Freiheit für Offroader

Der Autosalon in Genf ist vorbei - die einen brauchen ihn, um seriös abzuklären, welches Fahrzeug für sie in Frage kommt. Die meisten andern sind eher zum träumen in der Romandie anzutreffen.

Wer noch nie Off-Road gefahren ist, hat ein Abenteuer verpasst. Nicht allen behagt dies. Die Einen haben Angst, im Gelände zu fahren und die ist berechtigt. Die Andern sehen den ökologischen Unsinn nicht ein, den meistens werden Offroader nie als solche eingesetzt. Wer aber darauf angewiesen ist, fand am 75. Automobilsalon wunderbare Fahrzeuge - und meist sehr sichere.

Über Autos kann stundenlang diskutiert und geschrieben werden, denn immerhin braucht der Fahrkomfort im Schnitt mehr als 10% unseres Einkommens. Und mit Autoaktien und Zulieferfirmen kann man viel Geld verdienen - oder verlieren. Opel oder Ford kaufen? Sind Sie sicher, dass sie jedes Auto auf der Strasse erkennen? Und sind Sie sicher, dass die Finanzkennzahlen (sehr tiefes PE) eine klare Sprache sprechen? Die Automobilbranche ist nicht für jeden geeignet - ob an der Börse oder Offroad. Es macht aber Spass - gehen sie doch übers Wochenende an eine Nachautosalon-Ausstellung. Nur schauen und träumen - von einem Offroader oder einem mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug . Und vielleicht gibt es dazu noch etwas Hummer.


Ich fuhr mit andern Aufbauten - mehr über Sauri

Ölpreis

Einen guten Überblick über die aktuelle Ölpreis-Situation bietet die Welt:


Ölpreis-Rekord bereitet Börsianern Kopfzerbrechen
Barrel Brent kostet erstmals mehr als 56 Dollar - Einbruch am Aktienmarkt bleibt vorerst aus - Weiter Kurschancen bei Öltiteln.

von Daniel Eckert

Berlin - Wohl dem, der in diesen Tagen Öl-Analyst ist. Waren in den neunziger Jahren die Aktien-Profis die Stars der Finanzwelt, so verlieren sie diesen Kult-Status mehr und mehr an die Rohstoff-Experten. Denn diese sind es, die permanent neue Rekordstände vermelden können und ihre Kursziele Monat für Monat nach oben schrauben. Gestern blickten die Anleger einmal mehr gebannt auf die Notierungen des Schwarzen Goldes: Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent kostete erstmals in der Geschichte mehr als 56 Dollar. Damit notiert der Energieträger zum dritten Mal in Folge auf einem Allzeithoch. Nachdem sich der Aktienmarkt lange Zeit robust gezeigt hatte, lastet der Höhenflug der Energiekosten zunehmend auf der Stimmung. "Beim Ölpreis ist längst der Punkt überschritten, jenseits dessen es der Wirtschaft und der Börse wehtut", kommentiert Lars Kreckel, Stratege bei ABN Amro, die jüngste Schwäche bei Dividendenpapieren. "Sollten Öl und andere Rohstoffe ihre Rallye fortsetzen, müssen wir mit weiteren Rückschlägen am Aktienmarkt rechnen."

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