Computer in Panne - weder Lothar noch Katrina waren schuld

Wie das Leben so spielt, irgendwann ist jeder von einer IT-Panne betroffen. Halb so schlimm, andern geht es viel schlechter - Schlamm in den Alpenländern und Sturm in den Südstaaten der USA. Afrika haben wir noch gar nicht mal erwähnt. Dort sterben Tausende an Hunger und Infektionskrankheiten - täglich.

Wenn dann schon mal alle meine Computer recht gut (ganz gut eh nie) laufen, dann hat Zürich mal wieder Probleme. Ich will ihnen keinen Bären aufbinden, aber mein Braunbär aus dem gestrigen Blog (nach unten scrollen - er wird wieder verlinkt) wurde gestohlen. Ich hab nicht vergessen, das Bild hinaufzuladen, denn ausgedruckt liegt er neben mir. Dann eben noch einmal. Speichern geht nicht, aber der ganze Artikel ist gelöscht.

Mit Sabotage könnte man via Virus vermutlich «speichern» und «löschen» vertauschen. Früher konnte ich das noch - Kabel vertauschen. Heute ist das nicht mehr nötig. Andere sorgen schon dafür, dass einige Computer nicht mehr laufen und ganze Stromnezte zusammenbrechen. Na zumindest kommt jetzt dann der Neumond und es sollten ruhigere Zeiten folgen. Für den Vollmond gibt es einen SMS-Dienst.

Der ist auch einfacher vorherzusagen, als ein Unwetter. In den USA hat die Warnung geklappt - hunderttausende sind vor Katrina gewarnt worden. In der Schweiz bei den Unwettern zu wenige. Welche Warnung einfacher wäre können sie selbst entscheiden. Nur ein kleiner Hinweis dazu. Flüsse halten sich auch bei Überschwemmungen relativ exakt an geografische Verhältnisse.

Gestern meldeten sich die zweiten über Lothar zu Wort. Der sei schuld am vielen Schwemmholz, respektive diejenigen, die nicht aufgeräumt haben. Ich war drei Tage früher mit der Analyse im Netz. Natur und Technik kann (könnte) man verbinden. Man muss nur Ideen haben. SMS-Warnung über Tsunamis. Die Idee ist grundsätzlich gut - aber hier verdienen einige ganz toll mit der Angst der Touristen. 50 Rappen im Tag während zwei Wochen, das geht ja noch - und hier will man Geld abholen, mit der Masse der Kunden. Einheimische in gefährdeten Gebieten Afrikas können sich das meist nicht leisten - für rund CHF 200.-- für drei Jahre SMS-Bereitschaft kann man dort eine Menge Lebensmittel kaufen - wenn sie überhaupt erhältlich sind.

Hier noch ein Beitrag zum Vergleich von Lothar und Katrina - den Lothar hat mein Barometer noch verkraftet. Bei Katrina wäre er unten durch und nochmals hochgestiegen. Hectopascal und Millibar (auf den alten Metern) sind identisch - siehe Masseinheiten.



Heute wird es garantiert nicht stürmisch und regnerisch.

Ansturm auf Alaska - Für sie gelesen

Alaska, wer hat nicht zumindest als Knabe mal den Wunsch gehabt, nach Alaska zu gehen - Abenteuer erleben, harte Männerjobs, fischen, Bären jagen ...

... mit dem Fotoapparat natürlich. Aber nach Alaska habe ich es noch nie geschafft. Anfangs September 78 hatte ich eigentlich vor, mit meinem Opel Kadett durch Kanada in den hohen Norden zu fahren, weite Teile damals noch auf unbefestigter Strasse. Das hätte mich noch nicht abgehalten, da durchzukommen, denn einige tausend Kilometer Offroad hatte ich in den USA bereist hinter mir. Zwischen Grand Teton und Yellowstone National Park habe ich im Auto übernachtet - minus 26 Grad (Celsius) - und dabei hasse ich eigentlich Kälte, lieber heiss. Deshalb wurde aus Alaska nichts. Im Nachhinein habe ich herausgefunden, dass die dort oben ganz schön warmes Wetter gehabt hätten - aber eben, das Internet gab es noch nicht.




Meine «Bärenjagd» war nicht in Alaska und auch nicht in Graubünden . Kurz nach diesem «Schuss» haben wir vermutlich den Weltrekord im Auto-Einsteigen gebrochen - damals un-terwegs mit Jürg Gillmann, der auch das Foto von mir (mit meiner Kamera) geschossen hat - bei Visipix zwischen Bär und den Squirrels.


Grund dieses Abstechers ist: «hans hat Ihnen einen Artikel gesendet:
sehr informativ und unterhaltsam.»

«Ansturm auf Alaska

Der US-Staat ist vom Rohstoffland zu einem der wichtigsten
Logistik-Zentren der Welt geworden. Ein Ende des Booms ist nicht in
Sicht

von Lars Halter

Als Rob Collard Mitte der Siebzigerjahre nach Alaska kam, war er
schockiert. "An jeder Straßenecke standen Nutten, und in den Bars
zogen die Männer Koks von der Theke", erinnert er sich an Anchorage.
Tausende waren schon vor ihm gekommen, um an der Pipeline zu bauen,

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