Die Schweiz, eine windige Nation ...

... nicht dass sie besonders viele Windkraftwerke aufgestellt hätte, aber sie ist nach Neuseeland Nummer zwei weltweit in der Anzahl Segelschiffe pro Kopf der Wohnbevölkerung.

Nicht dass ich jetzt anfange Aktien von Segelschiffherstellern zu empfehlen, dann mache ich doch eher auf Sponsoren aufmerksam und wenn ich so einen dreijährigen Chart anschaue, dann kommt mir in den Sinn, dass ich wieder einmal etwas über Chartformationen schreiben sollte. Kaum zu glauben, aber ich als Segelbanause habe die Alinghi schon zweimal gesehen - einmal auf dem Waisenhausplatz und einmal habe ich sie überholt. Sie wurde von einem Sattelschlepper transportiert.

Die Faszination von Segelschiffen kann ich durchaus begreifen, auch wenn ich das erst einmal über einige Tage erlebt habe. 11,5 Knoten hat unser Kahn erreicht - nicht eben schnell habe ich gedacht. 21.3 km/h, habe ich mich belehren lassen, sei eine Spitzengeschwindigkeit. Zumindest für diesen Tipp. Der Hydroptère schafft relativ genau das Vierfache. Das würde mir gefallen, aber vermutlich wäre da zu viel Wind um noch in Büchern zu lesen - das ist Weltrekord für ein vom Wind getriebenes Boot. Und wer hält den Weltrekord? «Wir» Schweizer. Erstaunlich was so ein kleines Binnenland alles kann. Aber im Sport herrscht Missgunst, man gönnt keinem was. Keine Ahnung ob die Alinghi siegen wird - auf alle Fälle ist der Protest abgewendet worden.

Und warum ich als Nichtsegler über diese Thema schreibe. Weil mich der Wind immer fasziniert ...

raue See

... und Spitzentechnologie begeistert. Und manchmal sieht man den Wind nicht, hat ihn aber in Erinnerung und weiss, dass das Grau im Bild Regen und Gischt ist und den meisten der Appetit vergangen ist - man ist seekrank . Hier noch ein Tipp von einem amerikanischen Marines - einige Male schnell in die Hocke, dann laufen Ohr und Auge wieder gemeinsam ...

Dampftram in Bern

... und ich gestern mit Ohr und Auge in Bern nur ein einziges Tram (Innenstadt wird umgebaut - nur Busse) sah dessen Fahne so fröhlich im Wind wehte ...

OB-Eiche

... und gestern die traurig, bewegte Fahne unter der OB-Eiche, die wir 1980 als 10-jährige Jungpflanze hier hin versetzt haben und alle Jahre ihre Blätter im Wind fallen lässt. Vielleicht ergibt sich noch ein ehrenvoller Segelstamm, für einen der viel mehr vom Segeln verstanden hat (pdf - gleiches Fenster) und trotz seines Namens erst nach mir ein Guiness gebraut hat.

Kantonale Zweckmässigkeitsbeurteilung für Finanzblogger, Schildbürger und Tunnelbauer

Liebe Tageszeitungen, falls ihr dieses Thema aufgreift, sendet ihr mir bitte ein Beleg-Exemplar für meine Sammlung zu. Danke. Stellen sie sich einmal vor, dass der Kanton Bern seinen Bürgern eine Planung über CHF 170 Millionen vorlegt und dabei zwei Tunnel ein zu zeichnen vergisst. Das ist die Realität in der Bau- Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern!

«Variante West
Die Variante West führt von der
Jurastrasse nördlich von Aarwangen
in einem Tagbautunnel
unter dem Strassen- und Bahntrassee
bis zur Aarequerung.
Anschliessend führt sie entlang
dem Bannwald bis an den
Spichigwald. Dort folgt wieder
ein Tunnel
mit einer Gesamtlänge
von ca. 500 Meter.»

«Variante Mitte
Der nördliche Anschlusspunkt
der Variante Mitte befindet sich
wie bei der Variante West an
der Jurastrasse. Das Strassentrassee
unterquert Strasse,
bzw. Bahntrassee in einem
Tagbautunnel, quert die Aare
und verläuft parallel zur Ortsdurchfahrt
von Aarwangen bis
zum Tunnelportal am östlichen
Teil des Spichigwaldes.Nach
dem Tunnel mit einer Länge
von rund 800 Meter
folgt ein
Anschlusspunkt auf der Bützbergstrasse.»

Nachzulesen auf Seite 2 unten der
Zweckmässigkeitsstudie
besagter Baubehörde, direktiert von Barbara Egger. Ergger dürfte es wohl für einige mit erwähnte Ämter, Expterten und Planungsbüros geben. Metron, die für den Plan verantwortlich zeichnet kenne ich sonst von einer ganz anderen Seite her. Seriös, Detailgenau und jetzt macht sie den Fehler, dass hier insgesamt zwei Tunnel nicht in den Plan eingetragen sind..

Fehler kann es geben, aber dass ein Kanton, der eine Wirtschaftsstrasse von ursprünglich CHF 50 Mio. geschätzt und nun auf CHF 170 Mio. puscht, solche Fehler nicht sieht, zeigt die Genauigkeit der Planung, der Kontrolle und des Detailverständnisses. Vermutlich drei der sieben Regierungsräte sind eigentlich für diese Wirtschaftsstrasse, . Mit einem Nicht-Bürgerlichen konnte ich nach meinen ersten Beitrag darüber und vor allem warum die Kosten so hoch ausfallen diskutieren.

Sie glauben nicht, dass der Plan falsch ist - Seite zwei oben bei der Zweckmässigkeitsbeurteilung ZMKB (gleich als Vorschlag für das Unwort des Jahres bekanntmachen - unwort at em dot uni-frankfurt dot de).


Entschuldigen sie bitte, falls ich einige geägert habe, aber die Analyse ist nun mal mein Metier und je nachdem wie man es macht, kann man Geld verdienen oder einsparen - und genau das Gefühl habe ich auch bei der Wirtschaftsstrasse, die kein Thema wäre, wenn sie Sicherheits- oder Umweltschutz-Strasse heissen würde.

Falls sie noch mehr über Autobahnen und Zubringer lesen wollen, empfehle ich noch einen weiteren Ausflug nach Rumänien - andere Länder, andere Sitten.

vier fehlende Tunner

Es ist zweckmässig, dass dieses Bild aus der ZMKB, oder wie sich dieses Ding abkürzen lässt, nicht nur in 3500 Exemplaren gedruckt zur Verfügung gestellt wird - einem solchen Schildbürgerstreich steht etwas mehr Beachtung zu.

Aarwangen Spichigwald

... da Bäume keine gute Aussicht gewähren, habe ich den Standort knappe 100 m nach Osten verschoben, auf der Höhe wo die nicht eingezeichneten Tagbautunnels enden und die Brücke anfängt ...

Aarwangen Aare

... nachdem der Tagbautunnel die Nebenstrasse und die Schmalspurbahn unter quert hat - hier würde eigentlich eine Brücke über eine Schnellstrasse für Bahn und Auto vollkommen genügen - überquert die Brücke die Aare und um fährt Aarwangen. Dieses Dorf sieht nur mit einem starken Zoom so idyllisch aus, wenn der Verkehr nicht sichtbar ist ...

Moosberg

... die Variante West dürfte ca. 200 Meter neben dem Moosberg in den Spichigwald führen. Die Bewohner sind die einzigen, die bei dieser einzig sinnvollen Variante in Mitleidenschaft gezogen würden. Und wie der Finanzblogger aus sehr gut unterrichteter Quelle weiss, sind in dieser Gegend tatsächlich schon Leute auf den Kopf gefallen. Danke dem Moosberg-Landwirt für seine Hilfeleistung.

Nun lassen wir Bernhard Meyer als Vizepräsident des Wirtschaftsverbandes Oberaargau berichten und einen Ausschnitt vom zweiten Leserbrief in obigem Link:

«Ich möchte nun Frau Loser und ihre Genossinnen und Genossen fragen: Können Sie es verantworten, bei Fahrten nach Niederbipp die Anwohner in Aarwangen weiterhin mit Lärm und Abgasen zu schädigen?»

Und falls spasseshalber jemand die Tunnel nachzählt, auf der Variante Ost (die unsinnigste) fehlen noch einmal zwei Tunnel, die nicht eingezeichnet sind. Der mittlere geht wohl durch den Muniberg und kommt mir so etwas, wie der Chrishufe in den Sinn. Den interessantesten Link zu den Stichworten «Muni Chrishufe» möchte ich nicht vorenthalten - aber da sind wir schon wieder bei den Behörden - aber diesmal bei den reformierten Kirchenbehörden, zumindest beim Kirchenschreiber und der Familienhomepage. Falls sie sich über meinen Beitrag ärgern, lesen sie doch genna.ch - diese Seite habe ich eben bei libref verlinkt, denn sie verdient es insgesamt etwas mehr Visits (653) zu haben, als ich in einigen Stunden aufweise. Und hier seine Warnung, die eigentlich auch bei mir stehen könnte.

«Warnung:
Wer keine Ironie versteht, sollte sich meine Geschichten und Kommentare nicht zumuten. Die Themen werden zugespitzt, da und dort auch bissig und provokativ dargestellt. Immer möchte ich zum Nachdenken anregen, manchmal auch zum Widerspruch. Denn Demokratie lebt nur, wenn unterschiedliche Meinungen und Ansichten ausgetauscht werden und wenn Interessengegensätze transparent gemacht und ehrlich ausgetragen werden.»

Ethik - haben sie die Note 2 oder 5,5 verdient?

Ethik ist nicht messbar! Liquidität ist dagegen viel einfacher - ich will z.B. immer CHF 100'000 flüssig haben. Ethik ist eine persönliche sehr differenzierte Ansichtsart.

Und da haben wir schon das erste ethische Problem. Ist es ethisch CHF 100'000 flüssig auf dem Konto zu haben. Ist das für die allermeisten Menschen auf dieser Welt nicht eine unheimlich grosse Summe, die sie niemals haben werden? Und für andere, die wenigstens, ist dies ein Pappenstiel. Sind wir doch schon froh, wenn wir viele «pappus» ums Haus haben - die Chröttäpöschä, oder Chrottepösche (ä und e beliebig ersetzbar) mini Söiblume oder die Häliblume meiner Frau - der Löwenzahn.

... richtig ... vieles ist schwer zu interpretieren und besonders die Ethik deutet jeder anders und ich kann mit vielen unterschiedlichen Anschauungen leben - aber sie müssen (sollten) eine Linie haben. Deshalb habe ich ja den Punkt Ethik auch im martischen 6-Eck. Gestern gab es von Dailytalk – hier schreibt übrigens auch Karl Marx persönlich – einen guten Kommentar, den ich in etwas abgeänderter Form wiedergebe. Und meine persönliche Ethik geht auch weit aus einander. Gestern war Kirchenarbeit angesagt und am Abend gab es von Aficionado eine Cohiba Edicion Limitada 2004 und vom Personalblogger ein Hasli Bier.

Das martische 6-Eck funktioniert aber äusserst selten, wenn man fragen würde: «Wie sieht bei ihnen der Anspruch an die Ethik aus?» Einfacher ist es, ganz verschiedene Fragen zu stellen und dann die Antworten zu interpretieren. Ich muss meinen eigenen Massstab haben, damit ich die Leute auch einteilen kann.

Es ist nicht möglich, die Kunden oder zukünftigen Kunden entscheiden zu lassen. «Welche Zahl, welche Note geben sie sich in der Ethik bei einer Skala von 1 bis 6?»

Ich vergebe keine Noten und entscheide nicht wer die bessere Ethik hat. Ich will wissen, was diese Menschen unter Ethik verstehen, was akzeptabel ist und wo ich nie für sie Geld investieren soll.

Aus diesem Grunde sind meine bisherigen Bewertungsschemas im Sand verlaufen. Liquidität ist, wie wir oben gesehen haben, relativ einfach zu bemessen. Das Risiko und die Rendite macht es schon um einiges komplizierter. Es ist heute möglich, dies mit einer Prozentzahl auszudrücken. Es wird mir aber nie möglich sein, meinen Kunden eine Rendite zu garantieren – da spielt eben auch das Risiko stark hinein. Von der Wahrscheinlichkeitsrechnung her könnte es sein, dass ich in Zukunft wieder meistens den Index schlagen werde – es gibt keine Garantie darauf. Aber hoffen tue ich dies insgeheim schon, denn es ist ja meine Verdienstquelle.

Es ist vielleicht eine Frage der Zeit, bis sich in der Betriebswirtschaft eine Systematik herausfinden lässt, die den jeweiligen persönlichen Standpunkt der Ökologie in einer Zahl ausdrücken lässt. Die Ethik ist wesentlich vielschichtiger und mit mathematischen Systemen noch weniger skalierbar als die Ökologie. Wenn jemand gegenteiliger Meinung ist, ich bin an solchen System mehr als nur interessiert.

Bitte entschuldigt, wenn die Kommentare zur Zeit zuerst freigestellt werden müssen. Sex ist, wie der Kommentar, der diesen Beitrag ausgelöst hat, schön – zumindest für viele – aber 2000 Trackbacks über Porno ist ethisch hier fehl am Platz und deshalb werden Trackbacks in Zukunft nicht mehr zugelassen.

Martisches 6-Eck

Life-Science-Aktien - starke Performance

Die Performance von Life-Science-Aktien ist starken Schwankungen ausgesetzt und deshalb für viele Anleger mit einem zu hohen Risiko behafet.

Wer sich durch diese Gefahren nicht abschrecken lässt und nicht alles auf «eine Karte» setzt, hat gerade in diesem Gebiet Aussichten auf einen guten Erfolg. Diese Branche ist aber sicher nichts für kurzfristig denkende - es braucht manchmal einen ganz langen Atem.

Mehr über dieses Gebiet ist im SPECIAL Life Sciences zu finden. Es gibt auch noch andere Unternehmen, die nicht (oder noch nicht) börsenkotiert sind. Hier ein Ausschnitt aus einer Meldung, bei der zuerst im Tiersektor und dann erst im Humansektor vorgestossen wird:

Die Kapitalerhöhung dient der Marktdurchdringung in der Nutztierernährung. Unser Vertriebspartner, welchen Sie an der Generalversammlung kennen lernten, beteiligt sich ebenfalls an der Kapitalerhöhung. Unser Ziel ist, in diesem Geschäft dieses Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen. Wie an der Generalversammlung taufrisch mitgeteilt, konnten wir signifikante Bestellungen aus Südostasien für den Einsatz bei Mutterschweinen und seither auch in Europa für den Einsatz bei Hühnern entgegen nehmen. Das im 2006 durch einen französischen Abnehmer lancierte Produkt zur Eierschalenverbesserung ist unterdessen auch in Japan erfolgreich eingesetzt worden. In Nord- und Südamerika laufen Registrierungsbemühungen. Die vorliegenden und im 2007 noch zu erwartenden Bestellungen können aus den Lagerbeständen bedient werden. Für die voraussichtlichen Mengen 2008 werden wir nun den Anbau von Elitepflanzen mit einiger Zuversicht veranlassen bzw. eine weiter Wildsammlung ins Auge fassen.

Wie im Quartalsbericht mitgeteilt, haben wir die sog. präklinischen Versuche bezüglich Toxikologie und Karzinogenität an Tieren zur Erlangung der Erlaubnis für Versuche an Menschen ohne Probleme abgeschlossen und daraus auch potentiell patentfähige Erkenntnisse gewonnen. Unser Industriepartner ist bereit, Phase I und II unverzüglich anzugehen. Für die Finanzierung der weiteren klinischen Phasen laufen Verhandlungen. Für den Erfolgsfall hat die Generalversammlung dazu der Schaffung von Genehmigtem Kapital zugestimmt.

Wer Interesse hat, kann sich bei mir melden. Wer das Blog aufmerksam liest, kennt vielleicht die Firma.

Schweizer Immobileinbreif Nr. 31

PPP - Public Private Partnership die langfristige Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit der Privatwirtschaft.

Die neueste Ausgabe ist umso interessanter zu lesen, als sie den Begriff PPP nicht kennen - oder PPP bisher in einem andern Sinn angewendet haben. Da es hier um internationale Projekte geht, dürfte die KKP, die Kaufkraftparität - engl. Purchaising Power Parity gar ergänzend sein. Zumindest im benachbarten Ausland arbeitet man im Immobiliensektor mit ersterm.

Mit etwas Feingefühl kann man Abkürzungen sofort zuordnet und auch bei der Bachwarenherstellerin Hug wird automatisch das das «h» als «k» interpretiert - das ist eben international, die Nachbarländer backen Gebäck und wir «bachen Guetsi oder je nach Region gar Guetsli. Und Zwieback bei der Backwarenherstellerin Hug seit genau 130 Jahren.

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster - nur die Börsenkurse als pdf-Datei

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

Brothaus

... Schneckenhäuser kennen wir bei uns schon längere Zeit - in San Francisco gibt es auch Brothäuser ... der ganzen Welt zur Verfügung gestellt bei Visipix ...

Seminarstimmung ...

Seminarstimmung ...

... mit Blick auf Freiburg und der Erkenntnis dass "rotdominant".

«Schnellstrasse zum Mount Everest»

108 Kilometer Länge, Bauzeit vier Monate und Kosten von 26 Millionen CHF und das auf eine Höhe von 5200 m über Meer.

Für den Preis der Wirtschaftsstrasse von 170 Mio. CHF würden die Chinesen über 700 km bauen - Langenthal - spanische Grenze. Zugegeben, vom qualitativen Endergebnis wird man im Tibet einige Abstriche machen müssen. Diese Strasse wird vermutlich ohne unsere Deckbeläge auskommen müssen. Dafür wird sie in der Nacht und bei Regen heller sein, als unsere tiefschwarzen Autobahnen, die jegliches Licht sofort verschlucken, aber das Oberflächenwasser liegen lassen. Moderne Beläge gibt es, die machen es umgekehrt, schlucken das Wasser und brechen das Licht im besseren Winkel. Wenn sie nachts fahren, schauen sie sich einmal die kantonalen Unterschiede an. Wie in Frankreich, aber dort nur auf Nebenstrassen und meist nur, wenn man von einem «reichen» in ein «armes» Departement kommt.

Und seit meinem etwas aufmüpfigen Artikel über die Baukosten in der Schweiz ist meine Leserzahl recht stark angestiegen. Vermutlich wird es Zufall sein wie die recht vielen Gespräche mit Personen aus der Baubranche. Erstaunlich nur, dass die mir Recht geben. Am meisten Angst haben sie von den «Grünen». Für diese, sorry für deren behütete Frösche, Hasen und Igel geht das anscheinend nicht. Ein Umdenken müsste in der Schweiz sofort stattfinden. Lieber Heute als erst Morgen. Nicht dass ich die Viecher nicht mag, im Gegenteil. Und vermutlich würde es noch vielen Personen gut tun, Betriebswirtschaft und Umweltmanagement oder Ökologie zu studieren. Es ist eine alte Weisheit, dass Ökologie nur Erfolg hat, wenn sie Kosten einsparen kann - oder wenn sie amtlich verordnet wird. Übrigens, sie lesen eine «Konserve», ich bin zur Zeit mit Strukturen, Ökologie, Sonnenenergie und hoffentlich auch ab und zu mal mit einem Schluck Baden-Württemberger beschäftigt.

Ob die Chinesen auch so planen, wie die Berner - vermutlich etwas schneller, wenn sie in vier Monaten Bauzeit fertig sein wollen. Aber sie haben genau das gleiche im Sinn, wie bei der Wirtschaftsstrasse. Die Wirtschaft soll angekurbelt werden. Nur ist die Payback Zeit bei den Chinesen viel kleiner. Ich schätze einmal, dass die Strasse in zehn Jahren durch den Tourismus auf den Mount Everest amortisiert ist. Die Besteigung auf der Nordseite ist gefährlicher aber rund 20'000 USD billiger. Nicht dass ich das aus eigener Erfahrung wüsste, aber die 8850 Meter muss ich nicht selbst erleben. Der höchste Berg Portugals reicht schon vollkommen. Dieser Vulkan war etwas anstrengender, als das Vulkangebirge, auf dem ich mich heute aufhalte. Aber es wird mir auch nicht in den Sinn kommen, auf den höchsten Gipfel mit einer Olympia-Flamme zu laufen. Aber die Zahlen nach zu prüfen, das kommt mir in den Sinn. Und die 150 000 000 CNY, die für den Bau der Strasse erwähnt wurden, entsprechen in etwa 24,5 Mio CHF - schon wieder etwas gespart.

Ponys on the Pass

... ab 5200 m geht es dann nicht mehr so schnell weiter. Und noch sind die Chinesen nicht bis in den Süden vorgedrungen, aber im Tibet haben sie schon arg gewütet haben, aber dieses Thema gehört in die Kategorie «Ethik» und das scheinen die Chinesen noch nicht begriffen zu haben. Dort geht es nicht um Frösche und Igel - um Menschen.

Das Foto ist wohl auf meinem Computer gespeichert, aber es stammt von Regula, die mehrere Monate in Nepal, Ladhak und Indien unterwegs war.

InterSolar - wir horchen und sehen herum

Zum letzten Mal besuche ich die InterSolar in Freiburg ...

... und vielleicht nimmt man ab 2008 den Weg nach München in Kauf. Das Ausstellungsgelände wird zu klein. Eigentlich ganz praktisch, wenn dann das Ausstellerverzeichnis gleich mit den entsprechenden Internet-Auftritten der Aussteller unterlegt wäre. Aber die Namen sind aktuell und PhönixSonnenStrom ist jetzt unter Phoenix Solar zu finden. Mein Augenmerk wird aber vermutlich eher in Richtung China gehen und dann nimmt mich Wunder, ob die Sonnenwärme, im Gegensatz zur Photovaltik, stärker zulegt, denn diese beiden Gebieten dürften in nächster Zeit vermehrt zum Thema werden. Wir werden ja sehen ...

... und am nächsten Tag dürfte es etwas vom Rebschneckle zu geniessen geben.

Kurz vor dem Sturm - Alice Cooper/Lordi

Kurz vor dem Sturm - Alice Cooper/Lordi

Huttwil, das dritte Wochenende mit Schlagzeilen.


Alice Cooper und Lordi lassen ("http://finanzblog.kaywa.com/p322.html") *) jetzt zusammen grüssen. Seit diesem Beitrag ist ein Jahr vergangen und nun spielen beide am Rocksoundfestival in Huttwil. Noch herrscht Ruhe, aber wehe, wenn sie losgelassen. Und nicht zu vergessen QL - cool.

Jodlerfest

Letztes Wochenende waren andere Musikliebhaber in Huttwil. Wenn schon Jodeln, dann nur Christine Lauterburg. «Alles bleibt anders» werde ich mir auch zulegen. 12 Jahre nach «Echo der Zeit». Nicht weil man sich kennt, sondern weil die Musik «ganz-anders» ist.

ganz anders

«Ganz anders» sieht es vierzehn Tage nach dem Unwetter aus - ich hab Glück gehabt, wir haben ein Lager im ersten Stock.

Eingang zum Lift

Hier war vor dem Hochwasser der Eingang zum Industrie-Aufzug ...


*) dieser Link ist inaktiv, bis die Trackbacks dort gelöscht sind - und Kommentare gibt es ab sofort nur noch «zum freistellen» - danke für das Verständis, auch, dass einige echte Kommentare meiner Quillotine zum Opfer gefallen sind.

Das Finanzblog mal als «Katzenblog»

Einen echten «Katzenblog» wird es bei mir nicht geben, aber über mein «Kätzchen» muss ich mir schon einige Gedanken machen.

Katzenblogs sind nicht nur Blogs über das Thema Katzen, sondern in der Umgangssprache die Bezeichnung für ein Blog, das weder Fisch noch Vogel ist, die einfach schreiben, was das Büsi so tut - ein Blog ohne Inhalt (viel schöner kann man es nicht beweisen). Sie glauben es noch immer nicht? Aber es gibt auch den Katzenblog zum Schmunzeln, zumindest, wenn es um die Wurst geht. Katzenblogs kann man gar gratis aufschalten - nur die meisten Blogs und die Anzahl der Beiträge sind echt für die Katze.

Wer den Link mit dem Fahrbericht (Kätzchen - Fazit) gelesen hat, merkt, dass der Jaguar X-Type tatsächlich werder Fisch noch Vogel ist. Teils ein echter Jaguar und teilweise der grosse Bruder des Ford Mondeo. Aber einen imposanten Vorteil hat er. Er ist, wenn man Gleiches mit Gleichem vergleicht rund 20 Prozent billiger, als wenn man einen BMW, Mercedes, Audi oder gar Volkswagen kauft. Nur eben, diese Firmen haben nicht die gleichen finanziellen Probleme wie Ford. Und der grosse Nachteil gegenüber deutschen Wagen ist der Wiederverkaufspreis. Aber das ist nicht weiter schlimm, wenn man den Wagen viele Jahre brauchen möchte. Irgendwie hängt man an diesem Fahrzeug und ich möchte ihn nicht missen.

Bei Simca, BMM und Volvo, meinen europäischen Festlandwagen war ich ein Autobesitzer, der so dem Anschein nach, dem Garagisten oft den Tag verderben konnte. Bei den Japanern ein Kunde und bei Jaguar bin ich eher König, als nur Kunde. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Aber wie sieht nun die Zukunft aus? Falls Jaguar (und Landrover) wirklich von einer Beteiligungsgesellschaft wie Cerberus oder Alchemy Partners übernommen wird, müssten diese fast zwangsläufig weiterhin mit Ford zusammenarbeiten, denn das teuerste Teil am X-Type, das Chassis (aber nur in etwa von Achse zu Achse) stammt vom Ford Mondeo. Und wenn sie im neuesten und teuersten Mondeo sitzen, einem Amerikaner, kommt ihnen das Cockpit sehr Englisch vor.

Investment- und Privat Equity-Gesellschaften haben mehrheitlich die Tendenz, einen guten Aktiengewinn zu realisieren. Die Frage ist dann, wie wird dies erreicht? Durch Umsatzsteigerung oder durch Kostensenkungen. Vermutlich werden sie die Kosten senken können, ohne dass der Kunde viel davon merkt. Es sind zwar einige Jahre verstrichen, seit ich eine Jaguar-Fabrik angeschaut habe, aber die englische Machart wird noch heute nicht ganz auf international ausgerichtet sein. Die Holzblenden wurden zum Beispiel von Hand geschnitten, geleimt, gepresst und lackiert. Diejenigen vom X-Type werden wesentlich schneller produziert. Die Unterschiede im Resultat sind nicht riesengross und vermutlich wird man auch die ganze Fabrik für die gemeinsame Teepause nicht mehr abstellen.

Vor allem aber dürfte der Verkauf gepuscht werden. Nicht höhere Preise, sondern höhere Stückzahlen. Die Marge zwischen Produktionskosten und Wiederverkaufspreis sind in dieser Branche gewaltig (wenn man es richtig macht). Jeder Wagen, der zusätzlich verkauft werden kann, bringt dem Hersteller recht viel Liquidität. Und genau aus diesem Grund erkennt man am Endverkaufspreis, ob der Hersteller finanzielle Probleme hat und die Wagen verbilligt, um grössere Stückzahlen zu verkaufen. Aber der Analyseaufwand dazu ist gewaltig. Wenn sie ein Auto kaufen wollen, so zahlt sich dies aus, beim Kauf von Aktien sind eher die teureren Hersteller vor zu ziehen, wo am Umsatz mehr hängen bleibt.

Die «LebensArt», ein Magazin das uns neu - wie die Leserbriefschreiber erwähnen - zugemutet wird, hat mich etwas über Luxus nachdenken lassen. Gute Qualität, Fun, Sicherheit, etwas Understaitement und nobles Aussehen braucht nicht immer extrem teuer zu sein. «Feel the difference» sagen die einen - ich bin eher der Meinung das Luxus verpflichtet. Luxe oblige, darüber könnte man auch mal etwas schreiben. Am Lager ist eine Idee über Handtaschen. Und wenn ich es mir genau überlege, müsste ich eigentlich mal auf zwei Damen zurückgreifen.

Jaguar

... noch scheint es sich um eine Raubkatze zu handeln ...

Aufräumen

... aber wischt hier jemand schon Scherben zusammen - man spürt den Unterschied ...

Jaguarfront

... und vielleicht wird Jaguar in Zukunft etwas schlanker auftreten.
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