Technische Probleme - Hilfe gesucht

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... das war nicht unser Mittagskonsum -das Bild wurde in Frankreich aufgenommen und heute von Aficionado beim Austesten meines Handy in den Blog gestellt. Die liebe Technik. Weiss jemand wie man mit dem Nokia 5140i ein Bild und gleichzeitig einen Text in den Blog stellt. Oder hat Sunrise da seine Hände im Spiel, da immer ein Werbespruch mitgesandt wird.

Kann jemand helfen? Oder soll ich damit leben oder gar ein neues Handy zulegen? Auf alle Fälle wird morgen wieder ein Bild gesendet, das dann vermutlich auch wieder ohne Kommentar sein wird - direkt aus der InterSolar in Freiburg.

DaimlerCrysler

DaimlerCrysler zieht sich von 12 Börsenplätzen zurück.

Schlecht für die 12 Börsen, die einen grossen Kunden verliehren, aber gut für uns, denn konzentrierter Handel ist einfacher und ehrlicher. Lesen sie bei Moneycab weiter ... mehr ...

... und noch etwas über das Merzedes-Benz-Museum ...

... oder den Grossauftrag aus Dubai ...

... und etwas über EADS, das auf die Kurse von DaimlerChrysler drücken dürfte ...

Wein als Anlageobjekt

«Bordeaux 2005 - Ein Jahrhundertjahrgang» - sollte man hier nicht spekulativ zuschlagen und einige teure Kisten der Wertvermehrung überlassen?

Meine Einstellung gleich vorweg. Falls ich Bordeaux vom Jahrgang 2005 kaufe, dann wird dies vermutlich bei einem Grossverteiler sein, der in der Lage ist, ein unbekanntes und kurz vor dem Konkurs stehendes Weingut zu retten. Diese Art der Weinbeschaffung ist nicht neu und hilft drei Parteien. Der Produzent überlebt, der Händler hat eine bessere Marge und der Konsument einen recht günstigen Wein. Es gibt in Bordeaux manch guten Wein, der seinen Preis wert ist. Den billigsten den ich ausprobiert habe, war gerade mal EUR 1.19 teuer!

Dieser Wein war nicht einmal schlecht, aber musste zuerst lange belüftet werden, damit sich der Eichengeschmack verziehen konnte. Dieser Wein lag garantiert nie in einem neuen Holzfass. Aber der heutige Wein-Konsument hat meiner Meinung nach mehr Geld denn echten Geschmack. Der Barrique-Geschmack wird bis zum Letzten getrieben. Vermutlich geht das so lange, bis der Korkengeschmack Zulauf hat. Dieser kann dem Eichengeschmack recht ähnlich sein.

Eichenspäne, Eichenpulver oder gar Eichenextrakt (Eichenaroma) oder Eichenmilch helfen den heutigen Weinen ganz schön «auf den Sprung», machen sie (zumindest für meinen Geschmack) aber nicht besser. Mehr darüber bei Barkeeping.net. Die guten und teureren Weine reifen übrigens immer noch im Holzfass. Eine Wissenschaft für sich, welche Eiche man nehmen soll. Hier ein älter Bericht der trotz fehlender Bilder auf Interesse stossen könnte. Die erwähnten Eichenchips sind immer noch verboten - aber im Weinbau hält man sich nicht ganz immer an alle gesetzlichen Auflagen.

Auch vergisst man schnell. Es ist wie an der Börse. Fast alles ist schon einmal da gewesen. Nehmen wir einmal an, ein teurer Bordeaux steigt jetzt von EUR 100 auf EUR 150. Das sind die besagten 50 Prozent Steigerung für Subskriptionen des Jahrgangs 2005. «Was derzeit ablaufe, sei reine Spekulation, sagt Robin Budowski, Bordeaux- Einkäufer bei Coop. Für den Master of Wine Philipp Schwander ist das derzeitige Preisgefüge schlicht nicht mehr seriös.» Wie gesagt, wie an der Börse - alles schon einmal da gewesen. 2003 war in etwa auf dem gleichen Niveau wie 2005 - es war schon einmal im Finanzblog zu lesen. Von EUR 150 auf EUR 95 fielen die Kurse von Château Margaux.

Vom Jahrgang 2003 werde ich mir noch einige Schachteln Spitzenweine kaufen. Keine Kisten, die kennt man in Südfrankreich praktisch nicht, die kosten nur Geld. Die Preise sind wesentlich tiefer, die Qualitäten denke ich absolut vergleichbar und der Geschmack anders. Nicht auf die Masse ausgerichtet. Aber ein Risiko bleibt trotzdem. Die Weine wurden damals von der Sonne verwöhnt. Mein «Lieblingsproduzent» Richaud kam bis 16,55 Volumenprozent - dann sind die Hefen abgestorben. Und wie sich ein solcher Wein lagern lässt ist Spekulation - man weiss es nicht. Das ist mein Risiko.

PS: In Zukunft werden sie des öfters etwas über Wein im Finanzblog lesen. Andere haben mich darauf gebracht - Leute, die mich von der Finanzseite her kennen. Leute die wissen, dass wir schon «Wine and Finance» organisiert haben, bevor dieses Thema von einer Grossbank aufgenommen wurde. Leute die wissen, dass Finanzen und Wein Freude bereiten und beide exakt analysiert werden müssen.

Weinfachleute und Finanzfachleute diskutieren oft zusammen und können gegenseitig vom umfangreichen Wissen profitieren. Und übrigens, falls dieser Sommer wieder so heiss werden sollte, die Portwein Hefe von Arauner in Kitzingen geht bis 18 Vol.%. Ich persönlich habe es «nur» auf 17,5% gebracht - chaptalisieren ist im Privatgebrauch erlaubt.

Beerliwy

Schweizer Immobilienbrief Nr. 7

Seniorenresidenzen, Parkplätze, Inseln und der Investitionsanstieg im Hochbau ...

... das sind nur einige Themen aus dem neuen Schweizer Immobilienbrief. Wer fühlt sich hier nicht angesprochen? Der Rasen frisch gemäht, das Unkraut noch nicht ganz entfernt, die Blumentöpfe sollten noch Wasser haben - all das sind die Mühen, die man mit dem schönen Anwesen hat. Von der Hängematte ist das Ganze ja schön an zu sehen - aber es kostet den ganzen Samstag, Schweiss, Muskelkater, vielleicht gar Rückenschmerzen! Wer hat sich in jung und jüngeren Jahren nicht schon nach einer Altersresidenz gesehnt - überblickbar, leicht pflegbar... Sollte man nicht heute schon Gedanken in diese Richtung «verschwenden»?

Oder soll man gleich ein Insel kaufen? Vermutlich gibt es zumindest in Kanada weniger häufig den Sonnenbrand, als irgendwo in der Südsee. Spannend zu lesender Artikel von Oliver Zurkirchen. Er scheint die Situation zu kennen - es ist leichter eine Insel zu finden, als einen freien Parkplatz. Ja, was macht der Kunde, wenn er keinen Parkplatz innerhalb walking distance findet und Geschäfte wie Lidl, Aldi etc. durch politischen Beschluss nicht genehm sind? Er fährt in den Nachbarkanton oder ins weiter gelegene kantonseigene Shoppyland.

Im Investitionsbereich des Hochbaus ist immer noch ein Anstieg ersichtlich. Die Frage ist «wie lang noch». Mehr dazu am Schluss des Immobriefes, kurz nach dem Hinweis auf die Veranstaltung «Internationale Immobilien-Beteiligungsprodukte in der Schweiz - Alternative Immobilienanlagen»

Die Auswahl dieser Produkte ist nicht einfach, es gibt zu viel nicht ganz Durchsichtiges. Kaufen sie auch nicht gleich alles was Persönlich & Vertraulich ist und scheuen sie sich auch nicht, sechsmalig zugestellte Kaufanträge für 5.75% Anleihensobligationen in die Zeitungssammlung zu geben, denn vermutlich kann man notwendiges Geld nicht zusammen bringen und bei diesem SwissKap Engagement rechnet man in Euro. Die Kommunikation ist auch nicht ganz einfach, auf ihrer Internetseite will man eine vertraglich zugesicherte Kommunikationsfirma im September 2005 übernehmen. Nur so zur Erinnerung, in etwa 2 Tagen haben wir Sommeranfang 2006. Sollte man sich nicht doch ans Seminar des Schweizer Immobilienbrief anmelden? Hier kann man Einiges lernen.

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

Langfrist-Parkplatz

... statt einen Parkplatz langfristig zu belegen fragen sie lieber uns für eine Langfristanlage ...

Art | Basel

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... Fotografieren ist eigentlich verboten - aber denen wollten wir ja auch telefonieren. Technik und Kunst haben halt so ihre Tücken ...

Art of Software

Software, ob Börsen-/Finanz-Software oder allgemeine Lösungen, werden in den nächsten Jahren neue Dimensionen erreichen.

Es mag vielleicht erstaunen dass es Konzerne gibt, die mit Jahrzehnte alten Software-Lösungen arbeiten. Und dies ist nicht etwa nur bei unbekannten Unternehmen der Fall. Die Software wird laufend angepasst, aber irgend einmal kommt der Moment, da alles von Grund auf neu erstellt werden muss. Einerseits werden die Personen, welche diese Lösungen noch einiger massen im Griff haben, pensioniert und andererseits werden Programme und Hardware je länger inkompatibel. Software Pannen werden sich häufen und im schlimmsten Fall kann dies das Ende einer Unternehmung bedeuten.

Aber es gibt auch gute Beispiele. Modernste Software, einheitlicher und auf einander gut abgestimmter Maschinenpark. All dies sieht man gegen Aussen praktisch nicht, hört wenig darüber und trotzdem kann genau die IT über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Wenn wir die Börsendienstleistungen im Internet betrachten, so hat sich in den letzten Jahren eigentlich nur im Chart- und Trading-Sektor wirklich Neues bis zum Endbenützer durch geschlagen. Borsalino ist immer noch ein guter Massstab, aber mittlerweilen - mit Menschen verglichen - auch schon schulpflichtig und laufend wurde daran gearbeitet. Aber in relativ kleinen Schritten. Die andern Anbieter sind grob gesagt sehr ähnlich aufgebaut. Diese Tatsache dürfte auch schon einigen aufgefallen sein. Vielleicht ändert sich das einmal und «jemand» packt diese Chance. Uns «Konsumenten» soll es recht sein.

Drei Gespräche hatte ich diese Woche über die oben stehende Problematik - alle sehr interessant. Vielleicht kommt demnächst für UBS Kunden bei UBS Quotes ein neuer Release. Wir Vermögensverwalter haben in den letzten Tagen den neuen Zugang erhalten. Toll gemacht. Danke. Sehr übersichtlich und ausführlich. Was man auf dieser Seite nicht findet, erhält man sonst irgendwo im Internet - und dies meist gratis. Das waren noch Zeiten, als wir 47 Rappen für das Betätigen der Enter-Taste zahlen mussten. Das war übrigens einer der Haupterfolge von Borsalino, heute Cash. Sehr viele Bankfachleute haben diese Dienstleistung genutzt.

So aber jetzt muss ich auf den Zug - die Art | Basel ist angesagt. Vor der Kunstmesse schauen wir noch bei der UBS vorbei - bei «meinem» Ansprechpartner für Börsenfragen.

Hier nur mal die Links zu meinem persönlichen Zugang. Sie werden vermutlich diese Links nie brauchen können, aber ich muss mir dann ausser Haus nicht immer den Kopf zerbrechen, wie diese zu finden sind, wenn keine Lesezeichen zur Verfügung stehen. Aber ohne technische Hilfsmittel komme ich nicht aus - sicher ist sicher (Quotes und Connect).

1 : 0 für Finanzblog

Die heutige «Technologiegläubigkeit» beängstigt zuweilen und gepaart mit einer häufigen Missachtung von möglichen Gefahren, kann dies zuweilen «ins Geld gehen».


Es ist nicht der Sturzflug des Airbus A380 sondern von EADS der vielen Technik-Gläubigern zu denken geben dürfte. Aber rannten in den vergangenen Monaten viele im Grunde genommen nicht fast allem hinter her das etwas mit moderner Technik zu tun hatte. Auf der einen Seite ist man heute total fasziniert, was die Technik so alles bringen wird und auf der andern Seite ist man den möglichen Gefahren gegenüber blind.


1 : 0 für den Finanzblog. Nicht erst in der Verlängerung wie gestern Abend, sondern vor einer Woche. Die UMTS-Strahlung sei ohne Auswirkungen, schreiben die einen. Ich bin da anderer Meinung und habe mich relativ vorsichtig ausgedrückt und vor allem die so genannt wissenschaftliche Vorgehensweise bemängelt. Ich will nicht einigen den Hans-Peter zuspielen, aber oft liegen eben diese falsch, wie eine Woche später im K-Tipp Nr. 12 auf Seite 7 berichtet wird:«"Mir wurde schwindlig" - Die neue Studie beweist nicht, dass die UMTS-Strahlung harmlos ist.» Das Passwort um den Beitrag zu lesen steht immer auf Seite 2 unten links und ich denke, dass der Abopreis von CHF 1.35 je Ausgabe billiger ist, als der Zeitaufwand sich dort ein zu hacken. Übrigens, das Passwort ist im heutigen und gestrigen Beitrag in einer ähnlichen Weise wider gegeben.

Im K-Tipp geht es dann mit den magnetischen Feldern der Bahn weiter. Das ist kein neues Phänomen, das haben wir 1985 schon untersucht, weil ein Computer einfach nicht richtig laufen wollte. Es war nicht das Sägewerk in der Umgebung, nicht der Druckluft-Generator mit den grossen Anlaufströmen, nicht die Züge und oder Flugzeuge die auch Auswirkungen haben können. Es waren eigene magnetische Felder im Haus - zu viele Kabel können als Transformer wirken. Herausgefunden hat dies nicht das Elektrizitätswerk, der technische Dienst von Prime oder der Spezialist aus Zürich, der fast bis zum Napf fahren musste - analytisches Denken und Freude an Physik führten zum Ziel. Fünf Techniker gegen einen Betriebswirtschafter der nach Tagen Sucharbeit behauptete, der Fehler muss über die Erdung kommen. Unisono: «Das ist nicht möglich.» Aber es war so - auch damals 1:0 für mich.

Die Konzerngläubigkeit macht mir zu schaffen denn viele, vor allem auch Börsianer, glauben alles was von ganz oben herab erzählt wird. Dort geht es meistens um Geld - um sehr viel Geld. Die Frage ist nur, ob man oder frau ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten will, welche dem Kunden Nutzen bringt oder vor allem einmal schnell Cash generieren. Langfristig gesehen profitiert erster wesentlich mehr. Es ist eine Frage der Konzern-Ethik und auf diesem Level gibt es heute einige Sünder.

Beispiel gefällig? Der K-Tipp nennt sie. Nestlé mit der Kräuterbutter. Note 2,1 - Sechs ist das Maximum. Aber Nestlé hat ja vor kurzer Zeit geschrieben, dass sie auf gesundes Essen umstellen will. Vermutlich wird dies auch langfristig geschehen und der Geschmack der Masse muss ja nicht unbedingt den heutigen Ansichten von gesund entsprechen. Die Frage ist, ob der Konzern seine Kunden ernst nimmt. Die Ignoranz ist heute ein Problem, das sich börsenmässig auswirken kann - manchmal im Sturzflug.

Auch Migros hat im K-Tipp nicht gut abgeschnitten. Kräuterbutter Note 2,6 und Sonnenschutz «ungenügend». Die Migros werden aber mit Sicherheit die Produkte umstellen. Die UMTS-Anbieter sehen aber vermutlich den Zusammenhang zur Sonne, die auch Strahlen abgibt, noch nicht so ganz. Wenn ein Produkt angeschlagen ist, dauert es lange, bis ein Kunde dieses wieder kauft. Das Siegerprodukt - Daylong von Spirig - stammt aus unserer Umgebung, aber ich habe vor 12 Jahren davon starke Ausschläge erhalten. Meine Frau schwört darauf, aber ich habe es nie mehr ausprobiert. Ob es wohl auch Nanopartikel darin hat? Dazu müssen sie allerdings jetzt den Saldo gekauft haben oder sie tragen gleich Kleider mit integriertem Sonnenschutz.

Nebenwirkungen dürfte auch dies verursachen. Über Nebenwirkungen und die Nebenwirkungen der Wirkungen von Nebenwirkungen lesen sie am einfachsten «persönlich von Ueli Schmetzer». Nach der gestrigen Bundesratswahl von Doris Leuthard kann man der einen oder andern Zeile in diesem Jambus etwas mehr Beachtung schenken. Aktienkäufer und Käuferinnen können auch vom andern «Ueli dem Schreiber», der eigentlich Guido heisst, einiges lernen.

Wer bei dieser Sommerhitze lieber Passwörter knackt oder Rätsel löst kann ja meinem Kollegen zum 50. Geburtstag gratulieren. Nur soviel, er wohnt am gleichen Gässli wie Guido Schmezer und im vorletzten Link ist zumindest einer mit seinem Familiennamen erwähnt.

Sind goldige und blendende Zeiten vorbei?

Anglo American ist eines der Opfer des Goldsturzes und Sunways beim Sturz der Solar-Aktien.

«Gold unter 600 – warum nur?

von Detlev Landmesser

Krisenstimmung allerorten, und doch fällt auch der Preis der Krisenwährung Nummer eins. Erstmals seit zwei Monaten sank der Goldpreis am Dienstag wieder unter die Marke von 600 US-Dollar – wie ist das möglich? ... weiter mit dem Beitrag der ARD ...

Wenn man hier die Charttechnik zu Hilfe nimmt, sind die erwähnten USD 550 je Unze gar nicht so abwegig. Aber aufgepasst, zur Zeit funktioniert die Börse nicht nach den üblichen System - sie ist gereizt. Hier noch die Fotoserie der ARD über das Gold.

Blase bei Solar-Aktien geplatzt?

Noch vor kurzem hatten Solarwerte die Hausse am deutschen Aktienmarkt angeführt. Seit der Gesamtmarkt den Rückwärtsgang eingelegt hat, zählen die Papiere zu den größten Kursverlierern. Ist die heiße Luft jetzt raus? ... weiter mit dem Beitrag der ARD ,,,


... und übrigens, demnächst ist wieder die Intersolar in Freiburg. Mit über 50 Prozent mehr Ausstellern als letztes Jahr ...

Sonne

Flyer - Persönlich & Vertraulich:

Heute beschäftigt mich die Frage, ob ich einigen Anlageprodukten manchmal zu skeptisch gegenüber stehe oder ob andere blauäugig sind.


Braunäugig - blauäugig, ich will niemanden diskriminieren. Auch nicht das Anlageprodukt über Immobilien, das mir gestern in den Briefkasten geflattert ist. Etwas flatterhaft sieht das Ganze schon aus in Anbetracht dessen, erst ab 1 Million USD einsteigen zu dürfen. Das Problem erledigt sich schnell, diese Summe habe ich gerade nicht liquid zur Hand und meinen Kunden kaufe ich nichts Flatterhaftes - immer in der Hoffnung man erkennt dies auch früh genug.

«In der Anlage: Flyer - Persönlich & Vertraulich: Gotham City Residential Partner I, L.P. (Stand Juni 2006)». Gotham City kommt mir irgendwie bekannt vor - Batman lässt grüssen. Batman wird in diesem Fall vielleicht nicht mit Fledermaus sondern mit dem Schlagstock des Crickets verglichen. Zu schlagen gilt es auch die anvisierte Rendite von 15%-17% (net of fees). Fledermausflügel sind lautlos - dies im Gegensatz zu meinem Flyer. Der ist in eine extrastarke Plastikfolie eingeschweisst und wenn man den bewegt, macht er Krach wie ein Segel bei Windstärke 10. Sehr wahrscheinlich (sws) ist der Flyer auch lang im Wind gestanden, denn die zwei einzigen nicht so ganz aussage kräftigen Darstellungen stammen von 1999 und 2002. Einen Überblick über New York City verschafft es. Bronx, Brooklyn etc dazugezählt erhalten wir über 1 Million «Stabilized Units». Wohnungen gibt es dort in Hülle und Fülle. Im Flyer ist ein Haus mit vielleicht mal 64 schönen Appartments abgebildet. Aber auch Nassau County ist erwähnt - man beachte die Hurikan-Warnung auf dieser Seite. In Nassau (Bahamas) dürfte noch keine Entwarnung gegeben sein.

Ob der Flyer in Plastik auch diese Winde aushält weiss ich nicht. Aber bis an die 1000 m wird er wohl wasserdicht sein. Dafür ist er gut bewacht - Sentinel - heisst es auf dem Flyer oben rechts. Zum Glück gibt es den LEO, denn mein Langenscheidts Goldwörterbuch kennt diesen Ausdruck nicht. Hoffentlich wacht er auch über den möglichen Leverage up to 75%. Es ist fast wie im Agenten-Triller «The Sentinel» - gut aufpassen, denn die USA ist nicht mehr so ein einfaches Immobilien-Pflaster wie auch schon.

Oder sehe ich Gespenster, denn ihre Häuser haben sie immer «in Laufentfernung von städtischen Verkehrsmitteln und Einzelhandel». Sorry bei dieser walking distance kommt mir der Marathon von New York in den Sinn. Bei solchen Anlagen habe ich Mühe, auch wenn vielleicht die Chance des Lebens vor mir auf dem Pult liegt. Bin ich zu misstrauisch? Oder sollte ich schwarz-rot-goldene Kontaktlinsen tragen, denn diese Werbung kommt direkt aus Deutschland, genau genommen im Nassau, wo so einige ihre Herzogtümer hatten.

Eigentlich möchte ich von solcher Werbung über Anlagen verschont werden. Dann lieber neue Kunden, die diesen Papieren auch nicht immer trauen und einen Vermögensverwalter brauchen, der misstrauisch sein kann, etwas analysieren will und dem manchmal 3 1/2 Seiten Papier oder Plastik zu wenig sind. Die Schlusssätze im Brief: «Rufen Sie mich einfach an und vereinbaren Sie einen Termin - (Absatz) Ich bin schon jetzt auf Ihre Reaktion gespannt und verbleibe bis dahin MfG HGE». Verbleiben sie nicht auf ihren Immobilien sitzen und der Schweizer Immobilien-Brief könnte das Auftreten des Gotham City Fund so gestalten, dass er nicht nur bei Catwomen 71 gefunden wird.

Villa Regenbogen

... über einen Verkauf der Villa Regenbogen kann diskutiert werden - Blick hinter die Kulissen ist möglich. Übrigens, die Beschriftung wurde durch einen Künstler vorgenommen. Planung, Zusammenbau und Gestaltung durch mich persönlich - Innenraumgestaltung durch meine Kinder ...

Generalversammlung

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General ist er nicht, aber doch immerhin Oberst und sorgt für Heiterkeit an der Hasli-Bier Generalversammlung.


Es ist wie alle Jahre wieder - wegen der statutarischen Traktanden kommen nur wenig Teilnehmer. Und manch einer bleibt sogar fern, weil gleichzeitig das erste Spiel an der Fussball-Weltmeisterschaft läuft. Noch 30 Tage (aktuell 27 1/2 Tage) läuft die WM und da wird doch noch das eine oder andere Spiel zu sehen sein, haben wohl die Anwesenden gedacht. Peinlich, aber einige Personen in meiner Nachbarschaft fühlen sich in ihren Gesprächen von der GV gestört. Frau/man hat wichtigere Probleme. Ob sie wohl auch Aktien zeichnen wollen? Auf alle Fälle scheint das Bier berauschender als die Zahlen zu sein, aber was soll es, alles geht weiter und wird gut kommen. Frau/man harrt auf das Traktandum «Diverses».

Hans Baumberger lässt sich nicht so leicht erschüttern. Bis das Haslibier gleich alt ist, wie sein Arbeitgeber - 101 Jahre Glas Trösch - wird noch viel Bier zu trinken sein. Über die WM darf er keine Werbung machen, das macht Bud oder Budweiser - hier als Auflockerung etwas Werbung. Aber etwas Fussball muss schon sein:

«Ein Engel erscheint einem Fussballfan. Ich hab zwei Nachrichten, Zuerst die Gute: Du wirst nach deinem Ableben im himmlischen Finalspiel antreten dürfen. Und die schlechte Nachricht. Das Spiel findet nächste Woche statt.»

Noch einen für Wissenschaftler: «Am Start steigen 10 in eine Bahn ein und an der nächsten Haltstelle 11 aus. Der Biologe: die haben sich vermehrt. Der Statistiker: 10 Prozent liegt in der Toleranzgrenze. Und der Wirtschaftsmathematiker: Wenn jetzt einer einsteigt, ist die Bahn leer.

Und noch einer für Marketingforscher: Wir haben an der Generalversammlung willkürlich 15 Personen ausgesucht und gefragt, was sie trinken. Alle 15 trinken Bier. Wir wollten weiter wissen, welches Bier sie gerade trinken. Alle 15 trinken Hasli Bier. Fazit: Die ganze Schweiz trinkt Hasli Bier.»

... nächstes Jahr kommt das Traktandum «Diverses» wieder ... «think global - drink local».
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