Die notwendige schöpferische Pause

Liebe Finanzblog-Leserinnen und -Leser

Aus gesundheitlichen Gründen werden im Finanzblog in nächster Zeit keine Updates zu lesen sein.

So bald als möglich, werden Stephan Marti oder ich über die Wiederaufnahme der publizistischen Tätigkeit informieren.

Im Namen des Finanzbloggers mit besten Grüssen
Herbert Odermatt

Schall und Rauch II - Finanzprodukte verbieten

Der Afficionado schrieb: "Dieser Beitrag könnte auf deiner Linie liegen." Tut er.

"Finanzprodukte sind wie Asbest oder Quecksilber: Zu verbieten

Die toxischen Papiere in unserem Finanzsystem haben mittlerweile bedrohliche Formen angenommen ... weiterlesen in Columbus - Suchen & Finden - Gedanken zu einer neuen Welt ... von Dorian ..."


... wie das Selz in der Suppe. Ob wir uns wohl jemals begegnet sind? Vielleicht schon als er in die Sek ging und ich im Nachbardorf wohnte.

In seinem Blogbeitrag ist ein PDF von Nomura verlinkt. Sehr lesenswert und für viele Leser wird die englische Sprache die kleinere Schwierigkeit dieses Beitrages sein. Beachten sie einmal die Seite 25 "Ying Yang Cycle of Bubbles and Balance Sheet Recessions" und falls sie noch über genügend Zeitreserven haben, erklären sie mir ob es Ying Yang oder Yin Yang heisst und wo der Unterschied ist. Das sind eben die kleinen Problemchen unserer Zeit und denen nimmt sich die Menschheit lieber an ...

Warnung

... und sogar eine solche Warnung wird mit der Zeit nicht mehr beachtet. Wie heisst es beim Grippemittel ... "fressen sie die Packungsbeilage und erschlagen ihren Arzt und Apotheker". Diesen Spruch habe ich von einem Arzt, der nie dervative Produkte kaufte.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Versteuertes Geld - anlegen in der Schweiz auch für Deutsche möglich

Vor zwei Jahren erschienen:
Wie weiter mit Börse, Abfall ...

Vor drei Jahren erschienen:
Lust auf das schnelle Geld




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Blogger mit Ticker und mit Tick

Blogs haben viele Vorteile - schauen sie sich das schnellste Informationsmedium über Börsennews an. Sie können aber auch Nachteile haben ...

"Festnahme in Südkorea - Streute ein Wirtschaftsblogger Falschinformationen?

In Südkorea haben die Beiträge eines Bloggers zur Wirtschaftspolitik der Regierung angeblich zu einer Verringerung der Devisenreserven des Landes in Milliardenhöhe geführt. Der 30-jährige arbeitslose Akademiker mit dem Nachnamen Park war am Samstag verhaftet worden ... lesen sie weiter im Handelsbaltt ... "

Wer auf die Beiträge von Park Dae-sung, Pseudonym Minerva, reingefallen ist, unterliegt anscheinend einer Zeiterscheinung. Es gibt halt einige, die einen Tick haben. Es ist fast wie beim Wetter - schönster Sonnenschein und Minus zehn Grad.

Seriöser ist ein Ticker für Börsennachrichten. Extrem schneller zu lesen sind die aussagekräftigen Beitragstitel bei Swiss News - Finanznachrichten Schweiz
.
Und wer es noch schneller haben möchte, nimmt die Übersicht aus dem Feed - den man auch abonnieren könnte.

Und wer weiss, vielleicht gibt es sogar einen Finance-Blog-Wettbewerb 2009. Manchmal ist man - wie an der Börse - leider zu spät. Smava vermittelt übrigens Kredite auf privater Basis. Oder dann machen sie es wie ein Kollege immer sagt: "Wenn du einmal Geld brauchst, dann kommst du zu mir. Ich weiss wie das ist!"

Und wer sich in der Computer- und Internet-Welt besser auskennen möchte, der schaut mal beim Kilchberger IT-Blog vorbei. Zur Zeit lese ich sein drittes Buch "surfen browsen mailen". Es hat einige Leckerbissen darunter.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Die neuen Mächte» - die Erdölmächte

Vor zwei Jahren erschienen:
Höchstgeschwindigkeit

Vor drei Jahren erschienen:
Bern a Leiden - vielleicht müsste man einmal einen Blick auf Crucell werfen




Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

Europäische Regulierungswut

von Sackstarkt

EU

Amerika kennt solche europäische Regulierungen nicht, die die Wirtschaft hemmen und die Bevölkerung nerven. Sie tun dies auf eine andre Weise. Nämlich indem sie direkt in die persönliche Freiheit eingreifen und jedem die Lust des Lebens austreiben wollen. Diese verheerende Gesinnung der Gleichmacherei von Menschen, nicht etwa wie in Europa, nur von Produkten, ist weitaus schlimmer. Dennoch sind seit mehr als zehn Jahren Tendenzen in Europa auszumachen, die eben dieser puritanischen Gesinnung Amerikas folgen wollen. Dies gilt es auf alle Fälle zu stoppen. Es ist eines, die Krümmung einer Banane vorzuschreiben und ein andres, Leben bürokratisch verwalten zu wollen.


Als PDF(gleiches Fenster) - Original-Formatierung von Carolus Magnus



Aber auch bei der Bürokratie von Dinglichem geht es hauptsächlich um Gängelung, Zwängerei und Macht, wenn auch nicht so direkt und offensichtlich wie beim Abbau der persönlichen Freiheitsrechte und der Beschneidung von garantierten Bürgerrechten. Hierzulande geht man noch vorsichtiger um und wendet die Salamitaktik an. Gerade deshalb ist den Politikern besonders konzentriert auf die Finger zu schauen, denn Amerika macht auch hier bereits Schule.

Die Ambition von Brüssel, selbst Unsinniges zuchtmeisterlich regulieren, harmonisieren, normieren, standardisieren und nivellieren zu wollen, geht vielen Menschen und Firmen gegen den Strich. Mittlerweile findet nur noch eine hauchdünne Mehrheit von 52 Prozent aller Europäer die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU gut. Und nicht einmal die Hälfte bescheinigt der Union ein positives Erscheinungsbild.

Auf den ersten Blick lustvoll suhlen sich Europa vor allem die EU-Politiker in ihrem Regulierungswahn, wenn es beispielsweise darum geht, wie Agrarprodukte, die zum Verkauf in der Auslage feilgeboten werden, auszusehen haben. Man sollte doch meinen, daß der europäische Obst- und Gemüseverkäufer die Ware mit viel Wissen und Sachverstand selbst aussucht. Doch dem ist nicht so; die EU-Kommission tut das für ihn. Er darf wohl das Geschäftsrisiko tragen, ist aber dennoch über sich selbst nicht weisungsbefugt.

· Bananenverordnung (2257/94 EG): Bananen in der EU müssen mindestens 14 cm. lang und 27 mm. dick sein.

· Gurkenverordnung (1677/88/EWG): Gurken dürfen nur über eine maximale Krümmung von 10 Millimetern auf 10 Zentimeter verfügen.

· Kondomnorm: Die Länge der Kondome sollte nicht weniger als 160 Millimeter betragen…

· Vibrationsrichtlinie (2002/44/EG): Eine komplizierte mathematische Formel regelt, wie lange ein europäischer Bauarbeiter mit Bohrmaschine und Preßlufthammer arbeiten darf.

Europa hat um ein Mehrfaches mehr Sorten an Regeln, als an Agrarprodukten! Es wird von der EU-Kommission diktiert, wie ein Produkt auszusehen hat, Geschmack oder Gammelfleisch hin oder her. Da wird bereits an der Quelle des Bauern hart durchgegriffen. Das geht von Vorschriften über den Durchmesser einer Banane und deren Krümmungsgrad über die Anzahl Prozent des Grüns, die eine Spargel aufzuweisen hat. Produkte, die diesen Regulierungen nicht genügen, werden in den Müll geworfen der bestenfalls noch als Schweinefutter verwertet. Kürzlich hat die Europäische Kommission entschieden, daß einwandfreie Nahrungsmittel, die dem Aussehen nach nicht perfekt sind, Abfall ist. Angesichts der globalen Hungerkrise ist dies nicht nur ein Verbrechen an der Natur, sondern entlarvt die EU als den Haufen von Irren, den die Bevölkerung ganz Europa intuitiv schon lange als solchen wahrnimmt.

Das Resultat der neuen EU-Verordnung ist, daß alte Regeln, welche 26 verschiedene Früchte- und Gemüsearten betreffen, nicht mehr gelten und neue Regeln eingeführt wurden, in der größenwahnsinnigen Annahme, dass die Natur das wachsen läßt, was die EU-Kommission vorschreibt. Damit die neuen Verordnungen überhaupt durchkamen, hat man als Kompromiß an die Bauern die Erdbeeren, Birnen, Tomaten, Äpfel, Kiwi und Blattsalat unter den alten Regelungen belassen.

Es sollte doch scheinen, daß entweder etwas eßbar ist und schmeckt, dafür weniger statt höhere Pestizide enthält und der vorläufig noch mehr oder weniger mündige Erwachsene bitte selbst entscheiden kann, was er für gut befindet, oder der europäische Bürger des 21. Jahrhunderts zur Infantilisierung per obrigkeitlichem Dekret zu mutieren hat.

»Der Bürokratie-Irrsinn ist der Hauptgrund, warum viele Bürger vor allem in Deutschland noch immer starke Vorbehalte gegen Europa haben«, sagt auch Entbürokratisierungs-Berater Edmund Stoiber. Der frühere bayerische Ministerpräsident berät seit Herbst vergangenen Jahres die EU-Kommission beim Kampf gegen Paragraphen.
Doch selbst Deutschland steht in der Regulierungswut und Bauernschläue in nichts nach. Das Bundesland Berlin hat ein Seilbahn-Gesetz. Eine Seilbahn selbst zwar nicht, und wegen hoher Schulden und pfannkuchenflacher Topographie wird das wohl auch so bleiben. Aber ein Gesetz für den Betrieb ist schon mal da – Brüssel sei Dank. Denn eine EU-Richtlinie vereinheitlichte vor acht Jahren die Standards für alle Personen-Seilbahnen Europas. Berlin hatte sich zwar mit Verweis auf fehlende Gipfel lange gegen die Umsetzung gesträubt. Brüssel aber drohte eine Strafe von 791.000 Euro an. In seiner Not klaute der Senat das Seilbahn-Gesetz aus Bayern. Seither ist Europas Paragraphen-Welt wieder in Ordnung.
Brüssel schreibt nicht nur vor, wie stark Gurken und Bananen gekrümmt sein dürfen, wie dick Äpfel, wann und wie 57 Gartengeräte einzusetzen sind und wo Traktorensitze angebracht sein müssen. Europa entscheidet auch, welcher Hersteller sein Produkt »Feta« nennen darf und welcher »Käse in Salzlake gereift« auf die Packung drucken muss. Die EU zwingt Firmen, deren Mitarbeiter Presslufthämmer bedienen, zu »Vibrationsminderungsprogrammen« und schreibt Grenzwerte für »Hand-, Arm- und Ganzkörperschwingungen« vor. Fast überall gibt Europa seinen völlig verfehlten und überflüssigen Senf dazu. Mit Verweis auf die Grundrechte-Charta untersagt es sogar, dass Blutspender bezahlt werden, weil mit dem menschlichen Körper kein Gewinn gemacht werden sollte.


Exit

Vieles, was sich im Brüsseler Paragraphendschungel an »Schätzen« findet, hat sogar Unterhaltungswert. Etwa die »Richtlinie über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln«. Denn dort findet sich die sinnige Vorschrift: »Leitern sind so aufzustellen, dass sie während der Benutzung standsicher sind.« In den Amtsstuben des Europaviertels wurde auch festgeschrieben, dass bei »Lauch und Porree der Güteklasse 1mindestens ein Drittel der Gesamtlänge oder die Hälfte des umhüllten Teils von weißer bis grünlich-weißer Färbung sein muss.« Außer, es handelt sich um Frühporree/Frühlauch. Dann »muss der weiße oder grünlich-weiße Teil mindestens ein Viertel der Gesamtlänge oder ein Drittel des umhüllten Teils ausmachen,« befiehlt die Verordnung Nr. 2396/2001.

Carolus Magnus

related link

Weitere EU-Verbote


Anmerkung vom Finanzblogger: Es ist doch beruhigend zu wissen, dass zumindest auf dem Finanzsektor die Amerikaner viel stärker reglementiert sind, als die Europäer - nur hat keiner mehr die Übersicht, was im Finanzcrash ersichtlich wurde, denn die Regulation hat total versagt.


Weiter zum Adventskalender

Liebe Leser, wenn sie etwas zu sagen helfen, so können sie ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.

Zusammenstellung, Fotos und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog

Wo ist das Geld geblieben?

von H. Odermatt, personalblog

Die Finanzkrise hat riesige Vermögen vernichtet. Doch die Milliarden sind nicht verschwunden – sie werden gerade neu verteilt. Eine Spurensuche bei amerikanischen Baufirmen, deutschen Bankmanagern und chinesischen Investoren


Weiter in Die Zeit


Es lohnt sich, einige Minuten zu investieren um etwas über die grosse Umverteilung zu erfahren. Aktuell im Zeitstress? Sie finden die Möglichkeit, den Artikel auszudrucken.


Changes are chances - Veränderungen bedeuten Cancen. Nicht für alle ist Krise! Lesen Sie dazu im Cash: ...Banken nutzen die Krise und bauen aus...


"(...) Weitere Gewinner dieser Krise sind Unternehmer, die einen kühlen Kopf bewahren, geschickt investieren, mutig neue Innovationen angehen und ihre Marktstellung ausbauen. Nie ist der Markt hellhöriger und aufnahmefähiger, als in der Krise. Was paradox klingt, lässt sich belegen – die größten Firmen der Welt wurden meist zu Krisenzeiten gegründet.
Tja, in der Krise kommt es eben auf Kreativität an.
Ebenfalls zu den Gewinnern zähle ich Spekulanten, die früher oder später auf Shoppingtour gehen werden. Auch die Medien profitieren – bad news sind eben good news.
Und nicht zuletzt könnte der Konsument als absoluter Sieger aus dieser Krise hervorgehen, wenn er denn weiterhin unbekümmert einkauft. Damit macht er Umsatz, spült Geld in die Kassen und zeigt den ängstlich gewordenen Managern, was antizyklisches Verhalten bedeutet. ...)" Mehr unter perspektive-mittelstand:

 


Weiter zum Adventskalender

Liebe Leser, wenn Sie etwas zu sagen haben, können Sie Ihren eigenen Blogbeitrag im Adventskalender gleichzeitig auf mehreren Blogs erscheinen lassen. Zur aktuellen Liste und bisher erschienene Beiträge.


Zusammenstellung und Koordination: Stephan Marti - Finanzblog


*****

.
%%%%%
.
.

Strukturerhaltung im Finanzsystem - falsch investiertes Geld?

Stephan befindet sich auf dem Rückzug aus den südlichen Gegenden. Lesen Sie heute noch einmal aus dem Personalblog:

Der Finanzmarkt "blies" eine Blase platzten. Privates Kapital wird nicht in nötiger Menge gefunden. Andere Institutionen sind zurückhaltend oder haben eigene Probleme zu lösen. Der Staat solls an vielen Orten richten. Dieser kann zwei Dinge tun: er kann versuchen, die Funktion zu erhalten oder er kann versuchen die Struktur zu erhalten. Im zweiten Fall würde die Blase wieder hergestellt, was ökonomisch ein Blödsinn wäre (obwohl es viele gibt, die diesen Blödsinn wegen des zu erwartenden Eigennutzens möchten). Ausserdem würden damit höchstens kriminelle Energien gerechtfertigt und gefördert.

Weiter ...

Umweltgift schwächt das menschliche Immunsystem

Stephan gurgelt in Oberitalien neuartigen Frostschutz, der jedoch in etikettierten und mit Jahrgang versehenen Flaschen abgefüllt ist, derweil ich sein Blog hüte... prost! Ich hoffe gerne, dass es kein Frostschutz ist, sondern nur edle Tropfen. Lesen Sie heute zur Abwechslung aus dem Personalblog:

Weiter ...

Sackstark - ein kaputtes Finanzsystem

Sackstark und der Personalblogger haben zwei Gemeinsamkeiten. Diese beiden Gast-Blogger dürften den Lesern vom Finanzblog bekannt sein und sie wohnen im gleichen Kanton ...

... und hier fängt der Streit schon an. Der eine ist nid und der andere ob im Walde. Und beide schreiben über den Kapitalismus.

"USA: 175 000 Dollar Schulden pro Kopf!

geschrieben von Carolus Magnus in Börse, Commodities, USA, Versicherungen, Wirtschaft, kaputte Welt

Vorläufer der Weltwirtschaftskrise

Ein kaputtes Finanzsystem


Der einstige Vorsitzende der Zentralbank, Paul Volcker, sagt, daß das amerikanische Finanzsystem “kaputt” sei.

Bei einer Bankenkonferenz in Calgary hatte er vorhergesagt, daß das Wachstum der Wirtschaft in diesem Jahrzehnt langsamer ausfallen wird als in irgendeinem anderen Jahrzehnt seit der Weltwirtschaftskrise, und das inmitten all dieser finanzwirtschaftlichen Innovationen. “Es ist die komplizierteste Finanzkrise, die wir je erlebt haben, und ich habe einige erlebt”, sagte Volcker. Und das ist schon eine happige Aussage von dem Mann, der als Vorsitzender der Zentralbank zwischen 1979 und 1987 die Aufgabe hatte, eine ausufernde Inflation in den Siebzigern niederzuschlagen.” ... lesen sie weiter bei Sackstark ... "


Zu lesen, wie das Blog heisst. Bei Herbie macht es nicht minder Spass und nun wissen wir auch, wieso er mit dem Flugzeug auf die Kanarischen Inseln in die Ferien flog und nicht das Boot nahm.

"Raubtierkapitalismus (nach alt Kanzler Schmitt)

Wenn vor Somalia Piraten Schiffe kapern um Lösegelder zu erpressen, beginnt man den Schutz zu organisieren ... lesen sie weiter im Personalblog ... "


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
«Besuchen Sie ein Restaurant mit unzähligen Sternen.»

Vor zwei Jahren erschienen:
Kultur und Börse

Vor drei Jahren erschienen:
Video - ich sehe


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, gewinnorientiert

Herbie bloggt auf den Kanaren


Stephan der Finanzblogger hat in sein neues Domizil zu einer Besichtigung und zu einem "Antrinket" geladen. Fotos: SMS/odh


Ein zum Verlieben stattliches, altes Haus - die Hammerschmitte von Schmiedrued ...


Herbie war an "meinem Fest" Hoffotograf und Grillmeister - vielen Dank.

Herzliche Gratulation an Mehmet Turan, der in Basel-Stadt wieder zum Grossrat gewählt wurde

 


In diesem Schädel muss etwas vor sich gehen - die "Führung" ist vorbei, nun kann zum gemütlichen Teil gewechselt werden. Ach ja, es steht eine Reise bevor...


 


Hallo Yahya, (Dr. Yhaya Bajwa, TransCommunication) schön dich endlich in Natura zu sehen!


 


Was wollen wir denn mehr?


.


 



Hallo Herr Grossrat, das ist aber eine Überraschung!


.


 



Mit so einem Grillmeister im Hintergrund wäre selbst ich zufrieden!


.


 

Karikatur Jeser
.


"Des Grossrats's Junior" - er harrt gespannt der noch kommenden Dinge...


.


 



So gefällst mir schon besser...!


.


 




Und zu später Stunde noch eine Extraeinlage, ein Solo für den Gastgeber.


Es fehlen die "Luftpiraten", sorry!


Mit dem besten Dank an den Gastgeber!


Anmerkung SMS - es fehlen nicht nur der Luftpirat mit seiner Begleitung, sondern auch der Gemeinde-Ammann, der Museums-Kurator, einige Nachbarn ...

Hat Prof. Walter Wittmann wirklich recht?

Der folgende Beitrag ist original beim Personalplog erschienen. Und wenn Herbie dem em. Professor beipflichtet, dann heisst das noch lange nicht, dass das die reine Wahrheit sein muss ...

... mit dem Meisten bin ich einverstanden, aber ... die Antwort lesen sie ganz am Schluss.

«Was soll ich als Kleinanleger tun, um wenigstens die Geldentwertung zu parieren?


"(...) In der Krise bringen Aktien und Anleihen nur magere Renditen. Der Querdax-Kolumnist rät Anlegern deshalb, ihr Geld fest zur Seite zu legen und auf bessere Zeiten zu warten. Mehr in "Die Zeit": ...Festgeld sicher und ertragreich...

Nun, mittlerweilen habe ich kapiert. Ennet der Grenze kommen höhere Zinsätze zur Anwendung als in der Schweiz. Wenn das einen nicht auf Gedanken bringt...! Es bleibt, noch das Währungsrisiko zu beachten. Nun, die grossen Verluste, die unsere Finanzflaggschiffe eingefahren haben und die Gelder, die an die jüdischen Organisationen zu zahlen waren, werden wohl wieder herein geholt. Weniger, indem die Finanzinstitute den Gürtel enger schnallen als mehr beim "gemeinen Volk". Dort lässt es sich bequem abholen. Man zahlt kleine Zinsen und fordert viel für Kredite.


"(...) Der emeritierte Wirtschaftsprofessor und Bestsellerautor Walter Wittman hält langfristiges Anlegen für dumm und rät, jetzt Aktien zu kaufen. Von strukturierten Produkten soll man die Finger lassen. ...)" Quelle: Weltwoche 33.08)

Wittmnann's Aussagen (Auszug):


  • Die Schlauen haben Aktien, die Idioten kaufen Bonds. Nur, die Bonds-Käufer haben zumindest etwas davon.

  • Mit Aktien kann man durchaus Geld verdienen. Es reicht aber nicht aus, positiv zu denken und optimistisch zu handeln. Es kommt auch auf die Reserven des Einzelnen an.

  • Wer ein Haus besitzt, sollte zuerst seine Hypothek tilgen, egal ob steueroptimierend oder nicht.

  • Wenn man bei Null angekommen ist, kann man sich überlegen, in Festgeld zu investieren. Dann hat man wenigstens 2 Prozent Rendite anstatt minus 25 Prozent, wie es bei Aktien der Fall sein kann.

  • Man soll sich selber schlau machen. Wer nicht Englisch kann oder nicht weiss, wie man Börsenbriefe liest, sollte die Finger davon lassen. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern man muss von den Dingen eine Ahnung haben.

  • Die Welt predigt immer noch von der langfristigen Investion: langfristig sind wir alle tot, das hazt schon John Maynard Keynes geagt. Der Dow Jones erreichte erst 1954 den Stand von 1929. Wenn Sie vor 10 Jahren Pharma-Titel hgekauft haben, haben Sie noch nicht einmal Ihr Geld wieder. Schweizer Bankentitel bewegten sich zwischen 1073 und 1993 gar nicht. Banken sagen immer: Dieser Titel ist kurzfristig gut. Wenn er das nicht ist, heisst es, zu mindest à la longue werde er performen. Das ist doch alles Augenwischerei.

  • Man sollte nie spekulieren. Nie mit Krediten operieren, nie strukturierte Produkte kaufen, da kennt sich kein Mensch aus, abgesehen vom klein gedruckten Text.

Der streitbare Professor bestätigt mir, was ich intuitiv schon immer vermutet und daher praktiziert habe. Die Hypothek muss in erster Priorität amortisiert werden. Es ist logisch, dass die Banken andere Ratschläge erteilen und die Steuervorteile in den Vordergrund schieben. Hinter dem Geschäftsvorhang aber müssen sie Gewinne erzielen!»


Und hier meine Antwort an Herbie. Diese wird am Wochenende von einigen neuen Besuchern aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich gelesen. Ich habe vorgesorgt. Vielleicht ergibt sich dann noch ein Wort mit einem ehemaligen Arbeitskollegen von Wittmann.

Mit Wittmann hatten wir beide ja schon schöne und intensive Diskussionen und er muss ja immer übertreiben, damit er erhört wird. Wittmann macht dies meiner Meinung hier gleich zwei mal. Erstens ist er nicht konsequent gegen langfristiges Investieren in Aktien - nur nicht 20 oder 30 Jahre und ungeschaut, was ins Depot gelegt wird. Gute Branchen, Titel die in Zukunft Erfolg versprechen. Und er erwähnt einige Branchen, die in langen Jahren wirklich schlecht abgeschnitten haben. Meist sind es diejenigen, bei denen die oberen Mitarbeiter das Verdiente als Gehalt und Ähnliches absahnen. Finger von Aktien, wo übertriebene Löhne bezahlt werden.

Zweitens, die Hypothek. Mit dem Abzahlen gehe ich nicht ganz einig. Hier gilt es mehr zu beachten. Aber das sind Dinge für ein Kundengespräch - jeder muss individuell angeschaut werden. Und in deinem persönlichen Fall machst du etwa das Dümmste, wenn du die ganze Hypothek zuerst abzahlst. Du hilfst den Banken, den Behörden. Etwas mehr Risiko und du kannst noch besser leben. Der grösste Vorteil hat gar nichts mit Steuern und Banken zu tun. Du solltest dich vielleicht mal wieder mit Mathmatik beschäftigen, aber da kamst du ja Anfang Woche mit meinem Beitrag ganz automatisch in Berührung. Es gibt in der Betriebswirtschaft nicht nur fast keine Logarithmen, sondern man rechnet auch viel zu wenig mit Differenzen.

Festgeld, das ist allenfalls eine Ergänzung für Geld, das man liegen lässt, damit man jederzeit zuschlagen kann.


Vor einem Jahr im Finanzblog erschienen:
Menschenpflichten: wieso schweigt der SEK? - heute trifft sich libref mit dem SEK. Für mich persönlich ein ganz spezieller Tag, nicht nur wegen Thomas Wipf ...

Vor zwei Jahren erschienen:
Chart-Lehrgang (8) - ein kleiner Rückblick

Vor drei Jahren erschienen:
Was soll es denn heute sein? Panzer, Gaza-Streifen, Tunnel oder ...


Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig
Beiträge 11 - 20 / 68