Heute - praktisch einen Tag zu früh!

«Heute» - wir geniessen die neue Abendzeitung.

Morgen gibt es keinen Blogbeitrag, dafür eben heute einen zusätzlichen Abendbeitrag. Die neue Zeitung «Heute» liegt vor uns. Hier die ersten Pressestimmen - natürlich nicht in Zeitungsform, sondern im Internet. Der Nachbar des Medienhauses Ringier, die NZZ Online kommentiert, der Tages-Anzeiger berichtet online und auch der Standard.at wird online berichten (zur Zeit kommt zwar noch eine Fehlermeldung), aber das Echo ist international.

Ganz so neu sind Abendzeitungen nicht. Früher hatte jede grössere Zeitung mindestens zwei Ausgaben pro Tag - aber die waren nicht gratis erhältlich. Die Aufmachung gefällt und schön ist, dass ich diese mit Aficionado anschauen kann.

Meine Frau hat in Zürich ein Exemplar der Nummer 1 ergattert und nimmt auch einen Schluck Wein. Sie zieht den roten Grenadin, extrem fruchtig, herrlich nach Himbeeren schmeckend dem Clinton vor. Dieser Wein, die Flasche ohne Etikette ist in Frankreich wo ich diesen erhalten habe, seit vielen Jahrzehnten verboten. Beim Direktträger, American genannt, entstehen auch Alkohole, die bei übermässigem Genuss schädlich sein können. Fuselöle heissen diese und kein geringerer als Friedrich Engels hat diese schon 1876 beschrieben. Ja, derjenige Engels, der mit Karl Marx zusammen den Marixmus begründet hat.

Es werden aber eher kapitalistische Gedanken sein, die «Heute» erscheinen lassen. Schön gemacht - auch die Bilder von heute, eine grafisch ganz anspruchsvolle Doppelseite. Aficionado kommentiert den «Hintergrund» - er schmunzelt. Nicht der Cigarren wegen. Eine «La Meridian» von Villiger bringt er mit. Herrlich - mild und nussig. Der Clinton, soll tatsächlich aus diesem amerikanischen Familienclan stammten, schmeckt nach Erdbeeren. Die zweite Zigarre, eine Montecristo, habe ich auch schon im Finanzblog erwähnt. Und erwähnen müssen wir an dieser Stelle auch einen neuen Blog - den «Heuteblog». Und wie soll es anders sein, heute haben wir auch über andere neue Blogs diskutiert (PS: nur für Herbie - du kriegst heute noch ein E-Mail).

Heute morgen war Fussball das Thema in meinem Blog, in «Heute» ist nicht nur das Titelbild diesem Thema gewidmet. Aber «Schneebi» lässt uns alle ganz alt aussehen. Das ganze heutige Migros Magazin erscheint mit 32 verschiedenen Titelblättern. Lieber Hans Schneeberger, wie kommt man an alle 32 Ausgaben? Die Sammelwut der Panini-Bilder hast du um eine Dimension gesteigert. Herzliche Gratulation auch dir. Du und dein Team zeigen nicht nur auf «zig» Seiten Fussballfieber, du hast noch immer etwas «Ringier-Virus» in dir.

Ein toller Tag insgesamt. Voll von Ideen. Freude herRScht (nicht nur für die, welche die Anzeige von Renault auf der Titel-Seite begriffen haben)

freude herRScht!

Richtung des Fussballs

Ganz so neu sind die Ausschreitungen in der Türkei und Basel nicht. Alles schon einmal da gewesen.

Eigentlich sollte der FCZ im Gespräch sein - immerhin zum 10. mal Schweizermeister. Trotzdem diskutiert man/frau über Basel. Randalierer gab es schon immer und wird es immer wieder gegen. Einige Wenige können das «Fass zum Überlaufen» bringen. Das schlimmste Kapital wurde wohl 1969 während den Qualifikationsspielen der Fussball-Weltmeisterschaft geschrieben: der Fussballkrieg zwischen El Salvador und Honduras.

Fussball ist «in». Hoffentlich machen nicht noch mehr Schlagzeilen den Grossanlass, der Deutschland eigentlich Auftrieb geben müsste, zum Desaster. Es reicht, wenn Juventus Turin mit der Mafia verglichen wird und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor Computer-Viren warnt.

Ob da wohl jeder Wert an der Börse rentieren wird, der mit der WM in Zusammenhang gebracht wird? Aber bekanntlich kann man ja die Richtung des Fussballs beeinflussen: Vollrist und Aussenrist haben nicht die gleiche Wirkung - der Ball nimmt je nach Schlagkraft Drall an. Wetten an der Börse über Fussball relevante Aktien sind etwas schwieriger zu beurteilen, als Wetten über die Fussball-Spiele selbst. Wer es nicht lassen kann, Sportech ist eine Aktie in diesem Bereich und der Chart ist für die heutige Börsenzeit eher ungewöhnlich - als die Firma noch Rodime hiess, war sie ein Pennystock.

Mit Fussball ist wohl Geld zu machen, aber manchmal muss man langfristig und anders denken. Wenn sie mehr über Fussball lesen wollen, Kaywa hostet noch einige andere Blogs und den zum runden Leder darf man/frau heute sicherlich nicht auslassen.

Richtung der Wall Street

Bullish oder Bearish - zur Zeit ist New York eher Richtungslos.

Schon geografisch ist die Wall Street weder in der West-Ost- oder Nord-Süd-Achse ausgerichtet - ungefähr nordwestlich-südöstlich verläuft die Strasse im südwestlichen Zipfel von New Yorks Manhattan. Zumindest bleibt die Richtung aber konstant, was man von der Börse hier nicht behaupten kann.

In Die Welt.de gefunden:
«Bullen und Bären ringen um die Wall Street

US-Aktienmarkt bleibt trotz der jüngsten Rallye unpopulär - Spekulation auf Aufholrallye des Dow Jones - Risikofaktoren Dollar-Kurs und Geldpolitik

von Daniel Eckert

Berlin - Nicht nur die US-Administration, auch der amerikanische Aktienmarkt hat in der Alten Welt ein Imageproblem. ... weiter ...»

New York

... welche Marschrichtung schlägt die USA ein? Im Bild: Flugzeugträger vor Manhattan, New York - weitere Bilder finden sie bei Visipix.

Swisscom - die richtige Partnerwahl!?

«Die richtige Partnerwahl ist wichtig. Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen und Zuverlässigkeit sind wesentliche Bausteine für eine gute Zusammenarbeit. Gerade heute, mit der steten Weiterentwicklung in der Technologie, sind Qualität und Sicherheit zeitlose Erfolgsfaktoren.»

Dieser Text stammt aus einem Schreiben, das ich gestern erhalten habe - unterschrieben vom Leiter Marketing Neukunden. Von der swisscom fixnet höchst persönlich. Einfach verbunden, einfach kostenlos - dies entnehme ich der Homepage. Ganz so kostenlos kommen mir ihre Dienste nicht vor. Alle zwei Monate wollen diese CHF 100.-- für die letzten 1609 Meter, die letzte Meile. Nicht einmal die um 243 Meter längere Seemeile wird auf der Swisscom-Seite gefunden.

Dass wir in der Schweiz mal mit Meilen gerechnet haben muss lange Zeit her sein. Es ist auch lange Zeit her, dass ich bei der Swisscom fixnet Neukunde wurde. Etwas mehr als 26 Jahre sind das her. Und vermutlich wird es genau gleich lange dauern, bis der versprochene Prospekt über ein einfach zu bedienendes Handy bei mir ankommen könnte. Die Post wird sicher nicht schuld sein, obwohl die mal Geschwister waren. PTT hiessen die damals und haben gute Resultate erzielt, was man dem Vernehmen nach heute nicht der Fall ist. Die ausländische Presse berichtet insgesamt mehr darüber, bei uns interessiert, dass die restlichen 60 Prozent Aktien (vorläufig?) beim Bund bleiben - nicht beim Bund, der diesen Artikel schrieb.

«Wir freuen und auf die Partnerschaft mit Ihnen und wünschen für Ihre unternehmerische Zukunft viel Erfolg.» Die Wünsche nehme ich gerne entgegen, die können sogar Grossunternehmen in Bundeshand brauchen (Kollege Aficionado, der eben anruft, meint zum zeitgemässen korrespondieren: via Buschtrommel) und den Druckfehler, obwohl bemerkt, übersehen wir galant. Ich hoffe, dass sie dies bei mir auch jeweils machen.

Übrigens, die angebotene CD «Business Navigator» ist tatsächlich CHF 100.-- billiger, als der Normalpreis. «Dank dieser integrierten Software gelingt es Ihnen im Handumdrehen, Ihre Pläne an neue Umstände anzupassen und laufend up-to-date zu halten.» Gestatten sie mir die Frage, wer hier mit «Ihnen» gemeint ist - ich oder die Swisscom?

Übrigens, zu meinem jahrelangen Sunrise-Berater habe ich heute eine freundschaftliche Beziehung und er hat mir geraten, für das Mobiltelefon, das wir zwei älteren Personen schenken wollen, bei der Swisscom zu kaufen. Die Sunrise habe kein solches. Lieber Kollege, mein Bruder kauft jetzt ein einfaches via eBay und dann erklären wir den über 80zig-Jährigen, wie das Ding funktioniert. Vielleicht sendet die Swisscom doch noch einen Prospekt - vermutlich dann ein Natel mit Drehscheibe.

Handy mit Drehscheibe

... laut Datum brauchte der Brief 9 Tage bis er bei mir war! Etwas mehr Privatisierung, sprich «Druck», wäre wohl nicht schlecht gewesen. Ein Handy mit Drehscheibe wäre eine Idee für ein ambitiöses Start-up – das «Turntable Mobile» oder«Hub Mobile»!

4-Rad-Antrieb - bald Allgemeingut?

Meist werden Besitzer von Personenwagen mit 4-Rad-Antrieb belächelt - unnötiger Überfluss! Sind sie sicher?

Im Grunde genommen gibt es drei ganz unterschiedliche Gruppen von Vierrad-Antrieben. Einerseits die professionellen Fahrzeuge die vom Militär, der Landwirtschaft bis hin zum Extremtourismus eingesetzt werden und auf der ganz andern Seite Fahrzeuge, die wie ganz normale Autos aussehen, reine «Asphaltfresser». Und dazwischen liegen die meisten SUV Sports Utility Vehicle, Fahrzeuge, die meist eher das Ego stärken, denn für eine echte Offroad-Fahrt eingesetzt werden (und viele darunter überhaupt können).

Die Links bei Wikipedia (siehe oben) sind nicht ganz komplett, es gibt noch etliche Länder auf der Welt die auch 4-Rad-Antriebe herstellen oder hergestellt haben. Exoten so zu sagen.

Lesen sie, was Krusenstern über den Russen-Range Rover, den UAZ Tigr schreibt. Ganz spannend zu lesen. Auch für Leute, die sich im Gelände nie mit Seilwinde, Abschleppseil oder Sandblech die Zeit vertrieben haben, vor Nässe oder Hitze tropfend und am Schluss noch den schweren Arbeitsschuh im Dreck suchen mussten. Wie gestern in seinem Blog ersichtlich, können auch Tiger ganz wohl im Wasser sein.

In Zukunft dürften vermehrt permanente, nicht zuschaltbare, Vierrad-Antriebe auf den Markt kommen. Diese haben nämlich zwei Vorteile die fast immer übersehen werden:

1. Sie sind sicherer als vergleichbare Fahrzeuge mit Zweirad-Antrieb (egal ob Vorderrad- oder Hinterrad-Antrieb).

2. Sie verbrauchen, immer mit ähnlichen Fahrzeugen verglichen, weniger Treibstoff und der Abrieb der Pneus ist geringer.

Das Zusatzgewicht selbst ist relativ gering, verglichen mit dem Gesamtgewicht eines Fahrzeuges. Auf diesem Gebiet könnte es interessante Anlagemöglichkeiten geben. Nur Zeit muss man haben, bis im Automobilbau neue Trends im grossen Stil auf den Markt kommen. Vor über 15 Jahren haben wir einmal ASHA gekauft. Was bei McLaren aus dem leichtesten Verteilergetriebe der Welt geworden ist, entzieht sich heute meiner Kenntnis.

Der Automobilmarkt ist dauerhaft, Änderungen brauchen seine Jahre, Jahrzehnte. Dafür gibt es auch alte Dinge, die immer noch brauchbar sind. Wer müsste zum Beispiel einen Satz Schneeketten für einen ARO haben - bei mir günstig abzugeben. Der im Link erwähnte AMC hat vermutlich nichts mit dem AMC der American Motors Corporation zu tun. Und hier kommt mir Florida und der Gremlin in den Sinn ... ja, ich begreife jeden, der Spass an ausgefallen und auffallenden Fahrzeugen hat.

Mach mal Pause - Coca Cola, Valser und Henniez

Coca Cola ist 120 Jahre alt und Henniez «erst» 101.

Die meisten Menschen kaufen Coca Cola und Henniez und andere Getränke lieber im Laden als an der Börse obschon die Preisunterschiede in den verschiedenen Läden um einiges höher sind als die grössten Börsenschwankungen. Coca Cola wurde gestern 120 Jahre alt und ihre Flasche hat Kultstatuts erreicht. Mancher Fan wie Colacity Schweiz kennt vermutlich die ganze Firmengeschichte auswendig.

Ab und zu habe ich ein Glas Coca Cola ganz gerne. Mehr darf ich aber nicht trinken, denn in diesem Getränk hat es Substanzen darin, auf die ich - und auch andere Leute - heftig reagieren. Aufgelaufene Beine, so richtige Elefantenfüsse sind das Resultat, ohne dass der dick machende Zucker berücksichtigt wurde. Eigentlich erstaunlich, dass dieses Getränk aus den USA stammt und noch keine riesengrossen Haftpflichtklagen eingereicht wurde. Vermutlich hat man aber in den USA eine andere Mischung, wie dies fast in allen Ländern der Fall ist. Coca Cola in den USA schmeckt besser, als bei uns, geschweige denn im Süden, wo das Getränk meist noch süsser ist.

Dagegen ist Coca Cola auch ein Heilmittel. Eins der wirksamsten «Medikamente» gegen Durchfall. Sollten sie vom Gegenteil betroffen sein, kann ihnen unter Umständen vom gleichen Konzern geholfen werden. Valser Wasser hat bei verschiedenen Leuten eine diuretische Wirkung und würde demnach die Wirkung von Coca Cola aufheben. Valser Wasser ist auch eines der wenigen Mineralwasser, das ihnen nach Hause geliefert wird. Moderne Menschen kaufen aber Aproz via Le Shop im Internet. Das Teure am Mineralwasser ist ja eh nur die Logistik und die Werbung. Wer schon mal im Valsertal selbst einen Lastwagen gefahren hat, ist froh, dass dies keine 42-Tönner sind.

Das Wasser, das heute auf die Felder regnet, dürfte so ums Jahr 2013 in Henniez-Flaschen abgefüllt werden. Vermutlich sind dann Jubiläumsflaschen, wie ich sie vor einer Woche noch erhalten habe, nicht mehr im Umlauf. 101 Jahre, das ist ein Erfolg und «mit X-Drink werden wir überdurchschnittlich . Haben sie schon einen getrunken?

Cola Henniez

Ölpreise und Aktienkurse im Gleichschritt

Seit 1999 weisen die Charts von S&P und der Preis je Barrel Öl starke Symetrien auf.

Über Rohöl und über dessen Preisentwicklung und speziell deren Auswirkungen auf die Börse ist zurzeit viel zu lesen. Erstaunlich, dass oft nur das Wort «Ölpreis» ausreicht, um alle zukünftigen Börsenbewegungen zu begründen:

- finanznachrichten.de: Wochenausblick

- der innovations-report.de mit dem Commerzbank-Börsenbericht

- manager-magazin.de: Händler rechnen mit Kursgewinnen
Interessant ist auch der Artikel «Wenn Öl schmiert statt bremst» von Stocks. Der Artikel ist kostenpflichtig, liegt aber vielleicht noch eine gute Woche in manchem Börsenkaffee auf oder ist am Kiosk zu haben. Es mag viele Erklärungen und Vermutungen geben, wieso die Börse und der Ölpreis in erstaunlich ähnlichen Bewegungen nebeneinander her gehen. Zwei interessante Statements aus dem Artikel von Stocks 10/06 möchte ich wiedergeben:

«Problematisch wäre eine Angebotsverknappung, etwa wenn Iran den Ölhahn zudrehen würde oder es zu Produktionsausfällen in Nigeria käme.» Jan Amrit Poser, Bank Sarasin

«Es gibt keine magische Preisgrenze, Schreckensszenarien gabs schon bei 50 Dollar. Es kommt auf die Geschweindigkeit eines Preisanstiegs an.» Juri Sarbach - Bank Leu

Weiterführendes, professionelles und kostenpflichtiges Material findet sich bei PVM, einem der grössten OTC-Oillbroker. Was erstaunt, dass selten jemand den USD langfristig mit dem Ölpreis vergleicht, dabei gibt es zwischen der 1. Ölkrise 1973/74 in etwa 2 Franken Unterschied (USD/CHF) gegenüber dem zweiten Ölschock 1979/80, dem 1. Irakkrieg 1991 und dem zweiten Irakkrieg ab März 2003.

Die Angst vor der Ölkrise stammt vor allem von 1973/74. Damals war der Preis in CHF pro Barrel fast doppelt so hoch wie heute und der Benzinpreis überstieg das erste mal die magische Grenze von einem Franken je Liter (s. Seite 2). Hier noch eine Zeitreihe 1968 - 1990 in DEM. Vermutlich wäre es beim Benzinpreis einmal interessant, mehr über die Inflation und die Gewinnmitnahmen, resp. -verschiebungen heraus zu finden.

USD 1973 bis 2006

USD 1973 bis 2006

Schweizer Immobilienbrief Nr. 4

Ein freudiges und zumindest mir ein tränendes Auge bereitet der interessante Immobilien-Brief Nr. 4

REIT's sind vielleicht auch bald ein Thema in der Schweiz. Übrigens, das Reitgut ist immer noch zu kaufen. Es hat einen Nachteil - das Wohnhaus gehört einem Familienmitglied, das nicht verkaufen will. Das macht aber den Preis interessant und wer die Liquidität hat, kauft oder baut sich selbst ein Haus - oder ein Schloss.

Tessiner Architekten - bekanntere und weniger bekannte. Da kommen Erinnerungen zum Vorschein wie ich in der Kappelle Santa Maria degli Angeli auf dem Monte Tamaro ein Referat über den Erbauer Mario Botta hielt. 25 Konfirmanden hörten zu und ebenso viele Touristen die sitzen blieben. Ich bin überzeugt, dass sich noch viele an seinen Namen erinnern, denn ich wies auf die Ähnlichkeit mit einem Markenartikel (heute von Thurella - das Naturwunder aus Mostindien - Nebenwert) hin: Biotta

Und das weinende Auge beim Anblick der Bilder über Westside. Dort habe ich als DJ auch die Westsidestory aufgelegt und unsere Disco musste dann ca. 1979 der südlichen Röhre des Autobahntunnels weichen.

Diese drei kleinen Episoden zeigen, dass es für einen Immobilienkäufer drei äusserst wichtige Punkte zu beachten gilt:

1. der Standort
2. der Standort und
3. der Standort

... weiter als pdf-Datei im gleichen Fenster

... oder zum herunterladen auf ...

Immobrief

Disco Grotte

... Fasnacht Mitte Siebziger-Jahre in der Disco Grotte Bern (Westside) - weitere Bilder bei Visipix ...

SNB - zwischen den Zeilen lesen?

"Die Perspektiven für die Schweiz sind sehr gut. Es gibt keinen Grund, an der Nachhaltigkeit der Erholung der Schweiz zu zweifeln".

Diese Worte von Jean-Pierre Roth, Präsident des SNB-Direktoriums, wurden bei Moneycab und bei NZZ-Online gefunden.

Die Perspektiven im Kanton Bern sind vermutlich damit eingeschlossen, so wurde zum Beispiel vor Kurzem die Aktienmehrheit der Aebi AG Burgdorf (siehe Pressemitteilungen) von Peter Spuhler übernommen. Hoffen wir für unsere Nachbarstadt, dass er den gleichen Erfolg erzielen möge wie mit Stadler Rail oder als anderes Beispiel Victorinox mit dem ehemaligen Konkurrenten Wenger. Das ist der Lauf der Zeit. Einige fusionieren und die Berner haben ganze Kantonsteile abgegeben. Delsberg oder Delémont hat seit der Abspaltung zum Kanton Jura ganz beachtlich entwickelt.

«Es gibt keinen Grund, an der Nachhaltigkeit der Erholung der Schweiz zu zweifeln". Einige Unterschiede in der Entwicklung wird es wohl geben, was auch aus der Rede von Jean-Pierre Roth anlässlich der GV der SNB hervorgeht. Es ist nicht wie früher bei Alan Greenspan, man muss seine Worte nicht auf die Goldwaage legen und zwischen den Zeilen mitlesen. Die «Nachhaltigkeit der Erholung» können sie wohl ganz vergessen, denn das Wort wurde den Berichten entsprechend einfach falsch angewendet. «Nachhaltigkeit» hat mit Umweltschutz, der Natur zu tun und in diesem Bereich scheint sich nicht sonderlich viel zu tun. Es sei man werde gezwungen - zum Beispiel mit hohen Energiepreisen, aber die scheinen noch viel zu tief zu sein.

Strukturwandel auf dem Land

Der Strukturwandel auf dem Land betrifft sowohl Wirtschaft wie Kultur.

Beim BEA-Fachseminar «Strukturwandel auf dem Land - eine Herausforderung für Kirchgemeinden» waren einige Vorträge wirtschaftlich gesehen fast interessanter als aus kirchlicher Sicht. Die Änderungen im ländlichen Raum betreffen nicht nur Bauern und Kirchen. Reconvillier sei nur als Beispiel angeführt. Dem peripheren bevölkerungsarmen Raum in der Schweiz geht es noch wesentlich besser, als in unseren Nachbarländern - die neuen deutschen Länder, Süditalien.

Ländliche Räume haben nicht nur Nachteile. Hier gibt es oft auch ein Potenzial an Arbeitskräften, das in östlichen oder südlichen Ländern vielleicht billiger ist, aber vermutlich nicht den gleichen Ausbildungsstandard vorweist. Der Strukturwandel auf dem Land (Seite 20f) wird weiterhin stattfinden und viele Änderungen bringen.

Im gleichen Bulletin ist auf Seite 22f der «Mut zum Dialog» angesprochen. Den braucht es auch im ländlichen Bereich, damit in Zukunft mehr zusammen gearbeitet werden kann und bessere Netzwerke entstehen. Im sek-feps Bulletin ist aber die Rede vom Islam-Projekt. Und im Hintergrund des Cartoon-Streits möchte ich einige am Seminar gezeigte Cartoons von Pfuschi nicht vor enthalten.

Pfuschi

... «die nachhaltige Autobahnausfahrt.» Für meine schlechten Fotos möchte ich mich entschuldigen, denn ich musste aus weiter Entfernung mit meiner ersten digitalen Kamera fotografieren. Das Objekt der neuen gut einjährigen Nikon ist defekt - vermutlich hat sich darin eine Schraube gelöst und verklemmt alles. So etwas könnte wörtlich betrachtet auch in solchen Unternehmen vorkommen, denn vermutlich hat dort ein Strukturwandel in Sachen Qualität stattgefunden.

Hier noch der Vortrag von allgemeinem Interesse :
- Wegelin Fritz - Veränderungen im ländlichen Raum - Gründe und Perspektiven
und zwei rein kirchliche Vorträge
- Marti Fridolin - Eine Aufgabe für den Kirchgemeindeverband?
- Walter Rohr - Auswirkungen auf Kirchgemeinden
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