viele Multimillionäre verspekuliert. Wie die großen Vermögen Krisen überstehen, wer Millionen im Crash verlor, welche Lehren Privatanleger daraus ziehen können ... lesen sie weiter in der Wirtschaftswoche ... "

In der Printausgabe ist im Lead zusätzlich ein Satz vorangestellt:"Dank exklusiver langfristiger Investments und hochkarätiger Berater investieren Reiche und Prominente erfolgreicher als die Masse der Anleger - normalerweise."

Analysieren sie nun einmal die zusätzliche Tabelle der verarmten Millardäre. Hier ist einiges fest zu stellen. Häufig wird zu spät investiert. Die Sonnnenenergie ist das schönste Beispiel. Nicht erst einsteigen wenn jedermann davon spricht ... sondern einige Jahre früher. Oder wie dies einer bei Q-Cells gemacht hat,nach einem halben Jahr wieder aussteigen. Das deckt sich mit meiner Beobachtung im Juli, kurz nach seinem Verkauf. Q-Cells kannte man ein Jahr zuvor schon.

Welche Titel sie nun kaufen sollen, das müssen sie selbst entscheiden oder das Gespräch mit mir suchen. Bei der Fotovoltaik sind immerhin noch einige Sachen interessant zu wissen. In Deutschland trägt diese nicht einmal mit einem Prozent zur Gesamt-Stromproduktion bei. Und in obigem Zeitraum kaufte Q-Cells 58 Prozent der VHF-Technologies SA in Yverdon mit ihren Produkt Flexcell. Um was es sich handelt, sagt eigentlich schon der Name und falls sie die Seite lieber in Französisch anschauen, wechseln sie com in ch.

Und was braucht es ausser dem Timing? Etwas Glück. Und das wünsche ich auch Sandra-Lia Infanger beim Kandidieren für den Kantonsrat. Vielleicht ist das der Schritt zu deiner ersten Million. Und einem wünsche ich auch Erfolg - du hast Rudolf Hafner erwähnt. Bekannt wegen der Finanzaffäre im Kanton Bern.

Das Timing ist immer wichtig. Ich höre jetzt auch gleich zu Schreiben auf, obschon ich diesen und einen anderen mit gleichem Namen kenne. Letztem muss ich noch ein Buch über Düfte zurückgeben und so ist es, der dritte, bekannste Rudolf Hafner ist an einem Duft gestorben. Timing und manchmal eben auch eine gute Nase ... Hafner, der Ofenbauer ... ich muss jetzt heizen gehen.


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Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Der zukünftige Kunde I: «Hilfe - ich muss endliche meine Bank wechseln»

Vor zwei Jahren erschienen:
Politik und Börse

Vor drei Jahren erschienen:
Kreativer Imperativ, Entlassungsproduktivität und Heuschrecken




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