28. März 2007
(Mineral-)Wasser und seine Qualen - Teil 1
Ein praktisches Recherche Beispiel zum gestrigen Blogbeitrag - wir haben Interesse an Aktien einer mittleren Mineralquelle, allenfalls einer kleinen ...
... kein Problem, so der einhellige Tenor bei allen angefragten Stellen. Danke für die Mitsuche, aber es wurde kein einziger Titel gefunden, den ich nicht schon kannte. Über einige haben wir schon geschrieben - Henniez - Valser - Perrier und andere Mineralwasser. Das Wasser, das mir am besten behagt ist Aproz aus der Gemeinde Nendaz im Wallis. In dieser Gemeinde gibt es gewollte und ungewollte Quellen.
Die Migros ist Besitzerin von Aproz und ich würde mal schätzen, dass so jede zweite Familie oder jeder zweite Einzelhaushalt Besitzer der Migros ist. Ich bin auch Inhaber eines Anteilschein von CHF 10 (zehn Franken) der Genossenschaft Migros Bern. Das ist so ein Wertpapier, das vermutlich in keiner Steuererklärung der Schweiz auftaucht. Vielleicht ist ja sogar mal was anders organisiert worden und der Anteilschein ist vielleicht ungültig geworden. Der Valor 180 083 ist vielleicht zu finden - denkste Taiwan Paiho hat eine Stelle mehr. Wir suchen im Internet weiter, denn ich will wissen, ob ich im Besitze eines Nano-Anteils bei der Aproz-Mineralquelle bin. Keine Sorge, SORGIM hilft weiter. Nicht gleich an Palindrome, Ambigramme und Anagramme denken, rückwärts lesen genügt! Fazit, bei MIGROS und SORGIM habe ich nichts zu sagen, meine Beteiligung ist zu klein - finanziell und zeitmässig. Die Chancen stehen aber hier nicht schlecht, dass sie sich zu Wort melden können, was bei den meisten andern Mineralquellen eher nicht der Fall zu sein scheint.
Die meisten Mineralwasser, Mineralbrunnen sind im Besitz einer nicht börsenkotierten Gruppe oder Familie und dann gibt es einige ganz Grosse, die das Sagen haben. Hoffen wir einmal, das dies in der Zukunft doch einiger massen ethisch zugehen mag. Der Preis für einen Liter Mineralwasser schwankt in der Schweiz ungefähr zwischen 20 Rappen (ca. 13 Euro-Cents) und mehreren Franken (ca. 3 EUR). Eigentlich verrückt und dies sind Detailpreise, keine Restaurantpreise. Mit dem Mineralwasser und dem natürlichen Trinkwasser ist es schon denkbar, dass der grösste Teil der Weltbevölkerung einmal ausgenützt wird und Wasser teurer als Benzin wird.
Zur Zeit sprudelte es noch munter zum Berg heraus und mit anderen Wassern hat man zum Teil mehr Sorgen. In Nendaz im Jahre 200 ungewollt - der Zuleitungstollen zum Kraftwerk unten im Rhonetal ist geborsten. Materialfehler. Es gab drei Tote. Sind sie schon einmal unter der 285 m hohen Staumauer , der Grande Dixence, gestanden. Vermutlich für jeden ein mulmiges Gefühl den Lac des Dix dahinter zu wissen. Hoffentlich kein Materialfehler.
Wasser ist ein Paradebeispiel, wie mit Ethik umgegangen werden kann. Hoffen wir (ich finde keine anderes Wort), dass wir diese Problematik langfristig im Griff behalten. Es gibt aber noch weit aus grössere Risiken als Stauseen, aber mit anderen Wahrscheinlichkeiten. Wenn sie sich entscheiden müssten, eine Woche unter dieser Staumauer oder eine Woche neben dem KKW Gösgen zu campieren - welche Variante würden sie wählen. Die Energie und das Wasser wird uns noch Jahrzehnte beschäftigen ...
... und als Aufsteller einige Bierwitze - auf einer Mineralwasserseite gefunden, aber viele haben diversifiziert oder brauen mit dem eigenen Wasser ihr Bier. Dem zu Folge haben Bieraktien auch etwas Beruhigendes - im schlimmsten Fall könnten wir hier Wasser trinken und auf Hopfen und Malz verzichten.

... Mineralwasserbar an der Expo in Yverdon ...
... kein Problem, so der einhellige Tenor bei allen angefragten Stellen. Danke für die Mitsuche, aber es wurde kein einziger Titel gefunden, den ich nicht schon kannte. Über einige haben wir schon geschrieben - Henniez - Valser - Perrier und andere Mineralwasser. Das Wasser, das mir am besten behagt ist Aproz aus der Gemeinde Nendaz im Wallis. In dieser Gemeinde gibt es gewollte und ungewollte Quellen.
Die Migros ist Besitzerin von Aproz und ich würde mal schätzen, dass so jede zweite Familie oder jeder zweite Einzelhaushalt Besitzer der Migros ist. Ich bin auch Inhaber eines Anteilschein von CHF 10 (zehn Franken) der Genossenschaft Migros Bern. Das ist so ein Wertpapier, das vermutlich in keiner Steuererklärung der Schweiz auftaucht. Vielleicht ist ja sogar mal was anders organisiert worden und der Anteilschein ist vielleicht ungültig geworden. Der Valor 180 083 ist vielleicht zu finden - denkste Taiwan Paiho hat eine Stelle mehr. Wir suchen im Internet weiter, denn ich will wissen, ob ich im Besitze eines Nano-Anteils bei der Aproz-Mineralquelle bin. Keine Sorge, SORGIM hilft weiter. Nicht gleich an Palindrome, Ambigramme und Anagramme denken, rückwärts lesen genügt! Fazit, bei MIGROS und SORGIM habe ich nichts zu sagen, meine Beteiligung ist zu klein - finanziell und zeitmässig. Die Chancen stehen aber hier nicht schlecht, dass sie sich zu Wort melden können, was bei den meisten andern Mineralquellen eher nicht der Fall zu sein scheint.
Die meisten Mineralwasser, Mineralbrunnen sind im Besitz einer nicht börsenkotierten Gruppe oder Familie und dann gibt es einige ganz Grosse, die das Sagen haben. Hoffen wir einmal, das dies in der Zukunft doch einiger massen ethisch zugehen mag. Der Preis für einen Liter Mineralwasser schwankt in der Schweiz ungefähr zwischen 20 Rappen (ca. 13 Euro-Cents) und mehreren Franken (ca. 3 EUR). Eigentlich verrückt und dies sind Detailpreise, keine Restaurantpreise. Mit dem Mineralwasser und dem natürlichen Trinkwasser ist es schon denkbar, dass der grösste Teil der Weltbevölkerung einmal ausgenützt wird und Wasser teurer als Benzin wird.
Zur Zeit sprudelte es noch munter zum Berg heraus und mit anderen Wassern hat man zum Teil mehr Sorgen. In Nendaz im Jahre 200 ungewollt - der Zuleitungstollen zum Kraftwerk unten im Rhonetal ist geborsten. Materialfehler. Es gab drei Tote. Sind sie schon einmal unter der 285 m hohen Staumauer , der Grande Dixence, gestanden. Vermutlich für jeden ein mulmiges Gefühl den Lac des Dix dahinter zu wissen. Hoffentlich kein Materialfehler.
Zu wenig und zu viel Wasser kann tödlich sein!
Wasser ist ein Paradebeispiel, wie mit Ethik umgegangen werden kann. Hoffen wir (ich finde keine anderes Wort), dass wir diese Problematik langfristig im Griff behalten. Es gibt aber noch weit aus grössere Risiken als Stauseen, aber mit anderen Wahrscheinlichkeiten. Wenn sie sich entscheiden müssten, eine Woche unter dieser Staumauer oder eine Woche neben dem KKW Gösgen zu campieren - welche Variante würden sie wählen. Die Energie und das Wasser wird uns noch Jahrzehnte beschäftigen ...
... und als Aufsteller einige Bierwitze - auf einer Mineralwasserseite gefunden, aber viele haben diversifiziert oder brauen mit dem eigenen Wasser ihr Bier. Dem zu Folge haben Bieraktien auch etwas Beruhigendes - im schlimmsten Fall könnten wir hier Wasser trinken und auf Hopfen und Malz verzichten.

... Mineralwasserbar an der Expo in Yverdon ...



