Klimawandel

Bisher war ich der Ansicht, dass sich jedermann für einen schonenden Umgang mit der Umwelt einsetzen und sich überlegen sollte, wie er sich einem ändernden Klima anpassen kann.

Das war gestern im vielleicht kürzesten Sommer, den ich je erlebt habe. Zur gleichen Zeit warnt der abtretende DEZA Chef Martin Dahinden vor dem Klimawandel.

Heute fängt der meteorologische Herbst an. Und "da hinden" im Garten hat meine Partnerin ...

Schlüsselblume am 1.9.2014

... eine Schlüsselblume gefunden. Heute am 1. September - auf der Nordhalbkugel wohlverstanden. Es erstaunt auch nicht, dass am Heiligen Abend 2013 Primeln blühten und ein Schmetterling vor dem Haus herumflog (das ist kein Witz) ...

schwalbenschwanzraupe auf Wasserschlauch

... und vermutlich nimmt man es als klimagegeben hin, wenn heute eine Schwalbenschwanz-Raupe versucht einen Gartenwasserschlauch zu fressen. Sattes grün, zugegeben ...

hummel und Hibiskus

... und eine Hummel bereichert sich an meinem Salat. Hibiskus , die unbekannte Salatblume ... dann Ringelblumen, Malven, Kapuzinerkresse - die gedeihen heuer besser, als Blattsalat. Also, passen wir uns dem Wandel an.

Bilateral - wieso nicht lateral oder parallel denken?

Bilaterales Denken - zweiseitlich. Das ist gut und recht wird aber bis zur Abstimmung im 2016 jede Menge an bilateral entgegengesetzten Informationen bringen. Sehr wahrscheinlich wird die Desinformation bei Urnengängen den Zenith erreichen.

Ob die Vor- und Nachteile - von beiden Seiten anders dargestellt - der Schweizer Bürger einigermassen objektiv wahrnehmen kann, sei in Frage gestellt. Der Abstimmungskampf wird noch mehr an unwahren Informationen bringen, als was wir in den letzten Jahren erlebt haben.

Vor dem Vorliegen des Abstimmungstextes sollte zumindest der Bundesrat mal lateral oder gar parallel denken. Laterales Denken = Querdenken. In der Finanzbranche wären das die oft verspottete oder bewunderte Gilde der Contrariens. Paralles Denken, auch die von Eduard de Bono beschriebene Denkweise, alles aus unterschiedlichen Richtungen anzuschauen. Die telefonierende Gilde der Aktienandreher sollen sich mal merken, dass ein Käufer immer überlegen sollte, warum die andere Seite verkaufen will.

Zur Denkweise und Information kann ich via Infosperber die beiden Statements von Dr. Gret Haller empfehlen:

Dr. Gret Haller

"Wirtschafts-Bürger und Europa-Politik – oder eine Vorschau auf 2016 und

Aussenpolitik im Ausnahmezustand?
"


Obige Texte der Präsidentin der "Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik" sollten sie sich zu Gemüte führen und den Konsens im Hinterkopf aufbewa(h)ren.

Das Bild von Dr. Gret Haller, der Preisträgerin des Prix-libref., habe ich anlässlich bei der Preisverleihung geschossen. "Bitte, bitte ..." sagt sie nicht. Aber aus einer grossen Serie von Fotos erscheint mir diese, das aussagekräftigste. Entstanden im Bourbaki-Panorama in Luzern. Desinformation ist überall. Die Bourbaki-Armee ist eine inoffizielle Bezeichnung der Armée de l'Est oder 2. Loirarmee.

Und am 25. Oktober wird in Erlenbach/ZH der neue Preisträger, des "prix-libref." geehrt. "Peter", auch er hat die Ehrendoktorwürde, Schriftsteller. Erraten? Er trägt eine ähnliche Brille wie ich und noch öfters als ich ein schwarzes Gilet und ich würde sagen, eine Englische Mütze. Demnächst mehr bei libref.ch

"Goodbye, Öl"

Dieser Titel kann in dieser Art nur von einer deutschen Zeitung sein.

"Tschüss Öuw" würde das bei uns heissen ... goodbye oil ... über dem Teich. Spass beiseite, der Artikel ist wirklich lesenswert - wenn sie nicht fünf mal blättern wollen, hier geht es einfacher.

Öl - Shell -nostaligsche Zapfseule

Klimawandel

"Alarmisten stehen im Regen"

In diesem Artikel von "Bild der Wissenschaft" wird über den "AR5 - Fifth Assessment Report", der Bericht vom Klimarat der Vereinigten Nationen, geschrieben. Vermutlich werden auch sie sich nicht die Mühe nehmen, diesen Report in mehreren Tagen durchzuarbeiten. Er ist mit allen Detailberichten extrem umfassend.

Seit dem Jahrtausendwechsel hat sich die Klimaerwärmung abgeflacht. BdW zeigt drei mögliche Gründe auf:

- "Kurzfristige interne Schwankungen des Klimasystems, zum Beispiel eine verstärkte Aufnahme von Wärmeenergie durch die Ozeane.

- Ein Minimum im Sonnenfleckenzyklus und eine damit einhergehende leicht verringerte Sonnenstrahlung.

- Einen deutlichen Kühleffekt durch Aerosole aus mehreren Vulkanausbrüchen der letzten Jahre."

Es gibt immer mehr Forscher, die darauf aufmerksam machen, mit dem zukünftigen Klimawandel leben zu müssen und sich entsprechend anzupassen.

Eigentlich zeige ich immer neue Fotos - aber hier muss ich bei der Bio-Karotte eine Ausnahme machen.

Bio-Karotte

Es ist diesem Hoppy-Landwirt gelungen, dieses Rüebli tatsächlich zu clonen und das in kürzester Zeit:

Zwillingsbruder der Bio-Karotte

Fast eineiige gleichgeschlechtliche Zwillings-Karotten. Dass es auch Pärchen geben kann, beweist "swooble". Eine Seite, die vermutlich länger als der Klimabericht angeschaut wird. Viel Spass.

Das Klima und die Ökologie wird uns weiter beschäftigen. Auch als Anlagethema. Die BernerZeitung berichtet über die Grüngeldstrategie. Ganze 2,5 Prozent sind in der Schweiz in diesem Anlagebereich angelegt. Und die Schweiz mischt hier weltweit ganz oben mit. Zu einem Teil auch nur im "hellgrünen" Bereich.

Martisches-6-Eck


Das Martische-6-Eck feiert heuer seinen 15. Geburtstag. Vielleicht gibt ihnen diese Grafik eine Idee, ihre Anlagen einmal unter erweiterten Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen.

Traktoren und Anastasijas Brrrrr, Pfffff

Im Leben dreht sich alles um Finanzen. Mit dem 15. Ruedertaler Traktoren-Geschicklichkeitsfahren stellt der Männerchor den Sponsoren eine attraktive Werbeplattform zur Verfügung - herzlichen Dank für die Unterstützung - ermöglicht den Teilnehmern und Besuchern unvergessliche Unterhaltung und sich Geld zu beschaffen um unsere Chefin zu entlöhnen.


Ohne Fronarbeit geht dies nicht. Allen voran Chriggu Dätwyler, der diesen Anlass "dirigiert" ...

Dättwyler Christaina und Weingartner AZ

.. und hier Peter Weingartner von der AZ über Details für seinen Bericht und all die veröffentlichten Fotos informiert. Danke den kantonalen und regionalen Medien für die tolle Berichterstattung. Es drehen hier nicht Millionen. Aber eine halbe dürften die acht von den Sponsoren zur Verfügung gestellten Traktoren schon wert sein. Wenn die Zahl nicht stimmt, übernehme ich die Verantwortung - ich hab sie geschätzt. Vielleicht machen wir das nächste Mal gar ein Schätzspiel. Eine stolze Summe für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Gleichviel wie jedes der 44 ausgemusterten Schweizer Occasion-Tiger die begeisterte amerikanische Navy kostete. 100 Jahre Schweizer Luftwaffe - der Werbebus stand keine 100 Meter neben unserem Festgelände.

schraubenneue Traktoren

Ab 14 Jahren darf man und Frau auf diesen brandneuen Maschinen sein Geschick zeigen oder ausprobieren - Ausweis vorausgesetzt. Hut ab vor denen, die auf der Rangliste am Schluss zu finden sind. Unter 1000 Punkten hat es jeder geschafft. Oft hört man den Spruch: "Das würd ich mir nicht zutrauen." Wieso nicht das nächste Mal. Dazwischen üben. Es braucht ja nicht gleich der weltgrösste Traktor oder ein BelAZ-75710 zu sein.

Nachwuchs der Gemeindeamfrau

In einem Crashkurs wird hier die jüngste Teilnehmerin im Traktor fahren ausgebildet. Dies scheint viel einfacher zu sein, als die offizielle Anrede der Mutter herauszufinden: Gemeindeammännin, Gemeindeammann. Gemeindeamfrau wäre logischerweise die richtige Bezeichnung. Deutsch ist eine schwierige Sprache.


Schwerer Unfall an der Traktorenwippe

Mehrere "schwerere" Unfälle waren nur an der Traktorenwippe zu verzeichnen. Crash kann auch anders interpretiert werden.

Besuch eines Schotten

Auch Schotten waren bei uns zu Gast - am Nagelbalken ...

Sabotage an der Hüpfburg

... Sabotage an der Hüpfburg ...

Helvetia Domenica

... und ein etwas anderer Schlepper, das deutsche Wort für Traktor, ein Helvetia Domenica aus Murgenthal, das Vorbild für den "Wisa Gloria GT" aus Lenzburg - für viele unbekannte Industriegeschichte aus dem Kanton Aargau, die bis in den Ostblock reichte und heute wieder auf Schweizer Präzision ausgerichtet ist, ...

Schmiedrueder Präzision

... die bei uns gezeigt wird. Obschon wir ...

ungenaussen messen

... nicht überall genau gemessen haben. Total 12 Punkte verzeichnete ...

Gesamtsieger

der Sieger der Senioren Hans Rölli aus Grosswangen, vor Marcel Bremgartner und Fabian Wandeler ...

Gewinnerinnen Damen

... Siegerin der Damen war Martina Brunner aus Vallorbe vor Andrea Hodel und Beatrice Bertschi ...

Juniorensieger

... und der Sieger der Junioren Pirmin Steiger aus dem Nachbarort Schlierbach vor Stefan Suter und Andreas Geissler.

alte Traktoren

Drei Hürlimänner (oder Hürlileute?), die Nachfolger der ehemaligen "Rolls Royce der Traktoren" aus der Schweiz werden heut zusammen mit den Lamborghini in Italien produziert - David Brown, GB - Massey Ferguson, USA. Meili und Grunder CH. Wer mehr wissen will, kann sich im Traktorenlexikon stundenlang vergessen.

Wer alte Traktoren liebt, kann heute am 1. August auch solche bei den Pilatus-Werken bestaunen. BR Maurer übernimmt dort den Bundesratsjet PC-24 zum Preis von knapp der Hälfte der ausrangierten Tiger.

Nicht für jede Arbeit kann man in Schmiedrued-Walde Traktoren einsetzen. Hier ein von Hand geerntetes Bio-Rüebli von einem unserer Sänger ...

nacktes Bio-Rüebli

... das dann den weiten Weg via Bern ins Seeland nahm. Dort wird jetzt versucht dieses clon-mässig zu reproduzieren. Sie haben bereits einen Gurkenflieger bestellt, damit die Ernte in Zukunft halbautomatisch erfolgen kann.

Grunder

"Augen zu, dass man einem nicht erkennt", sagt nach dem Aufräumen zu später Stunde Ueli der Pilot, als er beim Radar vor der Hammerschmitte mit Höchstgeschwindigkeit geblitzt wird.

Anastasija Kadisa

Foto von Judith Schlosser, Gockhausen

Brrrrrr ... pfffffff sind nicht Geräusche der Traktoren, sondern unserer Sänger, beim Einturnen mit "unserer Chefin, Oberhaupt, Leiterin, Dirigentin, Kopf, Meisterin, Anführerin – oder einfach ganz kurz und immer unsere" Anastasija Kadiša (der Vorname betont auf "i" - "š" gesprochen als "sch"). Aufgewachsen in Jūrmala (Rigastrand), Lettland, wo sie mit acht Jahren ihre musikalische Ausbildung beginnt. Nebst Musik beherrscht sie einige Sprachen und lebt sich auch langsam in die verschiedenen Mundarten ein, die bei uns im Männerchor gesprochen werden. Ab und zu muss unser Präsident als Dolmetscher wirken. So haben wir auch herausgefunden, dass zum Beispiel "der Mensch" eigentlich "du" heisst.

Schön, wenn man intensiv lachen kann. Vor dem ersten öffentliche Auftritt mit unserer Chefin in der Kirche Kirchrued, ist sie noch sichtlich nervös. Zeit beim "Einturnen", statt dem symbolischen Aufblasen eines grossen Ballons, drei echte Ballons aufzublasen. Pfffff ... und dann zischen lassen. Herrlich, wie sie lachen kann.

Klavier und Noten, da ist sie sattelfest. Beim Lied "das cha nur Liebi si", das wir im Probelokal singen, mein sie: "Das singt ihr falsch!" Knallhartes Urteil. Aber sie hat recht, wir singen nicht nach den Originalnoten, sondern, so wie man das Lied vom Hören her kennt. Eigentlich singen dieses Lied alle falsch. In Sachen Noten können wir sicherlich nicht mitdiskutieren. Da arbeitet sie auf allerhöchstem Level.

Glissando - grafische Notation

In Sachen Notenkenntnisse wage ich mich jetzt auf die äussersten Äste. Ein Glissando, eine grafische Notation. Nur die Rückwärtsbewegung auf der musikalischen Zeitachse, gut sichtbar an der Schleife, kann ich allenfalls mit variierendem Tempo interpretieren. Ich finde auf Google nichts Vergleichbares. Erinnert mich irgendwie an den Makrokosmos von George Crumb. Modernste Musik. Hier einige Beispiele von Anastasija
.



Schwierige Musik. Für viele nicht einfach anzuhören, was unsere Dirigentin hier selbst komponiert hat. Die Zeit wird mir Recht geben. Wir haben eine Chefin, von der man in einigen Jahren in der Musikszene sprechen wird. Das ist nicht Unterhaltungsmusik für den Alltagsmenschen. Spontan kommt mir ein Stück aus alter DJ-Zeit in den Sinn. 1973 ein total verrücktes Stück: Tubular Bells von Mike Oldfield. Heute für viele ein Ohrwurm, für andere immer noch futuristisch.

Nach Peter Lindenmann mit SapphiRLight, haben wir eine neue Vollblut-Musikerin für moderne klassische Musik aus Basel - dem Mekka aus Schweizer Sicht, wenn wir an Heinz Holliger denken. Und das Schönste, Anastasija zeigt die gleiche Leidenschaft, wenn sie unseren und einen weiteren Chor dirigiert.

Holzglocke der Stadtkirche Lenzburg

Diese Holzglocke - wood bell - hing früher in der Stadtkirche, wo dieser Seniorenchor beheimatet ist. Der alte Glockenturm von Lenzburg ist heute im Fünfweihertal in schönster Natur zu finden.

Wir suchen neue Mitglieder, auch Frauen. "Wir" sind attraktiver, denn eh.


Aktuell bei libref. - liberal reformiert: ""Intelligenz schützt vor Dummheit nicht . . .“"

Aktuell beim befreundeten Personalblog: "EU – Schweiz – Kriegsrethorik"


Vor einem Jahr im Finanzblog:
""Daten" sind ein Menschenrecht"

Vor 2 Jahren erschienen:
Reben im Wandel - AOP Duché d’Uzès

Vor 3 Jahren erschienen:
USD, EUR, CHF oder Credits - welche Währung hat Zukunft? - Ja, die Zukunft wurde besser!

Vor 4 Jahren erschienen:
Rappaz, der "kleine" Mahatma Gandhi?

Vor 5 Jahren erschienen:
Die notwendige schöpferische Pause

Vor 6 Jahren erschienen:
Die Hammerschmiede oder Hammerschmitte

Vor 7 Jahren erschienen:
«Dr. Doom rät jetzt zum Ausstieg aus Aktien»

Vor 8 Jahren erschienen:
Viognier und liberalisieren

Vor 9 Jahren erschienen:
1. August in Frankreich



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"Auslandschweizer: Probleme mit Schweizer Konten"

Heute gehört auf SRF1 und dazu müsste man doch noch etwas quer denken.

Vor fünf Jahren habe ich zu diesem Thema nicht viel geschrieben. Zeitaufwand für diese wenigen Zeilen sicher eine Stunde. Nach drei Monaten konnte ich wieder einmal Sonne tanken. Nicht selbst. Ich war auf Hilfe anderer angewiesen. Auch Auslandschweizer sind auf Hilfe angewiesen. Die beiden Grossbanken UBS und CS haben zumindest die nicht rentablen "Kleinkunden" aus der USA rausgeworfen. "Klein" kann relativ sein.

Weit über ein Dutzend Schweizer Banken haben abgewuncken. Schweizer die in Amerika leben dürfen wir nicht als Kunden aufnehmen. Für einen "Solchen" habe ich eine Bank gefunden. Aber bitte, fragen sie mich nicht an, welche das sei. Denn rund ein halbes Jahr, als die CS kündete, nahm auch diese grossgenossenschaftliche Bank keine Amerikaner mehr auf - mit Schweizerpass und Namen die noch richtig nach "Ureinwohnern" deuten.

Stellen sie sich einmal vor, sie möchten im Ruhestand in den Süden ziehen. Als Geheimtipp nehmen sie ex-Jugoslawien oder F-30. Die Häuser sind beider Orts recht günstig - nur die Sprache. Aber sie schlagen sich durch, geniessen die Sonne, das günstigere Leben, vor allem aber die regional gültige Lebensphilosophie und möchten ein Bankkonto in der Schweiz.

Letzteres können sie vergessen, wenn es nach dem heutigen Bundesrat geht. Aber vermutlich dürfen die im Alter nicht mehr auswandern. Einige Gegner sind hart und möchten sie auf den Mond schiessen. Da hab ich einen kleinen Tipp. Wenn schon, schiesst sie auf den Mars. Vom Mond könnten sie zurückgeholt werden. Dort oben gibt es auch keine Regenstürme, wie zu weil in der Schweiz, vor allem im Emmental. Touch wood - Griff an den Kopf. Bis jetzt hatten wir Glück - im Gegensatz vor fünf Jahren. Ich habs verpasst - sieben Wochen Tiefschlaf auf einer harten Matratze ... wegen des Wundliegens. Na ja, auf dem Mars hätten sie dies auch und andere Wetterprobleme. Sandstürme und Schneefall.

Wundliegen könnten auch in Zukunft einige Auslandschweizer, wenn das Bürgerrecht bei Doppelbürgern abgeschafft würde. Sorry, aber das traue ich heute einigen Politikern und ehemaligen Politikern und heutigen DepartementsvorsteherInnen zu. Irgendeiner wird mal die "Initiative" ergreifen. Ich kann überall leben. Andere können sich das nicht mal in einem Albtraum vorstellen. Die streiten sich lieber, ob es Alptraum heisst.

Abwegige Gedanken? Quatsch. Lesen sie sich durch die folgenden Links und interpolieren sie die Politik der vergangenen Jahre. Sehen sie sich manchmal auch in das 20. Jahrhundert zurück? Nicht des Alters wegen - der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.

Kommentieren sie die Links und Rechts nach Belieben selbst:

- Motion Büchel

- Tax and banking - übrigens, die obigen Geschwister haben immer alles versteuert. Kann man auf dem Kontoausdruck anschauen, wenn die Eidg. Steuerverwaltung die Verrechnungssteuer zurückerstattet - und dazu braucht es den Stempel eines amerikanischen Tax-Beauftragten. Um dies kontrollieren zu können, müssen heute amerikanische Kunden (zumindest bei einer Bank) eine GE-Aktie im Depot haben. Er hat mehrere. Von GE habe ich noch nie direkt eine Information erhalten. Scheint zumindest organisatorisch eine ganz leide Gesellschaft zu sein - sorry, eine amerikanische. Diese hassen Aktionäre.

- Birkenstock-Rassisten - ich verabscheue Rassisten und mag Birkenstock nicht. Zudem geben mir diese ultragrün angehauchten "Heiland-Pantoffeln" zu wenig Halt. Und genau Halt suchen wir als Schweizer - oder Auslandschweizer.

Halt, Halt zu haben oder zu finden ist heute schwierig. Die Grünen werden immer belächelt. Aber ich vermute, dass der Prozentsatz von denen, die die Gefährlichkeit dieser Schlange beurteilen können, grösser ist. Schlangen, das wär ein anderer Beitrag wert. Ohne die Ringelnatter am Strand am Neuenburger See - acht giftige und eine kräftige. Fast wie in der Politik und im Beamtentum. Oder heisst es Beamtendumm?

Und es könnte ja sein, dass amerikanische Auslandschweizer einmal in die Schweiz kommen ... "Su", wir haben nur administrative Probleme - enjoy Switzerland - it is mostly wunderfull.

Albis-Bank

... Bank auf dem Albis in Zürich ... noch Fragen?

"Wir brauchen eine politische Union Europas ...

... für Dinge wie Aussen-, Verteidigungs-, Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzpolitik."


Eigentlich heisst der Titel "Radio Beromünster hat uns moralisch stabilisiert". Gefunden im Migros-Magazin. Ein Interview mit dem Bundesminister a.D. Heiner Geissler. "Vor 100 Jahren begann der 1. Weltkrieg, vor 75 der Zweite. Und vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer."

Ein spannendes Interview. Rückblick und Ausblick. Und ich bin überzeugt, dass Schnebi, der Chefredakteur Hans Schneeberger, einen der besten Artikel ins Migros-Magazin plaziert hat. An einige Zeilen wird man in Zukunft garantiert zurückdenken: "... ähnlich wie in der Schweiz. Mit einem solchen Konzept ist Europa ohne Weiteres vermittelbar, und man würde so den Populisten und Extremisten viel Wind aus den Segeln nehmen."

Etwas vorher hab ich das gleiche Ziel etwas anders in Netz gestellt: Aber die EU wird erst richtig Erfolg haben, wenn sie eine zentrale Regierung haben.

"Schnebi" fühlte sich gekränkt, als ich ihn dieses Jahr mit "Hans" angesprochen habe. Ich "löffle" mich. Er ist einer, der Duttis Gene hat und das gefällt mir. Seit meiner Vordiplomarbeit über den MGB und dessen Marketingaspekte habe ich selbst einige Male im Blog über den Migros-Konzern geschrieben. Politik? Nein, das ist Leben und unsere Kultur.

Auf ein kräftiges Europa und eine starke treibende Schweiz.

Rekord über Rekord

Der DAX hat 10'000 Punkte überschritten und die Temperatur ist auf Höchststand.
"Die wichtigsten Gründe für und gegen neue Börsenrekorde"


Seit 138 Jahren Hitzerekord an Pfingsten. Der Dax ist eine "feste Menge", nachvollziehbar. Pfingsten, die schwanken zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni. Fallen aber zwingend auf einen Sonntag. Trotzdem ist an diesem Freitag ein kleiner Rekord zu verzeichnen - der 13. und Vollmond - exakt 5 Uhr 11 und 31 Sekunden.

Mond

Prognosen sind manchmal auch für eine kurze Zeitspanne nicht einfach. Gewitter verhalten sich wie Börsen ... von vielen Einflüssen abhängig. Windig war es bei uns, stark und die beiden Gewitter zogen nicht bei uns spurlos vorbei sondern wir waren mittendrin - zwischen 22 und 23 Uhr vielleicht 20 gut warnehmbare Blitze, der eine nicht weit weg in den Wald - Blitz und Donnerschlag nur Sekundenbruchteile auseinander. Grob rechnet man mit 3 Sekunden pro Kilometer. Genau etwas weniger, bei trockener Luft (und die ist ja meist tropfnass beim Gewitter) und dann müsste man noch die Höhe kennen, wo der Donner entstanden ist - dann kommt der Pythagoras.

Ganze zwei Milimeter Wasser hat es geregnet. Nicht viel, verglichen mit den Rekorden. Und trotzdem, das ergibt auf meinem Land knapp 500 alte Zinn-Giesskannen voll. Aber nur 2/3 des durchschnittlichen täglichen Niederschlags. Durchschnitte sind immer abhängig von der zur Verfügung stehenden Angaben. Bei der Marktforschung gibt man sich mit 1000 oder etwas mehr Meinungen zufrieden. Beim Wetter zeichnet man in der Zwischenzeit alle 10 Minuten die Temperatur auf. Die Börse ist wesentlich weiter, die gibt auch den Umsatz an. Uns fehlt bei der Temperatur die eigentlich wichtigste Angabe - die Leistung, Energie oder wie man dem auch sagen will. Galileo Galilei und sein Schüler lassen grüssen. Nach 400 Jahren Thermometer sollte man etwas neuzeitlicher werden.

Aufzeichnungen sind nicht einfach zu finden. Schon gar nicht für Laien innerhalb der Forschung oder der Bundesverwaltung. Die Rekorde bei Meteo Schweiz sind gerade einmal seit 1981 aufgelistet - und das mit einer Aktualisierungsrate von weit über einem Jahr und zudem mit über zwei Jahre veralteten Daten. Nehmen sie einmal die Schneehöhe. 1980 fielen in Simplon Dorf (1476m) in 12 Stunden 250 cm Neuschnee und auf dem Simplon-Pass (2005m) 360 cm. Inoffielle Messung, denn diese fand nicht jede Stunde neu statt - die Schneelast hat den zuvor gefallen Schnee zusammengedrückt - also müsste das offizielle Ergebnis deutlich höher sein.

Viel Spass an den warmen Tagen und hier noch eine schöne Liste für wüste Tage - diverse Wetter-Radar-Links. Und immer schön die Augen auf, was oben geschieht.

Rotmilan

Der Rotmilan ist einfacher zu fotografieren, als im Laut nach zu ahmen - zumindest für mich eine hohe Tonlage. Einfacher geht es da beim Waldkauz oder waren es Waldohreulen, die gestern auf meiner Tanne gelandet sind und schauen wollten, wer da ähnlich pfeift. Nur fotografieren wird bei der Dunkelheit schwieriger und nach den ersten Donnerschlägen suchen sie den nahegelegen Wald auf und verstummen.

Steuerfrieden in Sicht

Vermutlich ist es an den Pfingsttagen zu heiss, als dass viele Artikel über ein interessantes Gebiet im Netz zu finden wären.

EU und Schweiz beenden Streit um Holdingsteuern - lesen sie auch die Kommentare. Ruhe vor dem Sturm, der nach dem offiziellen Sommeranfang über die Bühne gehen dürfte?

Um was geht es? "Steuerprivilegien auf kantonaler Ebene für Holdings, Verwaltungsgesellschaften und gemischte Gesellschaften sowie – auf Bundesebene – die Besteuerung von Prinzipalgesellschaften und von «Swiss finance branch»-Strukturen" werden abgeschafft. Bei der NZZ heisst dies "Steuerdialog" oder "«Friedenserklärung» im Holdingstreit".

Kennen sie Offshore-Länder? Sogenannte Steueroasen? Je nach Betrachtungsweise standen wir zumindest bis jetzt an der Spitze - gemäss dem Schattenfinanzindex der taxjustice.net. Hier noch der Bericht zu unserem Spitzenrang.

Das also ist Steuerdialog. Der Steuerstreit findet mit den USA statt. Dann gibt es noch den Steuerkrieg.



Noch Fragen? "Vertrauen auf Rückblick ... Hierblick ..." zwei Klicks und der Beitrag von libref.ch steht auch im Finanzblog:

... Ausblick. Das letzte versuche ich nicht, die Zeit wird aufzeigen ob die Errungenschaften Erfolg haben werden ... weiter haben werden.

70 Jahre ist es her, als vermutlich einer der wichtigsten Tage in der Weltgeschichte ihren Lauf nahm. Der D-Day. Im Grunde genommen war es D-Day +1. Wegen schlechten Wetters wurde die Invasion um 24 Stunden verschoben. Diese Stunden spielen eigentlich keine Rolle ... hier begann die Hoffnung und der Wille der Allierten, zu siegen.



Der erste Farbfilm der Wende - er wurde genau vor 20 Jahren gefunden. Ein sensationelles Zeitdokument ... freuen sie sich an den Aufnahmen. Obwohl Krieg, vermittelt dieser Film und der D-Day Hoffnung auf Frieden. Machen sie einen Selbsttest, ob sie skruppelos sind. Wenn sie von diesem Film kein leichtes Schauern über den Rücken oder ansatzweise feuchte Augen kriegen, so sind sie skruppellos. Skrupel ist ein total verkanntes Wort. Es tönt negativ und dabei ist es ethisch positiv.

Und seit 30 Jahren gibt es Tetris. Hab ich gehört ... und nicht gewusst, was Tetris ist. Ein Kopfwehmittel, eine Geisteskrankheit ... sorry, vermutlich das meistgespielte Spiel der Spiele. Das ist echt nicht mein Metier. Ich spiele maximal 15 Minuten "Jass" pro Jahr und das letzte mal habe ich ungefähr vor 35 Jahren gespielt. Wer Facebookfan von mir sein sollte, fragt sich vielleicht, wieso ich eine Spielsucht mit 7 654 321 erreichten Punkten im Gardening von Senfbäumen, Ketchupknollen und Pfeifentabak-Pilzen bin. Leichtgläubig wie ich bin, habe ich mein Passwort "p1o2i3u4z55t6" knacken lassen - äh, ich habe es weiterverleast. Totale Kontrolle? Nein Vertrauen.

Und genau das ist es, was die Welt heute braucht. Vertrauen. Die meisten "Null-acht-fünfzehn-Bünzlis" vermitteln das nicht. Es ist traurig, vielleicht muss das mal einer schreiben. Diese Bünzlis verdienen im Angestelltenverhältnis meist mehr als zehn Riesen pro Monat. Gehören Sie zur Ausnahme? Warum sind sie nicht Einzelmitglied unseres Vereins nach OR 60ff? 250 Kröten und sie sind es auf Lebzeiten. Na ja, ganz alle nehmen wir nicht. Das ist fast wie beim Pabst - Bapst - Papst - Babst? Der möchte kein Schwarzgeld mehr. Franziskus, den aktuellen Namen des Pabst kann man sich als Reformierter fast nicht merken. Ich habe da so eine Eselsleiter.

Eine meiner Töchter ist auch unbesetzt, sorry "frei". Ich sagte ihr Fränzi, wenn sie in der Kindheit "anstrengend" war, so nannten wir sie eben Franziska. Und wenn sie ein übliches Mass an Goodwill überschritten hatte, hiess sie "Fränzu". Das aber nur äusserst selten. Musik, das liebt sie sehr.



100 Punkte! An Pfingsten geht es am ringsten. Sie hat gewonnen. Die Stimme Italiens. Sorella Cristina. Die Ausdruckstarke - nicht die Ausguckscharfe. Und schon sind wir wieder beim Thema: "Fliegende Pressekonferenz nach Nahost-Reise: Papst nennt Kindesmissbrauch "satanische Messe". Einmalige Äusserung der katholischen Kirche seit über zweitausend Jahren. Noch einmal 100 Punkte Gutschrift.

Und was tut sich bei uns? "Ja zu Embryonentests im Reagenzglas." Ja, es tut sich etwas. Die Materie ist an und für sich schon kompliziert. Nur die Medien machen es noch komplizierter. "Der Nationalrat will" schreibt unser teures und treues SRF. "Der Ständerat ging weniger weit, als der Bundesrat und der Ständerat". Und was wurde nun festgelegt? Noch Fragen?

Schauen sie noch einmal die Begeisterung vor 70 Jahren in Nordfrankreich. So etwas brauchen wir. Tagtäglich, für einige wie das "Vaterunser" und das hat die Nonne Cristina im Fernseh gebeten. Ich wünsche ihnen einen erholsamen Pfingstmontag - der wurde in Italien, ausser dem Südtirol, vor einigen Jahren abgeschafft. Noch Fragen?

Der heisseste Pfinsttag seit 138 Jahren, als die regelmässige Messung begann. Geburt, Embryonen, zumindest metereologisch geniesse ich Pfingsten mehr als Weihnachten.

Rückblick und Hierblick - freuen wir uns auf die Zukunft und arbeiten an einer, die uns gefallen wird.

"Der Wind, der Wind, das himmlische Kind"

Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen!“. Geplante Windkraftanlagen auf unserem Hügelzug fordern Geisten und Hexen heraus.

Auf Energie verzichten tun die wenigsten und wenn, dann kauft man einen neuen Fernseher auf die Fussball-WM und rühmt sich, dass der weniger Strom verbraucht. Nur, graue Energie wird weggeworfen und neue hingestellt. Ökonomisch garantiert nicht sinnvoll, ökologisch vermutlich auch nicht. Dies mit einer Ökobilanz korrekt auszurechnen ist schwieriger als Betriebsbuchhaltung - eine Finanzbuchhaltung ist dagegen fast reines Nasenwasser.

Und genauso kompilziert ist die sachliche Beurteilung von Vor- und Nachteilen bei Windkraftanlagen. Stellen sie sich vor, die NAGRA würde morgen zu einer Diskussion über ein Endlager bei uns aufrufen. Da wären die Dispute noch grösser, die Notwendigkeit gar nebensächlich. Lieber Sankt Florian, zünd das Haus des andren an. Oder auf Neudeutsch "Nimby" - "not in my backyard" und in einer Gegend, die nicht exakt dem Schweizer Durchschnitt entspricht.

Nicht nur Militärflieger machen Lärm, auch Verkehrsflieger. Am schlimmsten der "Postflieger um 23.10 Uhr", der stark beladen ist und daher tief fliegt. Beruhigend, dass wir nicht in der Nähe des Nachtpoststern wohnen. Und dann die vielen Lastwagen, die durchs Dorf rasen. Saulärm. Uns fällt das auf, weil dazwischen meist minutenlange Ruhe herrscht. Wenn ich es mir so überlege, müsste man die Autobahn am Grauholz verbieten. Die stört mich, wenn ich bei meiner Partnerin bin. Die teilweisen Lärmschutzwände helfen nicht überall - ein Summen bleibt und Martinshörner sind warnehmbar. Eigentlich müsste man Autobahnen ganz verbieten oder nur zu Geschäftszeiten. Lastwagen auch. Postautos auch?

AIR14-Payerne-Postauto

Es ist sicher nicht meiner Ironie zu verdanken, dass dieses Postauto, welches für die Luftshow Air14 in Payerne, in diesen Tagen bei uns anzutreffen ist.

Infraschall ist im Spiel bei Windkraftanlagen. Tiefe Töne, die Menschen nicht mehr hören, bei entsprechender "Un-Lautstärke" aber fühlen können. Mit Johann Sebastian Bachs "Toccata und Fuge d-moll BWV 565 habe ich in meiner Jugendzeit ein Bierglas zerborsten. Ungefährlich ist Schalldruck sicher nicht. Sie können mit tiefen Tönen ausprobieren
- geht vermutlich bis 8,5 Hz hinunter. Nur bei dieser Aufnahme hören sie zumindest gegen Schluss garantiert nur die Obertöne.

Ottensoos - dieses pdf wurde mir zugestellt. "Gewisse Bedenken hat das ausgelöst". Nur ich weiss, von wem ich dieses Mail erhielt. Das Flugblatt "Keine Windkraftanlage auf dem Kulmerauer Berg", das vermutlich in alle Briefkästen im Ruedertal verteilt wurden, enthält fünf Warnungen - und keinen Absender! So gefährlich scheinen mir die vier Windräder nicht zu sein, dass man wie die Resistance aus dem Untergrund operieren muss. Das gibt einmal 100 Minuspunkte. Schön ist aber, dass ich den "Kulmerauer Berg" genau zweimal im Internet gefunden habe - mit einem interessanten Buch - "Der bernische Aargau und die Grafschaft Baden".

Flugzeuglärm, Schiesslärm - da kann man die Auswirkungen genau messen - und wer unverschuldeterweise "Pech" hatte, hoffentlich mit einem Hörgerät korrigieren. Über solche Tatsachen hält man sich in unserem unpolitischen Tal nicht auf. Natelantennen, an die hat man sich gewöhnt. Das Feldschiessen müsste beim Krach der Traktoren kaum um die Ecke stattgefunden haben. Hat das einer gehört? Das Sturmgewehr SG 550 erzeugte ursprünglich beim höchsten Staudruck einen Schalldruckpegel von 165 dB. Maximal 120 bei einem Windkraftwerk an den Flügelenden gemessen, an der Nabe bis 107. Und der Pegel ist logarithmisch und nicht linear. Auf 500 m im Vergleich wie ein leiser PW. Das nur bei Spitzenbelastung und in der richtigen Richtung, denn der Schall wird garantiert nicht in alle Richtungen gleich abgestrahlt.

Das alles rein theoretisch bei Windstille und da dreht sich ja das Rad gar nicht. Also Windgeschwindigkeit, -Richtung, Kanzelform etc. einberechnen und vielleicht hilft ihnen die Ströhmungslehre hier weiter. Und immer schön die entsprechenden Kenntnisse in dB angeben. Und dann noch berücksichtigen, dass beim erwähnten Ottensoos, die Landschaft eher flach ist und das Dorf einen "geballteren" Charakter hat. Hörbarer Schall oder unhörbarer Infra- oder Ultraschall wirken sich auf die angesprochene Gesundheit vermutlich gleich aus. Hörbarer ist allenfalls lästig. Im Kühlturm von Gösgen zu stehen ist wärmer, feuchter, viel lauter und etwas beunruhigender, als unter einem Windkraftwerk zu stehen. Achtung aber auf Eisbomben und andere Gefahren, die hier entstehen können.

Lauter Gefahren? Risiken gibt es überall. Ich glaube, dass Windräder weniger schlimm sind, als Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke. Und vielleicht sind gerade Windräder ein Anziehungspunkt für Touristen. Der Mont Soleil macht es vor. Das ist eine Touristenattraktion geworden. "Mach doch ein Hotel in der Hammerschmitte" hat kürzlich einer zu mir gesagt.

Beim erwähnten Flugblatt ist zumindest keiner aus dem Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins zuständig. Wir haben es gestern an der Vorstandssitzung diskutiert. Eigentlich ist von uns auch keiner gegen Windkraft. Und wer sich weiter einlesen will, dem empfehle ich die "10H-Regel" vom bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer.

Die Handantennenstrahlung war vor ein paar Jahren verniedlicht worden - siehe unten. Vermutlich geschieht heute das Gegenteil. Schwer zu beurteilen. Die Geschichte wird es vielleicht lösen. Zumindest bei Grimm wurde die Hexe verbrannt, die Kinder fanden Schmuck und Gold, der Vater wurde reich und die böse Mutter ...?


Aktuell bei libref. - liberal reformiert: "Liebe Götter, steht mir bei!"

Aktuell beim befreundeten Personalblog: "Geld holen, wo es welches hat - das Geld der anderen."



Vor einem Jahr im Finanzblog:
"444 Kilo Zeitungen für zweihundert Jahre"

Vor 2 Jahren erschienen:
Ich gegen du -oder CHF gegen Euro

Vor 3 Jahren erschienen:
Zig-10'000 Jahre im Zeitraffer

Vor 4 Jahren erschienen:
Ethik ist wie Regenwetter - unangenehm aber bitter nötig

Vor 5 Jahren erschienen:
Schwarze Schwäne oder Vorhersagen sind Unsinn

Vor 6 Jahren erschienen:
Biosprit - der Agrotreibstoff der 2. Generation

Vor 7 Jahren erschienen:
EMS-ige Leute, Mister Schweiz und 2 am Rücken

Vor 8 Jahren erschienen:
1 : 0 für Finanzblog - Gegenteilige Haltung bei Handyantenenstrahlung

Vor 9 Jahren erschienen:
Lärm - Umweltverschmutzung und ethisches Problem - schon damals Thema



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