Bahn, 800-Meter-Lift, Panzer - sind wir auf dem falschen Dampfer?

Die SBB wird zum Schutz der Bewohner vermutlich in den nächsten 20-Jahren ganz abgeschafft, dafür wird für «In-Sportarten» im Neat-Tunnel ein 800-Meter-Lift «Porta Alpina» gebaut und zur Finanzierung der Vorabklärungen werden 180 Schweizer Schützenpanzer nach Irak verkauft. Es ist reiner Zufall, dass es gestern heiss, schwül und stürmisch war.

Hier hat es vermutlich jemandem zuerst die «Schreibe verschlagen» bevor er sich Luft machen konnte. Das wird in Zukunft noch besser gehen, denn all die Raucher sind bei der SBB abgeschafft. Es folgen dann Handy samt Antennenanlagen entlang der Bahngeleise und kurz darauf die Stromleitungen, denn diese schädigen auch die Volksgesundheit, was aber noch nicht alle wissen wollen. Zuvor wird zum Schutze der Menschheit Bier, Kaffee, Tee, Schokolade und Gipfeli in den Zügen nicht mehr angeboten, denn diese sind mit ihren Inhaltsstoffen auch gesundheitsschädlich.

Am Schluss werden alle Uhren abgeschafft, nicht weil jemand zufälligerweise falsch ticken sollte, sondern weil diese Stress hervorrufen - zumindest wenn wieder mal eine Verspätung dran ist und man nicht mehr mit einer Cigarette oder einer Cigarre entspannen kann. Und irgendwann wird das heute eigentlich noch extrem freundliche Personal abgeschafft. Aus Kostengründen und dass sie sich an den Kundenreklamationen nicht «zu Tode aufregen». Die Dockland Light Railways von Transport for London haben die personalfreie Fun-Bahn seit Jahren. Und auch das Tram (pdf) haben sie wieder eingeführt, das «schlaue Füchse» vermutlich für die «Füchse» halten. Das wiederum ist politisch und ebensolche Tatsachen können es an der Börse schwieriger und spannender machen, entsprechende Titel im Bereich Verkehr zu finden - und es gibt solche.
Heutige Erkenntnisse:
Alles was verboten ist, reizt und alles Genüssliche und Schöne ist verboten oder macht dick.
Die Stimme aus dem SBB-Inter-City-Lautsprecher:

«Dies ist der erste Zug ohne Lockführer und Personal. Er fährt ferngesteuert. Seien Sie beruhigt, das technische System ist ganz sich ist ganz sich ist ganz sich ist ganz sich ist ganz sich ...»

Gestern war zufälligerweise nicht der 1. April. Gute und genüssliche Fahrt» wünscht Marti + Partner Vermögensverwaltung.

Warum Unternehmer ohne Bankkredit ruhiger schlafen

Finanz- und Werkplatz Schweiz wohin? - Chancen und Risiken aus regionaler Perspektive - eine Podiumsdiskussion an der Universität Bern.

Die Moderation dieser pointierten Podiumsdiskussion wurde von Stefan Schnyder - Berner Zeitung - geführt und vom Forum Finanzplatz Schweiz und dem Handels- und Industrieverein des Kantons Bern organisiert.

Prof. Dr. Heinz Zimmermann erwähnte (sinngemäss und stark gekürzt) zudem einige Aspekte über das Risiko:
- die Schuldnerqualität in Bonds wird abnehmen
- in den Emerging Markets sollte in Zukunft unser Geld vermehrt arbeiten
- das Inflationsrisiko hat heute einen andern Charakter
- das systemische Risiko, wie zum Beispiel bei der SBB oder durch die Fremdfinanzierung von Hedge-Fonds ist vorhanden (Betrachtung in der Gesamtheit, nicht im Einzelfonds).

Die Gesamtheit (nicht ein einzelner) der Vorträge und der Diskussionspunkte bestätigt, dass eine starke Schweiz weiterhin möglich ist.

Guru, Cash, Borsalino und Spielberg

Guru's Gerüchte Corner von Freddy Herbert und sie sind über das Wesentliche des Tages im Bild.

Auch wenn ich zu den längerfristigen Anlegern zähle, machen die mehrmals täglichen Notizen im Stil eines Blog Spass, sind interessant und mit dem Monats-Chart des jeweiligen Unternehmens unterlegt. Die Geschichte von Ringier kann noch mit einem kleinen Kapitel über Borsalino und Cash ergänzt werden. Bei der Eingabe von www.cash.ch landet man auf der Startseite und wer direkt auf die Börsenseite gelangen will, kann dies schneller mit www.borsalino.ch tun. Dies ist seit Jahren meine Startseite ins weite Web - übersichtlich und vielseitig - nicht nur wegen guter Erinnerungen, gebliebener Kollegen und Mithilfe in den Zeiten des Spielberg Institutes.



Bald 150 Jahre Borsalino!

Sonnenwärme contra Sonnenstrom

Sonnenwärme ist speicherbar aber Sonnenstrom nicht (zumindest nicht wirtschaftlich) und trotzdem spricht man mehrheitlich von der Photovoltaik.

Die Eindrücke an der Intersolar waren mehrheitlich sehr positiv. In Sachen Photovoltaik ist Deutschland führend, zumindest was die Anzahl an Anbietern anbelangt, aber ein Tummelplatz, der in Zukunft noch stark standardisiert werden wird (muss). Als «Nichttechniker» war ich eigentlich nicht ein echter Fachbesucher. Aber die Intersolar ist auch keine echte Fachmesse - eher ein Gemisch mit einer Publikumsmesse. Und an den beiden «Fachbesuchertagen» lässt sich auch kein Ausstellungs-Tourist abhalten, nur weil der Eintritt EUR 15 statt EUR 8 kostet. Hightech-Messe mit Nostalgie-Touch - überall Schoggi, Bonbons, Jutetasche, Ansteckknöpfe, Kleber und Pins.

Die stark gestiegene Besucherzahl lässt auf einen anhaltenden Boom deuten und trotzdem ist es interessant zuzuschauen und nachzufragen, bei welchen Anbietern Chinesen, Taiwanesen, Japaner etc. in Diskussionen verwickelt sind. In den nächsten Jahren werden diese Firmen Erfolg haben, die ausserhalb des deutschen Marktes liefern können. Die Branche wird in den nächsten Jahren wachsen - aber vermutlich nicht alle Firmen. Von der Bastelwerkstatt (dem Bricolleur) bis zum Grosskonzern sind alle Stilrichtungen vertreten.

Geld zum Ausbauen brauchen viele - vom Neugeld bei der Phönix SonnenWärme AG bis zum Konzern eigenen Beitrag bei der BP Solar. Dieser ist um rund zwei Nullen grösser. Die weltmächtigen zu beobachten ist nicht einfach und vielen ein Dorn im Auge, weil die auch «böses» Erdöl anbieten. Im Bereich der erneuerbaren Energien muss jeder Anleger seine Nachhaltigkeit selbst festlegen können. Sei dies alleine oder mit Hilfe seines Vermögensverwalter.

Zudem muss in Zukunft noch etwas diskutiert werden: Sonnenwärme oder Sonnenstrom. An der Börse boomt der Sonnenstrom. Der ist auch einfacher ins Netz zu speisen, vorausgesetzt, im betreffenden Land gibt es diese Möglichkeiten. Bei der Sonnenwärme kann man speichern - kurzfristig in einem Boiler und längerfristige Möglichkeiten gibt es auch. Warmwasser braucht man nicht nur zum Baden und Duschen. Zum Abwaschen, Waschen und Heizen wird es oft gebraucht, aber noch selten direkt von der Sonne erwärmt.



Sonnenflocken (Solarzellen-Ausschnitt) - obschon im Badischen baden oder gar Schneeflocken zur Kühlung willkommen wären. Tatsächlich mit 36 Grad von der Sonne verwöhnt - und in Wein lässt sich auch Sonne speichern - gar nicht so schlecht.

Sonnenstrom - Weiterbildung an der Intersolar

Freiburg im Breisgau ist erneut Drehscheibe des Sonnenstroms. Weiterbildung an der Intersolar ist angesagt.


Im Energie-Bereich kann man nicht nur über Sonnenstrom viel lernen, sondern auch über Kurzschlüsse und am nächsten Tag über Blitzeinschläge. Bin gespannt, ob ich Kuno morgen früh in Basel am Bahnhof treffen werde - vielleicht legt eine Windböe, ein Hagelschauer oder sonst irgend etwas, das nicht im geringsten mit einer technischen Panne zu vergleichen wäre, das Nordostschweizer Bahnnetz lahm. Es ist vermutlich seit Bestehen der SBB nicht das erste mal, dass ein Gewitter stattfindet. Ich zumindest fahre heute den Compi hinunter - aus Schaden wird man klug.

Vielleicht finde ich in Freiburg ein Sonnenpaneel, das an eine E-Lok passt und ermöglicht, dass nicht wieder ganze Teile der Schweiz still stehen. Energie ist ein echt faszinierendes Gebiet und wir werden in den nächsten Jahrzehnten noch oft Ärger damit haben. Aber an der Börse gilt, des einen Ärger, des andern Freud.

Nun hoffe ich auf einen sonnigen Tag und ganz speziell Abend, denn dann ist Besuch beim Rebschneckle angesagt und vermutlich liegt am Samstagmorgen auch noch Dr. Heger drin - Biowinzer und Deutscher Spitzenwinzer - beide Häuser geniesse ich (andere übrigens auch). Über den Kaiserstuhl und seine speziellen ökologischen und nicht so ökologischen Gegebenheiten werde ich ein andermal etwas schreiben.



Weitere Beiträge über Sonnenstrom:

- Phönix-Sonnenstrom - Photovoltaik

Sorry SBB - das ist kein Super-Gau!

«Super Gau» wird in den Schlagzeilen erwähnt! Hoffen wir, dass wir nie einen Super Gau haben werden - weltweit. Die SBB hatten gestern schlicht ein technisches Problem mit vermutlich mehreren Ursachen, die gleichzeitig zusammengekommen sind.

AGSNVAG - auch Götter sind nicht vor Abkürzungen gefeit. Aber mit einem Super-Gau, dem grössten anzunehmenden Unfall, hatte die SBB-Panne gestern wirklich nichts zu tun. Aber vielleicht mit Kernkraft. Die SBB hat vor noch nicht allzu langer Zeit ihren Anteil an einem Kernkraftwerk verkauft, da die NEAT weniger Strom brauchen wird. Auch Lokomotiven brauchen weniger Kraft, wenn sie nicht so hoch in die Berge steigen müssen.

Entschuldigen sie bitte, aber mein gestriger Beitrag «Hitze und Umweltschutz können Killerfaktoren sein» ist nicht schuld an dieser technischen Panne. Wohl kann man im Death Valley einige physikalische Gegebenheiten besser zur Kenntnis nehmen, weil eben die Hitze 85 Grad Celsius betrug - Schatten gibt es dort keinen (Head Quarter ausgenommen). Steile Nebenstrassen erklimmt man dort mit dem Wagen nur mit abgestellter Klimaanlage und Luftventilator - die Leistung bricht sonst zusammen. Die SBB haben zumindest einen Vorteil gegenüber einem Benziner, sie müssen die Luft-/Benzin-Mischung nicht auch noch beachten. Dafür kann man bei den heutigen Wagen, im Gegensatz zu den Privatautos, die Scheiben nicht herunterlassen und mit dem Fahrtwind abkühlen (rund 1 Grad pro 10 Stundenkilometer).

Lachen sie jetzt bitte nicht, aber eine zweite Ursache ist meiner Meinung nach der Vollmond. Dies aus zwei Gründen. Erstens ist bekannt, dass der Mond unsere Weltmeere um rund einen Meter anhebt (ohne Gezeiteneffekt) und zweitens weiss wohl jeder, dass die einen mehr, die andern weniger den Vollmond spüren. Der erste Effekt kann sich bei langen Strom- und Datenleitungen auswirken und der zweite lässt dann noch menschliches Versagen ins Spiel kommen. Dieses Phänomen des Vollmondes wird heute noch von sehr vielen Wissenschaftlern verneint. Es ist ein elektromagnetisches Phänomen und beruht auf Wellen. Und Wellen faszinieren - sichtbare Meereswellen und meist unsichtbare elektrische Wellen. Nicht so einfach in den Griff zu bekommen, sind Wellenüberlagerungen (Interferenzen). Lehrreiches dazu von Prof. Evert und der Gigahertz Solution. Der Bahnstrom der DB ist dieses Jahr genau 100 Jahre alt und mit 16 2/3 Hertz technisch einfacher, aber anfälliger.

Ein weiterer Grund könnte die momentane Planetenkonstellation sein - Venus, Merkur und Saturn. Vor Jahren habe ich über längere Zeit einen Astrologischen Börsenbrief verfolgt. Ich meinte der Herausgeber damals hiess Mey und sei aus Münchenbuchsee gewesen.

Ich rate ihnen eigentlich von der Esoterik ab, aber irgendwo wird sich doch ein Körnchen Wahrheit finden - bei den Meisten ist es nur Geldmacherei, Abzockerei. Aber die Grenzwissenschaften sind garantiert auf längere Frist hoch interessant, denn es werden neue Firmen mit neuen Produkten auf den Markt und an die Börse stossen. Und wer es in dieser Richtung noch einigermassen überblickbar haben möchte, soll mal bei Schaffner hineinschauen.



...gute Fahrt - und sei es auch nur mit einer Modeleisenbahn! und wenn es wirklich nur ein Kurzschluss war, dann müsste das eigentlich noch nachdenklicher stimmen, als "abwegigere" Möglichkeiten. Dann werden noch andere Sachen technisch nicht in Ordnung sein und dann sind wir schon näher bei einem Gau.

Hitze und Umweltschutz können Killerfaktoren sein

«Umweltschutz kann ein Killerfaktor sein» - so das Interview mit dem Solothurner FDP-Ständerat Rolf Büttiker. Und die heute angesagte Hitze hat für viele die gleiche Wirkung.

Diesem Interview gibt es eigentlich nur noch die Überlegungen anzuhängen, warum Unternehmen durch Umweltschutz an der Börse steigen können. Nicht in dem sie à priori Umweltschutz betreiben, denn dann geht ihnen vermutlich der Gewinn zurück und allenfalls der Schnauf aus. Und das bringt niemanden etwas. Mit Umweltschutz muss Geld verdient oder eingespart werden, dann funktionieren Ökologie und Ökonomie. Das heisst, entweder ökologische Produkte verkaufen oder im Unternehmen einen Ablauf auf Ökologie umstellen und Geld einsparen. Nicht kurzfristige Einsparungen, sondern die Investitionen müssen sich über Jahre oder Jahrzehnte rechnen - Wasser, Luft, Energie, Recycling - nur um einige Gedanken anzustossen.

Hitze kann auch ein Killerfaktor sein, denn nicht alle vertragen diese gleich gut. 1978 bin ich bei 132 Grad Fahrenheit - 55,5 C zwei Stunden im Death Valley durch die Wüste gewandert. Einer der heissesten Tag im vergangenen Jahrhundert - weltweit. Heute wäre das auch für mich ein Killerfaktor. Und mit Hitze lässt sich viel Geld verdienen - Energie, Glace, Pharmazeutika - es sind keine Grenzen gesetzt.

Viele leiden heute an der Luft -Ozon, Ozon und noch einmal Ozon (Gratis-SMS) und Pollen.



Weitere Beiträge über Luft und Hitze.

Gemeinsamkeiten von Kunst und Rennen

Sponsoring und viel Geld ist bei Kunstausstellungen und Autorennen im Spiel. Beim Autorennen kommt nebst der Faszination noch der Geschwindigkeits-Rausch dazu - es geht um Menschleben. FIA nimmt diese in Kauf - Michelin nicht.

Es gibt auch Gegensätzliches zwischen Kunst und Rennen. Hitze macht einem Rennbesucher nichts aus - zumindest in der Masse betrachtet. Die Einzelnen sind teilweise ganz schön geplagt durch Sonnenbrand und Durst. Vielleicht sollte irgend ein Hersteller von Sonnenschutzcreme das Zentrum Paul Klee unterstützen, damit die Leute in Massen kämen. Vermutlich haben alle das gleiche gedacht: ich geh nicht am Anfang, da hat es viel zu viele Leute.

Sponsoring funktioniert nur, wenn es überzeugend ist (hier eher «wäre») und mit extrem vielen Zuschauern. Am liebsten am Fernseher, da sind sie noch zahlreicher und können gezielt berieselt werden. Es wird schliesslich dafür viel Geld eingesetzt. Gutes Sponsoring führt zu mehr Umsatz, zu mehr Reingewinn und natürlich höheren Börsenkursen.

Bei Sportsponsoring lassen sich die Unternehmen meist besser orten, die Werbung betreiben möchten. Bei der Kunst ist es schwieriger Mäzenentum und Sponsoring (Dauer rund 5 Minuten) zu unterscheiden. Das Geld wurde mit dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verdient, sonst kann man es nicht für Kunst einsetzen. Unauffällige kleinere Sponsoringfirmen sind interessant. Dazu braucht es gute Kenntnisse von Marktchancen und manchmal auch ethische Vorstellungen - es gibt viele Sponsoringanbieter im Wettbereich (zumindest im Ausland).

Ethik bleibt bei 300 Stundenkilometer auch auf der Rennstrecke liegen. Hier treffen sich jetzt Public Relation, Werbung und Sponsoring. Michelin kann dies gezielt einsetzen. In den USA kann man ohnehin auch auf Autobahnen nur ähnlich schnell fahren, wie in Europa «ausserorts». In den Teilen Deutschlands, wo man unlimitiert fahren kann, kommt Fahrerversagen meist vor demjenigen der Pneus.



«Bremgartenring» - mehr in Visipix.com und über den Grund, wieso in Bern keine Formel-Rennen mehr stattfinden - es gab 1955 in Le Mans 82 Tote - das Rennen wurde nicht abgebrochen. Der Sieger und Unfallverursacher Mike Howthorn starb 4 Jahre später bei einem Privatrennen auf öffentlichen Strassen!
Weitere Beiträge über Sponsoring:

- Oh Mann - Lady in Black
- Sia Abrasives schleift ...

Kunst - Ansichts- und Preissache

Kunst die gefällt rentiert immer. Allenfalls nicht finanziell, aber als Genugtuung zum Anschauen alle weil.


Kunst ist Ansichts- und Geschmacksache - sagt man. Geschmäcker sind meist verschieden, aber Würste vom gleichen Metzger geliefert eigentlich identisch. Und wenn Kunst Ansichtssache ist, dann ist diese Wurst eher eine B-ART-Wurst als eine B-RAT-Wurst und demnach Kunst. Wer über solche Sachen nicht lachen und verschmitzt schmunzeln kann, ist vielleicht Kunstexperte, aber sicher nicht (Lebens-)Künstler. Wer es gerne (wie in den schmuddeligen E-Mails tagtäglich beschrieben) länger und dauerhafter haben möchte, kommt auch an der Art nicht zu kurz - mehr als zwei Meter - Preis und Verkaufbarkeit mir nicht bekannt.



... Bratwurst an der Art | 36 | Basel.

Artprice gibt der Kunst den wa(h)ren Wert. Und Artinvestor «macht eine Preisblase am US-Markt aus, von der man sich fern halten soll. In deutschen Auktionen ist man besser aufgehoben.» Nachzulesen im neuesten Heft für € 8,50 SFr 16,50. Umrechnungskurs 1 EUR zu CHF 1.94 - das ist auch eine «Art Kunst» und dies wiederum kein echter Pleonasmus.

Die New York University Stern kann wohl die Renditen und Risiken mit dem Mel/Moses Fine Art Index am besten wiedergeben. Wissen sie, warum diese Bratwurst keine Kunst ist? Ganz einfach, es steckt keine professionelle Arbeit dahinter, es ist misslungene Berufskunst. Kunst, die den Preis wert ist, ist zwingend gute Handwerks- und Gedanken-Kunst. Einige versuchen auf die Schnelle Geld zu verdienen. Solche Kunst verleidet noch schnell. Schneller als für den gleichen Preis 15 Jahre lang jeden Tag dreimal Bratwurst mit Senf, Semmel und Bier. Rendite contra Risiko. Wer die entsprechende Liquidität hat, kann für diese Summe mehrere wunderschöne Kunstwerke kaufen. Immer vorausgesetzt, er hat die Nase oder die entsprechende Beratung dazu.

Basel hat wiederum viele Eindrücke und Ideen hinterlassen. Auch für den geplanten Auftritt von www.kunstwerk.ch - mehr dazu später einmal, oder sie haben wirklich gute und bessere Ideen als der Besitzer der Domain.

Zinsen bleiben sehr tief - wie lange?

Die SNB (Schweizerische Nationalbank) lässt den Dreimonats-Zinssatz unverändert in der Bandbreite von 0,25 - 1,25 %.

Es gibt bei der Abhängigkeit von Zinssatz und Konjunktur gegenüber der Frage: «Was gab es zuerst - das Huhn oder das Ei?» einen grossen Unterschied. Beim Huhn versucht man die Vergangenheit zu lösen und bei der Konjunktur die Zukunft! Kurbeln heute tiefe Zinsen die Konjunktur an oder drückt die schlechter werdende Konjunktur auf die Zinsen?

Sie können beruhigt sein, so genau weiss es nämlich niemand. Gleichbleibende Zinssätze bedeuten, dass keine neuen Erkenntnisse vorhanden sind. Sonst würde man gegen unten oder oben korrigieren. Für mich bedeutet dies kurzfristig mal ausspannen - zumindest heute. Aber keine Angst, ich bleibe schön Art-tig und werde den Tag geniessen. Danke an die Grossbank und vor allem an die Mitarbeiter des FIM-Desk, die an eine meiner Vorlieben gedacht haben. Namen wollen wir keine nennen, aber sie hat einmal eines der schönsten modernen Häuser Basels gebaut.

Ja, es gibt fast so einen Immobilien-Tag. Wenn ich in Basel nicht «strande», dann schauen wir uns am Abend etwas lebendige Konjunktur an. Florinda und Beat, danke für die Einladung und viel Glück im neuen Heim.

Und den Beruf kann man auch an einem verlängerten Wochenende nicht lassen:

- erstens gehört Kunst irgendwo auch zu unserem Handwerk
- zweitens suche ich eine möblierte ca. 2-Zimmer-Wohnung ab August im Raume Basel - danke für allfällige Hinweise

Das sind die reizvollen Seiten eines unabhängigen Vermögensverwalters - am Freitag «blau» machen, den Sommer und die Kunst geniessen und trotzdem arbeiten!


Wenn man einen guten Standort hat und den richtigen Blickwinkel wählt, sieht man die Konjunktur, wie sie leibt und lebt (Sicht von meinem Arbeitsplatz)
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