25. April 2007
Vier Jahre Bullenmarkt - naht das Ende?
«An den Börsen jagt ein Rekordhoch das nächste, und Unternehmen überbieten sich mit Ankündigungen von Übernahmen. Einiges deutet derzeit auf einen bevorstehenden finalen Gipfel hin ...
... auch die NZZ weiss nicht, wann dies eintrifft. Niemand weiss dies. Die Börse kann im Prinzip jeden Tag drehen - in allen vier beschriebenen Phasen. Nur sind die Phasen auch erst im Nachhinein erkennbar. Wer in Phase eins kauft, wird immer verschriehen, da die Börse ja noch lange weiter sinken werde. Dem ist meistens so, weil praktisch keiner bei den tiefsten Preisen kaufen kann. Und die Warnung der NZZ gilt vielleicht auch für die, die nie auf dem Höchst verkaufen können, aber relativ spät eingestiegen sind. Die Überlegungen der NZZ sind ernst zu nehmen.
Einiges schliesst zwar darauf, dass es noch eine Zeitlang weiter gehen dürfte. Der Wirtschaft geht es immer noch gut - amerikanische Immobilien hin oder her. Amerika ist nicht das «Allein-seelig-machende». Wie viel hat der Dow Jones gegenüber alten (mehrjährigen) Höchstständen gewonnen? Jetzt rechnen sie das noch mal mit dem USD-Kurs nach - einfach DJ mal USD. Da dürften für Leute, die im CHF denken noch runde 20 Prozent fehlen. Zudem sind die «Hausfrauen» noch nicht extrem in Gerede, am Chaten, was man jetzt kaufen müsste. Die Jungen und jungebliebenen Risikofreudigen haben immer schon gekauft - nur jetzt können sie sich über das Internet viel mehr austauschen. Deshalb lassen sie diesen Punkt mal links liegen - vergleichen können sie dann in einigen Jahren bei der folgenden Hausse. Und vielleicht wäre es nicht mal schlecht, wenn sie in der Zwischenzeit nichts gemacht haben, einfach dabei geblieben sind.
Die NZZ erwähnt eine wichtige Kennzahl, die heute in einigen zum Teil schreiersichen Medien fehlt, das KGV. Buchhaltungsvorschriften hin oder her, am Umsatz ist noch nie jemand reich geworden, immer nur an dem, was hängen blieb. Und der letzte Grund, der bisher zu anderen Hausseenden fehlt. Die Börsengänge fehlen noch in wesentlich grösserer Zahl. Das war bisher das beste aller Zeichen - aber es kann ja mal anders sein, wir wissen es halt eben doch nicht. Dann gibt es einen Katzenjammer ... und morgen, was über Katzen.
ra. Die Hausse nährt die Hausse, heisst es. Diese sprichwörtliche Erfahrungstatsache, mit der eine Marktphase beschrieben wird, in der steigende Aktienkurse das Publikum zu weiteren Käufen veranlassen, wodurch sich die Hausse weiter verstärkt, kennzeichnet in der Regel die letzte Phase eines Bullenmarktes ... weiter in der NZZ Online ...»
... auch die NZZ weiss nicht, wann dies eintrifft. Niemand weiss dies. Die Börse kann im Prinzip jeden Tag drehen - in allen vier beschriebenen Phasen. Nur sind die Phasen auch erst im Nachhinein erkennbar. Wer in Phase eins kauft, wird immer verschriehen, da die Börse ja noch lange weiter sinken werde. Dem ist meistens so, weil praktisch keiner bei den tiefsten Preisen kaufen kann. Und die Warnung der NZZ gilt vielleicht auch für die, die nie auf dem Höchst verkaufen können, aber relativ spät eingestiegen sind. Die Überlegungen der NZZ sind ernst zu nehmen.
Einiges schliesst zwar darauf, dass es noch eine Zeitlang weiter gehen dürfte. Der Wirtschaft geht es immer noch gut - amerikanische Immobilien hin oder her. Amerika ist nicht das «Allein-seelig-machende». Wie viel hat der Dow Jones gegenüber alten (mehrjährigen) Höchstständen gewonnen? Jetzt rechnen sie das noch mal mit dem USD-Kurs nach - einfach DJ mal USD. Da dürften für Leute, die im CHF denken noch runde 20 Prozent fehlen. Zudem sind die «Hausfrauen» noch nicht extrem in Gerede, am Chaten, was man jetzt kaufen müsste. Die Jungen und jungebliebenen Risikofreudigen haben immer schon gekauft - nur jetzt können sie sich über das Internet viel mehr austauschen. Deshalb lassen sie diesen Punkt mal links liegen - vergleichen können sie dann in einigen Jahren bei der folgenden Hausse. Und vielleicht wäre es nicht mal schlecht, wenn sie in der Zwischenzeit nichts gemacht haben, einfach dabei geblieben sind.
Die NZZ erwähnt eine wichtige Kennzahl, die heute in einigen zum Teil schreiersichen Medien fehlt, das KGV. Buchhaltungsvorschriften hin oder her, am Umsatz ist noch nie jemand reich geworden, immer nur an dem, was hängen blieb. Und der letzte Grund, der bisher zu anderen Hausseenden fehlt. Die Börsengänge fehlen noch in wesentlich grösserer Zahl. Das war bisher das beste aller Zeichen - aber es kann ja mal anders sein, wir wissen es halt eben doch nicht. Dann gibt es einen Katzenjammer ... und morgen, was über Katzen.



