Pensionskassen - technische Spielereien?

Der BVG-Mindestzins, der Risikoabschlag und die Schwankungsreserven sind finanztechnische oder rein buchhalterische Grössen, an denen die einten Pensionskassen Freude haben und andere sich die Zähne aus beissen.

Ende September 07 wurde der Mindestzinssatz ab 2008 auf 2,75 Prozent festgelegt. Heute erweist er sich als schwer zu überweisende Hürde. Eigentlich geht es hier nur um politische Hürden, um zu kurzfristiges und zu ängstliches Denken. Wenn diese Gelder bis zu 100 Prozent in Aktien angelegt werden könnten, wären die ausbezahlten Renten höher. Die durchschnittliche Anlagedauer liegt nämlich deutlich über zehn Jahren - ich schätze etwa 18 Jahre. Das kann jede Kasse für sich selbst ausrechnen oder allgemein: Pensionskassenbeitragsjahre geteilt durch zwei (Austrittsalter von 58 bis 65 Jahren minus Eintrittsalter von 25 bis 30 geteilt durch zwei). Rechnen sie nur mit dem schüttelnden Daumen und keinesfalls auf Nachkommastellen genau. Es gibt zu viele Unbekannte, die hier einfliessen.

Vorgestern habe ich über langfristige Aktienrenditen geschrieben. Das gleiche Spiel würde, wenn politisch uneingeschränkt erlaubt, auch bei Pensionskassen funktionieren.

Nehmen sie mal an, die Asset allocation würde auf 50% Obligationen und Geldmarkt sowie 50% Aktien ausgelegt. Langfristig sind mit Schuldnerpapieren 3,5 bis 4,5 Prozent zu verdienen und mit Aktien 5 bis 8 Prozent. Und wohlgemerkt, das sind keine utopischen Sätze. Beides zusammen ergibt eine durchschnittliche Rendite von 4,25% bis 6,25% - der Schnitt wiederum 5,25% - gerundet 5 Prozent.

Diese Zahl von 5% ist nicht zufällig, denn ich erhalte von meinen Kunden erst eine Gewinnbeteiligung, wenn ich diesen Satz überschritten habe.


Hier laufen Finanzpolitik und Personalpolitik zusammen und deshalb empfehle ich jetzt auf dem Personalblog weiter zu lesen ...



Vor einem Jahr erschienen: SNB - 99. Generalversammlung und doch schon 100

Vor zwei Jahren erschienen: Die Tessiner haben manches einfacher - ein Jahr später gärte es in diesem Haus gemäss The Cigar Blog und aus Brissago erzählte man mir vor 10 Tagen über den Verkauf der Fabbrica Tabacchi von Burger und Söhne (Dannemann) an die «Italiener» (Achtung, hier kann es sich vielleicht um ein Gerücht halten)

Vor drei Jahren erschienen: Autobahnvignette klebt nicht


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«Kartoffeln aus Aegypten» und «Reis aus Thailand»

Der Reis ist letzte Woche in Thailand das erste mal für über 1000 USD je Tonne gehandelt worden. Die Nahrungsmittel werden immer teurer weil ein Teil davon zu Treibstoff verarbeitet wird.

Bei Reis funktioniert ein Weltmarktpreis besser, als bei Kartoffeln - dies hat praktisch nur mit der Haltbarkeit, resp. die Kosten dafür zu tun. Nun wurde der Import von Kartoffeln aus Aegypten freigegeben - zwei lange Güterzüge.

«Bauern-Protest gegen Kartoffeln aus Ägypten

Zollkontingent durch das Seco in mehrfacher Hinsicht kritisiert

Verschiedene Schweizer Bauernorganisationen wehren sich gegen den Import von Kartoffeln aus Ägypten. Diese seien sowohl in Bezug auf die Lagerbestände wie auch in ethischer Hinsicht fraglich ... lesen sie weiter bei der NZZ Online ... »

Mehr zur Hungerrevolte und Ernährungskrise und «Biosprit - Verbrechen gegen die Menschheit».

Nahrungsmittel werden uns in der nächsten Zeit des öfters beschäftigen und vermutlich auch beim «Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)» zur Sprache kommen. Konflikte zwischen DEZA und SECO dürften programmiert sein. Hier einige Bilder von der BEA über die Kartoffel. Als Finanzmensch hatte ich in meinem Pflichtenheft noch einige Prozent «Public Reflations Aufaben» und stand vermutlich während sechs Jahren mehrmals in diesen Hallen Red und Antwort über Sprit, Äpfel und eben Kartoffeln ... und einmal haben wir Ballone aufgeblasen und da könnten heute noch einige platzen ...

Kartoffeln aus Peru

... Kartoffeln in der Sonderausstellung über Peru ...

Trachten aus Peru

... irgend jemand musste die Kartoffeln ja in die Schweiz bringen ...

Kartoffelwelt

... die Kartoffelwelt ... und das Zentrum liegt zur Zeit in Langenthal ...

Riesenkartoffel

... so grosse Riesenkartoffeln wird wohl auch mein Nachbauer, sorry Nachbar nicht importieren ... aber gab es da nicht noch einen Spruch: «Die voluminöse Expansion bestimmter subterrarer Agrarprodukte stehen klar in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten.»

Viele Information finden sie bei Swissaid - auch über das Inernationale UN Jahr der Kartoffel 2008 - und einen Hinweis auf das Symposium «Tu das Brot in den Tank - verschärfen Agrotreibstoffe den Hunger?»

Und falls sie wieder einmal unterwegs sind, so seien sie fairunterwegs - mit oder ohne Agrotreibstoffe.


Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch ...

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute

Vor drei Jahren erschienen: Tunnel – gesprengt, gebohrt oder gedeckt


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«Wenn Geld gebraucht wird, ist die Krise womöglich schon vorüber»

Heute der fünfte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Um erfolgreich zu sein, darf man/frau an der Börse nur mit Geld arbeiten, das man in den nächsten Jahren nicht braucht - oder derjenige, der fast nichts hat und auch mit Nichts leben könnte.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Aus obigem Artikel der Zeit zitiere ich einen einzelnen Satz:

«Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren» schrieb der ungarische Börsenguru André Kostolany in seinem Buch "Die Kunst, über Geld nachzudenken".»

Nur, in der heutigen Zeit begreifen viele den letzten Satzteil nicht richtig - «wer kein Geld hat, muss spekulieren». Es gibt vermutlich Zehntausende die in der Schweiz spekulieren und hoffen ans grosse Geld zu kommen. Mindestens 95% dieser Menschen machen einen Denkfehler: Sie hätten kein Geld und müssten spekulieren. Sie leben auf einem recht hohen Niveau und haben einige Tausend Franken auf der Seite - mit denen «Spielen» sie dann an der Börse. Vermutlich bei Swissquote denn der Werbung nach suchen die ja Leute die das letzte Hemd in der Finanzkrise verloren haben. Gewinnen wird hier vor allem die Bank. Und die andern werden auch das nächste Hemd wieder verlieren.

Vor allem junge Leute haben in der heutigen Zeit eine grosse Chance. Sie müssen das verdiente Geld nicht gleich in den Konsum stecken - man und frau könnte sparen und ganz klein anfangen. Ein Aktiengeschäft mit CHF 1000 zum Start. Zugegeben, der Spesenanteil ist hier höher, als wenn sie mit CHF 1000'000 starten. Beachten sie nun die vier Punkte, die ich in den vergangenen vier Wochen etwas durchleuchtet habe und legen sie alle Jahre CHF 1000 dazu. Von 25 bis zum Alter von 65. Mit einer Rendite von 5% (tiefe langfristige Aktienrendite) haben sie den dreifach eingebrachten Betrag - CHF 120'000. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% gib es das 5-fache, CHF 200'000. Und wer durch eine gute Auswahl eine absolut realisitsche Rendite von 10% erreicht, erhält das 10-fache und gleich noch seinen Einsatz zurück - CHF 440'000.

Einige werden jetzt feststellen, dass der genaue Betrag bei CHF 442'592.56 liegt und der noch versiertere Mathematiker kommt auf CHF 487'851.81 - schliesslich haben sie vorschüssig eingezahlt und die Aufgabe ist so gestellt, dass er den Rückzug im Alter von 66 Jahren macht. Wer so denkt, wird nie Erfolg haben. Es braucht die Gelassenheit dazu, die Zeit vorüber gehen zu lassen. Im zweiten Punkt haben wir gesehen, dass die Zukunft oft dem Zufall überlassen ist. Wir brauchen eine Linie, eine Strategie, Wissen, Zeit zum Lesen - Technik, Medizin, Biologie, Energie, Wirtschaft und auch Volkswirtschaft. Ob es dann 400' oder 500' sind ist fast nebensächlich. Wichtig wäre, dass wir das System durchziehen - alle Jahre einen Tausender einlegen. Die meisten wollen aber konsumieren und nicht sparen.

Da wären wir dann bei der eigens verursachten Finanzkrise. Der Konsum auf Kredit. Alles was aus Amerika kommt, kommt bei uns 10 Jahre später. Wetten. Ein kleines Beispiel gefällig. Einfach so aus dem Leben gegriffen. Aber es sind untrügliche Anzeichen. Wissen sie welchen Anteil von Pferdetransporter ein Händler zusammen mit einem Leasing-Vertrag verkauft? Jeden zweiten. Der Pferdesport war früher etwas für die Reichen, dann für die Angefressenen, heute die Snobs und morgen ... aber Achtung, Ausnahmen gibt es überall.

Ein guter Start wäre doch Iconomix der Schweizerischen Nationalbank - ein Lernprogramm über die Ökonomie - und um diese kommen sie nicht herum wenn sie ihren Einsatz verzehnfachen wollen.


Vor einem Jahr erschienen: Biomilch, Plastikmilch, Katzenmilch ...

Vor zwei Jahren erschienen: Magere Ausbeute - Direktanlagen vorziehen und nicht einfach x-welche Fonds

Vor drei Jahren erschienen: Rothrist ab: 08.15 - Mattstetten an: 5 vor 12


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«Börsenrätsel von Simbabwe» und «Leitfaden für Diktatoren»

Die Hyperinflation wütet in Simbabwe - 1998 war sie bei 32% und heute bei 150'000% ...

... von Montag zu Montag wird alles 30 mal teurer. Und morgen ist es schon wieder 4 mal teurer - Tendenz steigend.

«Das Börsenrätsel von Simbabwe

Präsident Mugabe kämpft um die Macht, das Volk mit Armut und Hyperinflation – ein Ei kostet mittlerweile zehn Millionen einheimische Dollar. Gleichzeitig boomt die Börse, die Aktienkurse steigen noch schneller als die Preise ... lesen sie weiter bei DIE ZEIT ... »

Ob sie in Simbabwe an der Börse investieren wollen, ist ihnen überlassen. Meine Kunden sind höchstens via Schweizer Titel an diesem Land in irgend einer Form beteiligt - die Schweiz ist nach Südafrika und knapp hinter China der dritt grösste Handelspartner. Mutige lesen sicherheitshalber noch einen mittlerweilen drei Jahre alten Artikel:

«Leitfaden für Diktatoren

Wie zerstört man ein Land? Robert Mugabe, Präsident von Simbabwe, weiß es ... lesen sie weiter in DIE ZEIT ... »


Vor einem Jahr erschienen: Vier Jahre Bullenmarkt - naht das Ende? - der Dow Jones ist heute praktisch gleich hoch, aber der Dollar 14% tiefer - der SMI rund 21% tiefer!

Vor zwei Jahren erschienen: Warnsignale?

Vor drei Jahren erschienen: Unterschied zwischen Börse und Gemüsemarkt


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Vögel, Abschied nehmen und Differenzen

Ein Vogel hat es geschafft. Wir gratulieren ganz herzlich. Andrea Vogel hat nach 150 Jahren als erster die Sahara durchquert. Daraus kann man und frau einiges lernen.

Vielleicht habe ich es schon einmal geschrieben, aber Andrea wird doch seinem Namen gerecht. Die einzigen Vögel die ich sonst noch kenne, welche die Sahara durchqueren, sind die Zugvögel. Doch da gibt es noch einen. «Ein Spatz kreist über mir. Spatzen, Cola und Nescafé haben etwas gemeinsam: Die Population der Spatzen ist gross, Nestlé ist der grösste Nahrungskonzern der Welt und Coca Cola hat bestimmt auch nichts zu klagen. Und vor allem: Alle drei sind in jedem hintersten Ecken der Welt anzutreffen.» Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach, wird er sich wohl gesagt haben, nachdem er 2000 Kilometer lang keine Wege zur Verfügung hatte - dort noch ohne Cola und Nescafé, geschweige denn einem Nespresso.

Börsenkotierte Unternehmen sind in den hintersten Ecken der Welt angesiedelt und wenn sie es aus der Sicht von Andrea anschauen, dann dürften es nach der Sahara-Durchquerung eher die vordersten Ecken gewesen sein. Abschied nehmen von der Sahara. Die Markenprodukte der Kleiderhersteller, Parfumfabrikanten, Nahrungsmittelkonzerne, Sportartikelfabriken haben in eingeholt. Er wird an die Differenzen denken. Die Strecke und die Erlebnisse beim Queren der Wüste - drei Monate hat er berichtet. Morgen Abend wird mit grösster Wahrscheinlichkeit das Fernsehen berichten, am Samstag die Printmedien - wir lieben den Vorsprung.

Differenzen sind nie einfach. Mathematisch arbeiten die meisten mit den ursprünglichen Grössen, aber die Differenzen sind wichtig. Bei den Börsenkursen und zwei Punkten auf der Welt - der zurückgelegten Differenz. In der Wüste über 3000 Kilometer, als ehemaliger Nachbar 200 Meter. Und wie es der Zufall so will, wohnt dort zumindest dem Namen nach, wieder ein Vogel der Gattung Alaudidae. Meter bleiben Meter, aber Differenzen können auch anders verstanden werden und sind oft grösser als 200 Meter oder 3000 Kilometer. Keck wie der Andrea eben so ist, wird er mehr über die 200 Meter wissen wollen und wir über die Wüste. «Wie viele Jahre alt ist das Wasser in zwei Kilometer Tiefe unter der Sahara (Zahl in Ziffern)?» Freuen wir uns über das was Andrea Vogel erzählen wird. Dem Projektbeschrieb nach wird es garantiert nicht langweilig werden.



Vor einem Jahr erschienen: Buchhaltungsproblem der neuen Blogger-Art

Vor zwei Jahren erschienen: Tschernobyl - einige nicht ganz quere Gedanken

Vor drei Jahren erschienen: Das Jahr der Mikrokredite - Oikocredit


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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 51

Renditen von Liegenschaften lassen sich absolut mit Aktien vergleichen - aber auf unseren Immobilienmarkt hat die Subprimekrise nicht einen so grossen Einfluss.

Eine Studie vom Bundesamt für Wohnungswesen sorgt für eine kleine Überraschung - lesen sie ab Seite 6 im heutigen Immobilienbrief.

Schweizer Immobilienmärkte 2007 trotz Subprimekrise im Aufwärtstrend und ebenso ergeht es den institutionellen Investoren in Deutschland. Im Finanzblog kommen wir in einem späteren Beitrag noch einmal auf die technische Seite zurück. Diese Infos stammen aus einem spannenden Vortrag, der mir bestätigt, dass in Finanzkreisen überwiegend kurzfristig gedacht wird. Es gibt Ausnahmen - aber die sind dünn gesät.

Schauen sie sich in diesem Zusammenhang mindestens die Grafik auf Seite 4 an. Die Performance beträgt über drei Jahre aufgerechnet:

- 0% Performance für Obligationen

- 1% Performance für Schweizer Immobilien- fonds - das müsste einige überraschen, eher wundern

- 22% Performance für Aktien

- 25% Performance für Immobilien


Aber aufgepasst - das Timing macht es aus - langfristig gesehen sind immer die Aktien Sieger geblieben. Und hier noch ein kleiner Tipp. Schauen sie sich in Zukunft in der Schweiz vermehrt Altliegenschaften an - beobachten sie die Entscheidungen über die Dumontpraxis. Fragen sie uns - wir zeigen ihnen die Vorteile.



... der Immobilienbrief zum herunterladen und die Börsenkurse als pdf-Datei (gleiches Fenster) beim ...

Immobrief



Vor einem Jahr erschienen: Frankreich: barré à gauche - suivre deviation à droite

Vor zwei Jahren erschienen: «Jelmoli in Russland»

Vor drei Jahren erschienen: Öl - Oel - Oil

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Pontius Pilatus, James Bond und die Flugzeuge

Pontius Pilatus ist wohl das erste, was der Mehrheit in den Sinn kommt, wenn man von Pilatus spricht ...

... und dabei sieht man diesen Berg vom Firmengelände der Pilatus Aircraft gar nicht. Pontius sagt man nach, dass er Jesus zum Tod am Kreuz verurteilte. Wir wissen es nicht. Aber ich weiss, dass ich ohne grosses Geschick jedes Sport- oder Trainingsflugzeug und jede kleinere Privatmaschine in sehr kurzer Zeit mit Bomben bestücken kann. Handwerkliches Geschick reicht aus. Über Lieferungen von Nicht-Kriegsmaterial, das man in Krieg führende Länder verkauft, können wir stundenlang diskutieren. Darf man, darf man nicht, wo kann man sich sonst das gewünschte Flugzeuge besorgen oder nimmt man eines, das nicht in der Schweiz produziert wurde. Fragen über Fragen, die niemand beantworten kann. Es gibt hier nur die eigene Meinung.

Schauen wir lieber die positve Seite an - die überwiegt ganz eindeutig. Ein Unternehmen das in Privatbesitz ist und so viele Zahlen bekannt gibt, hat eine eigene Philosophie. Wer sich mit Zahlen auskennt, kommt den Verdacht nicht los, dass Piltatus ehrlichere Zahlen präsentiert, als manches börsenkotierte Grossunternehmen. Beim Firmenrundgang mit der Jungen Wirtschaftskammer Oberaargau dürfen sie sogar alles fotografieren. Nur soll man die Fotos nicht gewinnbringend veräussern. Vermutlich wären das dann meine ersten ...

Pilatus als Geschenk

... und technisch konnten wir alle Fragen stellen. Sie wurden beantwortet. Eine Dame hat mir im Anschluss erzählt, dass sie lieber in ein Flugzeug gestiegen wäre, als zu wissen, wie man fräst, presst, nietet ... absolut nachvollziehbar. Aber man(n) schaut sich gerne herum und vernimmt mehr über StarragHeckert und andere Maschinenbauer. Vermutlich hätten wir sogar in ein Flugzeug steigen dürfen - man hätte fragen sollen. Obiges Flugzeug wird nicht als Weihnachtsgeschenk verpackt, sondern ist in der Malerei. Trotzdem fast ein Geschenk aber nicht mit der Filmserie von Dexter zu verwechseln ...

Pilatus und das Matterhorn

... und für einige unter uns, gehört Fliegen fast zum täglichen Brot - allenfalls nicht immer in einer solchen Flugposition vor dem «Pilatus». Das wäre eher etwas für James Bond gewesen, dessen Goldfinger auf dem Werksgelände mit gedreht wurde ...

petronas

... dürfte mal mit Petronas angeschrieben gewesen sein und einigen kommt da sicher der Ausflug vom letzten Jahr in den Sinn - Sauber und Albert ... aber die Modelle von Pilatus werden nicht in diesem Windkanal ausgetestet, dafür dürfte die Mitarbeiter-Beteiligung am Gewinn mustergültiger als bei BMW geregelt sein ... ich denke, das Personal ist gut gehalten. Mann und Frau sieht auch keine unfreundlichen Gesichter - arbeiten scheint hier Spass zu machen, das Produkt zu begeistern ...

Pilatus Maintenance

... die Maintenance, die Pflege, scheint hier für Flugzeuge und Personal zu stimmen ...


Propeller

... hier wird vermutlich nicht ein 12-propelliger Typ hergestellt ...

Propellerforschung

... aber hier wird an einem Propeller mit 6 Flügeln geforscht ... Pilatus P12 oder P21 oder ...

Propellerhalle Pilatus

... und am neuen Gebäude ist unverkennbar, dass hier in den nächsten Tagen auch etwas mit Propeller-Blättern gefertigt werden dürfe ...

JWO

... was nicht mehr fliegt, kann anders benützt werden ...


Mirage Aufklärer

... und das sind keine Pilatus Trainer, sondern Mirage Aufklärer im Mirage-Center Stans - die Foto-Objektive sind noch enthalten, die früher mal in Höhen bis zu 15 Kilometern eingesetzt wurden. Ein toller Tag, danke allen und nach den Raketen aus Langenthal bin ich gespannt, was das dieses Jahr noch alles für Überraschungen folgen werden ... und über die Flugzeuge erzählt uns vielleicht der Personalblogger noch etwas - er hat auch mal bei Pilatus Aircraft gearbeitet ...



Vor einem Jahr erschienen: etha+ (r) - a l c o suisse - grüner Treibstoff

Vor zwei Jahren erschienen: Abschied von der BernerZeitung BZ - der Hilfeschrei wurde erhört, die BernerZeitung bringt wieder sehr viel über die Wirtschaft - zudem hat der Stand an der BEA einige Reklamationen weitergeleitet

Vor drei Jahren erschienen: Jow Downs - Dow Jones heute unter 10'000? - er hat die magische Zahl nicht unterschritten - genau 10'000 aber «getupft»


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Langfristig denken - und Crashs und Finanzkrisen sind Nebenschauplätze

Heute der vierte Grund, wieso man zu Zeiten der Finanzkrise gelassen sein soll. «Nur keine Panik» hat die Zeit ihren Artikel betitelt. Langfristig denken - und man/frau ist langfristig auch bei den Erfolgreichen.

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.


Langfristig denken ist alles andere als einfach. Erstens müssen sie sich vom täglichen Druck der Börse nicht ergreifen lassen und das ist oft einfacher gesagt, als getan. Und zweitens müssen sie so viel Wissen auf mindestens einem Gebiet haben, dass sie auch überzeugt sind, dass hier langfristig Erfolg vorhanden sein wird. Es nützt nichts, wenn sie wahllos etwas kaufen und nach zwanzig Jahren schauen, wie hoch jetzt diese Aktien sind. Dann machen sie es eher wie der Affe im ersten Beitrag - vielleicht haben sie Glück.

Langfristig müssen sie überzeugt sein von einem Unternehmen, einem Produkt oder eine Sparte, die sich extrem stark entwickeln wird. Ich selbst habe einige Unternehmen, die ich auf mehrere Jahre als bisher unentdeckte Trouvaille bezeichne. Einige sind im Finanzblog auch beschrieben. Es können auch Branchen, neue Technologien, aufstrebende Länder sein. Sie müsseneben etwas finden - auch wenn andere sie auslachen. Mich hat mancher über Photovoltaik und Gold ausgelacht. Sollen sie doch, wir lassen uns Zeit.

Drittens, müssen sie viel lesen - aber das Richtige. Wissen und lesen ist nicht das gleiche - denn sie müssen ihr Wissen immer wieder neu aufdotieren. Tagtäglich! Ich erhalte pro Tag im Schnitt 20 Unternehmens-Analysen und etwa gleich viele Mails mit Empfehlungen. Picken sie sich darin nur das heraus, was sie wirklich brennend interessiert. Am Freitag zum Beispiel, als ich diesen Beitrag schrieb, habe ich keine einzige Empfehlung angeschaut - es waren nicht meine Titel, meine Branchen. manchmal schaut man drei vier an. Wenn sie langfristig Erfolg haben wollen, brauchen sie vor allem eins:

Um langfristig Erfolg zu haben, brauchen sie eine eigene Meinung!

Und wenn die Börse halt mal nach unten geht, ja was soll es. Dann kann man wieder einmal etwas kaufen und irgendwann wird es wieder steigen. Geduld haben zahlt sich in barer Münze aus. Die ganz grossen und erfolgreichen Anlagegurus, die grossem vermögen gekommen sind, haben ausschliesslich eine langfristige Denkweise. Ich kenne keine einzige Ausnahme. Auch Venture Capitalisten denken langfristig - nur hier ist das Risiko höher.

Lesen sie lieber eine technische Revue, ein medizinisches Journal oder etwas das ihnen Spass macht und das man in irgend einer Art an der Börse erwerben kann, als eine Börsenzeitung und sie werden Erfolg haben. Aber meist erst langfristig.




Vor einem Jahr erschienen: Salatölralley - Pflanzenöl als Treibstoff ist unethisch

Vor zwei Jahren erschienen: Peugeot Citroën

Vor drei Jahren erschienen: Gemeinsamkeiten zwischen Wein und Börse in Frankreich


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«Sachverständige schlagen Alarm»

Über Nahrungsmittel, die Landwirtschaft und Biotreibstoffe - meist nur Agrar-Treibstoffe - habe ich den vielleicht wichtigsten Artikel auf den Tag genau vor einem Jahr geschrieben - jetzt folgen die Sachverständigen. Eigentlich schneller als ich gedacht habe, aber die Brisanz dahinter ist dringend zu lösen.

Beim Biotreibstoff ist die Grundsatzfrage: «Wo fallen biologische Stoffe an oder können angebaut werden, welche die Lebensmittelkette nicht (stark) beeinträchtigen? Zudem müssen diese mit anderen Produktionsketten im Einklang stehen!»

Das war meine Forderung. Bundesrat Moritz Leuenberger hat bei der EU darüber gesprochen. Die steuerliche Begünstigung für umweltschonende Treibstoffe in der Schweiz enthält für mich etwas viele «kann-Formulierungen».

Angesichts der Nahrungsmittelkrise fordern Experten eine radikale Neuausrichtung der globalen Landwirtschaft ... lesen sie weiter bei espace.ch ... »

International Assessment of Agricultural Science and Technology for Development vom International Assessment of Agricultural Science and Technology for Development - viele Zusatzinformationen am 15. April 2008

IAASTD


Vor einem Jahr erschienen: Bioethanol - ist der wirklich biologisch? - auch Borregaard Luterbach ist heute wieder aktueller denn je - «Gestank ist amtlich bestätigt»

Vor zwei Jahren erschienen: Porsche Diesel

Vor drei Jahren erschienen: Gen-«Ethik» ethisch betrachtet


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The Olde Deer, der neue Grossrat und der Barriqueur

Über Hans Hirsch, so nenne ich John Deer und Stag, der männliche Hirsch, habe ich schon geschrieben. Und heute schreiben wir über den Grossrat Hans und seinen «The Olde Deer», meinen Kollegen, der ihn schon probiert hat und den andern, Turan der Grossrat, der ihn am Samstag versuchen will.

Am Samstag wird der erste Whisky vom Hasli-Bier vorgestellt - diese Biermarke sollten sie schon lange kennen. Dies ist keine Aktienempfehlung - jeder muss selber analysieren und entscheiden. Vergnügen ist aber inbegriffen. Der Whisky soll sehr gut sein und das sagt einer, der einige Gemeinsamkeiten mit mir hat. Wein, kennt auch den Gefängnisdirektor - wir sind zum Glück nie seine «Kunden» gewesen - und er ist auch Blogger. Zudem testet er in diesem Beitrag den Barriqueur. Vielleicht müsste man eher Garigueur sagen. Müssen wir mal selbst austesten. Der Chef der Vinothek Vuithier ...

The olde deer und Eric Vuithier

... und hier sein Vater und die ersten Flaschen von The Olde Deer die ich zu Gesicht bekomme ...

Grossrat Hans Baumberger

... Grossrat Hans Baumberger, der «jüngste» im Kanton Bern und trotzdem schon ein «alter Hirsch», eben wie sein Whisky. Herzliche Gratulation und viel Spass ...

Mehmed Turan

... und wenn es klappt schaut eben Mehmed Turan, Bürgerrat der Stadt Basel und Grossrat von Basel Stadt vorbei. Ich hab ja immer schon gesagt, dass Politik nicht ganz einfach zu begreifen sei.


Vor einem Jahr erschienen: Bioethanol - ist der wirklich biologisch? - ich bin schon ein klein bisschen stolz, dass ich ein früher war, als die Sachverständigen! Morgen mehr ...

Vor zwei Jahren erschienen: ... oder Rohstoffrallye

Vor drei Jahren erschienen: Millau – Bauqualität in der Schweiz und Frankreich


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