Sauber und Albert ...

... haben wir besucht. BMW-Sauber produziert jährlich 6 - 8 Formel-1 Rennwagen in Hinwil und wir durften eine Fabrikbesichtigung erleben.

Formel 1 bedeutet kreischender Lärm, Gestank nach Benzin und verbranntem Gummi, Hitze oder Regen - und all das haben wir nicht erlebt. Nicht einmal einen Ölflecken haben wir entdeckt. Sauber ist diese Fabrik, sie wird ihrem Namen gerecht. Eine Automobilfabrik sieht etwas anders aus. Das hier im Zürcher-Oberland ist eher eine Mischung aus Garage ohne Autolift, Konstruktionsbüro einer Maschinenfabrik und Zuschneiderei einer Bürostuhlfabrik - und Baustelle. Seit BMW Sauber übernommen hat, dürfte sich das Budget für den Rennstallbetrieb nahe zu gegen einen dreistelligen Millionenbetrag bewegen.

Gegenüber dem neuen BMW-Sauber Gebäude steht die Kehrichtverbrennungsanlage KEZO . Von aussen sehen sich die Gebäude überhaupt nicht ähnlich. Aber innen schon - ein Windkanal sieht wie ein Beton-Ofen aus. Nur etwas dicker, stabiler und total sauber - nicht ganz «Total», eher doch Petronas. Aber wer noch nie einen Windkanal gesehen hat und da haben auch nicht alle jederzeit Gelegenheit dazu, muss damit leben. Fotografieren ist verboten. Irgend einer unser Gruppe kennt halt jemanden eines Sponsors und fragt und hat eine Idee. Danke demjenigen, er hat mich vor Jahren, Jahrzehnten in meiner ersten Arbeitswoche bei der Credit Swisse eingeführt. Besichtigungen sind möglich. Aber nicht ganz so einfach wie die des Autosalons und nicht ganz gratis. Aber alles andere als umsonst.

Eine Hight-Tech Fabrik die begeistert, nicht nur von der Technik auch von der Theorie. Hier ins Detail zu gehen bringt nichts, da fehlt viel zu viel Wissen - deshalb sind die Diskussionen und Fragen ja auch so interessant. Wir erleben Material und Teile in Qualitätsstufen, von denen die meisten von uns noch nie etwas gehört, geschweige denn gesehen oder gar gefühlt haben. Ein Kolben beschleunigt zum Beispiel in 0,0003 Sekunden von Null auf 100 km/h und die Motorenwand ist im unteren Millimeter-Bereich. Extreme, Technik vom Feinsten und das, um beim Albert Park Circuit am Sonntag um 04.00 Uhr (MEZ) auf 307 574 Metern um Sekundenbruchteile zu kämpfen.

Wir hören aber von Albert im Quadrat. Den 1-Stein, der uns im Dezember 2005 begleitet hat kennen wir. Aber bei seinem Namensvetter würde auch er staunen. Der schnellste Industrierechner in Europa - 21 Tonnen schwer - und auf der Welt gibt es nur 59 die noch schneller sind. Und damit die andern nicht schneller sind, die die gleichen Regeln der FiA Fédération international de l'Automobile ein zu halten haben, hat man diesen Windkanal gebaut und deswegen ist BMW hier eingestiegen. Ziel ist es 2009 um die WM zu fahren. «Siege aus eigener Kraft sind 2007 noch nicht realistisch.» Sekundenbruchteile raus holen, den Abtrieb und Luftwiderstand zu optimieren. Verraten wollen wir keine Geheimnisse - wir schauen mal bei der «Konkurrenz» hinein.

Wer über das Wochenende Lust hat kann sich mit numerischer Strömungsmechanik - Computational fluid dynamics - auseinander setzten und weiss dann wieso Albert2 12,3 Tera Flops leisten muss. Andere ziehen Nick Heidfeld, Robert Kubica, Timo Glock oder Sebastian Vettel vor. 19 jährig ist letzterer und in diesem Alter können viele nicht mal Auto fahren, geschweige den einen Grands Prix bestreiten.


F1.07 P86/7

.. der Vorgänger vom F1.07 mit dem P86/7 Motor ...


BMW-Sauber

BMW-Sauber-Gebäude

... Windkanalgebäude und windiges Gebäude ...

KVA Hinwil

... in der Nachbarschaft hat es auch riesengrosse Rohre. Kohlenstoff können die hier verbrennen, aber nicht mehr brauchbare Teile aus Kohlenstoff des BMW-Saubers müssen zuerst geschreddert werden, weil sie sonst nur glühen und nicht verbrennen ...

Ferrari

... ist das die Konkurrenz, die etwas zittrig spioniert ...

Ferrari Formel V

... wer erkennt nun all die Unterschiede?

Du oder Dir Max und Moritz?

Max und Moritz - wer kennt sie nicht. die Bubengeschichte in sieben (7) Streichen. Mit Schalk, Humor und echt aus dem Leben gegriffen. Der volle Genuss kommt nur, wenn man richtig zwischen den Zeilen lesen kann ...

... der Schreiber Busch wäre vermutlich heute im Kampf mit Bush, nicht aber mit Bundesrat Moritz Leuenberger unserem Kommunikations-Minister. Vor acht Jahren (siehe Link) hat er uns geschildert wie er Zeitung lesen möchte und jetzt ist er einer der sieben (7) möglichen Blogger. Dort hat es nicht nur Blogger und Blocher. Busch würde heute vermutlich über Buben - und Frauenstreiche erzählen.

Toll Herr Leuenberger, schreiben sie weiterhin persönlich. Vermutlich hätten Sie auch mehr Erfolg bei einem Schweizer-Blog, als Kollege Steinmeier mit Mein-EU-Blog - wenn ich richtig rechne haben sich erst mal knapp über 250 Autoren eingetragen. Das ist eine weitere Möglichkeit, direkt über ein Land zu diskutieren. Klaus bringt es auf den Punkt. Blogger sind per «Du». Ja damals war er für mich Klaus J. Stölker. Es wird wohl beim «Sie» bleiben. Man achtet sich und beachtet. Sie können ja rechts auf den Skyscraper klicken, dann sehen sie, was es so für Blogs gibt. Den bundesrätlichen Blog werde ich mal an der nächsten Vorstandsitzung von swissblogpress ansprechen, aber zur Zeit ist er noch etwas jung - nicht der Schreiber.

Die SVP könnte ja auch einen Blog machen, aber dann soll doch lieber Stefan Costa schreiben, falls sein Chef das nicht machen möchte. Übrigens, dieser Stefan ist jetzt einer von diesen 160 und war schon mal im Finanzblog. Oder soll gleich die FDP schreiben, das Departement von Couchepin hätte schon noch aufmüpfige Themen. Dann gäbe es noch einen anderen Stefan der FDP, der schreiben könnte - Stefan Hügli - halt nicht der Pfarrer aus dem Bündnerland, der vom Gemeinderat aus der Stadt wo die meiste Politik der Schweiz gemacht wird. Er hat gerne Humor und ist trotzdem auf Sicherheit bedacht. Ihn habe ich noch zu meinen Jaycee-Zeiten kennen gelernt, das Geschäft habe ich dann in Langenthal und nicht in «seinem» Gründerzentrum Grüze Bern eröffnet.

Ja, Grütze kann man jetzt leichter importieren. Es gibt auch ehemalige Beamte die bloggen - über Cassis de Dijon. Dabei wäre doch heute auch Parallelimporte, Tierfabriken, Milch und Zucker interessant. In der verteilenden Bundesbehörde habe ich nie gearbeitet, aber der der schröpfenden. Der Departementsvorsteher kommt eines Tages in mein Büro. «Ich bin der Chevallaz und will alle Leute kennen lernen. Den Namen werde ich vermutlich vergessen, aber wenn du (er dutzt) deine Arbeit treffend schildern kannst, bleibst du mir in Erinnerung.» Er wusste immer, wer ich war - derjenige der den Gewinn der Alkoholverwaltung verteilt (hatte). Ich hatte damals Postcheques über CHF 295'000'000.-- auf meinem Pult. Er hat zufälligerweise den richtigen Zeitpunkt erwischt.

Beim Blog von Moritz Leuenberger ist das vielleicht auch so. Mitarbeiter wollen ihren Chef kennen. Wollen wissen was er denkt. Wie er schreibt, das ist nicht so wichtig. Die heutige Sprache ist griffiger geworden, heute nennt man das Kind beim Namen. Im Schweizer Fernsehen spricht man von Hochdruckdrück, aber alles schon mal da gewesen. Also schreiben Sie mit Hochdruckdrück ihre persönlichen Worte, dass es nur so aus Ihrem Departement flöckelt ...

... beides gestern gehört und vor vor Gestern hätte ich schreiben müssen: Herr Bundesrat, genehmigen sie den Ausdruck unserer besonderen Hochachtung als Euer hochwohl geborenem ergebener Finanzblogger. In der Anrede hätte ich ja schreiben können: Lieber Georges-André ...

Aston Marti'n und andere Träume und Schäume

Einige Eindrücke vom Autosalon Genf. Aber aufpassen, nicht jedes Unternehmen das am meisten Zuschauer anzieht, wird an der Börse am meisten steigen ...

Aston Martin

... und die Zahl der Zuschauer sagt auch nichts über die Anzahl verkaufter Autos aus. Bei Aston Martin ist dies seit gestern etwas komplizierter, aber wieder ganz britisch. Der Name Aston Marti-n tönt irgendwie bekannt, die Autos sind wunderbar, aber wir haben keinen gekauft. 007 lässt grüssen - wenn sie mir einen Gruss senden wollen, bitte 007 und ohne Abstand 881 at skim.com - die haben vor Jahren auch Taschen gemacht ...

Fort und Ford

... Hände hoch, ein Gekreisch, die Taschen waren sofort Fort bei Ford - feel the Difference ... man scheint heute aber auch einiges genauer zu untersuchen, das am Boden liegt ...

Rapsöl und Gas

... oder ob Rapsöl und Gas weniger Flecken verursachen. Erstaunlich ist nur, wie wenig Leute sich mit alternativen Energien beim Auto beschäftigen ...

Elektroauto

... die Farbe fällt auf, nicht der elektrische Antrieb. Ein Auto für in die Tasche? Zumindest findet die eine Tasche vermutlich Freude an der Verwandtschaft ...

Luftsprung bei Opel

... bei Opel - General Motors - scheint man schon Luftsprünge zu machen, gestern noch Insider-Wissen ...

Jaguar

... Neues und Altes. Das Neue mit dem schönsten Raubtierfell und gleich hört man das Neuste - you there - man ist nicht mehr dabei, hat zu Mercedes gewechselt ...

Mercedes und Sauber

... sauber, man trifft sich beim Mercedes W639 beim Viano . Derjenige der jetzt die grossen und teuren verkauft, lernt «meine» Bloggerin kennen, dann huscht der vom Zug vorbei, der mit der Bärlauchmarmelade (vermutlich versteht er von Autos mehr) und dann erscheinnen drei Herren von BMW-Sauber. Der eine will mir einen BMW verkaufen. Hatte ich schon einmal, einen Mercedes nicht, aber der andere saubere hat einen Viano - fast unsauber, ein Fahrzeug der Konkurrenz zu besitzen. Aber er wurde von Frau gut beraten - das wollte ich doch wissen. Dafür hat sie dann einen Besuch bei Aston Martin machen dürfen - mit Mercedes-Dress und Namentafel (aber ohne «n») ... und vielleicht trifft man die Herren am Donnerstag wieder, sauber ... aber wir wollen nicht zu viel verraten ...

Kernenergie ist «in» ...

... alles spricht wieder von Atomenergie. Mit der Forderung Schweiz soll Treibhausgase drastisch senken, wird die Diskussion erst recht eröffnet werden.

Ob jemand pro oder gegen Kernenergie ist, muss jeder für sich entscheiden. Erstaunlich ist nur, je mehr die Leute über die Technik und die Zusammenhänge wissen, desto eher sind sie bereit, auch andere Meinungen an zu hören. Und das Erstaunliche, diese Leute kommen nicht nur aus der ursprünglichen Befürworter-Gruppe.

«Der grüne Atom-Apostel

Text Daniel Binswanger Bilder Bill Crandall

Der Ex-Greenpeace-Aktivist Patrick Moore (Anm.: von Greenspirit) war ein Pionier der Umweltbewegung. Heute macht er sich für Nuklearenergie stark. Wird Atomstrom zu einer Öko-Option? ... lesen sie weiter in DAS MAGAZIN ...»

Wenn man die Gesamt-Ökobilanz der Kernenergie anschaut, ist diese bei weitem nicht Kohlendioxid (Kohlenstoffdioxid - CO2) neutral. Mehr dazu lesen sie bei Ignoranz.

Aber was ist schon CO2-neutral? Genau genommen gar nichts, denn zu jeder Investition wird irgend etwas gebaut und transportiert. Auch ein Wasserkraftwerk und ein Stausee sind nicht CO2-neutral. Es sei denn, man habe einen natürlichen Stausee angezapft und spätestens an der Zapfstelle wird zum Beispiel Beton verbaut. Die Diskussion ist nicht ganz so einfach, denn man müsste Gleiches mit Gleichem vergleichen.

Die Frage ist auch, ob man Uran-Aktien kaufen müsste und wie lange man die halten sollte. Irgend einmal werden die ins Bodenlose stürzen. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Preises, bis die herkömmlichen Brennstoffe aufgearbeitet werden.

Mehr über Kernenergie im Blog oder bei Ignoranz im Dossier Kernkraft ...

Tricastin

... kritischer Blick vom Département Vaucluse (84) nach Tricastin ins Department Drome (26) - zur Division Lyon gehörend. Für die Zukunft der Kernenergie und vor allem der Kernfusion ist die wenige Kilometer südlich gelegene Division Marseille, speziell Marcoule und das weltweit neueste Forschungs-Zentrum Cadarache.

Neuere Zürcher Zeitung ...

... und viele andere spüren den Frühling. Sie erwachen aus dem Winterschlaf und stellen sich auf neue oder zumindest neuere Zeiten ein.


Eben fliegt bei uns ein Storch vorbei, die Aprilglocken fangen zu blühen an, die Forsythie wird immer gelber und gelber. Der Frühling scheint Einzug zu halten. Im Blätterwald ist es wie bei den Pflanzen und Tieren. Der Storch ist da, weil es bei uns Wässermatten hat. Nicht nur mit Wasser, sondern mit Fröschen gefüllt. Die Forsythie ist giftig und gehört auch nicht zu den einheimischen Pflanzen. Die Einbürgerung dauert hier wesentlich länger. Und die Aprilglocke ist auch giftig, heisst nördlich von uns Osterglocke und es gibt ein Gartenexemplar und ein wildes Exemplar. Beide wachsen bei uns im Garten eher wild. So kann ein jeder machen, wie es seinem Geschmack entspricht. Ob echt oder pseudo spielt nicht so eine Rolle - die Pflanze heisst ja auch narcissus pseudonarcissus.

Auch bei der Neuesten Zürcher Zeitung sieht es noch etwas pseudo aus. Aber zugegeben, vom hässlichen Aussehen des Blattes hat sie etwas verloren. Da sie aber schon im 228 Erscheinungsjahr ist, sieht sie eigentlich äusserlich doch um einiges jünger aus.


Falls sie alle drei Artikel gelesen haben, sollte ihnen so beim dritten aufgefallen sein, dass es sich hier nur um eine Pressemeldung handelt, die der Konkurrenz zu liebe abgedruckt wurde. Hier hat das Blog einen Vorteil - man ist schneller. Vermutlich werden sich aber morgen die Hurrarufe in Grenzen halten. Was ich gerne einmal wüsste - wie lange man hat, um eine ganze NZZ durch zu lesen. Ich werde das eh nie schaffen. Es ist auch fast wie in einem Vexierbild, schwierig, die Unterschiede heraus zu finden. Öffnen sie diesen Link zwei mal, verkleinern die Fenster und beim einen klicken sie links auf Demo-Version. So können sie zumindest mal die Titelseite vergleichen.

Der Rest beleibt am Internet tot - aber da lassen wir lieber einen Insider sprechen resp. schreiben. Der Medienspiegel hat sich bereits am Freitag zu Wort gemeldet. Machen sie sich einen Spass daraus, mehr Unterschiede als Bobby Califonia zu finden (den blauen Strich).

mal schauen was jetz...

mal schauen was jetzt geschehen wird?


Das ist eine SMS-Mitteilung direkt ins Blog hinein. Und umgekehrt geht es auch, hat aber nichts mit dem neuen Handy zu tun, ein zeitlicher Zufall. Und wenn ich schon mal am üben bin, dann gleich alles. Das Empfangen des Finanzblogs via SMS ist freigeschaltet.

Die Leser dieses Blogs können per SMS über jeden neuen Beitrag benachrichtigt werden, indem diese die Nachricht unten an die Nummer 202 senden.:
SMS an die Nummer 202 (CHF 0.20 per SMS): ALERT 0400951


Wenn der Dienst zum Beispiel während Auslandferien unterbrochen werden soll: obiges SMS mit STOP ergänzen und noch einmal senden

Hier geht es zum Kaywa Reader Anleitung und die Freeks haben vermutlich schon lange das Handy gezückt und sind am einscannen:

ALERT

Und denjenigen die jetzt sagen «Ich verstehe nur Bahnhof!» gilt es entgegen zu halten, dass einige doch ihren Kindern noch etwas auf dem Handy vormachen sollen oder wollen.

testbetreff

testbetreff
... noch nicht «On the Road again», aber dann müsste man ja dann einigermassen wissen, wie das Neue funktioniert. Danke an Feuman, das es mit dem Sonnenaufgang geklappt hat. Und wenn ich mal unterwegs bin und noch mehr wissen müsste, was das Nokia N73 alles kann, wüsste ich mit diesem Link wenigstens, wo suchen.

Wer ein etwas detailliertes Bild anschauen will - Testbild. Aber Achtung, die Aufnahme wurde absichtlich durch eine Fensterscheibe hindurch in grelles Licht und schattigem Vordergrund gemacht. Erstaunlicherweise kann man mit diesem Ding sogar telefonieren.

Bank auf der Kippe

In der Schweiz ist selten eine Bank auf der Kippe und hier sind es gleich deren zwei ...

Bank auf der Kippe

... Bänke kippen wesentlich öfters, als Schweizer Banken. Bis heute ist nur die Spar- und Leihkasse in Thun in den Konkurs gegangen.

«Der Zusammenbruch der Spar-und Leihkasse Thun vor 15 Jahren führte der Schweiz drastisch die Krise der Regionalbanken vor Augen. ... lesen sie weiter bei NZZ-Online vom 4. Januar 2006»

Ein trauriges Kapitel der Schweizer Bankengeschichte, aber unsere Bankbranche ist gesund, sehr gesund. Weltweit gesehen absolute Spitze.


Unsere und zukünftige Kunden beraten wir gerne bei der Auswahl ihrer Bank.

Gestern Tag der Männer - heute Tag der Frauen

Heute, wieso eigentlich nur heute, ist der Tag der Frau. Gestern hat UBS Chefökonom Dr. Klaus W. Wellershoff seine Prognosen ...

... in kleinem Rahmen mit Frage-(Viertel)-Stunde präsentiert. 10 Prozent Damen waren vertreten. Wieso nicht mehr. Im Anlagegeschäft sind Frauen genau so gut, wenn nicht überlegen. Es gibt wesentlich mehr Frauen, die langfristig denken und fundamental handeln und doch den «Bauch» mitreden lassen. Ich denke mal, dass in der Börsenwelt vielleicht auch rund 90 Prozent der Männer von solchen Strategien profitieren könnten. Ich als selbständiger, langfristig orientierter Vermögensverwalter und Hausmann darf dies schon sagen. Hausmann ist etwas übertrieben, aber ich koche normalerweise am Mittag - gar nicht ungern. Und wenn ich ausser Haus bin, kocht halt der Sohn für sich - Bratwurst, Pizza, Tortelloni.

Kochen ist hier schon etwas viel gesagt, aber es ist eine heutige Modeerscheinung. Es scheint noch nicht sein Hobby zu sein. Mit CEO-Damen zu diskutieren macht Spass. Mit ihnen kann man/frau Abends nicht nur über das daily Business sprechen. Nachbars Feldsalat (Nüssler) kommt ins Gespräch. Danke ich nehme lieber den aus dem Garten - der mit Spuren von Erde und nicht Watteresten. Zuvor haben wir über Hallen und Bauwirtschaft gesprochen. Der meiste Nüssler wächst in Hallen. Übrigens Nüssler ist die einfachste Gründüngung durch den Winter - einfach einige Pflanzen über den ganzen Garten verteilt absamen lassen. Das ist dann einigen Hausfrauen doch zu viel. Sieht ja total unordentlich aus. Zugegeben, aber gibt wenig zu tun, immer frisch und echt bio. Den Tipp habe ich nicht aus dem Ökologie-Nachdiplomstudium. Das sind eigene Beobachtungen. Ein Bekannter, pensionierter Schrebergarten-Fachmann ärgert sich über den vielen gesammelten Nüssler-Samen. Er musste alles jäten und kein Samen durfte runterfallen - sonst gäbe es ja im nächsten Jahr wieder Salat. Der Ärger ist so gross, dass er wild mit Samen um sich schmeisst. Alle Nachbar kurz vor dem Winter: «Wieso wächst bei dir kein Feldsalat?» So ein Strebergarten (kein Druckfehler)wäre nichts für mich. Unser Garten war immer viel bewunderter Posten bei einem Gartenlehrpfad.

Gestern war auch die Rede von Leuchttürmin Merkel - nicht aber von den hier erwähnten 10 ketzerischen Thesen. Im Interview ist die Rede von der «Hausfrauenbörse». Schon nur die Tatsache dass nur 190 Einträge gefunden wurden, zeigt wie unbedeutend dies zu sein scheint. Wellershoff's Antwort erwähnt den Taxifahrer. Ähnliche Erlebnisse habe ich praktisch nur mit Männern. Zumindest in einer Beziehung hat der Chefökonom es konservativer (oder besser?) als ich - bei ihm ist der Frauenanteil in der Familie bei 20% - hier halten wir Männer gerade mal 40%.

Dieses Round-Table schätze ich. Im Fluge wird die Welt Revue gefahren, Schlüsse für die Zukunft gezogen und wenn man die Zeit total entspannt geniessen kann, weiss man, dass die Ansichten sehr ähnlich sind. Nur zwei kleine Gesprächsfetzen. Wellershoff spricht über Verfügbares Einkommen und Konsumausgaben der USA. «Sie geben Geld aus, das sie nicht haben, für Dinge die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.»

In der Einleitung spricht er über die Besonderheiten der Ökonomie. «Seine Frau bittet ihn, die Glühbirne zu wechseln. Er: Wenn dies nötig wäre, hätte dies der Markt schon lange erledigt.» Übrigens, in meiner Kindheit habe ich von meiner Mutter gelernt, wie man Elektrokabel flickt, Steckdosen repariert ...

Chart Lehrgang (11) - der Linienchart

Linien, Bar, Candle, Mountain ... welche Form des Charts ist am Aussage kräftigsten, welche soll man wählen?

Jede Chartform hat auf seine Art eine Daseinsberechtigung. Je kurzfristiger ein Chart ist, desto wichtiger ist die Form, die man betrachtet. Die einfachste Form ist der Linienchart und dieser eignet sich im Normalfall für länger- und langfristige Betrachtungen. Die (meist) Schlusskurse, jeder einzelne Punkt, werden mit einer Linie verbunden. Genau genommen die zwei Punkte, die in einer Zeitreihe neben einander aufgeführt sind. Eigentlich ist dies klar - es sei denn, man mache mit Unterstützungslinien Punkt genaue Interpretationen.

Kurzfristig ist bei den anderen Chartformen nicht nur ein einzelner Punkt massgebend. Sondern nebst dem Schlusskurs auch Hoch und Tief sowie vielleicht der Eröffnungskurs. Dass man diese Höchst- und Tiefstkurse aber absichtlich vernachlässigt, hat manchmal auch seine Vorteile - man kann den Verlauf glätten und extreme Tagesschwankungen korrigieren. Ein schönes Beispiel zum Anschauen ist Oracle. Nehmen sie die normale Aktie in Frankfurt und jetzt schauen sie verschiedene Perioden an und wechseln den Chart-Typ (rechts oben beim Chart) von Bar auf Linie. Am besten sieht man es, wenn man mit einem Jahr beginnt, nachher drei Monate, dann einen Monat und am eindrücklichsten ist die Woche.

Oracle habe ich absichtlich genommen, weil ich dies im November als schlechtes Beispiel erwähnt habe, um Umkehrpunkte auf zu zeigen. Die Prognose war 17 EUR bis im April - nur dass er in der Zwischenzeit auch ohne Chinacrash deutlich billiger zu haben war. Man kann alles mit der Charttechnik begründen, aber ob es Sinn macht, ist eine andere Frage. Oracle halte ich auch im Allgemeinen nicht als gutes Chartbeispiel, schon gar nicht für Anfänger, denn es gab zu viele Firmenaufkäufe, die in letzter Zeit diesen Titel tangierten. Und solche ausserordentlichen Ereignisse haben bei einem Chart keinen Platz. Beachten sie vielleicht auch nur die Anzahl der Meldungen - mit so vielen ist eine Analyse fast unmöglich. Dieser Titel muss zwingend fundamental (betriebswirtschaftlich) betrachtet werden. Und wenn schon einen Chart, dann sollte auch der USD-Chart berücksichtigt werden. Kursgewinne oder Verluste in der Währungsumrechnung haben schon manchen Chart unbrauchbar gemacht.

Der Linienchart hat einen weiteren Vorteil. Mit ihm kann man am einfachsten üben, üben, üben ...
Beiträge 11 - 20 / 24