Die Gamblers, die Fans und der Beobachter - die spinnen ...

... nicht die Römer, vielleicht nur der Beobachter. Aber in diesen turbulenten Tagen erlaube ich mir, Fans und Gamblers zu beobachten - rund um Elvis Presley, Hedgefonds und den Postfinance-Temple.

The King of Rock'n'Roll wie frau/man Elvis nennt ist im gleichen Monat gestorben wie Makarios III, Paul Chaudet, Alfred Rasser oder Groucho Marx. Welchen kennen sie am besten? DJ - diese Abkürzung kannte damals noch niemand - Disc Jockey Benu, Stephu, Ürsu noch Winu haben ihm nicht gross nach geweint. Er war eher immer für die Masse «zuständig». Es gab vielleicht der Erinnerung halber einmal zwei Musikstücke am selben Abend - meistens war der King of Rock'n'Roll nicht gefragt. Der hatte seine eigene Fangilde. Für uns Hard Liner, war Elvis so etwas wie der James Last des Rock's obschon dieser bis zu seinem Tod fünf mal mehr Schallplatten verkauft hat als der geborene Hans Last - aber mit rund 100 Millionen ist er einer der ganz Grossen. Leider braucht er keinen Vermögensverwalter - seine Vermögensverwalterin hat er gleich geheiratet.

«Bei seinem Tod sei die ganze Welt in Trauer gewesen.» Ich kenne unzählige Personen, die einige Stücke von Elvis gut mögen, aber diesen nie angehimmelt haben. Es war wie mit dem Hyp um die Beatles. Beide sangen hauptsächlich für eine begeisterungsfähige Masse, für kreischende Fans - nicht nur Frauen. Von beiden habe ich keinen Original-Tonträger und es sind doch einige zig (nicht Tausend - aber immer hin Excel-Seiten - und das auf einem 19er Bildschirm). Wie an der Börse muss man aufpassen, wenn man schreibt, dass die ganze Welt betroffen war. Es ist wie mit dem gestrigen Beitrag über Fonds - nicht die ganze Welt ist betroffen.

Und von der Musik bis zu den Fonds können wir bei der PostFinance Arena schreiben.

- «Postfinance begibt sich aufs Glatteis - beim Bund gefunden ... »
- «Ein neuer Name zum Baustart» und «Auch die Fans profitieren vom Geld der Postfinance» - aus der Berner Zeitung

PostFinance Arena hiess seit 2002 BernArena. Im Volksmund heisst sie noch heute Allmend oder Eishalle. Ja Musik kann man da ab und zu hören, die seine eigene Kultgemeinde hat. Via Technics ertönt über den 1978 aus den USA selbst importierten Marantz via Canton gerade Memphis. Anscheinend machen die in dieser Stadt nicht ein so grosser Geschrei, einer Stadt bei der sie vermutlich selbst über 10 bekannte Musiker kennen die dort lebten und arbeiten. Die Leute dort sind toll. Auch wenn sie kein Englisch verstehen, mit diesem Amerikanischen dort ist es mir manchmal gleich ergangen. Übrigens, die Musik die eben zu Ende ging ist von Chuck Berry. Der macht Musik - das ist wie Stockpicking bei den Aktien. Und wenn sie es gerne langsam mögen, läuft jetzt Too Much Tequila von The Champs.

Das sind zum Teil hervorragende Einzelstücke, keine Massenproduktionen. Aber diese erhalten sie in Zukunft auch beim Spiel von SCB. Die Fondspalette der Post. Nicht dass diese Gambler wie die Eishockeyspieler wären, die sind seriös. Aber ihr PostSoleil dürfte heute wegen der Massenpanik auch etwas im Regen stehen - sicherheitshalber heissen sie heute vermutlich Fonds 1 bis Fonds 5. Jeder wird ihnen so einen Fonds verkaufen - ob ausgebildet oder nicht. Ich habe immer wieder Spass wenn mir am Schalter auf der Post jemand noch Fonds empfehlen will. Wenn ich Zeit habe und es wenig Leute hat, mache ich das Spiel mit.

Liebe PostFinance, bildet euer Personal besser aus. Die Banken haben vor rund 15 Jahren diesen Fehler gemacht, die Versicherungen vor 10 Jahren. Ich bin mit jemandem relativ gut verwandt, der weit über 40 Jahre bei euch in führender Position gearbeitet hat. Dem haben sie auch solche Fonds verkauft - ich sehe es immer, wenn ich die Steuererklärung ausfüllen muss. Ihr habt die Fan-Gemeinde, die Post-Fonds kauft. Ihr habt entsprechend ausgebildetes Personal - setzt die zum Verkauf ein. Aber seid beruhigt, es gibt auch grosse Banken, die das heute noch ähnlich machen. Habe ich bei einem Kollegen gesehen - ach du Schande, wie die diesen Kunden einstufen. Mit den gelieferten finanziellen Eckdaten kann er das Geld zu Hause unverzinst herumliegen lassen und seine Ausgaben bar bezahlen. Bis er es aufgebraucht hat, wäre er der älteste Mensch auf Erden. Vermutlich wird er zu einer anderen grossen Bank gehen. Wenn ich den Bericht finde, stelle ich nächste Woche diesen ins Blog - er sagt, wo und wann Fonds geeignet sind - von einem der dazu ausgebildet ist.

Keine Angst, die PostFinance ist nicht mein Feind. Ich arbeite mit allen drei erwähnten Häusern eigentlich gut zusammen, aber wer den Weg zu den kleinen und mittleren Kunden richtig findet, der wird in den nächsten Jahren ein höllisch gutes Geschäft mit Fonds machen. Übrigens, ich habe während meiner Studienzeit bei der PTT (genau beim P, der Post) gearbeitet und alle Blogs werden heute inhouse verfolgt, ob einer was über die Post oder die Postfinance schreibt. Einem zu verdanken, der heute noch bei swissblogpress etwas schreiben wird. Herzliche Gratulation zum Einzelpräsidium, vielen Dank für die ehrenamtliche Arbeit (etwas über einen Mann-Monat pro Jahr) und dem abtretenden Co-Präsidenten auch ein herzliches Dankeschön.

Bei swissblogpress traf man gestern nicht auf Massen - konsumieren ist leider bequemer als Freizeit opfern - und wenn doch noch einer oder eine aktiv mitmachen möchte, an Ideen fehlt es nicht. Ja den lieben Hedge-Funds und deren zahlreichen Verkäufern hat es auch nie an Ideen gefehlt und vermutlich werden sie in Zukunft etwas weniger fleissig anrufen. Einige von diesen hat es in den letzten Tagen auf dem falschen Fuss erwischt:
«Kreditsorgen setzen Hedge-Funds unter Druck - Die Strategie "Statstical Arbitrage" im Sog der Abwärtsspirale - gestern in der NZZ gefunden ... »

Zu Hedge-Funds liesse sich noch vieles schreiben. Fragen sie sich, ob sie zu den Fans, den Gamblern oder halt manchmal auch nur zu den Beobachtern gehören. Falls sie Hedge-Funds mögen, hier ein Link der International Financial Services, London. Vermutlich wird hier demnächst ein neuer Bericht stehen (der letzte ist vom April) oder wenn sie Zeit haben über die Risiken zu lesen, hier die Disseration von Dietmar Peetz über«Hedge-Fonds und Finanzmarktinstabilität» - die Masse wird dies nicht lesen und Schlüsse daraus ziehen.

Prince und Clever

... den King habe ich in der PostFinance Arena nie aufnehmen können, aber wnigstens le Prince. Im Musical kämpft der kleine Prinz gegen gegen Jean-François d'Avignon und eigentlich spielen hier Vater gegen Sohn - ganz schön clever. Es ist wie an der Börse - man sollte etwas mehr als der Durchschnitt wissen, vor allem in «gefährlichen Zeiten» ...

Über Fonds, Kannibalen und der Crash der Computerfonds

Die lieben Banken und Fondsverwaltungen werden den heutigen Blogbeitrag nicht gerne lesen - aber Fonds sind alles andere als «über alles erhaben».

«Computerfonds erleiden drastische Einbrüche
Die Module spielen verrückt. Der momentanen Finanzmarktkrise sind selbst die ausgeklügeltsten Computerprogramme nicht gewachsen. Rechnergestützte Investmentfonds verlieren kräftig. Von Menschen gemanagte Produkte kommen besser mit den Turbulenzen klar ... lesen sie den herrlichen Beitrag von WELT ONLINE weiter ...»
... und vergessen sie auf keinen Fall in obigem Link auch den Kommentar von SOKRATES58 zu lesen.
Dieser versteht etwas von Börse und ist wie Sokrates ein Denker. Über Pseudonyme etwas heraus zu finden macht manchmal noch Spass, aber berühmte Philosophen mit 19-hunderter Jahrgang ergänzt scheinen nicht einmalig zu sein. Keine Ahnung, wer dahinter steckt. Auch wenn er den Kannibalismus beschreibt, ist er vermutlich keine Kannibale.

Dies vermutlich im Gegensatz zu einigen Fondsbesitzern, die jetzt vermehrt Fingernägel kauen - eine Form des Autokannibalismus. Aber nicht nur Computerfonds, die Quant-Fonds, haben jetzt automatisch Probleme, sondern viele Fonds und ähnliche Contructs, die mit Aktien hinterlegt sind. Es sei denn, diese seien selbst derivativ abgesichert. Ich vermute, dass vor allem Indexfonds diese Sicherung nicht haben und nach dem Motto handeln, wir müssen einen Index nachbilden und sonst gar nichts. Kursschwankungen interessieren uns rein theoretisch nicht.

Aber die Praxis sieht leider oft anders aus. Die Kunden geben aus Panik häufig Fondsanteile zurück. Wenn ein Fonds jetzt durch seine Richtlinien gezwungen ist, selbst zu verkaufen um die Liquiditäts-Position auf dem gleichen Stand zu halten oder liquide Mittel zu besorgen, um die Fondsrücknahmen auszahlen zu können, dann muss verkauft werden. Meist im dümmsten Moment und dies drückt noch einmal die Aktienkurse nach unten.

Computer oder Anlagerichtlinien versagen hier, es gibt nur eines. Der Mensch muss beide ausser Kraft setzen können - es sei denn, man will noch mehr verkaufen, weil man denkt, die Kurse gehen noch weiter nach unten. Aber auch hier helfen Computer und Anlagerichtlinien meist nicht, denn es braucht neue strategische Entscheide. Es sei denn, man habe einen geschlossenen Fonds - dann ist das Problem gelöst - ausgenommen, es sind Stützungskäufe angesagt.

Wenn ich mich nicht täusche, habe ich schon einmal über computergesteuerte Fonds gelästert! Etwas später hat sogar ein Journalist längere Zeit mit mir diskutiert, aber ich musste leider sagen, dass ich keine Erfahrungen mit solchen Fonds habe, weil ich sie meide, weil ich ihnen nie getraut habe.

Ich habe mich zu viel mit Mathematik und Philosophie herumgeschlagen. Aus dem erwähnten Beitrag möchte ich den letzten Satz noch einmal platzieren:

... der selbständige Vermögensverwalter wird durch computergesteuerte Fonds nicht abgeschafft - vermutlich tritt das Gegenteil ein ...

... noch Fragen über Quant? «Ein Quant (Wirtschaft) ist die Beschreibung für die kleinste, innerhalb eines Lagers adressierbare, Einheit. Sie entsteht aus der Beziehung einer Charge zu einem Lagerplatz.» Übrigens, hier die Adresse eines unabhängigen, selbständigen Vermögensverwalters ... der martischweiz ... (den gibt es genau 5 mal, aber ich kenne alle).

Luxus - Teil 2 - was «frau und man» darunter versteht

Zeit und Leben ist Luxus, aber an der Börse gilt anderes als Luxus - von der etwas klirrenden HiFi-Anlage bis zum blubbernden Töffmotor ...

... zugegeben, ich bin auch nicht derjenige der konsequent Luxus abgeneigt wäre - dafür geniesse ich das Leben zu sehr. Luxus ist schon, wenn man an der Arbeit Freude hat und wenn man es richtig macht, ergibt sich eigentlich aus dem einen das andere. Kaufen wir die richtigen Papiere an der Börse und gehören dann auch einmal zu den HNWI's - zu den High Net Worth Individuals. Die Definition ist einfach - 1 Million US Dollars oder mehr und bewohntes Eigentum, denn das «first piece of real estate» wird nicht dazu gezählt. Alles klar?

Punkt - hier können sie mehr darüber lesen, auf die Kommastelle genau. Zählt in den Statistiken eine fünfköpfige Familie mit eigenem Haus und einer Million weiterer USD als keine, eine oder fünf HNWI's? Und sind es eine oder zwei, wenn ein Ehepaar ein Haus, eine Ferienhaus und noch über 2 Mio USD haben. So wie ich die Steuerverwaltungen kenne und diese verfügen doch am ersten über einigermassen brauchbare Zahlen, denke ich, dass die Anzahl der in Frage kommender Steuererklärungen zusammen zählen können, nicht aber die Anzahl Individuals. Die Zahlen über Luxus und HNWI sind immer nur geschätzte Zahlen.

Bei der Definition von Luxus-Gütern hat auch nicht jedes Individum die gleiche Meinung. Das Wall Street Journal - oder ihr Blog - rechnet Uhren ab 10'000 USD dazu. Zu den Indeces - auf Seite 33 des Punkt-Magazins - zählt zum Beispiel auch Swatch dazu. In der Luxuxgüter-Industrie stecken mehrheitlich Konsumgüter, meistens Massengüter. Ihnen ist nicht einmal eigen, dass viel viel mehr als andere Produkte kosten oder zumindest die grössere Marge hätten. Luxus im Börsenbereich ist nichts als Ansichtssache.

Die Unternehmen der drei erwähnten Indexe sind zum Beispiel Apple oder Bang & Olufsen. Chic und In müssen die Güter sein, die Qualität ist eher nebensächlich. Bei beiden kommt mir Copland in den Sinn. Ersteres Produkt kenne ich zuwenig und beim zweiten haben ich das dänische High End Produkt von Copland vorgezogen. Des Klirrfaktors wegen, der bei einer zumindest Luft gekühlten Harley Davidson, auch ein luxusmässig gelistetes Unternehmen, doch noch etwas grösser ist, aber schon als herrlich tönendes Blubbern an zu hören ist. Audi, BMW und Daimler gehören auch dazu. Porsche überzeugt in Sachen Luxus schon eher. Und dem Besitzer dieses Porsche-Diesels will ich noch eine Flasche Wein bringen. Er hat sich die Zeit genommen, uns durch sein Museum zu führen - das ist Luxus wie ich ihn verstehe. Zeit für einen Pastis von Pernod-Ricard.

Sogar Julius-Bär ist in einem Luxus-Index vertreten. Die Aktie hat sich ganz stolz entwickelt, vielleicht müsste man sie aber jetzt abstossen? Die einzige Gemeinsamkeit bei Luxus, die ich heraus gefunden haben, ist das fehlende Indiz von «preiswert». Es scheint mir für Anleger fast interessanter, sich die Taschen mit dem Wertanstieg von Luxus-Aktien zu stopfen, als Luxux-Taschen zu kaufen. Das Modeheft neben mir sagt, dass die Jeanne (die weibliche Ausgabe von Hans) aus dem Hause Dior bis zu 14'500 kostet - Euro, versteht sich. Nehmen sie mir meine Ironie nicht übel, aber nichts zeigt so sehr wie Luxus, dass es schwierig ist, solchen manchmal zu erkennen - aber Eines ist sicher - Luxe oblige

Taschen

... ab 13.50 Euro sind sie dabei (1000 mal weniger) - übrigens, auf dem Flohmarkt und in Brockenstuben sind heute Taschen zu Spotpreisen erhältlich, wenn sie nicht schon von Studentinnen und anderen Damen gekauft wurden. So ändern die Zeiten. Wie viele als fürchterlich aus zu sehend empfundener Damenhandtaschen von Müttern und Grossmüttern haben wir vor Jahrzehnten weggeworfen ...

... es ist eine Glaubenssache, welche Marken man anbetet. Im erwähnten Punktmagazin auf Seite 23 (rechts) vergleicht man Luxus mit Religion: «Haben Luxus und Religion am Ende
gemeinsam, dass Konsum Suche nach Erlösung ist?» Ich denke, es ist nicht Sache der Religion, sondern des Glaubens. Meine Religion ist das Christentum und mein Glaube ist liberal. Wie Links und Rechts, gibt es auch innerhalb der Religionen verschiedene Arten zu glauben, zu denken. Den Liberalen entgegen gesetzt sind die Evangelikalen und noch weiter entfernt die Sekten. Eher auf dieser Seite ist das «Spirituelle», sind die «religiösen Markenfetischisten» zu suchen. Was die erwähnten Stichworte «Zeit und Stille» anbelangt, werden die oft im Buddhismus gesucht. Einzig die «Besinnung» kann überall gesucht und überall anders gefunden werden. Es ist wie beim Luxus. Nicht jeder glaubt das Gleiche.

Luupo und der Kartoffelbrei oder SocialMash und ʎɐqǝ ʇɥǝʇs ɟdoʞ

Umfragen bedeuten meistens einen Zeitverlust - aber man kann es auch von der andern Seite her anschauen. Wieso frägt er, wieso gerade das, wer frägt ... und so habe ich über eine Umfrage über Web 2.0 ...

... das Blog SocialMash gefunden. Jetzt müsste eigentlich nur noch einer kommen und FinancialMash Blog eröffnen - zu schreiben gäbe es vieles. Mash heisst nicht nur Brei, Kartoffelbrei, Pulpe, Maische, Purée oder Schlempe sonder ist die Abkürzung für Mobile Army Surgical Hospital, bekannt durch den Film M*A*S*H über Vietnam. Ich denke mal, dass er keinen Oscar erhalten hat. Schwach erinnern mag ich mich auch an die Musik, die war echt mashed. Die Schallplatte habe ich auch gemashed. Der Erfolg dieses an und für sich eher dämlichen Tätigkeitswortes «to mash» kommt wohl von seiner vielseitigen Verwendbarkeit her. Es heisst nicht nur zerstampfen, sondern zugleich auch mischen und gar flirten. Und so gesehen schreibe ich ja selbst über FinancialMash und der kann Leser entscheidet, ob ich ein Unternehmen oder obigen Film o.ä. zerstampfe oder mit diesem flirte. Und wenn nur noch Asche übrig bleibt, dann gibt es bloash - a Mash of Blogs.

Jetzt flirten wir mal bei SocialMash mit - ʎɐqǝ ʇɥǝʇs ɟdoʞ über Luupo - aber wie es jetzt mit Luupo aussieht, einer «amerikanischen Versteigerung» ist ihnen überlassen - sie können es zerstampfen, mischen oder gleich los flirten - es gibt 5 Gratis-Luupos. Wie sie weitere Luupos kaufen können, bleibt fraglich, wie für mich ebenso das gesamte Geschäftssystem. Wenn sie aber ihre Luupos via Handykarte kaufen können, sehe ich eine grosse Chance. In Deutschland scheint es ja auch jede Menge Menschen zu geben, die bei einer Talk-Show anrufen - 49 Eurocents bezahlen - und hoffen, dass sie der Gewinner von EUR 250.-- sind. Aber sie müssen immerhin so intelligent sein, dass sie eine Frage richtig beantworten können. «Wie heisst das Ding in meiner Hand? Ist dies eine Katze oder eine Maus?» Please mash yourself. Ist es nur ihnen zu blöd oder sind gar sie zu blöd? Vermutlich rufen tausende von Fernsehzuschauern an!

Auf alle Fälle, ich kann diese Frage nicht beantworten, denn ich arbeite (meistens) mit einem MarbleMan. Weil sie vermutlich wegen des gewählten Namens gemashed wurden, heissen sie heute bei Logitech TrackMan. Die wenigsten Personen können mit einer solchen MarbleMouse (ganz unten ersichtlich) arbeiten. Vermutlich gehören auch sie zur Sorte, die wie gestört irgendwo über die Tischfläche fuchteln, immer wieder eine brauchbare Fläche suchend oder wie früher als Kleinkind im Sand spielend, mit dem Zeigefinger herumzischen. Nehmen sie doch einmal Fingerfarbe, das dürfte ein schönes Gemälde geben.

Vermutlich wird es genügend Leute geben, die Luupo zum Erfolg verhelfen und diese schön Geld verdienen lassen. Es scheint ja genügend Menschen zu geben, die eine leichte Ähnlichkeit mit Lupo haben. Ich will niemanden Fix und Foxi machen, schon gar nicht solche, die einen Lupo Volkswagen oder gar eine Lupo Fregatte fahren. Etwas schlauer dürften diejenigen mit einem Seat Arosa sein, aber bitte nicht mit dem Polo oder Golf verwechseln ... jeder muss so sein Quantum Adrenalin pro Tag geniessen, es sind ja nur 49 Cents ...

Zur allgemeinen Wetterlage ...

... lassen wir doch Einige zu Wort kommen.

- «Ausverkauf der Weltbörsen ... weiter bei Welt.de ... »

- «Börsen-Guru rechnet mit globaler Rezession ... Dr. Doom bei Welt.de ... »

- Einige Sätze von Peter Lehner in CASHdaily vom 8.8.07: «Jeder, der wegen dieser Turbulenzen Angst bekommt und gute Papiere verkauft, ist dumm ... Im Allgemeinen können sich die Anleger heute aber bei den kleinen Firmen sicher fühlen ... aus meiner Sicht sind es Firmen wie die CPH Chemie + Papier, Huber + Suhner oder die Metall Zug ... » Huch, die letzte Aktie ist in keinem unserer Kundendepots zu finden. Aber man kann ja nicht alles kaufen. Es soll auch keine Empfehlung sein und schon gar nicht nach dem Motto «wirz bald». Die letzte Foto zeigt einen Teil der CPH in Uetikon- das besuchte Minarett war auf dem gleichen Weg, eigentlich ein Nebenprodukt. Und demnächst werde ich mal ein Blogbeitrag über ein Nebenprodukt schreiben, das ein Nischenprodukt ist - weltweit in einer Boombranche.

- «Der Kampf gegen die grosse Krise ... weiter bei DIE ZEIT ... und Die Unsicherheit bleibt»
Die Unsicherheit hat jeder, keiner weiss wie es weitergeht. Was aber beruhigend ist, wenn man bereits grosse Liquiditätspositionen hat. Nie alles auf ein Pferd setzen.

Huber + Suhner

... ein Mitarbeiter von Huber + Suhner - Diskussion an der Intersolar05 über Qualitätsstandards von Kabelverbindungen ...

Ausverkauf der Schweiz

Cash gibt es nur noch als Bargeld - die meiner Ansicht nach beste Finanzzeitschrift der Schweiz wurde leider eingestellt. Drei Artikel über den Ausverkauf der Schweiz und Hedgefunds sind es aber wert, nachträglich noch einmal gelesen zu werden.

Hoffentlich hat die Schweiz einiges gelernt.

«- Sulzer und Co: Banken helfen den Angreiffern
- Das bleiche Gesicht einer anonymen Industrie
- Schnelles Geld im Kreuzfeuer der Kritik
- Warnung vor den Geldmachern

Wenn sie die Seite vier vor der Seite drei lesen, sollten sie besser folgen können - zum pdf von Cash»

«Wenn ein Ei 150 Milliarden kostet

Die Hyperinflation ist an sich überhaupt nicht gut - aber ein ganz interessantes Thema.

«Ende 1993 kostete in Serbien ein Kilogramm Speck 20 Billionen Dinare, in Ungarn wurde 1946 mit dem Szazmilljo B.-Pengö (100 000 000 000 000 000 000 Pengö) der höchste Notenwert aller Zeiten benutzt, und während der Französischen Revolution musste um sein Leben fürchten, wer die zunehmend wertlosen „Assignaten“ nicht akzeptierte. Die Geschichte der Hyperinflation steckt voller Tragik ... weiter im Bulletin der Credit Suisse ... »

Wer Briefmarken sammelt, ist bestimmt in Deutschland schon auf dieses Thema gestossen und irgend einmal wird man wohl auch in der Volkswirtschaftslehre auf dieses Thema gestossen sein - hier eine umfangreiche Seite von Stephan Wottreng

KGV und Verschuldung

In der Financial Times Deutschland ist ein interessanter Beitrag über das KGV (Kursgewinn-Verhältnis) und die Verschuldung.


«Ein düsterer Blick auf den Aktienmarkt

Die europäische Wirtschaft wächst mit knapp drei Prozent, die Weltwirtschaft gar um fünf Prozent, die Inflation ist einigermaßen unter Kontrolle, die Firmengewinne wachsen fast zweistellig, die langfristigen Zinsen auf Staatsanleihen liegen bei 4,3 Prozent - und Aktien kosten gerade mal den 14-fachen 2007er Gewinn. Wer etwas von Aktien versteht, kann da nur noch eins sagen: kaufen ... das ist allerdings nur die halbe Wahrheit ... weiter bei der FTD ...»

Schweizer Immobilienbrief Nr. 33

Fremdfinanzierung zu über 80 Prozent und steigende Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ...

... nicht alle sollten ihr Haus mit über 80 Prozent Fremdkapital kaufen. Aber es gibt einige Ausnahmen. Bedingung ist, man hat sonst noch etwas auf der Seite. Vor einem gut einem Jahr haben die meisten gesagt, dass die Hypothekarzinse immer noch tief bleiben werden. Mittlerweilen liegt rund ein Prozent dazwischen, aber langfristig gesehen sind ebensolche Festhypotheken immer noch recht günstig.

Altersresidenzen sind im kommen - was auch dazu gehörte, wäre ein Konzept über die medizinische Betreuung. Fragen sie uns oder den Personalblogger.

Viel Spass bei der 33. Ausgabe - fast so was wie ein Jubiläum.

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

«Analysten warnen vor Privat Equity für Private»

«Wer jetzt noch auf Private-Equity-Fonds setzt, könnte viel Geld verlieren. Diesen Schluss lässt eine Studie der Ratingagentur Scope zu ...

... lesen sie weiter bei Financial Times Deutschland ...».
Danke dem Aficionado für diesen Link. Er kennt sich nicht nur bei Cigarren aus, sondern auch bei Finanzen und zusammen haben wir einige Erfahrung mit Private Equity. Nicht erst seit zwei drei Jahren, wesentlich länger. Und deshalb können wir uns vielleicht auch mal eine gute Cigarre gönnen. Bei Privat Equity, bei Venture Capital gilt es Eines zu wissen - nicht jedes Projekt gelingt. Einige werden schief laufen. Das Gesamtresultat muss stimmen und wenn man den ersten Reinfall hatte, nicht aufgeben, nicht entmutigen lassen, weiterfahren. Vorausgesetzt man ist entsprechend risikofähig.

Es gab bei der Private Equity Phase anfangs dieses Jahrtausends gegenüber heute einen grossen Unterschied. Damals waren viele Projekte günstig - heute sind praktisch alle teuer um nicht zu sagen, überbezahlt. Aber ich denke, wir sind noch nicht in der Boomphase, es scheint mir noch zu ruhig zu sein.

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