«Die USA sind kein Vorbild»

«Die USA sind ein Beispiel dafür, wie man mit radikaler Deregulierung eine Gesellschaft ruiniert. Das schreibt der Starökonom Paul Krugman in seinem neuen Buch, einer Abrechnung mit George W. Bush. Im Gespräch mit manager-magazin.de erklärt er, von welchen Amerika-Klischees sich die Europäer besser verabschieden - im eigenen Interesse ...

... lesen sie weiter im manager-magazin ...

... die einzelnen Bereiche können sie mit obigem Link anwählen:

Teil 1: "Die USA sind kein Vorbild"
Teil 2: "Wer arm ist, entkommt dem Hurrikan nicht"
Teil 3: "Protektionismus liegt nicht im US-Interesse"
Teil 4: "Republikaner bedienen Rassismus"
Teil 5: "Amerika muss ein westliches Land werden"
Teil 6: "Clinton war unentschlossen und ungeschickt"
Teil 7: "Der Boom basierte nicht auf Steuersenkungen"
Teil 8: "Amerikas Vorsprung ist nicht beeindruckend"
Teil 9: "Mindestlöhne sind nicht schädlich"»

Alle 9 Teile zusammen sind in der Druckversion ersichtlich.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Sicko - besser Filme schauen statt Börsen analysieren?

Vor zwei Jahren erschienen:
trade-net Kurslisten

Vor drei Jahren erschienen:
Gendiagnosen für Design-Babys


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«Amerikaner lassen ihre Autos stehen»

Drei Ökonomen/Volkswirte N. Gregory Mankiw, Lutz Kilian und Paul Edelstein zeigen auf, dass die Amerikaner immer weniger Autofahren. Der Finanzblogger erläutert, wieso das in den USA besser funktioniert als in Europa.

«Sie fahren die dicksten Autos und verbrauchen am meisten Benzin: Doch jetzt zu Beginn der Driving Season schränken sich die Amerikaner ein. Viele bleiben wegen der hohen Spritpreise über den Sommer zuhause. Und die Landwirtschaft entdeckt das Maultier wieder ... weiter bei FINANCIAL TIMES Deutschland ...»
Druckversion (Teil 1 und 2)

Was sind die Hintergründe, dass die Amerikaner heute weniger autofahren? Wissen sie wie viel ein Liter Benzin in den USA kostet? Je nach Gegend zwischen einem Franken und CHF 1.40. Billiger als in der Schweiz. Die EU-Ländern haben noch bedeutend höhere Preise. Üblicherweise verdient der Handel in Europa mehr, denn ein grosser Teil der verschiedensten Produkte ist in den USA meist günstiger als bei uns. Beim Treibstoff ist der Unterschied aber nicht auf die Handelsmarge, sondern hauptsächlich auf die Steuerbelastung zurück zu führen.

Wenn der Benzinpreis täglichen Schwankungen unterliegt, ist der Ölpreis schuld. Ein Aufschlag macht in den USA und Europa auf den Liter gleich viel aus. Aber prozentual ist dieser bei einem bisher günstigen Preis wesentlich höher und schmerzt mehr. Der Treibstoff hat sich in den USA innert weniger Jahre rund verdoppelt. In der Schweiz macht die prozentuale Teuerung nicht einmal die Hälfte aus und in den EU-Ländern ist es noch entsprechend weniger. Zudem fahren die Amerikaner im Schnitt deutlich mehr Kilometer als wir.

Die weltschlechteste Ökoeffizienz bei Fahrzeugen haben zudem immer noch die Amerikaner. Dies ist übrigens ein Hauptpunkt den Al Gore im Film «eine unbequeme Wahrheit» seinen Landsleuten vorwirft. Diesen Nachteil werden die Amerikaner garantiert über wenige Jahre stark senken müssen. Die amerikanische Automobilindustrie denkt zwar, dass sie in einigen Jahren die Effizienz erreichen, welche die Chinesen heute schon haben. Der Senat wird aber garantiert in kürze ein Machtwort sprechen und Änderungen einleiten.

Die grösseren Distanzen werden die Amerikaner gegenüber den Europäern vermutlich mit ihrer Fahrweise wettmachen. Diese ist wesentlich angenehmer, ruhiger und ökologischer. Die Amerikaner werden uns im Treibstoff-Verbrauch unterbieten, wenn wir unseren recht aggressiven Fahrstil nicht ändern. Ohne diesen liesse sich sehr viel Treibstoff einsparen.

Autobahn

Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:

Schweizer Immobilienbrief Nr. 29 - neu mit Börsenkursen

Vor zwei Jahren erschienen:

Überall Rauch

Vor drei Jahren erschienen:

Aufatmen für Deutschland? Tief durchatmen erstmals!


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LOHAS - einige Lifestyle-Beispiele

Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus - die LOHAS kommen.

Im gestrigen Beitrag wurde auf die «Lifestyle of Health and Sustainability» hin gewiesen zu denen nebst vielen aus meinem Bekanntenkreis auch ich zähle. Drei Beispiele von der Lifefair, was hier an Produkten gekauft wird, die einem höheren Lifestyle zugeordnet werden und in ihrer Art soziale, ethische und/oder ökologische Vorteile aufweisen.


1. Eine wunderbare, braune Bettdecke. Von Hand durch Indianerfrauen gefertigt. Sie erhalten einen wesentlich höheren Lohn als vergleichbare Arbeiter in der Gegend. www.eltucan.ch - lesen sie selbst. Peter Höltschi wird seine Geschäftsphilosophie demnächst persönlich auf dem Finanzblog vorstellen. Er handelt vorwiegend mit Matten, Hängematten oder Acessoirs.

eltucan

2. €CO-Tuning - weniger Treibstoffverbrauch und mehr Leistung. In der Schweiz bei OptiCar erhältlich ...

WWF Jaguar

... sogar einen Jaguar kann man tunen. Aber bitte nicht die für mich schönste aller Raubkatzen, die einen WWF-Prospekt ziert. Die Frage ist nur, wieso optimieren die Autokonzerne die Einstellungen nicht gleich selbst? Aber aufgepasst, nicht jedes Tuning bringt einen Minderverbrauch an Treibstoff. Etwas vorsichtig gerechnet dürfte sich eine softwaremässige Umstellung des Motors ab einmaligen 20'000 - 30'000 km lohnen.

3. Die Automobilbranche ist stark vertreten - BMW, Citroën, Honda, Saab. Lifestyle mit einem Anflug von Öko. Ich habe schon einmal vom Autosalon in Genf berichtet. Ein kleiner Nischenmarkt. Gut ist aber, dass man sensibilisiert. Bei den Münchnern gibt es das Gratis-Ravensburger-Spiel «Öko-Power». Wie vor 40 Jahren gewinnt die Karte mit den meisten PS (333), sorry heute kW (245) oder der schnellste Wagen (300 km/h). Zumindest beim Verbrauch gewinnt der Tiefste - der indische Reva Greeny mit 1,1 Liter Benzin-Äquivalent als Elektroantrieb, Reichweite 80 km. Hand aufs Herz. Möchten sie diesen?

Muss sich der Benzinpreis tatsächlich verdoppeln, bis weniger gefahren wird. Über dieses Phänomen berichte ich diese Woche. Aus einem Land, das die Verdoppelung erreicht haben dürfte.

Eine interessante Ergänzung zum Punkt 1 - El Tucan, der Tukan. Beim Tukan einem Specht mit überdimensionierten Schnabel sehen Weibchen und Männchen gleich aus. El Tucan ist keine Anlage für das Wertschriftendepot - aber in Zukunft vielleicht von Firmen die mit der Erkenntnis wie ein Tukan-Schnabel aufgebaut ist, extrem leichte Verbundstoffe nach zu ahmen versuchen. Die Original PowerPointPräsentation von Marc Meyers der UC San Diego ist anspruchsvoll und nicht ganz vollständig. Ganz junge Tukane kippen beim Gehen oft um - das Spassigste was ich in der Tierwelt je beobachtet habe (bei der Radiostation von Flores in Guatemala).



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Orbit-iEX - Smith Premier No. 4 and 5

Vor zwei Jahren erschienen:
Gold auf 8000 USD 1 UZ

Vor drei Jahren erschienen:
EURalisierung gestoppt?


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Ökologie und Ethik nicht auf die lange Bank schieben

Nicht nur für meine Kunden und zukünftigen Kunden habe ich die LiFEfair besucht - auch aus Eigeninteresse als LOHAS und Spass an Diskussionen mit Anhängern der «seichtgrünen Biohème».


Noch war sie eine Insider-Messe aber bei der nächsten Auflage dürfte es ein Gedränge geben. «Ökologie» und «Ethik» ist «in». Die beiden Themen werden nicht mehr auf die lange Bank geschoben, auch wenn es in der Maag-Halle in Zürich bei den Referaten noch leere Plätze gab ...

lange Bank


... so ändern die Zeiten! Alles wird individueller, persönlicher. Auch Bänke sehen vermehrt einem Sofa gleich. Ethik und Nachhaltigkeit werden heute gelebt und zwar mit zunehmender Integration von Lifestyle. Das «Jutte statt Plastik» Denken herrscht nicht mehr vor. Immer mehr kommen Genussmenschen auf den Geschmack, dass Bio besser schmeckt und eine ethische Lebenseinstellung gesünder ist.
Die Anleger stellen zudem fest, dass sie in der Ökologie seit Jahren eine überdurchschnittliche Anlageperformance erzielen. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen..
LOHAS - gemeint ist der Personenkreis der mit «Lifestyle of Health and Sustainability» umzugehen weiss, die Neo-Ökos oder auch Biohème genannt.

Eines ist ihnen eigen. Sie geniessen Essen, Trinken, fahren, fliegen, duschen warm ... - aber sie tragen zur Umwelt sorge und gehen mit den Menschen ethisch um.

Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus - die LOHAS kommen

erFritzung

Morgen lesen sie über einige Beispiele von LOHAS-Anbietern.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Berner Tagi: Finanzblog - bleibt (vorderhand) selbständig - wir sind es immer noch!

Vor zwei Jahren erschienen:
Kundenzufriedenheit - Kundenunzufriedenheit

Vor drei Jahren erschienen:
Orbit-iEx - Ausstellungen als Gradmesser für die Wirtschaft


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Gorilla oder Guerilla? Weblogs vs Journalismus!

Heute erhalten sie die Antwort, warum Blog-Beiträge überhaupt gelesen werden und ob Blogs die Zeitungen verdrängen oder ergänzen.

Weblogs versus Journalismus
Sind Blogger «Journalisten»?
Eine Befragung von Schweizer Blog-Netzwerken



Hauptseminararbeit

von Matthias Gerber - Thunstrasse 85 - 3006 Bern - 078 765 88 69 - matthias dot d dot gerber at gmail dot com oder matthias dot gerber at gorillas dot ch


Universität Freiburg, Departement für Gesellschaftswissenschaften:
Medien- und Kommunikationswissenschaft
Hauptseminar „Borderline-Journalismus“
Prof. Dr. Louis Bosshart
Diese Arbeit muss von allen Journalisten gelesen werden, die der Ansicht sind, Blogger seien eine Gefahr für den papierenen Journalismus. Zur Pflichtlektüre gehört die Arbeit auch für Blogger, die der Meinung sind, auf die Printmedien könnte verzichtet werden.

Die Arbeit ist hoch spannend, auch wenn viele unserer Blogger- und Journalisten-Kollegen sagen werden, das haben wir ja längst gewusst. Wissen und aufzeigen können ist zweierlei. Es braucht in der heutigen Zeit beide und es wäre schön, wenn das Verständnis für die gegenseitige Ergänzung verfestigt werden könnte. Das ist eine Art Guerilla-Marketing oder wie die Gorillas sagen, eine Guerilla-Kommunikation. Nehmt es einem Finanzmenschen der als Ergänzung in Marketing abgeschlossen hat, nicht über, wenn ich scherzhaft von Gorilla-Marketing spreche - ich scheine kein Einzelfall zu sein.

«7 Fazit und Ausblick
In dieser Arbeit wurde das Ziel verfolgt, herauszufinden, ob die Bloger von Swissblogpress und Blogwerk „Journalisten“ sind. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die befragten Blogger journalistischen Handlungsweisen nachgehen und die meistgenannten Motivationsgründe fürs Bloggen auf ein journalistisches Rollenselbstverständnis hinweisen. Zudem war eine professionelle journalistische Erfahrung unter den Befragten weit verbreitet. Zwar lässt sich nicht sagen, dass sich die Blogwerk- und Swissblogpress-Blogger selbst als Journalisten sehen, doch erfüllen sie die Kriterien journalistischer Qualität und Ethik.
Es hat sich herausgestellt, dass sich die Wahrnehmung journalistischer Funktionen und das Verbreiten der eigenen Meinung für Blogger durchaus nicht ausschliessen müssen. Daraus
lässt sich auf ein neuartiges publizistisches Verständnis schliessen. Die Bezeichnung „neue Art von Journalismus“ stiess bei den Befragten auf Akzeptenz, was diesen Schluss stützt.
Dass der professionelle institutionelle Journalismus besonders erfolgreiche Blogger mit grossen Reichweiten im Kampf um die immer knapper werdende Ressource Aufmerksamkeit als Konkurrenten betrachten, kann angesichts der fortschreitenden Verbreitung von etablierteren, aktiveren, seriöseren und professionelleren Blogs mit qualitativem journalistischen Inhalt als verständlich betrachtet werden. Andererseits wurde mit der vorliegenden Studie nachgewiesen, dass einige Blogger bezüglich ihrer journalistischen Merkmale nicht weit davon entfernt sind, dem professionellen institutionellen Journalismus die Stirn zu bieten.
Dennoch sollten Blogs nicht als Ersatz des traditionellen Journalismus angesehen werden. Sie bieten jedoch angesichts ihrer Authenzität, der interaktiven, vernetzten Kommunikationsstruktur eine interessante Ergänzung.
Die Frage ob sich das Verhältnis der beiden „ungleichen Brüder“ (vgl. Sixtus 2005), künftig in Richtung Symbiose oder Konkurrenzkampf entwickeln wird, anerbietet sich als spannender Gegenstand einer weiterführenden Studie.»

Herzlichen Dank Herr Gerber, dass diese Arbeit hier präsentiert werden kann. Sie verdient es beachtet und verlinkt zu werden.


Vor einem Jahr erschienen: Souverän durch den Stau - Bern rollt

Vor zwei Jahren erschienen: Porzellan für Kenner

Vor drei Jahren erschienen: Bern 23.45 - die Polizei, dein Freund und Helfer?


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Luftfeuchtigkeit

Auf dem Weissenstein, über den Wolken driftete der Finazblogger von "seinem" Thema ab. Er begann, für einen Vermögensverwalter, ungewöhnliche Fragen zu stellen.

Es waren die grossen Luftmassen, welche die Bise zwischen dem Jura und den Alpen an uns vorbei Richtung Genf und von dort ins Rhonetal, wo sie Ursache für den Mistral sind, verfrachtete. Ich versprach ihm, etwas über die Feuchtigkeit zu erzählen. Mehr im personalblog ... Luftfeuchtigkeit ...

Viel Spass beim feuchten Thema, Herbert Odermatt



Vor einem Jahr erschienen: Farben und Schlaf beim Personalblogger zurückgeklaut

Vor zwei Jahren erschienen: Bauen - etwelche Schlagzeilen

Vor drei Jahren erschienen: Geldwaschen ist ein Risiko

Halt immer noch sehr aktuell: Eurovision, Columbus und Börse


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Schweizer Immobilienbrief Nr. 53

Factory Outlet Centers FOC sind im kommen.

- Internationale Immobilienanlagen: Diversifikationseffekt wird immer wichtiger
- Schweizer Hotellerie: Steigerung der Nachfrage aus Europa
- Factory Outlet Centers: Weiterhin dynamisches Wachstum

Am meisten Spass macht die Abkürzung für die Outletcenters - FOC. Die Preise sind dort ja meistens etwas günstiger, als im normalen Fachgeschäft, aber keineswegs gratis. Und das bedeutet die Abkürzung «foc» eigentlich - free on Charge. Und in Finanzkreise denkt man an «Fill or kill» wenn man die Abkürzung hört - fok (keine Splittung des Auftrages).


... der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim ...

Immobrief



Vor einem Jahr erschienen: USA in Umweltpanik - 20 Jahre zu spät?

Vor zwei Jahren erschienen: Wasser hat Vor- und Nachteile

Vor drei Jahren erschienen: Merkel dir einen ökologischen Wechsel

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Oboist Heinz Holliger - die Gebutstagsgratulation der ganz besonderen Art

Heute darf ihnen das Finanzblog eine Sensation präsentieren. Und der Zufall will es, dass es gerade heute ist. «Heinz Holliger – Leben und Werk» von Katharina Jing An Gebauer.


Musik verbindet. Musik kann aber auch die Geister trennen, denn nicht jeder liebt den gleichen Musikstil. Nur eines ist ganz sicher, Heinz Holliger ist - sagen wir es in unserer Finanzsprache - ein Anlagetipp der Weltklasse, Tendenz stark steigend.

Lieber Heinz, 69 Jahre, auf den Tag genau, das ist schon eine ganz beachtliche Leistung. Wir gratulieren ganz herzlich. Wir? Ich und eine Dame. Eine andere, als du jetzt vermutest. Darüber aber später. 76 wär doch etwas. Zumindest die Seite 76 im 100. Geschäftsbericht der Schweizerischen Nationalbank - offizielle Feierlichkeiten und du Heinz Holliger, dirigierst. Das hat bisher noch keiner geschafft. Im verlinkten Beitrag müsste ich heute um ehrlich zu sein, einiges ändern. Deine Musik würde ich am heutigen Tag nicht mit geschlossenen Augen oder mit der Aussicht auf die Bergwelt geniessen. Bei Vollmond - es war eine wundervolle Nacht, noch leicht bewölkt.

Es gibt Menschen die hören fast nie Musik. Zu diesen gehöre ich ganz sicher nicht. Und dann gibt es diejenigen, die klassische Musik nicht mögen. Aber vielleicht modernen Jazz. Und da kenne ich Leute, die plötzlich beides anhören. Im Repertoire als Musiker, Komponist, Dirigent findet man bei Dr. h.c. Heinz Holliger Musik, die die Klassik und Modern Jazz verbindt. Ich sage das so in meiner Art als ehemaliger DJ der auch mal klassische Stücke auflegte. Zum Beispiel eines aus Nabucco. Sorry Heinz, das ist nur eine kleine Zwischenbemerkung, denn mein Blog ist auch so eine Art Tagebuch, Gedächtnisstütze, mein weltweit verfügbares Notizbuch.

Solothurn - ja vielleicht verbindet die Oper von Verdi. Aber wechseln wir doch nun zu Wien. Auch hier gibt es eine Dame die das Finanzblog liest und an meinen Paparazzi-Bildern von dir Freude hat. Musik und das Interne verbinden.

Katharina Jing An Gebauer
Katharina Jing An Gebauer - ich kann es heute nicht verkneifen, ein Bild einer Dame ins Netz zu stellen. So ist das eben im Internet. Man sieht ein Bild, weiss nicht wer das geschossen hat und vielleicht lernt man sich, wie das Leben so spielt, einmal persönlich kennen.


Bachelorarbeit von Katharina Jing An Gebauer

über

Heinz Holliger – Leben und Werk

Katharina Jing An Gebauer gebührt ein ganz herzliches Dankeschön. Einmal, dass diese Arbeit hier präsentiert werden darf und für die Arbeit selbst. Das umfangreichste Werk über Heinz Holliger im Internet und ab Seite 36 die Literaturliste mit vielen Links - ein echtes Zeitdokument. Zufälle gibt es nicht. Das Dokument habe ich an einem aussergewöhnlichen Tag erhalten. Am 20. Mai 2008 - gerade rechtzeitig um es am Geburtstag von Heinz auf schalten zu können.

Schneewittchen - Küsse - Heinz Holliger

Details aus Notenbeispiel 3 (Schneewittchen, Epilog) - Seite 33 ...


Ursula und Heinz Holliger-Hänggi

... Ursula und Heinz Holliger-Hänggi (einziges Foto im heutigen Beitrag von mir).



Vor einem Jahr erschienen: Scalping - skalpieren an der Börse

Vor zwei Jahren erschienen: Eurovision, Columbus und Börse

Vor drei Jahren erschienen: Hans Moser - mein persönlicher Klon?


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Taliban, Al-Qaida, Selbstmordaschläge und LivingEducation – gerade zum Trotz

Von hodermatt, personalblog:

Aus Pakistan berichtet: Dr. Yahya Hassan Bajwa, 47, Kommunikationswissenschaftler & Dolmetscher, Dozent; www.livingeducation.org und www.dasteshafqat.org.pk

LivingEducation
Sozialprojekte
5400 Baden
PC Konto: 60-223344-6

sowie Tamara Senn*)

*) Tamara Senn kommt aus Läufelfingen/BL und studierte an der Fachhochschule Zentralschweiz; sie ist diplomierte Betriebsökonomin, FH. Während ihrer Studienzeit war sie Studentin von Dr. Yahya Hassan Bajwa.

Salaam aus Pakistan Tamara und Yahya

"(...) Pakistan ist bekannt und berüchtigt für die langjährige Auseinandersetzung zwischen den Weltmächten am Hindukusch, den Taliban und Al-Qaida. Zwar weiss niemand so genau, ausser der Weltmacht, wer Al-Qaida (aktuell, bpb, Islamismus) ist, doch dies spielt für die leidende Bevölkerung Pakistans keine Rolle. Heute sind die Medien voll mit Berichten über die abgesetzten Richter – wie wenn keine anderen Probleme in Pakistan existieren würden. Die verschiedenen Minister reichen sich die Türklinken, bis nun die Minister der Pakistan Muslim Liga von Nawaz Sharif geschlossen zurückgetreten sind. Pakistan ohne Regierung. Da halfen die Meetings zwischen den Politiker der Pakistan People’s Party und der Muslim Liga weder in Pakistan, noch Dubai, noch England. Auf den Mond, müsste man vielleicht die Politiker schiessen.

Selbstmordanschläge, Taliban und Demokratie

Die vergangenen Berichten waren geprägt von den Streiks der Anwälte nach der Entlassung der Richter im obersten Gerichtshof (Supreme Court) anfangs 2007 durch den heutigen Präsidenten Musharraf. Geprägt von den Selbstmordanschläge, besonders im Grenzgebiet zu Afghanistan. Dann die missglückte Rückkehr des wegen Korruption abgesetzten Ex-Premierministers Nawaz Sharif nach Pakistan. Die erfolgreiche Rückkehr in die Heimat der wegen Korruption abgesetzten Ex-Premierministerin Benazir Bhutto nach dem Deal zwischen Bhutto und Musharraf. Im Dezember dann die Ermordung der einzigen demokratischen Hoffnungsträgerin des Westens, Benazir Bhutto, war ein Höhepunkt der traurigen Berichterstattung. Noch trauriger im Westen wohl die Erkenntnis, nachdem das Vermächtnis der Ermordeten verlesen wurde, dass – ganz nach demokratischem Verständnis -, Benazir Bhutto ihren Ehemann Asif Zardari, ehemals als Mr. 10% bekannt, zum Chef ihrer Familienpartei, der Pakistan People’s Party, erkoren hatte. Darauf folgte der Grösste PR Gage in der politischen Landschaft Pakistans, als aus ihrem Sohn Belawal Zardari, Belawal Bhutto Zardari wurde – später nur noch Belawal Bhutto. Somit lebt die Legende „Bhutto“ weiter – auch wenn verfälscht, doch das spielt in Pakistan, der gefälschten Rolex, Omegas oder Breitlings, keine Rolle. Ach ja, ganz nebenbei wurde noch anfangs Jahr gewählt – fast ohne Wahlbetrug und fast ohne Anschläge. Die neue Regierung ist gerade dabei, sich wieder aufzulösen…

Die wirklichen Probleme kann man in Zahlen ausdrücken

Kostete letztes Jahr das Kilo Reis noch 40 Rupien, so muss man heute bereits 96 bezahlen. Ein Liter Öl kostete einst 72 Rupien, heute mehr als doppelt soviel: 145. Zucker war einmal 19 Rupien, unter der neuen Regierung, die Preise wie vor 15 Jahren versprochen hat, 29 Rupien. Für Linsen, das Essen der armen Leute, legte man einmal 35 Rupien pro Kilo hin – heute 65. Für ein Kilogramm Pfeffer bezahlte man 2007 70 Rupien, 2008 bereits 230 – der Ausdruck „Pfeffersäcke“ aus dem Mittelalter kommt mir da in den Sinn. Ein Kilo Mehl, ein lebensnotwendiges Lebensmittel, kostet heute 20 Rupien, letztes Jahr noch 13. Treibstoff – z.B. ein Liter Diesel – kostete letztes Jahr 29 Rupien, seit einigen Tagen 53 – Tendenz steigend. Doch die Medien trauern den abgesetzten Richtern nach…

Christen, Muslime – und die Möglichkeit des friedlichen Zusammenlebens

(Text: Tamara Senn) Leistet man den westlichen Medien folge, dann sollte sich ein Westler erst recht nicht in ein Land begehen, welches sich seit Jahren am Rande des Abgrundes befindet. Erst recht ist man als Christ in Pakistan an Leib und Seele bedroht. Christen sind in Pakistan nicht anerkannt und zwischen Muslimen und Christen treten immer wieder Spannungen auf. Zwischen all diesen Problematiken trotzt Living Education all den Widrigkeiten und kämpft mit aller Kraft für ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen, Hindus und Muslime.



Tamara Senn mit Kindern aus dem Dorf in Paran bei Faisalabad, anlässlich des islamischen Osterfestes vom Okt. 2007

Es geht nicht um Religionen, sondern in erster Linie geht es um Menschlichkeit, egal welcher Religion ein Mensch angehört. Friedenspädagogik, Menschlichkeit und Nächstenliebe sollten bei jedem Menschen an erster Stelle stehen und nicht die Frage nach der Religionszugehörigkeit. Genau diese Grundsätze vermittelt LivingEducation seinen Schülerinnen tagtäglich. Eine eindrückliche Szenen, welche ich mit Schülerinnen von LivingEducation erleben konnte, sah wie folgt aus:



Tamara Senn mit Mädchen vom Internat in Athal - Bhara Kau/Islamabad.

Christen und Muslime besammeln sich gemeinsam. Christen singen Psalmlieder. Muslime singen Lobeshymnen zum Propheten Mohammed. Eine Christin meint, sie kenne auch eine Lobeshymne zum Propheten Mohammed und beginnt alleine die Lobpreisung zu singen. Christen wie Muslim bedecken ihr Haupt als Zeichen des Respekts gegenüber den heiligen Büchern. Dieses Beispiel zeigt ganz deutlich, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen verschiedenen Religionen durchwegs stattfinden kann und stattfinden sollte. Denn letztlich geht es um Respekt, Toleranz und Menschlichkeit und nichts anderes.

Meine Beweggründe nach Pakistan zu reisen lagen darin, dass ich meine Diplomarbeit, welche ich im Jahre 2007 für LivingEducation schrieb, in die Theorie umzusetzen. Für mich ist es der zweite Aufenthalt bei LivingEducation und jedes Mal ist der Aufenthalt in Pakistan ein besonderes Erlebnis. Es ist mir ein Anliegen, dass die falschen Bilder, welche in den Köpfen unserer Gesellschaft eingebrannt sind, verschwinden – Ganz nach dem Motto: Nicht nur Krisen – das andere Gesicht Pakistans.

Dr. Yahya Hassan Bajwa und Tamara Senn

Da kann nur noch das "elfte" Gebot, welches selbst die Christen nicht kennen, nachgereicht werden: "Du sollst aufgeschlossen sein!"

«Einkaufen bis zum Umfallen»

Weltweit soll der Wohlstand erhöht werden - so will es die UNESCO. Die Frage ist nur, ob uns Wohlstand wirklich glücklicher und reicher macht.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.


Clive Hamilton weiss, dass wir einiges falsch machen - ich zitiere einige Passagen aus dem Beitrag «Einkaufen bis zum Umfallen» aus dem GDI IMPULS Herbst 2007 - nicht ganz billig, aber den Preis mehr als wert.

- Im Gleichschritt mit der Verschuldung wurde Shopping zur Freizeitbeschäftigung ganzer Nationen.

- Einkaufen bis zum Umfallen.

- Wir sind einem ständigen Druck ausgesetzt, uns zu besseren, schlankeren, reicheren, gebildeteren Personen zu entwickeln.

- Doch ebenso, wie unser Materialismus zunimmt, verarmen unsere persönlichen Beziehungen.

- Aber selbst, wenn sie die angestrebeten finanziellen Ziele erreichen, sind sie keineswegs zufrieden.

Shopping ist Ausdruck von Inhaltsleere - und der Versuch, sie zu bekämpfen.

- Wichtiger, als mehr zu haben, ist es, mehr als die anderen zu haben.

- Bemerkenswerterweise geben dagegen zwanzig bis dreissig Prozent der Befragten aus den tieferen Einkomensschichten an, dass sie sich tatsächlich alles Nötige leisten könnten.

- Die Bürger der reichen Länder geben mehr Geld für Haustiere als für Entwicklungshilfe aus. (Anm.: haben sie etwas anderes erwartet?)

- Das Konsumverhalten erreicht ungeahnte Stadien der Absurdität, aber die wenigsten von uns wollen das sehen.

- Menschen, die nach äusseren Belohnungen streben, neigen zur Depression.

- ... was die Unglücklichen von den Glücklichen unterscheidet, besteht darin, ob sie in ihrem Leben einen Sinn und Zweck sehen.

Und das Fazit:

- Die Ironie darin, dass jene, die sich einem Leben in grösstmöglichem Reichtum verschreiben, höchstwahrscheinlich immer unzufrieden sein werden.

- Alles in allem zeigt sich, dass das Streben nach Geld, Rum und Schönheit zu einer tieferen Lebensqualität führt als jenes nach Beziehungen, Selbstvertrauen und Gemeinschaftswohl.

-Da ab einem bestimmten Punkt mehr Einkommen nicht zu mehr Wohlbefinden führt, lenkt uns die nationale Obsession für Wirtschaftswachstum von jenen Dingen ab, die unser Leben tatsächlich verbessern würden.

- Der Weg zu einem reicheren und erfüllteren Leben besteht darin, sich einer übergeordneten Sache zu widmen.
Anders gesagt. Die Konsumgüterindustrie wird nicht zurück gehen. Oder ironisch gesagt: Es lebe die Wegwerfgesellschaft.


über den Wolken

.. über den Wolken wird die Freiheit wohl grenzenlos sein ... oder sind sie eher dr Tipp, der den Genuine Progress Indicator (GPI) sinken lässt oder den Life Satisfaction Index (LSI) nicht steigern kann ...


Vor einem Jahr erschienen: Fritier-, Fusel-, Salatöl, ein Bobo und die zwei DJ

Vor zwei Jahren erschienen: Steuern - ein leides Thema, besonders wenn man den Immobiliensektor verfolgt. - steuerlich gesehen gibt es demnächst wieder eine tolle Sparmöglichkeit - fragen sie uns. Ganz legal. Bevor sie anrufen, lesen sie noch einmal den obigen Beitrag.

Vor drei Jahren erschienen: Meldung über Meldung aus den USA - (Anm. persönliche Warnung an Sa - nicht lesen


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