Vorlieben - Hitze und Bier

Jeder hat seine Vorlieben und praktisch alle privaten Aktienbesitzer haben irgend eine oder mehrere Aktien, die man nicht aus betriebswirtschaftlichen Gründen, sondern aus reiner Vorliebe hält.

Es gibt sie, die Aktie, die frau/man nur aus reiner Vorliebe hält. Und erstaunlicherweise sind dies sehr oft Aktien, die eine längere Geschichte vor sich haben. Sie werden durch die Aktionäre getragen. Sei es Lokalpatriotismus oder der reine Bezug zu einem Produkt und schon können wir sämtliche analytische Logik über den Haufen werfen. Und solche Aktien machen Spass.

Eine Liebhaberaktie ist die Hasli-Bier-Aktie. Und ein Unikum ist, dass man auf dieser Webseite gleich Aktien zeichnen kann. Meine könnte ich schon mit 20% Gewinn verkaufen. Aber das ist so bei diesen Aktientiteln, die behält man - nach Möglichkeit ein Leben lang. Man hat seine Vorliebe daran.

Generalversammlungen solcher Titel sind meist ein Erlebnis. Ganz besonders die kleinen Details, die man bei «Monster-GVs», die auf Grossleinwand übertragen werden, nie zu Gesicht bekommt. Der Revisor läuft mit roter Krawatte herum und nach seinem offiziellen Auftritt in einem roten T-Shirt. Er ist sich seiner Pflicht bewusst, schreibt drei, nicht ganz nebensächliche Zeilen mehr in seinen Revisionsbericht und hilft dann gleich mit, 4,8 Prozent Dividende in flüssigen Mitteln auszuschenken. Die Stimmung ist toll.

Der «Götti», ja so die offizielle Bezeichnung ( BWL hin oder her), selbst «Ex-Bier-Brauer» erzählt einen Witz. Hier darf er, bei mancher grossen Gesellschaft wäre er angebrachter:
«Kennen sie den Unterschied zwischen einer Hundehütte und einem Verwaltungsrat?
Die Hundehütte ist für den Hund und der Verwaltungsrat für die Katz!»
Spass beiseite, den Verwaltungsrats-Präsidenten erlebt man nicht nur bei Durchführung der GV - er hilft auch am Paletten-Rolli mit. Können sie sich das an einer Nestlé-, Roche- oder sonst einer Blue-Chips-GV vorstellen? Sicherlich nicht, dafür sind hier Kind und Hund (Berner Sennenhund) mit von der Party. Und eine solche steigt nach «getaner Arbeit».

So langsam geht dieses Erlebnis zu Ende. Mein Tisch- und Echtnachbar kneipt sich aus seinem 1. BV (Bierverschiss) - «Bierschweinerei» und das als mit tosendem Applaus gewählter Stimmenzähler. Fast wie bei einem Stammbetrieb der Oeconomia Bernensis. Und hier galt die Vorliebe eher dem Gurtenbier. Ein waschechtes Gurtenbier habe ich nie getrunken - die Brauerei wurde zu früh von Feldschlösschen resp. heute Carlsberg übernommen. Dafür habe ich als Kind schon echtes Ex-Bier getrunken - schon 1937 in Bern eingeführt - alkoholfrei!

Und der letzte von mir besuchte Anlass an gleichem Ort war von Eichhof begleitet. Hier gibt es keinen Zeichnungsschein, da können sie über die Börse kaufen - die einzige Schweizer Bieraktie am SWX - SPI Sektor «Food and Beverage»

Die guten Seiten an Vorlieben, sind oft die Wachstumsraten, von denen andere nur träumen und dies oftmals aus einem «gutem Gefühl aus dem Bauch». Ein ähnliches Gefühl könnte in den nächsten Tagen durch die angesagte Hitze auch zu mehr Umsatz führen. Bier-Aktien korrelieren vermutlich in einem gewissen Umfang mit den Temperaturkurven.



Weitere Beiträge über Vorlieben:

- Vorlieben - bei einigen bis zu 100 Prozent
- Magisches Dreieck - Magie?

und über Bier:

- Bier- und Bank-Fusionen - bis nur ein Grosser übrigbleibt!

==> «Dead Links» welche stören, können sie im Kommentar kurz erwähnen - ich versuche etwas Entsprechendes zu finden. Danke.

Gene - Lindau/ZH contra Lindau am Bodensee

In der Stadt Lindau am Bodensee gibt es wesentlich mehr Gene, als in Lindau/ZH. Und einige von den letzteren sind noch manipuliert und man hat keinen langen Track-Rail. Meine eigenen Gene stammen mathematisch zu einem Viertel von Lindau/D, sind mir eindeutig sympathischer und lassen sich über Jahrhunderte verfolgen.

Lindau/ZH steht heute in den Schlagzeilen. Dort finden Freilandversuche mit Gen-Tech-Weizen statt. Erfahrungen hat man damit wenig, historisch gesehen gelinde gesagt keine. Zugegeben Weizen ist einfacher zu beurteilen, als Menschen. Das Generationenprinzip ist massgebend und beim Menschen gibt es, sagen wir mal so alle 20 Jahre eine neue Generation. Vor einigen Hundert Jahren war der Zyklus kürzer, heute ist er länger. Zumindest in unseren «Wohlstands-Breitengraden».

Weizen hat im Folgejahr schon eine neue Generation. Das heisst, dass wir in vielleicht 10 Jahren rein theoretisch eine Erfahrung im Vergleich zu Menschen von rund 200 Jahren haben können. Zudem können Weizenkörner labormässig gezeugt und im Treibhaus oder auf der andern Welt-Halbkugel angepflanzt werden um das Generationenprinzip künstlich schneller zu beschleunigen.

Beim Menschen überwiegen die «Freilandversuche» - Laborversuche sind selten und umstritten, teilweise sogar verboten. Und wenn ich meinen eigenen Genen nachgehe, stosse ich bei meiner Grossmutter auf Lindau am Bodensee (D). Und Ahnenforscher haben festgestellt, dass meine Grossmutter (mütterlicherseits, falls dies einen überwiegenderen Einfluss hat) ihrerseits Ahnen aus Indien hat. An der Form der Nase und der Zehen kann man dies feststellen, zumindest in dieser Gen-Technik ausgebildete Personen.

Man sieht heute noch diese gen-technische Abhängigkeit. Die Frage ist nur, wie wird sich der Weizen in zwanzig, dreissig Jahren auf unsere Umwelt verhalten. Und dies wiederum könnte ein Umweltproblem werden. Heute ist es eher ein ethisch oder eins aus verschiedenen Blickwinkeln.

Und in Lindau am Bodensee wird in den nächsten Tagen vielleicht auch über Lindau im Zürcher-Oberland diskutiert. Aber nicht nur unter Laien - 52 Nobelpreisträger treffen sich dort. Zwar nicht aus der biologischen Sparte, aber vermutlich besitzen diese ein Allgemeinwissen und ein Spezialwissen über Genetik, die das «landläufige» überflügeln dürfte.

Wer mehr über Weizen wissen möchte, versucht dies am einfachsten beim Strickhof, der seinerseits vor zwei Generationen noch mitten in Zürich angesiedelt war (oder verwechsle ich etwas aus meiner Jugendzeit?)




Lindau am Bodensee / D
Weitere Beiträge über Gen-Technologie:

- GM-Xianyou-63 und GM-II-Youming-86
- Hans Moser - mein persönlicher Klon?
- Gendiagnosen für Design-Babys

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Wohin geht der USD? Gute Charts können helfen!

Mit CHF 1.27 für einen USD steht der US-Dollar auf einem Kurs, wie dies vor drei Monaten nicht für denkbar gehalten wurde. Manch einer fährt besser, wenn er sich eine eigene Meinung bildet und nicht zuviel auf andere hört.

Es freut mich, dass wir den USD (so das internationale Kürzel) wieder auf rund 1.27 haben. Aber wohin geht jetzt die Reise? Da müssen wir uns etwas überraschen lassen. Mit "handgestrickten" Charts fahren sie vermutlich längerfristig besser, als wenn sie mit allen nur denkbaren Chartprogrammen arbeiten. Wenn sie mit Charts arbeiten wollen, geht dies nicht von einem Tag auf den andern, zumindest nicht bei "Normalsterblichen".

Das Charts spass machen, beweisen die Diskussionsforen, die es zu Hauff im Internet gibt. Und wenn sie Lust und vor allem Zeit haben, suchen sie sich einmal einige schöne Charts zu Studium aus. Beim Finanz-Tor findet man vom einfachen Chart, bis zur hochstehenden Chartinterpretation alles. Die Frage ist immer, sind die Charts richtig interpretiert und wird sich die Welt chart- oder mustergültig verhalten.

Machen sie die Probe aufs Exempel, vergleichen sie heute einen 3-jährigen Bar-Chart mit einem 3-jährigen Linien-Chart des USD gegen CHF! Ein Blatt auf dem Bildschirm von unten links nach rechts auf die Spitzen des Charts schieben und sie haben einen Trend. Die beiden Charts zeigen nicht das gleiche. Dies ist kein ideales Schulbeispiel. Aber im Dollar wird eine Korrektur stattfinden - nach oben oder unten, das ist die Frage. Aufpassen und zuschauen. Professionelle Charts helfen nur weiter, wenn sie immer den gleichen "Ersteller" beobachten. Dann kennen sie seine Interpretation. Aber alle Charts anschauen bringt gar nichts, denn es sind wie im Handel. In etwa gleich viele die gegen oben und unten tendieren, denn es sind ja auch genau gleich viele die kaufen und verkaufen. Und vom USD-Handelsvolumen werden keine 10 Prozent für effektive Waren- und Dienstleistungszahlungen benötigt - der grösste Teil ist reine Spekulation.
Weitere Beiträge über den USD:

- Der USD auf 1.45150

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Bier- und Bank-Fusionen - bis nur ein Grosser übrigbleibt!

Erinnern sie sich noch an alte Bank- und nicht mehr existierende Biernamen. Viele sind verschwunden, wurden übernommen. Die Leistungsfähigkeit von Banken dürften besser, der Geschmack von Bier lauer und fader geworden sein.

Die Verbands-Bierbrauereien sind heute an zwei Händen und Füssen abzählbar. Vermutlich wird auch die eine oder andere ihrer Lieblingsbrauereien (oder Banken) verschwunden oder übernommen worden sein. Das ist der lauf der Zeit und einige mögen eher überrascht sein, dass die Hypo-Vereinsbank durch eine italienische Bank, die UniCredit geschluckt wurde. Und die alten Namen werden noch lange im Munde bleiben. Sie finden unter Google-News auch rund 10 mal mehr Einträge über den alten Namen «Unicredito».

Mein liebstes Bier, das Egger-Bier, zumal einige englische Biere und selbstgebrautes ausgenommen, ist immer noch unabhängig, auch wenn das Bild etwas anderes zeigt. Der Anhänger wurde am Tag der offenen Türme Feldschlösschen für Kutscherprüfungen zur Verfügung gestellt. Und dieser Anhänger gehört einer dänischen Brauerei, der Carlsberg. Aber nicht verzweifeln, wer sucht, der findet noch kleinere, unabhängige Brauereien - und womöglich auch leistungsfähige Banken. Und wer das Spezielle sucht, der findet auch, meist nicht auf Listen verzeichnet, zum Beispiel das Hasli-Bier. Mehr über diese Aktie ein andermal.



... in welche Richtung nun? Selbständig bleiben!

Gold und der 8-Jahres-Zyklus

Gold kann man am einfachsten mit Kartoffeln vergleichen. Ist die Nachfrage gross, steigen diese im Preis. Folglich wird mehr investiert, um diese anschliessend aus dem Boden auszubuddeln und gewinnbringend zu verkaufen. Und wenn es dann zuviel Kartoffeln hat, sinkt der Preis. Der Mechanismus ist ähnlich, nur lassen sich Kartoffeln weniger lang lagern.

Eine der interessantesten Seiten über Gold ist «Goldseiten». Hier kann stundenlang gelesen werden. Sehr viel Wissenswertes ist zu erfahren, aber ob sie dann sicher sind, dass man Gold kaufen oder verkaufen müsste, können sie selbst austesten.

Gold unterliegt einem 8-Jahres-Zyklus. Und der würde jetzt, vielleicht wird er auch, gegen unten tendieren. Aber auch für den Spekulanten ist was zu finden: AngloGold Ashanti. Und wenn sie sich total verunsichern wollen, dann kaufen und lesen sie alle Gold-Börsenbriefe oder verlassen sich auf ihren Bankbeamten oder Vermögensverwalter, der es zwar vielleicht auch nicht besser weiss, aber ihnen den Entscheid abnehmen muss. Aber es gibt auch die andern, die an solch scheinbar unterschiedlichen Meinungen sichtbar Spass haben und Schlüsse daraus ziehen können. Und dann gibt es wiederum andere, die energy-magic Rat und vermutlich Trost suchen.
Weitere Beiträge über Gold:

- Rohstoffe - mageres Schwein, Zucker und Zahlenakrobatik
- Gold - ein Rauschmittel
-Goldpreis und -informationen

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Lärm - Umweltverschmutzung und ethisches Problem

Lärm kann gesundheitliche Schäden bis hin zum Herzinfarkt verursachen. Lärm zu meiden ist manchmal (fast) nicht möglich und Hörschäden mit der heutigen Technik zu korrigieren nur bedingt möglich.

Das Magazin Umwelt des Buwal (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft müsste bei ökologisch orientieren Kreisen eigentlich überall bekannt sein. Die Nummer 2/2005 befasst sich mit Lärm. Wer das Heft oder die Internetseiten gelesen hat, ist umfassend orientiert und weis, dass Lärm eine Umweltverschmutzung ist und bis zum Tod führen kann. Die Rede ist vom Herzinfarkt.

Schall-(druck)wellen können gerichtet oder ungerichtet, im hörbaren oder unhörbaren Bereich tödlich sein. Über diese Sonderwaffen ist recht wenig bekannt. In den beiden Weltkriegen gab es Versuche auf kurze und auch auf Kilometer-Lange Distanzen. Lärm kann auch betäuben. Diese Technik wird zum Beispiel bei der Befreiung von Geiseln angewendet.



Phonak-Uhr und Hörgerät - Uhr als Fernsteuerung und Grössenvergleich zugleich.

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Hirn statt Apfel - Köpfchen wird man haben!

Appel wird zukünftig seine benötigten Chips von Intel und nicht mehr IBM beziehen, derweil diese mit dem Polytechnikum Lausanne planen, einen Teil des Gehirns mit einem Supercomputer nachzubauen.

Jetzt wissen wir genauer, wieso IBM 10'000 - 13'000 Stellen abbauen will. Apple wechselt zu Intel, weil diese vermutlich, wie auf der Internetseite versprochen, die heisseren Technologien haben. Spass beiseite, dies ist der logische Schritt, wenn man keine Personal Computers mehr herstellt, hat es auch keinen Sinn, Chips für solche zu entwickeln. IBM setzt wieder eindeutig auf den Grosscomputer - ein Geschäft, das sie verstehen.



... etwas widerspenstige mindestens 40 Jahre alte IBM-Programmkabel in topp Qualität - vermutlich schon mit Seltenheitswert!

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Im falschen Film? Under Construction!

Früher war anscheinend alles besser, richtig geregelt und heute weiss man nicht mehr woran man ist. Zumindest am heutigen Tag wird es einigen so ergehen.

EU-Kommissar lobt die Schweiz und EU-Kommissarin droht der Schweiz.

Noch nicht ganz richtig verdrahtet bin selbst ich, denn unser eigener Webauftritt ist auch noch under Construction - aber sie kommt.


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Bericht über Schengen aus dem Ausland

Wie üblich wird bei Abstimmungen der Schweiz im ausländischen Medien nicht viel berichtet - aber mit prägnanter Sicht zu unserer Parteipolitik.


Für meine ausländischen Bekannten ... so wurde bei uns geworben - Quelle: SVP Schweiz

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Stagnation, Rezession, Deflation - steigert das Bruttosozialprodukt

In den vergangenen Tagen ist wieder des öfters von Stagnation, Rezession oder Deflation zu lesen.

Bei der Stagnation gibt es nur ein geringes oder kein Wachstum, also Stillstand. Bei der Rezession geht es der Konjunktur seit einem halben Jahr schlechter. Es häufen sich auch die Meldungen, dass Europa unter einer Deflation zu leiden hat. Wenn sich einzelne Preisgruppen einen internationalen Niveau anpassen und sinken, weil Subventionen wegfallen, ist die noch lange keine Deflation. Die letzte fand 1929 - 1933 statt - und zuvor deren zwei kurz nacheinander am Ende des 18. Jahrhunderts.

und jetzt singen sie zusammen im
Arbeitstakt-takt-takt-takt-takt-takt-takt:
Ja! Jetzt wird wieder in die Haende gespuckt.
Wir steigern das Bruttosozialprodukt! Ja, ja, ja!

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