Ökologie und Ethik nicht auf die lange Bank schieben

Nicht nur für meine Kunden und zukünftigen Kunden habe ich die LiFEfair besucht - auch aus Eigeninteresse als LOHAS und Spass an Diskussionen mit Anhängern der «seichtgrünen Biohème».


Noch war sie eine Insider-Messe aber bei der nächsten Auflage dürfte es ein Gedränge geben. «Ökologie» und «Ethik» ist «in». Die beiden Themen werden nicht mehr auf die lange Bank geschoben, auch wenn es in der Maag-Halle in Zürich bei den Referaten noch leere Plätze gab ...

lange Bank


... so ändern die Zeiten! Alles wird individueller, persönlicher. Auch Bänke sehen vermehrt einem Sofa gleich. Ethik und Nachhaltigkeit werden heute gelebt und zwar mit zunehmender Integration von Lifestyle. Das «Jutte statt Plastik» Denken herrscht nicht mehr vor. Immer mehr kommen Genussmenschen auf den Geschmack, dass Bio besser schmeckt und eine ethische Lebenseinstellung gesünder ist.
Die Anleger stellen zudem fest, dass sie in der Ökologie seit Jahren eine überdurchschnittliche Anlageperformance erzielen. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen..
LOHAS - gemeint ist der Personenkreis der mit «Lifestyle of Health and Sustainability» umzugehen weiss, die Neo-Ökos oder auch Biohème genannt.

Eines ist ihnen eigen. Sie geniessen Essen, Trinken, fahren, fliegen, duschen warm ... - aber sie tragen zur Umwelt sorge und gehen mit den Menschen ethisch um.

Der extreme Öko-, Bio- oder Ethikfundi stirbt aus - die LOHAS kommen

erFritzung

Morgen lesen sie über einige Beispiele von LOHAS-Anbietern.



Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Berner Tagi: Finanzblog - bleibt (vorderhand) selbständig - wir sind es immer noch!

Vor zwei Jahren erschienen:
Kundenzufriedenheit - Kundenunzufriedenheit

Vor drei Jahren erschienen:
Orbit-iEx - Ausstellungen als Gradmesser für die Wirtschaft


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

Die Bank, die Maulwürfe und der Maschendraht

Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien kommen im Artikel bei der Wirtschaftswoche nicht all zu gut davon. Ein Beitrag, der leider der Wahrheit in unserer heutigen Zeit entspricht ...

... aber bitte, immer daran denken, dass in jedem Unternehmen und jeder Branche die hier erwähnt werden, auch Leute arbeiten, die sich nicht nur Mühe geben, sondern die ein ehrliches und ethischen Verhalten an den Tag legen. Ich kenne viele Mitarbeiter die sich um ihren Arbeitgeber schämen - meist eigentlich nur um einige wenige Köpfe ganz oben.

«Elitärer Zirkel - Folgen der Finanzkrise sind hausgemacht

Das Kartell der Vertuscher: Banken, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer und Bilanzierungsgremien waschen angesichts der sich zuspitzenden Finanzkrise ihre Hände in Unschuld. Dabei haben sie ein System etabliert, das zur Verantwortungslosigkeit geradezu einlädt ... weiter bei der wiwo.de ...» (mit 2. Seite)

In dieser komplexen Materie ist vielleicht einiges nicht 100-%ig richtig wiedergegeben, aber zumindest dem Sinn nach korrekt.

Lesen sie einmal die Kommentare durch und sie werden sofort sehen, welche pro oder contra die Journalisten Christoph Schürmann, Cornelius Welp und Mlanie Bergermann schreiben. Und der «jemand der etwas versteht» und der «unbekannt» disqualifizieren sich selbst, wie die Maulwürfe im Boden, die unbekannt noch mehr Dreck noch oben schieben. Es gibt nur etwas, das schade ist - man sieht im Artikel die Grafik «der Mechanismus der gegenwärtigen Finanzkreise: Wie kleine Kredite zum Milliardenrisiko werden» nicht. Die Darstellung ist wesentlich systematischer aufgebaut, als meine Vergleiche mit dem amerikanischen Busfahrer, aber ich denke «jemand und unbekannt» könnten auch bei ihm noch etwas lernen - vorausgesetzt sie wären etwas einsichtig ...

Bank

... die Bank, die mit Gittern und Maschendraht umzäunt ist - welche Seite muss hier geschützt werden ... und im Hintergrund aus dem Untergrund, das ist an und für sich schon tippisch genug, Dreck der aus dem Nichts kommt, vom Maulwurf der nur dunkel und hell unterscheiden kann und am interessantesten ist sein Arbeitswerkzeug - die Grabschaufel ... und der Art der Verharmlosung und Vertuschung nach kommt jetzt noch die Waldheim-Affäre in Erinnerung.



Vor einem Jahr erschienen: Gringsvoraa - hot stocks - Vorsicht vor Aktienspam

Vor zwei Jahren erschienen: 100 Jahre FDP Langenthal - 75 Jahre SRG - und heute gründen die FDP und Liberale eine nationale Partei

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - eigenständig, unabhängig, langfristig

Finanzblog - 1000 Banktage online

Beim 2300 Tage Online-Jubiläum von Sandra - Die Bloggerin.com war ich exakt 1004 Tage selbst online. Das Jubiläum verpasst? Nein, schliesslich haben wir ja das Finanzblog und da feiern wir doch die Banktage! Klar?

So klar ist das auch wieder nicht. Es gibt nichts Unlogischeres als Daten. Bleiben wir in der Weihnachtszeit. Wann, wenn überhaupt, kam Jesus auf die Welt? Ende des Jahres Null? Und wussten sie überhaupt Anfangs Jahr, dass man neu mit Null beginnen muss? Und warum fängt man nicht mit eins an, wie man das in der Mathematik so pflegt? Und wurde das Jahr Null nicht erst einige hundert Jahre später rückwirkend festgelegt? Und gab es nicht noch irgend einmal etwas mit einem Julianischen und einem Gregorianischen Kalender. Wegen der Schaltjahre?

War 2000 nun ein Schaltjahr oder war es keines? Ich wette praktisch nie. Ich betreibe einen Beruf, wo die Chancen meist höher stehen, als beim wetten oder spielen. Es sei dann eben, man wette nur mit einem Partner. Rechnerisch stehen da die Chancen 50 : 50. Und da Wetten freiwillig ist, mache ich dies nur, wenn ich 100%ig sicher bin. So gesehen, gehen sie beim spielen sogar weniger Risiko ein als beim Kauf von Aktien. Ja, ich habe immer noch eine gräf-liche Kiste Champagner zu gut. Übrigens lernen sie in diesem Beitrag, von Albert Einstein wie die Fenster in den Adventskalender kommen.

Die ganzen mathematischen Einschaltübungen sind nur da, damit wir im Winter immer Winter haben. Der Winter ist doch die kalte Jahreszeit? Zur Zeit minus 6 Grad. Winter kommt von «feucht», also muss einer aus unseren Breitengraden den Kalender erfunden haben, sonst hätten wir nicht den Nordwinter und den Südsommer, weil es zur Zeit in Neuseeland eben heiss ist.

Fragen sie nun ja nicht, wer den Bankkalender erfunden hat. Es gibt weltweit deren neun offizielle Zinsberechnungsmehtoden und wir rechnen genau nach ACT/360, der Euro- oder Französische Zinsmethode. Und fragen sie mich ja nicht, wieso man das im Zeitalter der Computer immer noch macht.

Am 16. März 2005 ging ich online. Vom ersten Tag an ohne Pseudonym aber mit Respekt vor Risiko. Testen sie das Risiko gleich mal selbst. Kommen sie auch auf 1000 Tage? März 2005 - 15 Tage sind vorbei, also müssen es noch 15 sein. April bis Nov 2005 - 8 Monate à 30 Tage gibt 240. Plus zwei Jahre à 360 Tage = 720. Und beim Dezember haben wir bis heute 26 Tage. Gibt 1000? Nein 1001! Nicht das Jahr 1001, als Stefan König von Ungarn wurde oder wie 1001 Nacht (1002 Tage?). Es sind trotzdem nur 1000, da vom ersten und letzten Tag nur einer gezählt wird. Wem es zu kompliziert wird, hat beim Flaschengeist von Alibaba einen Wunsch offen.

Die Flasche wurde übrigens letzte Woche in London gefunden und der Finder wollte nach Hawaii, weil es da so schön und warm ist. Aber auf einer Autobahn, da er Flugangst hat. Der Geist war empört: «Ne, so was mach ich nicht, da muss ich mindestens zwei Jahre bauen.» «Gut, dann erklär mir die Psyche der Frau (Frauen dürfen Männer einsetzten)?» «Die Autobahn, soll die zwei- oder dreispurig sein?»

Wenn sie die Zinstage nicht von Hand rechnen wollen, dann können sie auch einen Zinsrechner nehmen. Wenn sie das Beispiel mit dem Stephans-Tag durchspielen, werden sie ganz Erstaunliches erleben. 997 Tage - der Programmierer ist vermutlich reformiert oder in einem Land, das reformierte Feiertage zu gesetzlichen Feriertagen erklärt hat. Im Kanton Solothurn können Geschäfte heute offen haben ...

Solothurner Banken

... Solothurner Banken laden heute nicht zu einem Besuch ein und militärische Brückenköpfe sind wegen langweiligem Eis geschlossen ...

Im Kanton Bern haben wir aber noch einige Tage keckes Eis und deshalb führt man am Stephans-Tag als Machtdemonstration ein Armee-Defilée durch. Keckeis weiss, wenn man diesen Text interpretiert, dass vermutlich Piranha-Radschützenpanzer in Zukunft eher gebraucht werden, als Kampfpanzer.

Hellköpfli Raketenbasis

... das Hellköpfli - die ehemalige Raketenbasis einmal von unten und einmal von oben. Von oben haben sie auch den Blick auf obige Bank und die im Advenskalender ist nur auf Glatteis zu erreichen und der Hund gehört demjenigen, der mal mit mir zusammen auf die Abschlussprüfungen gebüffelt hat, um in Mathematik und Betriebswirtschaftslehre nicht ins Schleudern zu kommen. Man trifft sich per Zufall.

Die schöne Sicht von dort oben gestattet auch einen Blick gegen das Ahorn im Napfgebiet, wo es in Eriswil Rückenwind für Windkraftwerke gibt - Frontwind ist aber geeigneter und wenn wir die militärische Front anschauen, ist dort oben, kurz nach Huttwil heute wieder eine der moderneren Einrichtungen.

Militärisch gesehen ist der Stephans-Tag einer der wichtigsten Daten in der ganzen Weltgeschichte.

1898 - die Entdeckung von Radium wird bekannt gegeben

1991 - Michail Gorbatschow tritt ab - die Sowjetunion ist damit aufgelöst, der kalte Krieg zu Ende

- Harry S. Truman ein ehemaliger Bankangestellter und verlustreicher Investor in Zinkminen und Ölbohrungen starb heute vor 35 Jahren. Durch seinen Befehl Atombomben auf Hiroshima und Nagasak ab zu werfen starben und litten viele Leute. Der 2. Weltkrieg wurde dadurch beendet - wie viele sonst gestorben oder verwundet wären, weiss man nicht - vermutlich aber wesentlich mehr.

Ob das Todesurteil gegen Sadam Hussein, das am 26. Dezember 2006 bestätigt wurde, einen militärisch positiven Einfluss hatte, wage ich zu bezweifeln. Gleichentags starb Gerald Ford der sich zusammen mit der Sowjetunion um die Menschenrechte gekümmert haben soll. Vor kurzem hat sich auch Bush wieder einmal durchgesetzt. Was heute passiert, weiss ich nicht - der Bericht ist eine Konserve. Ader der amerikanische Präsident wird sicher aktuelle Schlagzeilen liefern. Über Menschenrechte haben wir eh eine andere Meinung - ist sehr treffend am 24.12. bei Yahya über Pakistan nach zu lesen. Auch die Richter der USA sind mit der Regierung Bush 2007 in Sachen Menschenrechte eher unserer Meinung. Und hoffen wir zumindest dass heute in Sachen Katastrophe mein Namenstag etwas Zurückhaltung übt. Da wären wir wieder bei Huttwil angelangt, in Uniform, aber beim Umweltschutz, einem Hauptthema im Adventskalender von 2007. Mit 26 Tagen vielleicht neuer Weltrekord und sollte es nicht langen, dann zur Feier meiner 1000 Banktage, am 27. Dezember über einen ehemaligen Arbeitgeber, bei dem ich 2609 Banktage angestellt war - 27 Fenster im 27. Fenster.

Ihr Stephan am Stephans-Tag

Bank im Winterschlaf

... Bank im Winterschlaf, hat auch heute nicht geöffnet ...

Adventskalender 26

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Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 26 html)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Einsame Bank oder ein Parteigutschein unter dem Tannenbaum

Morgen und übermorgen werden viele Weihnachtsgeschenke eingekauft. Ja, auch am Sonntag. Vielleicht kauft sich auch der eine oder andere einen Weihnachtsbaum oder gar einen Geschenkgutschein für eine Parteimitgliedschaft. Parteien sind wie Banken - überall wird Teilung verlangt. Ist dies sinnvoll?

Frau Barbara Rhabarberblust und Herr Ventcent Düsewind kennen wir ja schon ...

Ventcent: Sonntagsverkauf, darüber hast du ja schon mal geschrieben ...

Martischweiz: ... ja, als FDP-Grossratskandidat habe ich die Aufgabe gefasst, vor rund zwei Jahren darüber zu referieren. Pro und Kontra haben viele Diskussionen ausgelöst ...

Barbara: ... wie immer in der Politik. Traurig bist du aber nicht, dass du es nicht geschafft hast. Und wie die meisten, bist du auch überrascht worden, was bei der anderen (bürgerlichen?) Partei abgelaufen ist. Dafür ein Partei-Kollege der bei Bundesrat Schmied arbeitet ...

Ventcent: ... Schmied, das ist einer der das Glück formt, die Hufeisen. Aber über Pferde und Ponys kommen wir später zu sprechen und Esel oder gar Lämmchen gibt es heute keine ...

Martischweiz: ... aber Leute, die etwas neues machen wollen. Eine neue Partei wird im Januar gegründet und auch Bundesrat Samuel Schmid wird eine Einladung erhalten. Danke, dass man als organisierender Adventskalender-Blogger solche Informationen vernimmt ...

Barbara: ... denn nicht alle lesen das Blog von Sandra (der Titel von gestern fast Mitternacht gilt für mehrere Länder). Sie hat dir das verraten und erst noch am Telefon. Peinlich ist ihr, dass sie seinen Namen mit «ie» getippt hat, dafür hat sie ihm schon mal einen offenen Brief geschrieben ...

Ventcent: ... und ihr Artikel im Adventskalender kommt in den nächsten Tagen. Lest doch mal wer SandraInfanger war, jetzt ist und in Zukunft sein will.

Martischweiz: Wir wünschen ihr als Nationalrats-Kandidatin viel Erfolg und für neue Idee scheint die Politlandschaft heute wie geschaffen zu sein. Sie hat noch einen viel schöneren Tippfehler im Blog - sie schreibt zu schnell und das «m» bleibt auf der Strecke - «Schied». Er schied zur Fraktion der SVP aus und da bräuchte ich doch etwas staatskundlichen Unterricht. Bestimmt die Fraktion wirklich, wer in der Fraktion ist oder ist dies eine Parteifrage?

Barbara: Auf alle Fälle hat die SVP zwei Bundesräte. Da machen einige Herren aus dem Zürcher Flügel einen Denkfehler. Schmid und Eveline Widmer-Schlumpf sind (noch) in der SVP und das gibt nach Adam Riese «zwei» ...

Ventcent: ... eigentlich müsste man jetzt in einen Nord-Flügel und einen-Südflügel unterteilen. Ob sie sich dann trennen oder die BGB (Bauern-Gewerbe-Bürger-Partei) aus der Versenkung auferstehen lassen ...

Martischweiz: ... und eine dritte Dimension einfügen. Oft die Höhe, resp. die Berge die keine Weitsicht zu lassen. Es reicht nicht wenn ein Tunnel dort beginnt, irgendwo gegen das Wallis zu um nicht zu sagen Am stutz. Man bedenke, in einer Röhre fährt man mit Höchstgeschwindigkeit und die andere Röhre hat noch kein Geleise. Den Namen müsste man/frau sich noch genau überlegen. Nicht der Bauern wegen. Das Gewerbe hat Probleme. Vor allem Maurer, die jetzt zerbröckelnde Mauern gebaut haben und dann gibt es noch solche die auch anderswo ins Spuhlern gekommen sind und vermutlich an beiden Debakel nicht ganz unschuldig sind. Macht und industrielles Wissen alleine genügt nicht, Fachwissen wäre manchmal ganz praktisch, vor allem für die Risikoerkennung ...

Barbara: ... bei der SVP wird das vielleicht Halbe-Halbe sein. Die hitzigsten Köpfe hat man ja im Fernsehen gesehen und es wurden gar Köpfe gefordert, die Rollen sollen. Bei der UBS ist das Verhältnis wesentlich schlimmer. Zig-tausend Angestellte haben wegen wenigen Hundert zu leiden. Bankier Hummler von der Privatbank Wegelin spricht auch hier von teilen.

Martischweiz: Die einen bauen Züge, manche kommen auf das falsche Geleise, aber ein Triebwagen bleibt uns erhalten und Micheline Calmy-Rey hat das als Präsidentin gut gemacht. War vermutlich nicht immer einfach auf oder Hinter den sieben Gleisen. Hoffen wir, dass es nach dem Ausscheiden von Bundesrat Blocher mit dem gleichen Drive weitergeht und weiterhin straff angepackt wird. Das Fachliche wird auch nicht zu kurz kommen. So schlecht hat er es nicht gemacht, nur «c'est le ton qui fait la musique», aber ...

Ventcent: ... die Rechnung macht frau mit dem Wirt, nicht dem Maurer und mit kräftigen Händen zerschlägt man auch mal feines Glas. Jasmin Hutter ist die Ausnahme - zum Glück nur eine die über andere spricht und sich charakterisiert. Ein Gleis als Sackgasse, das zur einsamen Bank führt - bildlicher als bei Sandra kann man es nicht schildern. Aber unsere Weihnachtseinkäufe kommen zu kurz und die verschiedenen Meinungen wird es in der Politik eh weiterhin geben.

Einsame Bank fotografiert von Sandra Infanger

... die Einsame Bank im Wald ... von Sandra Infanger - danke an «Die Bloggerin.com > Tari Eledhwen aus Solothurn» , dass wir dein Bild zeigen dürfen ...

Barbara: Ob ihr dank der Baumhausse überhaupt noch einen Weihnachtsbaum kriegt? Es ist zum weinen, wie der Wein-Nachts-Engel. Die stressigsten -Tage stehen uns noch bevor und Bäume kann man im Internet kaufen um Geschenke darunter zu legen, zum Beispiel eine Eisenbahn und Gleise.

Martischweiz: Es ist kurz vor Weihnachten, Fritzli geht zur seiner Mutter und sagt: «Du Mama, du kannst die Eisenbahn vom Wunschzettel streichen denn ich habe nämlich zufällig eine im Wandschrank gefunden!» Hier noch einige Umwelt-Tipps rund um den Weihnachtsbaum, wie man ihn entsorgen kann ...

Ventcent: ... an vielen Orten gibt es noch der Umwelt zuliebe unsinnigen Brauch des Christbaum-Verbrennens. Ob der in deiner Nachbargemeinde wieder geplant ist? Dann macht ihr es besser - Strom aus Tannenbäumen und wenn es ungespritzte Inlandware ist, so fressen Pferd und Pony diese liebend gerne ab ...

Martischweiz ... aber anders als in der Politik. Das Harz kann dran bleiben, der Wachs muss weg. Übertreiben sie nicht beim Baumkauf, das ist der Politik vorenthalten ...

Barbara: ... und bleibt am Ball - auch Samstags und Sonntags geht es hier weiter. Vielleicht schreibst sogar du etwas - Kommentar unten genügt. Am Sonntag erfahrt ihr übrigens, welche «Gratiszeitung» nächstes Jahr mit der viert grössten Auflage starten wird. Wie schon geschrieben, diejenigen die man bei den Gleisen erhält, haben eine wesentlich kleinere Auflage. Nur soviel - es ist keine politische Zeitung. Aber eine die am Sonntag zum zweiten Advent passt ...

Ventcent: ... manchmal müsste man einigen den Wind aus den Segeln nehmen, Aufgeblasenen oder solchen die auf dem falschen Gleis sind oder gar dem, dessen Gleis als solches fast nicht erkennbar ist und dann gibt es noch ganz wirre, deren Gleis mal Kapriolen zu machen scheint. Solche zum Beispiel, die offiziell gewählte Personen als Meuchelmörder titulieren. Die haben in der Schweizer Politlandschaft nichts zu suchen. Das ist eine Gefahr für die Schweiz, milder kann man das nicht titulieren ...

Kunstlinie

Martischweiz: ... noch hat die SVP zwei Bundesräte und es liegt nun an den Parteimitgliedern und Delegierten, welchen Kurs sie wählen wollen. Es ist wie bei den Banken. Teilen macht meistens keinen Sinn, das hat Amerika mit der Subprime-Krise ganz eindrücklich bewiesen.Der Bundesrat ist ein Kollektivgremium und die Schweiz eine Demokratie. Wer es nicht glaubt, die Schäfchen passen sich manchmal der Mehrheit, der Vernunft an und es wäre doch schön, wenn ich als FDP-Parteimitglied wieder einmal einem SVP-Kandidaten oder halt vielleicht der einen oder andern neuen Partei eine Stimme geben könnte.

Schafe

... angepasste Schafe sind manchmal nicht schlecht, auch wenn das Ranking vielleicht fällt.

Weiter zum Adventskalender 14
Frohe Weihnachten zwischen Ems und Feldberg

... hier landen die meisten Tannenbäume und zur Zeit dürfte da nicht nur leichter Regen sondern eher eine Gewitterstimmung herr- oder frauschen - hinten im Bild liegt Felsberg, das gestern Frau Bundesrätin Evelin Widmer-Schlumpf gefeiert hat und rechts im Bild ist die Ems Chemie und wer es nicht glaubt, dort habe ich den schönsten Mann der Schweiz kennengelernt und dank einem Pfarrer sind wir «per Du»...

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 14 (HTML)

Zusammenstellung, Fotos (ohne die einsame Bank) und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Die Schulbank: Schluss-, Leer-, Daneben-, Weg-, «Über-alle-Berge»-Bildung ...

... lehren, lernen und nicht leeren. Nur keine Angst, wir sind so aus-, weiter- und vielleicht sogar eingebildet, dass wir uns zutrauen, einiges über die Aus- und Weiterbildung (Massnahmen 8 resp. 14) im swissblogpress Adventskalenders zu schreiben. Unter «Bildung» versteht man mehr als unter «Aus», «Weiter» oder «Fort» - und vielleicht ist einiges über das man über Energie Effizienz oder Erneuerbare Energien gebildet wurde, schon wieder «fort».

Aber zuerst noch eine kleine Ausbildung für die BAZ. «Ein Blog ist ein im Internet geführtes Tagebuch.» Das kann in der Tat so sein ... die Clementindli hatten gestern tatsächlich keine Kernen und das Büsi vom Thesi ist wieder auf der Tisch geklettert. Das waren Probleme, die wir gestern tatsächlich besprochen haben. Ein Blog soll aber Gedanken und nicht nur Erlebtes von einem Tag bringen, sondern das Zusammengefasste, was man so zwischen 9 und 19 Lehr- und Wanderjahren gelernt hat zu abstrahieren. Übrigens, die BAZ hat, wie wir aus gut unterrichteter Quelle wissen, auch einen Basler-Stadtjournalisten, der Schlagzeilen macht. Suchen könnt ihr selbst, er schreibt sicherlich kein Tagebuch. Auch Bundesrat Leuenberger nicht, der obigen Artikel «gebildet» hat. Ich gehe jetzt einmal von der Annahme aus, dass unser E-Mail ins Bundeshaus gelesen wurde. Merci. Einen speziellen Dank über Ironie und einer Bergpredigt (falls sie den Artikel nicht lesen können, unten auf den Drucker klicken). Unsere beste Bergpredigt war voller Ironie und dem zu Folge für Zuhörende sehr lehrreich.

Noch einen Gedanken aus dem gestriegen Tagesablauf. Der Pius vom A330 zur Dame mit dem Büsi: «Wenn ihr in der Medizin die Ärzte gleich ausbilden würdet, wie wir Piloten in der Luftfahrt, dann hätten diese schon vieles von einander lernen und manches Menschenleben erhalten oder Leid mindern können.»

Nun lassen wir aber den Personalblogger schreiben. Zum Glück war er gestern nicht dabei - ich wäre jetzt noch nicht zu Hause. Er kennt sich in den Tätigkeiten der beiden bestens aus - nur auf einem andern Level. Mal etwas mehr als etwas weniger - man kann es schlecht messen, die Resultate nicht die Bildung sind massgebend.

Aus- Fort- und Weiterbildung

1) Ausbildung

Von der Schule, der Berufsschule, den höheren Schulen wird erwartet, dass diese der Wirtschaft Leute mit jenen Kenntnissen anbieten, die dort gesucht werden. Aber die Gesellschaft kennt verschiedene Anforderungen. Die industrielle Produktion sucht andere Fähigkeitsschwerpunkte als Forschung und Entwicklung. Die Verwaltung wiederum muss sich anders positionieren als der Finanzdienstleistungssektor usw.

« ...Pestalozzi wollte mit einer ausgeglichenen Bildung von Kopf, Hand und Herz die künftige menschliche Gesellschaft verbessern, sah also die Gesellschaft als Funktion der Schule. Seine Ideen haben den Aufbau der Schulen weltweit beeinflusst....
... Solche Zielsetzungen verloren in den letzten Jahrzehnten als Folge der schnellen technischen Entwicklung, der Veränderungen in der Gesellschaft, der Achtundsechziger-Bewegung und der kategorischen Forderungen von Seiten der Wirtschaft zusehend an Bedeutung. Wissen erhielt erste Priorität. Kurzfristige Interessen favorisierten die sogenannt nützlichen Fächer, die musischen und die handwerklichen gerieten immer mehr ins Abseits. Von Pestalozzis Kopf, Hand und Herz blieb fast nur der Kopf. Die Schule wurde zu einer Funktion der heutigen Gesellschaft. ... « Quelle: Bildungsreform - (zumbrunn.com)

Wir gehen jetzt hier davon aus, dass mit der Bologna-Reform neue Grundlagen geschaffen sind, die erst einmal in der Praxis erprobt werden müssen. Daher verlieren wir uns nicht weiter in diesem Thema. Für Kritik am Bolognamodell ist gesorgt:
„Andrea Deplazes, SIA Direktionsmitglied und Vorsteher des Departementes für Architektur an der ETH in Zürich, meinte, die Bolognareform sei ein interessanter Ansatz, und sie habe Vorteile wie zum Beispiel die erleichterte Mobilität der Studierenden. Ausserdem habe die Bolognareform dazu geführt, das Ausbildungssystem der Schweiz kritisch zu hinterfragen. Die Reform sei aber weder gut durchdacht noch wirklich zu Ende überlegt. Dies falle nun den Schulen zu, und führe zu unkoordinierten Programmen.» Mehr unter ...

2.) Fort- und Weiterbildung aus unternehmerischer Sicht

Unter der Voraussetzung, dass jeder/ jede für sich selber verantwortlich ist, gehört es zur persönlichen Pflicht, „long live learning“ zu betreiben, um mit dem Fortschritt der Wissenensentwicklung Schritt zu halten und um sich laufend am Stand der Technik zu orientieren.
«...Mechanismen des E-Learning, der digitalen Wissensvermittlung, der Qualifizierungsmöglichkeiten im Sinne von Long Live Learning sind ebenso gefragt wie Animation, Sport, Spiel und Spaß in der E-Unterhaltungselektronik...“.

Weil aber nur bestens geschultes Personal für Höchstleistungen bereit sein kann, liegt die Wissenserhaltung auch im ureigensten Interesse des Betriebes bzw. Arbeitgebers. Betriebliche Fort- und Weiterbildung macht daher Sinn.

In der Fortbildung hat man oft den Eindruck, die Betonung liege auf „Fort“ ( weg vom Arbeitsplatz)

Man sieht auch oft, dass sich Vorgesetzte an allen möglichen „Veranstaltungen“ tummeln, dann aber die Aufgabe nicht wahrnehmen um das Erlernte intern weitergeben. Sie sichern sich einfach einen Wissensvorsprung und geben jeweils nur weiter, was unbedingt nötig ist. Hier hätte die höhere Führungsinstanz ihren Handlungsbedarf geltend zu machen.

«Mediokratische (mittelmässige) Manager gehen nicht nur mit der Ressource Kreativität schlecht um. Sie tun sich überhaupt manchmal schwer mit der Ressource Mensch. Das zeigt sich unter anderem in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Ehrgeizige Unternehmen heuern auf dem Arbeitsmarkt die besten jungen Leute an, die sie für ihr Geld kriegen können. Sie offerieren ihnen anständiges Salär, moderne Büros, gut eingerichtete Laboratorien und die Aussicht auf eine interessante Berufskarriere. Aber dann gehen sie mit diesen Menschen in vieler Hinsicht falsch um. Die jungen Menschen dürfen nichts gestalten, denn die Manager, die für ihre Entwicklung verantwortlich sind, sind nicht selten der Ansicht, dass die "Ochsentour", der lange Marsch durch verschiedene Bereiche und Hierarchieebenen der Institutionen, noch niemandem geschadet hat. So verplempert man Potenzial, Energie und Motivation.

Man blockiert oder zerstört Humanressourcen, indem man die Mitarbeiter nicht lobt, wenn sie eine gute Leistung vollbringen. Machen sie hingegen Fehler, kriegen sie es sogleich zu hören, und manchmal fühlen sie sich dabei unfair, wenn nicht gar rüpelhaft behandelt....““ » (Quelle: Gottlieb Guntern, Maskentanz der Mediokratie)



Was ist wäre tun? Eine Übersicht
Ziel: Förderung der Mitarbeitenden so, dass die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben bewältigt werden können. Laufende Erreichung der Qualifikation in einem sich stetig verändernden Umfeld. Eine der besten Entwicklung stellt die Erhaltung der « Arbeitsmarktfähigkeit - Überlegungen zur Verantwortung von Unternehmen» dar.

Die Personal-Entwicklung grob zweigeteilt:

1. Interesse des Mitarbeiters
 Personnalbildung als "notwendigen" Bedarf des Mitarbeiters
 Laufbahn- und Karriereplanung als "gewünschtes" Bedürfnis des Mitarbeiters.

2. Interesse des Arbeitgebers
Einzelheiten:
Die Mitarbeiterbeurteilung liefert die Qualifikation, woraus die Entwicklungsbedürfnisse des Mitarbeiters erkannt werden, die zu entsprechenden Entwicklungs-Massnahmen führen. Ebenfalls als Folge der Mitarbeiterbeurteilung wird das Fähigkeitspotenzial verdeutlicht (intellektuelle Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft, Motivation u. Verhalten, bisherige Entwicklung, Entwicklungspotential), was auch zu den Entwicklungsmassnahmen führt.
In der Personalplanung wird der Personalbedarf Hinweise auf Fähigkeitspotenzial und allfällige Entwicklungsmassnahmen aufzeigen. Der aktuelle Personalbestand verlangt nach Personalgewinnung oder Personal-Freistellung. Danach entspricht der P-Bestand dem Soll.

Die Entwicklungsmassnahmen rufen nach einem Management Development-Plan, dieser beinhaltet:

Beförderungsplanung, Nachfolgeplanung, Aus-, Fort- und Weiterbildungsplanung (intern/extern), Versetzungsplanung, Fach- und Verhaltensbildung.
Personal-Bildung Übersicht
Träger: eigene Ausbilder/Instruktoren, externe Institutionen, Trainer
Ort: on the job, unmittelbar am Arbeitsplatz; off the job, externe Ausbildung, Schule; job rotation im Betrieb, auch extern; job design, die Arbeit wird dem Mitarbeiter angepasst , zu Hause (Selbststudium)
Inhalt: allgemeine Ausbildung, aufgabenorientierte Ausbildung Führungsschulung
Adressaten: Alle Mitarbeitenden,vom Lehrling bis zum Direktor und die Ausbilder selbst.

Aus unternehmerischer Sicht besteht das Ziel der Personalentwicklung darin, einer Vielzahl von Mitarbeitenden der Belegschaft unternehmerische Qualifikationen zu vermitteln.
Unternehmerisches Verhalten sollte also von möglichst vielen Mitarbeitenden angewandt werden. Die Beschränkung auf nur wenige Entrepreneure und Intrapreneuere wäre zu wenig nachhaltig und zu blauäugig.
Unter diese Optik gehört die Entwicklung von unternehmerischen Kernkompetenzen wie:

* Fähigkeit und Bereitschaft zu Innovation, auch in strategischer
Hinsicht
* kooperativer Selbstorganisation
* schnelle und wirksame Umsetzung von Ideen
Dass diese Anstrengung auf die Visionen, übergeordneten Ziele und Strategien ausgrichtet sein müssen, ist selbstredend. Schon deswegen wäre "Kursitis" zum Fenster hinaus geworfenes Geld. Viel mehr ist eine strukturelle Personalentwicklung angesagt.


Offt wäre es gut, man könnte den Nürnberger Trichter ansetzen!

von Herbert Odermatt - Personalblog

Die Koordination von Aus- und Weiterbildung im alternativen effizienten Energiebereich wird eine Knacknuss sein - eine Langfristaufgabe -ein Generationenproblem. Mit Bildung wird viel Geld verdient - auf unterschiedliche Arten. Vor 20 Jahren war ich selbst in der Berufsbildung engagiert. Vor rund 15 Jahren habe ich eine Arbeit über die ökologischen Weiterbildungen in der Schweiz geschrieben - 53 verschiedene Kurse wurden angeboten. Wenn ich für die schlechtesten das Wort «Migroskurs» wählen würde, würde ich die Migros total beleidigen, denn ihre Kurse, von denen ich einige kenne, sind auf extrem viel höherem Niveau, als was zum Teil in der Aus- und Weiterbildungswelt angeboten wird. Ich hatte damals den zweitbesten Ausbildungsgang gewählt (Bewertung erfolgte durch andere) - ein NDS in Umweltmanagement - es hätte noch ein Zusatz-Studium in Bologna gegeben, das besser benotet wurde.

Zwei heute passende Tages-Schlagzeilen:
- «Affront gegen Bush»
- «14 Massnahmen - Klimapaket gebilligt» - vorgestern waren es noch 29 Massnahmen

Schnellzugs-Schulbank

... nicht jede Schulbank kann im Schnellzugs-Tempo absolviert werden ...

Adventskalender

Weiter zum Adventskalender 06 ...

Der Adventskalender darf ins eigene Blog gestellt werden - hier das Word Dokument 06(HTML)

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Nachtrag: Zibelechueche oder Böllewäie

The Postman always rings twice - in Kriminalroman wird immer geplant ...

... und im Leben manchmal nicht. Da gibt es den Zufall oder zumindest die herzliche Überraschung. Mit der «die Post» versandte Pakete sind zwar nicht viel langsamer als manche Internet-Verbindung, aber es reicht nicht, dass das FIM Desk in Bern meinen Blogbeitrag lesen kann und ich jetzt schon, auf zweimaliges Klingeln, ein Paket in Empfang nehmen konnte. Das sind eben die mit denen es anders gehen kann und wohlgemerkt, im positiven Sinn.

«Um zu zeigen, dass wir «Bärner» nicht so langsam sind, wie uns nachgesagt wird, haben wir den "Zibelemärit" zum Anlass genommen, um Dir bereits jetzt für die gute Zusammenarbeit im 2007 zu danken ... »

Was bleibt mir da anders übrig, als Frohe Ostern zu wünschen. Spass beiseite, bei der Schweizerischen Kreditanstalt, wie die Credit Suisse damals hiess, habe ich einmal im Dezember ein Schaufenster mit Osterhasen gestaltet: «Wir sind der Zeit voraus.» Ein etwas heikles Thema wie ich später als Ratspräsident erfahren musste, als einer meine Idee in der Kirche aufgreifen wollte.

Hoffentlich bringt sie das nicht zum weinen und aus Bern wünscht man, dass dies nicht beim Anblick der Börsenkurse geschieht ...

UBS FIM Desk Bern

... sondern höchsten beim Zibele schäle. Das Rezept für einen "Zibelechueche" eine Böllewäie, polyglott und nicht auf Züri Slängikon angewiesen,wie man am Hauptsitz zu sagen pflegt, liegt bei. Im Internet mit Butter und für uns die besten Wünsche, dass 2008 wie dür e Anke geit. Besten Dank nach Bern.

Die Halloween-Bank und andere Streiche

In der Kategorie «Bank - Bänke - Banken» lasen sie über den Tod, Umwelt- und Bankprobleme. Zufällig? Heute geht es um Bubenstreiche und Anlagestreiche. So ein richtiges Gruseln müsste ihnen jetzt schaudernd den Rücken runter gehen, denn es folgt die Nacht von Halloween ...

... die bei uns langsam ins Schwanken kommt. Schwanken tun auch die Kürbiserträge. Extrem, wie die Börse, vor allem mit derivativen Produkten und die Erträge werden flacher. Flacher werden manchmal auch Böse Buben. Die heutige Halloween-Nacht ist die Nacht der bösen Geister, der bösen Buben. Da muss man nicht gleich ein Philosoph sein oder Busch heissen, um das zu wissen. Beim diesem Link müssen sie nur den letzten Satz lesen (allenfalls den verlinkten Link geniessen) und dann, obschon es traurig ist, schmunzeln. Man kommt in dem Land, wo schon von Kohlköpfen (Gemüse) die Rede war, das von andern als Fruchtrepublik der Gattung Musa (nicht Muse) tituliert wurde, manchmal nicht umher, auf den Stockzähnen zu lachen. «Ein zündelnder Bub löste einen der Waldbrände aus

Zum Glück gehören Kürbisse zu den Beeren. Falls nicht nur böse Buben diese Nacht Streiche ausführen, wenn böse Mädchen mithelfen, nennen wir die in Mundart «Beeri» (blöd). Da Halloween aus den USA kommt und dort durch ein Zündholz des bösen Buben rund 20 Häuser verbrannt sind, sollten wir den einheimischen Warner besser zu hören. Mani Matter hat schon vor Jahren gesungen «I han es Zündhölzli azündt». Man lernt nie aus. Ich eingeschlossen. Oder haben sie gewusst, dass Matter in der Region Langenthal geboren wurde? In Herzogenbuchsee.

Waldbrände gibt es immer wieder und die sind für die Natur sogar gut (kein Witz). Ich habe bisher fünf erlebt. Einen in Israel, drei in Südfrankreich, zwei davon im Dorf wo ich Ferien verbrachte und den grössten in der USA. Da ist sogar im Wald und auf den Feldern das Rauchen unmittelbar gefährlich.

Eine Frage habe ich noch: Warum kann im Land der Katastrophenfilme, der unzähligen Flugzeuge, Helikopter und der Nähe zum Meer solches immer noch in diesem Ausmass geschehen? Weil sie an Halloween glauben?

Könnte es sogar sein, dass die Waldbrände noch zusätzlich auf das amerikanische Hypotheken-Problem drücken? Könnte es sein, dass nicht alle belehnten und verbrannten Häuser richtig versichert waren? Das Land selbst hat heute im Gegensatz zu den meisten anderen Waldbränden weniger wert. Es will, kann keiner mehr dort leben. Es geht eine Zeit, bis alles aufgebaut ist. Bei vielen anderen Waldbränden die absichtlich gelegt wurden, will man erreichen, dass Wald- und Ödgebiet in Bauland umgezont werden. Damit wertlosen Land zu wertvollem wird.

Könnte es sein, dass manche Banken daher jetzt noch schlechtere Abschlüsse erzielen oder zumindest präsentieren? Trotz Halloween, zu Geisterbanken werden die Grossen wohl nie. Diese waren dem Vatikan vorbehalten. Die guten grossen bleiben gross - und gut. Wie bei Halloween und den Banken, es beruht alles auf dem Glauben. Ich denke sogar, dass Schwankungen manchmal gut tun. Es ist nicht das erste mal und wird sicherlich nicht das letzte mal sein. Mit Schwankungen müssen wir leben können. Um es ganz genau zu nehmen, leben wir in meinem Beruf sogar von Schwankungen. Ich habe die auch gerne. Das sind manchmal Kaufgelegenheiten. Aber die Schwankungen liegen ja nicht nur an den Hypotheken. Das Haus des Busfahrers gehört nach dem Brand nun einer Versicherung. Versicherungstechnisch ist der Schaden überblickbar. Die Story mit dem Carry Trade wird aber weiter gehen. Wie beim Zündholz. Auch hier haben schon viele gewarnt. Der Kasino-Kapitalismus müsste aber zuerst abflachen! Zu viele Hedgefonds und derivative strukturierte Produkte mischen mit.

Eine Frage habe ich noch? Warum können solche Rückschläge bei Banken immer wieder in diesem Ausmass erfolgen, wo sie doch immer und ewig die strukturierten Produkte zum absichern empfehlen? Wenn man die eigenen Sachen nicht absichern kann, kann man dann das für andere machen? Taugen die nichts oder sind die etwa viel zu teuer?


Halloween-Bank

... die Halloween-Bank, die Freude macht. Kommen sie bei mir vorbei, sprechen über ihre Anlagesorgen und ich zeige ihnen diese Bank in unserer Nachbarschaft ...

Wechselbank

Ferienzeit - Reisezeit und einige besuchen eine Wechselbank ...

Wechselbank

... Bank von der Brücke aufgenommen. Wechselkurse unterliegen Schwankungen und dann gibt es einen mehr oder weniger grossen Unterschied zwischen Verkaufskurs und Ankaufskurs. Manchmal reichen nicht einmal die 10-prozentigen Zuschläge auf die Interbank-Rate ...

... viel grösser kann ein Unterschied in 14 Tagen gar nicht sein - Bild Nr. 3 kommt ihnen vielleicht bekannt vor - das sind echte Schwankungen - bitte nicht lachen, die Situation ist an sich traurig. Aber die Gänse auf Bild neuen scheinen noch am Trockenen zu sein ...

... von einem Finanzblog-Leser bei Spiegel Online gefunden ...

... und bbc-news bringt Bilder über die anderen Tiere in Pangbourne, diese sind aber schon unterwegs zum German Polo Mastern in Sylt unterwegs. Wer andere Pferde vorzieht, die des Sponors zum Beispiel, käme auch in Pangbourne auf seine Rechnung - Bentley, Aston Martin, Jaguar ...

Bentley

... ja zumindest habe ich einige Fotos geschossen. Entschuldigen sie bitte, ich versuche ja in meinem Beruf der Zeit etwas voraus zu sein, aber das hier war nicht geplant. Zufall soll es anscheinend nicht geben, aber daran pflege ich mich nicht zu hlaten. Wer die Brücke noch mit weniger Wasser anschauen will - voila, Wiki sei Dank. Übrigens, die Brücke ist mautpflichtig und das Restaurant auf der gegenüber liegenden Seite sehr zu empfehlen. Ebenso dasjenige bei der Kirche. The Swan, bei der Schleuse, sei nicht mehr empfehlenswert. Das war vor 18 Jahren anders - nie gedacht, dass ich je wieder dieses kleine Dorf besuchen würde. Damals mit der andern Tochter, die anscheinend einen Kick braucht ...

Bank - engl. Bench - Benchmark

Bank - auf Englisch Bench. In der Anlageperformance wird oft mit einer Benchmark verglichen, vielfach bei Banken. Was hat die Benchmark mit unserer Sitzbank zu tun?

Die Benchmark, als Mass, ist im Schreinergewerbe schon lange gebräuchlich. Sie kommt tatsächlich von der Bank her. Nicht von der Sitzbank, sondern von der Werkbank, die beide Bench heissen. Bei einer Bank ist es äusserst praktisch, wenn alle vier Füsse gleich lang sind, die gleiche Benchmark haben.

In der Betriebswirtschaft hat 1979 - vor nicht einmal dreissig Jahren - die Firma Xerox dieses Wort als Massstab neu geprägt. Xerox ist ein Titel, den wir vor Jahren gekauft haben - mit Xerox lässt sich nicht nur Gedrucktes vervielfachen, auch Einstandspreise.

bench

Mit Xerox kann man kopieren. Jemand findet sogar die Idee mit dieser Bank so gut, dass er kopieren wird. Der Vater von Mark arbeitet bei der Stadtverwaltung von Esher und würde vermutlich auch eine idillischen Platz zugesprochen erhalten, wo er seine Bank aufstellen könnte. Um über das Leben nach zu denken. Hoffen wir einmal, dass er noch viele Jahre warten muss und die Spenden des Working Men's Club Esher des CIU, der seit wenigen Jahren auch Frauen aufnimmt, für dessen Heilung eingesetzt werden können. Für drei Pfund im Jahr haben sie Zutritt zu 3000 CIU-Clubs in Great Britain. Diesen Beträge könnten wir in der Schweiz als Benchmark für Clubs setzen.

Soziale Clubs dieser Art kenne ich in der Schweiz nicht. Für Gäste ist es etwas Einmaliges. Man und Frau wird sofort integriert und lernt Leute aus den verschiedensten Berufen, sozialen Verhältnissen und den unterschiedlichsten Einkommensklassen kennen. Alle sind hier gleich und holen sich das Bier an der Bar beim Constable oder bei meinem Namensvetter. Bei Steve, bei dem als Barkeeper jeder Handgriff sitz, ist mir etwas aufgefallen. Er schaut immer gerade aus, wendet selten seinen Kopf. Zudem hält er beim Bier einschenken seinen Daumen am Glasrand. Nach einer halben Stunde klärt mich Ray auf.«Seinen engsten Freund nimmt er nie mit in die Bar. Seinen Blindenhund.»

Die Bank auf dem Bild wurde von Bärbel gestiftet und hat seine Geschichte - eine Benchmark fürs Leben, fast ein Grabstein. Und weil Freud und Leid oft nahe bei einander sind, hier der versprochene Link zum Klingelton «Radjiv 07» (zuerst registrieren) - der bringt praktisch alle wiederzum Lachen.

ALU - ZKB - feindliche Bankfusion?

Die «Kategorie Banken - Bänke - Banken» hat mit dem Beitrag «die rote Bank und der Tod» angefangen - und heute schreiben wir über «Leichen».

Einige Banken haben heute mit der Leiche der Drucker zu schaffen - es geht nicht mehr alles so einfach durch den «Anken». Und dabei wollte man sich bei diesen Banken nicht auf der Bank ausruhen, sondern es den ganz grossen nach machen. Ein Teil scheint ihnen gelungen zu sein. Über den missratenen Teil haben wir berichtet bevor es weitere Leichen gab. Ob es nun mit Vögeli und Hofmann «genug Leichen» hat oder es die richtigen sind, können andere beurteilen. «Die Banken in der Kirtik» - Anton Affentranger von der Implenia fordert mehr Transparenz der Investoren.
Aber bitte, jetzt nicht nur auf die Banken und die Investoren schiessen. Es gibt auch die andere Seite muss man anschauen. Bei dieser Art von Geschäfte müssen Aktien angedient werden oder Optionsscheine von Aktien, die durch die Firma mittels einer Aktienkapitalerhöhung emittiert werden. Ganz einfach und durchsichtig sind solche Geschäfte nicht, manchmal gar schwer zu verstehen.

Und eine Frage. Heissen diese Geschäfte nun Dervatgeschäft , Derivategeschäft oder Dervativgeschäft?
Erstaunt es, dass einige plötzlich unsicher werden dürften? Sie haben vielleicht schon bemerkt, dass ich kein grosser Anhänger solcher Geschäfte bin und versuche, den Pferdefuss heraus zu finden und die Auswirkungen gegenüber der beabsichtigten Absicherung ab zu schätzen, damit es in den Kundendepots nicht zu viele Leichen gibt.
Und dann wäre da noch eine Frage? Gibt es in Kanada auch Kantonalbanken?
Oder andere die mit Aluminium für Alcoa gegen Alcan dealen?

grosse Bankenfusion

... übrigens bei dieser grossen Bankenfusion ist kein Material aus den grossen Alufusionen dabei ... noch nicht.

Nachtrag (beide heute Mittag in der Post gelesen):

1: Bei CASHdaily (Seite 7) finden sie den interessanten Artikel «Bei der ZKB brannten alle Sicherungen durch» - eine kleine Unterüberschrift sagt eigentlich viel: «Die UBS unterstützt keine feindlichen Übernahmen». PS: falls sie einen Wechsel ins Auge fassen, wir arbeiten gerne mit der UBS zusammen.

2: Nach etwas zum Bild. Nie etwas auf die lange Bank schieben - es könnte zu spät sein. Es wurde am 4. Mai nachmittags gemacht und kurz darauf einem Ehepaar gezeigt. Er schaut ab und zu zum Pferd und den zwei Ponys. Kommt doch wieder einmal vorbei! «Später einmal, mir geht es heute nicht so gut.» Wir trennten uns bei der Pferdewiese. Er wird nie mehr zu den Tieren schauen können. Er starb am gleichen Tag. Ich kondoliere von Herzen und wünsche der Trauerfamilie viel Kraft.
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