Der Unterschied zwischen Amerikanern und Bernern

51 - das ist einen Ausflug wert und Mann hat sogar die Musse Frau zu studieren und das ist zwischen den USA und Europa nicht alleine die Art der Stippvisite auf das Jungfraujoch. Für die einen über den «grosse Teich» ...

... der auch zum Thema am Mittagessen mit den Nachbarn entsteht. Mann und sogar Frau spricht über Kabel (beruflich) und Segeln - was liegt da näher, als ein Jahr zurück zu denken. Das erste Bild in obigem Link ist im Peter Café Sport in Horta auf Faial geschossen worden, der Wal auch nur mit dem Fotoapparat. Hier oben auf 3454 m hat es nur Dohlen. Das erklärt Frau dem Amerikaner Ehepaar und zwei Minuten später spricht man über die Börse. Heute ist nicht Wetter zum Segeln, auch nicht Segelfliegen - zu wenig Wind. Und Peter himself nimmt von den Azoren auch nicht das Segelschiff um nach Lissabon zu gelangen, sondern wie wir das Flugzeug - eine Reihe vor uns und auf dem Flugplatz war noch einmal Zeit über die Cigarren dort zu diskutieren. Er hat den am einfachsten zu findenden Cigarren-Shop auf den Azoren. Heute ist die Bahn angesagt. Knappe 75 km Luftline dauern etwas mehr als 4 1/4 Stunden. Segeln ist etwa gleich schnell - die Bahn gewinnt aber 3000 Meter an Höhe.

Das Tempo ist das grösste Problem für die Amerikanerin. Dank Thanksgiving dankt man nicht der Ernte, sonder hat einen Tag mehr Zeit durch Europa zu zischen. Milano, Susten geschlossen, halt via Luzern, dann exakt 20 Minuten auf dem Jungfraujoch (that's enough, we saw a lot), kann dadurch als gesehen abgehakt werden. Über Grindelwald nach Interlaken, wo vor einem Jahr der Mistery-Park geschlossen hat - «der Parkwächter ist geblieben». Keinen Stutz haben wir verloren. Und die beiden Amerikanerinnen fahren dann nicht via Bern, Fribourg, Vevey, Martigny nach Brig, sondern ich schlage das nächste Tal vor - Kandersteg und Lötschbergtunnel. Verlieren weniger Zeit, um gleichentags nach Mailand zurück zu kommen und haben in Brig vielleicht noch Zeit am Bahnhof eine Flasche Schweizer Wein ein zu kaufen. Sorry, auswendig weiss ich nicht, wo ich vor dem Simplon einen 7/11 empfehlen kann. Und heute Montag geht es nach Amsterdam. Dann noch Zürich. Und Bern? Is there anything? Immerhin UNESCO Weltkulturerbe.

Frau: Und aufgerissene Strassen! An der EURO 08 nicht mehr und ich spiele auf dem Jungfrau Fussball. Auch wenn die Dame seit heute mit Grösse 51 über Bern lästert. Fussballspielen können wir ...

EURO 08 Jungraujoch

... den Ball im mittleren Loch aus dieser Distanz beim ersten mal versenkt. Meine erste Aktie war ja auch Young Boys. Mysteriös, die habe ich zur Hälfte ersenkt - und dann habe ich beschlossen, das Metier seriös zu lernen. Die Amerikaner haben gar keine Zeit zu lernen, die drehen zu schnell - viel zu schnell - himmelhochjauchzend zu Tode betrübt ...

Berner Mittelland

... hier oben hat man einen schönen Ausblick über das Land von Dezennium. Wir Berner hatten mehr Schulden pro Kopf als die Amerikaner - wir haben es überlebt. Die Amerikaner und viele Börsen-Youngster sind daran, das mit dem Schwarzen Freitag von 1929 zu vergleichen und panikartig zu handeln. Sagen wir es mal ganz deutlich. Wenn die Masse spinnt, dann spinnt sie und alles dreht im Roten, auch wenn die Lage längst unter Kontrolle hätte gebracht werden können ...

Amerikaner auf Glatteis

... aber viele gehen mit der falschen Ausrüstung auf das Glatteis. Dieses Parkett, wie die Börse, braucht etwas mehr Vernunft, etwas mehr Durchblick und Weitsicht. Das ist vielleicht der Grund, wieso ich einige Amerikaner in der Schweiz betreue. Man kann auf dem Jungfrau auch mit Japanern Kontakt aufnehmen. Vermutlich haben die Damen schon gestern gewusst, dass heute der Welttag der Toilette ist. Die sind so unkompliziert, dass man, sorry Frau, die Herrentoilette benützt. Umgekehrt ich einmal in China: Massentoilette, Dame an Dame, schallendes Gelächter, ich habe dann einige chinesische Schriftzeichen gelernt und zuvor die Gesichtsfarbe der Ureinwohner der Amerikaner angenommen ...

Wasserwagen

... der grössere Teil des Wassers muss hinauf gefahren werden. Es gibt auch noch andere Unterschiede zwischen New York und Jungfraujoch. Wasser siedet hier mit 88-89 Grad, deshalb braucht auch die Küche etwas höhere Anforderungen, denen sie absolut gerecht wird. An einen Kochkurs hat die Chefin noch nicht gedacht, aber das wäre vielleicht was für den neuen Marketing-Chef der Jungfraubahnen - «Krisen sind immer auch Chancen» - hier zumindest bis die BZ den Layout-Fehler korrigiert, ganz sprichwörtlich genommen. Danke auch dem Japaner, der seit mehreren Jahren dort oben serviert, mein Berndeutsch versteht und der Gebäude Versicherung Bern, die zum Jubiläum von 200 Jahren einen Ausflug für CHF 40 ermöglicht. Aber zum Auslesen einen solchen Top-Tages Top of Europe braucht es manchmal gleichviel Glück, wie an der amerikanschen Börse ... vor exakt zwei Jahren haben wir über die Wallstreet zwischen Mönch und Jungfrau berichtet. Hier im Berner Oberland diskutiert man, meist sogar Englisch. Auch der Bergbauer, der im Winter einen Zusatzverdienst im Tourismusgeschäft erzielt. Der kann auch Fremdsprachen, wie die fernen Asiaten. Andere können das nicht, das ist auch ein Unterschied ...

51

51

QN - was heisst das?

(no title)
Kuhn - Reto genau genommen und wo ist seine Kuhn-World - an der Rikon-Strasse.

Kuhn Rikon müsste demnach etwas weiter von der Autobahn sein. Essen (nicht aus dem Dampfkochtopf) war gut aber fast nebensächlich. Wein, herrliche Karte und wie im Grossraum Zürich Pflicht, stark Italien- und etwas Spanien-lastig. Einer würde reizen, der einzige aus Süd- und Süd-West-Frankreich - Alain Brumont hätte heute mit Montus und Bouscassé Tag der offen Türe. Aber dort gäbe es nur junge Jahrgänge und die alten, zum Teil weniger gut ausgezeichneten dürften, wenn sie schön dekantiert sind und vielleicht noch mit dem Clef du Vin behandelt, herrlich schmecken. Aber etwas weit weg.

Näher ist zur Zeit die in der Dordogne lebende Tochter von Eugen Bänziger. Die Bilder von Eugen sind noch bis am Sonntag zu sehen. Vielleicht melde ich mich dann mit einem Bild von einer Bahnstation - Top on the World. Auf den Tag genau zwei Jahre danach.

Top auch bei QN die Cigarren. Mein Copain nimmt auf Anraten eine Don Alejandro Robaina - hier fehlt noch ein Link zum Cigar-Wiki. Etwas milder im Geschmack als die Partagas Piramides Limitada. Vielleicht etwas falsch geschrieben aber ich finde nur einen Link bei Don Gabriel - ausverkauft. Eine handsignierte leere Don-Kiste im Keller hilft nichts.

Da gehen wir lieber mal für eine Veranstaltung in Retos Keller, die QN-Cantina ...

Effretikon

Effretikon

QN-World - Humidor


Edelmetall für China-Wein, manipulierte Kultgetränke in Alu-Dose und Tetra-Pak?

«Das Reich der Mitte entdeckt den Wein» von Angela und der Rabbit dürften fast Erinnerungen an den Verbindungsball im Casino aufkommen lassen. Letzteres als Begriff ist keine Spielwiese für den Feldhasen, sondern eher für Aktionäre von Chillmi ...

... immer schön der Reihe nach wie Max Küng in der Kolumne zu schreiben pflegt. Wir fangen aber nicht mit dem Üblen an. Mit edelstem Essen, das uns serviert wurde. Hochstehend, gekonnt dargereicht und was die meisten nicht glauben mögen, es ist Convenience Food aus industrieller Küche. Besser als vieles andere, was zum Teil in Restaurants serviert wird - wobei der grösste Teil in der Schweiz auch nicht frisch auf den Teller kommt. Wenn wir schon beim Casino Bern sind, hier wird nicht gespielt. Allenfalls getanzt oder dann erhält einer sein Diplom - Mathe in der ganzen Region die einzige Note 6 und keinen Buchpreis. Zbinden, der spätere Rektor des KV meinte, das soll mir eine Lehre sein. Ich hab irgendwo 50 Rappen zu wenig aus der Aufgabe übertragen und dadurch auf den falschen 5er gerundet.

Anscheinend nach mit etwas gröberen Rechnungsfehlern rechnet man bei Kultgetränk Chillmi (nicht kill me). Eine Beurteilung der Sachlage überlasse ich andern - bin zufälliger weise mal nicht darin investiert. Spass beiseite, wer spielen will muss 500 Meter weiter (Tram oder zu Fuss). In obigem Casino Bern gibt es einen Zigarettenautomaten und die ein- und allenfalls wie anderswo auch zweiarmigen Banditen müsste man eher im Grand Casion Bern. Der Chef dort wird mir meinen Spruch nicht übel nehmen - der könnte auch in unserer Verbindung sein.

Der Ball rollt wieder, alle Beiträge von Angela Kreis-Muzzulinidarf ich ins Finanzblog nehmen. Ihr Hobby ist nicht der Wein - das ist ihr Beruf. Merci und vielleicht klappt mal eine öffentliche Einladung - herzlich willkommen in Langenthal zum Austesten des Clef du Vin - war halt schon am Dienstag im Club de la Barrique.

«Das Reich der Mitte entdeckt den Wein»

von Angela Kreis-Muzzulini

Lesen sie selbst, wie viele Barriques aus chinesischer Eiche produziert werden, was der ehemalige Geschäftsführer Gernot Langes-Swarovski und grösster Alleinteilhaber von Swarovski (am zweiten Beitrag dürften Aficionados Spass haben) in China macht und dass nur Spanien, Frankreich, Italien, die USA und Argentinien mehr Wein produzieren als China. Hätten sie es gewusst?

Im Gegensatz zur Schweizer Bevölkerung, die im Durchschnitt pro Kopf und Jahr etwa 36 Liter Wein konsumiert, bringen es die 1,3 Milliarden Bier und Reiswein liebenden Chinesen zurzeit auf rund einen Viertelliter ...

Reiswein habe ich selbst in China getrunken und chinesischen Wein erst einmal in London. Eines ist ihnen gemeinsam - die Etikette. Glitzer, Glanz, Metalldruck aus Gold und Silber. Über Schönheit kann man sich streiten. Manchmal auch über den Inhalt oder gar über das Verpackungsmaterial. Die Aluminium-Dose, da kann man echt fast sagen, kill me. Hier gibt es galvanische Ströme und Giftigkeit. Ich als Allergiker behaupte, dass in 20 Jahren Aluminium in der Lebensmittel-Industrie verboten ist. Mein Urteil über den Prosecco von Paris Hilton ist ein Hinweis darauf. Aber über Schönheit lässt sich auch hier streiten. Hoffen wir mal, dass beide etwas autochtone Sorten belieben. Tolle Degustation die wieder einmal bewiesen hat, dass jeder seinen eigenen Geschmack hat.

Auch beim French Rabbit dürfte schon die fast chinesische Glitzerpackung von Tetra Pak. Der Merlot aus dem Pays d'Oc schmeckt fein und die Säure vom vermutlich etwas zu jungen Wein macht sich erst gegen den Schluss bemerkbar. Es macht Spass so etwas aus zu probieren. Ich habe besseren Merlot aus der Gegend im Keller, aber mit einer total langweiligen Etikette - den können die nicht mal richtig in Frankreich verkaufen, obschon sie auf mein Anraten vor rund sieben Jahren, eine Goldmedaille in Paris geholt haben. Der Rabbit wird als Weihnachtsgeschenk verteilt und wird garantiert Aufmerksamkeit erregen. Wie der Kunde, der beim (Schweizer ?) Lieferanten am Montag in den Laden wollte. Geschlossen. Aber der Weinhändler diskutiert mit mir und öffnet den Laden. Kein Bargeld. Er keine Karte. CHF 19.50 - er bezahlt 20. «Für den Service gebe ich gerne ein Trinkgeld.» Die Flasche wurde gekonnt als Geschenk verpackt und der Kunde an die Türe begleitet. Ein Kunde mehr. Vielleicht zwei, denn der Beschenkte erhält nicht einen von ihm geliebten einfachen deutschen Wein, sondern etwas ganz Tolles. Vielleicht hat Patrick Vuithier von Finewine schon einen Lehrgang bei Davidoff gemacht.

French Rabbit

... die Traubenlese begann am 11.11. um 11.11. - Lesung mit Musik müsste das heissen. Und ich hoffe, dass auch etwas Musik in die Flaschen kommt. Der weisse Chasselat hat 90 Oechsle und der Rote Chasselat knapp 80. Für das Nebelloch Langenthal eigentlich ganz beachtlich. Der rote Gutedel, wie diese Sorte auch heisst, ist keine autochtone Sorte aber extrem selten zu finden.

Lieber Bundesrat (Sch)-Merz - statt Wein, Raps und Schnaps

... ein Beitrag zum Wein-en. Herr Merz Entschuldigen sie, ich musste ihr Parteicouleur nachschlagen. FDP - wir Liberalen. Bitte, bitte, bitte kommen sie nicht auch noch auf die Idee den wunderbaren Wallisser Rotwein Cornalin in Treibstoff umzuwandeln ...

... sonst haben sie vermutlich mit anderen FDP-Mitgliedern ein Problem, vielleicht sogar mit einem, dessen Heimatort in der Nähe von Fully ist. Mit Pascal Couchepin habe ich noch nie über Wein diskutiert, «nur» über die Kirche und und mit Fulvio Pelli (vor 2 Jahren der erste Beitrag) knappe 10 Minuten anlässlich «100 Jahre FDP Langenthal». Für mich ein gutes Gespräch, die langfristige Richtung ist erkannt, man spricht tatsächlich über «Gott und die Welt». Damals war ich noch Kirchgemeinderats-Präsident. Und das was uns Hans-Rudolf Merz einbrockt - ja einbrockt - ist auch eine Glaubensfrage.

Nicht dass die Finanzen das Problem sind, da haben sie ja keine Chance, wie einst einer ihrer Vorgänger zusammen mit (wenn ich mich nicht täusche) dem damaligen Premierminster von China Li Peng durch den Economist für die schlechteste Finanzführung ausgezeichnet zu werden (holziger Kochlöffel). Aber das mit dem Raps - das ist eine Schnapsidee. Als ich noch auf diesem Gebiet tätig war, unterstanden wir ihrem Finanzdepartement.

Raps als Treibstoff zu fördern und diesen noch von der Steuer zu befreien finde ich eine der grössten Schnapsideen, die jemals ein Bundesrat unterstützt hat - und dann noch einer der FDP.

Die Schweiz sollte weltweit mit einem guten Vorbild voran gehen.


Wenn Mist gemacht wird und was man nur aus Mist machen sollte, das wissen schon 17-jährige besser - gestern im Finanzblog.

Echt zufällig gestern, auch mein Schlusskommentar. Am dem Wort Sch ... (für Mist) muss man sich dort nicht aufregen, aber hier, an dem was Budesrat Merz will. Und was meint die Presse dazu:

- «Dreckigen Raps-Diesel fördern»

- «Raps-Republik» - kurz - absolut lesenswert

- «Bauernlobby stärker als Gesetz»

Auf dem Netz ist noch nicht viel zu finden - die Meldung ist zu neu und zu schockierend.

Aber seien sie unbesorgt, der Finanzblog sorgt schon dafür, dass sie immer eine Spur voraus sind:

- Attisholz ist oben schon verlinkt, aber noch nicht gesagt, dass der Bund hier mitverdient

- Salatölralley - Planzenöl als Treibstoff ist unethisch

- Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe - die Kokosnuss ist ein echter Energieträger

- Wer hat die Kokosnuss, wer hat ...

Morgen nehme ich dann noch einen Anlauf, zu zeigen in welcher Form man Wein verpacken kann, damit ihn vielleicht Bundesräte nicht entlarven können und gleich Treibstoff daraus machen und dann darf ich ihnen einen schönen Beitrag über ein Weinland einspielen, das garantiert nie auf solche Ideen kommt. Die brauchen ihr landwirtschaftliches Land um benötigte Nahrungsmittel - und auch Wein - zu erzeugen. Wenn ihnen alles etwas Chinesisch vorkommt, dann liegen sie zumindest für den morgigen Beitrag richtig.

«Energie sparen» - Tipps nicht nur für Jugendliche

Heute mache ich es mir einfach - ich lass meinen Sohn schreiben. Ein 5-minütiger Vortrag ist fachlich als interessant beurteilt worden und es gibt einige Tipps zum Energie sparen. Zum Beispiel bei der Wassermischbatterie den Hebel immer auf kalt stellen.

«Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen, ich begrüsse euch ganz herzlich zu meiner Überzeugungsrede über das Thema Energie sparen.

Ich finde Energie sparen ist ein sehr aktuelles Thema welches alle von uns angeht, deswegen habe ich mich für dieses entschieden.
Energiesparen
Heutzutage könnten wir uns eine Welt ohne Strom oder Erdöl gar nicht mehr vorstellen. Erdöl brauchen wir nicht nur als Treibstoff sondern auch für viele andere Produkte wie z.B. Kunststoff, Medizin und zur Stromproduktion. Und ohne Strom würde kein einziges elektronisches Gerät mehr funktionieren. Überlegt euch mal, wie viele Stromfresser ihr in eurem Zimmer habt!

In den letzten par Jahren ist der Energieverbrauch stark gestiegen obschon viele Sparmassnahmen bereits wirksam sind. Doch wenn wir weiterhin so viele Rohstoffe zur Energiegewinnung aufbrauchen, werden diese in einigen Jahren nicht mehr vorhanden sein. Um das zu verhindern, sollten wir alle mithelfen unsere Ressourcen zu sparen.

Auf dieser Statistik könnt ihr den steigenden Energieverbrauch der Schweiz zwischen 1970 – 2006 erkennen und in welchen bereichen am meisten Energie gebraucht wird.

Energieverbrauch
Besonders problematisch für die Umwelt ist der Verbrauch fossiler Energieträger z.B. Erdöl, Uran oder Gas. Bei deren Verbrennung entstehen Luftschadstoffe und CO2 (Kohlenstoffdioxid). Diese CO2-Emissionen tragen zur globalen Klimaerwärmung bei. Sie lassen sich vorderhand nur durch eine Verbrauchsreduktion vermindern:
Entweder über eine rationellere Energieverwendung oder über den Ersatz durch erneuerbare Energien. Wie Wasser, Wind- und Solarenergie.
Energiequellen
Biomasse ist nur sinnvoll, wenn sie aus Abfall oder allenfalls Holz gemacht wird. Was jedoch sehr schlecht ist, ist Agrotreibstoff, aus Nahrungsmittel. Das ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, weil man erstens Nahrung aufbraucht und zweitens müsste man 4-mal die Fläche von Deutschland anpflanzen, damit jeder Deutsche Auto fahren könnte. Hingegen Agrotreibstoff aus Dünger ist wiederum sehr gut.

Was Ihr tun könnt um Energie zu sparen und die Umwelt dadurch zu schützen ist:
10 Tipps zum Energiesparen
Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Methoden welche ihr einhalten solltet.

Ich versuche mich an diese Sparmassnahmen zu halten, nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch wegen den hohen Kosten.

Ein sehr grosser Teil dieser Kosten wird durch das heizen verursacht. Deswegen ist es wichtig, dass man eine sehr gute Isolation im Haus hat. Heizen mit Holz ist auch eine gute Möglichkeit, da holz nicht so viel Co2 produziert. Es wäre auch nicht teuer, da man das Holz im Wald suchen könnte und es nicht kaufen müsste.

Ich hoffe ich habe euch ermutigt, selber etwas gegen den hohen Energieverbrauch zu unternehmen.

Ich zum Beispiel nehme das Fahrrad um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.»

Hier noch ein Bild von Thomas - bei der Weinlese am 21. Oktober 03 - und morgen dann etwas über diesen und anderen Wein. Übrigens, das Wort «Dünger» im Vortrag war für Kuhmist gedacht. «Das kann ich doch vor der Klasse nicht sagen.» Wieso nicht? Auf der Welt wird soviel Scheisse gemacht, dass sich hier nicht all zu viele aufregen sollten. Es sind aber nicht nur die Kuhfladen, sondern die gesamte Biomasse gemeint die wieder verwertet wird. Aber keine für die menschliche Ernährung einsetzbaren Nahrungsmittel. Ich wiederhole etwas aus dem Vortrag, aber es gibt doch immer noch jede Menge Leute, die solchen «Mist» machen.

Schweizer Immobilienbrief Nr. 40

Der BFS-Mietpreisindex (Bundesamt für Statistik) soll in der Berechnung nicht stimmen. Harter Tabak gegen Bundesbern ...

... aber suchen sie doch bitte den Index gleich selbst. Ab Seite 10 sind sie bei der Kritik voll dabei. Normalsterbliche werden das auch begreifen, nicht nur Real Estate Asset Manager - ein spezialisierter neuer Spezialist. Fast amerikanische Verhältnisse, aber dazu ein anderes mal. Nur soviel aus New York - dort sind die Parkplatzgebühren noch höher als in Bern. Lesen sie selbst, bis CHF 15 000 kann man verdienen - pro Parkplatz und Jahr. Im Casino-Parking steht: kaufen sie einen einhundert Franken Gutschein, um günstig zu parkieren - 6 Stunden und 47 Minuten (solange war ich an einem Ball - nicht Euro 08 ...) kosten schlappe CHF 15 und das in der Nacht bei praktisch leerem Parkhaus. Günstig? Bern ist die teuerste Stadt in der Schweiz um zu parkieren!

Vielleicht interessieren sie sich aber lieber für die anziehenden Büroflächen oder gar für die Immobilien-Uhr. Früh einsteigen oder das Momentum beachten? Letzteres hat so etwas an sich, wie ein fahrender Zug.

Zum ersten Thema noch die Pressemitteilung über den IAZI-Mietpreisindex. Sollte ich den vom Amt für Sadistik finden, könnten wir auch diesen in die Blogroll aufnehmen

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster - nur die Börsenkurse als pdf-Datei

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

Immobilienuhr

... und wo bitte ist hier Langenthal?

«Dubai-City» will hoch hinauf - Babylon lässt grüssen

Über Dubai habe ich schon mehrmals geschrieben und die Bilder im Mehr-Jahresraffer von Dubai-Stadt ...

... aus dem neuen Newsletter der der Geldwelt sind eindrücklich. Ob solche Extrem-Bauphasen längerfristig verkraftbar sind, wird erst die Geschichte zeigen. Stadtentwicklungen, beonders mit Hochhäusern, sind faszinierend. Der neue Stadtteil, der vor rund 40 Jahren in Bern-West zum Boden heraus gestampft wurde, hat ähnlich viele Einwohner, wie eine Kleinstadt. Dubai hat rund einen Fünftel der Einwohner der Schweiz - zumindest war dieses letztes Jahr noch so.

Gigantismus durchs Band. Dubai besteht fast nur aus Wüste und einige wenige Prozent sind durch die Stadt Dubai überbaut. 99 Prozent der Bevölkerung lebt in Dubai-Stadt. Das müsste man sich einmal ansehen Vielleicht auch einen Chart (2 Jahre nehmen) - der scheint den Wolkenkratzern nach zu eifern. Aber wie das so ist, manchem wird es da oben, wen er sich rumschaut, etwas mulmig im Magen. Und wenn man älter wird, verträgt man vielleicht auch nicht mehr so viel - oder man ist klüger geworden. Heute würde ich auch nicht mehr im 14. Stock von einem Balkon zum andern rüber klettern, nur um in die Wohnung zu kommen. Hat nur funktioniert, wenn die Balkontüre offen war. Ja es gab eine Zeit, wo nicht alle Kinder einen eigenen Schlüssel hatten - oder immer mit in die Schule nahmen. Und Baustellen hatten etwas abenteuerliches - die waren nie verschlossen. Nur der Baustellenlift. Man kletterte freiwillig zu Fuss in den 20. Stock oder höher, bis aufs Dach.

Dubai heisst Treffpunkt. Das islamische (Sunniten) Land Dubai hat prozentual in etwa gleich viele Christen, wie wir Muslime in der Schweiz haben. Und Dubai-City hat eine Gemeinsamkeit mit Langenthal - eine Sikh-Gurudwara (oder Gurdwarasahib), die einzige in den Vereinigten Arabischen Emiraten, resp. in Europa. Dubai, ein gemässigtes, aufstrebendes Land und Bundesrat Merz hätte seine Freude an diesem Steuerparadies. Geldinstitute und Erölgesellschaften zahlen Ertragssteuern - die andern sind für 50 Jahre von diesen Steuern befreit.

Bauboom heisst oft auch schnell Geld verdienen, lausige Ausführung von Arbeiten, Garantieschäden und Langzeitschäden, die nicht mehr durch Garantien gedeckt sind ...


... es ist besser, man würde auf Qualität achten. Das ist dann die andere Seite des Lebens und schlimm wenn solche gefordert werden. Die Brücke war im Bau. Den Beitrag habe ich zufälligerweise letzten Donnerstag geschrieben - als diese Meldung noch nicht bekannt war. Es ist wie an der Börse, man muss leider immer beide Seiten anschauen. Und über Bauqualitäten - auch in der Schweiz - habe ich schon einige Male geschrieben.

«Wie sich Fondsgesellschaften eine gute Presse kaufen»

Kommentare in Blogs haben die Eigenheit, dass sie nicht immer gelesen werden. Manchmal werden diese sogar gelöscht und beim zweiten Versuch bleiben sie dann drin. Nicht einfach kopiert, sondern im Handelsblatt noch etwas ausführlicher gefunden.

«US-Anlegermagazine schreiben wichtigen Anzeigenkunden nach dem Mund, das zeigt zumindest eine Studie von zwei amerikanischen Ökonomen. Fondsgesellschaften, die viel Werbung schalten, bekommen im redaktionellen Teil offenbar eine Vorzugsbehandlung.

Gerd Bucerius reagierte brüsk: „In Ihrem Hause ist es nicht ganz klar, dass Redaktion und Anzeigenabteilung einer Zeitung scharf getrennt sind“, schrieb der Gründer der „Zeit“ 1953 an eine Versicherung, die angeboten hatte, sich für positive Berichte mit Anzeigen zu bedanken. „Damit sich solche Missverständnisse nicht wieder ereignen, habe ich die Anzeigenabteilung der ,Zeit’ angewiesen, Anzeigen Ihres Hauses nicht mehr entgegenzunehmen.“

Die klare Trennung zwischen Redaktion und Anzeigen ist ehernes Gesetz des Qualitätsjournalismus. Aber wird es in der Wirklichkeit auch beachtet? Die US-Ökonomen Jonathan Reuter (University of Oregon) und Eric Zitzewitz (Stanford University) haben dies in einer aufwändigen empirischen Studie untersucht. Die Untersuchung ist in der Februar-Ausgabe des „Quarterly Journal of Economics“ erschienen, einer der weltweit angesehensten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Die Studie zeichnet ein zwielichtiges Bild der amerikanischen Medien: Teile der US-Presse scheinen wichtigen Anzeigenkunden nach dem Mund zu schreiben ... weiter im Handelsblatt ... geschrieben von Olaf Storbeck»

Viel «Spass» beim lesen dieses nicht mehr ganz taufrischen Artikels. Die Frage ist, ob sich in der Zwischenzeit alles geändert hat und ob dies in andern Ländern auch vorkommen könnte und ob dies womöglich für andere Produkte als Fonds, vielleicht eben Cigarren, auch gemacht wird?
Beiträge 11 - 20 / 26