Wann wurde das Automobil erfunden?

Findet heute der 1. April schon im März statt? Sensation oder schlechte Recherche? Müssen wir immer vorsichtiger mit der Presse werden?

"Die erste Benzinkutsche" - gelesen in Bild der Wissenschaft 5 | 2012 (wissenschaftt.de schaltet ihre Beiträge nach drei Monaten frei zugänglich auf).

Dieser Titel scheint zu stimmen, den der "Benz Patent-Motorwagen, 1886 - so die Bezeichnung - lief als erstes Automobil oder eben Motorwagen mit Benzin. Der 1798 vom Schweizer Isaac de Rivaz erfundene Wagen lief mit Wasserstoff, war also garantiert das frühere Auto als der Benz. Vor rund einem Jahr ist dies im Finanzblog erschienen - "125 Jahre Automobil - oder fast 250 Jahre?"

Da der Artikel ein Aprilscherz ist, wäre es angebracht, wenn im nächsten bild der Wissenschaft steht: "Wär het's erfunde?" Nein nicht Ricola, aber auch ein Schweizer. Rivaz's Auto ist auch ein Bonbon, wenn man bei den französischen Ausdrücken bleibt die im Artikel erwähnt werden. Ja, wenn es kein Witz ist, dann wäre es eine Sensation.

Gemäss Bild der Wissenschaft wäre dann der erste Verbrennungsmotor vermutlich von einem Franzosen erfunden worden, einem gewissen "Sermo Locosus". Ein "irriger Vortrag". Abbé Bérenger Saunière hätte den rund 600-jährigen Alkohol-Wagen in einem zugemauertem Teil einer Kirche gefunden. Fast so alt wie meine Hammerschmitte. Kanonenkugeln und Säbel mögen das höchste technisch Machbare in jener Zeit gewesen sein. Und die Metallschraube, die in diesem Jahrhundert erfunden wurde, war eine Sensation, aber schlicht und einfach viel zu teuer in der Herstellung. Und der Archäologe der es gefunden hat, wird Jacques Lebluffeuer (Bluff) von der Uni Poisson d'Avril genannt.

Ja, was den Franzosen der Fisch ist, wird bei uns als Zeitungs-Ente gegessen. Gut verdaulich, macht Spass. Wie viele fallen wohl auf den Scherz herein? Vermutlich mehr Leser als es solche gibt, die wissen, dass nicht die Deutschen sondern die Schweizer das Automobil erfunden haben.

Wenn sie nicht wissen was die oder besser der Anakonda in obigem Link mit Gott zu tun hat, dann lesen mal auf libref. ...


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... und umgekehrt wenn sie als libref.-Leser nicht wissen was das Auto mit dem Glauben zu tun hat, dann schmunzeln sie über die erwähnte Kirche denn ...

Quéribus und Peypertus

... in dieser Gegend ist das erste Auto gefunden worden, das sechs Jahrhunderte alt ist. Ich glaube nicht alles, aber diese Aussicht vermisse ich. Blick von Quéribus nach Peypertus ...

Peypertus

... wo doch ein heutiges Automobil bis auf die letzten Meter ganz praktisch ist.

Aktuell beim befreundeten Personalblog: "Hinkebein - und die Bekämpfung der Symptone " - und auf positive Ergebnise und keine Symptome


Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Energie-Experten-Krise - Teil II"

Vor 2 Jahren erschienen:
"Erfolgsmodell Schweiz"

Vor 3 Jahren erschienen:
Alle 3 Sekunden 4 neue Autos ...

Vor 4 Jahren erschienen:
Auch Affen können an der Börse erfolgreich sein!

Vor 5 Jahren erschienen:
Geldwäscherei - durchwegs positive Bilanz

Vor 6 Jahren erschienen:
Apple und Äpfel - sie kommen und gehen

... und es wird wieder einmal länger ...

Vor 7 Jahren erschienen:
Magisches Dreieck - Martisches 6-Eck - Magie?


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Atomstromlose Drittwohnung und Hybrid

Gestern war ein Jahr nach Fukushima und heute ist es im Grunde genommen nicht besser. Wie sieht es morgen aus, oder müsste man eher schreiben "Wann findet endlich morgen statt?"


"Das Jahr danach" - praktisch nichts gelernt, eher nur weltweite Verwirrung. Die Meinungen gehen über die Kernkraft wieder auseinander, wie zu unserer Jugendzeit. Befürworter und Gegner werden wieder aktiv.

Atomstrom wäre an und für sich etwas Gutes. Technisch beherrschbar, sicher und umweltfreundlich. In Zukunft wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach sogar durch heute unvorstellbare wissenschaftliche Neuerungen der Abfall weiter nutzen und unschädlich machen lassen. Der strahlende Abfall muss so gelagert werden, dass er in 50, 100 Jahren zugänglich ist.

Nur etwas macht hier einen Strich durch die Rechnung - einzig der Mensch. Vielfach eine geldgierige und bequeme Spezies. Und deshalb ist und vermutlich wird Atomstrom unsicher bleiben.


Bequem? Ein Beispiel aus der Strombranche gefällig? Die Stromablesefrau kommt bei mir vorbei und ich bin nicht zu Hause. Auf der Antwortkarte vor dem Eingang steht "Zähler durch Unrat versperrt!" Sorry, ich sollte die Stewi-Libelle und den Alurohr-Sonnenschirm nicht an den Kasten lehnen. Und für schlanke und geschmeidige Menschen stand da eigentlich nur der Stoff-Faltsack für Gartenabfälle im Weg. Zu meiner "besten" Zeit brachte ich etwas mehr als 35 Kilo zusätzlich auf den Zähler. Und hier besteht bei meinem alten Haus ein Problem. Nicht dass der Platz nicht ausreichen würde. Die noch nicht benützte Aussentreppe ist morsch und vor einigen Monaten, als das Stromwerk und der Stromer am gleichen Tag an den Zähler mussten, wurde ein Treppenbrett zerbrochen. Ich bin immer dort hochgekommen, also muss da mit Kraft gearbeitet worden sein.

Sagen muss man sicher nichts, denn der Besitzer wird es schon einmal sehen. Vermutlich geschieht dies genau gleich in einem Kernkraftwerk. Bequemlichkeit, fehlender Mut? Und damit bei der nun defekten aber noch passierbaren Treppe nichts geschieht, war sie schon damals abgesperrt. Zudem steht jetzt noch ein alter Tisch davor. Auch das Unrat? Mister Marroni wird jetzt lachen, der Tisch ist für dich, damit der Marronistand auf dem Dachträger einfach transportiert werden kann. Er seines Zeichens auch ökologisch orientierter Anlagespezialist. Er ist heute mächtiger als ich, zumindest an Kilos gemessen - er käme durch. Nerven würde er sich vermutlich nur an der Türe zum Stromzähler, denn diese ist an der falschen Seite montiert.

Ob Stromzähler oder Atomkraftwerk. Es sind Menschen am arbeiten, meist wie sie es gelernt haben, schnell zu arbeiten und daher oft unpraktisch und schludrig, dann Zeit totschlagen und sich an den Kunden ärgern die doch immerhin Geld geben, damit Löhne bezahlt werden können. Und vermutlich verdienen Stromablesefrauen zuviel, sonst würden sie normale Gebrauchsgegenstände nicht als Unrat bezeichnen. Sorry Jürg, dein Tisch ist nicht aus Nussbaum oder Rosenholz.

Der Stromzähler ist einfach zu lösen. Mühleberg und Beznau sehen anders aus. Mühleberg sei mit einem Weinfass zu vergleichen, hat mir vor kurzem jemand erklärt. Die Aussenhülle wird ja bekanntlich zusammengehalten und dies wurde nun beanstandet. Die Betonindustrie verdient schon genügend in Tschernobyl und in Japan. Technisch müsste dieses Problem zu lösen sein. Nur die Menschen, die bauen und betreiben bleiben. Heute sind sie ja nicht mal mehr imstande, mein Pelletslager zu bauen, das kein Wasser durchlässt. Das ist leider kein Witz, sondern Realität. Deshalb Krieg führen, gar Atomkrieg. Beileibe nicht. Denn die Chefs möchten vielfach wirklich gute Arbeit an die Kunden bringen, aber schaffen es oft nicht. Wegen der Angestellten. Menschen, die oft bequem sind. Und auch geldgierig

Abgeschaut haben sie es den Chefs. Die Bonusgeschichte sollte ja bekannt sein. Geldgier oder Grössenwahn. Eigenschaften die wir in der heutigen Zeit bestens beherrschen. Und dann taucht plötzlich noch eine Werbung aus dem GDImpuls aus dem vergangenen Jahr auf. "Ich bin nicht Kunde bei Wegelin & Co., weil alles, was entsteht, wert ist, dass es zugrunde geht. - Mephista aus Faust I, Goethe - für Anleger mit weniger teuflischen Ansichten: www.wegelin.ch". Heute landet man mit diesem Link bei Notenstein. Prägnanter Name.

Hoffen wir doch, dass aus den vergangenen Monaten, Jahren einige Einiges gelernt haben. Lernen hätte man vieles können. Takanubo Ito, der Honda-Chef will die Hälfte aller seiner in Japan verkauften Autos mit Hybridmotor ausstatten. Sie haben ja genügend Kernkraftwerke. Hoffentlich sind die anderen sicherer. Er verzichtet immerhin auf reine Elektroautos, die für Städtependler geeignet wären. Gemäss der Wirtschaftswoche wurden 2011 1994 Elektroautos in Deutschland verkauft. Das sind je nach Jahresergebnis 0,0x Prozent, weniger als 1/10 Prozent. Und das Schönste, an Privatpersonen gingen weniger als 100 Fahrzeuge.

Eine Denkpause ist angesagt. Die riesengrossen Probleme mit der Energie, die wir zurzeit haben, sind nicht in einigen wenigen Monaten zu lösen. Mühleberg abstellen?! Jetzt kommt Leben in die Sache. Der Regierungsrat hat vor kurzem noch begründet, dass die Mannschaft in Zugstärke mit einigen wenigen Pumpen im Unglücksfall gut gerüstet wäre. Wenn der Damm zum Wohlensee reisst, haben die beim Atombunker nur noch Schlamm und viel Vergnügen, wenn die im Morast nach Wasser suchen müssen, wenn es Menschen aus ähnlichen Konzernen nicht mal schaffen, zu einem Stromzähler zu gelangen. Wenn in Mühleberg im Ernstfall nach einem Dammbruch notgekühlt werden muss, dann hilft nur noch Saanewasser, das im Notfall durch einen zu bauenden Tunnel von rund einem Killometer Länge umgeleitet werden müsste. Oder Aarewasser das vor dem Marzili in bern gefasst wird - die Tunnelideen zur Vermeidung von Überschwemmungen ausbauen. Abstellen ist eine realistische Variante.

Darüber könnte man ein Buch schreiben. Ohne Preisabsprache gemäss der Abstimmung von Gestern. Die unterlegenen Buchhändler schreien heute schon nach staatlicher Subventionierung der Bücher. Dann sollte diese Branche die üblichen Platzstellkosten und Werbekostenzuschüsse abschaffen. Wer bezahlt befiehlt. Bei Medion oder Saturn denkt man vermutlich über diese Marketing-Techniken etwas anders.
.

Rundum Gier. Geiz ist ja bekanntlich geil. Oder Bequemlichkeit? Lieber Herrgott lass es Geld regnen, am liebsten dafür nicht arbeiten und erst noch trocken bleiben. Ach ja, von der Sunrise (untenstehende Blogbeiträge) habe ich nichts mehr gehört. Die stellen auf Ignorieren und Vergessen. Und seit gestern dürfen wir nicht einmal mehr unbeschränkt Zweitwohnungen bauen. Nach momentaner Denkweise lässt sich dieses "Problem" ganz einfach lösen. Wer in einer Touristengemeinde zum Beispiel keine Zweitwohnung mehr erstellen darf, der suche sich doch eine Gemeinde, wo er noch eine bauen kann. Zum Beispiel auf dem Land. Und dann kann er in Grindelwald, Zermatt, Sankt Moritz oder sonst wo einfach eine Drittwohnung bauen. Nach Fragen?



Aktuell bei libref. - liberal reformiert: ""Markus in Tagebuchnotizen"" - ein Gastbeitrag

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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Energie-Experten-Krise - Teil II"

Vor 2 Jahren erschienen:
Ökologische Autos - eindeutig viel zu teuer

Vor 3 Jahren erschienen:
alle, jeder, keiner, niemand und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte

Vor 4 Jahren erschienen:
Autosalon 2. Teil: Ökologie ist (nur) ein Modewort

Vor 5 Jahren erschienen:
Du oder Dir Max und Moritz?

Vor 6 Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes - nicht festgelegt


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Sunrise - Paradoxe Interventionen - 6. Folge

"Der Kunde ist schuld denn dieser will seine Lieferanten ausnehemen, hintergehen, nur profitieren denn sonst wäre man ja nicht Kunde geworden" ...

... das sind nicht meine Worte. Sie stammen von jemandem, der in Callcentre TelefonbedienerInnen unterrichten könnte. Und der Satz "Das ist eine unpersönliche Organisation, gefangen in der prozessualen Dummheit." kommt aus der Feder, sorry der Tastatur von einem der weiss, wie eine Wirtschaftsredaktion von innen aussieht.

... wer die bisherigen Beiträge über das Sunrise-Sundrom ... sorry Sunrise-Syndrom lesen will ...

Liebe Sunrise, auf ihr untenstehendes E-Mail vom Freitag, muss ich mich wohl entschuldigen. "Der Arbeitsalltag wär so schön, wenn die Kunden nicht wären", wie mich jemand selbst zitierte. Ja, die Kunden können einem den ganzen Tag verderben, so meine Version. Ich gestehe, ich bin schuldig. Nicht in den Tatsachen, sondern dass ich vier Tage mal ohne grosse Kommunikation gelebt habe. Zwei Handys waren ja eh blockiert. Und da habe ich das E-Mail von Herrn Diethelm nicht gesehen. Sorry, dass ich jetzt nach rund ein einhalb Jahren warten auf Sunrise, einige Tage ungenützt verstreichen lasse. Ich habe einen Energie-Ort der besonderen Art besucht. Dieser ist für mich, als doch eher immer noch analytisch denkender Mensch, höchst erstaunlich und zeigt tolle Erfolge - war bei Emma Kunz.

Zurück zu Sunrise. Betriebswirtschaftlich nennt man die Art die dieses Unternehmen gegen aussen lebt, die paradoxe Intervention. Der Begriff stammt eigentlich aus der Psychiatrie. Alles ins Gegenteil umwandeln. Vielleicht müsste man das Buch "Machs falsch, und du machst es richtig - Die Kunst der paradoxen Lebensführung" von Christian Ankowitsch lesen. Aber zuerst lesen sie doch das Mail von Sunrise.



Sehr geehrter Herr Marti

Besten Dank für Ihre E-Mail.

Für die unkorrekte Information, dass Sie sich nie bezüglich dem Speedproblem gemeldet haben, entschuldige ich mich bei Ihnen.

Am 27. Dezember 2010 hat sich Herr A. bei Ihnen gemeldet und Ihnen angeboten, den Sunrise click&call ISDN 5000 Business Vertrag vorzeitig und kostenlos zu annullieren. Damit waren Sie jedoch nicht einverstanden, Sie haben verlangt, dass wir Ihnen die beiden Mobilabonnemente lebenslänglich kostenlos anbieten. Herr T. hat Ihnen dann mitgeteilt, dass wir diesem Wunsch nicht entsprechen können, hat Ihnen aber einen Betrag von CHF 500.00 gutgeschrieben und vorgeschlagen, den Sunrise click&call ISDN 5000 Business Vertrag kostenlos zu kündigen, damit Sie zu Cablecom wechseln können, womit Sie erneut nicht einverstanden waren. Am 13. Juli 2011 hat Ihnen Frau D. erneut den Vorschlag unterbreitet, den Sunrise click&call ISDN 5000 Business Vertrag kostenlos zu annullieren und hat Ihnen einen weiteren Betrag von CHF 295.00 gutgeschrieben. Sie waren damit einverstanden und haben sich bei Frau D. dafür bedankt.

Im Sinne einer Aufwandsminderung in dieser Sache haben wir heute in Ihrem Sunrise Konto den gegenwärtigen Ausstand von CHF 210.40 storniert. In der Beilage erhalten Sie den Kontoauszug mit der entsprechenden Gutschriftenanzeige. Die Mahngebühr von CHF 25.00 haben wir ebenfalls storniert.

Somit ist Ihr Sunrise Konto per sofort wieder aktiv. Um mit Ihren Mobilnummern telefonieren zu können, ist es notwendig, dass Sie die Geräte kurz aus- und danach wieder einschalten.

Wir bedanken uns für Ihre diesbezügliche Kenntnisnahme.

Freundliche Grüsse
Sunrise

Der Kunde ist doch ein Schwein, der will die total ungerecht zur Sau machen. Denkste. "Wir bedanken uns für Ihre diesbezügliche Kenntnisnahme." Ich bedanke mich auch und stelle Ihnen, Herr D., doch noch einige kleine, aber wichtige Ergänzungen zur diesbezüglichen Kenntnisnahme zur Verfügung.

Am 14. Dezember 2010 (zehn) habe ich an Sunrise geschrieben:

Es ändert sich auch rechtlich nicht viel, wenn Sie Verträge abschliessen, bei denen Sie sagen, dass das Interrnet auf Lebenszeit gratis sei, denn die zugesagten Geschwindigkeiten entsprechen nur 10% (zehn Prozent) und sind bewegender Grund der Vertragsabschlüsse. Gemäss Auskunft der Techniker von Swisscom und von Ihrem Herrn P., mit dem ich ein äusserst angenehmes Telefonat hatte, sei das beste, wenn ich mit dem Internet auf Kabel umsteige, damit die Geschwindigkeiten deutlich gesteigert werden können. Zudem ist die Telefonie technisch auch über das Kabel besser, denn in Schmiedrued habe ich bei der geringen Datenübertragung Rückkoppelungen bei der Internettelefonie.

Da ich im Grossen und Ganzen mit Sunrise stets zufrieden war, denke ich, dass Sie mir nun einen Vorschlag unterbreiten, wie lange ich mit zwei Handies gratis telefonieren kann, um die Differenzen, die ich während mehr als 2 1/2 Jahren zu viel bezahlt habe, ohne Einschalten von Rechtsanwälten und dergleichen, wett zu schlagen.

Darauf hatte ich am 27.12.2010 tatsächlich mit Herrn A. telefoniert und hatte auch ein echt gutes Gespräch. Gleichentags ein Gespräch mit Herrn T.. Er bietet CHF 500 an und ich bin der Meinung, dass der unrechtmässig verlangte Betrag eher meine Handykosten für ein Leben decken würde. Am 6.1.2011 hat er sich noch einmal telefonisch gemeldet und gesagt, CHF 500 sei sein letztes Wort - er ist ja, wie er sagt, aus der Geschäftsleitung.

Mit dem Betrag war ich nicht einverstanden. Eigentlich verständlich, denn er ist viel zu klein. Und wie viele Tausend Schweizer bezahlen noch heute zuviel an Sunrise? Und dann wollte ich zu Cablecom, gemäss Sunrise. Die scheinen nicht einmal Ihre Konkurrenten zu kennen. Die Cablecom ist es nicht. Auch wenn über diese Firma viel in ähnlicher Art geschrieben wird, ich habe hier wirklich keine Erfahrung. Ich kannte nur den Kabelfernsehpionier dieses Unternehmens, Leo Fischer. Einen seiner Sätze die Leo an uns richtete vergesse ich nie. "Ich werde solange nachfragen, bis ich alles ins Detail begriffen habe und wir Verwaltungsräte alle auf gleichem Niveau in allen Bereichen diskutieren können. Wenn ihr was von mir nicht versteht, dann fragt sofort nach." Eine sehr wichtige Weisheit.

Nachgefragt habe ich bei Sunrise, wann ich endlich mit allem (Internet und Festnetz, sowie Mobile) weg kann. Die eine Aldi-SIM-Karte habe ich kurz darfauf gratis erhalten, die dann aber für ungültig erklärt wurde. Ich wollte auch eine schriftliche Stellungnahme. Die kam nie, Dafür werden von Sunrise im Mail Halbwahrheiten so umgedreht, dass der Kunde der Schuldige ist.

Lieber Herr D., im Herbst 2010 habe ich bei Sunrise ordnungsgemäss gekündet und seither wurde x-mal gesagt, dass alles in Ordnung sei und x-mal, dass nichts gekündet sei. Aber es folgen Rechnung auf Rechnung. Ihre letzten Zeilen in Ehren, aber auch sie verfallen der üblichen Sunrise-Masche. Etwas stornieren, aber nicht künden und dafür sorgen, dass ich endlich Sunrise von weg kann. Sie sollen nicht stornieren, sondern mir einen entsprechenden Anteil rückvergüten. Und noch etwas, bevor Frau D. ins gleiche Horn blies, habe ich mir noch einige Daten notiert - und einen Brief an die Geschäftsleitung geschrieben. Bitte machen sie endlich etwas mit Händen und Füssen, nicht dass ich in Bern beim anschauen der C&A-Schaufenster noch die Nachbartüre zur ComCom nehmen muss.

Ich möchte auch keinen Ehrendoktortitel erhalten, nur Gerechtigkeit. Den Doktortitel können sie heute für CHF 49 kaufen, den Prof. h.c. Dr. h.c. für CHF 69 - rund eine Monatsrate für zwei Handy resp. die Internetgebühren von Sunrise. Das ergäbe einen schönen Doktor-Titel. Teddy hat keinen gekauft.

Da kann man ja nur sagen: "Mein Gott Walter".

Macht Sunrise Fortschritte? - 5. Teil

Absichtliche Kundentäuschung, denn Telefon-Freileitungen schaffen im Internet nur 600 Kpbs statt der versprochenen 5000, Rechtliches und Ethisches wird von Sunrise mit Füssen getreten und nun scheint Sunrise doch Fortschritte zu machen ...

Alles Gute zum Geburtstag und einen wunderschönen Tag wünscht Ihnen Sunrise.

All die andern können mir nicht via Mobil zum Geburtstag gratulieren, denn Sunrise hat die beiden Mobiltelefone gesperrt - inkl. Notfallnummern. Aber Sunrise schafft es mir obigen Wunsch mitzuteilen. Danke, es scheint, dass man doch mit Sunrise langsam vernünftig diskutieren kann. Nur warte ich immer noch ... auf Sunrise und das Bakom.

Wenn die ganze Story interessiert: Am einfachsten von Sunrise Mobile gesperrt rückwärts lesen.




Sunrise zum Vierten - die verschenken Millionen

Hab ich ein Glück, knapp drei Millionen Kunden und mein Brief vom 12. Februar 2012 wird beantwortet - sorry, die Ereignisse überschlagen sich und mit der Chronologie von Sunrise habe ich einige Mühe ... die drei letzten Finanzblogbeiträge bringen etwas Ordnung ins System.


Sunrise Brief und Marke
(Darauf klicken, um den Text zu lesen)

Da schreibt doch Sunrise, dass es ihnen nicht möglich ist, laufend jeden Haushalt zu überprüfen, ob der einwandfrei funktioniert. "Dabei sind wir darauf angewiesen, dass uns die Kunden, welche ein technisches Problem mit unseren Produkten beklagen, entsprechend informieren."

Lieber Herr D., informieren Sie sich bitte vorher, was ich gemacht habe. Ich habe Sunrise im Sommer 2008 (acht) informiert und es wurde von Sunrise mehrmals negiert. Das ist nicht nur Unwissen, das ist schlicht und einfach Betrug, denn der Monteur der Swisscom hat mir erzählt, dass dieses Problem der Freileitungen seit langem bei der Swisscom und der Sunrise bekannt sei.

Ich beleiche nicht CHF 235.40 - ich habe eine Gegenforderung von etwa CHF 3000. Und die restlichen Fakten, die Sie erwähnen, stimmen in dieser Art nicht. Lesen Sie die Blogbeiträge, wenn Sie die Unterlagen bei Sunrise nicht mehr finden.

"Wir bedanken uns ... für Ihr Verständnis." Da hab ich langsam aber sicher Mühe. Wenn Sie bei jeden Kunden, der berechtigt reklamiert - ich habe selten von unberechtigten Reklamationen gehört - ernst nehmen und 10 Minuten an Zeit einsparen, könnten Sie vermutlich Millionen an Franken einsparen. Also informieren Sie sich einmal richtig, bevor Sie wieder so nichtssagende Standardtextblöcke in einen doch schon etwas personalisierten Brief schreiben.

Ein solcher Brief zeigt nicht nur das Unwissen, das hier bei Sunrise zu Tage tritt, sondern ist schlicht und einfach eine Frechheit. Und lieber Herr Diethelm seien Sie doch erlich. Den Brief haben nicht Sie geschrieben, nur flüchtigst unterschrieben. In einem meiner Nachdiplomstudien haben wir auch über Grafologie siniert. Nicht dass ich dies heute beurteilen kann. Aber lieber Leser, vermuten sie anhand der Unterschrift nicht auch, dass der arme Herr D. hunderte gar tausende Reklamationsschreiben pro Tag unterschreiben muss. Die Unterschrift ist noch kürzer, als mein Kürzel SMS.

Herr D., ich hab Verständnis, dass Sie sich nicht jeder Reklamation annehmen können. Aber wenn man die Marketingeffekte anschaut, wäre es langsam an der Zeit, meine Kritik ernst zu nehmen, denn ich bin nicht der Einzige, der meine Beiträge liest. Und bitte keine Hüftschüsse mehr, nehmen Sie die Sache langsam ernst ...

Huftschuss - Frühlingsschmetterling

.. aber lassen Sie diese Zeilen doch einen kurzen Augenblick auf sich einwirken. Im Grunde genommen mache ich ja auch Hüftschüsse ... zumindest mit dem Fotoapparat ... freuen wir uns über den heutigen warmen Tag mit einem Schmetterling an einem Schneeglöckchen ... und wenige Meter daneben liegt noch Schnee.

PS Mail an: d...@sunrise.net - lesen Sie doch einmal www.finanzblog.com - bin für Sie heute auf 079 407 13 77 erreichbar - falls Sie das Mobile deblockieren





Sunrise zum Dritten und der Weltgebetstag

"Lieber Gott schaff mir die Sunrise vom Hals... nein ... lieber Gott verschaff mir einmal Zugang zum Boss von Sunrise!" Ich frage mich nämlich, ob dieser wirklich weiss, was seine Adlaten so alles zum Besten (Schlechtesten müsste es eigengentlich heissen) geben.

"Sehr geehrte Damen und Herren"

... ach, lesen sie doch selbst, was ich heute von der Sunrise in der Briefkiste - ja habe noch keinen Briefkasten - vorgefunden habe ... Sunrise - letzte Zahlungsauforderung (pdf in separatem Tab öffnen).

Das sind die fehlenden Softwarekenntnisse. Nicht dass ich nicht herausfinden würde, wie man den Programmsalat mischt, damit das PDF automatisch in einem separaten Tab eröffnet wird. Ich mag jetzt nicht. Habe in meinem Hause nicht unzählige Softis die ich für solche Lapalien beschäftigen kann und Sunrise kann es ja auch nicht.

Nehmen wir diesen Brief doch kurz auseinander. Das meine Firma vor mehr als drei Jahren einen Namenswechsel mitgemacht hat, werden die wohl nie mitkriegen. Ich hab dies schon mehrmals am Telefon erwähnt. Vor einigen Jahren war es möglich, der Sunrise anzurufen und zu sagen, stellen sie doch bitte die Rechnungen immer auf den Firmennamen aus und nicht auf den Privatnamen. Das ging schneller, als die obligate Musikberieselung vor jedem Gespräch - laut, damit man sich so in der Agressivität steigern kann und dann kommt eine leise Stimme von der man hört: "Sunrise ... und dann wird es meisten so leise, dass man selten einen Namen auf Anhieb mitbekommt.

Vielleicht "Damen und Herren" aus zwei Gründen. Dem Executive Director Business Sunrise schreibe ich heute einen persönlichen Brief, er soll doch mal das Finanzblog lesen. Nicht irgendein Finanzblog. Das Original - "wer hats erfunden?" - der SMS. Wenn er mir zum Geburtstag gratuliert, hat er es gelesen oder zumindest einen hat ihn darauf aufmerksam gemacht. Herr E. erhält den Brief am zweiten März - dem Weltgebetstag für Frauen. Männer dürfen auch beten ... müssten wäre vielleicht das bessere Wort. Ich werde daran denken. Ja, der liebe Gott, mitte März wird ein Beitrag von www.libref.ch ins Finanzblog kopiert. Oder umgekehrt? Beim Bund-Essay-Wettbewerb hat es nicht gereicht. 221-igster Platz? Toll wieviele Menschen sich heute über das Verhalten der Menschheit Gedanken machen.

Da wüsste ich als zweiten Grund der Sunrise eine Dame, die als Ausbildnerin dienen kann. Wir empfehlen uns gleich im Zweierteam. Ich als Hofnarr - betriebswirtschaftlicher - nicht so wie mich dieser Standardbrief zum Narren hält. Jeder Migros-Club-Schüler schafft nach dem ersten Monat einen besseren IT-mässig aufgebauten Brief. Entschuldigen sie bitte, nicht gegen Migros-Club-Schüler - war schon mehrmals einer - die können das oft schon vorher. Ja was denn?

Den Brief nicht gelesen? Die schreiben wohl die falsche Firma, aber den richtigen Herr Stephan Marti an und dann folgt die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren". Der Kanditat hat 100 Punkte. Vermutlich wird dieser Standardbrief nicht nur zu Fasnachtszeiten (Faschingzeiten, liebe deutsche Leser) ausgedruckt. Übrigens, dass "Herr" in der Adresse wurde vor Jahrzehnten abgeschafft. Nur haben es wirklich noch nicht alle bemerkt. Geschweige denn herausgefunden, dass es eine Serienbrieffunktion gäbe.

Und welche Anforderungen werden an Stellensuchende gestellt - so schnell mal was gegoogelt (guglet heisst auf Berndeutsch gelacht): "Bewerben Sie sich jetzt bei Sunrise Communications AG für den offenen Job als ... Dieses Inserat befindet sich auf der Website des Inserenten. ... insbesondere Outlook, Word und Excel. sowie praktische Erfahrung mit der Applikation Clarify ..." . Noch welche Fragen? Vermutlich findet Sunrise nur schlecht Leute oder schraubt ihre Anforderungen herunter, sonst stände in diesem Brief nicht "innert fünf Tagen ab Briefdatum" - Microsoft liefert mindestens 16 verschiedene automatische Datums-Formate.

"Bleibt der Zahlungseingang weiterhin aus, gilt dieses Schreiben als Kündigung". Lieber Herr C., ich habe vor 1 1/2 Jahren gekündet. "Lesen Sie hierzu unsere Tipps auf der Rückseite dieses Schreibens." Lesen Sie meine, denn mein Blogbeitrag erscheint nicht nur im Finanzblog ... der ist an mehreren Orten aufgeschalten. Und bei Google wurnderbar verdrahtet. Und ich werde weiter berichten, die Leser auf dem Laufenden halten. Auch ein positiver Ausgang wird vermerkt. Ehrensache.

"Wir behalten uns vor, die Forderung auf dem Rechtsweg geltend zu machen." Meine Forderung an Sunrise beziffere ich einmal mit CHF 3000. Die Reklame ist gratis aber ich behalte mir vor, die guten Tipps in Rechnung zu stellen.

"Sollte es Gründe geben, die einer Zahlung im Wege stehen, teilen Sie uns diese zur Vermeidung von Rechts- und Kostennachteilen bitte möglichst umgehend mit." Scherzkeks ist noch so der mildeste, harmloseste Ausdruck, der mir eben einfällt. Wenn ich von Sunrise ein Zeilengeld für Mitteilungen hätte, dann gäbe das einen schönen Nebenverdienst.

Die freuen sich auch, ihre vorteilhaften Dienste weiterhin anzubieten. Unterschrieben, nicht mal eingedruckt, hat heute keiner ... Ihr Customer Care Team ... ja der Kunde kann einem den ganzen Tag versiechen.

Und da wird noch mitgeteilt, dass die Gratis- und Notrufnummern auch gesperrt sind. Ich habs dem diensthabenden Beamten ohne Rechte letzten Samstag schon gesagt. Ich arbeite dieser Tage ab und zu mal auf der Leiter und bin immer noch nicht ganz standfest. Zumindest, was die Trittsicherheit anbelangt. Sollte mir was passieren und ich kann nicht telefonieren, dann kriegt Sunrise ein echtes Problem. Fachleute sagen mir, dass dies von Seiten Sunrise eher ungeschickt oder sonst so was Ähnliches sei. Und meine Zur-Schau-Stellung sei kein Problem, denn dies ist mit oder eher gegen Sunrise schon öfters der Fall gewesen.

Lust an der detailreicheren Geschichte über Sunrise, dann scrollen sie im Finanzblog einfach nach unten. Sie erfahren dann auch, wieso die Sunrise vor allem die Bevölkerung auf dem Land hintergeht - weil diese zum Teil noch Telefonfreileitungen haben.

PERSÖHNLICH
Executive Director Business Sunrise
Binzmühlestrasse 130
8050 Zürich



Schmiedrued, 29. Februar 2012



C22709943


Sehr geehrter Herr E.

Danke für Ihr Standardschreiben vom 27. Februar 2012, das Sie vermutlich gar nie zu Gesicht bekamen. Falls dem so ist, würde ich, wenn ich an Ihrer Stelle sässe, einige Mitarbeiter zitieren und Tacheles reden. Aber erst, nachdem Sie die letzten drei Beiträge und mindestens meine Kommentare auf www.finanzblog.com gelesen haben.

Ich habe Sie schon einmal angeschrieben und neben meiner Reklamation eine Geschäftstätigkeit vorgeschlagen. Diese wurde Tatsache. Es würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen, denn Ihr Unternehmen braucht dringend einen Hofnarren betriebswirtschaftlicher Richtung, der Schwachpunkte mit Lösungsansätzen verbindet. Das meiste Wissen steckt immer im Unternehmen. Man muss es nur anzapfen können.

Der Finanzblogger lässt sich nicht für den Narren halten, ist aber bestens geeignet, eine solche Funktion auszuüben.


Mit freundlichen Grüssen
MARTI+PARTNER



Stephan Marti

Sunrise: Betrüger, Schlawiner, Preller oder Geprellte?

Eine wahre Geschichte, oder eine erfundene Geschichte? Finden Sie es selber heraus. Falls sie das Internet über eine Freileitung via Telefonstangen beziehen, sollte dies leicht fallen. Die Download-Geschwindigkeit entspricht etwa der versprochenen Uplowd-Rate - 600 Kbps, statt 5000.


Ob das eine Prellung sein könnte? Ich tippe eher auf Schädelbruch. Angefangen hat alles vor Jahren als Sunrise noch nicht aufgegangen war und man und ich mit Diax telefonierte. Zuerst nur mit dem Mobile, einem "Baustellenhandy". Das Internet gab es nur über Kabel oder Telefon.

Wieso gerade Diax und warum bin ich anschliessend bei Sunrise geblieben? Ganz einfach, weil die Beratung für Kleinunternehmer wesentlich besser war. Eine Anlaufstelle, echt und gut ausgebildeter Verkäufer den man sporadisch auch an Anlässen des "Verkauf Schweiz" sah. Keine Schnellbleiche. Ihn konnte man alles fragen, er half in kurzer Zeit. Vielleicht hatte ich ja nur Glück weil das Leben oft Personen abhängig ist. Ihm wurde von Sunrise gekündet. Zu alt, zu teuer, weiss zuviel und ging sogar noch auf Klein-Kundenbesuch, die bekanntlich auch Mist machen. Gleichviel wie Sunrise?

Heute ist das anders. Laute Musik ... für Deutsch drücken sie die 1 ... der Anruf kann für Schulungszwecke aufgezeichnet (das Wort stammt aus Zeiten der Wachswalze - Edison lässt grüssen) werden ... und dann meist warten, bis jemand vom Call Centre Zeit hat. Dann das Schönste für einen Konzern der sich tagtäglich mit Software und Elektronik herumschlägt. "Welche Nummer haben sie?". Diejenige, die man eben eingetippt hat und sich dabei schon gefragt hat, ob die keine Nummernerkennung haben. Das gab es schon vor mindestens 15 Jahren. Manchmal sag ich dann einfach 43 oder 44, jenachdem wie der Schuh gerade drückt.

Sunrise-Couvert

Fünf verschiedene Anschriften an einem Tag. Das ist Rekord - und alle nur für mich. Ein Kollege lacht jetzt. Er hat mir mal drei Stunden das Wort Entität erklärt. Sarkastische Bemerkungen sollte man bei Sunrise-Call-Center-Menschen unterlassen, vermutlich sind das keine Frühaufsteher. Die nehmen immer alles persönlich. Dabei hat niemand etwas gegen diese Personen. Aber bei all den vielen Anrufen musste ich feststellen, dass die Tendenz da ist, den Kunden als Nichtwissend und technisch unbegabt hinzustellen. Die einen rühmen Sunrise als Arbeitgeber und sind der Überzeugung - zumindest versuchen sie es gegen aussen - dass hier keine Fehler entstehen. Ähnliche Gehorchsams-Strukturen kennen wohl nur Armeen und Sekten.

Das sind vermutlich keine ausgebildeten Telefonistinnen und Telefonisten. Schnellbleiche und viele schnell wieder weg. Die andern sprechen sogar am Telefon offen darüber, wohin sie gehen werden - obschon der Anruf ja aufgezeichnet werden kann. Schnell da und schnell weg. Die Fluktuationsrate wäre interessant zu kennen.

Im Jahre 2008 wird mein Internetanschluss eingerichtet. Das muss ein konzessionierter Fachmann machen. Das Netz ist langsam. Lieferfristen und keine Antwortzeiten. Dreimal nachgefragt bei Sunrise. Immer zur Antwort erhalten, dass Click an Call 5000 hier mit voller Leistung empfangen werden könne. Das Problem wird nicht gelöst, denn ich lande im Spital und bin für ein einhalb Jahre weg vom Fenster. Böse Zungen haben einmal gesagt, SMS heisse "Stephan Marti Spital", aber "Stephan Marti Schmiedrued" bedeutet mein Kürzel. Auf alle Fälle konnte ich lange Zeit nur das Handy nützen ... wochenlang nicht mal dies. Bezahlt wurde aber immer. Ausnahmnslos.

die letzte Meile

"Die letzte Meile ist gegegessen." Da hat Sunrise wohl mit dem klebrigen süssen Bonbons den Mund zu voll genommen und sich arg verschluckt. In den AGV steht, dass die Leistung nicht garantiert werden kann und gibt verrechnungstechnisch das Internet gratis zu jedem Bundle. Gerichtsentscheide scheinen anderer Meinung zu sein. Versucht Sunrise nur, die Menschen einzuschüchtern. Menschen, die eigentlich (noch) Kunden sind.

Liebi Sönreis, Chunde chöi eim dr ganz Tag versiche.

Nach mehreren Telefonaten und eigenen System- und Leistungs-Überprüfung der Datentransfergeschwindigkeit, habe ich am 28. Oktober 2010 (zehn) schriftlich gekündet. Diese Kündigung sei im Hause Sunrise nicht angekommen, auch hat man wie verlangt keinen Firmenkundenberater entsandt. Orange versucht dies alle paar Monate wieder. Vielleicht nur, bis ein Vertrag da ist. Zumindest bei Sunrise ist dies eindeutig der Fall. Den Brief haben sie aber trotzdem erhalten, denn eine Tochtergesellschaft der Swisscom wurde beauftragt, mein Datenrate zu messen. Dies hatte ich auch schriftlich bemängelt.

Telefonstange und Stromstange

Da brauche ich eigentlich gar nicht zu messen, sagte der Techniker. Der Fall ist klar, hier bringen sie nur 600 statt der versprochen und monatelang bezahlten 5000 durch. Wer es bei sich anschauen möchte, die kleineren Stangen mit den weissen Glocken sind fürs Telefon, die grösseren für den Strom und haben braune Porzellanköpfe, auch wenn die im Licht weiss scheinen können. Technisch seien mit einem anderen, isolierten Kabel auch nur 1200 Kbps möglich. Statt praktisch einem Zehntel doch immerhin ein Viertel.

Telefonleitungsmonteuer

Meine später zugezogenen Nachbarn können nun mit max. 1200 telefon- und internetieren. Ich habe den Kabelanbieter gewählt. Am 17.2.11 schreibt die Swisscom, dass ich am 2.5.11 auf den andern Anbieter wechseln kann. Grob gesagt kommt mein Internetsignal nun statt von der linken Telefonstange aus dem Boden bei der rechten Stromstange und neuerdings führt sogar ein Glasfaserkabel über mein Land. Nur an dem können wir leider noch nicht anhängen.

Wenn man die Wartezeit anschaut, muss Sunrise auch im Spital gelegen haben. CHF 500 haben diese anerboten, zu erlassen. Die Rechnung müsste eigentlich ganz anders aussehen und ich denke, dass heute Richter dafür Verständnis haben. Runde drei Jahre zuviel bezahlt, Grundlagenirrtum und mit den beiden Handys wollte ich auch weg. Wurde ja vor 1 1/2 Jahren gekündet. Man einigte sich, dass ich zu Aldi gehe. Ach du grüne Neue. Eigentlich mag ich ja Aldi ganz gut, aber muss der ausgerechnet mit Sunrise zusammen arbeiten. Die Adresse ist für AldiMobile die gleiche wie für Sunrise. Im Juni hat Sunrise versprochen, dass innert einer Woche umgestellt werden könne.

Denkste, ich habe mehrere Briefe schreiben müssen, diverse Mails und viele Telefonate geführt. Den gleichen Mitarbeiter hat man eigentlich nie mehr am Telefon und dann erklärt man die Story von neuem. Zum Beispiel einer Dame, die unverblühmt sagt, sie sei Geschäftsleitungsmitglied. Da gab es keine Frau damals. Vielleicht steht sie heute auf der Strasse, als Callcentergirl. Wechsel in andere Branchen gibt es. Bei einer kann man angeblich bis zu sex mal mehr verdienen. Es war nicht die gleiche Dame, die mir dies erzählt hat. Und Datenaufzeichnungen wären in diesem Fall nicht dem Gebiet der Schulung zuzuordnen. Auch diejenigen, die mir erzählen, dass man intern riesengrosse Probleme mit der Problembehandlungvon Kunden habe, müssen keine Angst haben. Hier gilt der Datenschutz.

Über den Jordan springen, kommt mir eben in den Sinn. Das ist zumindesdest bei Aldi-Anhängern so, denn "Stinkt Ihnen Ihr Mobile-Tarife? ... dann wechseln sie einfach zu uns!" Einfach ist hervorgehoben. Das scheint bei denen gar nicht so einfach zu sein. Ob die wirklich bei Aldi angestellt sind und nicht bei Sunrise? Einer sagte mir "Aldi". Aber die hätten dann zumindest genau das gleiche administrative Chaos wie Sunrise. Für zwei Handy habe ich jetzt vier SIM-Karten. Zwei seien abgelaufen. Auf mindestens einer steht das Verfalldatum - sie ist noch ein halbes Jahr gültig. Das ist eindeutig Missbrauch mit der Nummernvergabe, denn die provisorischen Nummern wären für eine bestimmte Zeit reserviert.

Fehler noch und noch und mir konnte noch nicht ein einziger vorenthalten werden. Bin selbst schuld, als ich nicht nach dem Rauswurf meines Bekannten ausgestiegen bin. Es gab dann noch mal eine Gutschrift von CHF 150, denn bezahlt habe ich immer, obschon ein Handy seit Monaten stumm ist und frisch und frei Dienstleistungen von Sunrise verrechnet werden, die ordentlich gekündet und nicht mehr benützt wurden. Eine Gutschrift für rund drei Monate. Das sollte eigentlich genügen, um den administrativen Schlamassel bei Sunrise zu entwirren. Also kann man getrost das Lastschriftverfahren bei der PostFinance stoppen, was eine eigene Story wert wäre.

Schliesslich verspricht die Werbung von sunrise, dass eine einzige Person sich einer Reklamation annimmt und diese rasch und zufriedenstellend abschliesst. Sie hat entschieden. Das ganze Theater nahm seinen Höhepunkt, als mir vor zwei Monaten mitgeteilt wurde, dass die Umschaltung am 20.3.2012 stattfinden werde. Das ist demnächst. Zuviel Monate gegenüber der Gutschrift. Sie reicht aber nicht aus, um die seit der Kündigung immer anfallenden Fix-Kosten von CHF 50 für zwei Handys auszugleichen. Mittlerweilen dürfte sich der Streitbetrag um einige Tausend Franken bewegen.

Was macht da die clevere Sunrise. Sie schreibt von Sperrung in fünf Tagen, wenn ich nicht bezahle. Ich will ja Geld von denen! Ich schreibe vor vierzehn Tagen eingeschrieben zurück und die sperren den Anschluss, sagen aber, dass ich eine Fehlbedienung am Handy mache und plötzlich geht es wieder. Die verkaufen einem technisch und allgemein für blöde. Und gestern habe ich bemerkt, dass sie wieder gesperrt haben. Der liebe Belmondo, so ähnlich hiess der Mitarbeiter, den ich nach einer Viertelstunde versuchten telefonieren mit dem Festnetz doch noch erreicht habe, kann da nicht helfen. Entsperren können sie nicht und einen Vorgesetzten, der das könne, gibt es am Samstag auch nicht. Lüge oder technische Steinzeit?

Na ja, nun finden sie selbst heraus, ob die Geschichte wahr oder erlogen ist. Nur eines habe ich im Marketing gelernt. Es spielt keine Rolle, ob man gut oder schlecht für jemanden schreibt. Es bleibt meistens nur der Name hängen. Oder doch nicht? "Sunrise - abzocken mit System" wird das in der Presse genannt.

Ich habe mich im letzten Schreiben als Hofnarr bei Sunrise empfohlen. Das ist kein Witz. Mit meiner Art und meiner Erfahrung könnte ich dies machen und Sunrise hat dringend einen Hoffnarren nötig bevor die Sonne untergeht oder eine Sonnenfinsternis stattfindet ...

Sunrise orange

... andere Farbtönbe vorherrschen oder sich ...

bakom

... die Mannschaft im Haus Nr. 44 an der Zukunftstrasse einmischt - ein Schreiben haben sie persönlich erhalten. Ich kann auch noch mehr Material zur Verfügung stellen - bis heute etwa drei Zentimeter ...

Zukunftstrasse

... ich glaube daran, dass die Zukunft zu meistern ist und vielleicht sogar eine weitere Zusammenarbeit bringt - in einem meiner vielen Schreiben war siruup angetönt und man sprach auch am Telefon darüber - und die beiden arbeitet nun zusammen ...

Zukunftstreppe

... hoffentlich besser, als beim Haus mit der Natel-Antenne an der Querstrasse zur Zukunftstrasse und wenn, dann die geländerlose Zukunfttreppe lieber nach oben ...

Sunrise und der Bettler

... Sunrise, der Sonnenaufgang, scheint hier eher die Milchstrasse zu verlassen und der Bettler scheint erkannt zu haben, wo die Leute Erbarmen haben ... und vielleicht auch vermuten, wieso sie kein Geld mehr haben.





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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Bausparen und Abschreiben"

Vor 2 Jahren erschienen:
Rentenklau oder Rentengeschenk

Vor 3 Jahren erschienen:
Schall und Rauch II - Finanzprodukte verbieten

Vor 4 Jahren erschienen:
Versteuertes Geld - anlegen in der Schweiz auch für Deutsche möglich

Vor 5 Jahren erschienen:
In den Wald rufen ...

Vor 6 Jahren erschienen:
«Menschen sind nun halt mal so»


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Sunrise Mobile gesperrt

Morgen folgt im Finanzblog die Story und die Bilder, weshalb viele Kunden von Sunrise übertölpelt werden. Das Bakom wurde informiert und es liegt dann an ihnen zu beurteilen, ob ich Sunrise über Ohr hauen will oder ob diese Stümper oder Zocker sind. Auf alle Fälle, gestern wurde mein Handy gesperrt, wie ich heute vernommen habe..

Wer mich sucht, versucht es auf dem Festnetz. Vielleicht höre ich es, arbeite zur Zeit im Estrich in luftiger Höhe und hoffe für mich und Sunrise, dass nichts geschieht.

Volkswirtschaft = Volk mit/gegen Wirtschaft?

Es gibt nichts Umstritteneres als Volksirtschafts-Theorien. Und doch beinhalten alle etwas Wahrheit. Keynes Erkenntnisse würden eigentlich funktionieren, wenn der Faktor Zeit nicht wäre und aus diesem Grunde denkt man heute wieder vermehrt an Friedman zurück.

Der Blogbeitrag am Anfang von 2012 wird heute klein ausfallen. Wer sich aber die Zeit nimmt, braucht einige Stunden um sich in 12 grosse Ökonomen hinein zu lesen. Die Wirtschaftswoche hat eine der spannendsten Serien der letzten Jahre in den Heften 39 bis 50 von 2011 abgedruckt. Die Serie kann für EUR 4.50 unter "Grosse Ökonomen und ihre Ideen" beschafft werden.

Untenstehend versuche ich die einzelnen Serien im Netz zu finden. Obiger Link ist bequemer und vermutlich länger aufgeschaltet. Viel Spass bei der manchmal nicht ganz leichten Lektüre. Manchmal begreift man, wieso die heutige Welt nicht so ganz richtig rund läuft. Vermutlich weil die meisten Dozenten, Politiker und Nationalbanker jeweils einen einzigen Favoriten unter diesen Ökonomen haben.

Mit Theorien stand ich immer etwas auf Kriegsfuss. Zum Beispiel am "Cournotscher Punkt". Nicht dass hier ein Fallfehler vorliegt, der von mir nur wegen der noch nicht möglichen einmaligen Suche bei Googel unter allen Kasus hineingeschmuggelt wurde, sondern weil unser Dozent, ein sogenannter Keynsianer, vor Jahrzehnten nicht darauf aufmerksam machte, dass diese Theorie nur bei einem Monopolisten ihre Gültigkeit hat. Herrlich, was man heute in Sekundenschnelle alles bei Wikipedia herausfindet. Damals gab es heftige Diskussionen ... und zum Glück für mich ab dem 5. Semester einen waschechten Friedman Jünger. Übrigens, der Artikel im Wiki ist umstritten und wird allenfalls wegen fehlender Quellen wieder gelöscht. Volkswirtschafltiche Theorie pur.

Ärgern sie sich nicht, wenn in der Volkswirtschaft nicht alle ihre Ansicht haben. Wer Recht hat, wird immer erst die Geschichte zeigen. Und die Geschichte wird immer neu geschrieben ... und manchmal wird man klüger. Manchmal auch nicht. So wird die chinesische Regierung vermutlich in den nächsten Jahren viele konkursite Firmen in ihre Obhut nehmen und pro Branche als ein Volksunternehmen weiterführen. Franz Aspeck von der SolarWorld vermutet dies zumindest in der Solarbranche. Gab es das nicht schon bei den Eisenbahnen?

Oder der um sich greifende Subventionitis akutis. Dank dem sind die kalifornischen Solarunternehmen in rund zwei Jahren 50 Prozent teurer als die Chinesen. Und wie oft liest man, dass sich die Investoren aus China zurückziehen werden. Sicher, aber ohne ihre Investitionen mitzunehmen. Diese wurden und werden in China in Löhne umgesetzt. Das grosse Geld wird in China bleiben. Die guten Zeiten für Kolonisten und Söldner sind vorbei. Und trotzdem gibt es noch ein Land, das dies weltweit weiter praktiziert - China. Und Wachstumsraten von 20 Prozent gehören wohl der Vergangenheit an ... aber die guten werden weiter wachsen. Nicht nur bei den Chinesen. Lesen sie unter solchen und ähnlichen Aspekten über die Theorien von:


Robert Shiller

Josef Schumpeter

Milton Friedmann

Walter Eucken

Reinhard Selten

Friedrich August von Hayek

John Maynard Keynes

Karl Marx

Robert Solow

David Ricardo

Paul Samuelson

Adam Smith

So, nun können sie sich die Prognosen fürs 2012 selbst machen. Macht euch auf ein ewegtes, spanendes Jahr gefasst. Und wer noch mehr über heutige Diskussionsthemen nachdenken will, kann sich mit der Idee vom Vollgeld von Josef Huber beschäftigen.



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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"De10nium mit Änderungen geht zu Ende"

Vor 2 Jahren erschienen:
Blasen im 2010?

Vor 3 Jahren erschienen:
Prognosen - man kann alles ins Lächerliche ziehen

Vor 4 Jahren erschienen:
Ausblick - beim Investieren zählt die Vergangenheit nicht!

Vor 5 Jahren erschienen:
... und einen guten Rutsch ins 2007!

Vor 6 Jahren erschienen:
Wir wünschen ein gutes 2006


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Bauer ledig sucht - und trift auf Jeanne

... begeistert sich für die attraktive Südfranzösin, bekommt sie ...


Jeanne und Paul

... nicht, aber zumindest bei einem wöchigen "Auslandeinsatz" findet unser Fernsehstar Paul aus Schmiedrued Ruhe und Entspannung. Jeanne de Barjac strahlt die kühle Gelassenheit aus, die man ab und zu in Frankreich braucht. Zumindest ich brauche diese. Dreieinhalb Jahre für eine administrativ kleine Änderung, den sechsten Besuch bei Maitraisse Notaire und dann die Frage: "J'écoute?" Sprachlos und das noch auf Französisch versuche ich hoffnungsvoll auf das bestehende Dossier aufmerksam zu machen. Rauf in den zweiten oder dritten Stock und man findet dieses. Die Mitarbeiterin hat es vergessen. Diese Sprüche kennen wir auch in der Schweiz. Dass Jeanne nur Gastrecht hat und nicht mir gehört, werden wir nicht notariell geblaubigen lassen. Sei aber hier öffentlich festgehalten. Ein offizieller Akt käme erst nach Jahren zustande und würde mithelfen den Französischen Staat zu sanieren. Was in mehreren Ecken und Enden bitter nötig wäre.

Einige Tage vom Alltag entspannen - das ist das Ziel. Ob in Frankreich oder der Schweiz, die Welt läuft zur Zeit zu schnell. Ob Fernsehstar, Manager oder Bauer, alle kämpfen heutzutage mehr oder weniger gegen den Stress. Zu wenig Geld aber auch zu viel Geld verursacht Stress. Zu wenig oder zu viel Zeit, beides stresst. Die meisten "laufen heute auf 120". Wir drei sogar 130 - zumindest mit dem Anhänger auf der Autobahn.

Wäre es besser, nur 80 zu laufen, wie in der Schweiz erlaubt. Stress und Tempo sind sehr ähnlich. Jeder muss seinen Weg kennen lernen. Slow life and slow food ist angesagt. Es stehen erholsame Tage bevor. Acht bis zehn Stunden Schlaf, langsam und gediegen fooden. Den Süden erkunden, zuvor auch mal die Autoscheibe enteisen und dann um die 15 bis 17 Grad geniessen. Regenschirm braucht es keinen. Schnee gab es erst auf der Heimreise - kurz vor Genf versteht sich. Fast ein praktischer Kurs aus David Bossard "The Age of Less. Handelsmarge, Abfall, Recycling, Preise, Usanzen, Gesetze - anschweigen mussten wir uns selten. Gesprächsstoff gab es zu Hauf. "Landwirt schafft", Paul kann es auch in den Ferien nicht ganz lassen, danke. Tiere, Natur ... einige Eindrücke an spannende, entspannende Ferientage mit Paul - Nachbar, Hoflieferant und Freund der Hammerschmiede. Er hat es sichtlich genossen, dass ihm seine Kinder einige Ferientage ermöglichten, so quasi als Zusatzgeschenk zu seinem 50igsten.

Kastanienwald
Kastanienwald in den Cevennen - steiler als seine Eschen und Buchen neben der Hammerschmitte - und eine gute Stunde "abgelegener"

knorrige Kastanie
... knorrig, zumindest die Kastanie und keine einzige essbare Frucht in dieser Gegend - Chataignes, Marons in Hülle und Fülle, aber die guten sind zu lange am Boden und viele krank - heute sind die Folgen gering - historisch war das schon anders. Das Holz wird heute selten verwendet. Es wäre im Aussenbereich eines der langlebigsten und schönsten Hölzern Europas, wenn da nicht noch der Olivenbaum wäre. Das langlebige Holz hat wirtschaftlich keine Bedeutung. Die Olive selbst schon und die ist heuer extrem stark vom Wurm befallen.

Thomas

... heute wird Nadelholz aufgeforstet - Thomas heisst das Bergdorf. Mit einem solchen könnte Paul mal mit den Motorrädern durch das Department Gard kurven. Dieser hat übrigens heute Geburtstag - herzliche Gratulation. Wenn er will, erhält er als Geschenk die URL www.tömu.ch. Als Informatikstudent dürfte er eigentlich nicht nein sagen.

Traktor 1
... vier Jahre älter als Pau ist der Massey-Ferguson. Leider schon fast zu dunkel um alle Details dieses Weinbautraktors zu begutachten. Hier muss er noch einmal hin - rund 50 alte Traktoren brauchen etwas mehr Zeit. Vom Porsche gab es schon mal ein Bild und wer hat es gewusst - auch Lamborghini hat mit Traktoren begonnen ...

Traktor 2
... Hand aufs Herz, auch heute sehen diese Ungetümer nicht viel anders aus - einige End-Produkte aus der Region, auch "handverlesene" mussten (durften) natürlich persönlich verkostet werden ...

Salzvollernter
... Salzvollernter? Imposant und erstaunlich, was so ein Salzbauer alles für verschiedene Salze ernten kann ...

fahrbare lavendeldestillationsanlage
... oder die fahrbare Lavendel-Destillationsanlage die vermutlich mit der herkömmlichen Wasserdampfdestillation funktioniert(e) ...

wildlebende Geissen
... und auch die Tiere sind anders als in der Schweiz - Gämsen, Gemsen - nein, zwei wilde Ziegen, eine Geiss oder Zicke mit ihrem Kitz ...

Pont dArc
... beim Pont d'Arc an der Ardèche, dem wohl meistbesuchten Felsentor weltweit und eines der grössten - und heute menschenleer ....

Schafherde
... und dort wo welche sind, nehmen Schafe garantiert keine Rücksicht ...

1 PS
... das nächste mal schauen wir uns Urwildpferde an ...

Camarguepferde
... heuer Pferde aus dem Norden und dem Süden des Departements Gard. Übrigens, Camargue-Pferde müssen mit Flamingos und Enten verwandt sein. Sie können unter Wasser fressen ...

Flamingo

Stier
... und diese Kühe sind nicht für die Milchproduktion vorgesehen, obschon diese Taureaux die französische Politik zur Zeit in Anspruch nehmen ...

Kampfhund
... unsere Begleiterin, welche von diesem niedlichen Kampfhund sichtlich begeistert war, würde sich - wie ich - freuen, wenn Bauer ledig oder nicht mehr wieder mal in Frankreich vorbeischaut.


Aktuell beim befreundeten Personalblog: "Der alte Mann und das Mail"


Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Wein8 - Xmas, das Kaufrauschfest"

Vor 2 Jahren erschienen:
Die Dekade der Zahlengläubigkeit geht zu Ende

Vor 3 Jahren erschienen:
Burnout - Männer trifft es stärker

Vor 4 Jahren erschienen:
«Reformiert», Fussball und 70 Handlungsfelder im Klimawandel

Vor 5 Jahren erschienen:
Adventskalender - 18. Tag - Schweiz

Vor 6 Jahren erschienen:
18. Fenster - relativer Adventskalender


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