«Südamerika könnte Milliarden verdienen»

Die Idee des Handels mit Luftverschmutzungsrechten beim nachhaltigen Waldanbau ist nicht neu. Zudem schreibe ich relativ häufig über den Regenwald - wenn es richtig gemacht wird, können sogar Kleinanleger etwas Geld verdienen.

Sogar die Weltbank weiss, dass sie bei Precious Woods ihre Umweltsünden mit Emmissionsrechten wenigstens neutralisieren kann. Aber es ginge noch in wesentlich grössen Rahmen - in Milliardenhöhe.

«Ein weltweiter Handel mit Luftverschmutzungsrechten könnte dabei helfen, den Amazonas zu retten. Für südamerikanische Länder wäre sein Erhalt ein Milliardengeschäft, wie eine aktuelle Studie zeigt. Allerdings sind dafür noch drei wichtige Hürden zu nehmen ... lesen sie weiter bei SPIEGEL ONLINE ... »


Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser - und seine Qualen - Teil 3

Vor zwei Jahren erschienen: Warnsignale?

Vor drei Jahren erschienen: Europa leicht angebrannt - Beobachtungen am Himmel


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

«Soros sieht das Schlimmste noch kommen»

Die Meinung von Soros sollte bachtet werden und zudem ist zu bemerken, dass nach meiner Meinung vom Januar der Frühling noch mehr als zwei Monate andauert.

Übrigens, gekauft haben wir damals Öko-Pellets-Aktien die noch nicht kotiert sind. Über diesen Titel werde ich im Verlaufe des Jahres mehr berichten. Zum Artikel von Soros gibt es vielleicht noch an zu fügen, dass eine Finanzbranche in den USA vermutlich noch in die Bedrouille kommt - die Leasingfirmen. Und es gilt weiter zu beachten, dass hier auch Schweizer Banken tätig sind. Nur dürfte das Ausmass hier kleiner als in der Subprime-Branche sein.

«Für den Starinvestor haben die Aufsichtsbehörden auf ganzer Linie versagt: Der unregulierte Handel mit Kreditderivaten habe die Krise herbeigeführt, wettert er. Und: Die Folgen werden nicht so schnell überwunden sein, wie es Regierungen und Zentralbanken gerne hätten ... lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland ... »


Vor einem Jahr erschienen: Demografie - globale Stagnation

Vor zwei Jahren erschienen: Boîte noire in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Tabak - Ökologie oder Ethik

«Hektik bringt nichts»

Heute der dritte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Wir schauen einmal wieso Hektik nichts bringt.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Die beiden früheren Beiträge - auch Affen können erfolgreich sein und die Zukunft kennt keiner finden - sie hier. Hektik schaltet den Verstand aus und wenn man aus Hektik heraus reagiert, so macht man meist Fehler. Die Vergangenheit hat es schon oft bewiesen. Nichts machen ist meist besser, denn die Börse wird wieder steigen. Wann wissen wir nicht, aber es gibt Anhaltszahlen, dass die Börse im Durchschnitt rund 8 Prozent pro Jahr steigt. Das heisst nichts anderes, als dass vor allem junge Leute und auch ältere das Geld, auf das sie einige Jahre nicht angewiesen sind, in Aktien anlegegen sollten. Oder Liegenschaften. Aber es braucht eigentlich mehr Verständnis, wenn man mit Liegenschaften Geld verdienen will, weil man sich auf eine einzelne Branche konzentriert.

Bei Aktien sollte man ausgewogen investieren. Verschiedene Länder und verschiedene Währungen. Es ist zu berücksichtigen, dass wenn man in der Schweiz in Aktien investiert, verschiedene Währungen meist schon durch unsere Exporte berücksichtigt sind. Die Unternehmen sind meist von anderen Währungen abhängig - Euro, USD und je länger auch asiatische Währungen und solche von aufstrebenden Märkten, sogenannten Emerging Märkten - kurz EMMA genannt.

Gestern hat mir einer gesagt, er hätte jetzt UBS gekauft. Billiger werden sie nie mehr. Und ein anderer hat gesagt, dass dieser Titel noch auf CHF 20 hinterunter fällt. Es tut mir leid, ich kann hier kurzfristig nicht weiterhelfen. Ich weiss es nicht, was die Titel machen werden. Ich kann nur Vermutungen und Überlegungen anstellen - und diese Meinung ist ausschliesslich meinen Kunden vorbehalten. Die lesen sie nie im Finanzblog, denn Schätzungen ab zu geben ist unseriös, weil wir die Zukunft nicht kennen. Zumindest die kurzfristige nicht. Also keine Hektik, sondern staffelweise kaufen. Zum kaufen erwischt man höchsten aus Zufall den tiefsten Stand und beim Verkaufen ist es das selbe. Wir können aber sagen, dass heute sicher nicht der beste Zeitpunkt zum verkaufen ist. Pech hat, wer halt Geld braucht. Es gibt nichts wichtigeres in diesem Geschäft, dass sie immer über eine angemessene Liquidität verfügen. Diese Woche hat mir wieder einmal eine ganz grosse Kennerin und Könnerin gesagt, dass sie immer 20 Prozent Reserven hat.

Immer, das ist eigentlich übertrieben, denn diese Reserven brauchen wir, wenn totale Hektik aufkommt. Wir kaufen dann ab und zu etwas und wenn es dann bergauf geht, wird wieder verkauft um Liquiditätsreserven auf zu bauen. Es geht nie nur bergauf. Und in der heutigen Zeit kann man auch erwähnen, dass es nie nur talwärts geht. Also keine Hektik, sondern alles gelassen nehmen und sich entspannen. Aber das ist wirklich einfacher gesagt als gemacht. Die Gelassenheit zeichnet den Profi aus. Und das Alter, die Erfahrung und auch, welche Bücher man gelesen hat. André Kostolani oder Peter Lynch und die kleinen und grossen Meister. In den nächsten Tagen ist auch wieder ein Beitrag im Finanzblog geplant, wo ein bekannter Anleger warnt. Und vergessen sie die alte Weisheit nicht - wenn jemand verkauft, so kauft ein anderer. Diese Tatsache bringt zwar vielen negativen Stress - den sogenannten Dis-Stress, der tippisch für die Hektik ist. Einen positiven Stress, den EU-Stress gibt es meiner Meinung an der Börse nicht, aber die Euphorie. Und diese ist in etwa gleich schlecht wie die Hektik. Also, ruhig Blut.

Hektik ist etwas Verrücktes. Bisher sind Aktientitel zum Beispiel bei der Bekanntgabe eines grösseren Stellenabbaus immer gestiegen. Das Unternehmen kann Kosten sparen. Die UBS-Aktie hat vor einigen Tagen total gegenteilig reagiert. Von der menschlichen Seite her betrachtet wäre statt eines Stellenabbaus, eine Lancierung eines neuen Produktes oder einer neuen Sparte besser. Viele Grossunternehmen hätten das Geld dazu. Aber meist fehlt es an den Ideen im obersten Kader - oder dem Willen.



Vor einem Jahr erschienen: Die Rhône bei Wien ...

Vor zwei Jahren erschienen: Energiepreise in Frankreich

Vor drei Jahren erschienen: Rohstoffe - mageres Schwein, Zucker und Zahlenakrobatik - haben sie damals schon gekauft?

Couchepin, Pestallozi und der ethische Hofnarr

Vermutlich ist Johann Heinrich Pestalozzi an unserem Volkswohlstand nicht ganz unschuldig. Er hatte die Volksschule für arm und reich eingeführt ...

... und dank unserem guten Ausbildungs-Niveau zählt die Schweiz heute zur Spitze. Friedrich Engels lag bei der Beurteilung der Zukunft der Schweiz voll daneben ...

Pestalozzi Gedenktafel Langenthal

... genau gleich erging es Winston Churchilll. In der Politik ist es besser, wenn man nicht immer alles glaubt, obschon dieser bedeutendste englische Staatsmann am 15. September 1946 im gleichen Haus weilte - dem Hotel Bären Langenthal. Vermutlich wird der Aktienkurs nicht ansteigen, obschon heute wieder ein Staatsmann zu Besuch war ...

Pascal Couchepin

... Bundespräsident Pascal Couchepin - unser zuständiger «Bildungs-Minister». «Kopf, Herz, Hand» - so Pestalozzi (s. erstes Zitat vom Personalblogger).

Die Langenthaler Rede von Johann Heinrich Pestalozzi kann jeder selbst durchlesen. Hier die Zusammenfassung. Bei libref habe ich die Erlaubnis «Pestalozzi und die Gründung der Sekundarschule Langenthal» von Pfarrer und Stadthistoriker Simon Kuert zu publizieren (vermutlich über das kommende Wochenende).

Einige Sprachfetzen, Zitate möchte ich aber festhalten die sind es wert, dass man darüber nachdenkt:

- «Pestalozzi würde heute nicht die Industrie ankreiden, sondern die Finanzbranche.»

- Wir wollen Nein sagen zu einer hasserfüllten, fertigmachenden Streit- und Diskussionskultur wie wir sie aktuell gegen eine demokratisch gewählte Bundesrätin erleben» - auf diesen Satz gab es den längsten Applaus des ganzen Tages und ich habe viele Berner SVP-Mitglieder und Politiker beobachtet, die applaudiert haben

- «In der Politik gibt es immer mehr Polemik. Es ist Zeit, über die Werte in der Gesellschaft zu diskutieren. Mit Pestalozzi anzufangen ist eine grosse Chance.»

- «Was der ethische Hofnarr zum Geld sagt: Es braucht einen Wandel in der Mentalität!»

Der letzte Satz stammt von Prof. Dr. Helmut Kaiser, Sozial- und Wirtschaftsethiker, Zürich/Pfarrer in Spiez. Er hat 5 Visionen vorgestellt die aus Pestalozzis Rede abgeleitet wurden. Diese 5 Visionen sind es wert eingehend betrachtet zu werden. Da es mir via Blogs schon einige Male gelungen ist Hofnarr zu spielen und auf ironische Art etwas zu bewirken, wird vermutlich seine ganze Rede ohne Lizenzgebühren veröffentlicht werden dürfen. Die Anfrage läuft. Wirtschafts- und Finanzleute dürfen gespannt sein.

Schneider Couchepin Rufener

... Bundesrat Couchepin und die Herausgeber der Neuauflage der Langenthaler Rede, Johann N. Schneider-Ammann (links) und Thomas Rufener, Stadtpräsident von Langenthal
...

Käseweltmeister

... und am Schluss noch der Käseweltmeister, dessen letzter Satz in Erfüllung ging. Ob sie wohl über die Kappeler Milchsuppe diskutieren? Übrigens, das Bild mit einem Referenten an der zweiten Kappeler Milchsuppe kommt bei libref. «Wer gemeinsam isst, vergisst seine Feindseligkeiten». Ethik hin oder her, der Geschichte nach sind sie nach dem Essen in die Schlacht gezogen. Aber das war vor Pestalozzis Zeiten. Übrigens, vieles was Pestalozzi gesagt und geschrieben hat, ist heute noch gültig. «Eine Feier mit Mahnfinger»


Vor einem Jahr erschienen: Vom Büro aus den Gletscher betrachten ...

Vor zwei Jahren erschienen: Social Managment

Vor drei Jahren erschienen: Vorlieben - bei einigen bis zu 100 Prozent


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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 50

Der 50. Schweizer Immobilien Brief - fast eine Jubiläumsausgabe - wie gwohnt mit interessanten Themen die viele nicht missen möchten. Herzliche Gratulation an Remi Buchschacher - mach weiter so.

Die Compliance bleibt gewährleistet - ein Interview über die SUVA Immobilien mit Details die vermutlich nur wenige kennen.

Turbulente Zeiten für die internationalen Immobilienmärkte, aktueller denn je, hier die neuesten Schlagzeilen: IWF befürchtet Verluste von 945 Milliarden Dollar (zum Teil mit einigen sehr guten Kommentaren). Grob gesagt eine Billion USD Verluste - eine 1 und 12 Nullen oder anders gesagt pro Amerikaner rund CHF 3000. Die werden das überleben auch wenn die meisten dies zur Zeit viel dramatischer sehen. Zudem verkauft die IWF im gleichen Atemzug 403 Tonnen Gold - pro Kopf 120 Franken oder Dollar.

Einen weiteren Blick in die Finanzwelt hinein erlaubt der Artikel «Private Equity Fonds». Wer hier die Gebühren und die Gewinnbeteiligung anschaut, der sollte langsam merken wieso einige Finanzhäuser so extreme Boni und Gewinne ausweisen. Der Kunde bezahlt - meist ohne es so richtig zu merken. Es geht auch billiger - ich verlange zum Teil nicht einmal die Hälfte.

Die Bierbranche, resp. was von dieser als heimatlicher Teil übrig geblieben ist, lesen sie in «Warteck Invest baut Portfolio weiter aus». Am heutigen Tag dürfte aber eher der Verkauf von Eichhof - das sind die mit dem Pilatuswasser - an Heineken interessieren

Und auf der letzten Seite wollen wir morgen Paul die Daumen drücken. Die erste Verleihung des „Award für Marketing + Architektur“ findet am 11. April 2008 im KKL Luzern statt.


... der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim ...

Immobrief



Vor einem Jahr erschienen: Finanzfiasko ...

Vor zwei Jahren erschienen: ... als Grossrat hat es nicht gereicht ...

Vor drei Jahren erschienen: Vevey links liegen lassen

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«Energie-Mix der Zukunft»

Wenn stocks wirklich einmal einen Artikel bringt der einige langfristige Überlegungen enthält, dann müssen wir den im Finanzblog erwähnen ...

... auch wenn sie das Meiste schon in irgend einem meiner Beiträge finden können. Eine beachtenswerte Zusammenfassung:

«Der Ölpreis steigt unaufhörlich. Auf Agrarrohstoffe ist der Funke bereits übergesprungen. Kohlendioxid ist verpönt. So wird die Versorgung in zehn Jahren aussehen – und so mischen Anleger mit ... lesen sie weiter bei stocks ... »


Vor einem Jahr erschienen: Meta - Finanzsuchmaschine

Vor zwei Jahren erschienen: Steuern – ein Argument für oder gegen Immobilien?

Vor drei Jahren erschienen: Gold - ein Rauschmittel

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«Die Welt in Zahlen»

«brand eins» dürfte gefallen. Kennengelernt durch Ricci, den Kioskiero, den Cigarren-Aficionado - brand eins ...


... nichts mit Zigarren-Brand. Eher mal «die Welt in Zahlen». Ein Beispiel daraus: «Von der amerikanischen Internetseite Yahoo gespeicherte Informationen pro User und Monat: 811.» Es gibt sogar eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Zahlen. Und da wäre noch ein spezieller Beitrag über «Banker sind Fachleute für Zahlen» - wenn sie es denn nur wollen.


Vor einem Jahr erschienen: Finanzfiasko ...

Vor zwei Jahren erschienen: Umdenken rund um Energie

Vor drei Jahren erschienen: Phönix SonnenStrom - Photovoltaik

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Die Zukunft kann niemand voraussagen

Heute der zweite Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Wir schauen einmal in die Zukunft.


Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

«Auch Affen können erfolgreich sein» - das haben wir gesehen. Aber auch Affen können die Zukunft nicht besser beurteilen als der Mensch. Im Gegenteil. Das ist die Domäne des Menschen. Manche liegen mit ihren Prognosen zwar arg daneben, aber es wird immer wieder gedeutet oder zumindest versucht, was die Zukunft bringen möge.

Ich Teile die Zukunft jetzt mal in drei Phasen ein: eine Woche - 5 Jahre - eine Generation (25 - 30 Jahre).

Fangen wir bei der Generation an. Nicht mal die Dauer einer Generation ist voraussagbar. Man kann sie statistisch exakt ermitteln, aber nur, wenn man Annahmen trifft. Und eben diese Annahmen sind die Krux. Je nach Zeit und Gesellschaft betrug die Dauer einer Generation von knapp 15 Jahren bis zu gut 40 Jahren. Wir werden vermutlich bei 25 - 35 Jahren liegen. Kriege, Hungersnöte, Volkswohlstand und -Gesundheit beeinflussen die Generationenlänge. Und noch etwas das ganz wichtig ist - die Technik. Die Technik im weiteren Sinn, inklusive der medizinischen und genetischen Forschung. Es ist nicht möglich zu sagen, was genau die lange Zukunft bringen wird. Die Kernfusion als Energiegewinnung wird wohl produktionsreif sein. Krebs kann teilweise geheilt werden. Die BRIC-Länder werden noch nicht den Wohlstand wie die EU haben und die Schweiz dürfte zu dieser noch mehr verwachsen sein. Versuchen sie selbst eine Prognose zu machen.

Fünf Jahre ist schon eine lange Zeit, aber in der Börsenwelt ist sie für einige wenige Anleger vermutlich die wichtigste Periode, die es zu beurteilen gibt. Diese kleine Gruppe macht auch regelmässig eine gute Performance und es sollte nicht erstaunen, dass aus dieser Gruppe die meisten ganz wohlhabenden Leute kommen. Die Zukunft auf plus minus fünf Jahre ein zu schätzen, ist das Wichtigste. Aber sie brauchen wie der Affe ein System oder zumindest eine gleichbleibende oder ähnliche Handlungsweise und Wissen, viel Wissen und eine eigene Meinung. Das ist auch der Grund, wieso ich das Finanzblog oft als Nachschlagewerk brauche und am Ende eines Beitrages diejenigen vor den verschiedenen Jahresfristen aufzeige. Das gibt ein Feeling für die Zeit. Manchmal müssen wir unabhängigen Vermögensverwalter länger warten. Auf den Goldrun musste ich länger warten und auch bis sich die Sonnenenergie durchgesetzt hatte - dafür haben sich beide ganz herrlisch schön ausbezahlt.

Warten muss man an der Börse können und das können eben die wenigsten Menschen. Am aller wenigsten die Finanzmenschen. Die sind kurzatmig programmiert. Sie versuchen oft auf ein Jahr hinaus zu denken, schaffen aber meist nur eine Woche. Zumindest in der heutigen Börsenzeit. Schauen sie zum Beispiel einmal die täglichen Bewegungen der UBS an. In den letzten vier Wochen war praktisch an jedem dritten Handelstag die Spanne von Tiefst zu Höchst über 10 Prozent und viermal gab es Kurssprünge des Schlusskurses von einem Tag zum andern von deutlich über 10 Prozent. Das hat nichts mehr mit Vernunft zu tun und voraussagen kann dies schon gar keiner mehr.

Es ist unmöglich genau zu sagen, was in fünf Minuten, in einer Stunde, in einem Tag an der Börse sein wird. Man verlässt sich auf die Verhaltensmuster des Menschen - nur kann der bei besonderen Ereignissen ganz anders reagieren als gewohnt. Wir schauen uns das nächsten Montag mit der UBS an - Hektik nennt man dann das. Der dritte Grund, wieso wir nicht in Panik fallen sollen.

Wenn sie etwas pronostizieren wollen, dann machen sie das mit dem Wetter. Ich behaupte jetzt einmal, dass ich in einer Stunde bei über 20 Grad auf dem Balkon frühstücken werde. Sie sehen, es geht nicht jeder von der gleichen Beurteilung der Zukunft aus. Ich werde garantiert recht haben, denn ich kenne das Wetter hier in Südfrankreich. Nun schätzen sie aber einmal wie das Wetter in einem Jahr sein wird. Vermutlich ähnlich - die Börse dürfte in dieser Hinsicht um einiges komplizierter sein. Aus diesem Grunde gebe ich auch nie Schätzungen oder Prognosen ab, wo ein Index in Zukunft stehen könnte. Ich bin Philosoph und Querdenker und nicht Magier, Zauberer oder Prophet.


Vor einem Jahr erschienen: Wo Berge sich erheben - etwas über Müll

Vor zwei Jahren erschienen: 1 : 0 für Diesel

Vor drei Jahren erschienen: Berna Biotech hat Grippe ...

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«Wasser bewegt Börse weltweit»

Eben habe ich mit SAM und Valser über Wasser diskutiert - hast du mir auch noch einen Tipp?» Simone Leitner von der Hotelrevue ruft an.


Ja, der steht in obigem Link und bei SAM habe ich vielleicht mal einen Fehler gemacht. Einer der mit mir zusammen gearbeitet hat, wollte mich dort anstellen. Ich bin dann selbständig geblieben. Vielleicht weniger verdient, aber mehr Lebensqualität gehabt. Und die gilt es zu geniessen - es weiss niemand, wann er kein Wasser mehr trinken kann. Und das ist der lebenswichtigste Rohstoff unserer Erde und aus diesem Grunde bin ich ethisch gegen eine Privatisierung. Es gibt auch Vorteile, zum Beispiel die riesigen Summen um Leitungsnetze zu sanieren - London, New York, Paris und Mexiko lassen grüssen. Denken sie daran, der Marti hat es schon einmal gesagt, Wasser wird teurer als Benzin.

Noch darf ich Wasser trinken und zur Zeit gerade Valser - aber nicht dasjenige, das dank Luigi Colani eigentlich schuld ist, dass ich der FDP beigetreten bin - das französische Vals vivaraise von Vals-les-Bains in der Ardeche. Aber anscheinend noch zu wenig bekannt. Und mit dem eigenen Quellwasser in Südfrankreich versuche ich heute die Bewässerung zu perfektionieren. Irgendwann mal wird dies auch nicht mehr möglich sein und dann wird das Wasser rund um die Cèze nur noch zum trinken und Kanufahren verwendet. Das ist keine Wasserverschwendung, wie jetzt mancher Ultra-Grüner zu beobachten scheint, das ist der Lauf der Jahrhunderte, ja Jahrtausende. Die Methoden der Römer kommen vielleicht wieder.

Qualitätsunterschiede bei Quellen und die eigenen Geschmacksvorlieben und Vorschriften sind vielfältig und auch im Wassersektor gibt es Änderungen. Vor drei Jahren war Nestlé in den Schlagzeilen, wo heute die Finanzbranche steht. Auch die Wasserbranche hat ihre Heilmittel und «mein Gott Walter» schon im Adventskalender haben wir über Änderungen berichtet.

Eine solche, die noch erwähnt werden müsste - das Dorf Vals verdient pro Liter verkauften Valserwasser 0,5 Rappen. Nicht viel - aber es ist eine Möglichkeit, dass die Besitzer von Wasser mitverdienen können. Wasser sollte der Bevölkerung gehören und nicht einigen wenigen börsenkotierten Grosskonzernen und Bierbrauereien.

Und wer es immer noch nicht glaubt, dass Wasser total unterschiedlich schmeckt, die Hotelrevue hat es getestet.

Vals-les-Bains

... die Hauptstrasse in Vals (F vivarais) ist störker befahren als in Vals (CH Graubünden) und führt erst noch durch die Abfüllanlagen ...

Vor einem Jahr erschienen: TGV - nur zweitschnellste Bahn der Welt

Vor zwei Jahren erschienen: 1 : 0 für die Hühner

Vor drei Jahren erschienen: Citron - end of pipe

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«So schlecht beraten Banken in der Finanzkrise»

Haben sie denn vor der Finanzkrise gut beraten? Mit Krisen müssen wir immer rechnen. Jeden Tag. Und da sollte ein Depot so aufgebaut sein, dass sie auch Krisen überstehen können.

«Guter Rat ist für Bankunden in Krisenzeiten schwer zu bekommen. Was soll man angesichts der Zitterbörsen tun? Sein Erspartes in Aktien stecken oder lieber auf dem Festgoldkonto parken? Auch Kundenberater sind derzeit verunsichert. WELT ONLINE hat sich Bankfilialen umgehört ... weiterlesen bei Welt online ...

Ein Wertschriftenportfeuille sollte eigentlich immer langfristig aufgebaut sein und das bedingt, dass man die Wünsche und Ideen seiner Kunden kennt. Ein Kurssturz ist immer unangenehm, aber am besten fährt, wer warten kann. Das ist nicht immer einfach. Man willl zum Beispiel ein Haus kaufen. Dann muss man halt liquide Mittel schlecht verzinst liegen lassen. Und vielleicht werden ja sogar die Immobilien noch etwas billiger oder es hat zumindest bei einem einzelnen Haus weniger Interessenten. Meine Banken fragen oft, wieso ich so viel Liquidität bei den Kunden habe - eben deshalb. Die langfristige Performance wird besser sein, wenn man nicht Notverkäufe tätigen muss.

Es gibt aber Situationen, da ist sogar der abgebrüteste Vermögensverwalter meist etwas ratlos. Bei Scheidungsfällen zum Beispiel, die Hals über Kopf durchgeführt werden müssen. Man sagt ja, dass die Frauen sehr oft das bessere Anlageverhalten als Männer haben, aber in solchen Krisensituationen scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Im Kundenkreis erlebt man in den Jahrzehnten doch die eine oder andere Situation kennen und die Reaktionen waren meist die falschen - Schluss endlich für beide Seiten. Schuld daran ist ausschliesslich die reine Geldgier und in solchen Fällen kommt auch Toleranz nicht mehr zum Tragen.

Seien sie mit ihrem Bankberater etwas tolerant und vielleicht nicht gleich über alle Massen kauffreudig. Je mehr Crashs er schon erlebt hat und vor allem, wie er sie überlebt hat, desto gelassener ist er. Aber die meisten haben noch keinen Crash erlebt oder erinnern sich nicht mehr an die Symptome zu Beginn der Jahrtausendwende, im 1989 oder gar an den Oktober 1987.


Vor einem Jahr erschienen: (Mineral-)Wasser und seine Qualen - Teil 2

Vor zwei Jahren erschienen: Friedensmarsch

Vor drei Jahren erschienen: Citron - end of pipe

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig - auch in Krisensituationen ist fragen erlaubt!
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