Schweizer Immobilienbrief Nr. 36

Indexe blicken in die Vergangenheit und Baubewilligungen in die Zukunft ...

... und deshalb ist es manchmal sinnvoller, einige Zeilen (zum Beispiel auf Seite 11) zu lesen, als sich den Kopf über Indexe zu zerbrechen. Wer nicht am Seminar war, ist ja eigentlich selbst schuld, aber vielleicht hat man am 3. Oktober 07 Zeit und Lust das Immobilien-Gespräch «ImmobilienPortfolio-Diversifikation mit Topsegment-Immobilien – Liebhaberei versus Renditedenken?» in Zürich zu besuchen (Seite 1).

Wer eher von der Bauseite, denn von der Finanzseite her kommt, schaut sich vielleicht die Globalisierungs-Möglichkeiten auf der letzten Seite an. Aber der «grösste Ärger» kommt aus Zürich. Im nächsten Jahr soll der Prime Tower gebaut werden - 125 oder 126 Meter hoch. Das passt Basel nicht, denn diese blieben nur fünf Jahre Schweizermeister mit ihrem 105 Meter hohen Messeturm. Wir Berner haben uns daran gewöhnt, dass das Berner Münster mit 100 Meter nicht mehr das höchste Haus der Schweiz ist - es war es aber über 120 Jahre lang. Wer überbietet als nächster ...

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster - nur die Börsenkurseals PDF-Datei

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

Bern >Münster und Bundeshaus
... Berner Münster und Bundeshaus in Bern sind nicht im Bau. Am Münster und im Bundeshaus wird eigentlich dauernd repariert ...

Messeturm Basel

... der Messeturm Basel - 5 Meter höher - aber nicht ganz so imposant, berühmt und bestaunt ...

Warum Religion in der Wirtschaft nicht zu unterschätzen ist

Kreationismus - diese Wortschöpfung ist ebenso eigenartig, wie der Glaube, der dahinter steckt.

Da stellt doch über das Wochenende einer meiner Kollegen fest, dass Religion ja manchmal sogar bis ins Geschäftsleben hinein spielt. Und einige haben ganz verschiedene Ansichten von Religion. Unter libref oder dem Kirchgemeindeverband hat es einige Beiträge, die zumindest am Rande auch etwas mit Finanzen zu tun haben. Aus gut unterrichteter Quelle weiss ich, dass es noch andere Leute gibt, die mit Finanzen zu tun haben und sich auch mit Religion beschäftigen - häufig aber auf evengelischere und leider zum Teil auch auf fundamentalistischere Art. In letzten Tagen wurde ich mehrmals auf dieses Thema angesprochen und liberal und ironisch wie ich eben bin, habe ich mir heute Mittag beim Essen eines Schweins-Koteletts einige Gedanken gemacht.

«Der Mensch hat 12 Rippenpaare, die oberen sieben Rippen sind sternale, die achte bis zehnte asternale und die unteren beiden enden frei in der Muskulatur. Die sternalen Rippenpaare werden auch als "echte Rippen" (Costae verae) bezeichnet, die Rippenpaare 8-12 als "unechte Rippen" (Costae spuriae). Die unteren beiden Rippenpaare (11,12) nennt man auch "fliehende Rippen" (Costae fluctuantes) ... mehr unter Rippe bei Wikipedia nach zu lesen ...»
Für Anhänger der Evolution könnte obige Aussage nicht stimmen, falls die Kreationisten doch recht haben sollten, denn seit diesem Eingriff müssten evolutionsmässig weibliche Menschen 12 Rippenpaare haben und männliche nur 11 1/2. Oder nicht? Wenn sie über diese Fragestellung nach zu denken beginnen, dann sind sie mit grösster Wahrscheinlichkeit kein Kreationist - oder Kreatonist wie viele schreiben. Durch die Falsifizierbarkeit können sie meine Ausführungen und die folgenden Links auf ihre Beweiskraft überprüfen.

Über dieses Thema könnte man tagelang philosophieren und deshalb zuerst einige seriöse und lesenswerte links und am Schluss noch ein wenig Humor.

- «Definition Kreationismus und Intelligent Design» - gelesen bei der wiwo

- «Darwin oder Gott» - wiwo

- «Fantastische Annahmen» - wiwo - Druckansicht wählen (sonst 10 Seiten)

- Gott bloggt - für Kreaionisten nicht zu empfehlen - dem blogmitpep Danke für den Tipp»

- nur noch für ganz Liberale - «Humor auf Wolke 7»

- da haben wir uns vor zwei Jahren schon mal zu Wort gemeldet

- Der Nebelspalter - Ausgabe über Darwin - CHF 6.80 die sich lohnen

Text: Stephan Marti-Landolt - Finanzblog

Beitrage in der Kategorie «dummy load blog» (Ersatzlast) sind entweder im Original auf libref oder dem Kirchgemeindeverband erschienen.

Natriumperborat, Natriumsilikat und Geld - wie die Deutschen waschen

Henkel ist 100 jährig und vermutlich rein zufällig gelten ab dem gleichen Jahr verschärfte Gesetze im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Henkel - das nachhaltige Unternehmen

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Henkel - das ethische Unternehmen. Gut gemachte «Kinderwerbung» fällt als solche nicht auf und bleibt Jahrzehnte lang im Hinterkopf haften. Aber die Werbung muss ehrlich sein und das können die wenigsten Konzerne. Henkel kann sich hier meiner Meinung nach echt in Unschuld waschen. Und wen wir schon ehrlich ansprechen, die erste Fernsehwerbung für Persil war mit Peppo Brehm - die seltsamen Methoden ... eine Denkweise die mich begeistert, ehrlich.

- 100 Jahre - rein in die Zukunft

Das Geld unserer Kunden wird heute fast anhand eines Persilschein gewaschen. Nein, Spass beiseite, wir arbeiten seriös und vor zwei Jahren habe ich einmal geschrieben, wenn es uns weiterhin gibt, ist der Revisor zufrieden. Es gibt uns immer noch und mittlerweilen haben wir den drei-jährigen Revisionszyklus. Vermutlich als einige der wenigen unabhängigen Vermögensverwaltungen in der Schweiz. Das war ein (geld-)wasch-echter Reklame-Spruch. Das einzig schade ist, dass die Diskussionen mit Herrn Jurd spärlicher werden. Der oberste Revisor der Schweizer Geldwäsche kommt bei mir persönlich vorbei. Das ehrt mich und alles «nur» weil er mich vor Jahren kennen lernen wollte. Aus meinem Lebenslauf hat er gesehen, dass ich vier Jahre lang das Hauptbuch einer Eidgenössischen Verwaltung geführt habe. Heute gibt es vermutlich nur noch zwei unabhängige Bundes-Buchhaltungen - die Post und die SBB (Schweizerische Bundesbahn) - und in einem gewissen Sinn auch die Swisscom. Damals gab es auch drei - SBB, PTT und dort wo eben andere kurz nach mir in der gleichen Abteilung gearbeitet haben. Ob das wohl unser damaliger Chef ist? Absolut denkbar.

«Kampf gegen Geldwäsche: Frühwarnnetz deutscher Kreditinstitute hat noch Lücken

Ab dem 15. Dezember 2007 gelten verschärfte Gesetze im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Europäische Banken müssen ab diesem Stichtag ihre Kunden und Transaktionen noch genauer unter die Lupe nehmen ... lesen sie weiter bei steria mummert ...

... den Link habe ich im Finanzblog24 von Mark gefunden - Danke

Persil

... das ist mein Persil und wenn wir schon waschen, dann Total anders und in Frankreich mit dem ganz ursprünglichen Persil von Unilever oder von Henkel mit leChat - für die Katze (un chat), nein, exakt der Kater auch le matou ...

Persilschein

... wer sich in Unschuld wäscht erhält vielleicht auf Grund des «Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus» (Entnazifizierungsgesetz) einen Persilschein - bei Wikipedia gefunden - beim GwG gibt es «nur» einen Revisionsbericht samt Verfügung (so müssen Rechnungen im öffentlichen Verkehr genannt werden).

Der Hybride Kunde - 2. Teil - «preiselastisch»

Der zukünftige gutbetuchte Konsument wird mit dem Porsche vorfahren und bei Lidl und Aldi einkaufen und anschliessend im Luxusgeschäft weiter shoppen gehen - der hybride Kunde. Sein Gefühl für Preis/Leistung muss stimmen.

Im 1. Teil habe ich die Tabakwerbung gestreift. An einem Ort mit Warnhinweise, am andern indirekte Werbung für Drogen. In Deutschland scheint man straffer zu arbeiten. Der Kioskiero Ricci Riegelhuth aus Bad Vilbel zeigt das ganz deutlich. Ricci muss man erlebt haben. Der Mensch hat ein Fachwissen und Schalk. Einmalig. Ein Kommentar beschreibt ihn «durch und durch lebendige Zigarre». Und wie umgeht man jetzt das Werbeverbot und bekommt Einblick in die ehemaligen Seiten - die sind nämlich wirklich interessant - zum Beispiel die Seite von Vegas Robeina (gleiches Fenster - pdf-Dokument). Was einmal im Internet publiziert wurde, findet man meistens wieder - es gibt historische Datenbanken und einfachere Tricks. Raucherwerbung scheint in der Praxis nicht so ganz durchdacht zu sein. Sie wissen, was ein Dromedar ist - was kommt ihnen hier in den Sinn. Ja so ein Kamel gibt diesem Tier einen falschen Namen ...

Ricci Riegelhuth

... der «Grosse unter den Kleinen» hat das nicht nötig. Seinen Kiosk wollen wir uns einmal ansehen. Er trägt den gleichen Ring wie Don Alejandro Robaina. Man diskutiert über Hilfswerke, wo man ehrenamtlich mitarbeitet. In der Cigarren-Branche kennt man ihn. Auch an der Ausstellung in Basel. In etwa 5 Stunden haben wir schätzungsweise 100 Besucher gesehen - viel mehr sind nicht gekommen. Auch das liegt vielleicht an der Werbung. Aber für Ausstellungen wäre sie (noch) nicht verboten. Keiner ist der Tipp Besucher, der von Stand zu Stand geht und allen nur ergattbaren nützlichen und unnützlichen Gratis-Kleinkram in der Plastiktüte verschwinden lässt. Diese haben wir am Eingang erhalten ...

Kleinkram

... Die Schokolade von Lidl diente als Zwischenverpflegung - schmeckt übrigens herrlich zu Cigarren (in Deutschland gekauft - ich denke be-rausch-end ) - haben wir auch am Stand von Bossner gehört, die kommen demnächst auch mit Schokolade. Der Preis spielt in Zukunft höchsten eine Rolle, dass er entweder sehr tief oder sehr hoch angesetzt sein muss. Das Mittelmass wird in Zukunft immer mehr vernachlässigbar. Solche Erkenntnisse sind nicht neu, aber an einer solchen Ausstellung ganz gut zu beobachten. In der Tüte war nicht alles von Anfang an drin. Einige Cigarren kamen im Verlauf des nachmittags dazu - eine ist erwähnenswert. Diejenige rechts vom Zigaretten-Aschenbecher mit der Freiheitsstatue. Man beachte das Deckblatt. Zum Glück ist es ein Longfiller, ein Stumpen wäre glatt auseinander gefallen - aber das Ding schmeckt nicht besser. Einige grosse Namen machen es sich zu einfach. Viele Kleine haben darauf schon reagiert. Es gibt tausendende von verschiedenen Cigarren und man wird in Zukunft vermehrt preiswerte mit ganz gutem Geschmack anbieten. Auch wenn sie Nichtraucher sind, dieses Phänomen findet man zur Zeit bei den unterschiedlichsten Luxusprodukten. Wer das Kaufverhalten richtig analysieren kann, kann damit Geld verdienen - die Aktien kaufen, die solche Strömungen früh erkennen. Vom ethischen Standpunkt her gibt es vermutlich nicht viele Aktien, die von Cigarrenhäusern sind ...

Cohiba

... teure bekannte Cigarren werden heute massenweise gefälscht. Unbekanntere oder günstigere Marken nicht. Die Marge ist entscheidend. «Ist die gefälschte Cigarre jedoch aus gutem Rohmaterial hergestellt, ist es nahzu unmöglich, sie am Geschmackvon einer echten zu unterscheiden.» Das steht im cigar clan. 10 Prozent finden am Geschmack die Fälschung heraus. Das bedeutet nichts anderes, als dass es Produkte gibt, die gut oder sehr gut schmecken und einen Bruchteil von «Inprodukten» kosten. Ricci erzählt in diesem Zusammenhang, wie er Udo Lindenberg kennen gelernt hat. Der Name Panikorchester scheint Sinn zu machen ...

Sherlock holmes

... an der Ausstellung wird es garantiert keine gefälschte Ware haben - Sherlock Holmes scheint ja auch da zu sein ...

Robaina

... aber ganz so alt dürfte dieser Humidor doch nicht sein - Ricci erzählt auch mal von der Zigarrenlegende Robaina, welcher ihm schon einen Besuch abgestattet hat ...

Premium

... und der dritte im Bunde, der immer etwas zu berichten weiss - der Nachfolger von Aficionado - Premium der Blogger und Cigarrenhändler höchst persönlich ...

Ricci Ringelhuth

.. danke Ricci, toller Tag, viel genossen und viel gelernt - «die beste Zigarre ist die, die ihnen schmeckt» ...



Zigaretten-Dreh-Automat

... und da wär noch der Zigaretten-Dreh-Halbautomat (mit Warnung natürlich) für den heutigen Besuch - Milch werden wir vermutlich nicht Literweise trinken, denn hier schreib das BAG demnächst auf die Packung «Warnung vor dem Trinken: «Milch wurde künstlich hybridisiert, damit sie von Inari bis Limasol genau gleich schlecht schmeckt

«Finanzprofis warnen vor neuer Kredit-Klemme»

Einen zugestellten Artikel von Aficionado möchte ich euch nicht vor enthalten. Irgend wie erinnert er an das Kreditdebakel das vor rund zwei Dezennien in der Schweiz seinen Anfang ...

... und erst mit der Liquidation der Dezennium Finanz AG Ende 2002, rund ein Jahrzehnt nach der Übernahme der faulen Kredite der Berner Kantonalbank, sein Ende nahm.

«Milliardenmarkt Schuldpapiere von Anna Seith

Den hypernervösen Finanzmärkten droht ein neuer, gefährlicher Engpass: In dieser Woche müssen Schuldverschreibungen über 130 Milliarden Dollar erneuert werden - doch der Markt dafür ist wie tot. Die Angst wächst, dass wieder Banken in die Existenzkrise schlittern ... weiter in SPIEGELONLINE ...»


Bei der Kantonalbank von Bern, wie sie damals noch hiess, gingen 3 Milliarden verloren. Heute hat der Kanton Bern nicht ganz eine Million Einwohner. Das heisst, für jeden Einwohner gab es mehr als CHF 3000 Schulden. Das ist eine hohe Zahl, aber zwingt keine der führenden Volkswirtschaften in die Knie.

In den USA sind jetzt 130 Milliarden USD gefährdet. Die USA hat etwas mehr als 300 Millionen Einwohner - das ergibt pro Person rund CHF 500. Sorry, liebe Leser, die Finanzbranche hat nicht nur ein Problem, die Finanzbranche ist ein Problem. Hier tummeln sich 10'000ende, die kein Verhältnis mehr zur Realität haben. Ich hab es Ende August schon einmal geschrieben - 3000 CHF gefährdete Kredite je Kopf - kein Klacks, aber dies hat rein gar nichts mit Weltuntergang zu tun.

Und wenn sie jetzt diese Zahl nehmen und überlegen, dass es auch andere Länder betrifft, die den Amerikanern Geld geliehen haben, wird die Zahl noch kleiner - und wenn sie die Inflation anschauen, dann entsprechen die CHF 3000 der Berner heute etwas mehr. Wer wie die «echten Finanzprofis» genau auf eine Kommastelle rechnen will, der findet in meiner Blogroll den Teuerungsrechner unter Finanzsuche/-hilfen ...

... und wenn sie lieber wissen möchten, was wir im Kanton Bern so für Probleme haben, dann schauen sie mal beim Kirchgemeindeverband vorbei - übrigens testhalber mit dem neuen Signet ...

Der hybride Kunde - Teil 1 - ethische Discountwolke

Rauchen tötet - Rauchen kann tödlich sein - rauchen lässt ihre Haut altern. Das tut sie übrigens auch sonst. Auf allen Raucherzeugnissen muss eine Warnung sein. Wirklich auf allen? Und gibt es bei Raucherwaren nicht einige für den Kunden frappante Unterschiede? Vier an der Suisse Tabac - dem Genuss erlegen, einige Fragen zum Marketing einer «verhassten» Branche» und dass wir Konsumenten mal hüst und mal hott sind - hybrid so zusagen ...

Ethik kann man weder messen noch befehlen - Ethik ist eine Einstellungssache. Jeder hat ein ethisches Gefühl, aber leider manchmal ein extrem lausiges. Zwei Beispiele gefällig? George Bush stellt anhand des neuen Videos der Al Qaida fest, «in was für einer gefährlichen Welt wir leben». Vermutlich hat er meinen Beitrag vor zwei Jahren gelesen: Bush - weder Busch noch Baum. Gefährlich ja, aber vermutlich denkt er nicht ans rauchen. Meine differenzierten Einstellungen zum Rauchen habt ihr vielleicht schon vor gut zwei Jahren gelesen - geändert hat sich nichts und das Autofahren ist immer noch gefährlich. Noch während des schreiben des Beitrages ruft der Personalblogger an - unverschuldeter Totalschaden auf der österreichischen Autobahn. Baustelle, Lastwagen - zum Glück keine Verletzten.

Osama Bin Laden neuestes Video scheint es auch in mindestens zwei unterschiedlichen Varianten zu geben. 8760 Videos können sie anschauen - und man weiss nicht, wo sein Laden ist. Man denkt wieder einmal an 9/11 zurück. Auch ohne Rauchen wäre die Welt schon gefährlich genug. Dies ist keine Warnung, dies ist eine ganz einseitige Feststellung.

Die Welt kann nämlich ganz schön sein - inkl. Rauchen. Und abschreckende Werbung muss nicht sein. Auf einer Einzelverpackung für eine Cigarre steht keine. Im Gegenteil: «Einzigartig, for the fine art of smoking (2x) oder Limited edition, hand made, Reserva, gar XO». Aber ob man sich auf Werbung immer verlassen kann - XO eXtra Old ist Auslegungssache und Geschmacksache ...

Bosner Cigars

... die Zigarren-Messe scheint zu gefallen. Wie an andern Ausstellungen, die meisten Damen sind hübsch. An einem Ort der Kommentar - «Fragen sie meinen Chef» oder «Keine Ahnung, ich arbeite sonst nicht für dieses Unternehmen». Frau Loskutnikov (Bild) von Bossner gibt über alles Auskunft, nur was den Generalimporteur anbelangt, ist seine Sache, er kenne die länderspezifischen Gegebenheiten. Sie weiss Bescheid, erzählt auch über Schokolade, Cognac. Lesen sie die Geschichte ihres Vaters (Bossner anklicken). Lesen sie am Schluss über Sponsoring - das Wichtigste: Krankenhäuser, Altersheime, Internate, Schulen. Etisch gesehen hat Rauchen oft zwei Seiten ...

... wechseln wir zu einem andern Stand - dort rühmt man sich auch um eine russische Geschichte - Davidoff himself hat mir damals eine Cigarre geschenkt - Bossner auch. Die bleiben in Erinnerung - das ist Werbung. Die «Puro Robusto - Capa Dominicana» gibt es nicht - eine andere übrigens auch nicht. Die Robusto ist so robust, dass sie noch gar keiner geraucht hat - die gebe es erst in zwei Monaten. Dafür könnten wir Cigaretten kaufen ...

Zigaretten

... etwas unscharf. Es ist vielleicht auch besser, die Marge betrage 68 Prozent. Nicht schlecht. Rechnen sie mal nach ... fast 75 Prozent - für den Käufer eine echte Discountwolke. Falls die an einem Ort ohne und am andern mit MwSt rechnen, sind es noch 72,5% - aber die Mehrwertsteuer erstaunt mich auf dieser Ausstellung schon lange nicht mehr. Alles hat zwei Seiten, die der Kunde laufend verdauen muss, ja zum Teil sogar selbst wählt - der hybride Kunde eben ...

Aficionado

... und es gibt ihn noch, den anderen, Faden graden (jetzt wird er lachen), der Aficionado, wie er leibt und lebt, hier von seinem Solothurner Nebel leicht umwoben. An was denkt er wohl? An Bossner oder an den, der ihm Maria angedreht hat ...

... demnächst mehr - und wer nicht warten möchte schaut beim anderen «Aficionado der Zweite» oder «Aficionado der Jüngere» vorbei - bei Premium von The Cigar Blog ...

Krass Grass

... und überlegt sich, wieso auf dieser Büchse kein Warnkleber sein muss, echt grass ...

HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst ... «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)

... trotz Namensabklärung durch eine Agentur bei der Namensgebung voll daneben gegriffen: Urban Dictionary- scoach «To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»

Scoach, ein Zusammenschluss von SWX und Deutscher Börse, für strukturierte Produkte hat den besten Namen gewählt, den man sich vorstellen kann ...

... he, das ist so wunderschön, hier gleich noch einmal:

«To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.»
Auf Deutsch übersetzt heisst das: «Stehlen mit grösster Heimlichkeit. Normalerweise «skoach» geschrieben. Der Tathergang des Diebstahls / das Gesetz der Entwenung (jur.).»

Die meisten Firmen-Neugründungen dürften heute eine englische Bezeichnung aufweisen. Viele sind zwar in Englisch sattelfest, aber weil es nicht ihre Muttersprache ist, kennt man die Slang-Ausdrücke nicht. Es empfiehlt sich, vielleicht auch für andere Firmen, einmal im Slang-Lexikon - im Urban Dictionary - seine Firma nach zu schlagen. Ja, meine Frau will sich auch «umtaufen» lassen. Scoach schnell umbenennen in scouch geht auch nicht, denn bei scouchie kommen mir die T-Shirts von Yoda in den Sinn.

Und bei skoach findet man auch den «five finger discount». I got it for a five finger discount! Ob damit die Discountwolke von letzter Woche gemeint ist oder der Satz im erwähnten Heft auf Seite 26 «Der Sekundärmarkt für Express-Zertifikate bietet Renditeschnäppchen».

Stehlen ist nie schön - egal auf welcher Seite man sitzt. Aber ich klaue ja auch. Aficionado hat im Beitrag zu scoach einen so schönen Kommentar gemacht, dass ich daraus gleich diesen Beitrag erstellen musste. Sein extrem kurzer und trockener Kommentar samt Link, dürfte wohl Einigen etwas zu denken geben:

Scoach bedeutet laut dem Slang-Lexikon (http://www.urbandictionary.com):
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To steal with extreme stealth. More commonly spelled skoach. The act of theft.
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Ja, welch treffend Name für eine Börse ;-))))))))

Welch treffender Name für eben diese Börse. Der Aficionado steckte am Samstag noch ganz im Nebel, in einer Wolke so zu sagen - aber über die etwas andere Discountwolke erst am Dienstag - geschrieben am Sonntag, da auch ich manchmal auf Achse bin. Zum Glück nicht unterwegs nach Karlsruhe, wie das ein Teil unseres Netzwerks vergeblich versucht hat. Stundenlanger Stau, wenige hundert Meter nach der letzten Ausfahrt. In Krisensituationen merkt man meistens am schnellsten, ob Denkmuster echt hinterfragt werden. Rückwärtsfahren ist verboten. Wir vier sassen ja auch stundenlang herum, aber mit Ricci und Maria ... war es echt angenehm. Aber auch da gab es einige Denkmuster zu hinterfragen. Das Sternchen war aber die gratis Stadtrundfahrt durch Basel - dank des deutschen Navigationsgerätes. Beim Fahrverbot haben wir dann einfach gewendet. Es war nicht das Uraltgerät, das vor Jahren auf der Autobahn gemeldet hat: «Bitte wenden!»

Wenn man immer alles lesen würde, wäre da noch der Blogbeitrag bei Rolotec - ob sich dieser Hans Fischer auch schon Gedanken über seinen Namen gemacht hat?

Mit einfach angewandtem Wissensmanagement hätten die beiden Börsen diese Panne verhindern können. Wie, das sagt ihnen Aficionado gerne bei einer Cigarre und einem guten Glas Whiskey (es kann auch ein anderer sein) und bei mir können sie zuhören, wie man ab CHF 50'000 ein persönliches massgeschneidertes strukturiertes Produkt erstellen lässt. Ihre Markterwartungen müssen sie aber selbst definieren - ich helfe ihnen aber dabei - und dann hilft uns in diesem Fall die UBS weiter - ohne Spekulation oder Tarnkappe.


Stealth Bomber

... Stealth (heimlich) Bomber in der Nähe von Wall Street ... da gibt es auch einige unterschiedliche Deutungsweisen - weitere Bilder bei Visipix von Hannes Keller - mit «Die Blumen des Bösen» hat er sich mehr Gedanken zum Namen seiner Kunstausstellung gemacht als Andere bei ihrer Namensgebung.

Der etwas andere Genussschein ...

Der etwas andere Genussschein ...

mit MwSt. Mehr über Möglich mit Whiskey und Cigarren ein anderes mal.


«Gewinne machen mit Edeltropfen»

Mit Wein kann man es sich bequem machen und mit dem Schreiben über den selbigen auch ...

«Das Geschäft mit edlen Tropfen floriert. Anleger können direkt auf Luxusweine setzen – oder Aktien von Edelwinzern kaufen.

Von FOCUS-MONEY-Autor Florian Junker

Auch Japaner und Chinesen sind auf den Geschmack gekommen – sie erwärmen sich zunehmend für den vergorenen Rebensaft und gleichen das abflauende Interesse von Franzosen und Italienern aus. Der Weinabsatz, der laut Organisation Internationale de la Vigne et du Vin im vergangenen Jahr bei rund 16,85 Milliarden Flaschen lag, dürfte deutlich steigen ... weiterlesen bei Focus.de ...»

Hier der Chart von Constellation Brands (Seite 6 im Bericht) und der Link für die Internationale Organisation für Rebe und Wein (Organisation Internationale de la Vigne et du Vin) - vermutlich brauchen sie das ganze Wochenende, um alles an zu schauen. Für viele manchmal vermutlich zu wissenschaftlich aber interessant, zum Beispiel die Weinsorten der Welt (über 500 Seiten, wer über ein langsames Modem verfügt, braucht einige Minuten zum Heraufladen), ab Seite 45 sind die Rebsorten alfabetisch aufgelistet - von Agizjum bis zu Zierfandler auf Seite 52 - Zinfandel und etwelche andere fehlen.

Wer Rebsorten auswendig lernen will, versucht sich die 6504 Sorten von A la Reine bis Zweigelt zu merken. Erstere können sie auch als Virginatabak rauchen, wobei es sich nicht um die genau gleiche Gattung von Pflanzen handeln dürfte. Anscheinend gibt es Leute, die auch Weinblätter rauchen - ich esse die lieber. Solche Diskussionen kann man allenfalls am Samstag an der Suisse Tabac in Basel führen oder vielleicht gibt es nächste Woche sogar einen privaten Drehworkshop mit pep. Frische Chasselat und Pinot Noir Blätter kann ich zur Verfügung stellen, verdorrte hat es am Boden. Ich halte mich dann eher an einen Zweigelt.

Gefunden habe ich den zitierten Artikel von Focus.de im «the drink tank» von Mario Scheuermann dessen Planet Bordeaux in meiner Blogroll zu finden ist.

Weinkeller

... in diesem Weinkeller dürften auch jetzt noch einige Flaschen Zweigelt zu finden sein ...

Discountwolke von Scoach - Börse für strukturierte Produkte

Die Pressemitteilung, dass Scoach am 1. September den Handel eröffnet ist schon fast einen Monat alt ...

... aber sie wird sich morgen an der IAM Düsseldorf, der Internationalen Anlegermesse im neuen Kleid präsentieren. In der Schweiz an der STP-Messe - Struktuierte Produkte Messe - vom 17./18.10.07 in Zürich. Hand aufs Herz, haben sie schon von scoach gehört?

Wer nicht auf Zürich warten mag, besorgt sich das Anlageberater- und Vermögensverwalter-Magazin von scoach. Grafisch sehr ansprechend, interessant, aber aufreisserisch, hard selling was strukturierte Produkte anbelangt. Einer, Stefan Schulze, schreibt es ganz klar und deutlich: «Faible für Optionsscheine ... um ein noch breiteres Publikum für die Welt der verbrieften Derivate zu begeistern ... bis heute handelt er spekulativ ...». Ehrlich, erinnert mich an vergangene Zeiten, als man noch jünger ... Das Titelbild zeigt Eier, zerbrechliche Eier und aus einem schaut ein Küken hervor.

Das Heft macht Spass - auf der einen Seite, weil man (ich auch noch) etwas lernen kann und zum andern, weil man Schmunzeln muss. Man schreibt eben von Warren Buffett ... nur in Papiere investieren, deren Geschäft man auch versteht. Der Schluss: ein Underlying ist nur dann attraktiv, wenn er sich dafür interessiert und die Gesellschaft eine positive Geschäftsentwicklung aufweist. Sie haben richtig geraten, der letzte Satz stammt sicherlich nicht von Buffett.

Wenn sich scoach, immerhin stecken swx und die Deutsche Börse dahinter, hingibt, dass solche Banalitäten (um nicht zu sagen betriebswirtschafltlicher Schwachsinn) abgedruckt werden, muss man nicht erstaunt sein, wenn der nächste Crash von Hedge-Funds (Seite 13 - 6.9.07) dervativen Produkten ausgeht, denn man ist «begeistert von ausgefeilten Strategien» oder «in Phasen konstant steigender Märkte sind sie ein ideales Instrument, um Anlegen an die Thematik heranzuführen». Das munzige Problem ist nur, wir wissen nicht ob morgen die Märkte steigen oder crashen - wir leben von Vermutungen. Soll noch einer sagen, bei über 207 000 kotierten Produkten, dass die Übersicht immer gewährt ist. Also immer etwas an die zerbrechlichen Eier denken und wer nicht grosse Beträge absichert, soll sich bewusst sein, dass er spekuliert.

Der Internetautritt ist übersichtlich und schön gestaltet - einige dürften aber einer Bildschirmlupe benötigen. Dafür hat es schöne Finanzinstrumente - die Discount-Wolke zum Beispiel, oder die Indexe, die in einem verkleinerten Windows-Fenster hilfreich sein können. Ein vielseitiger Internetauftritt - schauen sie Deutschland und die Schweiz an, man findet zum Teil unterschiedliche Sachen.

Am interessantesten scheint mir im Heft der Artikel über die «Neue Generation» zu sein - die sogenannten N-11 - next eleven. Und zum Schmunzeln diese beiden Sätze: «Auch Aktienkurse sind für Anleger von strukturierten Produkten wichtig. Deshalb können ab sofort auch Aktienkurse auf www.scoach.com abgerufen werden». Eine solche Erkenntnis setze ich eigentlich für Finanzblog-Leser voraus.

Scoach, denke ich, ist eine Worterfindung. Nicht verwechseln mit coach – scotch – scorch (so ein Leo), denn das Letzte bedeutet anbrennen, verbrennen - und je nach gewähltem Produkt sollten sie dies vermeiden.

Discountwolke

... Diskountwolke - wählen sie eher diejenigen, die näher zum Index-Windows sind ...
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