Selbstvertrauen

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig

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Stephan Marti ist heute "out of service", er praktiziert Exerzitien auf einer Bergkante, wo er sich in Weitsicht übt und (Ver)änderungen hautnah in sich zieht. Wenn er in seinem Läuterungsprozess eine Haut mehr abgestreift hat, wird er in alter Frische sein Wissen zum besten geben. H. Odermatt, personalblog in der Balance

Heute weichen wir zwar vom Thema «Geld und Finanzen» etwas ab. Aber im Umgang damit, braucht es gutes Selbstvertrauen. Ohne läuft sonst gar nichts!

Ein weiterer Beitrag über «Geld und Finanzen - leicht erklärt» - eine Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn.

Als kompleter Mensch bist du als Vierheit in Lot und Balance. Die Vierheit besteht aus:

* der inneren Freiheit (helles Gelb)

* des Selbstvertrauens (Rot-Orange)

* der Achtung vor sich selber (Tannengrün)

* der inneren Zufriedenheit (dunkles Blau)

Max Lüscher: "(...) Ich habe den Eindruck, bei allem, was wir tun, geht es uns letztlich immer darum, in allem Harmonie und ein Verhältnis des Gleichgewichts zu finden oder es selbst herzustellen. (...)"


Die Vierheit hat den gleichen Grund wie die Tatsache, dass es 4 Himmelsrichtungen, 4 Jahreszeiten und Stadtviertel gibt. Die Vierheit ist in unserem Denken begründet. Es sind 4 Denkkategorien, die wir auf das anwenden, was wir zu verstehen versuchen. Wenn wir etwas beurteilen möchten, dann teilen wir, was ursprünglich als Einheit erscheint, zunächst in Gegensätze: z.B. Mensch in Mann und Frau. Eine Beurteilung entsteht also durch Unterscheidung zweier Gegensätze. Jede Beurteilung wird noch treffender, wenn nach der ersten Gegensatzunterscheidung noch eine zweite erfolgt.

Daher die 4 "Elemente" oder 4 Denkkategorien oder 4 Typen. Beispiele mit den entsprechenden Farben:

Die 4 Elemente: Luft (gelb), Feuer (Rot), Erde (Grün), Wasser (Blau)

Die 4 Temperamente: sanguinisch (Gelb), cholerisch (Rot), melancholisch (Grün), phlegmatisch (Blau).

Die 4 Typen von C.G. Jung, Erich Fromm, Karen Horney, V.E. Frankl, F. Riemann u.v.a. sind so zu verstehen. Allein Sigmund Freud kam auf eine Dreiheit:

phallisch (Rot), anal (Grün)oral (Blau), seine Fehlleistung (mehr in die Zeitmagazin Nr45 Nov. 1985: ...Freud'sche Fehlleistungen...) betraf die visuelle Erotik (Gelb), die er vergessen zu haben scheint.

Bleiben wir bei Rot, genauer beim leuchtenden Orange. Diese Farbe bewirkt Erregung (Empfinden), Aktivität (Verhalten) Selbstvertrauen (Gefühl von Eigenkraft).

Selbstvertrauen bedeutet, Vertrauen haben in sich selber, in sein Wissen und sein Können. Wenn es an Selbstvertrauen fehlt, muss man sich dieses aneignen, schneller gesagt, als getan!

Wer zuviel davon hat, bewundert sich selber, ist ein Angeber, gibt sich provokativ, ist aggressiv und sexbetont.

Wer zu wenig davon hat, bedauert sich selber, hat ein Gefühl von Schwäche, fühlt sich unfähig oder hilflos.

Man sagt, Selbstvertrauen könne man erlernen. Ich meine das auch. Dazu muss ich mein erforderliches (berufliches) und das allgemeine Wissen, sowie das erforderliche (berufliche) und allgemeine Können erweitern verbesseren und vertiefen. "Handwerk hat goldenen Boden" könnte man sinngemäss anführen. Oder: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!"

Lesenswert:

FOCUS ONLINE: ...Kann ich Selbstvertrauen lernen?...

FOCUS ONLINE: ...Sechs Faktoren für eine erfolgreiche Führung...

Sehen Sie sich auch die Videos von Jens Corssen an!

Osteuropa - Rumänien, Löhne steigen

[ 21 Rumänien ]
Von hodermatt um 05:00, "personalblog" in der Balance

So kann man hier zu Lande lesen und von Politikern hören. Als ob die Löhne allein zu betrachten wären!

Man beruft sich auf die Hewitt-Studie, siehe im Daily.net: ... European Salary Increase Survey 2007-2008... Dort kann man auch nachlesen, dass die Erhöhung der Gehälter auch mit einer erhöhten Inflation einhergehen. In der Arena vom 30. Mai 08, als über die Personenfreizügigkeit geredet wurde, haben
Politiker in allen Tönen die florierende Wirtschaft in Rumänien gewürdigt. Das ist für das Land sicher gut. Schon früher habe ich von Michael Ringier gehört, wie er auf ein Wachstum von über 4% hinwies und schwärmte, dass dort Aufbruchstimmung herrsche, wogegen die Schweiz stagniere.... Wo wenig ist, hat man schnell ein Wachstum nachzuweisen. RO könnte dies allein mit der Korruption tun. Und wo alles da ist, kann Wachstum etwas anderes bedeuten.
Zurück zur Arena: Unter anderem wurde erwähnt, dass alleine die Löhne um 6% gestiegen seien. Es kann sein, dass der gesamte Lohnbetrag gestiegen ist. Wenn aber grosse Teile der Bevölkerung vom Lohnanstieg noch nichts gemerkt haben, dann gibt es höchst wahrscheinlich einige, die kräftig in die eigene Tasche wirtschaften. Es soll einer erklären, warum in Bukarest so viele sehr junge Leute die teuersten Autos, die es auf der ganzen Welt gibt zum Fahren vermögen!

Aber neben den höheren Löhnen ist auch die Inflation kräftig angestiegen. Das wird verschwiegen! Wir wissen: „Ein wenig Inflation muss sein!“ Der Staat könnte ohne sie sich nie von den Schulden, die er verursacht, entlasten.

"(...) Die Infaltion ist der Preis der Demokratie oder, besser gesagt, der Demagogie. Denn kein Parlament wagt es, die strengen Massnahmen durchzusetzen, die man gegen eine Inflation durchsetzen müsste. (Kostolany)

Ein paar Zahlen:
Montag, 16. Juni, 2008
100 Rumänischer Neue Lei = 44.10083 Schweizer Franken
100 Schweizer Franken (CHF) = 226.753 Rumänischer Neue Lei (RON)

Montag, 16. Juni, 2008
100 Rumänischer Neue Lei = 27.38658 Euro
100 Euro (EUR) = 365.142 Rumänischer Neue Lei (RON)

Aktuelle Gehaltsangaben für Rumänien

Finanzwesen: 2622 RON (ca. 744€) = SFr. 1156.-
Versicherungswesen: 1674 RON (ca. 475€) = SFr. 738.-
Post & Telekommunikation: 1507 RON (ca. 428€) = SFr. 655.-
Beamten + Wehrdienst: 1877 RON (ca. 533€) = SFr. 827.-
Schulwesen: 1224 RON (ca. 347€) = SFr. 540.-
Industrie: 1025 RON (ca. 291€) = SFr. 452.-
Gesundheitswesen: 1036 RON (ca. 294€) = SFr. 456.-
Baugewerbe: 929 RON (ca. 263€) = SFr. 409.-
Handel: 869 RON (ca. 246€) = SFr. 383.-
Landwirtschaft: 782 RON (ca. 222€) = SFr. 345.-
Tourismus: 674 RON (ca. 191€) = SFr. 297.-
Nokia (Durchschnitt) 771 RON (ca. 219€) = SFr. 340.- (weniger als in der Landwirtschaft!)
Nokia Tiefstlohn 600 RON (ca. 170€) = SFr. 264.-
Nokia Höchstlohn 1058 RON (ca. 300 €) = SFr. 466.-

Neben diesen "offiziellen" Löhnen gibt es auch noch die inoffiziellen. Wenn eine ausgebildetet Krankenschwester mit einigen Jahren Berufserfahrung und Auslanderfahrung mit umgerechnet 100 Euro abgespiesen wird, dann gibt dies zu denken. Der Arbeitgeber wird gut in den eigenen Sack wirtschaften!

Oder wenn ihre erfahrene Kollegin zum Stellenantritt ewa drei Monate ohne Lohn "probearbeit" leistet und für den Vertrag 1000 Euro und mehr der Pflegedirektorin eines UNI-Spitals abgeben muss - auf Nimmerwiedersehen - dann regt uns dies auch zu denken an. Dort scheint dies kaum der Rede wert zu sein! Lieber eine Job für einen Obolus natürlich à fonds perdu, als keinen Job - die Ausbeutung ist egal! Es wundert mich deshalb überhaupt nicht, dass die fähigen Berufsleute das Land längst verlassen haben. Wenn sie "im Westen" nur die zweite Qualität an Arbeitsbedingungen bekommen, ist dies für sie noch längst mehr als das, was man sich im eigenen Land gewohnt ist.

Der rumänische Staat und mit ihm seine Arbeitgeber müssen schleunigst umdenken. Sie müssen den Arbeitnehmern etwas bieten, bevor diese eine Leistung erbringen. Wertschätzung ist das Thema.

Sozialabgaben Arbeitnehmer: (Stand 15.09.2007)
Sozialversicherung: 9,5%
Arbeitslosenversicherung: 1%
Krankenversicherung: 6,5 %
Gesamt: 17 %

Einkommenssteuer: Standardsatz 16%
Für Einkünfte aus nichtselbständigen Tätigkeiten sind bis zu einem monatlichen Bruttogehalt von 1 000 RON
persönliche Freibeträge vorgesehen.

Im Alltag sind die Kosten für viele Gebrauchsgüter vergleichbar mit den Preisen bei uns (Kleider die im Angebot sind werden auch in Taiwan oder in China gefertigt). Ein paar Beispiele:
Ein Liter Diesel kostet derzeit 4,7 RON ( SFr. 2,07)
Benzin 95 4,1 RON/l (SFr. 1,8)
Salatoel 7,3 RON/l (SFr. 3,22)
Brot, das billigste: 4 RON /kg (SFr. 1,75)

Kleider sind im letzten Jahr etwa 10-15% gestiegen
Erdgas ist über 18% teurer geworden

Nachgedacht:
Firmen, die in RO investieren, werden noch andere Gegebenheiten, als die tiefen Löhne zu berücksichtigen haben! Vielleicht rechnet Nokia falsch? (manager-magazin.de)!

"(...) Nokia schließt die Bochumer Fabrik und setzt auf Niedriglöhne in Rumänien. Die Erfahrungen westlicher Investoren aber zeigen, dass Standortverlagerungen kein Selbstläufer sind. Womöglich überschätzt Nokia die Kostenvorteile, schreibt Unternehmensberater Johannes Book. Der Rumänien-Kenner schließt auch andere Motive nicht aus....
...

In dieser Hinsicht haben viele internationale Unternehmen in den vergangenen Jahren bittere Erfahrungen gerade in Rumänien gemacht. So kann die Continental AG mit ihrem Werk in Timisoara ein Lied davon singen, wie es ist, permanent Menschen auszubilden. Nach der innerbetrieblichen Schulung konnte das Unternehmen diese nämlich kaum halten. Aufgrund der gestiegenen Qualifikation und der guten Referenz bei Conti, war es ein Leichtes für sie, einen neuen und besser bezahlten Job zu bekommen....


Lesen Sie weiter:
Umzug nach Rumänien: Rechnet Nokia falsch II (manager-magazin.de)
Umzug nach Rumänien: Rechnet Nokia falsch III (manager-magazin.de)

Es ist nicht schwer zu erraten: Ein Volk wird ausgenommen wie eine Gans (kapitalisiert). Irgend wer wird danach Hilfe leisten müssen (die Schäden sozialisieren). Das ist der Preis, den jene leisten müssen, die in den erweiterten Markt eintreten dürfen. Die Frage nach der Gegenleistung wird nie gestellt. Was ist die Leistung der EU an das kleine Land Schweiz, welches Zutritt zu seinen Sozialleinrichtungen anbietet? Diese Einrichtungen wurden durch das Volk erarbeitet. Die Regierung handelt damit....! Auch hier wird ein Volk ausgenommen.

Bezüglich Rumänien wäre die Frage zu stellen, wie es um die staatliche Altersvororge steht. Früher wurde diese von Erlösen aus der Petrochemie gespiesen. Seit diese Einnahmequelle ins Ausland verschachert wurde OMV, werden die Gewinne dort abgeschöpft.

Das Land hat etwa 2 Millionen Roma’s. Diese sind „Bürger“ dritter oder vierter Klasse! Sie bilden eine Art Parallelgesellschaft. Die Roms werden von der gesamten übrigen Bevölkerung gemieden. Ist es ein Wunder, dass sich die Roma’s in andere Länder abzusetzen begannen (Italien)?

Die rumänischen Politiker werden alles daran setzen, dass die gesamte EU und auch die Schweiz, das Romaproblem mitfinanzieren werden. Somit wird das Romaproblem in der EU sozialisiert, während man im Land Gewinne abschöpft (auch durch europäische/ausländische Unternehmungen). Diese Gewinne allerdings fallen den Wirtschaftskapitänen, den ausländischen Investoren und den hohen Beamten zu, die sich auf ihre Art bereichern, zu.

Wie das funktioniert?

Da gibt es ein kleines Dorf in Arges. Es wurde beschlossen, dass die Hauptstrasse asphaltiert werde. Das Projekt wurde durch die Behörden bis ins staatliche Baudepartement in Bukarest bewilligt. Bis aber die Beamten in Bukarest, die Beamten des Bezirks (judetul) Arges, und der Bürgermeister des Dorfes ihre „Anteile“ abgezweigt hatten, reichte es nur noch für eine Asphaltschicht von etwa 1 cm Dicke, direkt auf den gewalzten staubigen , erdigen Untergrund. Das Gras schoss bereits durch die neue Strasse, bevor diese festlich eingeweiht war! Da die Strasse wegen der Belastung sehr schnell defekt sein wird, wird sich der Vorgang in einem Jahr wiederholen. So finanziert die EU indirekt die korrupten Politiker und international agierende Bauunternehmen wie z.B. STRABAG. Und die EU finanziert auf diese Weise indirekt die Volksverarmung, die sie später nochmals finanzieren wird und immer wird man Wachstum generieren...

Die Oekonomen sind nun aufgefordert, das Wachstum zurück zu rechnen!

Betrachtet man das ganze aus Distanz, so ist die Personenfreizügigkeit mit der Schweiz gar nicht nötig. Rumänien selber hat kein grosses Interesse, weil der Abfluss von noch mehr gut ausgebildeter Leute ein Problem darstellen wird. Nicht umsonst beginnt man für die Textilindustrie Arbeiterinnen aus China zu importieren. Übrigens, die ersten haben schon gestreikt, weil die Vermittler zu viel vom Verdienst abgeschöpft hatten. Die Streikenden wurden polizeilich verfolgt und ausgeschafft. Man hat einfach andere Leute „importiert“, aus China notabene.

Würde man die Roma’s einspannen, wäre ein Problem entschärft. Aber da niemand echten Kontakt in diese Parallelgesellschaft pflegt, bleibt dies Illusion.
Würde man sämtliche Hilfsleistungen an RO stoppen, wäre es um das Wachstum geschehen.


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Arbeit in der Schweiz - Munca in elvetia


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Diskret /vertraulich

CHO Consulting H. Odermatt, Stellenvermittlung / Stellenangebote und Personalberatung, Flüelistrasse 25, CH-6072 Sachseln, Tel.: 041 660 39 79
Dipl. Pflegefachpersonen, anerkannte Altenpflegerinnen/-pfleger, Gesundheits- und Krankenpflege für Heime, Spitäler, Spitex. Einsatz vorallem in der deutschsprachigen Schweiz. Sie suchen eine Veränderung, wir unterstützen Sie dabei vertraulich. Sie leben in Bulgarien, Rumänien, Tschechien, in der Slowakei, Ungarn, Polen..., oder Sie sind in der "alten EU" tätig und haben einen EU-Aufenthaltsstatus, möchten sich aber verändern. Ihre Berufserfahrung, verbunden mit guten Deutschkenntnissen sind hier gefragt! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Aber auch wenn Sie bereits hier im Einsatz sind und sich diskret verändern wollen.

Gorilla oder Guerilla? Weblogs vs Journalismus!

Heute erhalten sie die Antwort, warum Blog-Beiträge überhaupt gelesen werden und ob Blogs die Zeitungen verdrängen oder ergänzen.

Weblogs versus Journalismus
Sind Blogger «Journalisten»?
Eine Befragung von Schweizer Blog-Netzwerken



Hauptseminararbeit

von Matthias Gerber - Thunstrasse 85 - 3006 Bern - 078 765 88 69 - matthias dot d dot gerber at gmail dot com oder matthias dot gerber at gorillas dot ch


Universität Freiburg, Departement für Gesellschaftswissenschaften:
Medien- und Kommunikationswissenschaft
Hauptseminar „Borderline-Journalismus“
Prof. Dr. Louis Bosshart
Diese Arbeit muss von allen Journalisten gelesen werden, die der Ansicht sind, Blogger seien eine Gefahr für den papierenen Journalismus. Zur Pflichtlektüre gehört die Arbeit auch für Blogger, die der Meinung sind, auf die Printmedien könnte verzichtet werden.

Die Arbeit ist hoch spannend, auch wenn viele unserer Blogger- und Journalisten-Kollegen sagen werden, das haben wir ja längst gewusst. Wissen und aufzeigen können ist zweierlei. Es braucht in der heutigen Zeit beide und es wäre schön, wenn das Verständnis für die gegenseitige Ergänzung verfestigt werden könnte. Das ist eine Art Guerilla-Marketing oder wie die Gorillas sagen, eine Guerilla-Kommunikation. Nehmt es einem Finanzmenschen der als Ergänzung in Marketing abgeschlossen hat, nicht über, wenn ich scherzhaft von Gorilla-Marketing spreche - ich scheine kein Einzelfall zu sein.

«7 Fazit und Ausblick
In dieser Arbeit wurde das Ziel verfolgt, herauszufinden, ob die Bloger von Swissblogpress und Blogwerk „Journalisten“ sind. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die befragten Blogger journalistischen Handlungsweisen nachgehen und die meistgenannten Motivationsgründe fürs Bloggen auf ein journalistisches Rollenselbstverständnis hinweisen. Zudem war eine professionelle journalistische Erfahrung unter den Befragten weit verbreitet. Zwar lässt sich nicht sagen, dass sich die Blogwerk- und Swissblogpress-Blogger selbst als Journalisten sehen, doch erfüllen sie die Kriterien journalistischer Qualität und Ethik.
Es hat sich herausgestellt, dass sich die Wahrnehmung journalistischer Funktionen und das Verbreiten der eigenen Meinung für Blogger durchaus nicht ausschliessen müssen. Daraus
lässt sich auf ein neuartiges publizistisches Verständnis schliessen. Die Bezeichnung „neue Art von Journalismus“ stiess bei den Befragten auf Akzeptenz, was diesen Schluss stützt.
Dass der professionelle institutionelle Journalismus besonders erfolgreiche Blogger mit grossen Reichweiten im Kampf um die immer knapper werdende Ressource Aufmerksamkeit als Konkurrenten betrachten, kann angesichts der fortschreitenden Verbreitung von etablierteren, aktiveren, seriöseren und professionelleren Blogs mit qualitativem journalistischen Inhalt als verständlich betrachtet werden. Andererseits wurde mit der vorliegenden Studie nachgewiesen, dass einige Blogger bezüglich ihrer journalistischen Merkmale nicht weit davon entfernt sind, dem professionellen institutionellen Journalismus die Stirn zu bieten.
Dennoch sollten Blogs nicht als Ersatz des traditionellen Journalismus angesehen werden. Sie bieten jedoch angesichts ihrer Authenzität, der interaktiven, vernetzten Kommunikationsstruktur eine interessante Ergänzung.
Die Frage ob sich das Verhältnis der beiden „ungleichen Brüder“ (vgl. Sixtus 2005), künftig in Richtung Symbiose oder Konkurrenzkampf entwickeln wird, anerbietet sich als spannender Gegenstand einer weiterführenden Studie.»

Herzlichen Dank Herr Gerber, dass diese Arbeit hier präsentiert werden kann. Sie verdient es beachtet und verlinkt zu werden.


Vor einem Jahr erschienen: Souverän durch den Stau - Bern rollt

Vor zwei Jahren erschienen: Porzellan für Kenner

Vor drei Jahren erschienen: Bern 23.45 - die Polizei, dein Freund und Helfer?


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Luftfeuchtigkeit

Auf dem Weissenstein, über den Wolken driftete der Finazblogger von "seinem" Thema ab. Er begann, für einen Vermögensverwalter, ungewöhnliche Fragen zu stellen.

Es waren die grossen Luftmassen, welche die Bise zwischen dem Jura und den Alpen an uns vorbei Richtung Genf und von dort ins Rhonetal, wo sie Ursache für den Mistral sind, verfrachtete. Ich versprach ihm, etwas über die Feuchtigkeit zu erzählen. Mehr im personalblog ... Luftfeuchtigkeit ...

Viel Spass beim feuchten Thema, Herbert Odermatt



Vor einem Jahr erschienen: Farben und Schlaf beim Personalblogger zurückgeklaut

Vor zwei Jahren erschienen: Bauen - etwelche Schlagzeilen

Vor drei Jahren erschienen: Geldwaschen ist ein Risiko

Halt immer noch sehr aktuell: Eurovision, Columbus und Börse


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Mit dabei - Open forum Davos

Ein Life-Bericht über das open Forum in Davos von Jean-Claude Cantieni, Chur.

Hier sein Bericht als pdf-Datei (gleiches Fenster).

Heiliger Stephan

Am 16 März 2005, an meinem Namenstag, ist Stephan mit dem Finanzblog online gegangen. Sein Namenspatron, der Erzmärtyrer Stephan war offenbar ein scharfer Kritiker von Gesetz und Tempel...Er setzte sich für seine Ideen ein und musste und konnte leiden... Ein Oppositioneller oder gar Revoluzzer?


Würde der Heilige in der heutigen Zeit leben, er würde wahrscheinlich das "Juristen-Blog" präsentieren und darin "Recht und recht haben, als zwei Paar Schuhe" bearbeiten.



Ich wünsche Stephan noch ein bisschen Intuition und Kreativität.

Dass unser Stephan leiden, dabei aber produktiv arbeiten kann, davon konnte sich seine Leserschaft bereits selber überzeugen. Den "Roten" zum kleinen Jubiläum wird er selber aussuchen - Prost! Und einen Gruss vom Personalblogger.

Gestaltet mal einen eigenen Blogbeitrag - nur Mut

Über 1111 verschiedene Blogbeiträge habe ich schon auf dem Netz und nun wäre es einmal an ihnen oder an dir, lieber Leser, einen Beitrag zu verfassen. Bundesrat Moritz Leuenberger liefert uns eine Idee, über was ihr schreiben könnt. Wir sind gespannt, welches Echo der swissblogpress Adventskalender erreichen wird. Er wird dort etwas früher aufgeschaltet werden - aber im Finanzblog erscheint vielleicht mal ein Zusatzkommentar.

swissblogpress öffnet sich für alle Blogs die einen Zusammenhang mit der Schweiz haben. Den Start machen wir mit einem Adventskalender. Zwei Themen führen durch die 24 Tage bis zum heiligen Abend. «Die heutige Kommunikation» und «erneuerbare Energien und die Energieeffizienz».


Idee

über eine Zeit von 24 Tagen (1. – 24. Dezember) wollen wir auf die Existenz und die Vielfalt von Blogs in der Schweiz, allenfalls über die Schweiz und auf die Neuausrichtung von swissblogpress aufmerksam machen.


Ziel

Mit wenig Aufwand für den Einzelnen werden wir 24 mal verschiedene Blogs zu Wort kommen lassen und unsere Plattform zur Verfügung stellen. Die Blogszene Schweiz soll bei Nichtbloggern bekannter gemacht werden. Wir freuen uns wenn die Hauptlieferanten von Blogthemen, die Medien und andere Blogs, darüber berichten. Blogs sind weder Zeitungs-, Fernseh- noch Radio-Ersatz, sondern eine Ergänzung. Wir freuen uns auch auf Beiträge in Französischer, Italienischer oder Rätoromanischer Sprache.


Teilnehmer

Es wäre schön, wenn bisherige Mitglieder von swissblogpress und andere Blogs einen Beitrag verfassen. Wir können auch mehrere Beiträge pro Tag veröffentlichen. Engpass dürfte höchsten der aktuelle Vorstand sein, denn wir haben alle «nebenbei» einen Hauptjob. Wenn sich zuwenig Teilnehmer melden, werden wir andere Blogs anfragen. Wir drei vom Vorstand werden den ersten und den letzten Tag bestreiten. Für die übrigen Tage zählen wir auf aktive Blogger und solche die es zum ersten mal versuchen wollen.


Zwei Themen …

… haben wir ausgelesen, damit der Adventskalender von allgemeinem Interesse ist und Aktuelles zu bieten hat, das breite Kreise anspricht.


Thema «Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz»

Umweltschutz ist für einen Teil der Menschheit ein Jahrzehnte altes Thema, das aber erst in diesem Jahr die weltweite, allgemeine Beachtung erzielen konnte. Den Klimawandel wollen wir im Adventskalender aufgreifen. Bundesrat Moritz Leuenberger hat Anfangs September 26 Massnahmen zu diesem Thema vorgestellt. Jeder Bürger wird von diesen Massnahmen selbst mehr oder weniger betroffen sein. Bei 24 Tagen müssen wir zwei Massnahmen fallen lassen oder mehrere an einem Tag bringen oder am 24. Tag die restlichen präsentieren. Für Kinder ist der 24. Dezember die Überraschung - das grosse Türchen. Bei einem digitalen Adventskalender kann man nicht schummeln. Aber wir vom Vorstand wissen, welchen bekannten Blogger wir gerne als Wunsch-Interview-Partner hätten. Er weiss noch nichts davon und wird es auch aus diesen Zeilen lesen. Haltet uns mal die Daumen.


Thema «Die heutige Kommunikation»

Wir wollen jeweils vom Verfasser des Beitrages oder dem Interviewten wissen, was er über Blogs denkt, warum er ein Blog betreibt, liest oder eben nicht liest, ob dies eine Alternative zu Zeitungen oder Zeitschriften ist, ob … . Wir wollen dem Schreiber freie Hand lassen und je mehr diese die beiden Themen verschmelzen können, desto interessanter ist es für die Leser der Schweizer Blog-Szene.

sbp-Initianten-finanzblog1
sbp-Initianten-dailyfraggle1
sbp-Initianten-infam
Wie beim Adventskalender mit zu suchenden Links unterlegt!

Weiter ...

«Energie sparen» - Tipps nicht nur für Jugendliche

Heute mache ich es mir einfach - ich lass meinen Sohn schreiben. Ein 5-minütiger Vortrag ist fachlich als interessant beurteilt worden und es gibt einige Tipps zum Energie sparen. Zum Beispiel bei der Wassermischbatterie den Hebel immer auf kalt stellen.

«Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen, ich begrüsse euch ganz herzlich zu meiner Überzeugungsrede über das Thema Energie sparen.

Ich finde Energie sparen ist ein sehr aktuelles Thema welches alle von uns angeht, deswegen habe ich mich für dieses entschieden.
Energiesparen
Heutzutage könnten wir uns eine Welt ohne Strom oder Erdöl gar nicht mehr vorstellen. Erdöl brauchen wir nicht nur als Treibstoff sondern auch für viele andere Produkte wie z.B. Kunststoff, Medizin und zur Stromproduktion. Und ohne Strom würde kein einziges elektronisches Gerät mehr funktionieren. Überlegt euch mal, wie viele Stromfresser ihr in eurem Zimmer habt!

In den letzten par Jahren ist der Energieverbrauch stark gestiegen obschon viele Sparmassnahmen bereits wirksam sind. Doch wenn wir weiterhin so viele Rohstoffe zur Energiegewinnung aufbrauchen, werden diese in einigen Jahren nicht mehr vorhanden sein. Um das zu verhindern, sollten wir alle mithelfen unsere Ressourcen zu sparen.

Auf dieser Statistik könnt ihr den steigenden Energieverbrauch der Schweiz zwischen 1970 – 2006 erkennen und in welchen bereichen am meisten Energie gebraucht wird.

Energieverbrauch
Besonders problematisch für die Umwelt ist der Verbrauch fossiler Energieträger z.B. Erdöl, Uran oder Gas. Bei deren Verbrennung entstehen Luftschadstoffe und CO2 (Kohlenstoffdioxid). Diese CO2-Emissionen tragen zur globalen Klimaerwärmung bei. Sie lassen sich vorderhand nur durch eine Verbrauchsreduktion vermindern:
Entweder über eine rationellere Energieverwendung oder über den Ersatz durch erneuerbare Energien. Wie Wasser, Wind- und Solarenergie.
Energiequellen
Biomasse ist nur sinnvoll, wenn sie aus Abfall oder allenfalls Holz gemacht wird. Was jedoch sehr schlecht ist, ist Agrotreibstoff, aus Nahrungsmittel. Das ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, weil man erstens Nahrung aufbraucht und zweitens müsste man 4-mal die Fläche von Deutschland anpflanzen, damit jeder Deutsche Auto fahren könnte. Hingegen Agrotreibstoff aus Dünger ist wiederum sehr gut.

Was Ihr tun könnt um Energie zu sparen und die Umwelt dadurch zu schützen ist:
10 Tipps zum Energiesparen
Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Methoden welche ihr einhalten solltet.

Ich versuche mich an diese Sparmassnahmen zu halten, nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch wegen den hohen Kosten.

Ein sehr grosser Teil dieser Kosten wird durch das heizen verursacht. Deswegen ist es wichtig, dass man eine sehr gute Isolation im Haus hat. Heizen mit Holz ist auch eine gute Möglichkeit, da holz nicht so viel Co2 produziert. Es wäre auch nicht teuer, da man das Holz im Wald suchen könnte und es nicht kaufen müsste.

Ich hoffe ich habe euch ermutigt, selber etwas gegen den hohen Energieverbrauch zu unternehmen.

Ich zum Beispiel nehme das Fahrrad um zur Arbeit oder in die Schule zu fahren

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.»

Hier noch ein Bild von Thomas - bei der Weinlese am 21. Oktober 03 - und morgen dann etwas über diesen und anderen Wein. Übrigens, das Wort «Dünger» im Vortrag war für Kuhmist gedacht. «Das kann ich doch vor der Klasse nicht sagen.» Wieso nicht? Auf der Welt wird soviel Scheisse gemacht, dass sich hier nicht all zu viele aufregen sollten. Es sind aber nicht nur die Kuhfladen, sondern die gesamte Biomasse gemeint die wieder verwertet wird. Aber keine für die menschliche Ernährung einsetzbaren Nahrungsmittel. Ich wiederhole etwas aus dem Vortrag, aber es gibt doch immer noch jede Menge Leute, die solchen «Mist» machen.

Sinnvolles Social Networking für Finanzunternehmen

Jeder spricht vom Internet, vom Web 2.0. Aber ist die Finanzbranche wirklich vorne dabei, wenn es um die Tendenzen der Internet-User geht?

Lassen wir doch einmal einen echten Spezialisten zu Wort kommen ...

«Finanzunternehmen und Web 2.0 ist ein Riesenthema. Warum? Weil die Finanzindustrie von Interaktionen lebt und sich der Web-Sozialisierung schlicht nicht entziehen kann (s. auch Fachartikel "Drei virtuelle Thesen zum Bankkunden von morgen"). Ecin schreibt im Beitrag "Social Networking: Die Welle kommt" über den konkreten Nutzen im Fall von Charles Schwab ... weiter im Blog der Rolotec ...»

Fischer Hans

... ob er wohl über unsere Branche lacht? Oder daran dass er an Halloween einen Kommentar ins Finanzblog eingeben wird? Nun sollte auch klar sein, dass er weder eine Weinkarte noch einen Börsenbrief studiert ... aufgenommen bei Blüemli ...

BlogCampSwitzerland 2.0 - Kunden-Rechte und Pflichten

In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass sich Leute für eine gute Sache einsetzen. Die meisten wollen heute nur konsumieren. Genau genommen ist ihnen auch dies manchmal müssig. Für das BlogCampSwitzerland 2.0 stehen zur Zeit noch etwa 70 Plätze für Teilnehmer zur Verfügung. Gratis. Man muss nichts dafür tun, muss nur kommen - genau genommen «darf man kommen».

BlogCampSwitzerland
Früher wusste ich immer, was ein Kunde ist, heute bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Beim Bäcker ist es ganz einfach - wer kauft, ist Kunde. Wie sieht es nun aus, wenn die Mutter eine Torte kauft und am Sonntag die Familie und der Besuch davon geniessen. Und wer ist beim BlogCampSwitzerland Kunde?

Eine direkte Antwort werden sie von mir nicht erhalten, aber ich werde an Hand von fünf verschiedenen Blogs versuchen, fest zu stellen, wer Kunde sein könnte.
«Kaum zu glauben: Jeder Kunde ist ein Mensch. Wenn Sie wissen wollen, welche radikalen Folgen diese einfache Einsicht hat, sollten Sie sich ins Netz begeben - und Augen und Ohren spitzen. Wir haben für Sie wichtige Stimmen gesammelt auf dem Weg zu einem neuen Verständnis des Camäleons namens "Kunde".»

Das ist der Lead beim Leitartikel «der Konsumensch» von Stefan Kaiser, Chefredaktor beim GDI IMPULS
Falls swissblogpress nach dem BlogCamp in anderer Form weitergeführt wird, werde ich mich bemühen diesen Artikel ins Blog stellen zu dürfen. Ich traue mir zu, dass ich das schaffe, nachdem ich diese Vierteljahresschrift nun beinahe seit einem Vierteljahrhundert lese. Die ganz ersten Nummern habe ich verpasst. Der Kunde hat Rechte und Pflichten und manchmal auch Macht. Und erst recht der Web 2.0 Kunde. Es haben Leute am GDI IMPULS Sommer 2007 gearbeitet, die wissen, was das Web, Marketing und Kommunikation ist. Einer war Mitbegründer von skim.com. Sie erreichen mich heute noch unter 001267 at skim dot com. Man vermutet nicht nur die Zukunft zu kennen, man hat auch aus der Vergangenheit Erfahrungen ziehen können.

Mit swissblogpress habe ich angefangen, weil hier der tippische Konsu(m)mensch weilt. Beim BlogCamp dürfte es ähnlich sein. Einige arbeiten, einige nehmen zur Kenntnis und wie das in Bloggerkreisen so üblich ist gibt es immer wieder jene, die nur kritisieren können. Und doch gibt es immer wieder welche, die sich nicht klein kriegen lassen. Dailyfraggle macht einen Vorschlag, wie es weiter gehen könnte - meine Unterstützung hat er. Seine Idee mit dem «Journalisten 2.0» ist gut. Kunden, Rechte und Pflichten ... Ideen sind gesucht.

Beim Finanzblog lesen Kunden mit. Ich suche auch immer wieder neue Kunden, die Geld an der Börse verdienen wollen - Voraussetzung: Zeit haben. Es zahlt sich mehr als nur aus, aber die meisten Konsumenten haben heute keine Zeit, bleiben lieber dort, wo sie bisher eine schlechte Performance hatten, denn es könnte ja einmal ändern. In den Finanzen ist man träge, bei andern Konsumartikeln wechselt man dageben viel zu viel. Und dann gibt es noch den Finanzblog-Leser - ist das nicht auch eine Art Kunde, macht dieser vielleicht nicht auch irgendwo mal eine Bemerkung, er wüsste doch noch einen echt unabhängigen Vermögensverwalter. Hat dieser auch Pflichten ... ?

Die Kirche hat auch Kunden. Und zu fragen, wer Kunde ist, scheint mir einfacher, als fest zu stellen, was den eigentlich eine Kirche ist. Beim Kirchgemeinde-Verband des Kantons Bern sind die Mitglieder, die einzelnen reformierten, römisch- oder christ-katholischen Kirchgemeinden und Gesamtkirchgemeinden. Und die Personen, die sie vertreten, sind das nicht auch Kunden mit Rechten und vielleicht mal der Pflicht, einen Kommentar zu verfassen. Und sind diese Personen, die sie vertreten, diejenigen die am Sonntag zur Predigt gehen - oder auch die, welche eher aus kulturellen Gründen immer noch Kirchensteuern zahlen. Oder ist es das Personal. Früher gab es dafür den Begriff «Anspruchsgruppen», aber heute ist jeder Kunde.

Die Kunde über einen liberalen Glauben zeigen wir auf libref.. Mitlerweilen lesen mehr Nichtmitglieder, als unsere Mitglieder - wer ist jetzt Kunde? Dafür wissen wir garantiert extrem viel auf modernstem Stand über Menschenrechte und Menschenpflichten. Bivio - zwei Wege - enthält sehr viel Wissen über den heutigen Konsum-Menschen. Aber von einer etwas anderen Warte aus betrachtet. Ich denke liebref. gehört wie die Mehrheit dieser fünf querbekundeten Blogs zu den internationalen, über die Landesgrenzen betrachteten. Also haben wir auch Auslandkunden?

Und der Personalblogger - der wird auch am BlogCamp teilnehmen - was hat der für Kunden. Sein vermitteltes Personal, seine Spitäler etc. die dieses Personal beschäftigen oder am Ende gar, derjenige, der im Spitalbett liegt, denn ohne Kranke brauchte es kein Pflegepersonal. Lieber Kunde, nimm deine Rechte und Pflichten wahr, denn es könnte einmal sein, dass du als Kunde gar keine Rechte mehr hast:

Die "Kunden" im Gesundheitswesen sind gar keine!

- Sie können nicht um den Preis feilschen, weil dieser staatlich festgelegt ist (Tarmed, kantonale, ausserkantonale Tarife)

- Der Arzt bestimmt die Behandlungsmethode. Er bietet meist nicht mehrere Varianten an

- Die Mengenausweitung kann man als Kunde kaum beeinflussen

- Rabatt kann man auch nicht aushandeln

- Man wird nicht als mündiger Kunde behandelt. Es fehlt an der Kundenbetreuung, an der nötigen Information und Transparenz

- Es fehlen für Laien verständliche Beschreibungen für Behandlungsmethoden und Medikamente

- Man hat kaum echte Alternativen

Also geniessen sie es, wenn sie als Kunde wahrgenommen werden und bedenken sie, dass sie vielleicht auch einmal Kundenpflichten haben ... schon angemeldet beim BlogCampSwitzerland 2.0?
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