Blick Richtung Süd-Ost

Auch wenn das FED in den USA den Zins «nur» um 0,25% angehoben hat - die Unsicherheit über die politische Lage in Israel und Iran bleibt.

Die «I-Länder» führen zur Zeit die Schlagzeilen an:


Dabei gibt es gemäss schwarzaufweiss nur andere «I-Länder». Eines davon macht andere Schlagzeilen:


Soviel Farbe bringen die Länder, die nicht unter den Reiseländern bei schwarzaufweiss aufgeführt sind auch nicht in die Börsenphantasie hinein.

Alles schaut nervös auf die Sterne der USA

«In entsprechenden Terminkontrakten ist jetzt eine Anhebung der Leitzinsen um 25 Punkte auf 5,25 Prozent durch die Notenbank Fed am 29. Juni komplett eingearbeitet. Investoren spekulieren sogar auf einen Anstieg der Zinsen auf 5,5 Prozent.»

Im Goldseiten-Forum habe ich obigen Lead bei Spica gefunden. Siehe Kommentar vom 20.6.06 09.26 (in der linken Spalte am Ende eines Beitrages ersichtlich). Lesen sie weiter ...

In den anschliessenden Kommentaren hat es interessante Meinungen über Israel, Palästina und den Irak. Falls es sie irritiert wenn sie etwas über Planeten oder die Sonnenkonstellation lesen, sollten sie nicht gleich verzweifeln. Hier wird im astrologischen Forum über Gold und all die Umstände, die den Goldpreis beeinflussen können, diskutiert.

Vielleicht verbannen sie Astrologie und Börse ins Reich der Märchen. Das ist ihr Recht. Wenn wirklich etwas daran ist, sollte im Juli oder August eine grosse Wende eingeleitet werden. Die Kommentare in diesem Forum fangen im Jahr 2004 an. Lesen sie nur mal auf der ersten Seite den Eintrag vom 11.4.04 18.14 von Bognair. Auf den folgenden 30 Seiten hat es manch Interessantes zu entdecken. Wie wäre es mit der 13. Seite. Bringt die Unglück. Hier ein Link aus dieser Seite, der in das Jahr 2001 zurück blendet - beachten sie die Voraussage der Rohstoffmärkte - 1. Chart beim Beitrag von www.ZealLLC.com. Sie lagen richtig.

Bitte auch nicht verzweifeln, falls heute der US-Zins doch angehoben werden sollte, denn die Börse hat schon Einiges vorweg genommen. Aber vielleicht kommt es anders. Warten wir was Ben Bernanke heute zu sagen hat. Er spricht meiner Meinung nach eine deutlichere Sprache als es Greenspan gewohnt war. Lassen wir uns überraschen.

Übrigens habe ich über mehrere Jahre einen astrologischen Börsenbrief lesen können - das Resultat erstaunt. In den Sternen scheint man wirklich lesen zu können.

USA Mond

... auf welche Seite nun? Foto bei Visipix gefunden.

In Deutschland nehmen einige Abschied

Nicht nur Fussball-WM-Teams müssen Abschied nehmen, auch Joschka Fischer verabschiedet sich und Bruno der Terrorist wird hingerichtet.

Da fragt mich doch gestern jemand «Wieso es Viertel-Final heisst und 8 Mannschaften spielen». Weil bei einem Spiel zwei Mannschaften sind die sich bekämpfen wollen. Die einen fair, die andern etwas weniger und zumindest gestern hat man das Gefühl gehabt, dass Fussball eine schöne Sportart sein ist. 24 Mannschaften müssen Abschied nehmen und auf diese 24 Länder kommen wir im Verlauf des Jahres noch einmal zu sprechen - oder zu bloggen.

Der wohl aufregendste Abschied hat Bruno der Bär nehmen müssen. Hier seine Todesanzeige. Da war keine Angst im Spiel, das ist Unvernunft. Schade für die Ökologie, so etwas müsste eigentlich Platz haben. Nicht nur weil es unser Wappentier ist. Es ist auch dasjenige der Berliner. Ja die Jäger! Bruno hätte ja sogar Lachs aus dem Rhein klauen können. Dann wäre wieder ein Fischer dagegen gewesen.

Ein Fischer der viel Ökologisches tat, billigt den Abschuss vermutlich nicht - Bundesminister a.D. Joschka Fischer. Der letzte Rock'n'Roller der deutschen Politik wird eine Lücke hinterlassen, denn er hat in seinem Leben einiges erlebt und genau so viel auch geboten. Und er wird weiter etwas bieten - als Journalist und als Professor an der Princton University. Und mit zwei andern Universitäten ist er speziell verbunden - mit den Universitäten Haifa und Tel Aviv. Fischer hat zumindest bis heute zwei mal die Ehrendoktorwürde erhalten. Das zählt vermutlich mehr als die 12 Flaschen Wein die er von den Grünen erhalten hat. Aus Italien, nicht vom Weingut Fischer in Deutschland, das ich gestern erwähnt habe.

Schluss für heute - bei mir kommt Besuch vom Mount Scopus.

Bier oder Wein in Deutschland

Deutschland ist nicht nur ein Land des Bieres, in Deutschland gibt es auch ganz herrliche Weine - im Kaiserstuhl zum Beispiel.


Der Kaiserstuhl zieht mich jedes mal magisch an wenn ich an der InterSolar bin. Der Werbespruch der Badischen Weine heisst «von der Sonne verwöhnt». Was würde da näher liegen, als einen kurzer Abstecher mit Übernachtung ein zu schalten. Wenn sie bei deutschem Wein nicht sattelfest sind, rate ich ihnen, vor einem Besuch resp. vor Weinproben (Degustationen) einen Crash-Kurs zu absolvieren. Es ist leider (zumindest für mich) heute noch so, dass ich ein Bier dem grösseren Teil aller deutschen Weine vorziehe. Mit dem Wort «trocken» auf der Etikette können sie die meisten Überraschungen vermeiden. Wie im Kurs ersichtlich, können auch Prädikatsweine recht süss sein. Wenn schon süsse Weine, dann Trockenbeerenauslesen oder Eisweine. Die können aber ganz abartig teuer sein - aber der Preis ist oft mehr als nur gerecht.

Ihringen ist mein bevorzugtes Winzerdorf. Der wärmste Ort in Deutschland. Entsprechendes finden sie in der Schweiz nur im Tessin, allenfalls noch im Wallis. Das ist der Grund, weshalb man hier innerhalb vielleicht 5 km herrliche Weine finden kann. Wenn sie nicht auf den Preis achten müssen, sind sie beim Weinhaus Dr. Heber bestens aufgehoben. Da gibt es nur qualitativ beste Weine - aber nicht alle sind für den Schweizer Geschmack trocken ausgebaut. Joachim Heger ist einer der besten deutschen Weinproduzenten. Im gehört auch die Fischer-Weine in Nimburg. Dieses Weingut ist ganz in der Nähe der gleichnamigen Autobahnausfahrt.

Weitere interessante Weingüter sind die Staatskellerei Blankenhornsberg mit dem Versuchs- und Lehrgut. Nicht unbedingt wegen des Leerguts ist die Winzergenossenschaft Ihringen sehenswert, sondern wegen dem wohl grössten Holzfasskeller von Deutschland. Und falls die Zeit ausreicht, besuchen sie die grösste Weinkellerei von Europa. Rund zwei Kilometer nach Ihringen befindet sich der badische Winzerkeller. Auch wenn sie von der Grösse geschockt sein werden - absolut sehenswert. Durch den Barrique-Keller führt eine Bahn!

Wer es gerne etwas beschaulicher hat, geht zu Klaus Labudde ins Weingut-Rebschneckle. Total biologisch. Das Weingut, das ich im Kaiserstuhl am häufigsten besuche. Ein echter Geheimtipp.

Himmelburg

... von der vorderen Himmelburg aus ... (nicht zu sehen ist die Weinprobe, der Grill, ...)

Hier noch der Link zum Winzerblog.de.

Crashkurs Weinbau - Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - und hier noch ein Bild, kurz nach der Terassierung des Kaiserstuhls

,,, und falls sie wirklich mal Zeit und Lust haben ...

Die Schnelligkeit der Berner Obrigkeit

Mahnung zur Einreichung der Steuererklärung!

«Sehr geehrte Frau Marti-Landolt
Sehr geehrter Herr Marti (wieso nicht auch Marti-Landolt)

Die Eingabefrist für die Steuererklärung im Kanton Bern ist abgelaufen. Wir haben Ihre Steuererklärung bisher leider noch nicht erhalten und bitten Sie. diese innerhalb von 30 Tagen einzureichen. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Nichteinhaltung der neuen Eingebefrist eine Ordnungsbusse und eine Ermessens-veranlagung zur Folge hat. ...»

Absolut korrekt was da vier mal bei uns eintrifft. Die drei Kinder haben ihre Steuererklärung auch noch nicht eingereicht - resp. die Unterlagen liegen bei mir auf dem Pult und warten darauf, vervollständigt zu werden. Dies wird in den nächsten Tagen geschehen, bevor die Ferienzeit anbricht und die Kinder nach China, England oder Frankreich ausziehen. Ich brauche deren Unterschrift. Wie ich dann die drei Reisen, die irgendwie bei allen im Zusammenhang mit einer NGO stehen in die nächste Steuererklärung aufnehme, werde ich sehen - eine allfällige kleine Entschädigung wird die Reise- und übrigen Kosten mitnichten übersteigen.

Und die Steuererklärungen werden erst jetzt eingereicht, weil die definitive Veranlagung von 2004 diesen Monat vorgenommen wurde. Wenn ich diese nicht habe, werde ich vermutlich nie mehr eine Steuererklärung frist gerecht einreichen. Mir wurde einmal gesagt: «Den gleichen Fehler haben sie ja vor zwei Jahren schon einmal gemacht!»

Nur, dieser Punkt war kein Fehler sondern eine Ansichtsache und die folgende Steuererklärung (jährliche Veranlagung) war falsch, weil dieser Punkt erst zwei Jahre nachher zur Sprache kam.

Und das Gute daran? Alle meine Kunden für welche ich im Kanton Bern die Steuererklärung erledige und unsere familieneigenen sind steuermässig bis und mit 2004 veranlagt und erledigt. Für Ausserkantonale mag dies normal sein - für uns Berner gehört es noch nicht zum Standard.

Danke, dass wir à Jour sind, es erleichtert mir und den Kunden die Arbeit und vermutlich auch den Behörden. Ganz alle Steuersachen mache ich für meine Kundschaft nicht. Bei einigen braucht es den Spezialisten und bei andern, zum Beispiel Kunden in den USA oder Israel, bereite ich nur Daten auf oder vor. Diese Dienstleistung ist bei uns im Preis «inklusive».

Fussball regiert - Fussball regiert?

Bitte nicht stören - Fussball! Und ein Dankeschön an meine Blog-Leser

«Fussball regiert» hängt an der populärsten Baustelle der Schweiz. Es ist nicht Sand im Getriebe, den man im Vordergrund sieht. Das Ganze hilft, damit man/frau leichter hinfallen kann. Der Spruch ist gar nicht so schlecht. Einigen Politikern mag man zwar jetzt nicht gerecht werden, denn in deren Kopf ist mehr als nur Luft - im Fussball ist nur Luft. Manchmal nicht einmal prall gepumpt. Oder gar ein Loch im Pneu - aber heute sind nicht Schwyzerörgeli-Fans gefragt, sondern Fussballspieler. Im Grunde genommen regiert das «Fussballspiel» die längsten Tage des Jahres - und nicht der «Fussball».

«Fussball» ist die «Knölle» die man tritt, aber auch Wikipedia liegt falsch mit Fussball. Aber was soll es, das Tor vor dem Bundeshaus wird für Fussball benutzt - sorry, für ein Fussballspiel benutzt. Vier Beachsoccer Nationalteams schlagen sich hier auf der Baustelle - oder heute Abend im Sand (falls der Artikel des Bieler-Tagblatt nicht mehr verlinkt ist, meldet euch bei mir, wir lassen dann 4fait laufen). Ja was heisst eigentlich heute Abend. Seit Einstein wissen wir, dass die Zeit relativ ist. Geschrieben wird dieser Text am Mittwochabend und lesen tun sie diesen (wenn alles klappt) erst am Freitag ab exakt 08.00. 08.00 ist bei mir immer ein Hinweis, dass eine «Konserve» geliefert wird.

Auf alle Fälle wollen «wir Schweizer» es der Welt zeigen, dass wir zumindest Südkorea schlagen können. Dann würden, werden wir eine Runde weiter kommen.

Viel Glück - vielleicht werden ich und mein Begleiter das Spiel verpassen und uns zu dieser Zeit in Deutschland mit "Nicht-Fussbällen» - sorry - Nicht-Fussball-Spiel-Fanatikern die Zeit vergehen lassen.

Dem Schweizer-Team wünsche ich viel Glück und uns möglichst wenige Anrufe, denn wir planen heute den zweiten Tag an der InterSolar zu verbringen. Mit Solarenergie habe ich übrigens etwas mehr Geld verdient als mit Fussball-Spiel. Dafür brauche ich heute meine alten Fussball-Schuhe beim Mähen eines Hanges - ohne Bergbausubventionen die hinter der unten abgebildeten Baustelle verfügt werden.

Wissen sie übrigens, warum das Bundeshaus auf einem kleinen Hügel gebaut wurde? Damit der «Seich» besser ablaufen kann!

Fussball Bundeshaus

Fotos wie immer fast ausschliesslich von mir persönlich «geschossen» - vielleicht half dies auch mit, dass der Finanzblog heute auf Rang 52 der 100 wichtigsten deutschsprachigen Blogs(nicht nur Schweizer!) ist. Auch wenn man noch nicht im Viertelfinal ist, Platz 52 bereitet mir viel Freude ...

... aber ein ganz herzliches Dankeschön allen Lesern! Ohne euren Ansporn würde ich auch nichts schreiben. Viel Spass beim Lesen und beim Match.

Echo - Echo - Echo

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... das ich echter Anschauungsunterricht, wie schnell eine Foto hochgebeamt ist ...

Beitrag von der InterSolar Freiburg - 3

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... Maler und Aktionär der Phönix-Sonnenstrom AG - übrigens, für das vergangene Jahr fülle ich ausnahmsweise einmal die Steuererklärung gerne aus ...

Eindrücke von der InterSolar Freiburg - 2)

(no title)
... danke an Phönix-Sonnenstrom

Eindrücke von der InterSolar Freiburg

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