Dank Virus abnehmen - kostenlos

Sorry, vermutlich wurden meine Mail-Adressen für die Weiterleitung eines Links über "Raspberry Ultra Drop" verwendet ...

... Gewicht abnehmen, kann man auch auf eine billigere Art.

Der Virenschutz durchkämmt zur Zeit die beiden Compis auf denen ich in den letzten Tagen tätig war. Kann sogar sein, dass ich den Virus in einem englischen Wald oder Garten eingefangen habe. Nur die Rasperries, die Himbeeren, blühen dort noch nicht - dafür das Rhododendron - in Umgangssprache männlich. Zwanzig Meter (20m) hohe Bäume haben wir gesehen. Wenn ich Zeit finde, schalte ich einige Bilder auf.

Sollte jemand das Mail noch einmal erhalten, meldet euch, dann setzte ich den Mailsupport auf die Spur.

Wer abnehmen will und sein Gewicht nicht durch eine Erkrankung entstanden ist, der soll auf einfache Art probieren. Joggen oder Walken, wenn das möglich ist. Eine Stunde jede Woche. Und diese 60 Minuten ohne Verschnaufpausen. Vielleicht einige Lockerungsübungen oder an einem Brunnen Wasser trinken.

Das wäre ganz einfach, das habe auch ich früher über Jahre versucht. Nur, es hilft rein gar nichts, wenn man sich zu sehr anstrengt. Ausser Atem geraten und zuviel schwitzen und man nimmt zu, bildet Muskeln. Aerob, mit Luft und nicht anaerob, ohne Luft, muss trainiert werden.

Ganz einfach? Nein, abnehmen ist eine Kopfsache, man muss sich überlisten, nicht mal einen Zwischenspurt einzuschalten oder "diesen Hügel kriege ich doch auch hin". Machen sie ihr Training zu zweit und sprechen sie dauernd miteinander, denn wer aus der Puste kommt hat verloren - nur kein Gewicht. Stellen sie sich immer vor, ein Glas Wein (oder Wasser) mit ausgestrecktem Arm mitführen zu können. Dann sind sie nicht zu schnell und verlieren schnell einige Kilos. Bei mir waren es in knapp zwei Monaten im Schnitt jede Woche drei Kilo. Das ist kein Witz.

Wie geschrieben, der eigene Kopf ist der einzige Schweinehund, den es zu überlisten gilt. Tabletten und Pulver zu schlucken ist schade für den Geldbeutel. All diejenigen, die jetzt anderer Meinung sind, sind nicht zu dick oder haben einen zu schwachen Schädel, um den Körper zum Abnehmen zu zwingen. Der muss knallhart überlistet werden, weil dem stinkt das gewaltig, so durch den Wald zu huschen. Dann gibt es die Sorte, die damit Geld verdienen will - die Himbeertippen zum Beispiel. Beeren zu pflanzen wäre vermutlich billiger. Und schmackhafter. Zumindest wenn sie richtig reif sind und beim Ablesen ganz einfach in die Hand fallen. Ohne Zusatzstoffe und künstliche Aromen.

So, am Schluss kommt noch eine Warnung und nehmt die bitte ernst. Fett bindet Giftstoffe, die nach dem Fettabbau ins Blutsystem gelangen können. Das kann gefährlich werden. Bitte fragt euren Arzt oder Apotheker. Nur, die sind nicht aller gleicher Meinung und vor dem Abnehmen hat mich nie einer über diese Zusammenhänge gewarnt. Abnehmen wird mehrheitlichst gesehen empfohlen.

Alles erlebt. Jahrelang 100-110, mal auf 120, nur kurz, das hat der Kopf dann schnell hingebracht, dann freiwillig auf 85 und unfreiwillig auf 60, mein Gweicht wie mit 20 (nur damals etwas sportlicher) und wieder auf rund 85. Die beiden letzten Bewegungen haben mehr Kopfarbeit gebraucht. Vermeidet die lieber. Nicht die Kopfarbeit, die Bewegung.

"Friede den Hütten, Krieg den Palästen"

Kennen Sie Büchner, Tanner, Schneeberger oder Marti? Es sind nicht immer die bekanntesten Mitmenschen, die unsere gesellschaftliche Zukunft deuten, beeinflussen.


Ja, der Schneebi vom MigrosMagazin hat es schon zum dritten Mal geschafft, ins Finanzblog zu kommen. Hans (der II), ich denke, du krempelst sogar den Duttikonzern so um, dass ich wieder totaler Anhänger der Migros werde kann. Das ist seit einigen Jahren nicht mehr so der Fall. Den heutigen Artikel mit Professor Jakob Tanner, eben gelesen, sollte man vielleicht auch einmal im eigenen Haus auf Wahrheiten durchkämmen. Aber bitte, bitte, schaut ja nicht auf Tanners Büro Nr. 117.

Eure grössenmässige Konkurrenz schafft die eigene Durchleuchtung allenfalls später. Es sind ursprüngliche Sozialisten und heute sind die im Schnitt doch einige Prozent teurer als die Liberalen, die Unabhängigen. Wer kennt schon den erwähnten Georg Brückner, eh sorry Büchner einen Unabhängigen, der mit 23 starb aber der den Titel zu diesem Beitrag gab? Lest mal die meistgelesene Gratiszeitschrift ab Seite 28. Könnte es sein, dass die ehemals liberale Mittelschicht einen neuen "Kommunismus" heraufbeschwört?

Wenn man den Artikel durchgelesen hat, weiss man, dass die billigen Leute nicht angestellt, sondern eingemietet, geleast werden. Und wenn der Chef 12 Mio. pro Jahr verdient, so verdiene ich nach der Annahme der "1:12-Initiative" doch immerhin 1 Mio.

Ein Artikel, den es zu lesen - und zu begreifen gilt. Den Sinn dahinter, nicht die Worte. Als ich ihn lese, spielt SRF das Stück "Wenn ig e Ängu wär" - von Bumerang. Ja, der Artikel ist fast wie der zu kurze Bumerang, der flog ein Stück, kam aber nicht zurück. Ringelnatz, Joachim - den kennt man - und nun geht es darum, zwischen den Zeilen zu lesen, den Umbruch zu erkennen.

Wenn ihnen das zu national ist, lesen sie doch was Regionales aus Bern - eine Unterhaltung mit Klaus J. Stöhlker. Auch wenn es die Meisten nicht gerne hören - Klaus ist so was wie ein Vorbild, der immer wieder auf den kommenden Umbruch aufmerksam macht. Könnte es sein, dass die Denker der FDP langsam gegen SP schwenken? Weil es vielen SP'lern besser geht, als manchen Bürgerlichen. Noch verdient von denen nicht jeder eine Million.

GMT+25:00

Hochtechnologisierte Welt und immer wieder laufen die einfachsten Sachen schief ...

.... "Neue Funkuhren zeigen falsche Zeit an". Hier nur ein Beispiel, wie die heutige Zeit läuft - oder eben nicht läuft. Die Zeit läuft immer. Anhalten kann ich sie nicht. Nur zurückstellen oder vorstellen. Anhalten geht wirklich nicht. Im Frühling, wie die Gartenstühle im Restaurant, nach vorne stellen und im Herbst - sie erraten es - eine Stunde zurückstellen.

Zeiten ändern. Vielleicht werde ich mal für BernFinanz offiziell Büro-Nachbar dieser falsch tickenden Uhr. Im Grunde genommen tickt sie ja gar nicht falsch, nur ungenau, genau 1 Stunde - 1 h. Die Uhr hätte einen Superstandort. Dort schaut jeder, der gesund sehen kann, auf die Uhr wenn er vorbeiläuft. Apple darunter angeschrieben, würde vielleicht ärgern, aber noch einige Millionen mehr bei SBB's einspielen. Zufall? Soll es anscheinend nicht geben. Darauf haben mich schon des öftern alternative Kreise angesprochen. Vielleicht hat ein anderer, wissentlich oder von "oben gesteuert" seine Hand im Spiel, denn das Hauptgebäude der SBB liegt zweihundert Meter weiter südlich. Heute gab es keine Stunde Verspätung - nur rund vier Minuten.

HAUPTsächlich verkauft einhundert Meter von der Uhr entfernt Bücher und ist Besitzer dieser Uhr. Die Mitarbeiter dort haben mir erklärt, dass die Uhr angeblich defekt sei und nicht ersetzt werde. Defekt ist sie immer noch, aber daran ist sicherlich nicht der Besitzer in der Länggasse schuld. Der kennt die technischen Tücken der sich ändernden Geschichte bestens. Vor Jahrzehnten hat man dort noch Buchstaben gutenbergmässig gesetzt ... und heute steht in meiner Werkstatt immer noch ein Relikt aus jener Zeit, das die digitale Zeit überleben wird. Ein damals moderner Setzkasten, der mir heute als Werkstattmobiliar dient.

In diesem teschnischen Schrank fand ich noch einige Setzplatten einer Bierfirma: Cardinal - und das in Bern. Ob man am heutigen Tag des Biers noch weiss, aus welcher Zähringerstadt dieses Bier stammte. Sorry, ich trinke eben ein belgisches Bier. Ja, die Zeiten ändern.

Ja die Zeiten ändern sich, laufen aber weiter, auch wenn Uhren stillstehen sollten. Dafür wird vielleicht einmal meine alte Original-Bahnhofs-Uhr vis-a-vis im Schaufenster der DelphinZone stehen - ohne Mutteruhr aus Sumiswald - immer auf 11:55 gestellt - fünf vor zwölf.

Zuvor geht es aber noch zwei Wochen Richtung G-MT. Vielleicht schauen wir gar in Greewich vorbei. Nicht wegen der Eisernen Lady - oder doch? Das Pfund ist günstig, wie vor einiger Zeit im Finanzblog angetönt. Vermutlich wäre es ohne Margaret Thacher heute noch billiger. Einige Tage kürzer schalten - GMT+25:00.

Apple-SBB-Falkenplatzuhr

Zufall? Das ist die Falkenplatzuhr und im Hintergrund das SBB-Gebäude - aufgenommen vor rund einem Monat. Schalten wegen der heutigen Technik doch mal einen Ruhetag ein, bevor es 5 vor 12 ist ... es tut gut. Zeiten ändern laufend und irgendwann mal steht sie still.

Kommentar zu Zypern

Der spassigste Kommentar den ich zum Thema Zypern gelesen/gehört habe:


Ein Loch ist im Eimer - MyVideo Schweiz

Damit ihr die 20 Sekunden Werbung überbrücken könnt, hier noch die Zusammenfassung, was die Tochter von Helmut Schmidt im ZDF gesagt hat:

"Auch Banken müssen pleitegehen

Dass die Banken-Lobby immer noch "sehr stark" sei, musste die Ökonomin Susanne Schmidt einräumen. Die Politik zucke seit Jahren vor dem Mantra zurück, dass die Gefährdung der Banken die Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage mit sich bringen und damit am Ende reale Arbeitsplätze gefährde. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Eu-Politiker aber nun doch zu lernen schienen. Mit dem Vorgehen in Zypern, erstmals Banken in die Pleite gehen zu lassen, sei ein wichtiges Zeichen gesetzt worden. Denn grundsätzlich sei es besser Bank-Gläubiger haftbar zu machen, als mit dem "Gießkannenprinzip" alle europäischen Steuerzahler zur Kasse zu bitten, so Schmidt."

Dem Personalblogger sei Dank für sein E-Mail mit Hinweis auf die Sendung von Maybrit Ilner.

Talent und Euro - ein Aprilscherz - Zypern: 2. Teil

1. April - ein Mail: Probleme mit dem Talent in der Schweiz. Ein Aprilscherz oder was ähnliches wie der Euro zumindest in Zypern zurzeit?

Es ist kein Aprilscherz. Nach 20 Jahren Talent in der Schweiz scheinen auch bei diesem Regionalgeld neue Ideen aufzukommen, denn es hat sich gezeigt, dass diese Währung ihre Schattenseiten hat. Hier ein Ausschnitt zu einem Antrag zuhanden der Hauptversammlung von Mitte April:

"Die letzten Jahre haben auch den letzten ZweiflerInnen eindrücklich gezeigt, wie krisenanfällig unser Geldsystem ist. Ich halte es deshalb als dringend nötig, die bisherige Quasi-Kopplung der Talent-Währung an den Schweizer Franken aufzuheben. In der Theorie existiert eine solche Kopplung zwar nicht, die Praxis von zwanzig Jahren Talent hat aber gezeigt, dass diese Kopplung mit einer Tauschwährung, bei der eine Einheit in etwa einem Franken entspricht, nicht aufgehoben werden kann.

Inzwischen hat sich sogar in den Teilnahmeregeln von Talent der Satz eingeschlichen: “Sie (gemeint ist: die Mitglieder bei Tauschgeschäften) können sich dabei zur Vereinfachung an den Franken anlehnen.” Es war eine Illusion zu meinen, dass die Tauschwährung Talent sich unabhängig vom Franken entwickeln kann, indem sie z.B. die laufende Teuerung nicht mitmacht.

Die Erfahrungen auf internationaler Ebene haben gezeigt, dass eine solche “Entkopplung” nur mit Zeitwährungen möglich ist, da eine Stunde immer eine Stunde bleiben wird, unabhängig von Inflationen, Teuerungen etc. Nach 20 Jahren Erfahrung ist Talent meines Erachtens reif für diesen Systemwechsel."

Ob Euro oder Talent, Probleme scheint es überall zu geben. Hier noch die verlinkte Seite meines Whistleblowers.

Gross über das Talent als moderne Währung schreiben möchte ich nicht. Da hab ich mich zu wenig damit beschäftig. Auf der einen Seite eine gute Idee, auf der andern Seite für mich in der Praxis zu einfach gestrickt.

Hier etwas Theorie zum Talent, ursprünglich einer Gewichtseinheit und erst später einer Währung. Und in welchem Land und auf welchen Inseln wurde dann das Talent zu einer Münze des antiken Drachmen? Von Griechenland und Zypern! Regiogelder gibt es in mehreren Ländern. Für die USA ist nur der Disney-Dollar erwähnt, der rechtlich ein Wertpapier und kein Geldschein ist. Huch, da kommt mir die erste Vorlesung mit Prof. Boemle in Wertpapierlehre in den Sinn. Ich habe begriffen, dass eine Briefmarke ist kein Wertpapapier. Zurück zu Amerika. Die bekannteste Privatwährung war der Liberty-Dollar, der vor vier Jahren verboten wurde

Eigentlich ist es typisch, dass in der deutschsprachigen Wikipedia kein Beitrag über diese Währung zu finden ist, nachdem doch Deutschlnad die üppigste Landschaft für "künstliche Währungen" ist. Währungen scheinen nicht ganz einfach zu begreifen zu sein. "Die Zeit" hat aber letzte Woche den Beitrag "Die Illusion des Geldes" online gestellt. Dollar, Euro oder andere Talente, es ist kein Aprilscherz, was zurzeit geldpolitisch auf der Welt abläuft. Und beachten sie die Werbung auf diesem Link vielleicht auch mit etwas Unbehagen - 12 Prozent 100%ige steuerfreie Rendite? Vielleicht, aber in der TeakWood-Branche liessen in der Vergangenheit zumindest zwei Unternehmen aufhorchen. Eines gibt es nicht mehr, das andere war auf dem Höchst rund 35-mal mehr wert.

Wer über diese etwas komplizierte Materie noch nicht genug hat, der soll sich zum Vollgeld eine eigene Meinung bilden.

Das Osterhasen-Recycling ist ein echter 1.-April-Scherz. Auf dem Sender kam dazu ein wirklich rechtsanwaltilicher Keck-er Kommentar einer Bekannten ... das für Insider ... wir stellen uns auch als Recycler zu Verfügung.


Politischer Abfallkontainer

Ostereier

Zypern - Gestern und Morgen

Zypern - jeder spricht davon und es wird so viel geschrieben, dass man eigentlich nicht weiss, was Sache ist. Blättern wir einmal zurück ...


Es sind noch keine zehn Tage her, da hab ich den Wunsch erhalten, untenstehenden Gastbeitrag zu veröffentlichen. Vermutlich ist es interessanter, diesen Bericht erst heute unter einem ganz anderen Gesichtspunkt zu lesen - was wissen wir nun zusätzlich. Über was hat uns die Politik von Zypern und der EU in der Zwischenzeit informiert, das sie zumindest seit geraumer Zeit hätten wissen sollen. Es ist erstaunlich, was so langsam alles an die Öffentlichkeit dringt. Viel schneller zwar, als dies in Griechenland der Fall war. Der Bericht von Dr. Dietrich Schulz war damals auf dem neuesten Stand. Mach sie sich ihre Gedanken zur heutigen politischen Informationspolitik selbst:

"Enteignung von privaten Bankkunden in Zypern

Die europäischen Finanzminister haben letzte Woche die Bedingungen für das Hilfsprogramm für Zypern festgelegt. Danach soll Zypern nur einen Kredit über 10 Mrd. Euro erhalten, obwohl der Kreditbedarf des Landes rd. 17 Mrd. Euro beträgt. Der Kredit wird im Wesentlichen für die Rekapitalisierung des vielen zu grossen und aufgeblähten Bankensektors benötigt. Da die Wirtschaftsleistung des Landes für ein Jahr kleiner als 17 Mrd. ist, waren der IWF und die europäischen Finanzminister nicht bereit, einen so hohen Kredit zu gewähren, da die Schuldentragfähigkeit nicht mehr gewährleistet sei. Die Differenz von 7 Mrd. Euro zwischen den benötigten 17 Mrd. Euro und den zugesagten 10 Mrd. Euro soll durch eine Zwangsabgabe auf Bankguthaben geschlossen werden. Diese Zwangsabgabe beträgt für Guthaben von 20.000 bis 100.000 Euro 6.75 % und für Guthaben über 100.000 Euro darüber 9.9%.Guthaben kleiner 20.000 Euro sollen verschont bleiben.

Nach der Umschuldung in Griechenland ist dies der zweite Tabubruch in der Eurokrise. Obwohl alle europäischen Politiker immer wieder betont haben, dass die griechische Umschuldung ein einmaliger Fall bleiben wird, haben sie die Sparer und Anleger zum zweiten Mal belogen. Der Volksmund sagt : " Wer einmal lügt dem glaubt man nicht " und dafür gibt es nun einen schlagenden Beweis. Man dachte, dass in Europa ein Einlagensicherungsfonds die Guthaben von Privatleuten bis 100.000 Euro schützt .Nun sind wir eines besseren belehrt worden. Der sprachliche und juristische Trick besteht darin, dass die Einlagensicherung weiter gültig ist und jetzt von einer einmaligen Vermögensabgabe gesprochen wird. Unsere Bundeskanzlerin hat auf die Befürchtungen der Menschen unmittelbar reagiert und durch ihren Sprecher erklären lassen, dass die Sparguthaben bei deutschen Banken sicher sind. Was aber bedeutet sicher in unserer Zeit? Die Sparer in Italien, Spanien und Portugal befürchten wohl zu Recht eine Vermögensabgabe in diesen Ländern. Warum soll Zypern ein einmaliger Sonderfall bleiben. In Spanien wird diskutiert, ob die Inhaber von Bank Nachranganleihen ebenfalls an der Bankenrettung beteiligt werden sollen. Der Unterschied für den Sparer besteht nur noch darin, dass die Bankanleihen bereits den Wertverlust erlitten haben, während das Sparguthaben nominal noch 100% beträgt.

In den letzten Jahren und Monaten gab es genügend Warner, die verunglimpft wurden, wenn sie Anleger auf diese Gefahren hingewiesen haben. Diejenigen, die ihr Geld in das Nicht-Euro Land Schweiz oder Grossbritannien transferiert haben oder Eigentumswohnungen in London oder Berlin gekauft haben, wurden als Vaterlandsverräter beschimpft, obwohl sie ökonomisch rational gehandelt haben.
Wie wollen die europäischen Politiker nun eine Flucht der Südeuropäer aus den Sparguthaben ihrer Banken verhindern? Das ist nicht nur eine spannende Frage für Finanzfachleute, sondern auch für die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die bereits diese Woche über das Hilfspaket für Zypern beraten wollen und deren Aufgabe auch die Beruhigung der deutschen Sparer sein muss."


Besten Dank für diesen Beitrag von "Grüne & Faust". Entschuldigen Sie, dass ich den Beitrag erst heute ins Finanzblog einbauen kann. Eigentlich erstaunlich, was in der Zwischenzeit alles anders raus gekommen ist. Das scheint eben die heutige politische Info zu sein. Vermutlich wissen wir noch einiges nicht, das in den nächsten Wochen und Monaten über Zypern ans Tageslicht kommt.

Ja eigentlich ist es vor allem ein unternehmerisches Problem. Zwei Banken die vor dem Konkurs standen, mussten von Zypern gerettet werden. Wir Schweizer denken an die Situation mit der UBS zu Beginn der Finanzkrise zurück. Auch hier musste der Staat helfen. Nur, die Schweiz hat mehr Substanz, dass sie so etwas verkraften konnte, musste. Zypern hat es aber auf dem linken Fuss erwischt. Zudem wurde die Laiki-Bank 2012 zu 84% verstaatlicht. Sie ist aber, wie die Bank of Zyprus, börsenkotiert.

Bis vor einigen Wochen war die Bankbranche einer der grössten in Zypern. Blättern wir mal dreissig Jahre zurück. Damals waren die Banken nur von 09.00 bis 12.00 Uhr geöffnet und es gab noch das Zyprische Pfund als Währung. Über die Wirtschaft war damals zu lesen: "Intensive Landwirtschaft, Konsumgüter- und agrarverarbeitende Industrie und Fremdenverkehr. Letzter dürfte in Zukunft in Mitleidenschaft gezogen werden. Oder anders gesagt, Zypern wird für Touristen garantiert billiger. Zu sehen gibt es ausserordentlich viel. Ein schönes und interessantes Land für Touristen - sehr zu empfehlen. Der Bankensektor wurde damals mit keinem Wort erwähnt.

Dreissig Jahre und ein Land kann sich total ändern. Zumindest in der Struktur. Vermutlich können sie auch in den nächsten Jahrzehnten noch mit dem Euro bezahlen, obschon zum Beispiel der ehemalige UBS-Banker Nassim Nicholas Taleb stark kritisiert. Bekannt ist er als Autor des "Schwarzen Schwans".

Wenn sie glauben, nun seien alle Problem-Länder im Griff, der könnte sich täuschen. Malta, Slowenien und Luxemburg dürften noch zu reden geben. Für "spannende Zeiten" ist weiter gesorgt. Und vielleicht wäre es an der Zeit, das Anleihenverhalten (Obligationen) für die nächsten Jahre zu überdenken


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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Wann wurde das Automobil erfunden?"

Vor 2 Jahren erschienen:
Mega-Giga-Super-GAU im Gammelfleischzeitalter

Vor 3 Jahren erschienen:
"Erfolgsmodell Schweiz" - Teil I

Vor 4 Jahren erschienen:
Verschwörungstheorie oder Augen zu und durch - Teil II ...

Vor 5 Jahren erschienen:
Auch Affen können an der Börse erfolgreich sein!

Vor 6 Jahren erschienen:
EU feierte - EU will sich neu ausrichten

Vor 7 Jahren erschienen:
Apple und Äpfel - sie kommen und gehen

Vor 8 Jahren erschienen:
Magisches Dreieck - Martisches 6-Eck - Magie?



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Alternative Ausstellungen

Wenn einer eine Reise tut, da kann er was erzählen ... einige Eindrücke vom Autosalon und von der Sonderschau "Lehm" an der Minergie-Messe.

Seit Jahren berichte ich über die ökologischen Erfolge am Autosalon. Es tut sich noch immer nicht viel. Eine wirkliche Alternative zum Benziner ist ökonomisch noch nicht in Sicht. Den Vogel schiesst Ferrari mit dem LaFerrari ab. Ein Hybrid mit 963 PS. "Lieber Gott, lass sie endlich vernünftig werden!" Vermutlich wird es solange dauern, wie es dauert, bis wir endlich die Leistung in kW und nicht mehr PS ausdrücken - Jahrzehnte. Bitte, bitte verstehen sie, wenn ich kein Bild zeige. Das habe ich mir wirklich nicht antun wollen. Schätzungsweise 15 Minuten durch kämpfen um dieses Unding von Nahe zu sehen. Menschenauflauf vom Grössten ... und geschätzte 90 bis 95 Prozent können sich höchstens einen neuen Wagen auf Leasing leisten - geschweige denn einen Ferrari.

Bei Lamborghini sah es ähnlich aus. Nicht ganz so viele Menschen, ist ja auch nur ein "Volkswagen". Aber fast durchwegs in dem Alter, wo man noch nicht so recht weiss, ob sie den Ausweis schon haben. Lamborghini ist ja auch rund drei mal älter - 50 Jahre sind es heuer. Mit welchen Fahrzeugen diese Firma begonnen hat, stand schon mal im Finanzblog. Und das Wort Traktor kam auch bei der Besichtigung anderer Automarken in den Sinn. Es gibt viele Traktore, die wirklich schöner, hübscher, designter sind, als manches heutige Fahrzeug. Viele sind heute an Hässlichkeit fast nicht mehr zu überbieten.

Lamborghini

Zuerst aber noch einen der andern Art. Der Jaguar F setzt die alphabetische Reihe nach dem legendären E-Type fort. Die Cigarre wurde ziemlich genau vor 52 Jahren in Genf vorgestellt. Den G-Type werde ich bei diesem Tempo nicht erleben. Die Maschine selbst ist schneller, als die Briefpost vom Importeur Frey. Pauschal frankiert?B-Post? Die Eintrittskarten sind nie eingetroffen. Der Kollege kauft sich nun vermutlich keinen Jaguar. Danke trotzdem.

Jaguar F-Type

Nun zu einigen hässlichen Autos ... und da gibt es immer wieder welche, die sagen "Oh wie schön ist dieser Wagen". Bei den meisten könnt ihr die Marke selbst erraten. Ich habe sie vermutlich schon wieder vergessen. Ja, das war vor Jahrzehnten, als man jedes Auto erkannte, sich ihre Eigenheiten nicht mit dem Cw-Wert messen liessen. Und heute ist es fast ein Einheitsbrei, der da angeboten wird. Schön, gibt es da doch noch "andersartige".

Leichenwagen
... der Leichenwagen ....

der Hässliche
Der Hässlich 1
der hässlich 3
... treffender Name ...

der hässliche 4
polieren hilft nichts
... polieren hilft nichts ...

die Konkurrenz
... war mal eine wirklich elegante Marke ...

der hässliche 6
der Hässliche 8
der Hässliche 8
der Hässliche 9
der Hässliche 10
der hässliche 11
der hässliche 12

Und bitte lachen sie nicht, das folgende Fahrzeug wird den SBB vermutlich keine Passagiere abspenstig machen, die auf das Auto umsteigen ...

Reichweite 27 - 30 km
... 27 - 30 Kilometer Reichweite ... BMW hätte eigentlich einen Sonderpreis verdient, dass sie den Mut hat, das gross anzuschreiben. Da lacht Tesla nur. Trotz Ökologie sei hier nur angemerkt, dass deren Verarbeitungqualität beim Fahrzeugbau ähnlich dem Chinesischen Qoros ist. Beim letzten gibt es für den Preis trotzdem viel Auto. Besonders in Anbetracht dessen, dass bei einigen Marken, auch renommierten, in der Verarbeitung viel gespart wird.


Zalando
... bei Zalando schreit keiner ...

3d-Drucker
... und die 3D-Drucker werden praktisch nicht beachtet - die Meisten sehen garantiert nicht, was sie hier sehen könnten - herrliche Details sind ausgestellt, wirklich eindrücklich ...

Hochglanz ist Trupf
... Hochglanz ist Trumpf - sogar der Lappen ist in der Farbe ausgesucht ...

undurchsichtiger Peugeot
... nur Peugeot gibt sich undurchsichtig ...

Peugeot ocker
... und trotzdem in sehr modisch Farbton ...

Lehm
... hab ich doch schon mal gesehen - an der Minergie-Expo - der Sonderschau der IG-Lehm mit faszinierenden Vorträgen (können demnächst heruntergeladen werden) ...

Lehm flüssig
lehm sprudelnd

Das letzte Bild dieser zwei Tage möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Es scheint nicht der einzige Grund zu sein, dass wieder weniger Zug fahren und aufs Auto umsteigen. Wer kein GA oder Streckenabonnement besitzt, für den wird Zugfahren unerschwinglich teuer und von den heutigen Tücken beim Lösen eines Billetts oder dem Fahrplanstudium wollen wir gar nicht erst schreiben. Geschweige denn vom Lärm der Telefonierenden oder gar vom üblichen Geschmack von zig-verschiedenen Parfüms und unübertünchter Körpergerüche.

Mack

Fazit - es wird ganz normal weitergefahren. Lieber mit einem wuchtigen Wagen, allenfalls Diesel und am meisten noch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, mit Benzin. Und hier wäre einmal dem Verbrauch nachzugehen - ich vermute, dass "Öko-Benzin" den Verbrauch stark ansteigen lässt und höre viel, dass in letzter Zeit bei fast allen Autos der Verbrauch angestiegen ist. Was wird heute dem Benzin beigemischt? Ich traue der Sache nicht ganz.



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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Wann wurde das Automobil erfunden?"

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Energie-Experten-Krise - Teil II

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Kuschen oder Vorteil für den seriösen langfristigen Anleger?

Vor 4 Jahren erschienen:
Alle 3 Sekunden 4 neue Autos ...

Vor 5 Jahren erschienen:
Autosalon 2. Teil: Ökologie ist (nur) ein Modewort

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Sauber und Albert ...

Vor 7 Jahren erschienen:
Art des Treibstoffes - nicht festgelegt

Vor 8 Jahren erschienen:
Freiheit für Offroader


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Schweiz bleibt Demokratie

Wir brauchen das exakte Resultat der heutigen Abstimmung nicht abzuwarten. Es ist eine totale Schlappe für den Bundesrat. Hier gibt es Verlierer. Nicht Mister Contrabzock 72 - der erhält ja neu ein Beraterhonorar.


Seit 40 Jahren beobachte ich Politik als Abstimmer und Wähler an vorderster Front. Wenn alle soviel an die Urne gingen, hätten wir eine Stimmbeteiligung von gegen 100 Prozent. Heute dürfte sie höher als im Schnitt sein. Denn der Bundesrat wollte dem Volk weiss machen, dass die Gegeninitiative gegen die Abzockerinitiative viel besser für das Volk sei. Liebe Damen und Herren Bundesräte, wann will es euch endlich in den Kopf, dass das Fass in der Schweiz am überlaufen ist. Es wird nicht mehr goutiert, wie viel einige Wenige verdienen. Und wenn sich der Bundesrat für solche einsetzt, dann verspielt er extrem viel an Glaubwürdigkeit. Ob er langfristig recht hat oder haben würde, wissen wir nicht, werden es nie wissen und es spielt keine Rolle.

Mehrere Schweizer Politiker sollten sich langsam aber sicher überlegen, ob sie in Zukunft noch das Schweizer Volk vertreten wollen oder weiterhin nur ihre Eigeninteressen. Der Zahltag kommt bei den nächsten Wahlen. Es dürfte einige Änderungen geben.

Meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Abstimmungen in den letzten Jahrzehnten. Erstaunlich, was sich der Bundesrat so alles einfallen lässt. "Maurers Departement übt Druck auf SRF-Journalisten aus". Lieber Herr Bundesrat Maurer, hier schmunzle ich nur, denn in den letzten Jahren meiner Dienstpflicht unterstand ich nicht dem Militärdepartement sondern dem Justizdepartement, wie viele Kollegen aus der damaligen Schweizer Radio- und Fernsehwelt. Frau Kopp war unsere Chefin. Herr Maurer, wäre es vielleicht am Tag der Kranken mal eine Überlegung wert, ob man ehrlich handeln will oder nur eine scheinheilige Rede hält? Wie wäre es, wenn Sie mal die Gehörpfropfen raus nehmen. Und genau um solche im Wert von vielleicht zwei Franken pro Paar geht es, bei der auch diese vierte Anfrage zu versanden droht.

Fühlen Sie die Begeisterung, die jemand hat, der wie viele hunderte Andere auch durch ein Hörleiden benachteiligt ist? Bei denen die Ursache auf die ungenügende Evaluation im gleichen Departement zurück zuführen ist. Dem gleichen übrigens, das jetzt bis zu CHF 218 181 818.— pro Kampfflugzeug ausgeben will. Und ich als Hörgeräteträger muss noch mehr als CHF 2 000.— aus dem privaten Geldbeutel beisteuern, damit ich ein Gerät erhalte, das meine beruflichen Anforderungen erfüllt.

Es ist nicht möglich, der echten Demokratie ein Rede- und Schreibverbot auf zu zwingen. Aber heute will man ja in vielen mehr oder weniger demokratischen Ländern, die Bürger, sagen wir mal gelinde, verunsichern. "Obama setzt automatische Budgetkürzungen in Gang". 85 Billions oder bei uns Milliarden US-Dollars gilt es einzusparen. Das macht "lausige" CHF 255 pro Amerikaner aus. "Immerhin" zehn mal mehr, als der Gewinn von Coca Cola im Jahre 2012.

Etwas böser mit der Politik und den Nationalbanken gehen "Zulauf, Gross und Co." um. Nur ein kleiner Schlagabtausch daraus: "... 38 Länder verfolgen eine Nullzins- oder Negativpolitik. Ist das die Folge der Globalisierung? Nein, das ist die Folge des Handelns verantwortungsloser Zentralbanker und Politiker." Spannender Artikel. Japanische Aktien kaufen und Staatsobligationen verkaufen - so in etwa das Fazit. Bei Facebook würde ich jetzt "gefällt mir" anklicken.

Und in diesem Zusammenhang wäre noch über den Tod von Nobelpreisträger James Buchanan nach zu denken. Er warnte immer von den Entscheiden, die ausschliesslich im Eigeninteresse der Politiker getroffen werden. Das wird die "Neue Politische Ökonomie" genannt.

"Droht uns ein Währungskrieg?" fragt die Wirtschaftswoche. Vielleicht einer der spannendsten Artikel über das "dirty floating" oder "managed floating". Und es erstaunt nicht, dass ich in letzter Zeit oft aus jüngeren Kreisen über die Machenschaften und Manipulationen von Notenbanken angesprochen werde.

Schauen sie auch die Charts an. Vermutlich wissen sie dann, welche Insel ich diesen Frühsommer besuchen werde - nicht wegen der stattgefunden Olympischen Spielen. Und auch nicht, wegen der nicht stattfindenden Olympischen Spiele in der Schweiz. Der Bundesrat lässt grüssen. Es wird nicht gezockt! Plakativ hab ich mal 72% hingestellt, der 72 Vaselmillionen wegen - wir sind auf 68 Prozent. 68 - diese Zahl sollte doch jedem Politiker etwas sagen. Ach ja, ich hätte es fast vergessen. In der digitalen Berichterstattung der Wirtschaftswoche fehlt der Chart über die SNB. Das einzige Land, wo der Wechselkurs um 30% und die Geldmenge seit 2008 um 750% gestiegen sind.



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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Atomstromlose Drittwohnung und Hybrid"

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Zweierlei Schwachstrom-Experten - Teil I

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alle, jeder, keiner, niemand und König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte

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Wie kommt Castros Staatsgeschenk nach Langenthal? Ein Dankeschön an Ricci und die Hansen!

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Du oder Dir Max und Moritz?

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Ja, noch 14 Tage, dann sind wir acht Jahre online

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Verstehen Sie nur Zahnpasta oder 72% ...

... resp. "Bahnhof" und 72 Millionen. Seit 41 Jahren kann ich meine demokratischen Wahlrechte in der Schweiz ausüben. Eine "gewisse" Erfahrung ist vorhanden und ich weiss wie hoch mein IQ ist. Nicht ganz so hoch wie bei Alice Amos aus Grossbritannien. Sollte sie in den vierziger Jahren bei der Bank of England arbeiten, wird sie zum gleichen Entschluss kommen. Politik und Wirtschaftsgebaren sind mit Erfahrung und Intelligenz nicht zu begreifen - es sei denn, im politischen und wirtschaftlichen Umfeld wird einiges ändern..

Contrabzock 72 vom Nebelspalter-Verlag


Das schönste Bild zum Thema Abzockerei - Contrabzock 72 - danke dem Chefredaktor Marco Ratschill vom Nebelspalter für das Veröffentlichungsrecht. Preisfestsetzung habe ich noch keine gefunden. Nebenwirkungen gibt es höchstens vom Champagner.

Bei der Zahnpasta geht es ja wohl um die Minderinitiative. Aber fangen wir wirklich mal mit der Politik von Zahnpasta an. ktipp in der Schweiz gegen Stiftung Warentest in Deutschland. Die Schweizer wollen immer das Gegenteil der Deutschen und umgekehrt blitzblank glänzend weiss glänzend darstellen - Knallweiss sozusagen. Das reibt, wirkt abrasiv, erzeugt Widerstand, Hitze und glauben sie mir, dass ich mit diesem friedlichen Wesen in der kanadischen Wildnis weniger Mühe hatte, anständig zu diskutieren, als dies heute in der Politik der Fall ist ... manchmal wirklich widerlich ...

Widderstnd - politischer Widerstand

...Widderstand - politischer Widerstand wird heute über den Geldbeutel und die Interessen ausgetragen. Vermutlich möchten noch andere 7-Komma-Irgendwas Schweizer kleine Vasellas werden. Die Chancen dazu sind zigmal kleiner als Lottomillionär zu werden. Das Bild ist auf Visipix von Hannes Keller hoch geladen - lizenzfreie Benutzung - dieser Link klappte nicht mehr. Aber trotzdem schön, was da steht: "HEULER: Börse «SCOACH» (e) heisst ... «Stehlen mit grösster Heimlichkeit» (d)" - derjenige der den Tipp damals lieferte, ist nicht mehr Angestellter, wie es Vasella war, der ist heute selbständiger Unternehmer. Das ist liberal. Ja und Hannes ist seit einiger Zeit Kunstmaler, immer noch Unternehmer.

Bleiben wir im Unter-Franken-Bereich. Lidl und Aldi Zahnpasten sind mal Sieger, mal Verlierer. Die Deutschen brauchen kratzige und die Schweizer samtartige Zahnpasta! Erwarten sie ja nicht, dass ich jetzt sage, ob die Deutschen oder die Schweizer Recht haben. Politisch gesagt: Vermutlich beide ein Bisschen.

Wenn schon bei der Zahnpasta die Beeinflussung diametral ausgeübt wird, wie sieht das denn erst bei der Politik aus?

Minderheiten werden dann urplötzlich zu Mehrheiten. Auch wenn anscheinenden rein zufällig der ktipp die Trybol vom Zahnpastahersteller und Initianten der Abzockerinitiative Thomas Minder auf den letzten Platz gebracht hat. Weil sie kein Fluor enthält. Pasta!

Endlich wissen wir zumindest, woher dieser Ausdruck stammt. Sieht ja wirklich aus, wie eine grosse Spaghetti. Einige schmecken sogar schlechter. 100% Hartweizengriess stand vor Jahren auf einem Paket eines des weltgrössten Teigwaren-Herstellers, der kurz zuvor von Nestlé übernommen wurde. Angereichert mit Milchpulver - mit der Bioresonanz lässt sich das schnell feststellen. Ob es wohl besser ist, zumindest ehrlicher deklariert. Ein Blick ins Netz zeigt, dass dies heute noch ein Problem ist - Finger weg, wo Italien drauf steht - der Artikel scheint nur 10 Tage alt zu sein. Vermutlich liesse sich mit dieser Technologie sogar schnell ziemlich unsaubere Pferdefleisch-Pasten ermitteln. Diese Marke kenne ich doch! Nur, die heutige Politik und die ausführenden Behörden wollen immer zu lieber 105 als nur 100 Prozent sicher sein.

95% Sicherheit ginge viel schneller und extrem billiger und viele Skandale könnten früher aufgedeckt werden.

Schade, dass eben bei Fluor wieder die Meinungen auseinander gehen. Man beachte nur die beiden Bilder. „Dosis sola venenum facit“ - nicht zu viel nehmen, aber was ist zu viel? Zwei Zahnpasten nehmen. War schon vor 40-50 Jahren so. Trybol und Milchpulfer gab es bei uns zu Hause. Verklebtes Milchpulver am Stück schmeckte wesentlich besser, als die Kräuterzahnpaste. Irgendwann mal kam Nestrovit dazu. So vielleicht alle zwei Jahre mal mit dem stattlich Herrn Beck mit seinem übergrossen Cadillac ins Berneroberland futtern gehen - keine Convienience Kost mit Ausblick auf Berner Seen ... die Rechnung ging dann an den Genfersee. Wie einige höhere auch anlässlich eines Kongress. Das letzte Mustertübeli von Trybol kam in den selbstgebastelten Krämerladen meiner Kinder.

Darüber lacht man heute, wenn man eine Werbeabsicht dahinter vermutet. Aber als Sohn der Chefin der Schweizerischen Hebammen-Zeitung und aller organisierter Hebammen der Schweiz, habe ich schon früh raus gefunden, wie Marketing läuft. Hab ja die Zeitung auch knapp zehn Jahre durchlesen müssen, damit keine Fehler darin zu finden waren. Sorry, heute bin ich in dieser Beziehung nachlässiger geworden. Verspreche Besserung ... gibt sicher ein Medikament oder zumindest ein Produkt zur Unterstützung. Ich hatte noch eine andere Aufgabe zu erledigen. Festzustellen, ob ich den Fachbeiträgen folgen konnte. War nicht echt meine Materie. Litt damals noch nicht unter der sogenannten "männlichen Scheinschwangerschaft" - es kam auch nie so weit und Branchenkenntnisse sind nebensächlich. Nachvollziehbar, was mit der heutigen Politik nicht mehr so einfach ist. Es geht nicht um 1 Tübeli Zahnpasta pro Teilnehmer, sondern um 72 Mio für einen Einzigen, keine milde Gabe.

Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, vermutlich geboren in der Schweiz und gestorben in Deutschland. Paracelsus wie er genannt wird, schrieb noch nicht von Gift - damals hiess es Gabe. Politische Gabe, wirtschaftliche Gabe ... in Zukunft denke ich jedes mal über denn Sinn dieses Wortes nach und übersetzt ins Mittelhochdeutsche Vorgift, Printausgift, Aufgift, Angift, Abgift, Vergift ...

So, nun soll doch auch mein Vater noch erwähnt werden, der hat bis heute mehr als einen halben Kilometer hohen Stapel an Zeitungen gelesen ... und liest immer noch. Die "Hebamme" las er selten, den Nebelspalter immer, bis weit ins hohe Alter. Jetzt bin ich bei einem anderen "Zweitleser".

Dafür habe ich Reformiert zweimal - die Aargauer und die Bernerausgabe - und sporadisch die Zürcher, vielleicht erhalte ich auch in Zukunft die Bündner-Ausgabe. Ein Vergleich lohnt sich. In der Berner ist ein kleiner Hinweis, dass die SEK die Minderinitiative ablehnt und weist auf die Broschüre ""Spitzenlöhne; Freiheit oder Provokation?" hin. Die Aargauer schreiben nichts! Nur nicht provozieren lassen, die Broschüre kann ich nicht herunterladen. Nur lesen, dass die Löhne höchstens 40-mal höher als der tiefste sein dürfen. Mit den 72 Mio. auf sechs Jahre verteilt, heisst das, dass bei den Kirchenoberen jeder mindestens CHF 300 000 verdient. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Kirche für Vasella da ist oder für die rund 2 - 3 Millionen anderen? Über diese Bilder bitte nur schmunzeln. Schmieren und salben hilft allenthalben und deshalb ist wohl auf allen Ausgaben auf der letzten Seite zu lesen "Der Calvinist, der nicht an Gott glaubt". Sollte mich ja eigentlich freuen oder zumindest zum Schmunzeln bringen - die Bemerkungen, dass die Economiesuisse gerne als Schattenregierung der Schweiz bezeichnet wird, könnte einigen den Glauben etwas durchpflügen.

Vielleicht geht es ihnen einfacher, sich eine eigene Meinung zu machen ... vielleicht gehören dann als Überraschung 72 Prozent am 3. März nicht zu den Minderheiten. Und seid beruhigt, Grosskonzerne, die ein beträchtliches Gewicht an Familien-Stimmen haben, machen sowieso, was sie wollen. Und der immense zusätzliche Aufwand bei Pensionskassen, besteht aus einer VR-Abstimmung, einem Brief und einer Zeile im Geschäftsbericht, wie man jeweils gestimmt hatte.

Bei der Abstimmung über das neue Raumplanungsgesetzt (RPG)wird auch mit grossem Geschütz quer- und tiefgepflügt. Es wird einseitig Abstimmungswerbung betrieben. Vermutlich werden auch hier Millionenbeträge eingesetzt. Irgendwie komme ich den Eindruck nicht los, dass hier nur Million- und Milliardäre dahinter stecken. Nur so eine Idee: Man könnte ja den Minderwert auch erst versteuern, wenn das Land verkauft wird - wir beim Mehrwert. Den man ja gar nicht versteuern möchte. "Gebt denen, die schon genug haben." Und das nächste Mal besorgt euch einen Profi, der wenigstens die Grössenverhältnisse von Kirchen und Hochhäusern in ein göttliches Licht rücken können. Ja, übertreiben, manipulieren muss man anscheinend immer.

Noch nicht genug? Dann lesen sie jeweils die aktuelle Bemerkungen von Daniel Binswanger im Magazin oder mit Verzögerung auf blog.dasmagazin.ch. Die Januar und Februar Artikel haben es in sich. Beim "Familienartikel", der dritten Abstimmung nur die Schlusszeile. "Der junge, urbane Mittelstand wird wissen, auf welcher Seite er steht." Die Landbevölkerung sowieso. Wir sind auf dem besten Weg es den Japanern nachzumachen. Zu Überaltern und dann noch möglichst viele Hemmnisse in den Weg legen, wenn jemand doch noch Kinder möchte. Es waren immer die Kinder, die die Zukunft mitgestaltet haben. Das dürfte bei der FDP vermutlich Mitgliederschwund verursachen. Die Liberalen werden von Jahr zu Jahr konservativer.

Vielleicht wird das einmal der Grund sein, wieso Internationale Grosskonzerne nicht mehr in die Schweiz kommen. Das Lohnniveau ist es garantiert nicht ... Coca Cola, Transocean lassen grüssen.

Demnächst mehr über die Internationale Politik.


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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Sunrise: Betrüger, Schlawiner, Preller oder Geprellte?"

Vor 2 Jahren erschienen:
Bärenmärkte - speziell Teddybärenmärkte

Vor 3 Jahren erschienen:
Der Unterschied zwischen der EU und meinem Butterzopf

Vor 4 Jahren erschienen:
Bankgeheimnis - auch versteuerte Anlagen sind in der Schweiz möglich

Vor 5 Jahren erschienen:
Pakistan - einige Bilder der Wahlen

Vor 6 Jahren erschienen:
Die Beton- und die Holderbank

Vor 7 Jahren erschienen:
100 Jahre FDP Langenthal - 75 Jahre SRG



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Lernmanagementsystem - vergesst Branchenkenntnisse

Lerne ständig und leer auch mal einen Teil deines Kopfs. AHa, der Gastblogger schreibt inkognito. Und genau so sieht das heutige Lernen aus ... leicht bewölkt?

So viel sei verraten, hierzulande würden wir ihn Ädu nennen. Ja, er hat seit dem letzten Gastbeitrag aus dem Logitech-Konzern "umgesattelt". In eine andere Branche gewechselt. Zick-Zack im Lebenslauf wird das zumeist vorverurteilt. HR-Manager sind heute wohl angesehene Leute. Human Relation heist nur "Kontaktpflege". Und die meisten versuchen heute den Kontakt nach oben zu pflegen, damit die im Organigramm unten angebrachten Stellen umsetzen (genauer genommen "umsatzen") was von oben kommt. Und dabei sind HR-Menschen meist in Stabsstellen, es sei denn, sie sind in KMU's tätig. Ja, da kann es vorkommen, dass Linien-Vorgesetzte auch das HR betreuen müssen. Dürfen - eigentlich waren es meine interessantesten Jahre, als CFO auch das HR betreuen zu können - gegen oben und unten eingeklemmt - wie der Schinken im Sandwich. Sorry, diesen Satz verstehen nur Nichtvegetarier wirklich. Was ist das Beste am Sandwich?

Zick-Zack-Kurse quer durch alle Branchen. Ädu macht es und ich lebe es seit vierzig Jahren. Leute, vergesst Branchenkenntnisse - die kann man sich aneignen. Mit meiner Erfahrung im Venture Captialbereich habe ich wohl in zig Branchen gearbeitet - aber immer vor allem in Finanzen, begleitend mit Marketing, Administration und eben HR (Hessischer Rundfunk, Haager Regeln oder wer gerne fliegt, weiss, dass die Flüge nach HR nach Ruanda führen ... und Kroatien, Deutschland, Indien, Tschechien und Rumänien lassen grüssen - Hr.-lich, Frau schmunzelt.

Batchelor, irgendwie bekannt aus dem TV - Master, von Kleintransporter bis zur Kreditkarte und der Dr. von der Charterfluggesellschaft über Nigeria bis zum Deutschen Rundfunk. Abkürzungen sind unwichtig, Wissen ist wichtig. Ich war lange genug in der Berufs-(aus)-bildung tätig, um hier meckern zu dürfen. Wühlen sie sich durch Wikipedia, sie werden mehr als nur schmunzeln. Vor dreissig Jahren hatten wir soviele Studenten pro Jahr, wie heute höchstkostendende Zusatz-Ausbildungsgänge von selbigen Instituten angeboten werden.

Schneidern sie sich die Branchenkenntnisse zusammen, gehen sie in die Wolken (Claudes - wer unser Sprache nicht mächtig ist) und bilden sie ihre Leute so aus, wie es für hre Branche sein muss. No Zick-Zack, genau auf ihre Mitarbeiter ausgerichtets E-Lerning. Kein wirlich neuer Begiff. Vor drei Jahrzehnten bildeten wir unsere Mitarbeiter mit Elektronik,verbunden mit Kodak-Karussel, Bildschirm und Tonspur aus. Aus den Überresten aus der damaligen Grossfinanz haben meine Kinder Unmengen an Dias angeschaut. Fünfzig verschiedene Ausbildungslehrgänge mögen es wohl gewesen sein.

Aber nun zur Ausbildung in Clauds ... weltweit abrufbar, indivduell auf das jeweilige Unternehen ausgerichtet - die Zukunft in einer Abkürzung: LMS.

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Als kurze Einleitung zu diesem Beitrag erläutern wir zunächst einmal LMS. LMS steht für Learning Mnagaement System und ist ein Teil des E-Learnings. E-Learning steht für Electronic-Learning. Das bedeutet, dass wo auch immer Technologie zum Lernen eingesetzt wird, dies zu dem weit umfassenden Bereich des E-Learnings zählt. Mit der Digitalisierung hat dieser Bereich des Lernens in der näheren Vergangenheit einen richtigen Boom erlebt. E-Learning kann für jeden und für alles interessant und vorteilhaft sein, aus diesem Grund beschränken wir uns heute darauf, wie Unternehmen in Bezug auf Kostenreduzierung von LMS profitieren können.

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Kostenreduzierung

Einer der wichtigsten Faktoren, warum immer mehr Unternehmen LMS verwenden, ist die Kostenreduzierung, besonders in der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage. Das mag zunächst paradox klingen, da ein kundenspezifisches LMS, nicht gerade ein Schnäppchen ist. Diese Investition rentiert sich jedoch bereits nach kürzester Zeit.

Einer der Hauptkostenpunkte für Unternehmen sind interne Schulungen und Trainings. Diese können entweder von extern engagierten Trainern oder von Angestellten der Firma durchgeführt werden, beides zieht erhebliche Kosten nach sich. Das Honorar für externe Trainer ist für gewöhnlich sehr hoch und einen eigenen Angestellten für mehrere Stunden oder sogar Tage von seiner/ihrer eigenen Arbeit freizustellen (oder sogar jemanden extra für Schulungen einzustellen) ist auch nicht viel günstiger.

Zum großen Teil übernimmt ein LMS diese Aufgaben von den Trainern, wodurch Kosten eingespart werden können. Aber wie genau funktioniert das?

Wie LMS in Unternehmen funktioniert

Ein Unternehmen muss sich zunächst einmal im Klaren darüber werden, welche Aufgaben es mit einem LMS bewältigen möchte. Das kann zum Beispiel sein, dass ein Lebensmittelkonzern seine Belegschaft in neuen (oder auch alten) Gesundheits- und Hygienerichtlinien schulen muss. Mithilfe von einer E-Learning Plattform können Kurse erstellt werden, die genau auf dieses Thema zugeschnitten sind. Die Belegschaft muss diese dann entweder während oder außerhalb der Arbeitszeit besuchen. Wie der eigentliche Kurs aussieht, hängt von dem Unternehmen ab. Es kann spielerisch (z.B. ein Quiz) sein, es könnte ein Test sein oder es kann eine Kombination sein. Es gibt unzählige Möglichkeiten dafür.

Jetzt mögen einige denken, dass dies nur unwesentlich besser ist, als der Belegschaft die PDFs mit den nötigen Informationen per E-Mail zu senden. Der Vorteil von so einer Plattform ist allerdings, dass nicht nur Kurse entworfen werden können, sondern auch, dass die Belegschaft zu jeder Zeit und von jedem Ort aus Zugriff auf die notwendigen Ressourcen online hat und sich wann immer nötig weiter über bestimmte Punkte informieren kann. Auch können Arbeitgeber mithilfe von solch einer LMS Plattform detailliertes Wissen darüber erlangen, wer die Kurse besucht und bestanden hat, bzw. wer dies noch machen muss. Auch kann der Arbeitgeber genau feststellen, wo der Einzelne eventuell Schwächen hat und kann darauf reagieren.

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehr in das Unternehmen involviert werden. Arbeitnehmer können sich zum Beispiel untereinander austauschen und sich gegenseitig helfen und etwas erklären. LMS Plattformen fungieren nämlich auch als Kommunikationsplattformen.

Es sind allerdings nicht nur Kurse für Schulungen, die vorteilhaft für das Unternehmen sind, sondern andere Funktionen helfen dabei, die Unternehmensstrategie umzusetzen. Betrachten wir zum Beispiel Franchise Unternehmen. Jedes Franchise ist eine eigene Firma, die unter enger Bindung an die vorgegebenen Richtlinien der eigenen Wirtschaftlichkeit nachgeht. Ein effizienter Weg für diese Unternehmen (oder auch andere Unternehmen) ist, E-Learning zu verwenden, um Mitarbeiter und/oder Franchise Besitzer an unterschiedlichen Orten, den gleichen Inhalt auf die gleiche Art und Weise zu schulen. Das Ergebnis ist, dass multilokale Unternehmen und Franchise überall die gleichen Werte vertreten und einheitlich agieren. Somit kann eine Strategie unabhängig von Orten einheitlich umgesetzt werden.

Des Weiteren kann jeder Einzelne in einem Unternehmen besser gefördert werden, was wiederum die Zufriedenheit der Belegschaft und die Produktivität erhöht. Es können zum Beispiel persönliche Entwicklungspläne erstellt werden, welche es der Belegschaft ermöglichen sich weiterzuentwickeln und dem Arbeitgeber die Möglichkeit bieten, einen genauen Überblick über den individuellen Fortschritt der Angestellten zu erlangen.

LMS Auswahl

LMS Plattformen helfen Unternehmen direkte Kosten, z.B. für Schulungen, und indirekte Kosten, z.B. höhere Produktivität der Angestellten, zu senken. Plattformen wie Totara sind speziell für Unternehmen entwickelt worden und haben den großen Vorteil, dass sie Open-Source Software sind. Viele Anbieter haben eigene Plattformen entwickelt, diese haben allerdings auch fortlaufende Kosten. Open-Source hingegen bedeutet, dass sie jeder Nutzen kann und dass es keine Lizenzgebühren oder fortlaufende Kosten gibt. Das bietet Firmen die Möglichkeit ein genaues Budget nicht zu überschreiten und sie sind nicht an einen Anbieter gebunden. Es gibt auch Anbieter, die diese Open-Source Software als Basis verwenden und dann alles auf das individuelle Unternehmen zuschneiden. Auch wenn diese Systeme frei nutzbar sind, wenn ein Unternehmen nicht die Expertise hat, diese auf das eigene Unternehmen anzupassen, sollten immer spezialisierte Firmen verwendet werden, ansonsten werden die Kosten höher und höher und der erwünschte Erfolg tritt nicht ein.

Abschließend können wir sagen, dass E-Learning viele Vorteile für Unternehmen hat. Jede Firma muss sich jedoch selber informieren, ob eine Investition zu gegebener Zeit rentabel ist. Wenn auch Sie gerne mehr wissen möchten, ob es sich für ihr Unternehmen lohnen würde können Sie ihre Fragen entweder direkt an Webanywhere stellen oder einen Kommentar hinterlassen und wenn Sie mehr über E-Learning im Allgemeinen erfahren möchten, können Sie auf Adrien's blog vorbeischauen.

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Und vor allem ist LMS wichtig, wenn dunkle Wolken aufzuhiehen drohen.

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Eigentlich ist es besser, wenn sie diese neue Ausbildungsmöglickeit nutzen, bevor in ihrem Unternehmen dunkle Wolken auftreten - eine echte Chance, ihre Firma weiter zu bringen ... global, aber die richtige Wolke - Clouths - müssen sie ergreifen. Ja, man lernt nie aus. Es ist nie zu spät, eine neue Art von Ausbildung ins das eigene Unternehmen zu integrieren.

Und da gibt es Dinge, die wir nicht wissen, worüber uns all die verschiedenen Wikis keine Auskunft geben - Thingswedontknow.com. Demnächst wird uns die Un-Zyklopädie von Ed Trollope weiterhelfen, inspirieren um Lösungen zu suchen. Wem das noch nicht zu wenig ist, der versucht die unkown unknowns, die Unkunks zu erahnen.


Aktuell bei libref. - liberal reformiert: "Morse Flores von der IARF in Zürich"

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Vor einem Jahr im Finanzblog:
"Sunrise: Betrüger, Schlawiner, Preller oder Geprellte?"

Vor 2 Jahren erschienen:
"Faires Angebot für Feintool" - wirklich? Nein!

Vor 3 Jahren erschienen:
Härkingen - die grösste Schweizerstadt

Vor 4 Jahren erschienen:
"Sandra Infanger" – Bloggerin, Transsexuelle und Politikerin

Vor 5 Jahren erschienen:
Ökologische Spitzenpostition der Schweiz - und keiner merkt es

Vor 6 Jahren erschienen:
Unterschiede zu Frankreich

Vor 7 Jahren erschienen:
Gloom, boom, doom - soon this noon? - die Finanzkrise bestätigte es



© Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER - unabhängig, langfristig, Gewinn orientiertes Honorar - Spezialgebiet Ökologie, Ethik, Technik und Energie. Stephan Marti, Schmiedrued freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.

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