12. April 2007
Vom Büro aus den Gletscher betrachten ...
... das geht heute nicht mehr. Es ist tatsächlich zu warm und der Rhonegletscher hat sich um rund 300 (dreihundert) Kilometer zurück gezogen.
Das ist eine Tatsache - vielleicht sind es 280 km, oder 310. Spielt eigentlich gar nicht so eine Rolle. Ich will keinen Fachbeitrag über Glaziologie und schon gar nicht über alopecie senilis schreiben. Es soll nur eine kleine Ergänzung auf Hörbis Kuriositäten sein. Meine Glatze ist jetzt gute 25 Jahre alt - relativ viel im Hinblick auf ein Menschenleben. Aber Achtung, die Zeit ist relativ.
Und wann war der Rhone-Gletscher bei uns im Oberaargau? Vor zweihundertfünfzig Millionen Jahren am Ende des Perm? Oder doch schon vor 130 000 Jahren, zu Beginn der Neandertaler? Nein, zu Beginn des Ackerbaues, als die Menschen sesshaft wurden! Kreatonisten mögen mir verzeihen, aber in letzter Zeit, wird einiges, was wissenschaftlich erforscht wurde, in Frage gestellt und Fundamentalismus betrieben. Vermutlich kommt der Name Krea-ton-isten von krea-tiv, Ton und Chr-isten, das sind diejenigen, die in 6 Tagen die Welt erschaffen haben, inkl. Adam aus Ton und Eva aus einer Rippe - am 7. Tag wurde ausgeruht. «Intelligent Design» wird das heute genannt - Darwinismus ziehe ich vor. Wenn sie den Bericht von ref.ch über Bush lesen, verstehen sie vermutlich, warum man heute Einiges hinter fragen sollte.
In der letzten Eiszeit - 12 bis 11 Tausend Jahre vor Chr. Geburt - kam der Rhone-Gletscher bis Wangen an der Aare und bis zum Nachbardorf Bützberg kamen die Moränen. Rein mathematisch gesehen gibt das einen jährlichen Rückgang von 20 - 25 Metern - insgesamt 300'000 Meter.
Was hat das mit Börse und Finanzen zu tun. Jede übertriebene Welle kostet viel Geld, das an einem andern Ort in der gesamten Volkswirtschaft fehlen wird. Auf der andern Seite kann man auf den Wellen an der Börse surfen. Bei Energie- und allgemein ökologischen Anlagen ist in den nächsten Jahren nicht nur rein finanztechnisches Know How gefragt, sondern, die Wellen müssen erkannt werden und vor dem Brechen verlassen werden. Wir werden vermutlich so etwas wie einen Öko-Hype erleben. Heute schreibt jeder über den Klimawandel und die 68iger, die seit Jahrzehnten auf das Global warming aufmerksam machen, hat man belächelt.

... Lavendel und Findling sind seit rund 20 Jahren hier. Der eine kommt aus einem ökologisch historisch hoch interessanten Punkt. Heute sieht man von meinem Büro am Hinterberg nur noch Findlinge und Moränen - den Gletscher werde ich wohl hier nie mehr sehen können. Wie alt der Findling ist, wann er nach Berken kam und von welcher Gegend, können sie selbst herausfinden ... und vielleicht fragen wir den Finanzchef, einen schlauen Fuchs. Hier noch einen Kartenausschnitt aus dieser frostigen Zeit.
Das ist eine Tatsache - vielleicht sind es 280 km, oder 310. Spielt eigentlich gar nicht so eine Rolle. Ich will keinen Fachbeitrag über Glaziologie und schon gar nicht über alopecie senilis schreiben. Es soll nur eine kleine Ergänzung auf Hörbis Kuriositäten sein. Meine Glatze ist jetzt gute 25 Jahre alt - relativ viel im Hinblick auf ein Menschenleben. Aber Achtung, die Zeit ist relativ.
Und wann war der Rhone-Gletscher bei uns im Oberaargau? Vor zweihundertfünfzig Millionen Jahren am Ende des Perm? Oder doch schon vor 130 000 Jahren, zu Beginn der Neandertaler? Nein, zu Beginn des Ackerbaues, als die Menschen sesshaft wurden! Kreatonisten mögen mir verzeihen, aber in letzter Zeit, wird einiges, was wissenschaftlich erforscht wurde, in Frage gestellt und Fundamentalismus betrieben. Vermutlich kommt der Name Krea-ton-isten von krea-tiv, Ton und Chr-isten, das sind diejenigen, die in 6 Tagen die Welt erschaffen haben, inkl. Adam aus Ton und Eva aus einer Rippe - am 7. Tag wurde ausgeruht. «Intelligent Design» wird das heute genannt - Darwinismus ziehe ich vor. Wenn sie den Bericht von ref.ch über Bush lesen, verstehen sie vermutlich, warum man heute Einiges hinter fragen sollte.
In der letzten Eiszeit - 12 bis 11 Tausend Jahre vor Chr. Geburt - kam der Rhone-Gletscher bis Wangen an der Aare und bis zum Nachbardorf Bützberg kamen die Moränen. Rein mathematisch gesehen gibt das einen jährlichen Rückgang von 20 - 25 Metern - insgesamt 300'000 Meter.
Was hat das mit Börse und Finanzen zu tun. Jede übertriebene Welle kostet viel Geld, das an einem andern Ort in der gesamten Volkswirtschaft fehlen wird. Auf der andern Seite kann man auf den Wellen an der Börse surfen. Bei Energie- und allgemein ökologischen Anlagen ist in den nächsten Jahren nicht nur rein finanztechnisches Know How gefragt, sondern, die Wellen müssen erkannt werden und vor dem Brechen verlassen werden. Wir werden vermutlich so etwas wie einen Öko-Hype erleben. Heute schreibt jeder über den Klimawandel und die 68iger, die seit Jahrzehnten auf das Global warming aufmerksam machen, hat man belächelt.

... Lavendel und Findling sind seit rund 20 Jahren hier. Der eine kommt aus einem ökologisch historisch hoch interessanten Punkt. Heute sieht man von meinem Büro am Hinterberg nur noch Findlinge und Moränen - den Gletscher werde ich wohl hier nie mehr sehen können. Wie alt der Findling ist, wann er nach Berken kam und von welcher Gegend, können sie selbst herausfinden ... und vielleicht fragen wir den Finanzchef, einen schlauen Fuchs. Hier noch einen Kartenausschnitt aus dieser frostigen Zeit.



