Umweltschutz zu «Höherem» missbraucht + World Blog Forum

Die Umwelt mit ihren Menschen ist eigentlich ungerecht. Sackstark schrieb über die Raucher und der Personalblog skizzierte die entsprechenden Rauchertippen dazu und «ernet» die Loorbeeren. Bei ihm wird diskutiert - etwas heftiger und die hätten sich gleich hingemacht. Hoffentlich trifft die Wahrsagung nicht ein und es besteht für den Homo Sapiens - zumindest die Spezies der Homo Bloggis - doch noch eine Chance ans World Blog Forum nach Bern zu kommen. Gehen wir mal davon aus, dass wir nicht zu «Höherem missbraucht werden». Viel Spass und diejenigen, die überleben, können ihre Erfahrungen kommentieren.


Der Umweltschutz wird zu 'Höherem' missbraucht

Es wird viel von 'Klimaschutz' geschwafelt, obwohl man das Klima nicht schützen kann. Hier zeigt sich wieder einmal, wie größenwahnsinnig wir Menschen geworden sind. Wir können uns höchstens vor dem Klima, je nach Region mit warmer oder keiner Bekleidung, mit dem Bau von Deichen oder Häuser, mit Regen- oder Sonnenschirmen schützen - was wir aber definitiv nicht können, ist das Klima schützen.

Früher sprach man über das lokale Wetter, also das regionale Klima im Klima. Heute genügt das nicht mehr um ins Gespräch zu kommen. Nein, heute muss man schon mit irgendwelchen Theorien und Zahlen um sich werfen können, damit es dann auch mit der Nachbarin klappt.

Man spricht heute also nicht mehr vom Klima sondern von sämtlichen weltweit existierenden Klimata, was wiederum angeblich nichts mit Klimakterium zu tun haben soll, obwohl unsere demographische Alterspyramide dies vermuten lassen könnte.

Per Definition, zumindest noch zu Zeiten als ich die Schule besuchte, ist das Klima eine Abfolge von meteorologischen Ereignissen an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Region, gemessen über die Zeitachse eines Jahres oder auch nur einer Stunde mit entsprechenden statistischen Mittel-, Spitzen- oder Tiefstwerten. Unter Berücksichtigung spezieller geographischer Besonderheiten konnte man diese Klimata dann besonderen Klimazonen zuordnen. Heute wird das Klima für alles Mögliche missbraucht und keiner weiß eigentlich wovon er da spricht.

Die Umwelt, also das, je nach Dioptrienzahl oder Größe der Polypen gerade noch mit den Augen oder der Nase Wahrnehmbare, kann man wohl pflegen, indem man keine Abfälle, egal welcher Art, hinterlässt. Hierbei von Umweltpflege zu sprechen wäre wohl der korrekte Ausdruck. Wenn man aber die Chinesen oder Amerikaner zum respektvollen Umgang mit dem Netzwerk Natur anhalten will, dann ist auch dieses Wort deplatziert, denn beide Länder liegen nicht gerade um die Ecke, wo man seine Zigaretten oder Frühstücksgipfeli zu holen pflegt.

Zu Beginn der 1980er Jahre, als gerade das Waldsterben, Lederkravatten und die Birkenstockschuhe groß in Mode waren, pöbelte mich mal einer dieser frustrierten Fanatiker an und meinte lauthals an einer Busstation, ich würde doch tatsächlich mit meinem bisschen Zigarettenrauch das Waldsterben beschleunigen. Mein zugegeben etwas heftig ausgefallener Lachanfall ließ ihn die Flucht ergreifen, was zur Wahrung seines Gesichtes wohl angesichts der Mitwartenden noch das Klügste für ihn gewesen war. Ich bin überzeugt, dass er heute im militanten Lager der Antiraucher zu finden sein wird.

Hier sei mir ein kurzer Witz gestattet:

In den unendlichen Weiten des Universums begegnen sich zwei Planeten, die sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr getroffen haben. "Na sag einmal", meint der eine, "Dich habe ich ja schon seit über drei Millionen Jahren nicht mehr gesehen, wie geht es Dir denn?" - "Drei Millionen Jahre?", antwortet der andere, "Von wegen: Es sind jetzt schon fast fünf Millionen Jahre her. Wie es mir geht, willst Du wissen? Offen gestanden, gar nicht gut. Mein Klima heizt sich stark auf, meine Polkappen und Gletscher schmelzen weg, und meine Artenvielfalt geht täglich massiv zurück." "Das klingt aber gar nicht gut - Was hast Du denn?" - "Homo sapiens." - "Ach du grüne Neune! Das ist wirklich arg. Aber nicht tragisch. Hatte ich auch schon mal. Geht wieder von allein weg!"

Der einzig wirksame Beitrag zu einem Klima, das für die Menschen erträglich bleiben soll, wäre in meinen Augen die rigorose Limitierung der Bevölkerungszahl. Alles andere scheint mir Symptombekämpfung. Hier sind uns die Chinesen als einziges Land der Welt mit ihrer Einkindpolitik, bereits 1979 implementiert, weit voraus. Es muss mehr als befremdlich wirken, wenn die Amerikaner, die über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg den Planeten plünderten und verseuchten, um ihren heutigen Wohlstand und Militärapparat aufzubauen und so ganz beiläufig eklatant-despektierlich der Natur gegenüber, wie es sich für einen echten Ami-Flegel gehört, die konstante, weltweite, in Sieverts gemessene Radioaktivität mittels Atombombenabwürfen, über- und unterirdischen Atomtestexplosionen noch vor Tschernobyl für die nächsten 50'000 Jahre innert wenigen Jahrzehnten um das Zweieinhalbfache erhöht hatten und dies mittels Depleted Uranium (DU), also Kriegsmunition mit angereichertem Uran noch weiter praktizieren, den Nerv besitzen, von den Chinesen am Klimagipfel (ein weiteres, irreführendes Unwort!) in Bali zu verlangen, dass sie sich nicht erst zu einer Industrienation entwickeln dürfen, sondern gleichzeitig mit den Amerikanern ihre Emissionen zu reduzieren hätten. Wäre ich chinesischer Delegierter, so hätte ich geantwortet: "Zuerst führt Amerika die Einkindpolitik ein und bringt sie auf den Stand von 1979!"

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Fast allen ist bekannt, dass zwischen Europa, Amerika und China ein Handelskrieg wütet. Somit wäre zumindest für Amerika der Beweis erbracht, dass es auch beim Klima nur um handfeste wirtschaftliche Interessen geht. Die Fiskalpolitik der Industrienationen tendiert eh von der direkten Steuer zum Raubrittertum, oder zur Steuer über Bussgeldbescheide. Somit profitiert auch die Wirtschaft vom Kindermädchenstaat, denn es entlastet auf diese Weise den Geldbeutel der politisch einflussnehmenden Reichen enorm und nimmt auch dem letzten Bettler nebst Kippe gleich auch noch seine Pulle weg. Pure WHO-Politik! (Wealth vs Hobo Organisation).

Jeder einigermassen clevere Ingenieur dieser Welt, der irgendwas CO2- oder Energie-Reduzierendes oder ein sonst wie auf der Klimawelle reitender Konzernangestellter, der irgendwas Innovatives auf den Markt bringt, verdient sich zurzeit an diesem Modetrend dumm und dämlich. Nicht umsonst gibt es seit dem ersten Schweizer Öko-Fond, lanciert 1995 von der Bank Sarasin in Basel, heute deren Unzählige. Was ist hier Ursache und was Wirkung? Hatten Banken Interesse am Umweltschutz (undenkbar) oder hatten sie eine Kristallkugel die sagte, "mach auf Öko!" (etwas weniger undenkbar) und als es nach fünf Jahren noch immer nicht so recht mit der Performance klappte, wurde da politisch in Bundesbern lobbyiert? (..........) Ich lass die Klammer offen. Wer will, hat die Möglichkeit, am Ende dieses Artikels einen Kommentar zu hinterlassen.


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Chef mit Verstand?

Elektrische Öl-Heizungen, aber auch Kühlschränke, Wasch- und Spülmachinen, die noch einwandfrei funktionieren, müssen per Gesetz oder über Abgaben, Bussen gleich, noch vor ihrem Ablaufdatum ersetzt werden und lassen die Amortisationsrechnungen in die Höhe schnellen, eine staatliche Zwängerei, das das gesamte Budget eines Wohneigentums- oder Häuschenbesitzers über den Haufen werfen kann. Vor demselben Problem steht der Zuivilschutz seit dem Fall der Berliner Mauer. Eine ganze Ansammlung von zahlreichen Zivilschutzkohorten, welche mit der Milizarmee um Arbeit konkurriert und die alleine in meinem Kanton in einem 7-jährigen Tournus sämtliche Bunker inspiziert um hernach kostenträchtige Reparaturbefehle gleichzeitig mit einer lokalen Handwerkerliste an die Eigentümer auszustellen, weiss ganz genau, wie man das einheimische Gewerbe schützt und wie man den einfachen Bürger ohne Steuererhöhung noch mehr abzockt. Als ehemals dieser Organisation Angehöriger darf ich jedem versichern, dass das ökonomische Maximalprinzip für den Teilnehmer nirgends derart gut umgesetzt ist wie beim Zuivilschutz. Es locken von einem bis maximal fünf Tage Freistellung vom Arbeitgeber, kostenlose Verpflegung und überhöhte Taggelder. Verpflegung um 09:30, 12:00 Uhr und um 15:00 Uhr mit Gebäck, Sandwiches, Café Schnaps oder Bier vom lokalen Bäcker oder Beizer, die das natürlich freut. Antreten 08:00 Uhr - Abtreten 17:00 Uhr. Das wahre Schlaraffenland liegt tatsächlich in der bodenständigen Schweizer Vetterliwirtschaft. Die Zahlen der Zivilschutzkosten sind mir gerade nicht präsent, doch ich wette 20 zu 1, dass man bei der längst überfälligen Abschaffung dieser heute absolut überflüssigen Institution den, mit der 5. IV-Revision geprellten, 81'000 Ehepaare ihre Renten locker wieder auszahlen könnte und dem Bund erst noch eine Ersparnis von Hunterten von Millionen jährlich bescheren würde. Doch anscheinend subventioniert man lieber die Handwerker, denn diese sind noch nicht invalid und sche
inen das Geld eher zu benötigen.

Oft wird vergessen, dass die Produktion neuer Maschinen und sonstiger, durch die Wirtschaftslobby über den Staat vorgeschriebene Produkte (analog des Zuivielschutzes mit ihren zivilschutzgeschützen Handerwerkern) wiederum Energie zu deren Herstellung benötigen - ob wir wohl deshalb drei neue, das Vierfache an Strom produzierende Atomkraftwerke ab 2020 benötigen werden? Ich denke die Antwort ist "ja", um das Perpetuum Mobile der Wirtschaft am Laufen zu halten mittels künstlich durch die Staatsraison oktroyierten Bedürfnis-Neukreationen, durch simple Verbote alter, noch einwandfrei funktionierender Produkte und zu Gunsten noch nicht gesättigter oder gar dadurch neu geschaffener Märkte für Produkte, die sonst keiner je kaufen würde - fröhlich fanatisch indoktriniert, stets sinkende Grenzwerte und stupide Verbote fordernd, wird die Wirtschaft durch die heere Politik geschmiert wie ein neuer Schindlerlift. Der Staat als Steigbügelhalter der Wirtschaft durch einen Kindermädchenstaat. A propos Grenzwerte: Es gibt für alles Emittierende einen Grenzwert, bloss für 'Passiv-TABAK-Rauch' gibt es keinen! Warum nur? Dumme Frage, nicht? Es geht schliesslich um die Bekämpfung von Rauch und nicht um Nikotin. Da kämen die Grenzwertfestleger echt ins Schwitzen, bei solch homöopathischen Dosen. Wie würde man einem Luxushotel erklären, dass es in der Lounge kein Cheminée mehr unterhalten dürfte oder dem Bauern, dass seine Kühe das Furzen unter freiem Himmel zu unterlassen hätten? Tja, eine echte Zwickmühle zwischen der Compliance der WHO und dem gesunden Menschenverstand.

Beispiel von heute aus dem Handelsblatt:

Die EU-Kommission hat am Mittwoch den schon im Vorfeld umstrittenen Entwurf für ein Gesetz beschlossen, nach dem Neuwagen ab 2012 im Durchschnitt nur noch 120 Gramm Kohlendioxyd (CO2) je Kilometer an die Umwelt abgeben dürfen. Derzeit liegt der Durchschnitt bei 160 Gramm. Die Klimaschutz-Auflagen verteuern den Preis eines Neuwagens nach EU-Berechnungen um durchschnittlich 1.300 Euro. Durch sinkende Spritkosten könnten jedoch über die Lebenszeit eines Autos durchschnittlich 2.700 Euro eingespart werden. (Da wird wohl auch noch der Ölpreis am Spotmarkt ein Wörtchen mitreden wollen - Anm. CM!)

Interessiert es jemanden, dass keine Dimmer (Schalter zur stufenlosen Regulierung des Lichts und des Stromverbrauchs) mit Energiesparlampen funktionieren? Kommuniziert wurde dieser Fakt meines Wissens den Konsumenten bisher nirgends. Nicht mal beim Konsumentenschutz! Existiert bereits eine, als geheim klassierte Staatszensur, von der wir alle noch nicht informiert wurden? Ich werde auf jeden Fall vor dem Verbot von herkömmlichen Glühbirnen erst noch einen saftigen Vorrat anlegen und später meine asiatischen Freunde bitten, mir die notwendigen Glühbirnen mit in die Schweiz zu bringen, notfalls zu schmuggeln, wenn sie ihren jährlichen Besuch bei ihren Verwandten absolvieren.

Die Freiheit wird munter weiter beschnitten, Tag für Tag, Tropfen für Tropfen, so dass es keinem auffällt, wenn er schleichend weiter eingeschränkt und weiter werbeprofessionell und staatsinteressenkonform bearbeitet wird. Es werden sämtliche Negativaspekte entweder in verkaufspsychologischer Überredungskunst ins Gegenteil gekehrt oder gleich ganz totgeschwiegen, wie beispielsweise das anstehende neue deutsche Sexualstrafrecht, um die bestehende Gleichschaltung der traditionellen Medien nicht zu gefährden und um die Bevölkerung nicht zu empören. Die (Werbe)Psychologie hat in den letzten 20 Jahren Riesenfortschritte erzielt, kein Zweifel. Einst war Psychologie eine Humanwissenschaft im Dienste des Menschen und unter dem hipokritischen hypokratischen Eid stehend heilend- heute ein Staats- und Wirtschaftsmanipulationsinstrument und womöglich bald unter Geheimstufe 1 stehendes Wissen, das nur noch besonders verdienten Nanny-Staatsbeamten oder Geheimdiensten (SS) zugänglich sein wird. Kein Staat hat es schließlich gerne, durchschaut und schon gar nicht, vom Volk nicht mehr geliebt zu werden.

Jeder weiß beispielsweise, dass die NZZ zur FDP, die Neue Luzerner Zeitung zur CVP, die Weltwoche zur SVP und der Tagesanzeiger zur SP gehören und sie allesamt sich an die völlig verfehlte Politcal Correctness halten. Nicht mal mehr der BBC wird heute noch getraut. Ein gutes Beispiel dazu liefert auch Wikipedia, das sich Lexikon schimpft und in einer 'Studie' besser als der Brockhaus abschnitt. Wikipedia hat gute historische oder gar altpolitische Artikel. Wikipedia schreibt aber auch gelegentlich aus dem Brockhaus ab. So weit alles normal. Sobald es sich aber im Wiki-Beitrag um ein aktuelles politisches Thema handelt, ist dieses "Wissenswerk" der Steigbügelhalter des Nanny-Staates par excellence, als ob dort unsichtbare Werbefläche verkauft würde. Wie sonst wäre zu erklären, dass Wikipedia bei einer Sucheingabe des Wortes "Passivrauch" im Beitrag nur regierungsnahe, offizielle, von der deutschen Regierung abgesegnete Quellen angegeben werden? Von einem ausgewogenen, neutralen Text mit pro und konträren Ansichten ist absolut nichts zu finden und der Verdacht ist evident offensichtlich, dass hier die deutsche Regierung proliferiert wird. Wichtige konträre Studien scheinen für die Wikianer einfach nicht zu existieren.

Auf www.netzwerk-rauchen.de sind sämtliche Studien im Originaltext aufgeführt, und das sind notabene unabhängige, renommierte Veröffentlichungen, von neutralen, aber oft auch nicht raucherfreundlichen Institutionen, welche klare Beweise liefern, dass Passivrauch in keinem kausalen Zusammenhang zu irgendwelchen gesundheitlichen Risiken steht. Nachzulesen im British Medical Journal. Doch den eingangs dieses Abschnittes erwähnten, eminent wichtigen Link sucht man in Wikipedia unter Quellen vergebens. Von 23 Studien gibt es gerade mal eine, die eine gesundheitliche Relevanz mit dem Passivrauch in Verbindung bringen konnte. Und diese scheint erst noch im Verdacht, aus der Ecke von, wie Pilze aus dem Boden schießende, Junk Science Studien zu stammen. Die anderen 22 werden nirgends aufgeführt. Auch die WHO selbst unterdrückt die Veröffentlichung eine ihrer eigenen, über sieben Jahre erhobenen Langzeit-Studie (1991-1998) über Passivrauch noch immer, und das nun schon seit zehn Jahren, bloß weil sie die WHO, gelinde gesagt, unglaubwürdig erscheinen lassen würde - eine Tatsache, die heute auch so schon jeder Wahrheitssuchende weiss, denn die WHO ist nichts anderes als eine große, mit den riesigen Pharmaunternehmen dieser Welt verbandelte Propaganda- und Lobby-Maschine, die nur möglich wurde durch die publikumswirksamen Prozesse gegen die Tabakmultis Ende der 1990er Jahre, in denen sie zu Abermilliarden Dollars an Bussen verdonnert wurden und diese noch heute abstottern müssen. Gleichzeitig wurde ihnen per Gerichtsurteil beschieden, dass sie jegliche Einflussnahme oder öffentliche Wortmeldung zu Gunsten des Tabaks zu unterlassen hätten - ob diese nun der Wahrheitsfindung dienten oder nicht. Mich deucht, mit der Wahrheit kann man heute kaum noch einen hinterm Ofen hervorlocken und e
in jeder verlässt sich äußerst fahrlässig auf das täglich gewollt oder ungewollt Zensurierte. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass die Gerichte die Wahtheit und nicht als die Wahrheit einfordern. Ist die Wahrheit in Zukunft nur noch in Gerichtssälen politisch korrekt und erlaubt?

Fazit

Wenn man Meldungen über 'Klimaschutz', 'Passivrauch', 'Studien', neue Ge- und Verbote wie das als Beispiel angeführte Glühbirnen- oder kommende Rauchverbot (unter vielen anderen vorgesehenen, salamischeibchenweise verabreichten, die aufzuzählen jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengen würden) in einen Gesamtzusammenhang mit der Weltwirtschaft, insbesondere der der Pillendreher, und deren Gesundheitsfaschismus bringt, unterstützt von Politkern weltweit, bei Drittweltstaaten meist gekauft durch Weltbankkredite zu Schleuderzinsen oder Investitionsversprechen der IMF, dann muss es einem wie Schuppen von den Augen fallen: Durch den Wegfall des Kalten Krieges ist uns ein wichtiges Feindbild verloren gegangen und dessen Vakuum wird nun durch das Volk ersetzt. Ja, der neue Feind heißt: Das Volk! Hat das bisher noch keiner bemerkt? Nicht umsonst wird in sämtlichen Industrieländern die Entwaffnung des Volkes derart vehement vorangetrieben, wie es bisher nur in Diktaturen der Fall war.

Wer weiß, dass der Hauptharst der Tötungsdelikte durch Messer geschehen, der hat absolut keinen Grund, hysterisch ein Schusswaffenbesitzverbot einzufordern! Wer eine Schusswaffe will, kriegt sie auch ohne Erlaubnis vom Kindermädchenstaat, genauso wie die 850'000 Cannabis-Konsumenten der Schweiz ihren Stoff kriegen. Eine intelligente, nicht von der WHO gegängelte Regierung würde sauberen Stoff legal bereitstellen und als Gegenleistung die Risikoprämien auf dem Kaufpreis der Mafia durch eine Cannabis-Steuer in gleicher Höhe ersetzen. Bezugsberechtigt wären Personen über 18 Jahren gegen Ausweis in Apotheken und Drogerien. Damit ließe sich das Bundesbudget um einiges effektiver in die Richtung bedienen, als wenn man 81'000 Schweizer Ehepaaren die IV-Zusatzrente von durchschnittlich 27 Prozent der bisherigen Rente streicht - ab 1. Januar ist es soweit und der 'Run' auf die Sozialämter wird beginnen,angeführt von den unzähligen Auslandschweizern, die mit über einem Viertel weniger an Rente auch in Billiglohnländern nicht mehr überlebgensfähig sind. Diese Schweizer wurden von Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) schlicht und einfach vergessen.

Es geht direkt in Richtung Neudenkstaat (Orwell 1984 - Edition 1948). Wie sonst sind die steigende Bevormundung mündiger Bürger und die Gleichschaltung der Medien zu erklären und was eignet sich hierzu besser als der 'Umweltschutz', die 'Passivrauchlüge' oder das Schüren von unzähligen weiteren Ängsten? Und das ist erst der Anfang - es kommt noch viel schlimmer!

Kämpfen wir dagegen an, oder geben wir und demnächst gleich die Kugel? Eigentlich müssen wir nur wieder lernen, eigenständig zu denken und besser einmal zu oft als einmal zu wenig die Werbung, die staatlichen und privaten TV-Sendungen, die Politik, die Radioberieselung und vor allem die Printmedien zu hinterfragen.

[Carolus Magnus]



Sackstark

Ein Beitrag von Sackstark und wer zumindest seinen Witz verdaut hat, kann heute unten beim Link Daniel wortverwandt weiterlesen ... mögliche Tags wären: missbraucht, zu Höherem und natürlich unnatürlich kreidebleich ...

... und nun noch schnell den 11. bis 13. Juli 2008 reservieren - 1. World Blog Forum in Bern. Berner wird es nicht viele haben, denn seit gestern wissen wir aus gut unterrichteter Quelle dass diese in der ersten Woche der Sommerferien einen Citytrip gebucht haben. Willkommen im Berner Kursaal und lassen sie sich beim Kuren von Höherem überraschen und pokern sie nicht zu hoch. Rund zwanzig Homo Sapiens waren bei einer Veranstaltung mit Gratis-Pokerkurs eingeladen. Drei haben diskutiert und Apéros getrunken - und dem bekanntesten der drei hat es dann doch den Ärmel herein genommen - dem Sieger, Alexander Tschäppät - vielleicht hat der Dritte mal Lust auf ein Apéros nach der Adventskalender-Zeit, denn-er ist Cigarillo-Tipp und Cigarrenlieferant.




Das erste World Blog Forum findet vom 11. bis 13. Juli 2008 im Kursaal zu Bern statt. Das Forum versteht sich als globale Plattform für Blogger und den “artverwandten Publizisten”, aber auch für Partner, Sponsoren, Vermarkter, Journalisten und weitere Zubringer und Dienstleister rund um die Welt der Blogger.


Heute habe ich mich mit Daniel getroffen, der seit einiger Zeit mit einer Idee arbeitet, zu der er mich begeistern konnte. Im Wesentlichen geht es um ein fest installiertes Forum in Form einer Stiftung, welches sich primär den Anliegen der Blogger und dem Umfeld widmen soll. Menschen, die bloggen, treffen sich und tauschen sich untereinander aus, stossen auf andere Menschen, die Dienste und Angebote unterhalten, welche wiederum für alle interessant sein könnten. Vorbild für Daniel ist das WEF - weder inhaltlich noch dem elitären Gedanken folgend, sondern organisatorisch und strukturell. Es dient als Treffpunkt für Menschen, die aus den verschiedensten Gebieten stammen, sich aber gegenseitig unterstützen und von einander lernen und natürlich auch Geld verdienen können. Das Forum selbst ist bloss ein Gefäss, eine Plattform des Treffens und soll nicht weiter als nötig (ver)institutionalisiert werden.


wbf.jpgDas World Blog Forum will die globale Bewegung der Blogger fördern, unterstützen und weiterentwickeln. In einer ersten Phase wird das Forum im deutschsprachigen Raum aktiv werden und dort die ersten Wurzeln setzen. Dazu braucht es ein paar Opinion Leader und Blogger-Persönlichkeiten, die sich dafür begeistern wollen. Wir haben denn auch heute die nächsten Schritte besprochen und werden nun das Forum erstmals in Bern im Kursaal starten. Und so haben wir uns heute auch darüber ausgetauscht, welche “Blogger-Persönlichkeiten” aus dem deutschsprachigen Raum für uns wichtig sind, um sie für die Idee gewinnen zu können. Wir werden auf jene Menschen zugehen.


Aber auch den Bloggern nahestehende Firmen sind auf der Liste und ein paar finanzkräftige Grossunternehmen, welche die nötige flüssige Substanz bereitstellen könnten. Wir haben uns heute auf ein paar Punkte geeinigt, von denen ich hier einige nennen möchte. Das Forum gebären wir in der juristischen Person einer Stiftung. Damit sind die wichtigsten Eckpunkte in Sachen Haftung und Aufsicht geklärt. Als Informationskanal möchten wir die Domain worldblogforum.org nutzen. Ich steuere dazu meine mixxt-Plattform bv.mixxt.ch bei, welche entsprechend umgebaut wird, allenfalls auch in die Hauptdomain eingebunden. Die Plattformen werden in den kommenden Tagen mit den Informationen bestückt.


Am ersten Forum zu Bern sehen wir zunächst eine Austausch- und Diskussionsrunde mit professioneller Unterstützung aus den Medien und der Vermarktung. Das Forum selbt wird wohl ein geschlossener Event sein. Weiter wäre am Sonntag eine offene Ausstellung der Sponsoren denkbar, die sich hauptsächlich auf die breite Bloggerschaft ausrichten soll. Dies sind im Moment die Ideen, welche sich aber noch fliessend verändern können.

Nun möchte ich noch gerne ein kleine Bitte platzieren: Schreibt und bloggt über dieses Forum, so der Event zu Bern bekannt wird und sich die Menschen Gedanken dazu machen können. Bei Fragen stehen zurzeit Daniel und ich zur Verfügung; es werden aber sicherlich sehr bald weitere Damen und Herren dazustossen, die das Forum unterstützen. Danke!


Danke auch dem neuen Yoda's - Text einfach geklaut - vor zwei Wochen war dem «kleinen Kerl» nicht an zu sehen, dass er vier jungen Yoda's Platz machen muss.

Bierkur im Kursaal

... wohl eine Bierkur im Kursaaal - übrigens, in Bern sagt man das Kursaal und nicht der Kursaal ...

Adventskalender 20

Weiter zum Adventskalender 20...

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 20 (HTML)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Sex, Kokain und Kackvögel auf energieeffizientem Citytrip

Kokain - auf was lassen wir uns hier wieder ein. Gestern gab es schon Kommentare in rauester Art über Raucher. Aber Kommentarschreiber können heute etwas lernen, ohne gleich jedem über den Kopf zu kacken - zwei VIP's kommen zu Wort. Gebsn macht ein Interview vor dem Spiegel - mit sich selbst. Und der Citytrip ist um keinen Deut besser. Will mir weiss machen, wie ich meine Ferien verbringen soll. Energie Effizient reisen heisst das und wenn das so weiter geht, muss ich demnächst nach Indien fahren, nur um den nächsten tata ... tatsächlichen Service am meinem Wagen vornehmen zu können. Viel Spass und merci den beiden Schreibern - beides lehrreich. Es sei denn sie lassen sich im Reiseverhalten oder Bloggen nicht mehr belehren - oder kennen das Meiste schon. Nur, ich denke, die sind (noch) recht wenig gestreut.



Energieeffizient reisen dank richtiger Transportwahl


Dieser Eintrag erscheint als Gastbeitrag im Rahmen des Adventskalender von swissblogpress.


Wer in alltäglichen Dingen versucht ein möglichst umweltverträgliches Leben zu führen, der wird auch auf Reisen mehr Wert auf Energieeffizienz als auf „Klimakompensation“ legen. Was aber nicht bedeuten soll, dass man die Klimaschutzprogramme nicht mit einem Beitrag unterstützen soll.


Ein direkter Vergleich der Engergieeffizienz und der damit zusammenhängenden Umweltbelastung pro Personenkilometer ist sehr schwierig. Die Transportmittel basieren auf verschiedensten Modellen und sind sehr unterschiedlich ausgelastet. Hier ein paar Beispiele unterschiedlicher Verhältnisse:


  • Ein vollbesetzter Toyota Hybrid verbraucht pro Personenkilometer weniger Treibstoff als eine Person in einem Jaguar. (Anmerkung des Koordinators: hier fehlt mein Link!)

  • Ein vollbesetztes Flugzeug der neuesten Generation braucht pro Personenkilometer weniger Treibstoff als eine halbleere Caravelle.

  • Ein 45 Kilogramm schweres Supermodell benötigt zur Fortbewegung weniger Energie als ein 130 kg schwerer Sumo-Kämpfer.

Schadstoffbelastung im Marketing


Den Umstand der schwierigen Berechenbarkeit machen sich die Transportträger zunutze. Jeder versucht sein Transportmittel ins Rechte Licht zu rücken und es wird auch mal etwas geschummelt. So hat der Chef einer europäischen Airline kürzlich behauptet, dass das Flugzeug für Reisen über 350 km, das am besten geeignete Transportmittel sei. Ich glaube das nicht! Ich glaube auch nicht, dass der Reisebus umweltverträglicher als die Bahn ist, wie neulich in einer Car Publikation zu lesen war.

Solange für die einzelnen Transportmittel keine wirklich nachvollziehbaren Faktoren für die Bemessung von Schadstoffbelastung pro Personenkilometer existieren, sollte man mit solchen Vergleichen sehr vorsichtig sein und verlässt sich besser auf den gesunden Menschenverstand.



Die Umweltverträglichkeit einzelner Transportmittel


Ohne die zu zurückzulegende Strecke zu berücksichtigen und ohne wissenschaftliche Grundlage würde ich in punkto Umweltverträglichkeit folgende Transportmittel favorisieren:


  1. Die Bahn

  2. Den Reisebus

  3. Das Schiff

  4. Das Flugzeug

  5. Das Auto


Das geeignete Transportmittel je nach Distanz


Wenn man die Distanzen und die Transportmittel gegenüberstellt, so ergibt sich aus meiner Sicht folgendes Bild:


  1. Bis zu ca. 600 km ist die Bahn oft das am besten geeignete Transportmittel.

  2. Ab ca. 500 - 600 km (und je
    nach Angebot) ziehe ich das Flugzeug vor.

  3. Das gilt nicht für Strecken mit Nachtzugverbindungen und High-Speed-Zügen.


Über Nachtzug-Verbindungen


Mit dem Nachtzug kann man in einer Nacht gut und gerne Strecken bis ca. 1200 km zurücklegen. Mit Ausnahme von City Night Line, einer Tochterunternehmung der Deutschen Bahn, vernachlässigen aber fast alle europäischen Bahnen ihre Nachtzüge. Vielerorts ist das Rollmaterial erneuerungsbedürftig und das Image angestaubt. So werden Strecken, z. Bsp. nach Süditalien eingestellt. Nachtzugverbindungen entsprechen ganz klar einem Kundenbedürfnis und ich selbst bevorzuge den Liegewagen. Weitere Möglichkeiten sind die Reise im Schlafwagen oder Ruhesessel. Für sehr empfehlenswert halte ich die Reisevariante: Mit dem Nachtzug hin und mit dem Flugzeug zurück. Viele europäische Bahnen haben den „Nachtzug als Chance“ noch nicht wiederentdeckt und müssen wachgeküsst werden.



Nachtzuege und Superschnellszuege

Die Illustration soll aufzeigen, dass Nachtzüge und Superschnellzüge auch auf Distanzen über 600 km eine gute Alternative zum Flugverkehr bieten können.



Über Superschnell-Züge


Mit den modernen Schnellzügen kann man heute bequem z. Bsp. von Zürich nach Paris und weiter nach London reisen. Zuerst gehört natürlich TGV erwähnt, der Pionier der Superschnellzüge. Der deutsche ICE ist auch nicht von schlechten Eltern und soll schon bald bis nach Kopenhagen fahren. Dann gibt es den Eurostar, der unter dem Ärmelkanal durch, England mit Frankreich verbindet und am Geschäftsreiseverkehr zwischen London und Paris einen Marktanteil von sagenhaften 70 % hält!



Über Reisebusse


Viele Leute wissen nicht, dass es konzessionierte Buslinien gibt, die fahrplanmässige Punkt zu Punkt Verbindungen anbieten, wie z. Bsp. Alsa-Eggmann/Eurolines. Die Umweltverträglichkeit von Reisebussen würde ich gleich nach der Bahn ansiedeln. Eine Busreise würde ich für Strecken bis ca. 800 km, vielleicht sogar 1000 km in Erwägung ziehen.




Dann gibt es noch den Schiffsverkehr und die Fähren, die im interkontinentalen Personenverkehr aber eine untergeordnete Rolle spielen. Erwähnenswert sind die Frachtschiffreisen.ch / Globoship.



Über Flugreisen


Die Flugindustrie verursacht 2 – 3 % der
weltweiten CO2 Belastung, wird aber unverhältnismässig stark ins Gericht genommen. In jedem Zeitungsartikel über Klimaschutz wird der Flugindustrie in die Suppe gespuckt, während andere „Sünder“ einfach ungeschoren davonkommen. Es ist nun mal so, dass es für die meisten Arten von Langstreckenreisen gar keine Alternative zum Flugzeug gibt. Es bringt also nichts, die Flugindustrie zu verteufeln. Vielmehr sollte jeder Ferienreisende für sich selber überlegen, ob er für Fernreisen nicht besser 3 als nur 2 Wochen Ferien einplanen sollte. Geschäftsreisende sollten versuchen, ihre Reisen zu bündeln und wenn immer möglich durch Videokonferenzen zu ersetzen.



Stephan äussert sich in seinem Finanz Blog über den Bali Rummel und ich frage mich ernsthaft, ob man diesen Weltklimagipfel nicht besser und glaubwürdiger als Videokonferenz abgehalten hätte?



Abschliessend möchte ich sagen, dass jeder für sich selber seine Ökobilanz machen sollte. Wenn er das für ihn geeignete Transportmittel gewählt hat, möge er seine Reise unbeschwert geniessen.


Flüge und Städtereisen - citytrip.ch


citytrip.ch 17Dez07/rf


Hier noch etwas Aktuelles für Träumer ...

warmer Badestrand

... Ferien, da denken viele an einen warmen, Sonnenständer überfluteten Strand - Londoner Citytrip - es muss nicht immer nur der «Londoner Strand» sein ...



Kokain, Kackvögel und die ignorante Blogosphäre - ein Interview mit Gebsn
Seit drei Jahren führt Gebsn sein Gebsn" TARGET="">gleichnamiges Weblog. Er hat für das inzwischen eingestellte Blick-Städteblog geschrieben, unzählige Beiträge über Politik und Humor verfasst und kennt die Blogosphäre wie seine eigene Westentasche. Grund genug, dem unermüdlichen Blogger zu treffen und ein paar Fragen zu stellen.
Zuallererst eine formelle Frage: Wie sollen wir Sie nennen? Herr Gebsn? Oder ist Gebsn Ihr Vorname? Wir sind etwas verwirrt!
Herr Gebsn gefällt mir gut. Früher war's Gebbi Gebsn, den Vornamen Gebbi habe ich irgendwann gestrichen. Nun gibt es nur noch Gebsn. Als Vorname für diejenigen, die mich duzen wollen und als Nachname, wenn siezen angebracht ist.

Wir entscheiden uns für Herr Gebsn. Herr Gebsn, wieso benützen Sie ein Pseudonym? Wir behaupten mal etwas provokativ, Sie getrauen sich nicht, zu Ihren Texten zu stehen.
Ich stehe absolut zu meinen Texten. Nur möchte ich es den fröhlichen Profilbastlern von Staat und Privatwirtschaft nicht zu einfach machen. Ich bin da vielleicht etwas paranoid, aber wenn ich bei Google meinen "richtigen" Namen eintippe, finde ich ohnehin viel zu viele Daten über mich.

Trotzdem haben Sie sich entschieden, Ihre Texte ins Internet zu stellen. Wie und warum sind Sie Blogger geworden?
Ich hatte bereits zuvor ein Art Humor-/Satiremagazin im Internet veröffentlicht, dass aber - man glaubt es kaum - sogar noch weniger Besucher hatte als mein aktueller Blog. Die Seite hatte ich mit meinem sehr bescheidenen Webdesign-Wissen selbst gebastelt. Entsprechend war die Seite ziemlich dilettantisch aufgebaut. Und es war auch immer eine Heidenarbeit, neue Beiträge online zu stellen. So suchte ich nach einer Möglichkeit, einfach und regelmässig mein Geschreibsel zu veröffentlichen. Und da bin ich auf die Blogs gestossen.

Sind Blogs für Sie demnach ein reines Medium, um Inhalte ins Internet zu stellen?
Mehr oder weniger schon. Blogs ermöglichen zwar mit Kommentaren, Feeds, Verlinkung etc. einen vernetzten Austausch. Aber ich kann die Blogger nicht verstehen, die das Gefühl haben, mit Blogs und dem ganzen Web 2.0-Käse würde die Welt oder zumindest die digitale Welt revolutioniert. Facebook, myspace und Co. … da pfeif' ich drauf! Ich habe zwar auch einen Flickr-Account, aber den brauche ich lediglich zur Einbindung von Fotos in meinen Blog. Die ganze Vernetzerei kann mir gestohlen bleiben.

Kommen wir zurück zu den Blogs? Blogs werden oft als Online-Tagebücher definiert …
Bei dieser Definition krieg' ich sooo einen Hals! Selbstverständlich gibt es auch Blogger, die ihren Blog als Online-Tagebuch nützen und darin ihre Gedanken, Wünsche und Erlebnisse festhalten. Das ist aber nur ein Teil der so genannten Blogosphäre. Daneben gibt es Fachblogs zu allen möglichen Themen: es gibt Medienblogs, Blawgs [Anm. d. Redaktion: Blawgs sind Blogs zu juristischen Themen], politische Blogs und und und. Solche Blogs als Online-Tagebücher zu qualifizieren würde ja keinem vernünftigen Menschen in den Sinn kommen.

Nun zu Ihrem Blog. Sie schreiben Kurzgeschichten, äussern sich zu politischen Themen, stellen Fotos und Zitate ins Netz, verfassen Tipps. Glauben Sie wirklich, dass Sie mit diesem "Sammelsurium" gegen die so genannten A-List-Blogger und die Themenblogs ankommen?
Es geht mir ja überhaupt nicht darum, zu den zehn bekanntesten Bloggern der Schweiz zu gehören. Natürlich wäre das prima, aber gewiss kein Ziel. Sicher, ich könnte für einige der Themen spezielle Blogs zu führen. Aber das bedeutet nicht nur eine Menge zusätzliche Arbeit, sondern widerspricht auch meiner ursprünglichen Idee, auf "Gebsn" alles zu veröffentlichen, was mich interessiert. Und schliesslich und endlich verliert man so auch Besucher und Ranking.

Für Sie sind Ranking und Besuchszahlen also wichtig?
Ich glaube, das kann kein Blogger bestreiten. Jeder möchte doch möglichst viele Besucher und Kommentare, sprich möglichst viel Aufmerksamkeit. Wer nur für sich schreiben will, würde das Geschriebene kaum ins Netz stellen. Heute eröffnen die Jugendlichen einen Blog, früher kauften sie sich eine Gitarre.

Ein interessanter Vergleich. Aber kann man mit Bloggen Mädchen beeindrucken und Eltern schocken?
Zugegebenermassen, wenn man sich als Blogger outet, werden keine Frauenherzen schwach. Rockstar, das hatte einen Hauch von Rebellion und ein bösen Bube-Image. Bloggen findet sogar meine Grossmutter langweilig. Aber der hauptsächliche Antrieb ist meiner Meinung nach schon derselbe: Das Verlangen nach Aufmerksamkeit.

Als erfahrener Blogger können Sie uns sicher ein paar Tipps verraten, wie man diese Aufmerksamkeit erhält?
Nun, ein Mittel sind sicher kurze, schlagkräftige Titel. Am besten natürlich aus dem Themenbereich VIPs, Sex und Verbrechen. Das zieht auch und gerade bei Blogs.

Sie liefern sich gerne Schlagabtausche mit politisch anders gesinnten Blogs. Denken Sie wirklich, dass diese Diskussionen etwas bewirken?
Keine Ahnung. Ich selber bin gerne bereit, meine Meinung zu ändern, wenn mir gute Gründe dafür präsentiert werden. Ich wäre ja nicht nur sackarrogant sondern auch strunzblöd zu glauben, meine Ansichten seien die allein selig machenden. Ob das meine Diskussionspartner ähnlich sehen, kann ich nicht beurteilen. Bei einigen hat der missionarische Eifer aber zu einer - sagen wir's mal so - gewissen Argumentationsresistenz geführt.

Wenn man Ihre Kommentare liest, könnte man behaupten, der missionarische Eifer ist Ihnen auch ganz gut bekannt.
Nun, das mag teilweise stimmen. Ich kann's einfach nicht haben, dass unwidersprochen irgendwelcher argumentfreier Quark in die Welt posaunt wird. Das könnte man vielleicht schon als missionarischen Eifer qualifizieren. Ich versuche dabei, sachlich zu argumentieren. Aber manchmal muss man halt die Urheber von grenzdebilem Unfug als das benennen was sie sind: Kackvögel. Das können Sie ruhig so aufschreiben.

Hitzige Debatten sind zeitintensiv. Genau wie das Schreiben eigener Beiträge. Wie viel Zeit setzen Sie für das Bloggen ein?
Oje. Ich befürchte, dass dürften fast zwei Stunden am Tag sein, wenn man die Lektüre aller Blogs, die ich abonniert habe, mitzählt. Ich frage mich, wie das andere Blogger machen, die mehrere grössere Beiträge am Tag verfassen und auch noch in der ganzen Weltgeschichte herumkommentieren. Ich bin überzeugt, dass bei einer grossen Mehrheit der Output zulasten der Arbeitszeit geht, da muss mir keiner was anderes behaupten! Würde man z.B. ein solches Interview erfinden möchten, Gott weiss, wie viel Arbeitszeit das in Anspruch nehmen würde.

"Blogs sind die Klowände des Internets". Wie stehen Sie zu dieser Aussage?
Gegen den Vergleich ist nichts zu sagen, wenn ich an die gute alte Studienzeit zurückdenke. Da konnte man von den Klowänden nicht selten Geistreicheres erfahren als in den Hörsälen.

Aber sind denn nicht - zumindest in der Schweiz - die Blogs auf einem deutlich tieferen Niveau als die traditionellen Medien?
Wenn man berücksichtigt, unter welchen Umständen die privaten Blogs geführt werden, finde ich, schneiden die Blogs im Vergleich sehr gut ab. In so manchem Blog findet man qualitativ Hochstehenderes als in vielen Tageszeitungen. Allerdings sind zu viele Blogs in der Schweiz nur reaktiv, sprich sie nehmen Themen aus Fernsehen, Zeitungen oder aus anderen Blogs auf. Leider geht es zu oft nur darum, wer die neuste Sau am schnellsten durchs Bloggerdorf treibt. Zum Glück gibt es aber noch Blogger, die nicht nur die aktuellsten Neuigkeiten weiterverbreiten, sondern sich auch grundsätzliche Gedanken machen und die in aller Gelassenheit Lesenwertes produzieren.

Was ist Ihrer Meinung nach die Zukunft der Blogs?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es für Jugendliche normal wird, einen eigenen Blog zu führen. Die Abgrenzung von "normaler" Internetseite und Blog wird wohl auch immer schwieriger. Besonders für die Medien sind schon jetzt RSS-Feeds und Kommentarmöglichkeit Pflicht. Politiker- und Zeitungsblogs könnten gross rauskommen, ebenso Zusammenschlüsse von Blogger und professionelle "Blogunternehmen" wie z.B. blogwerk. Die kleinen Blogs werden kaum durchstarten.

Unsere letzte Frage: Wie sehen Sie die Zukunft Ihres eigenen Blogs?
Oh, ich habe so viele Ideen und so wenig Zeit, sie anzupacken. In Kürze möchte ich einen Ableger-Blog starten. Oder auf gut neudeutsch: Ein Spin-Off. Es geht um eine wöchentliche Serie von kurzen, fiktiven und hoffentlich lustigen Dialogen zweier Jugendlicher. Eine Art Mini-Comedyserie halt. Und natürlich in Form eines Blogs. Man darf gespannt sein, ob das funktioniert. Ich bin es auch.

Herr Gebsn, wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihr Unterfangen und danken für das Interview.

Das Interview führte Gebsn.

Gebsn

persönlichen Kackvögel

... es dürfte noch seine Zeit dauern, bis ich meine vier persönlichen Kackvögel, trotz Klimaerwärmung, im Dezember bei uns so auf dem Bild festhalten kann - exakt Minus 3 Grad ...

Adventskalender 19

... lange Wanderferien sind ja schön und Umwelt schonend, aber beim Fahrzeug könnte es Stillstandsschäden geben ... weiter zum Adventskalender 19


Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 19 HTML)

Zusammenstellung und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Umweltziele von Tari Eledhwen und Psychografie der Raucher

Gestern haben wir über die Raucher berichtet - ironisch, sarkastisch, kurz gesagt: sackstark. Er berichtet gestern selbst noch über die Urinprobe am Arbeitsplatz. Ob der Thuner Garanoir , der Gamaret, welcher übrigens in der Weinkarte nicht zu finden ist, oder des Lachens wegen der Aschenbrüder auf die Blase drückte ...


... spielte bei diesem 7ner-Gremium keine Rolle. Geraucht hat kein Einziger. Auch die beiden Blogger, die heute berichten, rauchen nicht (mehr). Aber über andere aus einem 7ner-Gremium haben wir schon berichtet. Ja da ist sie, Sandra Infanger und wie ich lese, muss ich sie einmal zu einem Öufi-Bier in Solothurn einladen. Mal schauen, ob sich der Alex noch an den Schulkollegen seines Bruders Oli erinnert. Die Welt ist ja bekanntlich klein und so habe ich in einem Kommentar im Personalblog (der zweite heutige Beitrag über die Psychognomie der Raucher schrieb er) Josi digital kennen gelernt. Sie glauben gar nicht, wie viele verschiedenste Leute man beim Bloggen irgend einmal sogar persönlich kennen lernt. Bloggen sie doch auch einmal und vor allem, machen sie dies einmal so lange wie Tari Eledhwen (ist Elbisch und heisst Königin der Elfen/Elben) aus Berlin und Solothurn. Herzliche Gratulation, 2300 Tage online und nur einmal im Monat keinen Beitrag /Samso inklusive. ...

Sandrainfanger

Umweltpolitik (Teil 1) - Meine Ziele



Heute gehe ich auf eines meiner Lieblingsthemen ein, die Umweltpolitik, die mir selbst sehr am Herzen liegt. Wir haben nämlich nur eine Welt!


(Diskussion auch im Forum)


Die Fakten:


Die Welt ist kurz davor, zu Kollabieren!
Es gibt immernoch Menschen, die dies alles für ein Hirngespinst halten
Es braucht klare Gesetze und Regeln
Vorbild sein, ist besser, als Wasser predigen und Wein Saufen!
Umweltschutz geht jeden an!
Jeder kann was dafür tun, und bekommt auch noch was dafür!


Fangen wir mal ganz vorne an:


Ich bin der Meinung, das ich als Umweltpolitikerin, die ich zu sein meine, ein Vorbild sein muss. Ich kann nicht von meinen Wählern etwas fordern, was ich selbst nicht bereit bin, zu geben. Deshalb liste ich nun auf, welche Maßnahmen ich bereits traf und welche ich noch treffen werde.


Bereits getroffene Maßnahmen:


Alle Glühbirnen und Lichterquellen durch Stromsparlampen ersetzt. Stromrechnung wurde dadurch um 18% tiefer. CO2 Ausstoß entsprechend um 18% gesenkt.
Alle Geräte an eine Steckleiste gehängt, die man ganz ausschalten kann. Somit ist kein Gerät mehr im Standby, ausser der HP Tintenstrahldrucker, der mehr Energie im Reinigungsmodus verbraucht, als in 8 Stunden Standby. (Wenn er dauernd an ist, ist der Reinigungsmodus nicht täglich) Stromrechnung dadurch um ca. 5% Gesenkt. CO2 Ausstoß ebenso.
Kühlschrank von Stufe 3 auf Stufe 1 zurückgestellt, ca. 20% weniger Stromverbrauch.


Alleine dadurch habe ich insgesamt ca. 38% weniger Strom, den ich verbrauche, als im Vorjahreszeitraum. Netter Nebeneffekt: Meine Dreimonatsrechnung ist von 120 Fr. auf 80 Fr. gesunken, und dies obwohl die Strompreise gestiegen sind!


Heizung von 22.5C im Wohnzimmer auf 20.5C zurückgestellt, und im Schlafzimmer von 19.5C auf 18.0C, in der Küche von 20C auf 18C. Gesamte Ersparnisse ca. 12% CO2 weniger in der Atmosphäre. Da das Öl teurer wurde, werde ich im Geldbeutel nichts merken, aber auch kein Anstieg!


Stromsparender TV, der 50% weniger Strom als sein gleichgroßer Vorgänger braucht, wurde ebenfalls angeschafft.


Das Gerät, das bei mir am meisten läuft, ist der PC. Dies ist ein einfacher Rechner, der nur 100W pro Stunde braucht, im Maximalfall. Damit ca. 1/4 von dem, was ein Durchschnittspc heute braucht.


Die Ersparnisse an CO2 sind groß. Doch, was kann ich in der Zukunft noch tun?


Autofahren kann ich nicht, und will ich nicht können, somit fahr ich mit der Bahn und dem ÖV.


Aber, sollte ich je ein eigenes Haus besitzen, wird es keine Öl oder Gasheizung geben. Und auf dem Dach werden Solarzellen sein.


So, nun zu meinen Forderungen in der Politik:


Auf jedes Dach gehören Solarzellen!
Damit könnten bestimmt 20-30% der Energie erzeugt werden, die wir verbrauchen.


Kippfenster sollten verboten werden!
Viele Menschen lassen den ganzen Tag ihr Fenster gekippt, und verschwenden so unnötig Energie, das ist schlecht für unsere Umwelt!



Schulfach Umweltschutz
Schüler sollen früh lernen, wie man Energie sparen kann, und das dies oberste Pflicht aller Menschen ist.


Pro Windkraft!
Es sollten, wo immer möglich, Windkraftwerke aufgestellt werden
Aber auch die Wasserkraft kann besser genutzt werden.


Unternehmen, die Umweltfreundlich sind, sollen Belohnt werden, jene, die es nicht sind, gnadenlos bestraft!
Unternehmenssteuer sollte auch einen Steuereffekt haben. Wer Umweltfreundlich ist, soll belohnt werden, wers nicht ist, soll bestraft werden, und zwar saftig!


Noch ist längst nicht alles zusammengetragen. Darum ist dies nun Teil 1 der Ziele. Es wird ein zweiter Teil folgen.




So und nun ist ein Crash-Kurs in Psychographie angesagt - nicht dass mir das Probleme gibt, es sei denn man bedenke, dass ich mir Gedanken zu Bildern im Adventskalender machen muss. Aber lassen wir von Hörbie die unterste Stufe der Menscheit des 21. Jahrhunderts zerfelddern, die Raucher ...


Solarzellen

Die Sippe des blauen Dunstes mal mit anderer Brille gesehen, man darf neben den ernsten Aspekten auch schmunzeln:

Der Zigarettenraucher ist der einzige, der den Rauch in sich hinein saugt, um das Gefühl der Leere auszufüllen (Angst vor der reizlosen Langeweile). Am Beispiel des Marlboro man, er ist der einflussreichste Mann, der nie gelebt hat, kann man abschätzen, was die Werbeindustrie investiert, um diese Angst gesellschaftsfähig zu machen. Wer glaubt, ein besonders Besonderer Zigarettenraucher zu sein, dreht diese selber. Ein Joint kann man als abgewandelte Zigarette sehen. Das Rauchen eines Joints dient eher der Flucht von der Wirklichkeit (Angst vor der Realität und der Gegenwart).


Der Kielzigarrenraucher (Villiger Kiel) ist alles andere als ein Geborgenheitslutscher. Zwischen den Lippen kaut er, wie ein anderer am Bleistift, an seinem Blasrohr, aus dem er meist wortlos wohlgezielte Gedankenpfeile abschiesst. Den "Kiel" steckt er sich wie einen Stachel in den Mund, als ob er sich durch einen langen Dorn abschirmen wollte, damit niemand in sein Denkrevier einbreche. Aus den Augenwinkeln beobachtet er jede Einzelheit. Kritisch und schlau, wie ein Sherlook Holmes, lässt er sich nicht in die Enge treiben. Er will sich und den anderen beweisen, dass er aus der Sackgasse findet. Das Signal der Kielzigarre drückt die Eigenschaft von Selbstbehauptung gegen jede geistige Einengung oder Abhängigkeit aus. Übrigens: Der "Kiel" wurde von einer Frau erfunden!


Wer eine Brissago dem Kiel vorzieht, kommt ohne Mundstück zurecht. Es gibt "Weibchen" mit dickerem "Rauchröhrchen) und "Männchen". Das Anzünden erfolgt mittels des im "Rauchröhrchen" befinden Halmes in graziöser Zeremonie.


Der Cigarrenraucher verhält sich völlig anders als beispielsweise der nervös und gierig inhalierende Zigarettenfritz. Selbstgefällig schmaucht und pafft er mit dem dicken Lutscher vor sich hin. Er kann sich das dicke Vergnügen zeitlich und finanziell leisten, ist die unausgesprochene Aussage. "Mir kann keiner" oder "mir können alle", scheint er zu denken, wenn er die dicke Cigarre mit gespreizten Fingern ins Gesicht steckt. Aus Angst der Überreizung greift er nach dem glimmenden Schnuller und suggeriert sich eine buddhaähnliche Zufriedenheit, die ihn gegen allen Ärger abschirmen soll. Das Signal der Kopfcigarre demonstriert den Anspruch auf Selbstzufriedenheit. Dass die Cigarre gar zu einem existenziellen Lebensinhalt werden kann, sei am Beispiel von Herrn Herzog angedeutet.


Die "ganz harten" Männer greifen zur Toscani oder zur Toscanelli. Die sind jedoch nicht gleich salonfähig wie die "richtigen" Cigarren (Angst vor Minderwertigkeit).


Ich verstehe, dass einer dem edlen Duft einer "Havanna" und einem feinen Cognac kaum widerstehen kann.


Der Pfeifenraucher hingegen, der sich am Pfeifenkopf festhält und mit seinen Kultinstrumenten stochert, stopft und anzündet, bevor er sich zu einer Stellungnahme bequemt, sucht für sein Selbstgefühl einen festen Halt. Seine Unsicherheit wurzelt in der Angst vor Weite und Verlorenheit. Er hat Angst vor dem Verlust an Einfluss und Geltung gegenüber der Umwelt. Besonders peinlich ist es ihm deshalb, was er als gesellschaftliche Zurücksetzung oder als Blamage auslegt. So wie er sich an der Tabakpfeife festhält, ist es ihm ein Bedürfnis, sich an irgend eine solide Sicherheit, an einen Glauben (Gott, Geld, oder Gesllschaft) anzuklammern, um harmonische Ruhe zu finden. Der Geborgenheitsdrang, der Hang zur friedvollen Sicherheit, führt die Kinderhand zur Mutterbrust, die Männerhand zum Pfeifenkopf, die Frauenhand.... Eine psychosoziale Betrachtung zeigt noch eine andere Sicht.
Tipps und Tricks deuten darauf hin, dass das Ritual von Anfang an gepflegt sein will.


Geräuchert hält länger! Da muss etwas dran sein. Ansonsten würden nicht Senioren für's Peifenrauchen werben...


Ob sich die Pfeifenraucher an die Friedenspfeifen der Indianer erinnern? Eine besondere Zelebration stellt das Rauchen einer Wasserpfeife (Shisha) dar. Mit dem Bong wird auch Cannabis geraucht. Auch da gilt, was schon zum Joint bemerkt wurde.


Wir wissen heute, dass das Passivrauchen für Betroffene schädlich ist. Auch ist bekannt, dass grosse Gesundheitsrisiken mit dem Rauchen verbunden sind. Es gibt gute Gründe dafür, damit aufzuhören. Das ist einfacher gesagt, als getan. Einsicht, den Willen es zu tun und ein bisschen Durchhaltewillen sind schon erforderlich. Ich habe das 1977, nach durchzechter Nacht im Militärdienst geschafft (von ca. 50 Zigis pro Tag auf Null) und durchgezogen. Es ist bekannt, dass Tabakrauch sehr viele hochgiftige Schadstoffe enthält. Mittlerweilen setzen sich rauchfreie Zonen in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und an Arbeitsplätzen durch. Doch die Massnahmen bringen manch eine Gaststätte in Schwierigkeiten.


Andere Länder, andere Sitten. Beispiel Singapur: Rauchen: Man beachte, daß in Singapur das Rauchen in Bussen, Taxi's, Aufzügen und öffentlichen Gebäuden sowie in allen klimatisierten Restaurants und Bars gesetzlich verboten ist. Vorbild für Europa: Jagd nach Raucher in Singapur:
Im Stadtstaat Singapur machen zivil gekleidete Polizisten Jagd auf Raucher. Wer erwischt wird, wo er nicht rauchen darf, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 1'000 Singapur-Dollar (rund Fr. 1'000.--) rechnen. Rauchen ist in Singapur praktisch in allen geschlossenen Gebäuden verboten, aber auch in der Warteschlange vor Taxen oder Bussen.


Quelle: singemäss, u.a.: Prof. Dr. Max Lüscher, „Signale der Persönlichkeit“ rororo 6942


«Magwin cuia er» und für die ganz widderlich Sprachbegabten gibt es noch einen Gratistipp. Und wenn der Tipp des «Schulfachs Umweltschutz» umgesetzt werden soll, dann gehört Sandra 2011 in den Nationalrat - egal, welches Parteicouleur sie tragen und wenn man VEntilation und LUX anschaut, werden wir beim 11-Bier was zu erzählen haben ...

Adventskalender

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07.59 - 13.! Schwer Verständliche Politik - Unternehmens-Kommunikation - steter Tropfen ...

... höhlt den Stein. Aus Wasser kann man/frau auch mehr machen, der Personalblogger erzählt. Morgen wird vielleicht eine zukünftige Parteipräsidentin einer noch zu gründenden Partei etwas zu erzählen haben und vielleicht stellen wir dann auch noch fest dass «2 nicht immer 2» zu sein scheint - ein Schwer Verständliches Produkt (SVP). Nun aber zum eDemokrat.

Modern, gut, ökologisch, ökonomisch, effizient hat nichts mit der Unternehmesgrösse zu tun. Lesen sie den Beitrag vom ehemaligen Co-Präsidenten von swissblogpress zweimal. Einmal aus der Sichtweise von KMU, Kleinfirmen - einige haben ihre Blogs bisher im Adventskalender vorgestellt - und das zweite mal aus der Sicht eines bekannten Grossunternehmens. Zum Beispiel die Post (Bee Tagg) und sie werden feststellen, dass grosse und kleine es ähnlich gut machen können - könnten, denn es gibt viel mehr andere. Versetzen sie sich gedanklich in ein zurückgebliebenes Unternehmen (es geht auch mit politischen Parteien) und dann müssen sie nur einmal lesen und der Lernerfolgt sollte grösser sein. Und dazwischen mit Trinkwasser Energie tanken.


Bloggen in der Unternehmenskommunikation?

Beitrag von Christian Schenkel mit dem Blog eDemokratie.ch - aktueller den je! (Anm.: sbp)

Alle kommunikativen Massnahmen eines Unternehmens (Interne Kommunikation, PR, Werbung, Marketing, Lobbying) zielen darauf ab, die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft gegen innen und aussen zu unterstützen. Unternehmenskommunikation ist daher nie Selbstzweck, sondern immer zielgerichtete Kommunikation. Deshalb ist die Frage, ob der Einsatz von Blogs in der Unternehmenskommunikation Sinn mache, primär mit der Überprüfung der Zweckmässigkeit dieser neuen Kommunikationsform zu beantworten. Kann mit dem Einsatz von Blogs der Mix an Kommunikationsinstrumenten derart optimiert werden, dass die strategischen und operativen Ziele des Unternehmens besser unterstützt werden?

Eine kommunikative Lücke
Kommunikative Aktivitäten werden vom Unternehmen geplant, koordiniert, inhaltlich abgestimmt und schliesslich über verschiedene Kanäle realisiert. Diese Aktivitäten umfassen einen grossen und berechenbaren Teil der Kommunikation. Ab dem Zeitpunkt aber, wo die Massnahmen realisiert worden sind, verliert das Unternehmen weitgehend die Kontrolle über ausgesandten Botschaften. Wie die Mitarbeitenden, Kunden und Öffentlichkeitsarbeiter die Kommunikationsinhalte interpretieren, entzieht sich dem Einflussbereich der Unternehmenskommunikation. Erst im Nachhinein kann mit aufwändigen und teuren Mitteln der Meinungsforschung herausgefunden werden, ob die Botschaften angekommen sind und wie deren Wirkungen waren. Was sich dazwischen abgespielt hat, ist für die Unternehmenskommunikation eine kommunikative Lücke im doppelten Sinne: Sie weiss nicht was passiert und kann damit auch keinen Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen.

Märkte sind Gespräche
Schade. Denn das wäre ja gerade der interessante Teil der Kommunikation. Hier entscheidet sich, ob sich die vom Unternehmen ausgesandten Botschaften im Nirgendwo verlieren oder ob sie zum Gegenstand von Gesprächen werden. In letzterem Fall kommen die Botschaften auf den Meinungsmarkt und werden in der wichtigen «Face-to-Face»-Kommunikation bewertet und beurteil. Man spricht über das Unternehmen W. Oder man hört vom CEO X. Für das Produkt Y wird an allen Ecken und Enden geschwärmt. Die Dienstleistung Z, sagt man, sei ein richtiger Flop. Jetzt bilden sich Meinungen, Urteile, Einstellungen und Haltungen. Wieder einmal möchte ich hier an den inzwischen geflügelten Ausspruch «Märkte sind Gespräche» aus dem «cluetrain manifest» erinnern.

Blogs als Lückenbüsser?
Wenn es für Blogs in der internen und externen Unternehmenskommunikation einen sinnvollen Einsatz gibt, dann besteht er darin, eine Plattform für die meinungsbildenden Gespräche zu bieten. Blogs erlauben eine verantwortungsvolle, kontrollierte und vor allem partizipative Kommunikation. Sie können gezielt eingesetzt werden, um die offizielle Information mit einer Form des dialogischen Austausches zu ergänzen. Dies ist nicht nur mit Blick auf neue Produkte und Dienstleistungen, bei denen die Produktmanager auf Rückmeldungen von Kunden angewiesen sind, interessant, sondern auch bei der Positionierung des Unternehmens in Zeiten äusseren und inneren Wandels. Freilich können Blogs die erwähnte Kommunikationslücke nicht gänzlich schliessen. Aber sie können als eine von Autorinnen und Autoren geführte Kommunikationsplattform mit die Chancen erhöhen, in den Prozess der Meinungs- und Urteilsbildung einzugreifen.

eDemokratie



Trinkwasserkraftwerke

von Herbert Odermatt mit dem Personalblog

Wir wissen von Orten auf dieser Welt, wo grosse Wasserknappheit herrscht. Wir leisten es uns, mit Trinkwasser Autos zu waschen...! Wenn das Wasser schon fast von selbst zu uns hinab fliesst, kann und soll die potenzielle Energie doch in kinetische umgewandelt werden.
Das Aktionsprogramm Energie 2000 sah vor, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss zu stabilisieren und den Anteil erneuerbarer Energie zu erhöhen. Energie Schweiz ist das Nachfolgeprogramm. Eine nachhaltige Energieversorgung ist das Ziel.


Ich erinnerte mich an meinen früheren Fliegerkameraden Peter Burger. Er erzählte mir vor längerer Zeit, dass er, bzw. bpi ingenieure, sich u.a. mit Kleinwasserkraftwerken und solchen der besonderen Art, nämlich jenen, die mit Trinkwasser betrieben werden, befasse. Beispiel: Trinkwasserkraftwerk "Margi", Gemeinde Sarnen. Die Idee sei zwar schon uralt, sie trage aber nach wie vor eine rekordverdächtige Gesamtumweltbilanz in sich und stosse auf hohe Akzeptanz. Die Idee ist faszinierend: Trinkwasser welches in höheren Regionen gefasst und ins Reservoir geleitet wird, besitzt bereits aus der Höhendifferenz und der Wassermenge eine bestimmte potenzielle Energie. Diese zu Energiezwecken zu nutzen, braucht lediglich einen zwischengeschalteten Dynamo bzw. Generator, angetrieben durch eine Turbine, z. B. eine Peltonturbine. Kleine Kraftwerke brauchen entsprechend angepasste Turbinen. Die Firma Sigrist AG in Sachseln, also praktisch vor meiner Haustür, kenne ich schon lange, dass diese aber Turbinen herstellt, weiss ich erst seit gestern! Die Produktepalette ist vielseitig. Stromerzeugungsanlagen von 12/24Volt (Alp-, SAC-Hütten) bis 400V mit 300kW Leistung werden als Einzelanfertigung nach Kundenspezifikationen hergestellt.



"...Vielerorts fliessen unsere Bäche ungenutzt ins Tal. Schade um den verpassten Energiegewinn! Wirtschaftlich betrachtet ist jeder Liter Wasser, der nicht mindestens einmal turbiniert wurde, ein Verlust. Und jedes verpasste Kilowatt muss zum Beispiel mit Öl, Kohle, Holz oder aus Atomkraftwerken gewonnen werden...."


Die Nutzung der Wasserkraft hat in der Schweiz Tradition. Es verwundert nicht, dass es nicht bei Grosskraftwerken geblieben ist, sondern dass es heute Kleinkraftwerke im Angebot gibt, die auch kleine Bedürfnisse abdecken. Es gibt kompetente Anbieter. Sehen Sie sich doch bei MHyLab, bei Solar-Hydro AG oder bei Kompetenz-Netzwerk Wasser im Berggebiet um!


Mit dem Projekt "Margi" wurde am Swiss Mountain Water Award 2005 teilgenommen. Sieger wurde allerdings ein anderes Projekt. Das ist zwar schade, aber ich freue mich, dass das Projekt in meiner Sichtweite realisiert wurde.
Sie sind an weiteren, auch technischen Details interessiert? Dann lesen Sie die Zusammenfassung zum Beschrieb sowie die Projektdokumentation für das Kraftwerk Margi



Turbinengebäude Margi



- Weitere interessante Broschüren zum Thema Kleinwasserkraftwerke (pdf sind gratis)

bpi ingenieure ag, Sarnen (im Mail «info» mit «peter.burger» ersetzen und sie können direkt den Fachmann fragen,

BeeTagg Personbalblog 200
Kein Wespennest, sondern das Bee Tagg vom Personalblog - zum selbst kreieren - damit die andern mit dem Handy direkt das Personalblog lesen können. Einer der vermutlich im richtigen Flügel einer guten Parteihälfte sein dürfte, die zwei (2) Bundesräte haben. Übrigens, falls sie es im ersten Link nicht gemerkt haben, Christian Schenkel wird sein Bee Tagg vermutlich selbst erstellen können - schauen sie mal mit der Lupe (ab Seite 6). Viel Spass am 13. - für einige vielleicht ein Unglückstag. Wir wünschen das Gegenteil.

Bundeshaus

... Archivaufnahme «Lust auf einen Sitz im Parlament» - heute müsste Parlament durch Bundesrat ersetzt werden ...



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Klimaschutz und swissblogpress - im Wespennest?

DAILY FRAGGLE ist mit einem eigenen Beitrag über das richtige Energiesparen und einem Gastbeitrag von Yoda über die neue Herausforderung von swissblogpress bei uns zu Gast. Sollte bei ihnen diese kreuzweisen Gastbeiträge Bauchweg verursachen, leiden sie vielleicht unter Gastritis. Hier können wir nicht helfen, aber bei Energie- und Kommunikations-Fragen ...

Klimaschutz, aber richtig

ein Beitrag von DAILY FRAGGLE Blogger Daniel Notthoff - seines Zeichen Präsident von swissblogpress
Am Samstag ging die Aktion “Licht aus” über die Bühne, bei der alle Teilnehmer für 5 Minuten das Licht ausmachen sollten. Unterstützt von der Bild, Pro7, Google, Greenpeace und weiteren Umweltschutzorganisationen, sowie öffentlichen Institutionen und Gebäuden, versprach die Aktion ein Erfolg zu werden.
Doch was bringen solche Aktionen? Nicht allzu viel, denn das Zauberwort heisst Nachhaltigkeit…

5 Minuten im Dunkeln tun nicht weh und sparen eine Menge Energie (wenn denn genug mitmachen), aber dem Klima wird damit noch lange nicht geholfen. Im Vorfeld der Aktion meldeten sich sogar die Energieversorger zu Wort und befürchteten einen landesweiten Stromausfall: falls zu viele Teilnehmer mitmachen, könnte zu viel überflüssige Stromenergie verfügbar sein und das Stromnetz würde sich teilweise oder sogar komplett abschalten.
Das dies nicht passiert ist zeugt entweder von einer zu geringen Anzahl von Teilnehmern - oder einem Stromnetz, das doch mehr verträgt als angenommen. Ich weiss es nicht und habe mich selber nicht an der Aktion beteiligt. Dafür war mein Xbox-Game gerade zu spannend… ;-)

Um auf die sinnlose Energieverschwendung hinzuweisen und kurzfristig etwas einzusparen mag die Aktion taugen; dem Klima hilft dies definitiv nicht. Hier sind nachhaltige Lösungen gefragt.

Die taz hat als Gegenaktion “Licht an, aber richtig” ins Leben gerufen. Hier geht es darum, das Licht anzulassen, aber alle (!) Lampen und Lichter im Haus durch entsprechende Stromsparlampen zu ersetzen, die dann nachhaltig den Energieverbrauch senken und somit dem Klima zu Gute kommen. Obendrein haben die Teilnehmer auch etwas davon, denn man muss nicht (auch wenn es nur Minuten sind) im Dunkeln sitzen, sondern kann mit reinem Gewissen “erleuchtet” bleiben.

Ich selber habe fast alle meine Lampen durch sparsame Versionen ersetzt. Klar habe ich noch Energiefresse wie Computer oder Game-Konsolen am Netz, aber zumindest der erste Schritt ist getan.

Wie schaut’s bei Euch aus? Sitzt Ihr noch im Dunkeln oder spart Ihr schon nachhaltig Energie? :-)

Dailly fraggle

Die neue Herausforderung: swissblogpress

Ein Gastbeitrag von Roman Hanhart - Yoda's Blog - anlässlich seiner 500-Tage-Blogtour bei DAILY FRAGGLE

Ich kenne Roman nun doch schon einige Zeit, schätze und respektiere sein Blog und seine Person sehr und gebe ihm sehr gerne die Möglichkeit einen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Roman hat sich auch ein aktuelles und passendes Thema ausgewählt (sbp) - und spricht mir aus dem Herzen… :-)

(Yoda) Wir alle kennen die Leidensgeschichte von swissblogpress, den legendären Artikel, der durch via heute in Umlauf kam und noch mehr Gemüter erhitzte. Elitär ist heute nichts mehr und der abgehobene Anspruch, zu den Besten der Besten gehören zu wollen, gilt nicht mehr. swissblogpress ist heute offen für alle Menschen. Die Institution ist zu einem “gut schweizerischen” Verein mutiert. Soweit so gut.
Jetzt geht es um das Eingemachte, darum, Fleisch um den Knochen zu bringen. Es gibt ja ein paar Exponenten in unserer schweizerischen Blogosphäre, die die Meinung vertreten, es brauche keinerlei institutionellen Plattformen für uns Blogger. Da bin ich grundsätzlich anderer Meinung und sehe in jenen Plattformen sogar den Grundstein, so sich die gesamte Szene in der Öffentlichkeit emanzipieren kann. Klar, es braucht dazu natürlich die einzelnen Zellen jener Gemeinschaft, die Blogs, welche Content liefern, der tatsächlich Mehrwert bietet und damit brauchbare Inhalte bereitstellt. Ohne jene Blogs ist natürlich alles für die Katze. Und hier darf man sich durchaus die Huhn-Ei-Frage stellen, was es zunächst braucht: Eine Gemeinschaft, welche das Bewusstsein für eine Emanzipation unter den Bloggern fördert oder Blogs, die bereits in der Öffentlichkeit anerkannt sind. Wohl braucht es beides.

Die primäre Aufgabe von swissblogpress sehe ich demnach darin, einen Brücke zwischen unserer Gesellschaft, der Öffentlichkeit und den Bloggern zu zu schlagen. Die Blogger sind ja selbst Mitglieder unserer Gesellschaft und so dürfte der erste Schritt schon dadurch getätigt sein. Aber es braucht mehr. Denn jene bloggenden Menschen, die dem Anspruch nacheifern, Öffentlichkeit zu produzieren, möchten gerne das entsprechende Echo da draussen in der Welt widerhallen hören. Und ganz alleine, als Einzelkämpfer, als Mann oder Frau an der Front, gelingt dies meiner Meinung nach um ein Mehrfaches schwerer als mit der Wucht, Kraft und Fokussierung einer schlagkräftigen Gemeinschaft. Denn jene Plattform dürfte in der Presse auf ein grösseres Interesse stossen, als einzelne Blogger.

Aus meiner Sicht kann swissblogpress nun auf der grünen Wiese beginnen. Die Vergangenheit ist vorbei, es mag noch den einen oder andern Neandertaler geben, dem das noch nicht bewusst ist und versuchen wird, in längst verheilte Wunden zu schlagen. Das ist jedoch sekundär. Primär sehe ich nun in den Aktivitäten von swissblogpress die grosse Herausforderung. Meiner Meinung nach ist das Allerwichtigste nun, aktiv zu werden. Und zwar nach aussen gerichtet. Mitglieder finden sich zur Zeit wohl nur wenige, wenn überhaupt, denn präsentieren kann der Verein noch nicht viel. Deswegen halte ich es für das Primäre, zunächst einen Plan aufzustellen, mit welchen Mitteln und Formen dem Verein ein Gesicht gegeben wird, das da draussen in der Welt wahrgenommen wird.

Das setzt allerdings ein hohes Engagement voraus. Persönliche Ressourcen sind gefragt, Einsatz und der Wille, den Verein vorwärts zu bringen. Ich mag mich gut an die Zeiten erinnern, als ich den Internet Club Zürich mit fünf Freunden führte. Damals investierte ich bis 35 Stunden pro Woche in den Verein; alles im Ehrenamt. Damit wird der Erfolg kommen oder fliehen. Aus der Ferne betrachtet sehe ich keine Persönlichkeiten, die eine so hohe Investition im zeitlichen Rahmen für swissblogpress beisteuern könnten. Entweder dauert der Aufbau entsprechend länger, oder der Vorsatz versandet. Das wäre sehr schade. Allerdings kann ich mich auch täuschen, und der Verein lässt sich mit weniger Aufwand auf Vordermann bringen. Grundsätzlich aber meine ich, dass der Zeitbedarf für Vereinsarbeiten immer unterschätzt wird.

Vor einigen Monaten habe ich mich aus swissblogpress zurückgezogen. Mit Spannung beobachte ich nun, was daraus wird. Im Moment will ich mich nicht gross einmischen oder gar Verantwortung übernehmen. Meine Kapazitäten im Bereich Bloggen sind erschöpft, meine Familie ist auch noch da und zwischendurch darf ich noch ein wenig bei meinem Arbeitgeber werken. Deswegen bleibt mir im Moment nicht viel mehr, als zu beobachten, ab und zu mal einen Bemerkung zu machen.

Beetagg swissblogpress und Finanzblog

... nun lassen wir euch mal etwas im Dunkeln sitzen und beobachten, wer sich bei Energieangelegenheiten und in Kommunikationsfragen mit obigen «Bienen-Signal-Leinen», einem «Wespennest» nicht unähnlich, umgehen kann. Vielleicht kommt das Wort auch aus dem Schwedischen und dann heisst es Bienen-Stachel ...


Adventskalender

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L'Art de la Liberté – raumplanend aus fusionierendem Rohr

«Ach ja, mein Blogname wandelt sich derzeit gerade, ich komme von Mary Poppins weg und lande am Schluss bei © Monsieur Fischer - L'Art de la Liberté. Diese SuperCaliFragilisticExpialiDocious-Geschichte hat ausgedient.» Mit Monsieur Fischer unterhält sich der Finanzblog über die Massnahme 3-6 von Bundesrat Moritz Leuenberger – über Raumplanung und vor allem, wie verschiedenartig und doch fast gleich, Blogs kommunizieren können und zwei verschiedene Adventskalender führen. Und fast ganz am Schluss zeigen wir, wie lohnend bei beiden Adventskalendern ihre Mitarbeit sein kann.

Ihre Idee eines Gast-Adventkalenders ist älter als die von swissblogpress. Sie sind schneller. Wobei Schnelligkeit relativ ist und im grössten Raum, dem Weltraum, einige Eigenheiten hat. Nina hat im ersten Fenster ihren Stern verloren und bluetime nimmt am nächsten Tag den Faden auf und folgt dem Stern und lässt sich von ihm führen. Planen sie ihren Raum, den jeweiligen Blogbeitrag oder ist dies Zufall?.

«Gibt es denn Zufälle? Oder ist es einfach nur ein unveränderliches Schicksal, dass die ersten beiden Adventstage von Sternen geprägt wurden? Wer weiss es... Fakt ist, weder Nina wusste etwas von Bluetimes Beitrag, noch umgekehrt. Und trotzdem gingen beide Geschichten von der Thematik her in eine ähnliche Richtung. Und es werden nicht die letzten Stern-Geschichten sein bis zum 24ten Dezember. Was die Planung angeht, bin ich im Soll. Zwar muss ich - wie erwartet - einigen Pappenheimern nachrennen. Aber das spielt keine Rolle, die Aktion soll primär Spass machen und eine Art Einheit bilden.»

swissblogpress hat den Adventskalender spontan gemacht, als Experiment. Am Anfang müssen wir versuchen, uns bekannte Blogs zu einem Beitrag zu bewegen. Haben Sie allenfalls gar ein Drehbuch, was ablaufen wird? Ihre Schreiber schon aufgeboten?

«Wie in der ersten Antwort angesprochen gibt es durchaus ein Drehbuch. Ich habe vor einiger Zeit einen Aufruf gestartet und freiwillige Schreiberlinge für diese Aktion gesucht. Das Echo war überraschend gut, nicht zuletzt weil die Pendlerzeitung "heute" auf die Aktion angesprochen und einen kleinen Aufruf veröffentlicht hat. So kam es sogar, dass ich am Schluss noch Absagen verteilen musste. Damit hätte ich natürlich nicht gerechnet. Die Schreiber sind entsprechend Mitte November anvisiert worden und ich habe die Beiträge zu fast zur Hälfte beisammen. Dass ich am Schluss natürlich noch einigen nachrennen muss, macht die Sache attraktiv :-)
Für morgen haben über die «Wasserkraftnutzung» habe wir noch nichts in der Pipeline und ansonsten erst fünf zugesicherte Beiträge – mindestens 16 Tage stehen für Beiträge noch zur Verfügung. Also meldet euch.

Gibt es in der Blogszene Schweiz überhaupt Raum für zwei oder mehrere Adventskalender oder müsste man den Blograum in Zukunft planen und nicht dem Zufall überlassen?

«Der Begriff "Blogszene Schweiz" macht mich etwas stutzig. Ich blogge offiziell erst seit Juni 2006. Habe aber vorher seit dem Jahr 2004 ein Internettagebuch geführt. Das hab ich zwar nicht Blog genannt, aber rückblickend gesehen war es eigentlich nichts anderes. Und in der Zeit durfte ich schon feststellen, dass sich meine Leserschaft nicht auf die Schweiz beschränkt. Im Gegenteil, rund 55 Prozent meiner Besucherinnen und Besucher kommen aus Deutschland. Auf Platz 2 natürlich die Schweiz, gefolgt von Oesterreich. So gesehen spielt es keine Rolle, ob es in der Schweiz einen, zwei oder fünf Adventskalender gibt. Das Internet kennt keine Grenzen, gelesen wird, was anspricht und gefällt. Und so bleibt mir nur die Hoffnung, dass Monsieur Fischers Adventskalender einen Teil vom Kuchen abkriegen wird.»

«Nur so zum Spass» habe ich vor kurzem geschrieben. Erstaunlich, wo in der Welt alle mal auf dem Finanzblog landen. In 14 Tagen waren es mind, 20 Länder. Von einigen weiss ich auch, wer es war – aber das ist dann schon fast so etwas, wie das Bankgeheimnis.
Planen Sie auch die Beiträge Ihres Blogs über längere Zeit oder machen es wie ich, schreiben, auf was sie Lust haben oder was die Kollegen oder Kunden wissen wollen?

«Ich schreibe - so egoistisch das nun vielleicht klingen mag - worauf ich Lust habe. Ich habe mir auf meine Fahne ein gewisses Niveau geschrieben, welches ich einhalten möchte. Um mich auszutoben betreibe ich noch andere Blogs, allerdings in wesentlich unregelmässigeren Abständen. Mein Hauptaugenmerk gilt dem Monsieur Fischer Blog. Da gehe ich jedoch nur Konzessionen ein, die ich mir selber zugestehe. Natürlich merkt man anhand der Kommentare durchaus mal, wenn man mit seiner Meinung alleine da steht. Trotzdem würde ich nie etwas schreiben, nur damit ich der Meinung meiner Leserschaft gerecht werde. Anecken gehört halt manchmal dazu und so lange das in einem Art der Fairness passiert, finde ich es durchaus gerechtfertigt.»

Monsieru Fischer

Für Fussball, mein letztjähriges Thema zum Adventskalender, ist gestern auch Raumplanung pour les Blues betrieben worden. Freuen Sie sich auf viele 11-Meter, wegen Verletzung des Strafraumes?

«Oh der Fussball ist doch ein solch herrliches Thema. Keiner versteht wirklich was davon, aber alle können mitreden. Fussball polarisiert schnell. Mit einem "falschen" Satz kann man bereits für eine grosse Diskussion sorgen. Im Falle des FC Thun zum Beispiel, wo es ja gar nicht mehr um Fussball geht. Und nun steht die Fussball EM ins Haus. Auch da freue ich mich bereits wieder auf zahlreiche Kommentare (Eigentore?), da ich mit der Schweizer Fussball-Nati eigentlich nichts am Hut habe. Mein Herz schlägt für die Franzosen, diesen Freiraum nehme ich mir seit ich denken kann. Strafraumverletzung hin oder her ...»
Ein Adventskalender ist etwas Christliches, er endet genau vor Weihnachten. In unserem ersten Beitrag hat ein Pfarrer geschrieben, der täglich in Strafräumen arbeitet. Darf man im Blog auch mal etwas Raum für Gott einplanen oder sind wir da schon im nicht mehr tolerierbaren, infamen Raum?

«Oh ich würde mich jetzt nicht als gläubigen Menschen beschreiben. Es gibt da bestimmt eine Art höhere Macht, die zu definieren steht mir jedoch nicht zu. Allerdings soll und darf jeder Mensch glauben was er möchte, so lange er mich damit nicht auf Teufel komm raus bekehren will. Natürlich lasse ich jedem Teilnehmer am Adventsblog diese Freiheit und sie wird auch genützt. So habe ich einen tiefgläubigen Menschen, der mitmachen wird. Und ich freue mich bereits auf seinen Text. Es soll auch - oder gerade - in der heutigen Zeit auch Raum für solche Aspekte des Lebens haben. Verbote, Einschränkungen, Kastrationen erleben wir schon genug im Alltag.»

Wenn man Ihr Blog verfolgt, stellt man fest was Sie wollen. Da unterscheiden Sie sich von mir. Sie sind ein Linker, ich ein Rechter. Zumindest von der Rhone her gesehen. Sie wollen in die Provence - ich ins Languedoc-Roussillon. Zwei ganz unterschiedliche Räume und von hier aus betrachtet, eigentlich sehr ähnlich. Heute wohnen sie in (einem) Rohr, ich in einem Langen-Thal. Machen Sie sich auch manchmal Raumplanungs-Gedanken, die über die jenigen hinaus gehen, die sich Bundesrat Leuenberger in seiner dritten Massnahme vorstellt?

«Oh ja, es vergeht eigentlich kein Tag, ohne dass ich mir nicht raumplanerische Gedanken mache. Das liegt bei uns in der Familie ... Ich bin zwar ein schlechter Planer was viele Sachen des täglichen Lebens angeht, jedoch nehme ich mir gerne Freiräume was mein künftiges Sein in der Provence angeht. Wann und ob und wie etc. das steht noch in den Sternen. Klar ist einzig dass ...! Das von mir bewohnte Rohr fusioniert in den nächsten Wochen übrigens mit der Aargauer Kantonshauptstadt, die Tage der räumlichen Aufteilung sind damit bald einmal gezählt. Ich glaube zwar nicht, dass es im Süden Frankreichs auch einmal zu einer ähnlichen Fusion kommen wird, aber seien wir ehrlich, so sehr unterscheidet sich die Provence nicht vom Languedoc... einzig dass "ihr" die besseren Rotweine habt.»
Ach, da kenne ich links der Rhone (schon im allerersten Beitrag über Wein), wo die Provence anfängt, einige der hervorragensten Gewächse die zur Weltspitze zählen. Zudem gibt es in diesem Gebiet auch Fusionen, der etwas anderen Art und in diesem Zusammenhang, meine nächste Frage.

Sie wohnen in einer Gegend, in der Raumplanung längst bekannt ist. Es sollen «Vorschriften zur Nutzung bestimmter Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien» errichtet werden. Wie nimmt man eine solche Aussage auf, wenn man bedenkt, dass Sie in geschätzten 20 Kilometern drei Kernkraftwerke mit heute vier Blöcken (und so wie es den Anschein macht, vermutlich in absehbarer Zeit fünf) haben?


«Oh, damit kann ich leben. Während der Zeit, als ich in Südfrankreich gewohnt habe, da waren noch viel mehr AKWs um mich herum. So wirklich gezählt habe ich sie allerdings nie. Jedoch mag ich mich erinnern, dass allein an der Autobahn Lyon-Marseille 5 Stück zu sehen sind. Aber ich bin ein Atomkraftwerk-Kind, aufgewachsen mit Gösgen und seiner Wolke in unmittelbarer Nähe. Ebenfalls aufgewachsen mit Tschernobyl und der Tatsache, dass es wochenlang keinen Salat mehr gab und nicht zuletzt aufgewachsen mit Pershing-Raketen, welche ja eigentlich nichts anderes sind, als geschrumpfte AKWs. Angst hatte nie vor diesen Kühlreaktoren, man lebt halt damit. Wenn ich allerdings dazu beitragen kann, dass ein AKW abgebaut und dafür ein Wind- oder Wasserkraftwerk aufgebaut wird, dann mache ich das. Ich frage mich allerdings immer wieder, ob die Schweiz für solche Schritte überhaupt parat ist. Und da habe ich dann wieder Zweifel.»

Am 20. um 20 Uhr nehmen Sie die Sicherung raus. Ich muss manchmal schmunzeln, wenn ich Ihren Text lese. Der könnte auch von mir sein. Aber ich denke, dass es noch viele andere Leute gibt, die ähnlich denken. Akzeptieren Ihre Kunden, dass Sie sich diese Freiräume nehmen?

«Ich muss Sie korrigieren, die Aktion findet bereits am 8ten Dezember statt. Von 20 Uhr bis 20 Uhr 05. Ja, da schraube ich tatsächlich all meine Sicherungen raus und schaue, wie es sich lebt so ganz ohne Strom. Der letzte Stromausfall in der Region Aarau liegt auch schon eine ganze Weile zurück, aber ich habe nur gute Erinnerungen daran. Man hat sich bei Kerzenlicht in den Beizen der Stadt getroffen und es lag eine friedliche Stille über allem. So gesehen könnte ich mich durchaus an solche Time-Outs gewöhnen. Wobei ich mich ja eigentlich jedes Mal wieder selber an der Nase nehmen sollte. Laptop, PC, TV, Radio etc. sind wahre Stromfresser. Aber eben, das moderne Leben fordert nun mal sein Opfer (Freiräume?). Aber ich gebe mir durchaus Mühe, diese ökologischen Verluste so klein wie möglich zu halten.»

Richtig, der 8. Und dabei habe ich es doch im Kalender eingetragen. Manchmal zu viel im Kopf – aber dafür habe ich ja das Internet und meine Blogs als Nachschlagewerk.

Pegasus ist eine amerikanische Schiffsklasse, eine Trägerrakete, ein Satellit, eine Achterbahn, ein geflügeltes Pferd, ein Sternzeichen wobei wir wieder am Anfang wären oder ...


«Womit wir tatsächlich wieder am Anfang wären. Die Schweizer Band Pegasus beteiligt sich - wie Adrian Weyermann (Ex-Crank) - beteiligen sie sich an der vorweihnachtlichen Blogger-Aktion und haben 3 CD-Singles gestiftet. Deren Verlosung wird mit einer kleinen Aufgabe verknüpft. Da hoffe ich dann natürlich auf eine rege Beteiligung meiner Leserschaft. Aber was den Namen Pegasus angeht muss ich sagen, ist mir die Verbindung zur Band eigentlich fast am liebsten. Trägerraketen, Achterbahnen oder Sternzeichen sind jetzt nicht unbedingt so meine Gebiet. Ganz im Gegensatz zur Musik, ohne die mir tatsächlich etwas fehlen würde.»
swissblogpress belohnt die Beitragschreiber mit einer Gratismitgliedschaft von einem Jahr. Der Vorstand hat sich gestern diesen Freiraum genommen. Neben Ihnen wird noch das Personalblog davon profitieren. Ob sie mitmachen wollen fragen wir das Bahnhofblog und Reto Müller mit seiner rabenschwarzen Corporate Blog Analyse, welcher eigentlich gerne bloggen würde aber noch sein Thema sucht, das für ihn Sinn macht und eine Linie hat.

«Herzlichen Dank für den zur Verfügung gestellten Freiraum in Form dieses Interviews. Ungewohnt für mich, denn normalerweise bin ich derjenige, der die Fragen stellt. Ich wünsche swissblogpress im Gegenzug ebenfalls viel Erfolg mit dem Adventskalender. Er ist ganz anders konzipiert als meiner, so gesehen eine tolle Ergänzung in der aktuellen Blogsphäre.»

Monsieur Fischer

Der Dank gilt natürlich auch von unserer Seite und mindestens einen Leser haben Sie schon gewonnen.

Raumplanung - Dokumente - PlanerWelt

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 03 (HTML)

Adventskalender 03

Weiter zum Adventskalender...

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Corporate Blog-Studie heizt rabenschwarz ein!

Sanieren, ersetzen beschäftigt uns heute, allenfalls schon wieder Leichen. Auf der einen Seite müssen Corporate Blogs einmal über die Bücher, denn die Studie von Reto Müller heizt einigen Branchen ganz kräftig ein. Auf der andern Seite lassen wir das Personalblog über die geplante Heizungssanierung berichten. Hintergrund sind die Massnahmen M2 bis M2b die Bundesrat Leuenberger vorgestellt hat. Ja, alles hat seine Zeit, schreibt er in seinem Blog ...

... und wenn sie einmal im Blog von swissblogpress schreiben wollen, dann nur etwas Mut. Falls sie nichts über Energie Effizienz, erneuerbare Energien oder auf der andern Seite die heutigen Kommunikationsformen berichten können oder wollen, dann erledigen wir den andern Part. Vielleicht finden wir einen anderen Alt- oder Neu-Blogger oder dann erledigen wir das halt selbst. In der heutigen Nur-Konsum-Stimmung verfügen wir über eine gewisse Erfahrung.

Wir sind nie einmalig und vor allem es gibt einen der mit der Idee des Gast-Blogger-Adventskalender schneller war - Monsieur Fischer. Nicht unser Fischer, da fischen sie wirklich im Trüben und geklaut haben wir die Idee tatsächlich nicht. Und wer es nicht gelesen hat, gestern wurde bei uns aber eine Leiche geklaut ... und was fehlt auf dem «Konkurrenz-Adventskalender» der 14-jährigen schreibenden Nina ...

... und vielleicht gibt es demnächst einige Corporate Blog Leichen oder es fehlen plötzlich bei einigen aktuelle, neuen Beiträge.

««Corporate Blogs gibt’s schon bald nicht mehr – eine Studie mit Zukunftsblick»

ein Beitrag von Reto Müller - ein Klick und sie wissen haargenau wie in seiner Lizentiatsarbeit was Sache ist

«Corporate Blogs, Weblogs welche im unternehmerischen Umfeld eingesetzt werden, haben vielleicht keine rosige Zukunft vor sich, wobei sich auch die Vergangenheit eher in Grautönen bewegt. Technologien wie Kommentarfunktionen, einfache Archivierung, Permalinks und natürlich auch RSS-Feeds werden sich bestimmt durchsetzen, der Name Weblog und seine Erscheinung in „reiner Form“ werden aber nicht zukunftstauglich sein.

Zugegeben, dies ist wohl gerade für einen Beitrag bei swissblogpress – womit ich mich auch gleich für die Anfrage zu diesem Post bedanke – eine doch eher gewagte These. Als Gast in diesem Blog darf man sich das aber durchaus mal erlauben. Natürlich bedürfen solche Vorhersagen auch einer Abstützung. Diese liefert meine Lizentiatsarbeit, welche ich im Verlauf dieses Jahres an der Uni Zürich zum Thema „Corporate Blogs in der Unternehmenskommunikation – Der Umgang mit Weblogs durch Schweizer Unternehmen aus der IT-, PR- und Medienbranche“ geschrieben habe. Die Studie besteht nebst einer ausführlichen Abhandlung zur Geschichte und zum theoretischen Hintergrund von Weblogs, Corporate Blogs im Speziellen, aus diversen Interviews mit „Bekanntheiten“ aus der Corporate Blogosphäre erwähnter Branchen, sowie der Analyse entsprechender Blogs.

Die Untersuchung stellt keine quantitative Analyse dar, sie versucht also nicht herauszufinden, wie viele CEO denn nun bloggen oder dies eine gute Idee finden. Die Studie versucht auf den Ebenen „strategischer Einsatz“, „Chancen und Risiken“ sowie „zukünftige Entwicklungen“ den Puls der Zeit durch die Befragung von „Experten“ aus der Praxis der Unternehmenskommunikation zu spüren. Hier einige Auszüge aus der Schlussfolgerung zu diesen Interviews:

“… kann gesagt werden, dass Corporate Blogs durchaus mit strategischen Überlegungen eingesetzt werden, jedoch in der gesamten Unternehmenskommunikation (noch) nicht eine bedeutende Rolle spielen. Interessanterweise erfolgt der Einsatz von Weblogs grösstenteils auf der persuasiven Ebene und spricht eine sehr breite Zielgruppe an…“

„… lässt sich feststellen, dass auf Seiten der Vorteile und Chancen von Corporate Blogs der Dialog, gerade durch die persönliche, authentische Kommunikation, noch Potential bietet, das aus Sicht des Autors nicht ausgeschöpft ist… Zudem zeigt sich, dass in gewissen Fällen eine Moderation der Kommentare durchaus angebracht sein kann, um der „Verwilderung“ Einhalt zu gebieten.“

„Es kann für die Zukunft erwartet werden, dass sich die Weblog-Technologie (Kommentar-, Kategorisierungs-, Feed-Funktionen etc.) aufgrund der vermehrten Forderung nach persönlichem und schnellem Dialog durchsetzen wird. Es wird sich eine Durchmischung mit klassischen Webseiten ergeben und der Name Weblog wird womöglich verschwinden oder zumindest im unternehmerischen Umfeld nicht weiter geprägt werden. Zudem wird vermehrt ein zeitlich beschränkter Einsatz von Weblogs im unternehmensinternen Bereich stattfinden.“

Als einer der interessantesten Punkte zeigt die Studie auf, dass wohl die reine Blog-Kultur wie sie heute häufig praktiziert wird, im unternehmerischen Umfeld in Zukunft nicht überleben wird, dass es zu einer immer grösseren Überschneidung von Blog-Technologie und klassischen Webseiten kommen wird. Wobei hier eine klare Abgrenzung zu privaten Weblogs gezogen werden muss, welche in der Studie nicht betrachtet werden.

Damit dieser Post nun nicht doch noch unendlich lang wird, ist her auch schon Schluss. Ich hoffe hiermit einigen Anstoss zur Diskussion gegeben zu haben. Wer sich für die gesamte Studie als PDF interessiert und auch gerne mal einige Seiten mehr liest, kann sich gerne per Mail melden.

Einen schönen ersten Advent wünscht Reto Mueller.»

Reto Müller mail

Mehr als die Hälfte der befragten Personen kenne ich in der einen oder andern Art. Wiederum die Hälfte durch einen Kontakt via swissblogpress. Der grössere Teil des Rests kenne ich aus Internetprojekten oder vom