Schweizer Immobilienbrief Nr. 52

Hotelzimmer - wer hat nicht Erinnerungen die wach werden. Wir wollen aber in die Zukunft blicken damit sie in einigen Jahren auf eine gute Performance mit Hotels zurück blicken können.

«Als Investor ist man gut beraten, sich zu aller erst nach einem geeigneten und erfahrenen Betreiber umzusehen. Denn wer das Geschäft nicht versteht, wird früher oder später Probleme bekommen.» Früher, wenn man die Betriebswirtschaft ausser acht lässt und wunderschöne, teure Paläste aufstellt, die eigentlich am falschen Ort stehen. Wir haben gestern abend über ein Hotel diskutiert, das unfreiwillig den Besitzer gewechselt hat. Die Investitionskosten geteilt durch die Anzahl Betten hat eine Zahl ergeben, die um mehr als die Hälfte zu hoch war. Es wäre manchmal doch gut, man würde Kennzahlen (von denen es fast zu viele gibt) berücksichtigen. Entsprechend wurden die Übernachtungspreise angesetzt. Kein Problem, wenn der Standort stimmt und auch in der Zwischensaison genügend Gäste buchen. Pech, wenn der «Adel» nicht nach «Boden» geht.

Soll man bei alten Hotels sanieren oder kann man noch einige Jahre zuwarten? Der Standort ist entscheidend. Remy und ich waren diese Woche in einem solchen Hotel. Keine Ahnung, wie die Zimmer sind, denn wir haben Referaten und einer Diskussion zu gehört. Marmor hier, Marmor dort und dazwischen Kabelstränge wie an einem Live-Konzert mit Fernsehübertragung. Wenn es die Besucher nicht merken, es sie nicht stört oder es fast zu diesem Hof gehört, dann investieren sie lieber später und generieren noch einige Jahre Umsatz mit Buffet und Wein. Die Investitionsrechnung wird es zu schätzen wissen. Einige kleine Investition würden schon viel bringen. Zum Beispiel helle Energiesparlampen. Die schummrige Beleuchtung ist allenfalls für einen Tanzanlass geeignet. Ich will niemandem zu nahe treten, denn vermutlich haben sie Lieferengpässe mit der Firma Osram. Mal schauen, was der Mutterkonzern, die Siemens, mir nächste Woche für ein elektronisches Gerät zum testen überlässt. Dieses hat nichts mit Licht zu tun, aber allenfalls mit einem Aktienkauf oder einem Nichtkauf zweier verschiedener börsenkotierten Unternehmen.

Im Detail steckt der Teufel. Wenn es um Hotels geht, schauen sie doch beim Schweizer Immobiliengespräch vom 5. Juni in Root vorbei. Und wenn sie mehr über den Büroarbeitsplatz und die Arbeitskultur im Jahre 2030 (Seite 6f) wissen wollen, können sie mich fragen. Der Arbeitsplatz muss Freude machen. Ob sie nun viel oder wenig Papier herum liegen haben - das entscheidet der persönliche Arbeitsstil. Und falls sie sich im Immobiliensektor weiterbilden wollen: MAS Immobilienmanagement - Master of Advanced Studies (Nachdiplomstudium) - Seite 3. Diese Ausbildung dürfte langfristig im Trend liegen. Beim gleichen Rektor habe ich vor einer guten Dekade Umweltmanagement gepaukt. Das lag damals auch noch nicht auf der Beliebtheitskala zu oberst. Manches ändert mit der Zeit. Lesen sie ab Seite 2ff - GreenBuildings und Klimaschutz.


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Hotelseminar



Vor einem Jahr erschienen: Frankreich, Frankreich

Vor zwei Jahren erschienen: 4-Rad-Antrieb - bald Allgemeingut?

Vor drei Jahren erschienen: Spargel bildet - habemus Asparagus

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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 51

Renditen von Liegenschaften lassen sich absolut mit Aktien vergleichen - aber auf unseren Immobilienmarkt hat die Subprimekrise nicht einen so grossen Einfluss.

Eine Studie vom Bundesamt für Wohnungswesen sorgt für eine kleine Überraschung - lesen sie ab Seite 6 im heutigen Immobilienbrief.

Schweizer Immobilienmärkte 2007 trotz Subprimekrise im Aufwärtstrend und ebenso ergeht es den institutionellen Investoren in Deutschland. Im Finanzblog kommen wir in einem späteren Beitrag noch einmal auf die technische Seite zurück. Diese Infos stammen aus einem spannenden Vortrag, der mir bestätigt, dass in Finanzkreisen überwiegend kurzfristig gedacht wird. Es gibt Ausnahmen - aber die sind dünn gesät.

Schauen sie sich in diesem Zusammenhang mindestens die Grafik auf Seite 4 an. Die Performance beträgt über drei Jahre aufgerechnet:

- 0% Performance für Obligationen

- 1% Performance für Schweizer Immobilien- fonds - das müsste einige überraschen, eher wundern

- 22% Performance für Aktien

- 25% Performance für Immobilien


Aber aufgepasst - das Timing macht es aus - langfristig gesehen sind immer die Aktien Sieger geblieben. Und hier noch ein kleiner Tipp. Schauen sie sich in Zukunft in der Schweiz vermehrt Altliegenschaften an - beobachten sie die Entscheidungen über die Dumontpraxis. Fragen sie uns - wir zeigen ihnen die Vorteile.



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Vor einem Jahr erschienen: Frankreich: barré à gauche - suivre deviation à droite

Vor zwei Jahren erschienen: «Jelmoli in Russland»

Vor drei Jahren erschienen: Öl - Oel - Oil

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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 50

Der 50. Schweizer Immobilien Brief - fast eine Jubiläumsausgabe - wie gwohnt mit interessanten Themen die viele nicht missen möchten. Herzliche Gratulation an Remi Buchschacher - mach weiter so.

Die Compliance bleibt gewährleistet - ein Interview über die SUVA Immobilien mit Details die vermutlich nur wenige kennen.

Turbulente Zeiten für die internationalen Immobilienmärkte, aktueller denn je, hier die neuesten Schlagzeilen: IWF befürchtet Verluste von 945 Milliarden Dollar (zum Teil mit einigen sehr guten Kommentaren). Grob gesagt eine Billion USD Verluste - eine 1 und 12 Nullen oder anders gesagt pro Amerikaner rund CHF 3000. Die werden das überleben auch wenn die meisten dies zur Zeit viel dramatischer sehen. Zudem verkauft die IWF im gleichen Atemzug 403 Tonnen Gold - pro Kopf 120 Franken oder Dollar.

Einen weiteren Blick in die Finanzwelt hinein erlaubt der Artikel «Private Equity Fonds». Wer hier die Gebühren und die Gewinnbeteiligung anschaut, der sollte langsam merken wieso einige Finanzhäuser so extreme Boni und Gewinne ausweisen. Der Kunde bezahlt - meist ohne es so richtig zu merken. Es geht auch billiger - ich verlange zum Teil nicht einmal die Hälfte.

Die Bierbranche, resp. was von dieser als heimatlicher Teil übrig geblieben ist, lesen sie in «Warteck Invest baut Portfolio weiter aus». Am heutigen Tag dürfte aber eher der Verkauf von Eichhof - das sind die mit dem Pilatuswasser - an Heineken interessieren

Und auf der letzten Seite wollen wir morgen Paul die Daumen drücken. Die erste Verleihung des „Award für Marketing + Architektur“ findet am 11. April 2008 im KKL Luzern statt.


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Vor einem Jahr erschienen: Finanzfiasko ...

Vor zwei Jahren erschienen: ... als Grossrat hat es nicht gereicht ...

Vor drei Jahren erschienen: Vevey links liegen lassen

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Schweizer Immobiliengespräche Nr. 49

Moskau und seine Shopping-Center haben sich verändert - einige sind fast sehenswerter als der Kremel und der rote Platz.

Eine Million Quadratmeter Shopping-Fläche wurde in Russland 2007 eröffnet - rund ein Sechstel der Fläche von ganz Europa. Aber auch Investitions-Möglichkeiten in der Schweiz oder Südfrankreich sind im neuen Immobilienbrief beschrieben und andere europäische Weltstädte haben im Immobiliensektor zur Zeit Probleme.

Der Erfolg unseres Immobiliengesprächs am 27. Februar über Hotelinvestments hat uns dazu bewogen, das äusserst interessante Thema noch einmal aufzugreifen: Am 5. Juni im D4-Center in Gisikon-Root. Das Businesscenter der Suva ist dafür ausgezeichnet geeignet: Zum Einen weil dort ein neues Viersternhotel nach den Plänen des Mailänder Architekten Matteo Thun gebaut wird, und zum Andern weil die Gegend zwischen Zug und Luzern als eines der interessantesten Entwicklungsgebiete gilt. Wer in Hotelentwicklungen investieren will, wird diese Gegend nicht ausser Acht lassen können.


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... wenn wir schon auf aufstrebende Emerging-Markets schauen (EMMA), dann sollten wir doch mal heute einen kurzen Blick nach Inden werfen - tatatata, die Inder haben gekauft und vielleicht kiregen die auch das Jaguar-Problem mit dem EPS und dem ABS in den Griff - es ist zwar besser, aber noch nicht gut. Übrigens, Inder sind sehr gut im Umgang mit Software und falls sie welche für die Programmierung von Internetseiten brauchen, so melden sie sich bei mir - in Frankreich hört man eben so mit, was Bekannte und Kollegen zwischen der Schweiz und dem Ausland aufbauen ...

Vor einem Jahr erschienen: Blogroll als Nachschlaghilfe verwenden

Vor zwei Jahren erschienen: Schweizer Immobilienbrief Nr. 1 - und schon bald folgt der 50.

Vor drei Jahren erschienen: Sia Abrasives schleift ... - und die Spielerei Technorati

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Schweizer Immobilinebrief Nr. 48 - Haus in Südfrankreich zu verkaufen

Hotelinvestitionen - oder möchten sie lieber direkt in ein Haus in Südfrankreich investieren? Wie der Zufall manchmal mitspielt ist ein schönes neueres Haus mit grossem Umschwung in einer der aufstrebensten Gegenden zu verkaufen .

Ein Hotel zu kaufen ist vielleicht nicht ganz jedermanns Sache. Wer aber einige langfristige volkswirtschaftliche Überlegungen anstellt, der kann ganz schön verdienen.

In Südfrankreich werden Häuser in den nächsten Jahren noch wesentlich teurer. Das hat einige einfache Gründe. Seit einigen Jahrzehnten fahren viele Touristen in diese Gegen, weil sie wärmer ist und einen Erholungswert bietet, den wir weder in der Schweiz noch nördlich von uns finden. Trotz Klimaerwärmung wird Südfrankreich immer wärmer bleiben. Rechnen sie einfach 10 Grad Celsius dazu. Diese Touristen werden älter, werden vielleicht sogar demnächst einmal pensioniert und möchten ihr erspartes Geld sinnvoll anlegen.

Allenfalls spielen noch steuerliche Überlegungen eine Rolle. An Steuern denke ich zur Zeit des öfters, weil morgen der offizielle Eingabe-Termin ist - oder zumindest wäre. Mit Häusern kann man Steuern optimieren und mit Auslandliegenschaften lässt sich zum Teil noch mehr «herausholen», denn Steuern muss man bekanntlich bezahlen, aber die meisten machen es «nicht überaus gerne».

Die Lage ist wichtig. Und dort wo wir ein Haus ohne Provisionen zu verkaufen haben gibt es einiges, das nicht so bekannt ist. Die Autobahn wird demnächst durchgehend bis in die Nähe führen, Touristen werden mit 100-%-iger Sicherheit stark zunehmen. Die Grotte Chauvet wird einige Millionen Leute pro Jahr anziehen und viele suchen lieber ein Ferienhaus als ein Hotel. Und Hotels gibt es auch noch nicht viele - aber die werden kommen. Wer gerne isst und vielleicht auch noch Wein trinkt, der ist hier goldrichtig.

Wenn sie über dieses Haus interessiert sind und weitere Informationen brauchen, rufen sie mich am besten direkt an - +41 62 923 923 0.


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Haus in Südfrankreich

... dieses Haus steht zum Verkauf - ein neuer Besitzer wird sich garantiert darüber freuen ... - demnächst noch etwas mehr darüber ...

Vor einem Jahr erschienen: Aston Marti'n und andere Träume und Schäume

Vor zwei Jahren erschienen: Art des Treibstoffes - nicht festgelegt

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 47

Gewerbeimmobilien in den USA und Europa - es gibt einige interessante Unterschiede. Und zur heutigen ubstrusen Feier noch einen weiteren Witz wo Ausländer in der Schweiz günstig investieren.

Die Gewerbe-Immobilien in der USA scheinen nicht gefährdet zu sein. Es gibt auch immer noch Kredite. Diese sind von der Marge her gesehen teurer geworden weil das Riskio besser abgedeckt werden soll. Dafür ist das Zinsniveau tiefer. Schlussendlich sind Kredite heute billiger.

Die Gewerbe-Immobilien in Europa werden weniger aus der Sicht des Risikos betrachtet, sondern, wer, wo, wie viel und wie investiert hat. Eine interessante Übersicht.

Zhèng Fil-Chloz wollte in Peking eine Reise nach Bern buchen. «Kein Beln auf dieser Welt.» Fil-Chloz will aber in Bümpliz zur UBS und Immobilien kaufen, dort wo ein ganzes Quartier abgerissen wird. «Bümpliz, kein Plobelm, wollen Bümpliz-Süd oder Bümpliz-Nold?» Bümpliz-Süd! «Kein Ploblem, ist lund 200 Meter wenigel weit, abel bei Bümpliz-Nold können sie schon im Stöckackel aussteigen und Qualtier anschauen!» Mehr zum aufkommenden Trend ab Seite 5.


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Bern West

... es gibt sie doch noch, die grünen Wiesen in Bern-West ...


Vor einem Jahr erschienen: In den Wald rufen ... - Andrea Vogels erster Versuch - wo ist er heute in der Sahara?

Vor zwei Jahren erschienen: Lust auf das schnelle Geld - es scheint, dass es heute auch die Grossen erwischt hat

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 46

Hotelimmobilien in der Schweiz und ein kleiner Abstecher zu Restaurants, der expandierende Büromarkt in der Schweiz sowie Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien, vor allem in den USA - Überlegungen wie sie selten in Printmedien zu finden sind.

Hotel-Immobilien sind speziell, sie unterliegen dem täglichen Vermietungsdruck und je nach Standort sind sie stark Saison abhängig und auf der Suche nach Zusatzideen für die Zwischensaison. Eher schlimmer sieht es im Bereich der Dorfrestaurants aus. Es stehen einige leer und meistens hat es in der Umgebung noch andere, die meist nicht auf goldene Rosen gebeten sind.

Wer hat Interesse mit mir zusammen an der A1, zentral gelegen, in einem historischen Städtchen ein Restaurant zu übernehmen und mit einem anderen (allenfalls ähnlichen) Zweck zu betreiben (z.B. Cigarrenlounge - rauchtabuisierte Stadt ist rund 10 Autominuten entfernt).

Kaufpreis rund 600' (30 % des Gebäudeversicherungswertes), Restaurant für 100 Personen ausgestattet, Saal, Bar, rund 10 Zimmer, rund 3000 m3.

Es wäre auch denkbar, dass man Büros einrichtet, denn in der Schweiz stehen die Zeichen in diesem Sektor für 2008 weiter auf Expansion. Wer zur Zeit keine Investitionsgelüste in Immobilien hat, der findet Gedanken über die andere Immobilienseite der USA - Direktinvestitionen in Gewerbe-Immobilien - trotz Kreditkrise 2007 auf Rekordniveau.

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Vor einem Jahr erschienen: Sind absolute Zahlen oder Differenzen gefragt - mit meinem Tipp hätten sie damals wetten sollen

Vor zwei Jahren erschienen: Das Merkelmeter - der Merkelmeter - Stand per 10.12.2007 = + 3,1%

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 45

Investiert wird weiterhin in Immobilien - aber nicht in ganz alle Länder im gleichen Ausmass

PPP Public Private Partnership hat in der Schweiz noch einen schweren Stand. Dabei kann die Zusammenarbeit der öffentlichen Hand und Privaten Rechtspersönlichkeiten bis zu einer (Teil)-Privatisierung führen. Es ist eigentlich nur eine einzige Überlegung wichtig - erhält der Bürger als indirekter Besitzer einen Mehrwert. Meiner Ansicht nach kann man über alle öffentlichen Teilbereiche über eine PPP oder eine Privatisierung sprechen - aus beim Frischwasser.

Auf Seite 12 ist ersichtlich, dass die Preiskurve für Wohneigentum weiterhin nach oben zeigt - nur nicht überall gleich stark.


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Vor einem Jahr erschienen: Blitzlehrgang für Finanz-Zeitungsleser

Vor zwei Jahren erschienen: 27. Januar - vom Leben und vom Tod

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Schweizer Immobilienbrief Nr. 44

Sollte man jetzt Immobilien in Russland, Grossbritannien oder Zürich kaufen?

Ganz so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Da sollte man zumindest vom Käufer noch einige Angaben haben und vielleicht einige Fragen rund um das Martische 6-Eck, zumindest aber das magische 3-Eck beantworten. Bei langfristigem Investment sind die sechs Punkte aussagekräftiger. Vielleicht haben sie ethische Bedenken in Moskau, ziehen ökologische Anlagen in England vor oder haben eine Vorliebe für Zürich. Sie können die Analyse selbst machen oder mit uns Kontakt aufnehmen. Für Direktanlagen werden wir sie an Spezialisten weiter verweisen. In diesem Fall beachten sie aber die vier gebräuchlichsten Bewertungsmethoden für Immobilien (Seite 9f).

Interessant ist der Brief auch für nicht Investionswillige. Der Mietpreis an der Bahnhofstrasse Zürich beträgt CHF 7500. Gleichviel wie z.B. eine ausgeschriebene 3 1/2 Zimmer Wohnung inkl. Nebenkosten pro Jahr in unserer Region - aber in Zürich pro Quadratmeter. Spitzenreiter ist der Globus (Seite 6).

Russlands Immobilienmärkte sind auch für ausländische Anleger interessant. Die Renditen bewegen sich von 8 bis 8,5 Prozent. Vermutlich wird sogar das Auswahlverfahren seriöser gemacht, als wir dies letztes Jahr von der anderen Grossmacht mit der subprime Krise gewohnt waren. Aber man kann ja nie wissen, wann wir die ersten gehedgten Hedgfunds finden werden. Der Immobilienbrief bleibt aber ganz sicher seriös und zeigt auch die Entwicklung in Grossbritannien auf - schnellste und ausgeprägte Renditesteigerungen.


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Pestalozzi

... das Gebäude im Hintergrund ist im Text erwähnt und sinnigerweise ist die Johann Heinrich Pestalozzi Anlage im Vordergrund ...

ausgefallene Schlösser

... oder doch lieber etwas in New Market, wobei dieses Objekt in Privatbesitz vermutlich nicht weiter verkauft wird - aber bei Interesse fragen wir direkt an. Von solchen Provisionen träumen wir natürlich gerne. Andere schon nur, dass sie dieses Schloss einmal zu Gesicht bekommen ...

Schweizer Immobilienbrief Nr. 43

Mit Immobilien lernt man nie aus und auch in diesem Jahr ist hier Geld zu verdienen. Aber vermutlich werden einige Börsenspekulaten weniger mit mischen.

Das Jahr revue passieren lassen hat auch der Spiegel - nur etwas anders. Und wenn man den Kommentar bei meinem Beitrag von Silvester anschaut kann man den gleichen Schluss ziehen. Wer in der Vergangenheit etwas gelernt hat, der kann auch in der Gegenwart etwas für die Zukunft damit anfangen. Die Subprime-Krise wird noch einmal durchleuchtet.

Meiner Meinung nach gibt es einen einzigen groben Fehler. Denn möglichen Zins- und Währungsgewinnen stand ein viel zu hohes Risiko gegenüber. Wenn man 100 Prozent verlieren kann - und das kann es in der Vermögensverwaltung geben - müssten auch die Gewinnchancen extrem hoch sein. Und hier haben etwelche nicht aus betreibswirtschaflticher Vernunft oder Risikobereitschaft investiert, sondern aus reiner Geldgier.

Nie alles auf eine Karte setzen und im Bedarfsfall vielleicht einmal mit einem unabhängigen Vermögensverwalter Kontakt aufnehmen.

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